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Ron's Blog

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Ron

Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.

 

Der Unterschied:

 

Daivobet
Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)

 

Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein

 

Daivonex
Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm)

 

Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.

Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden

Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie
)

war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-

Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.

 


Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)

 

 

Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:

 

Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.

 

Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
Morgens Daivobet, abends Daivonex.

 

Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.

 

Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
· Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
· nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
· weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
· nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
· abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht

 

 

Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen

 

Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.

 

Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen ;) Psoriasis ist einstell- und behandelbar.

 

 

Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.

 

Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.

 

Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.

 

Und da liegt auch oft der Hund begraben.
· Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
· Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
· Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
· Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
· Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.

 

Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
Produktiv bei der Abheilung sind:

 

· Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
· Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
· Leinsamen, Omega3-reichhaltig
· Aminosäure: L-Glutamin
· Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
· Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
· Basische Lebensmittel
· Basische Heilwasser
· Meeresalz
· Sonne, UV Bestrahlung
· Sport, Schwimmen, Thermalbäder
· Seelische Gesundheit
· Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
· Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
· Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
· Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.

 

wird fortgesetzt

Ron

Hallo,

 

ich bin vor kurzem umgestiegen von MTX 15mg + 5mg Folsäure in der Woche
aus immer unerträglicheren Übelkeiten auf das für mich neue Medikament Fumaderm.
Blutwerte war alles ok bis auf die Entzündungswerte Leukozytenwerte die waren bei 11.500.
Das MTX konnte meine Psoriasis nicht mehr in Schach halten und eine kurzfristige Prednisolon-Therapie lief anfangs gut aber zum Schluss verheerend aus.

 

Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bei einem Hautarztbesuch,
wobei ich eigentlich nur Daivobet und Daivonex verschrieben haben wollte,
riet mir ein Hautarzt ich solle doch auf Fumaderm umsteigen ich sei noch zu jung für MTX.
Ich erzählte im, dass ich die Übelkeit nicht mehr ertragen kann und ich das auch psychisch nicht mehr aushalte.
Gut ich sollte wieder kommen, wenn ich MTX abgesetzt habe.

 

Nach der MTX Absetzung wurde alles nur noch schlimmer, war ja klar aber das langsam.
2 Wochen nach der Absetzung ging ich dann zum Hautarzt.

 

Diesmal bekam ich wieder einen anderen Hautarzt im Fachärztezentrum und
ich musste ihm erklären warum ich Fumaderm möchte und wie ich auf sowas eigentlich komme.

Dieser Arztbesuch war zwischenmenschlich sehr unangenehm und blieb mir längere Zeit im Gedächtnis.

Schließlich wollte er doch mal auf meine Haut schauen.
Danach wurde mir das Medikament verschrieben 40 Stück Fumaderm initial zum Einschleichen.
Wenig Beratung usw, wie halt gewohnt,
aber dafür gibts ja auch gottseidank gute Apotheker/innen bzw PTA.

 

Nach 4 Wochen Fumaderm initial und 3 Wochen Fumaderm bis zu 6 Tabletten am Tag und Prednisolon-Therapie zuletzt 5mg immer morgens und Daivobet, Daivonex, Protopic 0,001% und Salicilsäurevaseline und Solarium waren meine Unterarme fast abgeheilt, nur noch braun pigmentierte Haut, was leider üblich ist.

Der Rest also Unterkörper, teilweise leicht am Bauch und Rücken war gelindert aber doch noch entzündlich und ohne Hautcremes unmöglich eine schnelle Besserung zu erzielen.

 

Gut meine Daivonex 30mg für den ganzen Körper war leer und mein Fumaderm ging zur neige
und ich musste noch einen Bluttest über mich ergehen lassen, deshalb ging ich wieder zum Hautarzt.
Diesmal hatte ich wieder einen anderen Hautarzt der meinte, er hätte für mich nur 20€ im Monat Patientenbudget für mich übrig und ich schon das volle Wohlfühlprogramm bekommen hätte und ich solle jetzt nur noch 2 bis 3 Tabletten Fumaderm nehmen, weil sich eine Rückbildung zeigt.
Ausserdem war da noch das Problem, dass ich um meine Daivonex 30mg kämpfen musste,
dass ich sie noch dazu verschrieben bekomme aus Budgetgründen, wobei ich eigentlich eine größere Tube wollte.

 

Ich finde das unmöglich, weil so eine plötzliche Dosisminderung meine Psoriasis leicht verschlechtert hat bzw. die Abheilung stehen geblieben ist ohne Daivonex und die Salzbäder wahrscheinlich noch schlimmer geworden wäre. Ich finde das persönlich noch viel zu früh.

 

Und wie ich es im Gespräch aufgefasst habe, finde ich es ein Unding mir aus Budgetgründen meine Medikamente zu reduzieren in einer Zeit wo die Psoriasis Vulgaris noch schön blüht.

 

Ich finde nicht das eine Dosisminderung aus ärztlich ratsamer Sicht geschehen ist, sonder wahrscheinlich aus Budgetgründen.

 

Nun hab ich nachgeforscht. Pro Quartal steht einem Arzt pro Patient ein Budget an Medikamenten zu was auch übertragbar ist. Wenn dieses überschritten wurde insgesamt, dann muss der Arzt am Jahresende was er zuviel verschrieben hat mit seinem Privatvermögen haften, was natürlich aus meiner Sicht völlig bescheiden ist.

 

Erstes und zweites Quartal Verschreibungen
2x 10mg Protopic 0,001%
1-2x Daivobet 60g reicht lang
2-3x Daivonex 30g 2 bis 3 Wochen

 

Fumaderm:
Fumaderm Initial 40 1-3x täglich
Fumaderm 70 1-6x täglich
Fumaderm 70 3-2x täglich

 

Nun habe ich Beschwerde eingereicht bei der Kassenärztlichen Vereinigung BW

 

Antwort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

 

Sehr geehrter Patient,

 

wir kommen heute auf Ihr oben genanntes Schreiben zurück, mit dem Sie sich insbesondere darüber beklagen, dass die Tagesdosis des verordneten Medikaments Fumaderm „plötzlich von bisher 3 bis 6 auf 2 bis 3 pro Tag herabgesetzt worden sei“ und auch die Verordnung von Daivonex Salbe (30 g) in Ihrer behandelnden Hautarztpraxis „erkämpft“ werden musste. Sie gehen deshalb davon aus, „dass nicht aus ärztlich ratsamer Sicht die Tagesdosis niedriger gesetzt wurde, sondern vielleicht aus Budgetgründen“.

 

Wir bedauern, dass Sie sich zu dieser Beschwerde veranlasst sehen, müssen zu dem dargelegten Sachverhalt aus vertragsärztlicher Sicht jedoch folgendermaßen Stellung nehmen:

 

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich einen Anspruch auf die Versorgung mit allen nach dem Arzneimittelgesetz verkehrsfähigen Arzneimitteln, sofern sie nicht aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind
(§§ 31, 34 und 35 SGB V) oder auf Grund der so genannten Arzneimittel-Richtlinien nur eingeschränkt verordnet werden dürfen.
Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes
der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung.

 

Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen.

 

Die Versorgung mit Arzneimitteln im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzt immer die Verordnung eines Vertragsarztes voraus. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich.

 

Im Hinblick auf die hier in Rede stehenden Arzneimittel - Fumaderm Tabletten und Daivonex Creme – und die Ihrerseits vorgebrachte Vermutung, die Verordnungsmenge sei aus budgetären Gründen von Ihrer behandelnden Hautarztpraxis eingeschränkt worden, erlauben wir uns an dieser Stelle zudem folgende Anmerkung:

 

Beide Präparate sind hochwirksame Arzneimittel, die nur nach strenger ärztlicher Anweisung angewendet werden sollen (sh. Fachinformation – Dosierung / Anwendung) und regelmäßige ärztliche Kontrollen erfordern.

 

Insbesondere vor dem Hintergrund der möglichen starken Nebenwirkungen, die auch in der jeweiligen Fachinformation beschrieben sind, halten wir das „Zurückfahren“ der Dosierung auf eine Erhaltungsdosis bzw. den Einsatz auf lediglich begrenzte Hautareale für eine sorgfältige ärztliche Vorgehensweise, die in Ihrem Interesse zu werten ist; Ihre Vermutung sehen wir vor diesem Hintergrund keinesfalls bestätigt.

 

Im Weiteren müssen wir an dieser Stelle jedoch um Ihr Verständnis dafür bitten, dass uns eine Beurteilung hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Verordnung im Einzelfall nicht möglich ist. Die Kassenärztliche Vereinigung ist grundsätzlich nicht berechtigt, in die ärztliche Therapiefreiheit einzugreifen.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute
und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

 


Antwort: Patient
Sehr geehrte Frau Mustermann,

 

ich möchte mich bedanken für Ihre Zeit und für Ihre schnelle, sachliche und präzise Antwort.

 

Ich beziehe mich auf Ihre Stellung:
Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen.
Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich.

 

Und möchte wie folgt argumentieren:

 

Die Notwendigkeit eines Medikaments für eine innerliche mit zusätzlicher äußerlichen Behandlung wurde mehrere Male bestätigt, da sich ohne Immunsupressiva keine Verbesserung zeigt und mehr Herde bei einer Psoriasis Vulgaris bei einem Schub durch Krankheit usw. ausbrechen können und eine Remission der Krankheit sich sehr schwierig und langwierig gestaltet.

 

Ich nehme seit unzähligen Jahren Daivonex und Daivobet, wo bei keine Blutkontrollen diesbezüglich gemacht wurden. Nebenwirkungen kann ich bei mir auch noch nicht feststellen.

 

Bei Fumaderm habe ich heute meine Blutergebnisse erhalten, wobei die Blutwerte allesamt im grünen Bereich sind und dies nicht einer weiteren Fumadermbehandlung in Zunkunft im Wege stehen.

 

Die Nebenwirkungen von Fumaderm im Vergleich mit meinem vorherigen Medikament Metothrexat sind vergleichsweise überhaupt nicht erwähnenswert.
Mir geht es mit diesem Medikament noch sehr gut und hat meine Lebensqualität in den vergangenen Wochen immens erhöht.

 

Eine aggressivere Therapie mit Fumaderm, sprich bis zu 6 Tabletten am Tag wäre wirtschaftlich und gesundheitlich sinnvoller. Weil die Psoriasis Vulgaris dadurch viel schneller abheilen könnte und ein Verbrauch von Fumaderm und der notwendigen Salben viel schneller auf ein Minimum gesetzt werden könnte - mit verbesserter seelischer und körperlichen Gesundheit und Hautbild des Patienten.

 

Dies entspricht keiner Wunschbehandlung sondern einer Notwendigkeit, wirtschaftlicher und medizinischer Effizienz.

 

Unwirtschaftlich ist die Verordnung von kleinen Mengen, die auf längere Zeit und am Ende eines Geschäftsjahres zu einem höheren Aufwand der Krankenkassen, des Arztes und des Patienten führt.
Sprich eine kleinere Packung die mehrmals im Jahr verschrieben wird kostet viel mehr wie eine größere Packung die weniger verschrieben werden muss.

 

Die Arztpraxis verbraucht zwar weniger Budget für bedürftige Patienten insgesamt am Jahresende, hat aber mehr Arbeitsaufwand und hat aber dadurch mehr Erträge durch häufigere Patientenbesuche zudem es meist nur um eine Weiterverordnung der Medikamente und Salben geht.

 

Für den Patienten im Fall von mir bedeutet dies, mehr Besuche beim Hautarzt um meist nur ein Rezept abzuholen.
Das Warten auf einen Termin ist meist nur in einer Akutsprechstunde möglich da es auf einen freien Termin bis zu drei bis acht Wochen dauern kann.
Die Wartezeit beträgt meist von morgens 8 Uhr bis 10:30 oder 11 Uhr, dabei bleibe ich dem Unterricht meiner Umschulung notgedrungen fern.
Die Aufnahme und Behandlung von anderen Patienten verzögert sich, eine längere Wartezeit für andere Patienten häuft sich.

 

Rechnen wir mal hoch in meinem Fall.
Fumaderm für ein Jahr verschrieben Packung
N1 70 STK 229,82 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 15,4 Packungen x 229,82 € = 3539,23
N2 100 STK 319,47 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 10,8 Packungen x 319,47 € = 3450,28€
Ersparnis 88,95€
Daivonex N1 18,97€ 4 Wochen/ 12 Salben x 18,97€ = 227,64€
Daivonex N3 48,42€ 16 Wochen/ 3 Salben x 48,42 = 145,26€
Ersparnis 82,38€
Gesamtersparnis 171,33€ im Jahr bei gleichbleibendem Krankheitsbild ohne Verbesserung

 

Wenn Sie nun auf die ganzen Patienten hochrechnen ergibt sich eine hohe Entlastung der Krankenkassen im Jahr.
Dazu kämen noch sinkende Arztbesuche im Jahr und mehr Zeit und eine angemessene komfortablere Behandlung für mich und andere Patienten und weniger völlig überzogene Wartezeiten für eine Behandlung.

 

Fazit nach über einer Woche der Dosisminderung auf 2-3 Tabletten Fumaderm am Tag:
Eine Rückgang der Krankheit ist nicht zu sehen,
eine leichte Verschlechterung kann ich aber auch nicht feststellen, sprich mein Hautbild verbessert sich nicht mehr.
Und das auf einen Stand der einer Entstellung gleicht.
Das hat zufolge das ich über sehr lange Zeit Fumaderm mit einer höheren Erhaltungsdosis von einer Tablette am Tag bräuchte.
Somit auch eine höhere Belastung für mein körperliches und seelisches Wohl.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit.

 

Viele Grüße

Ron

Hallo Leute,

ich war vor einer Weile in der Hautklinik in Stuttgart Bad Cannstatt und möchte euch darüber berichten, wie ich dort behandelt worden bin.

Also ich fange mal an :)

Stationäre Aufnahme

Man braucht dazu Überweisung vom Hautarzt – nicht Hausarzt!

Die stationäre Aufnahme lief etwas chaotisch ab. Ich hatte mich dazu entschlossen, mich wegen meiner Psoriasis vulgaris durch meine Hausärztin behandeln zu lassen. Meine Ärztin erzielte nach einem heftigen Schub, der nicht mehr wegging, durch MTX 15mg Spritzen + 5mg Folsäure eine extreme Verbesserung bei mir. Nachdem eine Prednisolontabletten-Therapie keine Besserung zeigte, beschloss ich, die vorgeschlagene MTX Therapie auszuprobieren, die gleich nach 2 Wochen anschlug und meine Hände wieder normal machte. Einige Flecken heilten ab, nur die an den Beinen und Armen sind schwer wegzubekommen. Deshalb beschloss ich, ich möchte intensiv behandelt werden in einer Klinik.

Meine Ärztin stellte mir eine Überweisung aus für die ambulante Untersuchung in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt, diese Überweisung musste aber der Facharzt sprich der Hautarzt ausstellen.

Deshalb ging ich zum meinem Hautarzt mit meiner Überweisung meiner Hausärztin und erklärte den Arzthelferinnen alles, diese klärten kurz alles mit dem Hautarzt ab und ich bekam meine Überweisung für die Ambulanz.

Gut, die Anfahrt zur Klinik dauerte knapp eine Stunde. Ich meldete mich an mit der Überweisung vom Hautarzt.

Ich wartete von 9:00 Uhr bis 12:45 Uhr. Kleiner Tipp: Man kann auch im Wartezimmer durch eine Glastüre nach draußen gelangen (es war heiß an dem Tag). Mineralwasserspender hatte das Wartezimmer auch, von dem man Gebrauch machen musste bei der Hitze und den vielen Patienten.

Um ca 12:45 Uhr wurde ich dann aufgerufen.

Die Untersuchung dauerte ein paar Minuten. Man sagte mir in einem schroffen Ton: "Sie dürfen hier keine Wunder erwarten, wir können nicht hexen. Und das ist kein Notfall, stellen Sie sich auf eine längere Wartezeit ein." Daraufhin sagte ich: "Ich rechne mit keinen Wundern, ich weiß, dass ich die Psoriasis mein Leben lang haben werde, aber man kann die Stellen abheilen mit Therapien und prophylaktisch (vorsorglich) eincremen oder spritzen, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern. Und für mich ist es ein Notfall ich hab es am ganzen Körper nur noch mittelstark und bekomme es ohne Hilfe nicht in den Griff".

Ich war von der Doktorin enttäuscht, wie sie mit mir sprach. Aber gottseidank hatte ich eine andere Ärztin auf der Station, die für mich zuständig war.

Nach der ambulanten Sprechstunde durfte ich mich beim Management anmelden, was gleich in der Nähe war.

Um in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt aufgenommen zu werden, brauchte ich einen rötlichen Überweisungsschein entweder vom Hautarzt oder vom Hausarzt, den ich mir von meiner Hausärztin holte.

Angekommen, musste ich, was üblich war, um genau 9:00 Uhr da sein. Bis ich in mein Zimmer durfte, vergingen knapp 2 bis 3 Stunden.

Therapie

Klinikaufenthalt 7 Tage

Lokaltherapie:

Kopfhaut:

  • Haarwäsche mit Kertyol p.s. o. 3x wöchentlich
  • Lygal-Kopftinktur fast jeden Tag (das tat sehr gut / kühlend)
  • Xamiol Gel 2 mal in der Woche (schmierend fettig)

Gesicht / Fazial:

  • Läsional Protopic 0,1% 2x täglich, zur Pflege Physiogel Al.

Körperherde:

  • Micanol 3% für 10 bis 15 min (jeden Tag, muss man auftragen, einwirken lassen und abduschen), danach Triamcinolon in Unguentum leniens
  • Liquor carbonis detergens in Eucerin 5%ig (stinkt nach Teer, riecht und fühlt sich unangenehm schmierig auf der Haut an. Anfangs jeden Mittag oder Abend)
  • initial Salycil-Vaseline 5% für die Abschuppung bekam ich die ersten 3 Tage sehr oft. (geruchslos, angenehm), zuletzt Kerasal-Basissalbe und Daivonex-Creme in täglichenm Wechsel Oberkörper und Unterkörper (die letzten 3 Tage).

Zum Zwischenfetten

  • Kochsalz-Harnstoff-Salbe 5%ig ( sehr angenehm kühlend und spendet der Haut viel Feuchtigkeit, fast jeden Tag)

Strahlentherapie mit Creme PUVA, letzte Einzeldosis 1,0J/cm2 ( vier mal bestrahlt).

Fazit

Sehr nette Ärztin und sehr nette Pfleger und Pflegerinnen. Der Aufenthalt in der Hautklinik Stuttgart in Bad Cannstatt hat mir persönlich mit den anderen Patienten und Pfleger/Innen viel Spaß gemacht. Die Therapie hat sehr gut angeschlagen. Ich wurde nach 7 Tagen mit einer sehr guten Verbesserung entlassen mit der Empfehlung, daheim weiterzumachen mit Daivobet, Micanol 3%, Protopic 0,1%, MTX 20mg + 5mg Folsäure und UVA Bestrahlung beim örtlichen Hautarzt.

Hautbild heute

Viele Stellen sind komplett weg einige haben nur noch kleine rote Punkte, die ehemalige Flechte sieht gesund und hell aus und ist leider bräunlich umrandet.

Ich wurde sehr gut behandelt und empfehle die Hautklinik sehr gern weiter.

Viele Grüße

Ron

PS: TV + Telefonanschluss kostet am Tag 4 Euro, den man mit einer Karte an einem Automaten aufladen kann. Karte kostet 5 Euro Pfand, was man bei der Abgabe am Automaten wieder zurück bekommt sowie das Restgeld auf der Karte.

Internet an dem Multi-TV kostet 5 Euro am Tag, Sky 2 Euro. Alles zusammen (TV-Telefon-Internet-Sky) 8 Euro am Tag. Der Touch-Flatscreen ist positionierbar mit Kopfhörer-Anschluss, Internet und TV.

Ein Kopfhörer sollte man mitbringen, sonst muss man sich einen billigen für 2 Euro aus einem Automaten rauslassen

 

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