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Mein erster Halbmarathon

Claudia

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blog-0361087001427642291.jpgSeit Tagen trommelten die örtlichen Radiostationen, die Regionalzeitungen: Sonntag ist Halbmarathon! Nicht ohne gleich hinzuzufügen: Es soll aber den ganzen Tag regnen. Richtig regnen. Und ich war angemeldet für diesen Lauf!

Seit Tagen horchte ich mehr in mich hinein als sonst. Und dann vor drei Tagen: Halsschmerzen. Und ein wenig Schnupfen. "Das war's", dachte ich. "Gehst Du mal trotzdem zum Flughafen Tempelhof, holst Dir die Startunterlagen. Wenigstens die willst Du dann haben."

Seit Donnerstag flutete ich meinen Körper mit Tee aller Art – gestern 3 Kannen und ein paar Tassen dies und das.

Heute früh gab es dann keine Ausrede mehr: Die Halsschmerzen waren weg, ich war relativ fit. Also schälte ich mich um halb sieben aus dem Bett – und das mit Zeitumstellung! Schnell ein paar Toastbrote und etwas Joghurt gegessen und noch einmal getrunken, was der Bauch vertragen konnte – denn um 10 sollte es losgehen.

32.000 Läufer können aber natürlich nicht zeitgleich starten, das ist wie im Stau. Halb elf ging es dann ungefähr für mich los. Gestartet am Alexanderplatz, entlang Unter den Linden, zur Siegessäule, Ernst-Reuter-Platz, Schloss Charlottenburg, Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie – unterwegs dachte ich, das wäre eine Stadtrundfahrt zu Fuß :)

Ich kam doch wirklich 21,1 Kilometer später durchs Ziel.

Und der Regen? Buchstäblich erst, als ich im Ziel war, fing es ein wenig an zu nieseln – davor war es bewölkt, aber trocken.

Aber: Ich hab's geschafft! :)

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15 Comments


Recommended Comments

Hut ab vor deiner Disziplin! :daumenhoch:

Ich freu mich für dich, dass du durchgehalten hast. Den Schnupfen hast du wohl erfolgreich "weggetrunken"? ;)

 

 

PS: Deine Hand sieht ziemlich angegriffen aus. Schmerzt denn die Handfläche?

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Grad fiel mir auf, dass ich zur Haut gar nichts geschrieben habe. Die Hände sind so mittelprächtig, wie man wohl sieht. Sie schmerzen von der Haut her im Moment nicht so sehr, die Fingergelenke muckern da mehr. Nicht stark, nur eben spürbar. Die Fußsohlen sind zum Glück richtig gut. Da merke ich, dass unter der Haut die Schuppenflechte lauert, aber sie lässt mich laufen.

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Wow, das ist ja klasse.

 

Da hat sich dein Training ja gelohnt . Und deine Disziplin bewundere ich auch.

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Glückwunsch und alle Achtung !

Haben heute an Dich gedacht und alle Daumen gedrückt.

Eine tolle Leistung.

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Hi Claudia, das ist ja super !!!!! Ganz herzliche Gratulation von mir. Daumen hoch :daumenhoch:

 

Ich bin heute das erste mal seit Jahren mal wieder  30 Minuten am Stück gelaufen :D

 

Da kann ich nur bewundernd zu dir aufschauen, hoffe, wir sehen uns in Schwerin zum Laufen.

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Claudia, Du hast durch Deinen eisernen Willen Dein Ziel geschafft. Es ist zu bewundern.

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Wow, tolle Leistung.

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Disziplin.

Ich wünschte, ich hätte auch etwas davon.

 

Liebe Grüße und gute Erholung,

Gina

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Da möchte ich auch ganz herzlich gratulieren.

Respekt vor deiner Leistung.

 

Meine Frau macht am 03. Mai  auch einen Halbmarathon,

allerdings im Nordic Walking!

Und sie wird es schaffen, da bin ich mir ganz sicher!

 

Liebe Grüße nach Berlin,

Uwe

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Meine Frau macht am 03. Mai  auch einen Halbmarathon, allerdings im Nordic Walking!

Das ist toll! Grundsätzlich bei jedem und vor allem bei dem, was sie mitgemacht hat. Alle Achtung und ich drücke am 3. Mai die Daumen!

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Gratulierefür die Leistung !

 

Ein Kollege von mir war auch dabei

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Gute Sache das Laufen. Respekt!!!

Aus meiner Erfahrung gibt es nix besseres als Joggen - nach ein, zwei oder drei Std. rumrennen is man so locker drauf, da könnte man jeden Baum umarmen.

Habsch vor einigen Jahren auch gemacht bis der Knochendoc sagte. Näää das is ja nix mehr für dich. Ich soll RADFAHREN - RAD - HA!

Von den Sportarten die ich am meinsten leiden kann - rate mal welche das is?

Dann kam er mir an mit Schwimmen - SCHWIMMEN - HA!

Chlor und PSO.... brauch ich wohl nix mehr zu schreiben.

Nichmal Muckibude gönnt der mir.....

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Herzlichen Glückwunsch Claudia...................vor sowas habe ich richtig Respekt.

Kannste stolz auf dich sein  :daumenhoch:

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Beeindruckend. Ich gratuliere. Es muss ein riesiger Schub von Glücksgefühlen gegeben haben, als du im Ziel angekommen bist oder?

Freue mich für dich das du so ein Durchhaltevermögen hast und deinen Zielen nachgehst

XOXO JuniMond

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    • langläufer
      By langläufer
      Hallo in die Runde!
       
      Ich habe seit ein paar Jahren Schuppenflechte, besonders in Bereich der Kopfhaut und am Bauchnabel.
      Seit ein paar Tagen habe ich ziemlich starke Schmerzen im Bereich des linken Knies, besonders am Ende des Innen- und Außenbandes. Dazu kommen gelegentlich Schmerzen in unterschiedlichen Körperteilen dazu, linker Arm, rechte Achillessehne, dazu periodische Kopfschmerzen. Eine physikalische Verletzung liegt definiti nicht vor!
      Bisher bin ich mit der Krankheit recht gut klar gekommen, aber da ich Marathonläufer bin und im Jahr ca. 2000km laufe bedeuten diese Schmerzen und die Bewegungseinschränkung einen großen Einschnitt für mich.
      Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir da eventell weiterhelfen und gibt es im Bereich um 04600 herum Gleichgesinnte?
      Dankeschön
       
       
    • Ralph B.
      By Ralph B.
      Hallo zusammen,
      aufgrund meiner jüngsten Erfahrung dachte ich mir in dieses Forum zu schreiben, um anderen Betroffenen vielleicht zu helfen oder zumindest ermutigen zu können. 
      Vorgeschichte:
      Ich bin 39 Jahre alt und leide seit circa 15 Jahren an Schuppenflechte. Die betroffenen Stellen waren in erster Linie die Knie und Ellenbogengelenke. Später kamen diverse kleine schuppige stellen an beiden Handgelenken hinzu. Was aber am meisten störte, waren die, später dazu gekommenen Augenbrauenpartieen, welche mich zu hundertfachen täglichem in den Spiegel glotzen verdonnerte.
      Die Intensität bzw die Gründe waren war nie wirklich auszumachen. Mal schob ich es auf die kalte trockene Jahreszeit ( im Winter meist ausgeprägter), mal auf beruflichen Stress aufgrund meiner Selbständigkeit, mal auf Stress im sozialen Umfeld. Am Ende habe ich mich immer selbst froh geredet, da mein Opa auch ein klein wenig an dieser Krankheit litt.
      sei es drum, insgesamt hat mich die psoriasis ziemlich fertig gemacht all die Jahre. Ständiges piddeln, ständige Scheu betroffene Stellen offen zu zeigen oder Angst vor unangenehmen Fragen. Habe tausende von Salben, Cremes und Kortison ausprobiert, nichts hat wirklich geholfen, und wenn doch, war eine Linderung nur von kurzer Dauer.
      nun ist es so. Habe zwar schon immer mehr oder weniger Sport getrieben, aber unterm Strich einfach zu unbeständig. Ich gehe seit September 2016 regelmäßig joggen, anfangs kürzere Strecken um die Gelenke zu schonen, mit kontinuierlicher Steigerung. Mein aktuelles Pensum liegt bei circa 3 Läufen à 10-15 Kilometer pro Woche und meine Schuppenflechte an den Augenbrauen, Hand und Kniegelenken ist wie weggeblasen. Nur die Ellbogen sind noch leicht gerötet aber auch wesentlich besser.
      Ich kann es kaum glauben, es hört sich vielleicht an wie im Märchen , aber es ist wirklich so und ich bin überglücklich.
      ich denke nicht das hierfür nicht die Intensität, sondern schlicht und einfach die Regelmäßigkeit des Laufens, welches in meinem Fall zu enormem Stressabbau und Ausgeglichenheit führte, verantwortlich ist.
      vielleicht könnte es auch jede andere Form des Sporttreibens sein, Hauptsache man betreibt es kontinuierlich.
      vielleicht liegt es auch an dem vielen schwitzen? keine Ahnung.
      ich bin auch nicht mit dem Vorsatz an die Sache rangegangen etwas gegen meine Krankheit zu tun sondern bin einfach drauf los gelaufen und stellte eines Tages diese enorme Verbesserung fest. 
      Für mich steht jedenfalls fest, das ich das weiter so durchziehe bis eines Tages vielleicht der Rest verschwunden ist.
      ich hoffe, das ich mit meinem Beitrag dem ein oder anderen etwas helfen oder zumindest motivieren konnte.
      versucht es einfach.
      ralph 
    • Claudia
      By Claudia
      2014 ist fast vorbei. Mein letzter Lauf ist es auf jeden Fall – mein letzter Lauf für dieses Jahr.
      Der Silvesterlauf lag für mich einfach perfekt – zum Abschluss eines Jahres, in dem ich erstmal das ganze Jahr laufen konnte. Im Vorjahr war das wegen eines Unfalls nicht möglich. Vorgestern waren in Berlin 10 Zentimeter Schnee gefallen. Lautlos, nachts – und für mich überraschend. Beim Aufstehen dachte ich „Oh. Schnee. Was ist dann mit dem Silvesterlauf?“. ( Früher hätte ich eher gedacht: „Oh. Schnee. Schön.“ )
      Ein kleiner Testlauf gestern ergab: Hej, man kann auch gut auf Schnee laufen. Aber nichts da – gestern Abend setzte Tauwetter ein. Und so dachte ich beim Aufstehen heute: „Hui, wird das nun glatt oder matschig?“
      Es wurde beides.
      Vorher war klar, dass es über zwei Berge gehen sollte: den mir bis vorhin unbekannten Drachen(flieger)berg und den Teufelsberg. Die 9,9 Kilometer waren am Ende nicht wegen dieser Berge oder wegen der Länge anstrengend, sondern wegen des Untergrundes. Links und rechts gucken war nicht so angesagt, obwohl beide Berge ausreichend Ausschau zu bieten haben. Doch diesmal musste ich die ganze Zeit auf den Untergrund gucken. An einer Stelle hätte ich als Veranstalter die Läufer umgeleitet – das war im Grunde zu gefährlich: Ein schmaler Bergkamm mit Matsche-Eis ( was Berliner so als Berg-Kamm bezeichnen ), kaum Bäume oder Sträucher zum Festhalten und lauter Läufer nicht eben mit Wanderschuhen mit Super-Profil.
      Kurz und gut: Es war insgesamt ein schöner Lauf, aber ich bin nun unfreiwillig auch für Cross-Läufe gerüstet.
      Hinterher gab es einen Pfannkuchen. Deshalb heißt der Lauf auch Pfannkuchenlauf.
      Apropos Pfannkuchen...
      Mit dem Laufen und mir ist das immer noch so eine komische Sache. In der Schule war ich wegen der Psoriasis komplett vom Sportunterricht komplett befreit. Was sollte ich da auch, wenn ich weder Fußsohlen noch Handflächen nennenswert belasten konnte?
      Studium, Arbeit – all das fand danach im Sitzen statt. Sport – ich? Nee, das waren zwei Welten. Psoriasis an den Fußsohlen, ein bisschen Asthma im Brustkorb – das waren prima Gründe, Sport auch weiterhin weit von mir weg zu weisen.
      Aber ich merkte irgendwann, dass ich vor dem Computer immer mehr „versackte“, körperlich. Das musste sich ändern. Und: Auf meiner Arbeit musste ich plötzlich eine Kolumne betreuen, in der es um Fitness und Freizeitsport gehen sollte. Spätestes dafür musste ich mich dann doch schlau machen, was das Sporttreiben angeht. Und ich dachte: „Sag mal, das müsstest Du doch aber auch können.“ Meine Psoriasis an den Fußsohlen war, warum auch immer, soweit zurückgegangen, dass diese roten, trockenen, schuppigen, rissigen Stellen nur noch für mich zu erahnen waren.
      Zaghaft fing ich an. So ganz zaghaft. Mit einem Trainingsplan für blutige Anfänger wie mich. „Eine Minute joggen, zwei Minuten gehen – und das einige Male“. Ja, das war für mich eine Herausforderung.
      Und nein, noch heute lächele ich nicht darüber: Genau das würde ich jedem empfehlen, der gucken will, ob Laufen ihm liegt, ob er das kann. Anfangen, ganz klein. "Du läuft nicht für die anderen, Du läufst für Dich“, würde ich raten. Noch heute bin ich eine langsame Läuferin. Aber darauf kommt es mir nicht an. Klar, das würde jeder sagen, der langsam ist Außerdem werde ich schnell sehr rot, was man auf dem "Danach"-Foto dann doch ein wenig sieht Aber dank Technik kann ich darauf achten, dass meine Herzfrequenz nicht aus dem Ruder läuft – und der Rest des Laufes ist echt für mich.
      Das Laufen nahm so seinen Lauf Ich meldete mich für einige Volksläufe an. So hatte ich Ziele – Motive, warum ich eben doch immer wieder laufen sollte, auch bei „schlechterem“ Wetter trainieren sollte. Das funktionierte fast immer. Nur einen Lauf ließ ich aus, weil ich einen ganzen Monat dann doch nicht gelaufen war. Ich war schlicht zu schlapp. Irgendetwas hatte mir die Kraft geraubt. Mittags schon war ich so fertig, als hätte ich eine Grippe. Da war es vernünftiger, den einen Lauf auszulassen.
      Ende November aber passierte etwas, was mir heute noch ein wenig unheimlich ist: Ich erhielt eine harmlose E-Mail, und nun habe ich es schwarz auf weiß: Mein großer Lauf-Termin für 2015 steht fest:



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    • Claudia
      Hi @Rainer Friedrich ein Arzt hat dir ein 120 Euro teures Shampoo verkauft, Bioresonanz und Muschel-Ausleitung gemacht? Was für eine Art Arzt war das denn?
    • Margitta
      Hallo Kati, ganz aufhören möchte ich ja auch nicht unbedingt, nur die Verantwortung für die Gruppe möchte ich abgeben, eben auch an jüngere . Als wir jetzt im Urlaub in der Dom Rep waren, hatte ich ausführlich alles bereit gelegt und beschrieben, sollte mir etwas passieren. Aber eine freudige Mitteilung habe ich,  durch meinen Aufruf bei Facebook,  hat sich eine junge Frau aus Schweinfurt gemeldet.     Standort Schweinfurt wäre IDEAL 😊 Vielleicht gibt es hier doch no
    • malgucken
      Ja, schade, Gitti, dass du aufhörst. Ich wünsche euch viel Glück bei der Fortführung der "neuen" SHG und drücke die Daumen, dass ihr einen Nachfolger für Unterfranken findet.
    • Lupinchen
      Danke Du bist ja echt im Thema drin. Lese zwar auch wenn ich ein neues Biologika bekommen soll, aber so viele Infos erlese ich mir nicht. Es ist auch wirklich interessant wie sich das ganze so entwickelt, aber für die mit nur  PsA ist es nicht so einfach. Meine Erfahrung (angelesen) wer Pso hat oder eben beides findet öfter das passende. Ich gehöre leider nicht dazu. Lg. Lupinchen
    • Tenorsaxofon
      Hallo GrBaer, warst du schon einmal bei einem Lungenfacharzt. Auch wenn Hausärzte z.T. Pneumo Schulungen machen, so haben sie doch nicht die Möglichkeit und Fachwissen eines Pneumologen. Gruss Anne
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      • 21 - 30 Jahre
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