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Selbsthilfe-Blog

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Apothekerin Margit Schlenk: Autoimmunerkrankungen

Margitta

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Interessanter Vortrag den ich vor 14 Tagen in Frankfurt gehört habe.

Fragen der Zuhörer sind im Folgenden rot gekennzeichnet.

In der Apotheke soll der Mensch als Mensch im Gesamten betrachtet werden, während es verschiedenste Fachärzte gibt die sich mit verschiedensten Leiden auseinandersetzen wird hier überlegt, wo man den Patienten abholen kann damit alle Aspekte betrachtet werden können.

Heilkunst bedeutet, dass der richtige Mensch zur richtigen Zeit das richtige Medikament in der richtigen Dosis und Kombination bekommt. Apotheker sind Medikationsmanager, sie fragen danach was ein Patient einnimmt, wie er sich ernährt und nach Laborwerten, auch die Kombination der Medikamente wird hier auf die Person angepasst. Dafür gibt es die Arzneisicherheitstüte, hier wird kontrolliert ob die Medikamente die man einnimmt zueinander und zu den ebenfalls enthaltenen Laborwerten und Diagnoseblättern passen. Manchmal sieht man dabei Cocktails die nicht zusammen genommen werden sollten, oft liegt das daran, dass sich die Betroffenen von Menschen, die sich nicht mit der Thematik auskennen, oder Zeitschriften beeinflussen lassen. Man sollte grundsätzlich mit allen sprechen, die an der Therapie beteiligt sind, nicht nur mit den Ärzten. Selbsthilfe befähigt Menschen mit Problemen, sich besser um diese zu kümmern und den Druck auf Ärzte zu erhöhen. Hier ist das name dropping hilfreich, man muss zeigen dass man sich auskennt. Die Koordination der Selbsthilfegruppen in Bayern erfolgt durch Frau Stippernitz, Apotheken arbeiten mit ihnen eng zusammen.

Vitiligo ist autoimmunbedingt, die Symptome der Haut stehen nicht alleine. Es ist wichtig, zu schauen was sonst noch im Körper los ist und ob andere Zustände mit der Neigung zu tun haben. Auch muss man die Haut optimal und schnell versorgen, hierfür ist wichtig zu bedenken was man keinesfalls einnehmen sollte. Dazu gehören pflanzliche Arzneimittel mit Echinacea, dem roten Sonnenhut; auch homöopathische Mittel in der Dosis D6 sind zu meiden. Echinacea steigert die Immunabwehr, was bedeutet, dass der Körper noch mehr von den Fresszellen angegriffen wird. Bei Vitiligo geschieht das an den Melanozyten, auch bei anderen Autoimmunerkrankungen sollte man die Finger von Echinacea lassen, da das spezifische Immunsystem dadurch gefördert wird. Es kommt zur Antigen-Antikörper-Reaktion – die Hautzellen haben Informationsmoleküle, die sogenannten Antigene, auf der Oberfläche, dann werden Antikörper losgeschickt, um diese zu bekämpfen.  

Auch gesunde Menschen sollten die Substanz nicht länger als zwei Wochen einnehmen, sonst wird das Immunsystem geschwächt – es empfiehlt sich eine Schaukeltherapie, also immer abwechselnd zwei Wochen Einnahme und zwei Wochen Pause.

Autoimmunerkrankungen können auch durch körpereigene Zustände gefördert werden, beispielsweise durch die Körpertemperaturerhöhung bei Fieber. Fieber ist eine Reaktion, um sich gegen Eindringlinge zu wehren. Sie befördert das spezifische Immunsystem, das wiederum körpereigene Zellen angreift – deshalb sollten Betroffene nicht warten, sondern die Temperatur sehr frühzeitig senken. Wadenwickel, die 1°C kälter sind als die im Mund oder Po gemessene Körperkerntemperatur sind hier eine Möglichkeit, wenn im Mund gemessen wird müssen noch 0,5°C hinzugezählt werden. Ohrthermometer sind immer falsch niedrig und haben nicht so viel mit der Kerntemperatur zu tun. Die Wadenwickel sollten immer für circa zehn Minuten aufgelegt werden, sie helfen die Blutgefäße zu öffnen und so die Temperatur zu senken.

Ab 39°C Pflicht müssen sie Paracetamol nehmen, aber bitte keine nichtsteroidalen Anti-Rheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac – diese hemmen das COX-Enzym, das die Stoffe bildet, die Entzündungen auslösen. Es kann zwei Stoffgruppen bilden:

.Prostaglandine, die Entzündungen befördern und Schmerzen auslösen, und  Leukotriene, die bald noch wichtiger sind. Hierbei handelt es sich um Entzündungsstoffe, die bei allen autoimmunen Entzündungen zu hoch vorliegen und auch für Schwellungen und Schmerzen sorgen. Betroffene sollten alles meiden, was diese per se schon erhöhten Leukotriene noch weiter fördert. Die Entzündungen liegen bei Asthma in den Atemwegen vor, bei Hashimoto-Thyreoditis in der Schilddrüse und bei Rheuma in den Gelenken. Durch die Einnahme der oben genannten Medikamente wird eine Untereinheit des COX-Enzyms 1 gehemmt, die Prostaglandine bildet – das führt dazu, dass mehr Leukotriene gebildet werden können. Die Arachidonsäure, eine Fettsäure die vor allem in Fleisch enthalten ist, wird zu entzündungsfördernden Stoffen umgebaut – deshalb sollte man wenig Schwein essen und insgesamt darauf achten, möglichst wenig entzündungsfördernde Stoffe in den Körper zu bringen. Wild hat beispielsweise ganz wenig, es ist das gesündeste und nachhaltigste Fleisch. Gegen Fieber und Schmerzen sollten sie neben Ibuprofen und Diclofenac auch keine Acetylsalicylsäure in hohen Dosierungen zu sich nehmen; 100mg im Herzgesundheitsbereich sind kein Thema, aber nichts Hochdosiertes wie Aspirin oder Aspirin Complex – diese Complexprodukte sind ohnehin pharmakologischer Quatsch

Was gibt es stattdessen gegen Schmerzen?
Nehmen sie bitte Novaminsulfon, Naproxen fällt in die nichtsteroidalen Mittel. Gegen alles ist ein Kraut gewachsen, es gibt einen pflanzlichen Leukotriensynthesehemmer, der hochdosierte Weihrauchextrakt. Den hat Professor Ammon an der Uni Tübingen bei Morbus Crohn erforscht, mittlerweile wissen wir, dass er alle leukotrienbedingten Entzündungen hemmt. Den kann ihnen jede Apotheke zu 280mg in eine Kapsel abfüllen und es wird dann 3mal täglich eine Kapsel eingenommen. Er ist bei allen Autoimmunentzündungen einsetzbar und ist ein reiner Leukotriensynthesehemmer.

Bei Vitiligo kann es zu neuen weißen Flecken kommen wenn sie Fieber haben, deshalb muss es möglichst vermieden und wenn es auftritt schnell bekämpft werden. Auch sollten sie sich gegen alle impfpräventablen Infekte auch wirklich impfen lassen, eine echte Grippeerkrankung führt zu hohem Fieber und gießt so Öl in die autoimmune Entzündungsflamme.

In den Genen sitzt ein Informationsmuster für die autoimmune Erkrankung. Durch äußerliche Einflüsse wird entschieden, ob es überhaupt abgelesen wird – eine starke Stresssituation kann zum Beispiel der Auslöser sein. Hier muss auch nicht zwischen emotionalem und Alltagsstress unterschieden werden; die Symptome sind immer die gleichen, eine hohe Cortison- und Adrenalinproduktion und alle Alarmsysteme gehen hoch. Oft tritt die Erkrankung nach einer ganz starken viralen Infektion wie Grippe auf, viele Typ1 Diabetiker haben sie deshalb. Die Neigung zur Autoimmunerkrankung ist vererbt, ob sie zum Tragen kommt ist durch äußere Einflüsse bestimmt. Neben einem Viruseffekt und Fieber kann auch eine Antibiotikaeinnahme der Auslöser sein, das Antibiotikum wirkt wie ein Radiergummi auf der Darmflora, dem immunregulatorischen Ort des Körpers. Die Darmschleimhaut ist ganz stark aufgefaltet, darunter liegen Lymphsysteme und lymphatisches Gewebe – 70% der immunkompetenten Zellen sitzen dort und schauen was da m draußen los ist. Auch das Mikrobiom lebt da, hierbei handelt es sich um Darmkeime, die vor allem lactobacillusbetont sind. Er wird durch die Geburt besiedelt, durch den Schluck Vaginalsekret wo die drin sind.  Die Neigung zu Autoimmunerkrankungen wird durch eine Kaiserschnitt bestimmt, man hat ein erhöhtes Asthma-, Neurodermitis-, Vitiligo- und Diabetes Typ1 Risiko.  Auch die Haut wird beim Durchtritt durch den Geburtskanal mit diesem Sekret imprägniert, nach einem Kaiserschnitt sollte man dem Kind oral Lactobacillus zufügen und es mit kochsalzgetränkten Kompressen einreiben, die mit einem Lactobacillus-Pulver bestreut wurden. Heute werden 40% der Kinder per Kaiserschnitt geboren und werden auch nicht mehr bis zum vierten Monat ausschließlich gestillt. Muttermilch ist nicht steril, die Lactobazillen generieren die weitere Besiedlung des Darms; auch Immunglobuline IgA, die das Autoimmunsystem mit einregulieren, werden so weitergegeben. Durch die Kommunikation der probiotischen Kulturen werden an allen Schleimhäuten Fress- und Killerzellen aufgebaut. Man muss die autoimmunen Prozesse regulieren, damit die Darmflora gestützt ist – deshalb ist die Einnahme von Antibiotika oder Clyntamazin schlecht, die Darmflora ist dadurch ein ganzes Jahr lang geschädigt. Ein unnötig genommenes Antibiotikum kann den autoimmunen Schalter umlegen, um die Stärke der autoimmunen Reaktion zu regulieren sollte man jeden Tag ein vergorenes Milchprodukt wie Joghurt, Dickmilch, Kefir, Quark oder Ayran zu sich nehmen.

In Deutschland ist die Milch seit dem Milchsee als gesundes Lebensmittel festgesetzt, obwohl sie das Asthmarisiko durch Kuhmilcheiweiße mit allergenem Potential erhöht. Auch das enthaltene Calcium bindet gesundheitsfördernde Stoffe. Sie sollten ihren Kaffee schwarz trinken und dann irgendwann über den Tag verteilt ein vergorenes Milchprodukt essen. Der Körper merkt auch, was ihm fehlt, deshalb essen Kinder mit Eisenmangel Erde, Schokojunkies haben oftmals einen Magnesiummangel. Schokolade mit 80% Kakao ist gut, um gesund zu bleiben, allerdings auch nur eine Rippe am Tag.

Ihre autoimmune Neigung ist schon ausgeprägt, die geben sie aber auch weiter; deshalb sollten sich auch ihre Kinder gegen Grippe impfen lassen.

Wenn man sich mit dem Finger an der Haut etwas einritzt, wird es bei 90% der Neigungspatienten weiß. Nicht nur Menschen sind betroffen, sondern auch Tiere haben Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel der Eisbär Knut. Bei Menschen ist es die dritthäufigste Erkrankungsgruppe nach Herzkreislauf- und Tumorerkrankungen. Sie sind aber nicht so im Fokus, weil sie den meisten zu kompliziert sind. Wenn man eine Autoimmunerkrankung hat, ist das Risiko erhöht, auch an einer weiteren zu erkranken. Jede Autoimmunerkrankung hat einen speziellen Antikörper.

Rheuma zum Beispiel fängt in den Fingern und Füßen an, bei diesen Symptomen sollte man zum  Rheumatologen gehen und die ANA-Antikörper und die cytrullenierten Peptide messen lassen. Das therapeutische Fenster zwischen den ersten Fingergelenksschmerzen und nicht reparablen Schäden beträgt nur sechs Monate. 

Wenn sie plötzlich immer und immer mehr zunehmen, sollten sie einen Endokrinologen aufsuchen und die Anti-TTO-Antikörper messen lassen, diese bestimmen die Wahrscheinlichkeit für Hashimoto. Bei Hashimoto ist Jodmangel der Trigger, deshalb sollten sie zur Prävention 100mikrogramm Jodid nehmen. Zwei Portionen fetten Seefisch in der Woche zu essen kann da helfen, Milchprodukte und Rindfleisch waren früher jodidreich, aber seit 2006 kein Beifang mehr an Kühe verfüttert werden darf ist das nicht mehr der Fall. 40% der Kinder haben Jodidmangel, das sind die, die später mal Probleme mit der Schilddrüse bekommen werden.

Was bei Autoimmunerkrankungen allerdings tabu ist, ist hochdosiertes Jod, mal Sushi zu essen ist ok und auch mit Jodsalz zu würzen – um eine gefährliche Dosis zu erreichen, müsste man am Tag 20g davon essen. Nahrungsergänzungsmittel mit Jodid gehen nicht.

Wenn sie als Vitiligopatient auf einmal Blähungen und Durchfall bekommen müssen sie zum Gastroenterologen und sich auf Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Zöliakie, die von Weizengluten getriggert wird, testen lassen. Wichtig ist, dass sie immer mit ihrer autoimmunen Flagge wehen.

Wie wird denn der ANA-Antikörper nachgewiesen?

Fingerabdruckmoleküle sind wichtig, die Rheumawerte kann man vergessen weil sie nicht aussagekräftig sind. Das bedeutet für sie, dass sie ein spezielles Therapeutikum brauchen, mit dem sie die Autoimmunreaktion in den Griff bekommen können. Früher war das hochdosiertes Cortison als Basistherapie, davon bekommt man aber Osteoporose, weshalb man dann wieder Calcium, Vitamin D  und ein Bisphosphonat braucht. Die natürlichen Moleküle sind Antikörperpräparate, im Blut kursieren die Fresszellen ihres autoimmunen Systems. Die suchen sich die Strukturen, wo der Antikörper sitzt. Die Antikörperpraparate verstopfen im Blut das Maul der Fresszelle und blockieren die Reaktion, das sind die Präparate, die auf –zumab enden. Sie geben dem spezifischen Immunsystem so viel zu fressen, dass kein Platz mehr ist das körpereigene Gewebe anzugreifen. Diese Medikamente sind inzwischen so spezifisch, dass wir bei Rheuma das Humira haben, teurer als das Methotrexat, das für Herz und Niere gefährlich ist. Diese Antikörperpräparate gibt es außer für Vitiligo mittlerweile fast für alles, zum Beispiel das Ocrelizumab bei MS. Das blockiert speziell bei den Nervenleitungsenden, man muss immer abwiegen was riskanter ist – das Medikament oder die Erkrankung. Ich muss immer schauen was die Konsequenz ist, auch wenn eine gesunde Skepsis natürlich nachvollziehbar und sinnvoll ist.

Die autoimmune Fressreaktion wird durch diese Präparate gehemmt, aber nicht die Leukotriensynthese, also die Bildung der autoimmunen Entzündungsstoffe.  

Homöopathie ist nicht sinnvoll bei Autoimmunerkrankungen, wenn sie den Weihrauch brauchen – die benötigte Dosis kann so nicht erreicht werden.

Gibt es da irgendwelche Zusammenhänge mit Johanniskraut? Typischerweise nehme ich das nur im Winter, ich hatte das Gefühl dass es die Vitiligo und meine Stimmung verbessert. Was kann ich denn im Winter stattdessen als ein leichtes Antidepressivum nehmen?

Nein, aber von Johanniskraut würde ich ihnen bei einer Autoimmunerkrankung immer abraten. Es ist meines Erachtens bei Menschen mit autoimmunen Hauterkrankungen verboten, denn es erhöht das Risiko für Lichtempfindlichkeit und die phototoxischen Reaktionen bei Neurodermitis und Psoriasis. Man kann vielleicht argumentieren, dass es im Winter, wenn sie keinen Sonnenurlaub machen und nicht ins Solarium gehen in Ordnung ist, aber sie sollten sich lieber ein Lichttherapiegerät kaufen, das blaue Strahlen aussendet. Damit setzen sie sich dann 10 Minuten hin, um ihren Rezeptoren zu zeigen es ist genug Licht da und die Bildung von Melatonin, den Tag-Nacht-Rhythmus und die Bildung vom Glücksneurotransmitter Serotonin zu regulieren. Außerdem sollten sie sich abends ab 20 Uhr nicht mehr mit dem Iphone oder so hinsetzen, da schon eine Stunde ihren Serotoninspiegel senkt. Die Zeit ist hier entscheidend, wenn sie morgens da reinschauen kurbelt das blaue Licht die Melatoninbildung an. Das gilt auch für das Kindle, alles elektronische Licht ist zu später Zeit eher kontraproduktiv.

Vitiligopatienten haben ein erhöhtes Risiko für Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen.

Wenn sie jeden Morgen um 5 Uhr aufwachen und husten sollten sie sich auf Asthma testen lassen – es handelt sich um ein chronobiologisches Anzeichen, also was wann im Körper abläuft.

Auch Psoriasis steht in höherer Korrelation, sowohl an der Haut als auch in den Gelenken.Diabetes Typ 1 kündigt sich schon durch Unterzucker an, das bedeutet, dass der Blutzuckerwert unter 70mg/deziliter liegt. Möglicherweise liegt das an einer zu kohlenhydratarmen Ernährung tagsüber, auch Alkohol hemmt die Restfreisetzung von Glycogen um die Leber. Auch mit Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Zöliakie und Hashimoto gibt es eine Korrelation.

Leukotriengetriggerte Migräne und Hirntumore stehen nicht in Korrelation, gehören aber auch dazu.

Die Autoimmunerkrankung kann durch Chemie gehemmt werden, gegen Asthma gibt es zum Beispiel Montelukast, aber auch mit Naturheilkunde. Bei autoimmunen Darmerkrankungen wurden hochdosierter Weihrauch und Myrrhe getestet, Gold hilft bei Rheuma.

Innovall Cu erzeugt bei Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa die gleiche Entzündungshemmung wie Mesalazin, auch bei Rheuma wird es das geben. Ein anderer Wirkansatz ist die Mikrobiomtherapie.

Das Bild der Gesundheit setzt sich aus vielen Puzzleteilchen zusammen. Es hat nie ein Einzelner Recht, für eine optimale Therapie werden integrative Modelle gebraucht – auch Homöopathie gehört dazu. Arzneimittel werden als Instrument für die Gesundheit gebraucht, dieses Instrument darf aber nicht dazu führen, dass die Basis der gesunden Ernährung vernachlässigt wird.

Gesundes Essen hat 3 Farben – weiß, braun und bunt. Weiß steht für Milchprodukte und helles Fleisch, die uns Eiweiß und Calcium liefern. Ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Kartoffeln und Vollkornnudeln. –Reis oder –Brot sind braun. Bunt, das Obst und Gemüse, vervollständigt unsere gesunde Mahlzeit.  

Bei Fibromyalgie, die ebenfalls autoimmunbedingt ist, hilft neben dem Weihrauch eine spagyrische Mischung aus Arnika gegen die Entzündung, Bryonia gegen den dumpfen Schmerz, Rhus toxicodendron gegen den stechenden Schmerz und Brennnessel zum Ausleiten der Entzündung. Da geben sie drei mal drei Sprühstöße in den Mund und einen auf die Triggerpunkte. In der Spagyrik sind keine stofflichen Moleküle mehr enthalten, sondern nur die Pflanzeninfo – deshalb sind hier Wirkstoffe wie Arnika und Bryonia, die man niemals als Tee trinken sollte, nicht mehr giftig.

 

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2 Kommentare


Recommended Comments

halber Zwilling

Geschrieben

Vielen Dank für den informativen Beitrag, liebe  Margitta 

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Am 14.11.2018 um 15:12 schrieb halber Zwilling:

Vielen Dank für den informativen Beitrag, liebe  Margitta 

Danke, :)

Das sind alles Vorträge die wir in der Selbsthilfe anbieten bzw. ich war selbst auf einer Fortbildung und habe gehört.:blink:

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