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Laufen für Anfänger

Claudia

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Hallo Ihr,

mancher kann sich vielleicht erinnern – vor 2 Jahren war ich beim Berlin-Marathon dabei. Im letzten Jahr ergriff mich die akute Unlust und ich ging lieber zum Tischtennis-Training als Laufen. In diesem Frühjahr packte ich mich dann aber am Schlafittchen: Ich fing wieder an. Und das Wetter hätte mir in den letzten Wochen sehr oft die Gelegenheit gegeben, zu sagen "Ooooch nö, ich bleib lieber auf der Couch". 

Damit ich weiß, wofür ich trainiere, also einen Anlass habe, gucke ich immer wieder mal, welche Straßen- oder Volksläufe es so gibt. Die großen in Berlin kenne ich inzwischen alle, jetzt sind mal kleinere dran. Heute war so einer: 37 Starter (wenn ich richtig gezählt habe) liefen in einem Park ganz in der Nähe. Mein nächster, wenn alles gutgeht, ist ein Lauf durch die Internationale Gartenausstellung, da freue ich mich sehr drauf. (Kommt einer mit?)

Ich kann es echt nur so sagen: Nach dem Laufen fühle ich mich wirklich besser. Als ich vor ein paar Jahren anfing, waren 5 Kilometer eine unglaubliche Distanz für mich. Ich trainierte in einem Gewerbegebiet, damit mich Schlappi bloß keiner sah: 1 Minute laufen, 2 Minuten gehen, 1 Minute laufen, 2 Minuten gehen usw. Ich bin noch immer ein Lahmarsch ;) aber hej, ich laufe :) und ich kann mehr oder weniger immer dann zum Sport, wenn ich Zeit dafür habe und nicht nur dann, wenn ein Sportstudio geöffnet ist.

Schöner wäre es, gemeinsam mit anderen Läufern zu laufen, aber dazu sind meine Arbeitszeiten zu wechselhaft. Mit einer Freundin und Nachbarin funktioniert das in letzter Zeit öfter mal spontan, das ist super. 

Meine altklugen Tipps für alle, die anfangen wollen:

  • Sucht Euch jemanden, der auch laufen will und sich bisher nicht traut.
  • Kauft Euch am Anfang noch keine teuren Laufklamotten. Das könnt Ihr immer noch, wenn Ihr merkt, ob Euch Laufen liegt oder nicht. Die Schuhe sollten halbwegs vernünftig sein, müssen (aus meiner Sicht!) aber nicht gleich die sehr teuren Markenschuhe sein. Irgendwann bald, wenn Ihr wirklich öfter laufen wollt, schon – und dann solltet Ihr auch wegen der Psoriasis arthritis eine Laufanalyse in einem guten Sportgeschäft machen lassen.
  • Ein Termin beim Sportarzt ist auch nicht verkehrt – der kann Euch auch sagen, ob Laufen überhaupt gut für Euch ist.
  • Es ist egal, ob Ihr wie ich sehr sehr sehr langsam anfangt (wie gesagt: 1 Minute Laufen, 2 Minuten Gehen...). Ihr macht das für Euch. Wenn Euch jemand blöd kommt, lächelt und sagt: "Nachmachen!" oder "Komm doch mit".
  • Ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass die eng anliegenden Laufhosen (Tights) bei mir zu einem starken Juckreiz führen. Seither trage ich eine schlabbrig weite Laufhose und es ist mir egal, ob 99 Prozent der anderen die "Wurstpelle" tragen. :)

Läufer (oder Walker) unter Euch: Habt Ihr noch mehr Tipps für Anfänger?

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steinbergparklauf3.jpeg

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4 Comments


Recommended Comments

Ich laufe zwar nicht, sondern mache Nordic - Walking und das schon seit einigen Jahren - in der Gruppe. 

Es geht mir auch hauptsächlich darum in Bewegung zu bleiben. 

Angefangen hatte ich mal mit einer Freundin, weil wir den Jakobsweg gehen wollten. 

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Tipps habe ich keine...................aber ich habe früher auch Nordic - Walking gemacht.
Leider, leider kann ich das wegen der PSA nicht mehr. Darum gehe ich jetzt seit 1 1/2 Jahren zum Gesundheitstrainung. Da kann man Übungen an Geräten machen und kann dabei sitzen.

Ich kann Claudia nur beipflichten............."Nach dem Laufen, bei mir sporteln, fühle ich mich wirklich besser"

Martina, der Jakobsweg wäre ein Traum von mir.

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Die Sehnsucht nach dem Laufen bleibt, wenn man erst einmal "infiziert" ist. Zum Laufen bin ich erst ab Mitte 40 gekommen. Das war eine bemerkenswerte Zeit für mich, denn eigentlich war ich im Schulsport in den Disziplinen der Leichtathletik eher seeeehr schlecht ;) . Ich habe auch ganz langsam angefangen, eigentlich mit schnellem Walking, irgendwann hüpften die Beine aber immer mehr und los gings in immer größer werdenden Distanzen. Am Ende konnte ich 10 km am Stück laufen, was für mich früher schon von der Zahl 10 km her völlig abwegig erschien :D. Ich war wirklich total stolz auf mich. Und es tat mir richtig gut.

Aber dann kam die PSA und sie hat mich körperlich absolut geschwächt. PSA ist der Feind des Laufens.

Aber ich gebe nicht auf. Im Moment hoffe ich, dass es demnächst noch besser wird unter Stelara. Nach Schwierigkeiten, nur 1,5 km schmerzfrei zu wandern, kann ich nun schon mal eine ganze Stunde ohne Pause unterwegs sein. Wie schön ist das denn !!!

Meine Laufsachen liegen immer griffbereit und irgendwann geht das Walken wieder so schnell, dass die Beine von ganz alleine hüpfen und springen wollen :D 

Man kann immer wieder am Anfang beginnen, ich werde es wieder versuchen.......

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Ich finde einen Schrittzähler ganz witzig, selbiger motiviert schon mächtig.

 

Habe beim Entrümpeln der Kinderzimmer einen Hosentaschenschrittzähler (einstens von Lidl) gefunden in einem ansprechenden quiiiiiiiiitschpink:tw_grin:... jetzt schaue ich immer mal, was ich so an einem normalen Arbeitstag zusammenbringe.

Sind immerhin 15 000 -20 000 Schritte. :) Das ist jetzt noch nicht Laufen in dem Sinne, aber jeder Schritt zählt... sagt die PSA... und wenn ich dann eines Tages echt wieder so etwas wie Freizeit mein eigen nenne, dann...;)

 

 

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