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Cosentyx (Secukinumab)

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Start am 13.03.2017 - Erfolg und erste unerwünschte und fragliche Nebenwirkungen

GrBaer185

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GrBaer185

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Schlage mich seit über 40 Jahren mit der Psoriasis herum, die zuletzt immer schlimmer
wurde. Mit einem Pasiscore von 34,3 und einem DLQI von 22 lies ich mich dann doch von
meinem Dermatologen von einer Behandlung mit Cosentyx überzeugen, da der
Hautzustand unerträglich wurde.

Die ersten beiden Spritzen (es sind immer zwei Spritzen auf einmal, da die
Wirkstoffmenge für eine Anwendung auf zwei Spritzen verteilt ist - warum??) erhielt
ich am 13.03.2017 - ich nehme an einer Studie beim Dermatologen teil und wollte mich
(diesmal) nicht selber spritzen, da es mir beim MTX zuletzt unangenehm war.

Seit dem 5. Spritzentermin am 10.04. sollte der Abstand vier Wochen betragen. Da ich
einen fiebrigen Infekt mit zweimal abends 38,7 °C  Temperatur und etwas Schleim auf den Bronchien/Lunge links hatte ( Symptome gingen nach Antibiotikum weg), war der 6. Termin erst am 15.5. und wegen Terminschwierigkeiten der 7. Termin erst wiederum nach 5 Wochen am 19.6.

Der Dermatologe meinte, eine Woche mehr sei nicht relevant, der Abstand sollte aber nicht größer als 6 Wochen sein. Von einem Absetzen von Cosentyx wegen geringer Nebenwirkungen riet er mir ab, da unklar sei, ob Cosentyx nach einer Pause wieder gut anspreche. Ich hatte zu beginn trockene Lippen und die Haut an den ehemaligen Psoriasisstellen war pergamentartig. Im Leistenbereich heilte die Psoriasis nicht ab, die Haut war weiterhin rot und riss teilweise ein - Antipilzcreme half da, ebenso wie zwischen zwei Fingern, wo die Haut juckte und trocken-rissig war.

Der Lippentrockenheit hat sich normalisiert, die früheren Psoriasisherde sind kaum noch von der "normalen" Haut zu unterscheiden, habe das Gefühl, dass die Haut trockener ist. Außerdem das Gefühl geschwollener Augenlieder und ein Jucken in den Armbeugen und der Oberschenkelinnenseite (gerade die wenigen Stellen, die zuvor nicht von der Psoriasis betroffen waren). Ich habe 3 Kilogramm zugenommen und frage mich, ob das vielleicht an Wassereinlagerungen liegen könnte.

Erstmals ist bei mir nach einem stechenden Schmerz beim Aufstehen vom Küchentisch ein Plicasyndrom diagnostiziert worden und in der Linken Hand habe ich zeitweise ein kribbeln in den Fingern (Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, neurologisch nicht erhärtet, vermute nun eher Folge von Fehlhaltung der Schultern, Muskelverspannung). Ich frage mich allerdings auch, ob vielleicht doch ein Zusammenhang mit den Cosentyx-Spritzen besteht.

Die Psoriasishaut hat sich bereits nach dem ersten Spritzentermin angefangen zu bessern und ich bin seit einigen Wochen erscheinungsfrei (bis auf die nun neuen roten Pünktchen nach Kratzen aufgrund des Juckreizes in den Armbeugen (s.o.). Fußnägel haben begonnen normal nachzuwachsen. Zuvor hatte ich eine sehr stark ausgeprägte Psoriasis die im Begriff war in eine Erythrodermie überzugehen. 

Ich trage seit langem wieder kurze Hemden und konnte erstmals wieder unbeschwert ins Schwimmbad und an den Badesee gehen - super. 

Bin gespannt, was mein Dermatologe zu meiner neuen Hautbaustelle in den Ellenbeugen und der Oberschenkelinnenseite sagen wird.

Der Entzündungsparameter CRP, der vor der Behandlung mit Cosentyx immer sehr hoch war, ist nun erstmalig seit langer Zeit wieder mit 3,0 mg/l im Normbereich ( < 5,0 mg/l).



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    • MathiasM
      Das ganze gab es hier im Pso-Netz bei einer Nutzerin schon einmal sehr ähnlich: https://www.stern.de/gesundheit/ehlers-danlos-syndrom--raetselhafte-symptome--zwoelf-jahre-fehldiagnosen-7589668.html Sie ist hier seit 4...5 Jahren nicht mehr wirklich aktiv, nachdem sie die für sie richtige Diagnose hatte. Auch sie dachte, sie hätte Pso, und das meiste andere wären Folgeerscheinungen, vor allem an den Gelenken. Es gab kleinere Erfolge bei der Behandlung der Haut, aber nichts durchschlagendes. 
    • Drachenherz
      Hallo S.Herter, hm wow kann ich da nur sagen ..... wenn ich das von Dir so lese und darüber so nachdenke dann habe ich das ganz bestimmte Gefühl das wir sicher so einiges gemeinsam haben , denn auch ich habe PSO , Gelenkschmerzen seit über zwei Jahren und ich hatte vor der Diagnose für das Impegimente_syndrom der linken Schulter mehrfach eine Luxation genau dieser Schulter und mit 18 wurde mir mal gesagt von einem Amtsarzt das ich Hypermobilegelenke habe  .... habe mir aber damals nicht wir
    • S.Herter
      So hier noch Bilder meiner Pso. Der Beginn mit Kyntheum war am 24.05.18 Erstes Bild 28.05.18 es gibt schon eine Besserung....leider habe ich kein Bild vor der Zeit auf dem Handy, über welches ich gerade schreibe. Zweites Bild 06.06.18 weitere Verbesserung   Drittes Bild 28.02.19 also brand aktuell 😄 Ihr seht. In meinem Fall wirkt das Kyntheum selbst über einen, naja, "langen" Zeitraum. Eine Woche habe ich es ausfallen lassen da ich krankheitsbedingt kein Rezept
    • S.Herter
      Das titelbild ist meine Zunge unschön verändert.....und hier noch, nachdem ich es am selben Tag abgezogen habe. Und Nein, es war, ist definitiv kein Pilz. Ich habe pilzmittel genommen 2 Monate lang und dann darauf bestanden endlich einen Abstrich zu machen......negativ.....es wurde auch auf anderes geprüft, pathologisch nichts nachweisbar
    • Lupinchen
      …..wobei mir gerade bei einer Urtikaria, weiß leider nicht wovon, gerade nur Kortison hilft. Ist auch OK ich weiß ja was ich schmiere und das ja zeitlich begrenzt. Ich halte nichts von Wundermitteln-Salben ect. pepe, vor allen Dingen aus China, Russland oder Indien. Da gibt es ja genug Berichte dazu und auch die chinesischen Tees sind für Europäer sicher mit seeeeehr viel Vorsicht zu genießen. Ich weiß schon gerne wo Kröte, Tiger o.Ä. drin ist. Wenn ich all das vermeiden würde was in meiner
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