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Cosentyx (Secukinumab)

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Seit 2 Jahren und einer Woche Cosentyx

Vor zwei Jahren und einer Woche begann ich mit dem Spritzen von Cosentyx.
Trotz Nebenwirkungen und einer Lungenentzündung unbekannter Ursache im Juni 2018 führte und führe ich 
die Therapie weiter.
Mein Hautzustand ist gut, verglichen mit der Zeit "vor" Cosentyx sehr gut. 
Ich habe nur noch größere Psoriasisstellen an beiden Schienbeinen. Wenige kleine Stellen, stecknadel- bis centstückgroß
habe ich an den Unterarmen (ca. 4 Stechnadelkopf große), Rücken eine Stelle und Oberschenkel zwei Stellen etwa centstückgroß.
Bei zusätzlicher Behandlung mit Daivobet Salbe verschwinden diese zeitweise.
In der Leiste habe ich wiederkehrend rote, entzündete Haut, die gut auf eine vom Dermatologen verschriebene Creme 
mit Hydrocortison, Clotrimazol und Zinkpaste anspricht oder auch nur Penaten Creme.

Bezüglich Gelenken und Sehnen habe ich (auch) unter Cosentyx zum dritten Mal Schnappfingerproblematik am kleinen Finger, zweimal Erbsenbeinentzündung am linken Handgelenk, Tennisellenbogen links (bin Rechtshänder) und Achillessehnenentzündung linkes Bein. Schnappfinger und Entzündung am Handgelenk haben sehr gut auf Spritzen 
mit Kortison (Kristallsuspension Lichtenstein) angesprochen. Achillessehne konservativ behandelt mit Krankengymnastik, Dehnübungen und Stoßwelle, ca, ein halbes Jahr bis Besserung, ebenso beim Tennisellenbogen (hier ohne Stoßwelle).
Ursache für Tennisellenbogen und vielleicht auch Erbsenbeinentzündung und Schnappfinger, bzw. ein Zusammenhang 
besteht möglicher Weise mit gerätegestützter Krankengymnastik. Ob ein Zusammenhang mit Cosentyx besteht???
Da die Belastung beim Training nicht übertrieben war, scheint mein Körper besonders sensibel und "übertrieben" auf die Trainingsreize reagiert zu haben. Falls eine Entzündungsreaktion auftritt, z.B. auch wegen kleiner Verletzungen oder zur Regeneration von beanspruchtem Gewebe, scheinen die Regelmechanismen meines Körpers die Entzündung nicht beenden zu können (Ähnliches läuft wohl beim sogenannten Köbner Effekt als Psoriasis-Auslöser ab).
Wenn durch Kortikoid-Einsatz (Spritze ins Gelenk; oder auch Salbe auf die Haut, dies war früher an meinem Hals der Fall, wo sich unter dem Bart Psoriasis-Herde ausbildeten, die nach einmal Kortisonsalbe verschwanden und weg blieben solange ich auf den Bart verzichtete) der Entzündungsprozess gestoppt wurde, hatte ich sehr lange oder bis heute "Ruhe", d.h. keine weiteren Entzündungen.

Meine Laborwerte sind unauffällig, außer den seit der Fumarat-Therapie erniedrigten Lymphozyten.
Werte vom 4.12.2018 (Normalwerte in Klammern; <= bedeutet "kleiner gleich"):
CRP  3,1 mg/l    (Normalwert <5,0)
Leukozyten 4,8 /nl      (3,7 - 10.1)
Lymphozyten 14 %     (18-45)
daraus errechnen sich 672 Lymphozyten pro Mikroliter (bei weniger als 500 ist Vorsicht geboten).
Gamma-GT    15 U/l  (<=71)
Creatinin (enzymatisch) 1,1 mg/dl  (<= 1,2)

Keine vermehrten Erkältungen. Grippeimpfung im Herbst durchgeführt.
Seit August 2018 im Ruhestand.
Derzeit einmal die Woche eine Stunde gerätegestützte Krankengymnastik mit Fahrradergometer.
Einmal die Woche 90 min. flotte Wanderung mit Seniorengruppe.

Cosentyx Spritzenabstand war wegen früherer Nebenwirkungen auf fünf Wochen verlängert, nun letztes Spritzendoppel
nach vier Wochen am 11.3.2019. Abwarten, ob bei 4 Wochen Spritzenabstand die Haut noch besser wird und die
Psoriasis-Reststellen verschwinden und ob hoffentlich nicht wieder alte Nebenwirkungen auftreten.



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