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Cosentyx (Secukinumab)

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Laborwerte, CRP-Wert und Berechnung der absoluten Lymphozytenzahl

Von meinem Arzt lasse ich mir jeweils meine Werte der Blutuntersuchung ausdrucken, bzw. als Kopie geben.
So kann ich auch über längere Zeit und bei einem Arztwechsel die Entwicklung der Werte verfolgen.
Auch ist es so möglich durch Vergleiche eine Verschlechterung oder auch eine Verbesserung von einzelnen Laborwerten zu sehen,
die sonst vielleicht gar nicht auffallen würde, da die Werte immer im Normalwertbereich liegen.

Mein Lymphozytenwert ist seit einer langjährigen Therapie mit Fumarsäure-Estern stark erniedrigt.
Maßgeblich für die Bewertung ist die absolute Zahl der Leukozyten. In den Laborwerten ist jedoch die Zahl der Lymphozyten als Prozentwert
der (aller) Leukozyten angegeben.

Mit den aktuellen Laborwerten vom 20.05.2019 aus der Tabelle unten ergibt sich:

Leukozyten         4,4 pro nl (Nanoliter) = 4400 pro Mikroliter

Lymphozyten     17 %    (der Leukozyten)

daraus ergibt sich die absolute Zahl der Lymphozyten pro Mikroliter (µl) als
  4400/µl * 0,17 = 748/µl

(absolute) Zahl der Lymphozyten     748 pro Mikroliter

Ein Wert, wo man mit dem Arzt über weitere Maßnahmen reden sollte ist ein Lymphozytenwert kleiner 500 pro Mikroliter (µl).

Laborw 20Mai2019.jpg

Der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist ein Entzündungsmarker. Er ist bei Entzündungen im Körper erhöht, z.B. auch bei Psoriasis Arthritis oder einer Lungenentzündung.
Vor Beginn der Therapie mit Cosentyx war mein CRP-Wert immer erhöht und lag bei Werten oberhalb von 10 oder auch 20 mg/l. Bei Infektionen der Atemwege auch sehr hoch, z.B. 18.3.2011 bei 138,7 mg/l  oder bei meiner Lungenentzündung am 11.06.2018 bei 249 mg/l.
Seit der Therapie mit Cosentyx liegt mein CRP-Wert im Normbereich (Ausnahme bei Infekten). 
Im Folgenden Laborwerte vor und kurz nach Beginn der Therapie mit Cosentyx am 13.03.2017:

Laborw 2016-2017.jpg



2 Comments


Recommended Comments

Lupinchen

Posted (edited)

Ich bekomme meine Werte automatisch jetzt zugesendet aus Erlangen. Früher habe ich sie mir vorort geben lassen, oder von meinem Hausarzt später dann kopieren lassen. Ist superwichtig, da viele mit behandelnde Ärzte die gerne mit heranziehen. 

Meine frühere Rheumatologin war bei den Besprechungen immer sehr lasch, wenn sie überhaupt auf etwas einging. Meine Beschwerden mit den NW hat sie nie interessiert, wobei ich denke das viele int. Rheumatogen sich damit nicht auskennen. Auch war sie, hat sie selbst gesagt, bei orthopädischen Befunden oder Beschwerden, überfordert. Dazu gehörte auch die Bewertung von MRT und Röntgenaufnahmen. Ich bin dann zum Orthopäden. In Erlangen klappt das alles, da interdisziplinär gearbeitet wird.

Im Web kann man sich alles erklären lassen, denn nicht alle Abkürzungen kenne ich. Mich interessieren da meist die Leberwerte. Ansonsten wird man mit der Zeit bei den Befunden erkennen immer besser.

Meine schlechten Schilddrüsenwerte sind meinem Hausarzt aufgefallen, ich habe es nicht bemerkt (einige Werte wurden nur 1x im Jahr genommen) und sie hat nichts gesagt. Das zum Thema gute und nicht so gute Ärzte.

Lg. Lupinchen

Edited by Lupinchen

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GrBaer185

Posted

vor 44 Minuten schrieb Lupinchen:

Ich bekomme meine Werte automatisch jetzt zugesendet aus Erlangen. 

Hallo Lupinchen,

in welcher Form bekommst Du denn die Laborwerte zugesendet?
Wie gibst Du sie Deinen anderen Ärzten dann zur Kenntnis weiter und wie archivierst Du sie bei Dir?

VlG

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    • Ratinacage
      Nun, wie ich schon schrieb: Wer das kann und möchte soll das gern tun. Das gilt sowohl für Patienten als auch für Ärzte (die es zusätzlich mit ihrem Gewissen vereinbaren können müssen - ). Mir ist das Dilemma der medizinisch/pharmazeutischen Wissenschaft sowie deren "Kampf" mit der Ethik durchaus bewusst. (Abgesehen vom Kampf um Marktanteile,  letztlich ist jeder Patient gleichzeitig auch zahlender Kunde - ich bezweifle das es Altruismus in der Krankenhausbettenbranche und in der Pharmaindu
    • GrBaer185
      Auch wenn "die Blutwerte" immer ohne Befund waren, so kann es und gibt es andere unerwünschte Nebenwirkungen die zum Therapieabbruch führen können. Da Biologica keine Placebos sind bewirken sie natürlich was (zum Glück, z.B. für mich), und dass dort wo sie es vom Medikamenten-, sprich Moleküldesign her sollen, nämlich bei TNF Alpha oder Interleukin und damit an ganz speziellen Punkten des Immunsystems. Da Biologica relativ neu sind und zudem eine neue Wirkstoffgruppe mit neuen Wirkansätzen gib
    • Ratinacage
      ...bei allen Biologicas. Nun das ist doch gut, wenn Deine Blutwerte immer ohne Befund waren. Dennoch musstest Du das Präparat mehrfach wechseln - sicher weil die Wirkung nachgelassen hat. Fakt dürfte sein: jedes der verwendeten Produkte hat etwas in deinem Immunsystem bewirkt. Wer das kann und möchte soll das gern tun.
    • Ratinacage
      Ein Patentrezept gibt es nie. Ich denke man sollte ausserdem auch das Nutzen-Risiko-Verhältnis abwägen. Das setzt allerdings voraus, dass man gut, ehrlich und vollständig aufgeklärt wird. Was nützt es dem Patienten, wenn man im Rahmen von "Anwendungsbeobachtungen" mit Kanonen auf Spatzen schießt. Es ist immer eine individuelle Sache.
    • Lupinchen
      Meine Blutwerte waren bei allen Biologicas seid vielen Jahren immer ohne Befund. Und ich habe schon einige Jahre auf dem Buckel damit. Mit MTX würde ich persönlich heute nicht mehr anfangen, da waren sie allerdings auch nur geringfügig schlechter. Es gab nur heftige NW.
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