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  1. Horst Werner wurde zum neuen Vertreter der Selbsthilfe am runden Tisch im Bezirk Unterfranken für die Amtszeit 2016 bis 2019 aus der Säule 4, dem „Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. der Selbsthilfe“, gewählt. Er kommt aus den Reihen der SHG Ostheim v.d. Rhön für Psoriasis und Neurodermitis und ist seit mehr als 10 Jahren im Bereich Selbsthilfe tätig. Was macht eigentlich ein Selbsthilfevertreter? Seit 2008 wird die regionale Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach SGB V § 20c in Bayern unter beratender Beteiligung von Selbsthilfevertreter/innen abgewickelt. Nach dem Gesetz sind zur Benennung der Selbsthilfevertreter/innen vier „Säulen“ definiert  LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.  der Paritätische, Landesverband Bayern e.V.  die Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe  der Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. der Selbsthilfe) Für jede dieser „Säulen“ wird pro regionalem Runden Tisch jeweils ein/e Selbsthilfevertreter/in plus Stellvertreter/in benannt. Die Rechte eines Selbsthilfevertreters: Die Selbsthilfevertreter/innen haben das Recht gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle sowie den Vertretern der Krankenkassen an der jährlich stattfindenden Vergabesitzung teilzunehmen. Im Rahmen der Sitzung können sie zu einzelnen Anträgen (ausgenommen der eigenen) Stellung nehmen. Zudem haben sie die Möglichkeit Themen und Probleme ansprechen, die die Selbsthilfegruppen in ihrer täglichen Arbeit bewegen. Welche Möglichkeiten bietet dies für die Selbsthilfegruppen? Selbsthilfevertreter/innen haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht für die Interessen aller Selbsthilfegruppen einzutreten. Die Selbsthilfegruppen können sich mit Ihren Anliegen an jeden der Selbsthilfevertreter/innen wenden, egal welcher Säule diese/r angehört. Die Selbsthilfevertreter/innen sind bezüglich Ihrer Angelegenheiten zur Objektivität, Neutralität und zudem zur Wahrung des Sozialgeheimnisses verpflichtet. Die SHG Ostheim v.d. Rhön unterhält eine sehr gut besuchte Internet Seite (www.shgostheim.de). Hier wird in Kürze ein Kontaktformular zum neuen Selbsthilfevertreter für Unterfranken eingerichtet werden. Weitere Kontaktdaten sind auf der Seite des Aktivbüros für Selbsthilfe, Bürgerengagement und Gesundheitsförderung zu finden (www.Würzburg.de).
  2. Wer mal Lust und Zeit hat über die Pharmalobby zu lesen, warum man da eigentlich nur auf 180 sein kann, sollte sich das mal genauer ansehen: 1. Dr. Fahmy Aboulenein - Die Pharma-Falle Hier geht es um einen MS Spezialisten, dem es gereicht hat. (2016) https://www.amazon.de/gp/product/399001157X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=399001157X&linkCode=as2&tag=wacamrhe-21 2. Renate Hartwig - Der verkaufte Patient https://www.amazon.de/verkaufte-Patient-Patienten-Gesundheitspolitik-betrogen/dp/3629022049/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1547177170&sr=1-1&keywords=der+verkaufte+patient 3. Detlef Brendel - Schluss mit Essverboten https://www.amazon.de/Schluss-mit-Essverboten-Ernährung-Pharmalobby/dp/3864705444/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1547177238&sr=1-2&keywords=Pharmalobby 4. Susanne Adrian - Mutwilliges Schweigen https://www.amazon.de/Mutwilliges-Schweigen-Multipler-Pharmaindustrie-Medikamente/dp/3741859540/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1547177365&sr=1-4&keywords=Pharmalobby Kein weiteren Kommentar mehr! Frohes 2019! Wären wirklich vielleicht auch mal Bücher für Dich Sia @sia
  3. Biologicals sind halt super: Tschannens Fall ist einer von mindestens 34.000 Berichten an die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration), die nach einer umfassenden Analyse der Daten der Behörde durch das Milwaukee Journal Sentinel seit 2004 bei der Einnahme von immunsuppressiven Biological - Arzneimitteln gestorben sind. In dieser Zeit wurden mehr als 1 Million „unerwünschte Ereignisse“ bei Konsumenten von Biologicals gemeldet, darunter fast 500.000, die als schwerwiegend eingestuft wurden. Die FDA definiert ein unerwünschtes Ereignis als unerwünschtes Ereignis im Zusammenhang mit einem Medizinprodukt. Um als schwerwiegend eingestuft zu werden, muss die Situation den Tod, eine Behinderung, einen Krankenhausaufenthalt, einen dauerhaften Schaden oder ein lebensbedrohliches Problem beinhalten. Die Datenbank der FDA überprüft jedoch keine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen dem Medikament und dem Geschehenen. Während die Medikamente nur einen kleinen Teil der über 450 Milliarden US-Dollar teuren verschreibungspflichtigen Arzneimittelindustrie ausmachen - sie waren letztes Jahr etwa 45 Milliarden US-Dollar wert -, haben sie einen übergroßen Effekt. Unter allen verschreibungspflichtigen Medikamenten der letzten 15 Jahre sind die Biologika Humira und Enbrel die in der FDA-Datenbank am häufigsten zitierten, so der Journal Sentinel-Bericht. Humira wurde mit 169.000 gemeldeten schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und 13.000 Todesfällen in Verbindung gebracht, gefolgt von Enbrel mit 135.000 schwerwiegenden Ereignissen und 8.000 Todesfällen. Laut IQVIA-Daten gehört keines der 20 am häufigsten verschriebenen Medikamente in Amerika. "Diese Zahlen sind wichtig", sagte Steven Woloshin, Professor für Medizin an der Dartmouth Geisel School of Medicine. "Es ist sicherlich ein Signal, das nicht ignoriert werden kann." Remicade, das Medikament, die Tschannen einnahm, hatte 98.000 Berichte über schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, darunter 6.000 Berichte über Todesfälle. https://eu.jsonline.com/story/news/investigations/2019/05/30/arthritis-psoriasis-drugs-darker-aspect-34-000-reports-deaths/1206103001/
  4. LütteDeern

    Enstilar Schaum Nebenwirkung!!

    Liebe Sandra, ich hatte das Vergnügen letztes Jahr den Schaum für meine Kopf-Pso zu benutzen. Ich habe ihn von Juni 2018 - Januar 2019 benutzt. Im Juni sollte ich es komplett eine Woche immer wieder Abends auftragen und morgens auswaschen. Nach der Woche war meine Kopfhaut Erscheinungsfrei und ich wie ein neuer Mensch. Nach 1,5 Monaten kam die Schuppenflechte zurück und ich hab es wieder eine Woche lang nehmen sollen. Lange rede kurzer Sinn, meine Pso kam in immer kürzeren Abständen zurück, bis der Schaum einfach mal keine Wirkung mehr gezeigt hat, sodass ich Januar diesen Jahres etwas anderes ausprobieren durfte. Ich hatte also den klassischen Rebound - meine Pso hat sich dran gewöhnt und kam noch schlimmer wieder. Nebenwirkungen hatte ich tatsächlich bei der Behandlung nicht wirklich. Einmal nur am Anfang hatte ich für ein zwei Tage eine Hautirritation am Kinn. Danach hab ich immer darauf geachtet mir die Hände lange und gründlich zu waschen nach der Behandlung, weil das Zeug klebt ja auch wie Hölle an den Pfoten und ich tatscht ja doch recht oft wo hin Ob es jetzt wirklich daher gekommen ist oder etwas anderes war - ich weiß es nicht... Es ist nicht wieder aufgetaucht oder hartnäckig geblieben. Ja Erythromycin hat ein ähnliches Wirkspektrum wie Penicillin und daher wird deine Creme wohl nur gegen eine bakterielle Entzündung sein - was ja nicht unbedingt der Fall sein muss. Viren und Pilze - vor allem gerne die Candida - wird es nicht so sehr beeindrucken und die können auch Hautentzündungen hervor rufen. Ach ich kenn das, meistens denkt man an solche Sachen nicht beim Arzt und sobald man länger drüber nachdenkt oder zu Hause ist kommt es erst. War zuletzt auch so platt beim Arzt, dass mir erst im verlauf des Tages klar geworden ist - wie wenig ernst ich genommen worden bin. Und das von einen Professor... Gute Ärzte zu finden ist manchmal wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen aber da gibt es hier im Forum genug Geschichten Ich hoffe sie konnten dir heute in der Praxis nochmal helfen und Mut machen! Liebe Grüße, Chrisi
  5. Margitta

    2019 Gruppenreise an das Tote Meer

    20 jähriges Bestehen der Selbsthilfegruppe 2019 – schaffen wir auch 20 Jahre Gruppenreise? Dieses ist das 18. Jahr mit einer Gruppenreise an das Tote Meer. Die Teilnehmer der Gruppenreise kommen jährlich aus dem gesamten Bundesgebiet, außerdem haben wir einen Teilnehmer aus Budapest. Die Krankheitsbilder der Betroffenen: Vitiligo / Neurodermitis /Psoriasis / Rheuma Wie in jedem Jahr handelt es sich bei der Hälfte der Reisegruppe um „ Wiederholungstäter“, denn die Hauterkrankung ist chronisch, „sie kommt und geht“. Unsere Wiederholungstäter nehmen die neu hinzukommenden Reisenden herzlich auf und sind mit Tipps zum Kuren am Toten Meer behilflich. Die Erwartungen, was das Abheilen der Haut betrifft sind hoch, zwar kann nicht jeder den gewünschten Erfolg erreichen aber zumindest eine Erleichterung. Alltäglich findet in der Kaffeerunde ein lebendiger Austausch unter den Betroffen statt. Wir bieten inzwischen durch einen mitreisenden Teilnehmer eine bewegte Meditation an, worauf sich sehr viele Teilnehmer jedes Jahr erneut freuen. Auch kulturelle Erlebnisse, wie der Besuch in Petra oder die Taufstelle, Berg Nebo wurden unternommen. Kurzbericht von einer Betroffenen Neurodermitis verschwindet am Toten Meer Aufgrund meines atopischen Ekzemes, das sich auf den ganzen Körper ausgebreitet hatte und meine Lebensqualität in allen Bereichen stark einschränkte, hatte ich mich entschlossen an der diesjährigen Heilklimareise ans Tote Meer teilzunehmen. Erstaunlicherweise ließen alle Symptome sofort nach der Ankunft im Dead Sea Spa Hotel nach. Ich konnte zum ersten Mal seit zwei Jahren die Antihistaminika absetzen und hatte nur sehr geringen Juckreiz. Die Haut im Gesicht verbesserte sich innerhalb von einer Woche. Lediglich am Hals gab es eine kleine Erstverschlimmerung, die jedoch mit Hilfe von Kaliumpermanganat -Umschlägen gut abheilen konnte. Bereits nach zwölf Tagen am Toten Meer war meine Hauterkrankung so gut zurückgegangen, dass ich im Salzwasser baden gehen konnte. Zu meiner Überraschung wurde die Haut dadurch nochmals weicher und geschmeidiger. Der tollste Nebeneffekt dieses Heilklimas: endlich mal frei durchatmen, kein allergischer Schnupfen, keinerlei Hals und Ohrenschmerzen uvm. Das Tote Meer ist ein magischer Ort für mich und ich bin dankbar, dass es diese tolle Selbsthilfegruppe gibt. Virginie
  6. Laut Gelber Liste - https://www.gelbe-liste.de/suche?term=secukinumab - gibt es 24 Cosentyx Präparate: Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg ACA Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Axicorp Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Axicorp Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg Canoma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Canoma Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg CC Pharma Injektionslösung i. e. Fertigpen Cosentyx 150 mg CC Pharma Injektionslösung i. e. Fertigspritze Cosentyx 150 mg European Injektionslösung in e. Fertigpen Cosentyx 150 mg European Injektionslösung in e. Fertigspritze Cosentyx 150 mg Haemato-Pharm Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Haemato-Pharm Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg kohlpharma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg kohlpharma Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg NMG Pharma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Orifarm Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Orifarm Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150mg Abacus Inj.-Lsg. in e. Fertigpen Cosentyx 150mg Abacus Inj.-Lsg. in e. Fertigspritze Cosentyx 150mg Eurim Inj.-Lsg. i. e. Fertigpen Cosentyx 150mg Eurim Inj.-Lsg. i. e. Fertigspr Cosentyx 150mg Paranova Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150mg Paranova Injektionslösung in einer Fertigspritze --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Chargenrückruf Cosentyx 150 mg, „Abacus“ Laut Gelber Liste gab es 2019 für eines der 24 Präparate einen Chargenrückruf, nämlich für Cosentyx 150 mg Abacus in einem Fertigpen, siehe https://www.gelbeliste.de/rueckrufe/chargenrueckruf-cosentyx-150-mg-abacus
  7. Margitta

    Die Würfel sind gefallen

    Im kommenden Jahr können wir auf 20 Jahre Selbsthilfegruppe Ostheim zurückblicken. Das ist eine sehr lange Zeit und für mich ein Grund die „Regentschaft“ abzugeben. Damit verbinde ich die Hoffnung und den Wunsch, dass jemand aus unserem Kreis meine Rolle übernimmt und damit das Fortbestehen unserer SHG sichert. Bevor ich die Frage nach der Bereitschaft zur Nachfolge in den Raum stelle, möchte ich kurz umreißen, wie unsere Gruppe organisiert ist, was die Inhalte unserer Arbeit sind und welche Ziele wir verfolgen. Unsere Gruppe besteht aus einem kleineren festen Stamm (ca.14 Personen) und wie es so oft ist, eine Art „Laufkundschaft“, Menschen, die von unserem Kreis gehört haben, die unser Thema anspricht, die aber dann aber nicht dabei bleiben. Wir treffen uns 11 x im Jahr zu Gesprächsabenden und Vorträgen. Dazu kommen (Bade-)Ausflüge, ein Sommerfest und Patientenseminare. Also ein Mix aus Freizeitmaßnahmen und fachgebundenen Veranstaltungen. Unsere Vorträge sind in der Regel sehr gut besucht. Auch auf unserer kleinen Internetseite werden die Expertenauskünfte rege genutzt. Und natürlich nicht zu vergessen: unsere Gruppenreisen an das Tote Meer. Wir betreiben ein kleines Forum im Internet, wo Austausch und Bewertung unserer Aufenthalte am Toten Meer hinsichtlich der gesundheitlichen Erfahrungen und Veränderungen möglich sind. Das alles waren auch Themen unseres letzten Gesprächsabends. Die Aufgaben der SHG-Führung - das dürfte diejenigen interessieren, die meine Rolle übernehmen wollen, ja am meisten interessieren, sind es: - die genannten Aktivitäten zu initiieren, und dabei als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen (Veranstaltungsort, Dozenten, Raum….) - Dozenten für Fachthemen zu gewinnen - Termine für unsere Treffen fest- und bekanntzumachen - Internetauftritt - Öffentlichkeitsarbeit - Beantragung von Geldern: Am Runden Tisch der Krankenkassen - Kassenführung und Verantwortung gegenüber Geldgeber /Jahresabschluss - Beratungsgespräche In all den Jahren hat unsere Selbsthilfegruppe Ostheim so einiges auf die Beine gestellt, und ich wünsche mir und hoffe sehr, dass unsere SHG Ostheim unter einer neuen Führung mit frischen Wind und neuen Ideen fortbesteht. Als Ansprechpartner für Menschen mit einer Hauterkrankung die einen Rat und Hilfe benötigen würde ich gerne weiter zur Verfügung stehen. Die Gruppenreisen sollen auf Bitten einiger Betroffener auch weiter organisiert werden. Auch der kleine feste Stamm möchte sich gerne weiter treffen. Unsere Internetseite werde ich gerne noch zwei Jahr weiter laufen lassen, denn es stehen doch sehr gute Informationen für Hilfesuchende zur Verfügung. Meinem/r / Nachfolger’in stehe ich in einer Übergangsphase mit Rat und Tat zur Seite Mein Entschluss steht fest. Sollte sich niemand finden, der die Verantwortung für unsere Selbsthilfegruppe übernimmt, werde ich Ende des Jahres 2019 die Gruppe schließen. Lässt sich ein Nachfolger für die Selbsthilfegruppe finden?
  8. Carsten O.

    Behandlung mit Skilarence

    Hallochen in die Runde. Ich bin Carsten und führe, seit 2004, mit der Psoriasis eine Beziehung. Gerne gesehen bei Krankenhäusern oder Ärzten da ich zu den Extremfällen gehöre und so bestens in jede Studie rein passe. Meine letzte Studie war die Tremfya/Guselkumab CNTO 1959. Mein Tagebuch Bericht findet ihr hier im Board. Durch meinen letzten Schub dachte ich, probierst du mal Skilarence aus. Vorab dieser Bericht soll euch nicht entmutigen oder abschrecken, sondern dient nur zur Dokumentation! Nach absätzung von Tremfya hatte ich gut 9 Monate Ruhe. Dann fing es langsam wieder an. Im November 2018 war der erste Schub wieder. Befall von Armen, Beinen, unter den Füssen, im Genitalbereich, Po, Rücken, Bauch, Fuss- und Fingernägel und Händen. Zum Glück noch niemals im Gesicht aber sonst wirklich überall. Ich habe euch hier mal ein Bild vom 5.Dezember gemacht. So sah jeder Bereich aus. 4. Dezember 2018 Ab dem 7. Dezember nahm ich Skilarence, wie beschrieben ein 0-0-1 mit 30mg, ein und dann jede Woche steigernd. Bis 1-1-1 und dann umstieg auf die 120mg. Zu Anfang ging es noch mit den Nebenwirkungen. Ab und an ein komisches Gefühl im Bauch, ganz leichte Flushs und vielleicht ein mal die Woche Durchfall. Ab der dritten Woche wurde es langsam dann unangenehm. Also kurz vor Weihnachten. Ich hatte das Gefühl immer wenn ich mich eincreme das die Stellen für 20 Minuten extrem branten. Der Durchfall wurde immer mehr und das komische Gefühl ging mehr in Krämpfen über. Zudem reagierte meine Schuppenflächte extrem darauf. Sie fing an in schnellen Zügen zu wachsen. 20. Dezember 2018 Am 4.Januar 2019 Hatte ich dann meinen Standart Termin zur Blutabnahme. Ich ließ mir gleich einen Arzt mit zu kommen. Erklärte ihm das für Symtome ich hatte. Ich konnte mir die Uhr nach stellen wann ich Krämpfe und Durchfall kriege. Kaum noch geschlafen da die Krämpfe mich in der Nacht wach gehalten haben. Beim Durchfall gab es auch kein, "Ich warte mal 10 Minuten"! Wenn das Gefühl kam dann musste ich auf die Toilette rennen. Auch die Ausbreitung der Schuppenflächte war jetzt schon so extrem am Körper das die Schwester nur mit Mühe und Not eine Stelle gefunden hat wo man noch Blutabnehmen konnte. 04. Januar Durch meine Cream wirkt die Haut sehr geschmeidig und wenig schuppich auf den Bildern. Das täuscht aber. Bin deswegen auch erst mal Krankgeschrieben. Wir mussten Skilarence absetzen und sind gleich auf Tremfya wieder übergegangen. Da wir wissen wie es bei mir wirkt. Erste Injektion gibt es heute. Wie gesagt ich wollte euch damit keine Angst oder sowas machen. Ich wollte euch zeigen das es bei Jedem anders wirkt. Euch allen eine gute Besserung und hoffentlich mehr Erfolg mit dem Medikament. Mfg Carsten
  9. Richard-Paul

    Keine Diagnose

    Hallo Holger, ich habe eben deinen Thread nachgelesen und mich gefragt, warum ich damals nichts dazu geschrieben habe! - Lt. meinen Aufzeichnungen war ich in Schwerin (wo ich kein Internet habe). Zur Sache: Dein obiges Foto kommt mir so vor, als würdest du mein Bein von 2010/2011 zeigen. Heute ist alles verschwunden. - Auch ich habe meine Arztbesuche bei Hautärzten bald (um 1990) eingestellt. Deine Leidensgeschichte erinnert mich an vieles, was auch ich erlebt habe, nur waren meine Schmerzen nie so stark. - Auch ich hatte (bei meinen Blutwerten) einen zu hohen Cholesterinwert; - zu dem aber ein "alter Fux (Arzt)" sagte, dass solle ich nicht so kritisch sehen; weil man mir 2018 Statine geben wollte, die ich in einer Diskussion mit ihm abgelehnt habe und auch nicht nehme). - Steht hier alles in meinen Beiträgen. Du hast "Lipobay" genommen; "die" hätte ich niemals genommen, - hängt mit der (chem.) Struktur(formel) dieses Statin-Präparates zusammen. M.E. noch schlimmer als Cortison. [Bevor hier wieder Beschwerden kommen: - beide sind wichtig und richtig, aber nur in Extremfällen unter Anleitung und Aufsicht von Ärzten]. Dann schreibst du von "Vitamin D"; ich halte nur von natürlichem "Vitamin D3" etwas über unsere Sonne (so wie du es in deinem Bulgarien-Urlaub erlebt hast). Hier - bei künstlichem Vitamin D3 als Nahrungsergänzungsmittel - spielt wieder die Chemie eine Rolle. Ich will jetzt nicht auf alles eingehen; - mir kam es beim Nachlesen so vor, als würdest du einen Teil meiner Leidensgeschichte (bis 2012) erzählen. Ich habe dann als med. Laie hier sehr viel im Forum gelernt (eigentlich mein ganzes Wissen zu Krankheiten). Und ich habe mir am 09.01.1992 eine UVB-Lampe gekauft; war damals noch unbekannt. - Arthrose habe ich auch (belastet mich aber nicht mehr). …. Du und Anne habt mir einen sehr wertvollen Tipp gegeben: Uritis bzw. Uveitis. Dies hatte ich auf meiner letzten Kreuzfahrt; ja, es war schlimm, aber ich habe es ausgehalten [ich habe ja auch immer meinen Freund/Arzt dabei; habe auch Bilder von meinem Auge gemacht; sieht genauso aus, wie bei Wicki]. Hier habe ich mich schon im April bei einer Augenärztin in München angemeldet; habe aber erst im Oktober 2019 einen Termin [etwas, was ich in München bei Ärzten nicht kenne; - meistens bekomme ich am nächsten Tag einen Termin! - Es gäbe viele andere Augenärzte in München; ich will aber zum 1. Mal zu dieser Augenärztin]. Nachdem es mir seit 2012 gesundheitlich gut geht [lasse jedes Jahr eine große Blutuntersuchung machen], ging es mir seit 2 Jahren mit zunehmenden Schmerzen (mit Ausstrahlung) in der rechten Hüfte schlechter. Ich war am rätseln und habe vieles bei meiner Ernährung probiert. - Seit 14 Tagen trinke ich n u r in München kein Leitungswasser mehr, sondern benutze "Stilles Wasser" aus dem Supermarkt; dabei stört mich wieder die Plastikflasche. Genau seit dem Tag "ohne Münchner Leitungswasser" geht es mir wieder gut beim Gehen [siehe hierzu eigenen Thread "Leitungswasser"; ich weiß noch nicht, was daraus wird. Inzwischen hat die Hausverwaltung reagiert]. Wo ist da die Logik? Frohe Pfingsten, gute Besserung und lass die Sonne - mit Vorsicht - an deine Haut LG Richard-Paul
  10. Zur Vollständigkeit. 2019 ist da - der Kampf gegen das Insulinresistenzsyndrom nach HOMA Test vom Sommer. Metformin 500mg erst 1x am Tag, dann 2-3x am Tag bis Ende Oktober genommen - das war nun das letzte Medikament in meiner Liste neben den Nahrungsergänzern). Bei meinem TCM / Komplementärmediziner mir aber neben wieder Eiweißprofil alles machen lassen, inkl. kompletter Vitamin- / Aminosäurencheck und neu seit 2015 hatte ich ja keine Darmdiagnostik mehr machen lassen. Die neue ist jetzt da. Erst die Bad News: Mein Körpergewicht jetzt Stand Januar wieder auf 114kg - war nach den 108kg nicht stabil genug, um "noch mehr low-carb oder Zucker zu reduzieren" - Schade .. Hba1c hoch von 5,1 auf 6,0. <.> - Mein Arzt meint aber nicht so schlimm, die Zeit September / Oktober waren ja auch Metformin reduziert. Triglyceridwerte: bei 211 ...meh - werden die mal fallen? Pankreaselastase (viel viel viel zu niedrig - Verdauung ist komisch... brubbeln im Bauch) und sIgA (viel viel zu niedrig) -> neue Front im Darm hat sich eröffnet. Nun die Good News: Dafür im 1-Jahres-Trend der Insulin-Wert von 95 o.O auf 24! Yay! Ernährungsumstellung hat geklappt. Und ja verdammt rauche ja noch (8 Zigaretten am Tag, die leichten Lucky Strike) und trotz allen Zucker weglassen. Ich musste mir doch täglich immer mal wieder bis zu 750ml Softdrinks gönnen. Sonst... ja voll mit Brot aufgepasst, nur gutes Brot: Dinkelvollkorn, Schwarzes Bauernbrot und ja Mandelbrot backen macht schon Spaß. Viel Joghurts gegessen. Viel Obst, viel Gemüse. (so schlecht ist Rosenkohl auch nicht!) Eiweißprofil das Beste seit 2012! Aber ... Darm hat sich verschlechtert... irgendwie sind bei mir im Vergleich zu 2015 bei allen Ernährungstechnischen Schritten die Lactobacillen fast ausgestorben. Ich mach jetzt eine Darmsanierung. Ging aber nicht so bombig los. Mein Arzt... "Mr. Ich-schreibe-Dir-mal auf" meinte: Symbioflor 1+2 Glutaminoform (form med) + Darm-in-form (form med) + ein Darmflora Pulver alles immer früh und abends. Nach einer Woche war mein Darm auf Streik: Zack und ich hatte eine gewaltige Balanoposthitis. Mein Urin war auch so dunkel... Urologe meinte vielleicht etwas Nierengries zu sehen, dafür lobte dieser meine Prostata und sonstige Werte. -> Bin im Moment mit hypergrünem Elixir in einer schmalbandigen Darmsanierung gelandet und eines wollte ich Euch noch schreiben: Vita Health - Blood Sugar Formula - Fenugreek & Cinnamon Complex -> war toll - hatte keine Nebenwirkungen - Zuckerspiegel (Nüchternglukose) + Insulinwerte denke ich habe ich auch diesen Tabletten aus Singapur (2 Packungen) mit zu verdanken. Problem ist die müsste ich jetzt wieder online bestellen. Ich warte mal und mach jetzt erstmal Darm. Und sonst so: Alles bestens... das mit der Pankreaselastase ist das einzige was mich wurmt. Im Juni werde ich alles nochmal untersuchen lassen. Bis dann!
  11. Richard-Paul

    Erfahrungen mit Behandlung

    Hallo Sandra, nochmals ein paar praktische Tipps: Die regelmäßige Anwendung pro Tag (möglichst zur gleichen Zeit) ist wichtig. Wer dies nicht kann (oder macht), sollte lieber die Finger von einem Lichtkamm lassen. Die Schuppen niemals mit den Fingernägeln abkratzen. Im Genitalbereich mit kürzeren Bestrahlungszeiten beginnen und erhöhen/fortführen. Die Anfangsbestrahlungszeiten hängen von Hauttyp ab. Als störend wird - vor allen von Frauen - die "starke Bräunung" der bestrahlten Stellen empfunden; a l l e gebräunten Stellen verschwinden wieder (wie auch in der Natur). Die "harten" Abgrenzungen kann man verhindern, wenn man den Lichtkamm in 2 bis 3 mm über den Hautstellen hält (weil man dabei etwas "zittert"). Und am wichtigsten: Jede(r) die (der) mit einem Lichtkamm beginnt, meint am Anfang, dass die PSO-Stellen sich verschlimmern und bekommen einen Schreck (oder hört gar auf); dies ist genau der Anfang vom Erfolg. Im Jahre 2012 habe ich hier im Forum (Auszug daraus) folgendes geschrieben; dies ist auch heute noch alles richtig. Ich schreibe von einem UV-Lichtkamm; - nicht von einem Ganzkörperbestrahlungsgerät. Auch Mra fragt nach einem UV-Kamm. Ich habe ausdrücklich geschrieben mit einer „Anfangsbestrahlungszeit von 45 Sek.; - dann mit der nächsten Bestrahlung am 2. Tag mit einer Bestrahlungszeit von 15 Sek. Erhöhung“. D.h. ab dem 14 Tag immer eine Bestrahlungszeit von max. 4 Minuten pro Stelle, - die aber auch geringer sein darf. > Anm.: Die Anfangsbestrahlungszeit ist am 1. Tag, nicht am 14. Tag. Wenn die Jugend sich heute so klug fühlt (wir früher auch) und sich z.B. mit dem UV-Kamm ins Bett legt, in der einen Hand ein Handy (heißen ja heute schon anders), in der anderen Hand eine Zigarette und beim Simsen nach einiger Zeit denkt, jetzt sind die 45 (gedachten) Sekunden (später bei einer entsprechenden längeren Zeit) wohl rum, in Wahrheit vielleicht 5 Minuten, dann kann ich dem- oder derjenigen nicht helfen. 45 Sekunden (oder andere Zeiten) muss man mit einem Kurzzeitmesser messen. Ich mache es immer mit "mitzählen" (lernt man schnell). Ich habe dann auch geschrieben (ggf. in einem Parallel-Thread), dass die Haut in 3 Typen aufgeteilt wird (mit Erläuterungen); - und im Genitalbereich eine wesentlich geringere Zeit der Bestrahlung. entfernt (betraf eine spezielle Anfrage) Jetzt aber, warum ich hier überhaupt antworte: Es besteht Klärungsbedarf, warum „mit“ oder „ohne“ Kammaufsatz beim UV-Lichtkamm: Dies führe ich jetzt ausdrücklich ausführlich aus: - Zunächst: Die UVA + UVB-Strahlen/Licht kann unser Auge nicht sehen; - daher wird sichtbares, (eigentlich) unnötiges Licht zugeschaltet. Das sichtbare Licht wird auch „abgestrahlt“, daher ist es hinter einem Haar auch (wenn auch weniger) hell (besser erkennbar bei einem Foto). Hinter einem Haar sind aber keine UVB-Lichtstrahlen (ich nenne jetzt nur noch UVB); diese Hautstellen würden nicht bestrahlt, vor allem nicht bei vollerem, dichterem Haar. Um dies auszugleichen nimmt man einen Kammaufsatz. (Bewegung kommt gleich). Würde jetzt jemand die UV-Lampe auf die Haare legen, so wird nur ein verschwindend geringer Hautteil bestrahlt (was wir nicht wollen). Ein Ausweg ist (wie bei mir) sehr kurze Haare (am besten eine Glatze, was – verständlicher Weise – keine Frau macht), dann brauche ich keinen Kammaufsatz; - oder die Haare zu „scheiteln“; bei hellen Hauttypen mit 15 Sek. Anfangsbestrahlungszeit beginnen; bei Hauttypen, die mehr Sonne vertragen, mit einer Anfangsbestrahlungszeit von 45 Sek. – Jetzt zur Behandlung mit Kammaufsatz (für Menschen ab 14 Jahre): Die Bestrahlung erfolgt bei behaarter Kopfhaut unter ständiger, jedoch äußerst langsamer Bewegung der UV-Lampe; der Abstand zur Kopfhaut ist durch den Kamm gegeben. Anfangsbestrahlungszeit bei hellen Lichttypen = 1 Minute pro PSO-Stelle; bei Lichttyp drei = 4 Minuten; die höhere Zeit, weil der Abstand zur Haut größer ist. Die max. Bestrahlungszeit (also nicht einer Stelle) des gesamten Kopfes sollte 15 Minuten pro Tag nicht überschreiten. – Das Haar wird ganz langsam und systematisch gegen seine natürliche Fallrichtung durchgekämmt; - dabei sollen die „Zähne“ des Kammes auf der Kopfhaut aufliegen. (Ein Arzt würde jetzt sagen, den Kopf vorher nicht mit einem Shampoo waschen, weil die Haut bestimmte Bestandteile der Haarwaschmittel aufnimmt; weil dadurch das Eindringen der Strahlung in die Kopfhaut erschwert oder erhöht wird; - siehe PUVA-Anwendung). Ich sage, am besten die Haare mit einem Shampoo (siehe Thread „Welches Shampoo nehmt ihr“) vorher waschen; Schuppen-Shampoos aus der Drogerie sind ungeeignet (weil diese für die natürliche Hauterneuerung sind, "Ergänzung 2019: nicht für die Hautschuppen"; Hautschuppen kann man unter einem 10-fachen Vergrößerungsspiegel sehen); unsere PSO-Hautschuppen sind etwas anderes. – Der zeitliche Abstand zwischen zwei UV-Lichtbehandlungen muss 24 Stunden betragen. – Bei Auftreten von Sonnenbrand mit leichter Hautrötung – was man erst am Folgetag bemerkt – darf die Bestrahlungszeit nicht erhöht werden; ggf. mit niederer Bestrahlungszeit fortsetzen. Bei stärkerem Sonnenbrand sofort die Bestrahlung stoppen. Aber Achtung: Bestimmte Medikamente (ggf. auch pflanzliche) und/oder Salben wirken auf die Haut lichtsensibler und verstärken oder verlangsamen den Effekt der Bestrahlung. Vorsicht ist immer geboten bei gleichzeitiger Medikamenten-Einnahme; - immer Beipackzettel beachten. Bei Behandlung mit einem UV-Kamm muss man nicht auf die gewohnte Hautpflege mit Cremes zu verzichten. Aber die Hautpflege muss immer nach einer UV-Bestrahlung durchgeführt werden. Daher muss eine fettige Haut vor der Bestrahlung mit einem warmen Waschlappen „entfettet“ werden; der Kopf (Haare) angefeuchtet werden; falls nicht sowieso frisch gewaschen. Dies erhöht den Wirkungs-Effekt. Daher sollte das Glas der UV-Lampe bei Auflegen auf der Haut öfters mit einem weichen, leicht feuchten Lappen (ggf. mit wenig Geschirrspülmittel) abgewischt werden. Ein Fett-Film auf der UV-Lampe lässt weniger UV-Strahlen durch. – Der günstigste Abstand zur Haut wären 3 – 4 mm zwischen Glas und Haut; dies ist in der Praxis sehr schwierig. Um den „Schatten-Effekt hinter den Haaren“ auszugleichen, bewege ich die UV-Lampe ganz, ganz langsam weiter (im letzten Beitrag wollte ich schon schreiben „am besten ist es, wenn man zittert). Ergänzung 2019: Pro Minute Bestrahlung bewege ich den Lichtkamm ca. 1 cm weiter (kann man lernen). Die Suppen niemals mit den Fingernägeln abkratzen. LG Richard-Paul
  12. Hallo Zusammen, ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt... Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt! In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt. Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist. Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist. Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt... Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte. Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-)) Viele Grüße, eure Claudia
  13. GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 238 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 12. Juli 2017 Schlage mich seit über 40 Jahren mit der Psoriasis herum, die zuletzt immer schlimmer wurde. Mit einem Pasiscore von 34,3 und einem DLQI von 22 lies ich mich dann doch von meinem Dermatologen von einer Behandlung mit Cosentyx überzeugen, da der Hautzustand unerträglich wurde. Die ersten beiden Spritzen (es sind immer zwei Spritzen auf einmal, da die Wirkstoffmenge für eine Anwendung auf zwei Spritzen verteilt ist - warum??) erhielt ich am 13.03.2017 - ich nehme an einer Studie beim Dermatologen teil und wollte mich (diesmal) nicht selber spritzen, da es mir beim MTX zuletzt unangenehm war. Seit dem 5. Spritzentermin am 10.04. sollte der Abstand vier Wochen betragen. Da ich einen fiebrigen Infekt mit zweimal abends 38,7 °C Temperatur und etwas Schleim auf den Bronchien/Lunge links hatte ( Symptome gingen nach Antibiotikum weg), war der 6. Termin erst am 15.5. und wegen Terminschwierigkeiten der 7. Termin erst wiederum nach 5 Wochen am 19.6. Der Dermatologe meinte, eine Woche mehr sei nicht relevant, der Abstand sollte aber nicht größer als 6 Wochen sein. Von einem Absetzen von Cosentyx wegen geringer Nebenwirkungen riet er mir ab, da unklar sei, ob Cosentyx nach einer Pause wieder gut anspreche. Ich hatte zu beginn trockene Lippen und die Haut an den ehemaligen Psoriasisstellen war pergamentartig. Im Leistenbereich heilte die Psoriasis nicht ab, die Haut war weiterhin rot und riss teilweise ein - Antipilzcreme half da, ebenso wie zwischen zwei Fingern, wo die Haut juckte und trocken-rissig war. Der Lippentrockenheit hat sich normalisiert, die früheren Psoriasisherde sind kaum noch von der "normalen" Haut zu unterscheiden, habe das Gefühl, dass die Haut trockener ist. Außerdem das Gefühl geschwollener Augenlieder und ein Jucken in den Armbeugen und der Oberschenkelinnenseite (gerade die wenigen Stellen, die zuvor nicht von der Psoriasis betroffen waren). Ich habe 3 Kilogramm zugenommen und frage mich, ob das vielleicht an Wassereinlagerungen liegen könnte. Erstmals ist bei mir nach einem stechenden Schmerz beim Aufstehen vom Küchentisch ein Plicasyndrom diagnostiziert worden und in der Linken Hand habe ich zeitweise ein kribbeln in den Fingern (Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, neurologisch nicht erhärtet, vermute nun eher Folge von Fehlhaltung der Schultern, Muskelverspannung). Ich frage mich allerdings auch, ob vielleicht doch ein Zusammenhang mit den Cosentyx-Spritzen besteht. Die Psoriasishaut hat sich bereits nach dem ersten Spritzentermin angefangen zu bessern und ich bin seit einigen Wochen erscheinungsfrei (bis auf die nun neuen roten Pünktchen nach Kratzen aufgrund des Juckreizes in den Armbeugen (s.o.). Fußnägel haben begonnen normal nachzuwachsen. Zuvor hatte ich eine sehr stark ausgeprägte Psoriasis die im Begriff war in eine Erythrodermie überzugehen. Ich trage seit langem wieder kurze Hemden und konnte erstmals wieder unbeschwert ins Schwimmbad und an den Badesee gehen - super. Bin gespannt, was mein Dermatologe zu meiner neuen Hautbaustelle in den Ellenbeugen und der Oberschenkelinnenseite sagen wird. Der Entzündungsparameter CRP, der vor der Behandlung mit Cosentyx immer sehr hoch war, ist nun erstmalig seit langer Zeit wieder mit 3,0 mg/l im Normbereich ( < 5,0 mg/l). Zu Nebenwirkungen schrieb ich auch: >100 Beiträge Benutzer 293 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 2019 Mai 30 Hallo Prinz, das ist sehr interessant. Ich habe unter Cosentyx auch rote, entzündete Haut in meinen Leisten bekommen, hatte früher trotz starker Psoriasis dort nie was. Dachte zuerst an einen Hautpilzbefall, mein Dermatologe verneinte dies und verschrieb mir eine rezeptierte Salbe mit Hydrocortison und Zink: Hydrocortison Mikronisiert 0,5 g Clotrimazol Mikronisiert 0,5 g Pasta Zinci Mollis 49,0 g Das war schon Nov. 2017, hat geholfen, die Hautveränderungen kamen aber wieder, haben mich jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt. Aktuell habe ich guten Erfolg bei der Leistenbehandlung mit trocknen der Leisten nach dem Duschen/waschen mit dem Haartrockner und dünnem Auftragen von Penaten Baby Wundschutzcreme, auch da ist wieder Zinkoxid drin. VlG Zitieren Viele Grüße GrBaer GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 293 Beiträge Beitrag melden Geschrieben Mai 30 (bearbeitet) Mit meinen Cosentyx-Spritzen (nehme ich weiter) hatte ich auch mal einige wenige "Eiterpickel" an den Oberschenkeln, derzeit nicht mehr. Ich hatte juckende, rote Haut in beiden Ellenbeugen, ähnlich Neurodermitis, ist jetzt auch weg. Ich bin zumeist mit der Dosierung "off label" niedriger, d.h. ich habe den Spritzenabstand um rund 25 % verlängert, von 4 Wochen auf rund 5 Wochen. Siehe hierzu auch: und https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/3950-spritzenintervall-verlängern/ und https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/3993-meine-spritzenintervalle-mit-cosentyx/?tab=comments#comment-12825 bearbeitet Mai 30 von GrBaer185
  14. Also @Claudia hier sind mal alle Studien: 1. Wie ging es los - Zusammenhänge von SIBO mit Autoimmunerkrankungen: https://www.siboinfo.com/associated-diseases.html https://www.siboinfo.com/overview.html https://www.siboinfo.com/overview1.html -> Die Theorien starteten in Italien, bei der Analytik oraler Psoriasis. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/ijd.13797 2. Entwicklung von Tests: https://ndnr.com/gastrointestinal/sibo/ 3. SIBO Webinar 2015: https://de.slideshare.net/SIBOTest/sibo-webinar-2015 Seite 63 in der Slideshow - Gezeigt wird der indirekte Zusammenhang mit der Histaminintoleranz Dr Nirala Jacobi ND, CMO, SIBOTest - Australien https://de.slideshare.net/AdamRindeND/small-intestinal-bacterial-overgrowth-update-2015 SIBO Update 2015 - Adam Rinde, ND, Washington, USA 4. Beeinflussen unausgeglichene Darmbakterien die Psoriasis? https://kelseykinney.com/does-imbalanced-gut-bacteria-influence-psoriasis/ 5. Verminderte bakterielle Vielfalt kennzeichnet eine veränderte Darmmikrobiota bei Psoriasis-Arthritis und ähnelt der Dysbiose einer entzündlichen Darmerkrankung https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4280348/ 6. SIBO und Psoriasis - Klinische Studie in Italien - F. Chuideri Drago, et al. http://aiac.it/wp-content/uploads/2018/03/AIAC-policy-document-cardiopatie-pediatriche-2011.pdf https://www.hindawi.com/journals/mi/2018/2912539/ 7. Nachweis über eine positiv Korrelation von allen Psoriasis Arten und SIBO - Nachweis, dass SIBO der Auslöser dieser Krankheiten war https://www.semanticscholar.org/paper/Psoriasis-and-small-intestine-bacterial-overgrowth.-Drago-Ciccarese/163815bae1457e0b20c703445cb56bc6f8b8da7c 8. Gastrointestinales Immunsystem und Psoriasis https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-319-18227-8_2 https://www.jimmunol.org/content/181/12/8504.short 9. Das Mikrobiom als Immunmodulator für Psoriasis und Psoriasis Arthritis https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29858351 Die dunkle Seite der regulatorischen T-Zellen bei Psoriasis https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3366427/#R1 Die stille Entzündung - Lieber Psoriasis als tot - Dr. Leo Priumboom, Middlesex, England https://www.nhk.ch/campus/Schulinformationen/Symposium/Symposium-2018/Handouts---Präsentation/Pruimboom_Silent-Inflammation-2018.pdf i-FABP bei Psoriasis unterstützt die Hypothese einer „Darmhautachse“ Eine wachsende Zahl an Studien unterstreicht die Bedeutung der Haut- und Darmmikrobiota bei Psoriasis-Patienten und deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Psoriasis, Mikrobiom, Darmbarriere und dem Immunsystems hin. Veränderungen im Mikrobiom haben starke Auswirkungen auf die Darmpermeabilität, wobei die Schädigung der Darmbarriere, durch Translokation von bakteriellen Stoffwechselprodukten in das Blut, auch die Immunantwort modulieren kann. Auf dieser Grundlage wurde das Konzept einer „Darmhautachse“ postuliert. In einer aktuellen Arbeit wurden die serologischen Marker i-FABP und Claudin-3 bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis untersucht (Sikora et al. Journal of Dermatology 2018; 45: 1468-1470). Beide Parameter können auf eine Beeinträchtigung der Darmbarriere hinweisen. In dem untersuchten Kollektiv von 20 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis zeigten sich signifikant höhere Serum-Werte sowohl von Claudin-3 als auch i-FABP im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe (i-FABP: Analyse 182, aktualisierter Schein „Spezielle Immundiagnostik“). Diese Daten unterstützen die Hypothese der „Darmhautachse“. Maßnahmen, die auf das Mikrobiom abzielen, könnten somit ein wertvolles Hilfsmittel zur Vorbeugung oder Behandlung von Psoriasis und ihren Komorbiditäten sein. https://www.inflammatio.de/newsletter.html https://hzi.openrepository.com/bitstream/handle/10033/620940/Witte et al_A.pdf?sequence=1 Leaky-Gut und Autoimmunerkrankungen https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22109896 SIBO und Nahrungsmittelunverträglichkeiten http://thewellnesscouch.com/rfr/rfr-132-sibo-food-intolerances-histamine-with-dr-nirala-jacobi SIBO Klinik Kanada und Ihre Erkenntnisse https://sibocliniccanada.com/pages/faq Wechselwirkung zwischen Darmmikrobiom und Schleimhautimmunsystem https://mmrjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40779-017-0122-9 Das Hautmikrobiom - spielt es eine Rolle in der Pathogenese von atopischer Dermatitis und Psoriasis? https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25689807 Zum Thema Mikrobiom und Psoriasis: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18648509 Die Darmflora und die Gesundheit des Wirts: https://gut.bmj.com/content/65/2/330 Adipokin-Entzündung und Insulinresistenz: Die Rolle von Glucose, Lipiden und Endotoxin. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23160966 Das "Psoriasis Core Intestinal Microbiome" https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5830498/ Psoriasis und LPS (Lipopolysaccharid-bindendes Protein) https://www.drperlmutter.com/wp-content/uploads/2015/07/PSORIASIS-_-LPS.pdf Ernährung und Psoriasis https://translational-medicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12967-014-0372-1 Die IL-17 / IL-23 Achse in der Immunopathogenese von Psoriasis https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19322214 Th17-Zellen bei Entzündungen und Autoimmunität. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25151974 Präbiotika, Probiotika, Synbiotika und das Immunsystem: experimentelle Daten und klinische Beweise. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25594887 Die Rolle kurzkettiger Fettsäuren für Gesundheit und Krankheit. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24388214 Darmflora, Metaboliten und Immunität des Wirts https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5541232/ Psoriasis pustulosa als Antwort durch Probiotika - Ein neuer Einblick http://www.odermatol.com/wp-content/uploads/file/2012 4/9_Pustular psoriasis-Vijayashankar M.pdf Amy Meyers - Wie behandelt man seine Psoriasis natürlich? https://www.amymyersmd.com/2018/08/treat-psoriasis-naturally/ Der Keystone Ansatz https://keystonebook.com/k12/ "Entzündlicher Hautverlauf" bei Neurodermitis und Psoriasis. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28620798 Lernen Sie, Immunschwäche zu erkennen und umzukehren https://www.ifm.org/news-insights/learn-recognize-reverse-immune-dysfunction/ Behandlung von Entzündungen: Verbindung von Immun- und Darmfunktion https://www.ifm.org/news-insights/inflam-treating-inflammation-immune-and-gut-function/ Anstieg der Autoimmunerkrankung im Zusammenhang mit der Darmpermeabilität https://www.ifm.org/news-insights/ai-rise-autoimmune-disease-linked-intestinal-permeability/ Verbessern Sie die Immunfunktion durch Ernährungs- und Lebensstiländerungen https://www.ifm.org/news-insights/lifestyle-improve-immune-function-diet-lifestyle-changes/ Chronische Entzündung https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK493173/ Der Stress im Darm https://www.aerztezeitung.at/fileadmin/PDF/2018_Verlinkungen/Darm-Spezial.pdf Leukotrienantagonisten bei atopischen Erkrankungen und Akne http://www.klinikum-dessau.de/fileadmin/user_upload/Hautklinik/PDF-Files/197_leuko.pdf Antimikrobielle Aktivität der Histone bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2019/1532/pdf/Diss_Yasmin_Kunkel_Antimikrobielle_Aktivitaet_der_Histone_bei_chronisch_entzuendlichen_Darmerkrankungen.pdf
  15. Ich berichte Euch mal wie ich mich weiter mit der Ernährung (nicht nur wegen mir im Moment) beschäftigt habe und versuche diesen "Plan" von oben, welcher mir erstellt wurde auch zum Thema Entzündliches Mileu (u.a. Insulinresistenz) in meine Worte abzupacken. Wenn Ihr das oben vollständig oder teilweise durchgelesen habt und erstmal tief Luft holen habt müssen und Euch gefragt habt: "Wie ist das zu schaffen?!" -> Genauso so ging es mir auch... Ich konnte das ganze erstmal nicht durchziehen, dafür fehlte mir als Selbstständiger die Zeit. Je nach "zunehmendem Stress für meinen Körper", den ich übrigens als Beruhigung für meinen Geist, in Punkto "Erfolg" oder "Spaß an der Arbeit" abfasse und der Arbeitsbelastung in Form von Geschäftsreisen, Überstunden und all der "Action" so am Tag, merkte ich immer wieder, dass ich doch ernährungstechnisch gesündigt hatte oder mich dabei ertappen musste fast zu sündigen. ? Ich finde bei mir macht es am meisten was aus, wenn ich mir auch meine jetztigen Insulinwerte ansehe, wenn ich die Regel der Essenszeiten breche und wenn ich anfange nur einmal täglich viel (gesundes oder ungesundes) zu Essen. Allerdings habe ich es mittlerweile geschafft meine Insulinwerte doch an die Grenze des Normalen zu bringen und stehe im Moment zwischen 15 und 35 (bis 25 ist ok), leider in manchen Monaten war ich auch wieder bei 85. Hiermit halte ich mich an den Plan zumindest 6 von 7 Tagen die Wochen (1 "Cheatday" ist OK) -> Für alle die meine Ausgangslage nicht kennen: 2012 mit hochgradiger Psoriasis pustolosa wurde mir eine Fettleber diagnostiziert, was dazu führte, dass mein Hba1c zum ersten Mal mit Werten zwischen 9,0 und 9,8 bemessen wurde und mir ein Diabetikerpass als T2-Diabetiker ausgestellt wurde. Im Kampf gegen beide Krankheiten schaffte ich es in den letzten 2 Jahren (ab 2017) den Hba1c nachhaltig auf 5,5 - 6,2 zu senken und seitdem wurden meine Nüchtern-Insulinwerte (nach positivem HOMA Test auf Insulinresistenz) mit über 90 als Start überwacht. Mein Arzt benutzt seitdem jährliche vollständige Auswertungen und stichprobenartige Zwischenbefunde über die Darmflora durch eine Mikrobiomanalyse. Nach Mikrobiomanalytik (siehe mein Album) bin ich Enterotyp 2, habe keine pathogenen Keime, keine Pilze, keine Unverträglichkeiten mit einer Darmdiversität des Mikrobioms von 5,43 (Grenze zwischen Gelb und Grün) mit einem Dysbiose-Index von 14 (Grenze zwischen Gelb und Orange). [Erstbefund: 09.11.2018] Das Mikrobiom ist so gesprochen alles was man so im Darm an Bakterien hat, je diverser die Artenvielfalt so gesünder ist die Darmflora, so beschreibt es die Methodik. Grün ist in der Diversität (Vielfalt der beste Zustand), Gelb ist wie bei einer Ampel zwischendrin, Orange und Rot ist schlecht und katastrophal. Dysbiose-Index betrachtet die Abweichungen innerhalb der Gattungen und Phyla der Bakterienfamilien. Hier ist sehr gut sichtbar, dass ich zu viel gleiche Gattungen habe, mit ihren vor und Nachteilen. Es gibt 3 Enterograde im Menschen, nach wie vor ist nicht schlüssig, ob es einen besten oder schlechtesten gibt, bei mir überwiegen die Firmicuten mit knapp 60,1%. [Normalbereich 30-60,0% für Enterograd 2] Was konnte ich feststellen nach 1,5 Jahren: 1. Die Verbindung zwischen meiner Darmflora und meinem Körpergewicht ist teilweise darauf zurückzuführen, dass verschiedene Bakterien mehr oder weniger energiereiche Nährstoffe aus dem Essen und den Getränken ziehen können und langsam, aber sicher zu Energieungleichgewichten führen. -> Der extremste Vorfall wo ich das herausgefunden hatte, war ein Freitagabend im Frühling an dem ich komplett platt nach einer harten 12 Stunden pro Tag Arbeitswoche nach Hause kam und keine Ahnung warum plötzlich Hunger hatte wie irre und nach 1l Spezi und 3 Kugeln Vanilleeis (schlimm ich weiß, hatte so den Hunger drauf) plötzlich einschlief und erst am Sonntag nachmittag, nachdem meine Familie nach meiner "ausgefallenen" Arbeit mich am Samstag lokal und telefonisch versucht hatte zu wecken, erst am Sonntag um 14:00 Uhr wieder erwachte.) -> Verrückte Adrenalin / Cortisolhormonthematik... Wie komme ich darauf, dass Bakterien Schuld waren: "Der 3tägige Durchfall ab Sonntag bis Dienstag, hats mir dann bewiesen... und ich empfand auch, dass jeder Durchfall auch sehr "scharf" war... d.h. es brannte wie Feuer..ich glaube ich habe hierbei auch sehr viele Bakterien die ich mir aufgebaut hatte wieder dezimiert und von den schlechten durch ihren Stoffwechsel die Anzahl vermehrt.. (war so ein Gefühl). -> Ihr müsst wissen, dass ich davor wirklich Zucker sehr kontrolliert hatte...und nach diesem Erlebnis es auch wieder tue (normalerweise hatte aber Speiseeis noch nie so eine Wirkung bei mir davor). 2. Ich konnte feststellen, dass Darmfloraveränderungen erst vierteljährlich zum Tragen kommen, allerdings können hierdurch teilweise Entzündungswerte im Körper gefördert werden, die einem nicht mal auffallen, was u.a. wieder zur erhöhten Insulinresistenz führt und dadurch dann wieder auf das Gewicht schlägt, langsam aber sicher. Hiermit meine ich zu behaupten, dass in diesem Selbstversuch, diese "Hormonstörung" Insulinresistenz absolut reversibel ist, in beide Richtungen. 3. Ich stellte zwischenzeitlich fest, dass mein Glyphosatwert (Erstbestimmung März 2019) bei ca. 95 Nanogramm / Mykroliter Urin ist, obwohl ich schon fast kein Brot mehr esse. [Normwert: bis 50 ng] 4. Hierdurch kann ich folgendes bestätigen: So kleine Entzündungen wie dieser "scharfe Durchfall" können einen fast 3 Monate wieder zurückschmeissen in der Darmsanierung. Allerdings reicht dann ein verrückter Tag, um den Körper aus den Fugen zu werfen. 5. Ich merke manchmal anhand meines Nachtschweisses im Nacken, ob der Insulinspiegel wieder steigt oder fällt. Absolut kein Schweiss: Super Weg! Alles gut! // Wenig bis viel Schweiss (T-Shirt ist nass am Morgen): Nüchterninsulin ist auf dem Weg über einen Wert von 60. Da ja viele hier im Forum denken mein Arzt sei ein Quaksalber und Medizin ist was anderes, möchte ich mal beschreiben wie er jetzt diese Insulinresistenz sieht und wie er als Komplementärmediziner "Entzündliches Milieu bzw. eine Entzündung" beschreibt: Entzündungen, d.h. die körperliche Bildung von Eicosanoiden (hormonähnliche Substanzen) bestehen aus körpereigenem Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren und dienen im Körper dazu Schaden zu bekämpfen. Schnell wirkende Kohlenhydrate, zu viel Zucker nach langer Abszinenz oder Transfette (hatte hier auch ein Erlebnis mit einem anderen Beispiel), mangelnder Sport zu viel hektische Arbeit in Kombination bei mir noch mit zu viel Zigaretten können einen nicht nur kurzfristig ausschalten sondern können Insulinresistenz und Entzündungen (Darmseitig) extrem triggern. Mein Arzt meint sogar sowas öfter und man kann dadurch in chronische Symptome zurückfallen wie Magenkatarrh (Gastritis), Ekzeme (Dermatitis) über Osteoarthritis, Asthma bis hin zur Vaskulitis. [d.h. er spricht von Krankheiten die durch Entzündungen in den Blutgefäßen, dem Herz, dem Gehirn, den Nieren, den Augen und anderen Organen (wie z.B. Migräne eine Form der Vaskulitis gekennzeichnet sind.)] Ich muss also nach wie vor noch aufpassen und darf mich nicht selbst überschätzen. Seine Annahme: Parallel zum Verbrauch von Fertiggerichten, Transfetten, raffinierten Kohlenhydraten und Zucker und dem Rückgang von natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln wie Gemüse und Nüssen steigt die Verbreitung von entzündlichen Erkrankungen in den letzten 50 Jahren massiv an. [statistisch gesehen hat er Recht] Sein Zusammenhang: Nahrung - Darm - Gewicht - Gesundheit - Krankheit beruht dann auf folgenden Aussagen: Das was man isst... [Ich erwähnte schon mal das Zitat: "Du bist was Du isst..."] Proteine, essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe, sowie lebende, organische gesunde Bakterien (Probiotika) und Ballaststoffe, die diesen Probiotika Nahrung liefern (Präbiotika), alles das beeinflusst direkt das Ausmaß von Entzündungen in jedem individuellen Körper. -> Demnach zu sagen, Ernährung spielt für Erkrankungen wie Psoriasis keine Rolle, alles genetisch usw. -> Völliger Schwachsinn! Ernährung ist das Schlüsselelement, um diese Erkrankung und die Insulinresistenz in den Griff zu bekommen.. -> Je mehr entzündungsfördernde Lebensmittel bzw. je weniger entzündungshemmende Lebensmittel desto ebener wird der Weg für chronisch entzündliche Erkrankungen, die dann ja nur chronisch werden durch das erzeugte Ungleichgewicht unserer Darmflora. Was bedeutet Ungleichgewicht der Darmbakterien: Zu viele "falsche" Bakterien erzeugen chemische Bakteriensubstanzen (Exotoxine) die den Darm aufgenommen werden und die ursprüngliche Entzündung repariert dann nicht sondern wird dann chronisch-systemisch (organübergreifend). Hier gibts dann auch wissenschaftlich nachgewiesene Studien - ich spare mir die Quellen jetzt, um das Ganze nicht aufzublähen (gerne auf Anfrage). Warum haben viele Autoimmunerkrankungen so viele Begleiterkrankungen? Eine Art einer chronischen Entzündungen, wie z.B. Asthma bringt in Zukunft weiteres Risiko noch mehr chronische Entzündungsarten zu entwickeln. So ist seine Ansicht. -> Um aus diesen Typen der Entzündungen herauszukommen erfordert es Disziplin und Geduld mitzubringen und keinesfalls der Annahme zu Folgen, dass nur Medikamente alleine Autoimmunerkrankungen in den Griff bekommen könnten.
  16. Hallo und guten Tag wie einige Leser sicher wissen, bauchte ich dieses Jahr mal wieder einen Aufenthalt auf "der Burg" in Leutenberg. Ich habe versprochen einen Bericht im Forum einzustellen, doch fange ich nur an? Am besten vorab mit einer Info für die durch Hauterkrankung "Kopfhaut geplagten": In der Klinik werden folgende Haarshampoos an die Patienten verteilt (- denn eigene herkömmlich zu erwerbende sind verboten, wegen Duftstoffen, Konservierungsstoffen, etc.: - Lactel, medizinische Haarpflege; Rezeptur N°1, Antischuppen-Shampoo; gegen hartnäckige Schuppen und juckende Kopfhaut; mit Octopirox - Wofacutan; Haarshampoo mit Bioschwefel Natürlich empfiehlt sich die Kopfhaut zuvor abzuschuppen. Wer mag, darf nach den Produkten googeln; Dr. Google sagt bestimmt auch, wo es das zu erwerben gibt. Nun zu meinem Bericht: Vorgeschichte: Im Mai ´18 war ich mit der SHG Ostheim auf großer Fahrt nach Jordanien ans Tote Meer unterwegs. Mein Hautstatus war zum damaligen Zeitpunkt relativ stabil, mit gewohntem Befall auf Händen, Ellenbogen, Rücken, Gesäßfalte, Knie, Schienbein und Füße. Das hört sich jetzt viel an, jedoch waren die Stellen eher klein (ausgenommen die Hände und Ellenbogen. Nach 3,5 Wochen Sonne, Salzwasser und guter Laune, sowie unserer harmonischen Gruppe konnte ich mich 97 %-tiger Erscheinungsfreiheit erfeuen. Alles war gut! Bereits nach ca. 10 Tage nach unserer Rückkehr begannen sich zahlreiche kleine tiefrote Pusteln an meinen Händen und Ellenbogen zu bilden. Diese waren nicht eitrig oder mit sonstiger Flüssigkeit gefüllt, sondern gingen schlicht auf und verwandelten meine abgeheilten Hände und sonstigen Hautpartien wieder in die gewohnte "Pso-Landschaft". Nach drei Wochen ging es dann auch an den übrigen gewohnten Stellen wieder los. Natürlich habe ich gleich versucht gegenzusteuern, indem ich verstärkt auf Ernährung achtete und mit meinen gewohnten Salben hantierte. Der Schub ließ sich dadurch trotzdem nicht aufhalten. Ende Juli war mein Hautstatus zum Ursprung vor der Jordanienreise zurück gekehrt und der Schub ließ immer noch nicht nach. Daher entschloss ich mich im August, da eine weitere Eskalation - welche es zu verhindern galt -abzusehen war, mir eine Akut-Einweisung für die Schloßklinik Friedensburg in Leutenberg zu organisieren. Nach kurzen Streitigkeiten mit meinem Hautarzt - der will mir immer Kortison verabreichen und bleibt nimmermüde bei seiner Ansicht - bekam ich die Einweisung, dann Telefonat mit der Klinik und am 10.08.´18 wurde ich dort dann aufgenommen. Untersuchungen: Für die Diagnostik werden folgende Untersuchungen (Labor) durchgeführt: - Stuhl + Urin - Blut - Zungen-, Rachenabstrich - Hautabstrich Selbstverständlich erfolgt auch ein Anamnesegespräch mit speziellen Fragen nach bspw. Ernährungsgewohnheiten, Psyche, Beruf, Drogen-, Alkoholkonsum (), Vorerkrankungen, usw. Es empfiehlt sich vor Behandlungsbeginn in der Klinik Gedanken über seinen Hautzustand und Gründe des Schubes zu machen. Da ich bereits zum vierten Mal in der Klinik vorstellig wurde und mir diese Art Schub so kurz nach Jordanien ein Rätsel war, habe ich mir verstärkt Gedanken gemacht und eine These entwickelt. Dazu später aber mehr im nächsten Punkt. Bereits am Aufnahmetag erhält man einen Salbenplan - heißt: wie und mit welcher Salbe behandele ich die betroffenen Hautareale - und wo, na klar im Salbenraum, brav getrennt nach Männlein und Weiblein. Einen Ernährungsplan erhält man ebenfalls, allerdings ggfs. erst am Folgetag. Dieser, wie auch der Salbenplan, wird immer individuell für jeden Patienten erstellt und es kann losgehen. Alle Pflegekräfte unterstützen die Patienten in hervorragender Art und Weise, liebevoll, einfühlsam und kompetent! These: Wie erwähnt habe ich mir im Verlauf des Schubes Fragen gestellt, wo dieser nun so unerwartet herkommt. Meine Erklärung dafür war, dass ich mir aufgrund der Ernährungsveränderung im Verlauf der Jordanienreise zahlreiche Pilze und Bakterien im Darm zugezogen habe, welche dort schlicht nicht hingehören. Mir ist bewusst, dass meine Psoriasis im Darm ihren Ursprung hat. Geht es dem Darm nicht gut, zeigt er es mir über die Haut. Nicht sofort, nicht gleich - immer mit einer Verzögerung von Monaten, Wochen - in diesem Fall Tagen, nach der Reise. Fakten: Die Laboruntersuchungen (Stuhl, Urin, Zungen- + Rachenabstrich) brachten es an den Tag - ich liege richtig. Im Rachenraum ein oder mehrere Bakterien, welche sich nur zu gerne verschlucken lassen; im Darm Pilze - u.a. unliebsame Hefepilze - und eben auch "zu viele böse" Bakterien. Um nun nicht Jordanien die Schuld daran zu geben - ich kann mir die unliebsamen Mitbewohner auch überall anderswo abholen, also werde ich daher nicht auf die geplante nächste Reise 2019 verzichten, aber eben ein bissel besser aufpassen, was den Konsum von Salaten bspw. betrifft. Der Hautabstrich erbrachte ein negatives Ergebnis, ergo: alles gut auf der Haut, was Bakterien, Pilze und Parasiten betrifft. Die Blutuntersuchungen brachten zu Tage, dass ich auf Knäuelgräser, Wespenstiche und Nickel allergisch reagieren kann. Und - jetzt kommts: ich habe noch einen ungebetenen Gast im Leib; einen Virus und zu dem komme ich zum Schluss. Die Sache mit den Pilzen und Bakterien: Man ist ja Kummer gewohnt und dieser lässt sich relativ leicht beheben. Ziemlich genau nach Plan werden hierfür verordnete Tabletten geschluckt und ca 7-9 Tage nach jeder Mahlzeit Rachen- und Mundhöhle gespült. Den bösen Pilzen und Bakterien wird der Garaus gemacht. Je nach Verkauf muss/sollte o.g. Behandlung auch nach Entlassung zu Hause noch fortgeführt werden. Unterstützt wird das Ganze mit spezieller Ernährungsweise, hier bietet sich Fasten an, oder zumindest ein paar "Entlastungstage" - in meinem Fall dieses Mal drei Tage Pellkartoffeln mit Leinöl morgens - mittags - abends. Über die Anschlußverköstigung findet dann der Aufbau der Darmflora statt, bis soweit alles wieder im Lot ist. Patienten, welche sich einem stationären Aufenthalt in der Klinik einmal stellen wollen, sei gesagt: es findet in der Klinik fast ausschließlich eine histaminarme Ernährung ohne Zusatz von herkömmlichen Gewürzen statt. Kaffee und schwarzer Tee gibt es nicht, Süßigkeiten und Zucker auch nicht. An Tee wird lediglich Löwenzahntee, Stiefmütterchentee und Melissentee angeboten. Natriumarmes Wasser darf getrunken werden, wer es mag auch angereichert mit Sauerstoff. Die Sache mit dem Nickel: Im Grunde war/ist mir mein Problem mit dem Nickel schon seit der Kindheit bekannt. Aus eben diesem Grund trage ich keinen Schmuck, weil dieser oftmals rote, juckende und nässende Hautstellen hinterlassen hatte. Nun wurde über die Blutuntersuchung erstmals festgestellt, dass ich wohl eine Disposition auf Nickel habe und schwupps hat man mich in der Klinik auf nickelarme Kost gesetzt. Nicht schlimm - hab ich gedacht. Als ich kurz darauf feststellen und zur Kenntnis nehmen durfte, in welchen Lebensmitteln überall Nickel enthalten ist, war´s dann doch erst einmal schlimm. Wer sich für Nickelunverträglichkeiten bis hin zur Nickelallergie interessiert, möge bitte mal googeln, andernfalls bin ich mit meinem Bericht beim vierten Teil vom "Herrn der Ringe" angelangt. Okay - also nickelarme Nahrung für gut eine Woche zu mir genommen und gespannt abgewartet, was sich anschl. bei Zugabe von Brokkoli, Blumenkohl und Vollkornbrot (alles nickelreich!) tut. Glück gehabt - bis heute nix; also keinerlei Hautreaktionen. Die Sache mit dem Salben: Hier will ich es kurz machen, denn wie schon erwähnt bekommt jeder Patient einen individuellen Salbenplan. Für mich gab es zum Abschuppen der betroffenen Stellen zunächst Salicysäure 5% im Wechsel mit Dermatop Basissalbe + 5% Urea; nach erfolgtem Abschuppen morgens Dithranol mit einer Steigerung von zunächst 0,2 % bis hin 1 % Dithranol (0,2 - 0,4 - 0,7 - 1,0 %), jede Steigerung nach ca 3-4 Tagen. Im Anschluss an Dithranol Weiterbehandlung zunächst mit Dermatop BS+5% Urea und später im Wechsel mit Sorion Salbe. Dies ist ein altbewährter Salbenplan, welcher individuell mit mir, vor allem bei meinem letzten Aufenthalt in 2017 entwickelt wurde. Ich finde es ausgesprochen gut, dass die Ärzte und Ärztinnen auf die Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse der Patienten eingehen und umsetzen. Es klappt nicht immer - das sei auch gesagt, denn natürlich muss ich als Patient auch auf die Ärzte eingehen und ihnen zuhören. Verlauf der Behandlung: Medikamentöse Therapie, Salben und Ernährung sind für mich ein erfolgversprechendes Behandlungskonzept. Auch nach dem nunmehr 4. Aufenthalt in der Klinik kam ich mit gutem Hautstatus zurück nach Hause. Erste Erfolge zeigten sich bereits nach 10 Tagen Behandlung und fortan wurde es besser und besser. In diesem Jahr bescheinige ich mir den größten Erfolg von allen meinen bisherigen Aufenthalten (2009, 2012, 2017, 2018). Unterstützt werden o.g. Behandlungen durch diverse Angebote für das Erlernen von Entspannungstechniken. Im Angebot sind autogenes Training, individuelle Tiefenentspannung, progressive Muskelentspannung, bewegte Meditation und vieles mehr. Es finden Patientenschulungen, wie bspw. Lehrküche "histaminarme Kost", Ernährungsberatung und psychologische Betreuung statt. Schon immer habe ich mich nach der Entlassung nie alleine gefühlt, denn alles Erlernte begleitet mich weiterhin. Dafür bin ich dankbar! Die Sache mit dem Virus: Tja nun - dass war eine "shocking message". Weil ich noch nicht wirklich firm in der Thematik bin, kann ich natürlich nur unzulänglich und ohne fundiertes Wissen berichten - ich lerne nämlich noch damit umzugehen und mich in einen kenntnisreicheren Zustand zu versetzen. Daher also nun das was ich bisher verstanden habe, mit der Bitte mich darauf nicht festzunageln - ich kann es auch falsch verstanden haben. Im Verlauf meiner Blutuntersuchungen kam heraus, dass ich den Eppstein - Barr - Virus in mir trage. Diesen Virus werde ich - wie mindestens 90 % der Menschheit lebenslang in mir tragen. Ja - mindestens 90% der Menschheit! Internetgelehrte gehen sogar von 96-98 % aller Menschen aus. Der Virus galt lange Zeit als harmloser Herpesvirus; neuesten Forschungen zufolge ist er aber dann doch für einige schlimme Krankheiten mitverantwortlich. Fakt ist, dass er u.a. das Pfeiffersche Drüsenfieber auslöst. Inzwischen steht der Virus unter dem Verdacht auch für das Auftreten von wenigstens 10 % der Krebsarten mit in Verantwortung zu stehen. Es gibt noch eine Reihe Hiobsbotschaften mehr dazu zu lesen, aber ich habe noch nicht alles durch, daher spare ich mir das hier jetzt. Okay - das Virus ist nun bei mir nachgewiesen und natürlich hab ich mich gefragt, häää? Wieso hab ich davon noch nix gehört? Und warum kommt Fr. Dr. Herold (Chefärztin der Klinik) auf den Plan, das zu checken? Viele Fragen taten sich auf, manche wurden geklärt - ich gebe wieder, was ich verstanden habe (nochmal: ohne Anspruch auf Richtigkeit). Fr. Dr. Herold hat sich die Frage gestellt, warum mein Immunsystem einfach nicht in der Lage ist, den anfangs erwähnten Pilzen und Bakterien im Darm und sonstwo Herr zu werden. Über die Blutuntersuchung (Serologie) wurde festgestellt, dass mein Immunsystem irgendwie in den Keller ausgewandert ist. Heißt - das was mein Körper und die Pso an Immunsystem braucht um auszuheilen, ist ca auf ein Drittel reduziert. Mein Immunsystem ist mit diesem Virus zu beschäftigt, als dass es sich relevant um anderes kümmern kann. Da der Virus sich in die menschlichen Zellen "einprogrammiert" um sich bei Teilung der selben, ebenfalls reproduzieren zu können, muss es (das Immunsystem) dem Virus ständig auf die Finger (Fühler) kloppen. Bei Zellteilung - vor allem wenn ich mal wieder irgendeine Infektion in mir trage - streckt das Virus nämlich seine Fühler aus der Zelle, um sich ein Eiweiß zu schnappen, welches es braucht, um sich zu reproduzieren. Insgesamt braucht der Vorgang also mein Immunsystem - respektive die T-Helferzellen - um die Reproduktion des Virus zu verhindern. Wie wir wissen, sind die T-Helferzellen allerdings gleichermaßen befleißigt meine Pso (also die roten Stellen auf der Haut) zu fördern. Ergo: für den Rest, den mein Immunsystem, bzw. mein Körper so braucht, fehlt einiges. Ein Teufelskreis! Ich mag noch nicht dran denken, was alles an unangenehmen Krankheitsfolgen noch so kommen kann, wenn ich mein Immunsystem nicht wieder auf ein normales Level befördern kann. Als ersten Schritt hat Fr. Dr. Herold mir nun ein Medikament aus der Micro-Immuntherapie verordnet. Dieses muss ich ein halbes Jahr lang einnehmen, um dann erneut mein Blut untersuchen zu lassen, um den Status zu checken. Wie es dann weitergeht, muss ich abwarten und versuchen in diesem Bereich zu forschen und Wissen anzueignen. Habe mir ein Buch bestellt, welches sicherlich für Interessierte und evtl. Betroffene auch geeignet ist, um sich besser zu informieren: "Das unterschätzte Eppstein-Barr Virus" (Sigrid Nesterenko). Um es vorab für mich festzustellen: Das Virus ist (bisher) nicht verantwortlich für den Ausbruch meiner Psoriasis! Es hindert evtl. aber mein Immunsystem, sich anständig darum zu kümmern. Fazit: Meiner Haut geht es im Moment richtig gut! Ich danke Fr. Dr. Herold und allen Ärzten und Ärztinnen für ihr unermüdliches Forschen nach Ursachen der Krankheit sowie den Entwicklungen neuer Behandlungsstrategien. Meinen Hautarzt werde ich wechseln; über eine Jordanien-Mitreisende habe ich eine Empfehlung für eine Hautarztpraxis in Wohnortnähe erhalten (Danke an dieser Stelle noch einmal dafür!) und das Tolle daran ist - diese Praxis steht auch in Verbindung mit der Klinik in Leutenberg - man kennt sich also. Kortisondiskussionen also ade! Termin ist schon vereinbart - bestens! Es ist ein längerer Bericht geworden. Korrekturlesen mag ich nicht besonders, also seht mir die Rächdschraipunk nach. Falls ihr Fragen habt: immer! Gerne! Haut in die Tasten und seid lieb gegrüßt Uli
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