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Mit Psoriasis nach Australien

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Australien: Meine Psoriasis-Medikamente – was tun?

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Claudia

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Seitdem ich weiß, dass ich für vier Monate zum Arbeiten nach Australien gehe, überlege ich auch, was ich mit meinen Medikamenten mache. Ich nehme Cosentyx, das ich mir einmal im Monat spritze.

Bei der medizinischen Hotline vom Hersteller Novartis rief ich an – die hatten so gar keine Tipps, was Versicherung und Bezug den Medikamentes in Australien angeht. Aber eine Kühltasche, die haben sie mir schon mal angeboten. Zwei Tage später traf sie auch gleich ein – siehe Foto am Ende des Beitrags.

Mein Hautarzt mag mir nicht so viel auf einmal verschreiben, dass es reichen würde – und ich kann ihn ja verstehen. Jetzt, hier in Deutschland, will er alle zwei bis drei Monate eine Blut- und Urinprobe. Ohne die ist das auch mir zu unsicher.

Gestern war ich nun wieder einmal bei ihm und wir sprachen das zweite Mal darüber. Er hat zwei Vorschläge: Entweder spritze ich noch mal kurz davor (was turnusmäßig sowieso so wäre) und pausiere dann oder er stellt mich vorher auf Stelara um, das nur alle drei Monate gespritzt wird.

In beiden Fällen könnte es passieren, dass Cosentyx nicht mehr so gut anschlägt. Könnte.

Bei der Umstellung auf Stelara könnte passieren, dass es bei mir nicht gut wirkt (ich hatte es noch nie).

Wenn ich jetzt mit dem Cosentyx mal über der Zeit bin, merke ich schon, dass die Haut wieder etwas loslegen will und dass sie auch wieder mehr juckt. Etwas mehr. Aber noch immer ist die Schuppenflechte zu 90 Prozent weg.

Eine dritte Option wäre, dass ich in Australien zum Arzt gehe, mir Cosentyx verschreiben lasse, es erst einmal selbst bezahle und nach meiner Rückkehr mit der heimischen Krankenkasse abrechne. Ob das überhaupt ginge (und abgesehen davon, dass ich das ja vorfinanzieren müsste), muss ich erst mit der Krankenkasse besprechen. Mein Arbeitgeber hat jedenfalls bei meiner bisherigen Krankenversicherung eine Weitergeltung der deutschen Rechtsvorschriften beantragt. Außerdem hat er eine Restkostenversicherung für mich abgeschlossen. Erklärt wurde mir Letzteres so:

Zitat

Falls Sie während Ihrer Entsendung im Ausland ärztlich behandelt werden müssen, müssen Sie die Kosten dafür vorerst auslegen und dann die Rechnungen bei uns einreichen. Wir lassen uns den Betrag, der auch in Deutschland von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen worden würde, erstatten und fordern die Differenz bei der Restkostenversicherung ein.

Im Moment habe ich auf so viel Action und ja auch Erklärung gegenüber meinem Arbeitgeber keine Lust und tendiere zum Pausieren. Was würdet Ihr denn tun?

cosentyx-kuehltasche.jpg

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1 Kommentar


Recommended Comments

Würde auf Stelara umsteigen, gerade weil es ja auch einen guten Ruf hat.

Und in der Kühltasche würd ich Reiseproviant für den langen Weg mitnehmen. connie_hotairballoon.gif

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    • Lupinchen
      …..wobei mir gerade bei einer Urtikaria, weiß leider nicht wovon, gerade nur Kortison hilft. Ist auch OK ich weiß ja was ich schmiere und das ja zeitlich begrenzt. Ich halte nichts von Wundermitteln-Salben ect. pepe, vor allen Dingen aus China, Russland oder Indien. Da gibt es ja genug Berichte dazu und auch die chinesischen Tees sind für Europäer sicher mit seeeeehr viel Vorsicht zu genießen. Ich weiß schon gerne wo Kröte, Tiger o.Ä. drin ist. Wenn ich all das vermeiden würde was in meiner Allergieliste steht.....da könnte ich einpacken. Passe nur auf bei Arzneimitteln, könnte mal gefährlich werden. Und ansonsten muss ich dann mal die Folgen einer Sünde aushalten. Die Urtikaria nervt aber schon sehr gerade, hatte ich lange nicht mehr. Lg. Lupinchen
    • Claudia
      Und ob Zudaifu eine Kortisoncreme ist... sowas von! Die britische Behörde NHRA hat Kortison drin gefunden, und zwar ein starkes. 
    • 2209
      Ich weiß sehr genau wo dein Herz da tickt. Hoffentlich gibt es eine Nachfolge, die du einarbeiten kannst.
    • Claudia
      Das ist eine Herausforderung, vor der sehr viele Selbsthilfegruppen, Vereine, Parteien etc. stehen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche!
    • Margitta
      Danke, Das sind alles Vorträge die wir in der Selbsthilfe anbieten bzw. ich war selbst auf einer Fortbildung und habe gehört.
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