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Arnos Genesungstagebuch

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Allergietest negativ

Arno Nühm

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Der Pricktest war negativ.

Für eine positives Ergebnis müsse sich ein Ausschlag von mind. 5 cm zeigen, dies war allerdings auch bei der Positivprobe nicht der Fall. Es könne durchaus sein, dass der Test positiv ausfällt, obwohl man Lebensmittel verträgt, andersherum kann es auch sein, dass deutlich spürbare Beschwerden durch den Test nicht bestätigt werden. Warum werden solche unzuverlässigen Tests dann überhaupt durchgeführt? *kopfschüttel

Leider kann ich mich nicht erinnern, darüber vor der Untersuchung aufgeklärt worden zu sein, sonst hätte ich mir diese erspart.

Nun wurde mir zu einem Provokationstest geraten, den man im Krankenhaus unter Beobachtung durchführen könne, wenn ich das wolle und den ich natürlich zu Hause bereits gemacht hatte, allerdings nicht sauber genug. Ich hatte bisher nicht Buch geführt darüber und ich habe nicht darauf geachtet, nur eine neue Sache pro Tag zu essen. Nach dem Chattreffen  (nein, nicht der hiesige Chat ;) ) werde ich damit anfangen, falls ich bis dahin noch unerklärliche Beschwerden haben sollte. 

Ich bin froh, den Durchfall/weichen Stuhl auf Laktose zurückführen zu können. Noch probiere ich, ob ich Joghurt unter Hinzugabe von Chiasamen besser vertrage. Die bisher verwendeten Samen halfen leider nicht dabei, aber es waren auch Leinsamen, die wir noch im Schrank hatten. Kleine Verwechslung. *lach

Also Tabuliste aktuell hinsichtlich PSO/Psa:

  • Weizen
  • Fleisch
  • Butter
  • (Streichfett mit) Soja(bohnen)
  • Käse wie Chaumes, St Albray - verträglich: Heumilchkäse, Ziegenkäse

Tabuliste aktuell hinsichtlich Diarrhoe:

  • Milch
  • Frischkäse aus Kuhmilch - verträglich: Frischkäse aus Ziegenmilch, aber auch mit Beimischung Sahne aus Kuhmilch
  • Joghurt

 

Meine Haut sieht zunehmend besser aus, ich bekam auch heute eine Rückmeldung dazu: Du siehst gut aus, keine Flecken im Gesicht ...

Ich finde es schlimm, wie kritisch das beäugt wird. Von derselben Person hatte ich zuvor schon häufiger gehört, ich sähe so krank aus, dann sollte ich mir Hemden eine Nummer weiter kaufen, es spanne am Bauch und DAS finde ich wirklich schlimm. Kinderstube lässt grüßen.

Aber gut, ich kannte mal einen, der traute sich nicht mehr vor die Tür wegen seiner Schuppenflechte und solche Probleme habe ich nicht.

 

Ich supplementiere zur Zeit Vitamin D3, Selen und Eisen auf ärztlichen Rat und habe meinerseits noch Magnesium und Zink mit Histidin und Vitamin C hinzugenommen. Ich möchte nicht, dass das Eisen mir das Zink verdrängt. Alles ziemlich vertrackt, fühle mich überfordert, alles im Blick zu haben. Möchte gern alles richtig machen. Es kann doch nicht sein, dass ich zu doof bin, mich richtig zu ernähren.

Ich esse komische Sachen, ungewohntes Zeug, und heute sogar etwas, das ich nicht mag: Matjes. (Der Essig ist mir einfach zu sauer.) Was ich mag, sind Heringsfilets in Sahnesoße. Aber da werde ich mir die Soße wohl selbst machen müssen, um Milch und Weizen zu entgehen. Ich esse viel mehr Gemüse, manchmal Salat und kaum  noch Schokolade (weniger als 50g am Tag schätze ich). Klar, das klingt viel für jemand, der einmal im Quartal eine Praline nascht, aber bisher war ich bei einem guten Pfund Schoki jeden Abend. Anfang Juni, als ich mit dem Selen angefangen habe, habe ich damit aufgehört. Auch Zucker habe ich reduziert.

Mir wurde eine Kur angeraten, aber Krankenhaus ist nichts meins. Ich nehme mir eher einen Coach. Noch fehlt mir allerdings der dafür nötige Leidensdruck. Vielleicht reicht es auch im August oder so nochmal Mikronährstoffe checken zu lassen und dann ggf. gegenzusteuern.

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3 Comments


Recommended Comments

Kur ist ja nicht zwingend "Krankenhaus". Warst du schon mal auf Kur?

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Einer, der alle zwei Jahre auf Kur geht, hat mir erklärt, dass es sich dabei um die stationäre Aufnahme in einer psychosomatischen Klinik handelt. Nein, das habe ich bisher noch nicht über mich ergehen lassen. 

Ich denke nicht, dass ich schon auf Kur war. Es sei denn, auch medizinische Reha in ambulanter Form zählt dazu. Das mache ich seit Jahren.^^

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halber Zwilling

Posted

Ach du grüne Neune, das klingt ja sehr "psychsomatisch". Ich glaube du solltest mal die Erfahrungsberichte / Blogbeiträge hier im Forum lesen um ein bisschen was über Pso Reha/Kur zu erfahren 🧐

Z.B "Reha auf Sylt" . Auch sonst findest du hier jede Menge meist positive Berichte.

 

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    • Claudia
      By Claudia
      In der Serie der Ernährungs-Docs ging es vor kurzem um Psoriasis arthritis. Ich hinterlasse hier mal ein paar Links dazu:
      Die Folge: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Psoriasis-Arthritis-So-geht-antientzuendliches-Essen,ernaehrungsdocs562.html
      Wie man eine Ernährungsumstellung schafft: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fahrplan-fuer-eine-erfolgreiche-Ernaehrungsumstellung,ernaehrungsumstellung100.html
      Fakten und Lebensmittelempfehlungen bei Rheuma: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/rheumatherapie100.pdf
      Wie man ein Ernährungstagebuch führt (und wie besser nicht): https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrungstagebuch-Vorlage-und-Ausfuelltipps,ernaehrungstagebuch100.html
      Wir hatten am Tag nach der Sendung eine Frau am Telefon, die von den Aussagen der Ärztin sehr erschrocken war, sie eher angsteinflößend fand.
      Was geht euch durch den Kopf bei der Folge?
    • Chris309
      By Chris309
      Hallo!
       
      Ich habe angefangen meine Ernährung umzustellen, von viel Bier, Süßigkeit, Brot, Wurst, Fleisch, Kaffee usw. auf Glutenfrei, kein Alkohol, keine Süßigkeiten, viel Gemüse und Fisch, viel Hafer ind nur noch eine Tasse Kaffee am Tag.
      Eigentlich halte ich mich an eine Liste die man beim MDR (ErnährungsDocs) online bekommt.
       
      was sind eure Erfahrungen, ab wann sollte man Veränderungen wahrnehmen?
       
       
    • Olymp85
      By Olymp85
      Hallo zusammen,
      ich wohne im Süden von Schleswig-Holstein und habe mich soeben im Forum angemeldet und stelle mich nun kurz vor:
      Ich habe seit meiner Jugend die Psoriasis inversa und habe wie anscheinend viele von dieser Variante Betroffene zunächst jahrelang auch mit Falschdiagnosen (Pilzbefall) bzw. nicht aussagekräftigen Diagnosen (Ekzem) leben müssen. Dementsprechend halfen die seinerzeit verordneten Salben nicht dauerhaft. Selbst während meines damaligen Studiums aufgesuchte Hautärzte waren ratlos. Nach meinem Studium habe ich dann 1992 eine Ernährungsumstellung auf Rohkost versuchen wollen und zu diesem Zweck einen anthroposophischen Allgemeinmediziner vorab aufgesucht, den ich in mein Ernährungsexperiment einweihen wollte, weil ich vorher natürlich nicht wusste, wie mein Körper auf diese radikale Umstellung reagieren würde. Dieser stellte sofort die zu Beginn genannte richtige Diagnose. Da die Schuppenflechte ärztlicherseits ja als nicht heilbar angesehen wird, fühlte ich mich nun bestärkt, die Ernährungsumstellung zu beginnen. Die Rohkosternährung habe ich seinerzeit ca. sechs Jahre beibehalten und praktiziere nun eine entzündungsarme Ernährung und achte auch auf viel Bewegung und wenig Stress. Zu Beginn der Ernährungsumstellung hatte ich noch auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Schuppenflechte, die seinerzeit zufällig am Wohnort mit ausgewiesenen ärztlichen Experten stattfand, gefragt, ob die Ernährung Einfluss auf den Verlauf der Schuppenflechte habe. Dieses wurde von den anwesenden Ärzten eindeutig verneint. Ich hatte damals aber bereits deutlich andere Erfahrungen gemacht und daher seitdem wegen meiner Schuppenflechte keine Ärzte mehr aufgesucht und auch keine Medikamente mehr eingenommen oder Salben aufgetragen. Auch habe ich mir seitdem keine Anwendungen verordnen lassen. Nun nach ca. 27 Jahren bin ich mit meiner sogenannten entzündungsarmen Ernährung immer noch weitgehend erscheinungsfrei und stelle mit Freude fest, dass inzwischen auch die Schulmedizin den Zusammenhang von Ernährung und Schuppenflechte nicht mehr abstreitet. Dieses Jahr erschien sogar ein Artikel in unserer örtlichen Tageszeitung dazu, den ich als Bild hochlade. Ich bin froh, seinerzeit einen eigenen Weg gefunden und nicht weiter auf eine ärztliche Behandlung vertraut zu haben. In meinem Beruf werde ich nämlich regelmäßig damit konfrontiert, wie der Krankheitsverlauf der Schuppenflechte verläuft, wenn er mithilfe der üblichen ärztlichen Behandlung lediglich unterdrückt wird.

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    • Claudia
      Hi @Rainer Friedrich ein Arzt hat dir ein 120 Euro teures Shampoo verkauft, Bioresonanz und Muschel-Ausleitung gemacht? Was für eine Art Arzt war das denn?
    • Margitta
      Hallo Kati, ganz aufhören möchte ich ja auch nicht unbedingt, nur die Verantwortung für die Gruppe möchte ich abgeben, eben auch an jüngere . Als wir jetzt im Urlaub in der Dom Rep waren, hatte ich ausführlich alles bereit gelegt und beschrieben, sollte mir etwas passieren. Aber eine freudige Mitteilung habe ich,  durch meinen Aufruf bei Facebook,  hat sich eine junge Frau aus Schweinfurt gemeldet.     Standort Schweinfurt wäre IDEAL 😊 Vielleicht gibt es hier doch no
    • malgucken
      Ja, schade, Gitti, dass du aufhörst. Ich wünsche euch viel Glück bei der Fortführung der "neuen" SHG und drücke die Daumen, dass ihr einen Nachfolger für Unterfranken findet.
    • Lupinchen
      Danke Du bist ja echt im Thema drin. Lese zwar auch wenn ich ein neues Biologika bekommen soll, aber so viele Infos erlese ich mir nicht. Es ist auch wirklich interessant wie sich das ganze so entwickelt, aber für die mit nur  PsA ist es nicht so einfach. Meine Erfahrung (angelesen) wer Pso hat oder eben beides findet öfter das passende. Ich gehöre leider nicht dazu. Lg. Lupinchen
    • Tenorsaxofon
      Hallo GrBaer, warst du schon einmal bei einem Lungenfacharzt. Auch wenn Hausärzte z.T. Pneumo Schulungen machen, so haben sie doch nicht die Möglichkeit und Fachwissen eines Pneumologen. Gruss Anne
  • 182 In welchem Lebensalter ist die PSO ausgebrochen?

    1. 1. In welchem Lebensalter ist die PSO ausgebrochen?


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