Jump to content
  • Neu in den Blogs

    • Margitta
      By Margitta in Selbsthilfe-Blog
         5
      Eine Gruppenleitung las uns diese wunderbare Geschichte 
      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, 
      zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – 
      von da an konnte ich ruhig sein. 
      Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid 
      nur Warnungen für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben. 
      Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch-sein. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann. 
      Habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, 
      und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. 
      Heute weiß ich: Das nennt man Reife. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, 
      und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. 
      Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, 
      was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, 
      auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. 
      Heute weiß ich: Das nennt man Ehrlichkeit. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, 
      von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen 
      und von Allem das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. 
      Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, 
      aber heute weiß ich: Das ist Selbstliebe. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. 
      Heute habe ich erkannt: Das nennt man Demut. 

      Als ich mich selbst zu lieben begann, 
      habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben 
      und mich um meine Zukunft zu sorgen. 
      Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet. 
      So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit. 

      Als ich mich zu lieben begann, 
      da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. 
      Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, 
      bekam der Verstand einen wichtigen Partner. 
      Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit. 

      Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, 
      Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, 
      denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander 
      und es entstehen neue Welten. 
      Heute weiß ich: Das ist das Leben! 
      Charlie Chaplin
       
    • Margitta
      By Margitta in Selbsthilfe-Blog
         0
      Zu unserem herbstlichen- Gesprächsabend gab es Pflaumenkuchen mit Sahne, Kaffee und Getränke.
      Zu Anfang bzw.  nach der Begrüßung  hatte ich Verse auf dem Tisch verteilt und jeder hatte die Möglichkeit und ein wenig Zeit zum Lesen, dann konnte jeder Teilnehmer den Spruch seiner Wahl  wählen.
      Als wir dann wieder am Tisch saßen, konnten die Teilnehmer der Gruppe zu ihrem Spruch etwas sagen,  warum und wieso sie diesen Spruch gewählt hatten.
      Es kamen unglaublich gute Beiträge , auch im Bezug auf die Erkrankung.
      Es hatte dem Gesprächsabend mal eine Wende gegeben!!!!
      Wir konnten ein "Neues Gesicht" in unserer Runde willkommen heißen und ich wünsche mir sehr das die junge Frau wieder kommt, allerdings hat sie fast 1 Std Anfahrt zum Treffen.
      "Neue Gesichter" in unserer Runde sind immer willkommen und jeder bekommt zur Begrüßung  Infomaterial zu seiner Hauterkrankung!


    • Claudia
      By Claudia in Mit Psoriasis nach Australien
         6
      Seit etwas mehr als 10 Tagen bin ich nun in Australien. Der Jetlag war zum Glück nicht lang – ich bin aber auch konsequent ab dem ersten Tag zu den hiesigen Zeiten aufgestanden und schlafen gegangen, war in den ersten Tagen, so oft es ging, draußen, und da ist um diese Jahreszeit genügend Sonne.
      An freien Tagen habe ich schon ausgiebige Walks gemacht – kleine Wanderungen. Mit Fähren kann man hier zu allen möglichen Orten schippern, mal kurz, mal lang – und schon ist man irgendwo, wo das Wandern losgehen kann. Und: Das alles ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Der ist hier super gut ausgebaut. 
      Ich teile mir mit einer Kollegin eine Wohnung mitten in der City in Sydney. Das. Ist. Laut. Ohnehin schon, aber im Moment wird in der Gegend gebaut. Und nicht irgendwann mal bisschen gebuddelt, sondern Tag und Nacht mit schwerem Gerät. Das ist im Moment das Anstrengendste für mich.
      Nicht so schwer hab ich es ja im Moment mit der Haut und den Gelenken – sprich: mit der Schuppenflechte und der Psoriasis arthritis. Ich habe am Tag vor meiner Abreise die letzte Ladung Cosentyx gespritzt. Deren Wirkung hält noch an. Besorgt bin ich, was passiert, wenn der Monat um ist. 
      Ich merke, dass meine Haut insgesamt trockener ist als zu Hause. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn hier ist man doch öfter man kurzärmelig angezogen. Aber: Ich spüre es auch auf dem Kopf, wo ich eigentlich fast nie Psoriasis-Stellen habe.
      In "Pharmacies", einer Mischung aus Apotheke und Drogerie, gibt es viele, viele Hautpflege-Spezialprodukte, einige auch für die Schuppenflechte. Teershampoo zum Beispiel habe ich schon gesehen. Und Cetaphil-Sorten, die es bei uns in Deutschland gar nicht gibt. In einem Supermarkt stand Creme für die tägliche Pflege mit Emu-Öl gestapelt.
      Und im nächsten Supermarkt gibt es Nahrungsergänzungsmittel, bis der Arzt kommt. Ich bin ja nicht so der Freund davon.

      Was mich – hautmäßig – im Moment doch erwischt hat, sind Herpes-Bläschen an der Lippe und am Hinterkopf. Ja, die tun weh. In einer Pharmacy gab es auch Zovirax, das ich auch von zu Hause kenne. Insgesamt hätte es mich eher gewundert, wenn der Herpes weggeblieben wäre, ich bin da doch ziemlich anfällig. Die Umstellung, der Flug, das deutliche Mehr an Sonne, das war ja alles schon enorm für den Körper.
      Alles in allem ist es hier verdammt schön. Klar, ich muss arbeiten, dafür bin ich hier. Aber in der freien Zeit drängt es mich immer raus. Ich gucke mir jeden Tag eine neue Ecke der Stadt an. Und ich genieße es, im Frühling in einer so tollen Hafenstadt zu sein.
×