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Cosentyx® - Dosierung und pharmakokinetische Eigenschaften, Halbwertszeit

 

Zeitlicher Verlauf der Secukinumab-Menge im Körper

Um den Verlauf, den Erfolg und unerwünschte Nebenwirkungen einer Therapie mit Secukinumab (Cosentyx®) besser verstehen zu können, ist es interessant den zeitlichen Verlauf der Konzentration von Secukinumab im Körper zu betrachten.
Aufgrund der vielen individuellen Einflussfaktoren auf Resorption, Elimination und Wirkung von Secukinumab kann dies im Folgenden nur stark vereinfacht, näherungsweise und qualitativ geschehen.

Durchgängig kann natürlich, da die Wirkung von Secukinumab auf individuelle Menschen und nicht z. B. auf standardisierte Zellkulturen untersucht wird, nur eine Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines bestimmten Ergebnisses, bzw. eine gewisse Bandbreite für Messwerte angegeben werden. Die Aussagen haben keine universelle Gültigkeit und Einzelfälle können und werden sehr wohl größere Abweichungen zeigen.

Zur Verdeutlichung der allgemeinen Situation in den Naturwissenschaften und der Medizin möchte ich das Beispiel der Körpergröße eines Menschen nennen. Für Babys kann die zu erwartende Körpergröße im Erwachsenenalter nur mit einer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Diese Wahrscheinlichkeit wird von einer Verteilungskurve (-funktion) mathematisch beschrieben (Gaußsche Glockenkurve). Männer werden im Durchschnitt größer werden als Frauen, es gibt aber auch viele Frauen, die größer sind als viele der Männer.
Absolute Vorhersagen für ein Individuum sind nicht möglich, sondern nur die Angabe von statistisch ermittelten Wahrscheinlichkeiten. Letztendlich muss bei der Einzelperson im Erwachsenenalter mit einem Maßband nachgemessen werden. Als „normal“ wird dann ein Messwert bezeichnet, der häufig vorkommt.
Eine Körpergröße von 1,60 m für einen Mann und von 1,90 m für eine Frau sind dann auffallend, da nicht häufig vorkommend, aber völlig natürlich vorkommende Körpergrößen die keinen Krankheitswert haben müssen (aber auch da gibt es wieder Ausnahmen).

 

In der Forschung bewegt man sich an der Grenze des mehr oder weniger bekannten Wissens und über diese Grenze hinaus im Bestreben neue Erkenntnis zu erlangen und die Wissensgrenze zu verschieben. Dies gilt auch insbesondere für die medizinische und pharmakologische Forschung und die Entwicklung neuer Wirkstoffgruppen, wie z. B. die der Biologika.
 

Die allgemeine große Komplexität und die Schwierigkeit von pharmakokinetischen Aussagen für Wirkstoffe, insbesondere bei nicht vollständig bekannten Stoffwechselvorgängen und bei einer zudem begrenzten Zahl untersuchter Probanden und Patienten, zeigt sich auch bei Secukinumab.
Die pharmakokinetischen Eigenschaften können sich bei unterschiedlichen Krankheitsbildern mehr oder weniger unterscheiden.

Für die Betrachtung des zeitlichen Verlaufs der Konzentration von Secukinumab im Körper interessant sind die in der Cosentyx® Fachinformation (von Novartis Pharma https://www.fachinfo.de/pdf/020598 ) auf Seite 13 unter Punkt 5.2 getroffenen Aussagen zu den pharmakokinetischen Eigenschaften von Secukinumab. Hier heißt es unter anderem:

Die meisten pharmakokinetischen Eigenschaften, die bei Patienten mit Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und ankylosierender Spondylitis beobachtet wurden, waren ähnlich.“
Die meisten Eigenschaften waren also ähnlich, d. h. häufige Ähnlichkeiten mit mehr oder minder großen Abweichungen.

Zur Resorption, also der Aufnahme von Secukinumab in den Blutkreislauf, heißt es in der Fachinformation:
Bei gesunden Probanden wurden zwischen 2 und 14 Tagen nach einer subkutanen Einzeldosis von 300 mg in flüssiger Formulierung Spitzenkonzentrationen von Secukinumab im Serum von 43,2 ± 10,4 µg/ml erreicht.“
Die Formulierung „Bei gesunden Probanden“ lässt auf eine Phase I Prüfung mit relativ wenigen, freiwilligen, gesunden Versuchspersonen schließen.
Wie oft, ob z. B. täglich, die Secukinumab Serumkonzentration laboranalytisch bestimmt wurde und so bei jedem einzelnen Probanden die Spitzenkonzentration von Secukinumab im Serum und der Tag des Erreichens dieser bestimmt wurde, ist mir unklar. Die erreichten Spitzenkonzentrationen liegen zwischen 32,8 µg/ml und 53,6 µg/ml (folgt aus ± 10,4 µg/ml), also im Bereich von 43,2 µg/ml plus oder minus 24 Prozent (rund einem Viertel).
„Nach einer subkutanen Einzeldosis von entweder 150 mg oder 300 mg bei Patienten mit Plaque-Psoriasis wurden gemäß einer Analyse der Populationspharmakokinetik 5 bis 6 Tage nach Gabe Spitzenkonzentrationen von Secukinumab im Serum von 13,7 ± 4,8 µg/ml bzw. 27,3 ± 9,5 µg/ml erreicht.“
Das genaue Vorgehen und die genauen Randbedingungen und Annahmen bei der Analyse sowie die Patientenanzahl werden nicht genannt. Vermutlich wurde hier im Mittel nach 5 bis 6 Tagen die Spitzenkonzentrationen von Secukinumab erreicht, ob die Spanne ebenfalls wie oben genannt von 2 bis 14 Tagen reichte, ist unklar. Die Spitzenkonzentration von Secukinumab im Serum lag im Mittel bei 13,7 µg/ml (für 150 mg Einzeldosis) und 27,3 µg/ml (für 300 mg Einzeldosis) plus oder minus rund 35 Prozent (unklar ist hierbei, ob es sich um die absolute Schwankungsbreite der Messwerte handelt oder um eine statistische Schwankungsbreite innerhalb derer z. B. 90 Prozent aller Messwerte liegen).

„Die Pharmakokinetik von Secukinumab nach Einzel- und Mehrfachgabe bei Patienten mit Plaque-Psoriasis wurde in mehreren Studien ermittelt, in denen intravenöse Dosen von 1 × 0,3 mg/kg bis 3 × 10 mg/kg und subkutane Dosen von 1 × 25 mg bis zu mehrfachen Dosen von 300 mg angewendet wurden. Die Exposition verhielt sich über alle Dosierungsregimes hinweg dosisproportional.“
Dosisproportional bedeutet einen linearen Zusammenhang, auch Linearität genannt, zwischen der verabreichten Dosis und der Verfügbarkeit des Medikaments im Körper nach der Aufnahme. Ist die Geschwindigkeit der Vorgänge der Resorption, Verteilung oder Elimination der aktuellen Konzentration des Wirkstoffs proportional (in gleichen Zeiträumen findet die gleiche prozentuale Änderung der Konzentration statt), so spricht man von Kinetik 1. Ordnung. Dies bedeutet für die Elimination eine exponentielle Konzentrationsabnahme mit einer konstanten Halbwertszeit.

Die Konzentration C des Arzneimittels im Serum in Abhängigkeit von der Zeit t kann dann mit Hilfe einer e-Funktion (natürliche Exponentialfunktion) mathematisch beschrieben werden:

                                           C(t) = C0 ∙ e-ket

C0 ist hierbei die Anfangskonzentration zum Zeitpunkt t = 0 und
ke ist die Eliminationskonstante für das untersuchte Arzneimittel unter den spezifischen Bedingungen (individuelle Einflussgrößen z. B. Nierenfunktion, Stoffwechselbesonderheiten, Enzymaktivität, usw.).

 Es gilt ferner mit der Halbwertszeit t1/2, der Zeit nach der die Konzentration auf die die Hälfte abgenommen hat:

                                            ke = ln(2) : t1/2

Im folgenden Diagramm 1 ist die exponentielle Abnahme der Konzentration für eine Halbwertszeit von t1/2 = 4 Wochen dargestellt. Vereinfachend wurde dabei angenommen, dass die verabreichte Dosis unmittelbar in das Serum übergeht (dies entspricht nicht der Realität bei Secukinumab, da dieses nicht intravenös, sondern subkutan gespritzt wird: Spitzenkonzentrationen nach 2 bis 14 Tagen, bzw. 5 bis 6 Tagen laut Fachinformation).

image.png.c1fec62c1d39c27ed0e349fdd457ea71.png

Diagramm 1: Exponentielle Abnahme (Kinetik 1.Ordnung) der Medikamentenkonzentration
                       bei einer Halbwertszeit von t1/2 = 4 Wochen.

Bei wiederholter Applikation kommt zu der noch im Körper vorhandenen Medikamentenmenge immer wieder (regelmäßig) eine neue Dosis hinzu.
Das Diagramm 2 stellt wiederum vereinfacht (Annahme der unmittelbaren Aufnahme der Dosis in das Serum) den theoretischen Verlauf der Secukinumab-Menge bei dem vom Hersteller für die Plaque-Psoriasis empfohlenen Therapieschema dar.

image.png

Diagramm 2: Vereinfacht dargestellter zeitlicher Verlauf der Medikamentenmenge im
                        Körper beim empfohlenen Therapieschema

Nach rund 30 Wochen wird näherungsweise ein Steady-State („stetiger“ oder „stationärer Zustand“) erreicht, mit in diesem Fall der doppelten Spitzenmenge-Secukinumab (2 Einheiten) wie zu Therapiebeginn (1 Einheit).
Dies stimmt mit der dies bezüglichen Aussage der Fachinformation überein:

„In Datensimulationen betrugen die Spitzenkonzentrationen im Steady-State (Cmax,ss) nach subkutaner Anwendung von 150 mg oder 300 mg 27,6 µg/ml bzw. 55,2 µg/ml. Die populationspharmakokinetische Analyse legt nahe, dass unter monatlichen Dosierungsregimes der Steady-State nach 20 Wochen erreicht wird.“
Die in der Fachinformation bei der subkutanen Anwendung von 300 mg Secukinumab genannte Spitzenkonzentration im Steady-State von 55,2 µg/ml entspricht recht gut dem doppelten, weiter oben genannten erreichten Spitzenwert von 27,3 ± 9,5 µg/ml nach einer subkutanen Einzeldosis von 300 mg bei Patienten mit Plaque-Psoriasis.
Die relative Höhe (relativ zur Höhe der Einzeldosis) des Steady-State hängt hierbei von der Halbwertszeit und dem zeitlichen Abstand der Wiederholungsdosen ab.
Betrachtet man die absolute Höhe des Steady-State, z. B. in µg/ml, so ist dann auch noch die Größe der einzelnen Dosen (z. B. 150 mg oder 300 mg) zu berücksichtigen.

 

Hier der Blogbeitrag als pdf-Datei zum Download:
Zeitlicher Verlauf Secukinumab im Koerper.pdf

Die Diagramme wurden mit folgender Excel-Datei erstellt:
Cosentyx Abbau Diagramm HWZ 4 Wo 1 Tag Auflösung.xlsx



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    • Schildkröte1
      By Schildkröte1
      Zunächst einmal Hallo, habe ich mich aus aktuellem Anlass (fragt jetzt nicht welchem ) hier angemeldet.
       
      Mir scheint es als fehlt zur Zeit eine einheitliche Linie sowohl unter Ärzten als auch Organisationen was die Bewertung des Risiko's für Menschen betrifft welche mit Biologika behandelt werden.
       
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      Abgesehen davon dass auch hier im Forum anscheinend jeder Arzt den Usern etwas anderes rät möchte ich nun mal auf die Sachen eingehen die ich als widersprüchlich erachte.
       
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      Hiernach besteht für Menschen welche mit Cosentyx behandelt werden kein erhöhtes Risiko.
       
      Das RKI benennt Risikogruppen wie folgt: "Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: [...] Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko." Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html
       
      Dies würde bedeuten dass ich doch ein erhöhtes Risiko habe da Cosentyx ein Immunsuppressiva ist (auch wenn es im Vergleich zu anderen nicht das Stärkste ist).
      Ich habe kurz gezweifelt ob Cosentyx auf vielen Internetseiten und Artikeln oft fehlerhaft als "Immunsuppressiva" betitelt wird, aber im Beipackzettel von Cosentyx unter Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen steht dass man sich informieren soll wenn "man gegenwärtig eine andere Psoriasis-Behandlung erhält, zum Beispiel mit einem anderen Immunsuppressivum". Zudem hat mein Hautarzt vor langer Zeit ebenfalls erwähnt dass so eine Wirkung vorhanden ist weil ich bei der Visite auf die Frage nach Nebenwirkungen erwähnte dass ich erstaunlich lange leicht erkältet war (1 oder sogar 2 Monate Schnupfen etc) und er dies damit begründete.
       
      in einem Artikel von Psoriasis-netz.de über die Coronasituation steht: "Wer wegen der Krankheit ein innerliches Medikament nimmt, gehört einer Risikogruppe an. Das heißt: Wenn jemand dann an Covid-19 erkrankt, kann das schwer verlaufen. Deshalb ist der eigene Schutz und der aller Leute ringsherum so wichtig." Quelle: https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/coronavirus-psoriasis-medikamente.html
       
      Sehr allgemein formuliert was die Medikamente betrifft, aber eindeutig in Bezug darauf, dass die Einnahme das Risiko auf einen schweren Verlauf erhöht.
       
      Auch aus diesem Artikel ein Zitat von Christian Drosten höchstpersönlich : "Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die einfach einen hohen Körperfett-Index haben. Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge vorgeschädigt sind."
       
      Auch hier wird von einem erhöhten Risiko ausgegangen.
       
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      Mal ganz abgesehen davon dass er sich mit der Benutzung des Wortes Fake-News für mich für mich weniger glaubwürdig gemacht hat (ich hasse dieses Wort inzwischen einfach, wird inflationär verwendet) schienen sie mir wenig vorbereitet auf derartige Rückfragen. Ich bin wirklich niemand der Ärzte belehren will weil er mal was gegoogelt hat allerdings habe ich trotzdem erwähnt dass ich meine Rückfrage aufgrund der Informationen des RKI und des internationalen Psoriasis Council gestellt habe und nich aufgrund irgendeines beliebigen Youtube Kommentars. Darauf konnte die Schwester verständlicherweise nur entgegnen dass sie nur weitergibt was der Arzt gesagt hat. Trotzdem halte ich es nicht für eine professionelle Anwort...
       
      zum Schluss noch dies aus dem Beipackzettel von Cosentyx unter Punkt 4 - Nebenwirkungen "Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Infektionen der oberen Atemwege [...]"
       
      In wiefern das relevant ist möchte ich jetzt nicht beurteilen, da der CoronaVirus jedoch die Atemwege befällt fällt es mir ehrlich gesagt schwer zu glauben dass diese Informationen so absolut gar keine Bedeutung haben soll. Wenn andere Krankheiten in genau der Körperregion vermehrt auftreten wäre es zumindest naheliegend dass auch der CoronaVirus in irgendeiner Weise leichteres Spiel bei Menschen hat die dieses Medikament nutzen.
       
       
       
       
      Ja, das sind nun die Dinge die ich gefunden habe und welche mich etwas ratlos zurücklassen. Ich bin bisher nicht in Panik verfallen und werde es auch nicht tun, trotzdem würde ich eher dazu tendieren dass ich ein erhöhtes Risiko habe und dementsprechend handeln sollte. Klar ist dies eine besondere Situation die es bisher so noch nicht gab, allerdings finde ich es doch sehr schade das ausgerechnet in einem medizinischen Bereich noch so eine uneinheitliche Vorgehensweise vorherrscht und Informationen sehr unterschiedlich weitergegeben werden.
       
      Ps: Wie wäre es eigentlich mal ein Subforum für Corona anzulegen? Das Forum scheint mir zwar schon relativ überladen damit und ich habe lange überlegt wo ich nun poste, aber das wäre vllt ganz sinnvoll weil es glaube ich im Moment das ist was die meißten von uns umtreibt
    • schwabenpanda
      By schwabenpanda
      Ich bekomme seit Mitte letzten Jahres Cosentyx wegen Psoeiasis. Das Medikament hat gut angeschlagen und ich bin Erscheinungsfrei.
      Nun mache ich mir grosse Sorgen wegen des Corona Virus der ja nun auch in Deutschland angekommen ist. 
      Soll ich mich Zuhause einschließen? Geht ja nicht. Ich überlege ernsthaft Cosentyx ab zu setzten. 
      Würde das überhaupt etwas bringen? Wie lange dauert es bis mein Immunsystem wieder normal funktioniert? 
    • streamer0028
      By streamer0028
      Liebe "Psoriasis-Netz" Fangemeinde,

      ich habe letzte Woche mal wieder nach 'neuen' Phase 3 Studien ausschau gehalten und habe von AIN457 / Secukinumab gehört, und dachte mir das es doch gut wäre das mal zu probieren. Also entschloss ich mich in dieser Studie dran teilzunehmen.

      Ich werde in diesem Post ein wöchentliches Tagebuch führen, wo ich euch davon berichten kann wie es mir geht. Ich hoffe damit euch allen Hilfe leisten zu können, über AIN457 / Secukinumab einen kleinen Bericht bekommen zu können. Auch wenn meiner Haut es gut gehen sollte, werde ich trotzdem weiter hier posten und euch auch davon berichten wie es mir in der Placebo Zeit ging.

      Da ich in Los Angeles CA lebe, sind die Informationen zur Studie auf Englisch.


      Informationen über die Studie:

      Clinical Development AIN457
      Study No. CAIN457A2302
      Clinical Study: Phase III

      Title: "A randomized, double-blind, placebo controlled, multicenter study of subcutaneous secukinumab to demonstrate efficacy after twelve weeks of treatment, and to assess the safety, tolerability and long-term efficacy up to one year in subjects with moderate to severe chronic plaque-type psoriasis"

      Sponsor: Novartis Pharmaceuticals Corporation

      --Auf Wunsch kann ich auch die volle 40 seitige Beschreibung der Studie einscannen und hier posten, falls das jemanden interessiert. Lasst mich nur sagen, 90% davon ist nicht interessant, ihr findet bei Google mehr Infos über AIN457 / Secukinumab

      Für Infos über AIN457, empfehle ich euch mal diesen Bericht von Novartis durchzulesen:
      Novartis Phase II data show AIN457 provided rapid and significant relief of symptoms in up to 81% of patients with psoriasis


      Tagebuch:

      18.01.2012 - Heute in der Klinik gewesen, Check-Ups (Blut-, Hautuntersuchungen, und weiteres) und alle wichtigen Informationen zur Studie bekommen, starte Anfang nächster Woche mit der ersten Injektion. Es gibt 3 Gruppen in der Studie:
      Gruppe I: Secukinumab, 150mg Subkutaninjektion, plus eine Placebo-Subkutaninjektion * Gruppe II: Secukinumab, 2x 150mg Subkutaninjektion, insgesamt 300mg * Gruppe III: Placebo (Eine Substanz, welche genau so aussieht wie das AIN457, aber keinen medizinischen Effekt erbringt). Aber nur für die ersten 12 Wochen, danach kommt der Teilnehmer automatisch in Gruppe I oder II * * Einmal wöchentlich für 4 Wochen danach alle 4 Wochen bis Woche 48, ausser Woche 13, 14, 15 wenn diese Gruppe auch eine Placebo Spritze bekommt.

      Also ich bin mal gespannt, nächste Woche geht's los, ich halte euch allen auf dem laufenden. Jedenfalls soll es nach den ersten zwei Spritzen schon recht ersichtlich sein, ob Placebo oder nicht


      27.01.2012 - (kommt bald..)


      Also ich werde weiterhin euch alle auf dem laufenden halten, poste nachdem immer etwas neues geschehen ist, min einmal wöchentlich.

      Alles Gute an euch alle,
      Euer streamer0028 aus Los Angeles, CA

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    • PSOnkel
      Bekommt langsam eine skurrile Wendung, die letzte Anmerkung. Ich bleib meinem Blog treu, prosaisch bis slampoetry geneigt, satirisch bis sarkastisch, humoristisch bis ketzerisch. Wer das bisherige las, wird erkennen, dass sich meine Blog- (my style) und Forum- Einträge voneinander unterscheiden.  Könnte also sein, ich komm doch mal auf deine Hinweise zurück. Dann aber mit deutlich pointierter Sprache. Kurzum:  Es bleibt hier just „Blog“, sprich kein Forum.  Deine An
    • GrBaer185
      Interessant! Vorschlag für den nächsten Test, wie wärs mit so was - im Dienste der Medizin?: https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/news/trotz-corona-fans-stürmen-ohne-abstand-auf-tim-bendzko-konzert-darum-stört-es-keinen/ar-BB18g9Xy
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      Die Apotheke kann sicher eine Preisauskunft erteilen, evtl. auch der Arzt, vor allem wenn er vielleicht bei Kassenpatienten lieber die billigere Fertigspritze verordnet oder verordnen muss. Berichte mal, ob Du weiter den "Bolzen" verschrieben bekommst - bei Privatpatienten sicher kein Problem...
    • Lupinchen
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    • PSOnkel
      Effektiv ist der Bolzen allemal. Kimme – Korn – Ziel - Schuss! Da gibt´s ja kein Vertun, auch nicht mit der Tiefe (Subcutan). Erspart so manch bisherige kleine blaue Fleckchen am Bauch. Praktisch, jau! Dazu hast du ja schon alles gesagt. Fluch und Segen synthetischer Kunststoffe: Muss das denn sein, mit dem Müll? Das Thema Preis entzieht sich aus nachvollziehbaren Gründen meiner Kenntnis. Das kann Dir allenfalls die Pfizer Family erläutern. Ach ja. Mein Blog soll auch immer ein we
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