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Hat Ihr Arzt an eine Infektion gedacht?


Redaktion
  • Neue Apotheken Illustrierte 08/01/1998
Wenn sofort nach dem Absetzen der Salben beziehungsweise der Bestrahlungstherapie die Schuppenflechte wieder aufblüht, dann liegt der Verdacht nahe, daß ein wesentlicher Faktor, nämlich eine Infektion, nicht erkannt wurde weiß Professor Dr. Niels Sönnichsen von der Fachklinik für Dermatologie und Allergologie, Borkum. Mit Ausnahme der kortisonhaltigen Präparate wird normalerweise bei allen anderen Therapeutika eine Besserung der Symptome erzielt, die mit unter bis zu einem halben oder ganzen Jahr vorhält, so Sönnichsen auf einer Presseveranstaltung.

Neben der erblichen Komponente können vor allem Infektionskrankheiten die Schuppenflechte zum Ausbruch treiben oder in ihrem Fortbestehen laufend anschüren. Das kann zum Beispiel eine schleichende, für den Patienten kaum zu bemerkende Prostataentzündung oder eine Atemwegserkrankung sein. Diese Grunderkrankungen müssen ausgeschaltet werden, um mit Erfolg die Hautsymptome zu lindern. Der Arzt setzt dann sogenannte Breitspektrumantibiotika ein, die Bakterien aller Art Schach matt setzen.

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