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  1. Hallo, ich bin vor kurzem umgestiegen von MTX 15mg + 5mg Folsäure in der Woche aus immer unerträglicheren Übelkeiten auf das für mich neue Medikament Fumaderm. Blutwerte war alles ok bis auf die Entzündungswerte Leukozytenwerte die waren bei 11.500. Das MTX konnte meine Psoriasis nicht mehr in Schach halten und eine kurzfristige Prednisolon-Therapie lief anfangs gut aber zum Schluss verheerend aus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bei einem Hautarztbesuch, wobei ich eigentlich nur Daivobet und Daivonex verschrieben haben wollte, riet mir ein Hautarzt ich solle doch auf Fumaderm umsteigen ich sei noch zu jung für MTX. Ich erzählte im, dass ich die Übelkeit nicht mehr ertragen kann und ich das auch psychisch nicht mehr aushalte. Gut ich sollte wieder kommen, wenn ich MTX abgesetzt habe. Nach der MTX Absetzung wurde alles nur noch schlimmer, war ja klar aber das langsam. 2 Wochen nach der Absetzung ging ich dann zum Hautarzt. Diesmal bekam ich wieder einen anderen Hautarzt im Fachärztezentrum und ich musste ihm erklären warum ich Fumaderm möchte und wie ich auf sowas eigentlich komme. Dieser Arztbesuch war zwischenmenschlich sehr unangenehm und blieb mir längere Zeit im Gedächtnis. Schließlich wollte er doch mal auf meine Haut schauen. Danach wurde mir das Medikament verschrieben 40 Stück Fumaderm initial zum Einschleichen. Wenig Beratung usw, wie halt gewohnt, aber dafür gibts ja auch gottseidank gute Apotheker/innen bzw PTA. Nach 4 Wochen Fumaderm initial und 3 Wochen Fumaderm bis zu 6 Tabletten am Tag und Prednisolon-Therapie zuletzt 5mg immer morgens und Daivobet, Daivonex, Protopic 0,001% und Salicilsäurevaseline und Solarium waren meine Unterarme fast abgeheilt, nur noch braun pigmentierte Haut, was leider üblich ist. Der Rest also Unterkörper, teilweise leicht am Bauch und Rücken war gelindert aber doch noch entzündlich und ohne Hautcremes unmöglich eine schnelle Besserung zu erzielen. Gut meine Daivonex 30mg für den ganzen Körper war leer und mein Fumaderm ging zur neige und ich musste noch einen Bluttest über mich ergehen lassen, deshalb ging ich wieder zum Hautarzt. Diesmal hatte ich wieder einen anderen Hautarzt der meinte, er hätte für mich nur 20€ im Monat Patientenbudget für mich übrig und ich schon das volle Wohlfühlprogramm bekommen hätte und ich solle jetzt nur noch 2 bis 3 Tabletten Fumaderm nehmen, weil sich eine Rückbildung zeigt. Ausserdem war da noch das Problem, dass ich um meine Daivonex 30mg kämpfen musste, dass ich sie noch dazu verschrieben bekomme aus Budgetgründen, wobei ich eigentlich eine größere Tube wollte. Ich finde das unmöglich, weil so eine plötzliche Dosisminderung meine Psoriasis leicht verschlechtert hat bzw. die Abheilung stehen geblieben ist ohne Daivonex und die Salzbäder wahrscheinlich noch schlimmer geworden wäre. Ich finde das persönlich noch viel zu früh. Und wie ich es im Gespräch aufgefasst habe, finde ich es ein Unding mir aus Budgetgründen meine Medikamente zu reduzieren in einer Zeit wo die Psoriasis Vulgaris noch schön blüht. Ich finde nicht das eine Dosisminderung aus ärztlich ratsamer Sicht geschehen ist, sonder wahrscheinlich aus Budgetgründen. Nun hab ich nachgeforscht. Pro Quartal steht einem Arzt pro Patient ein Budget an Medikamenten zu was auch übertragbar ist. Wenn dieses überschritten wurde insgesamt, dann muss der Arzt am Jahresende was er zuviel verschrieben hat mit seinem Privatvermögen haften, was natürlich aus meiner Sicht völlig bescheiden ist. Erstes und zweites Quartal Verschreibungen 2x 10mg Protopic 0,001% 1-2x Daivobet 60g reicht lang 2-3x Daivonex 30g 2 bis 3 Wochen Fumaderm: Fumaderm Initial 40 1-3x täglich Fumaderm 70 1-6x täglich Fumaderm 70 3-2x täglich Nun habe ich Beschwerde eingereicht bei der Kassenärztlichen Vereinigung BW Antwort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Sehr geehrter Patient, wir kommen heute auf Ihr oben genanntes Schreiben zurück, mit dem Sie sich insbesondere darüber beklagen, dass die Tagesdosis des verordneten Medikaments Fumaderm „plötzlich von bisher 3 bis 6 auf 2 bis 3 pro Tag herabgesetzt worden sei“ und auch die Verordnung von Daivonex Salbe (30 g) in Ihrer behandelnden Hautarztpraxis „erkämpft“ werden musste. Sie gehen deshalb davon aus, „dass nicht aus ärztlich ratsamer Sicht die Tagesdosis niedriger gesetzt wurde, sondern vielleicht aus Budgetgründen“. Wir bedauern, dass Sie sich zu dieser Beschwerde veranlasst sehen, müssen zu dem dargelegten Sachverhalt aus vertragsärztlicher Sicht jedoch folgendermaßen Stellung nehmen: Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich einen Anspruch auf die Versorgung mit allen nach dem Arzneimittelgesetz verkehrsfähigen Arzneimitteln, sofern sie nicht aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind (§§ 31, 34 und 35 SGB V) oder auf Grund der so genannten Arzneimittel-Richtlinien nur eingeschränkt verordnet werden dürfen. Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen. Die Versorgung mit Arzneimitteln im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzt immer die Verordnung eines Vertragsarztes voraus. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich. Im Hinblick auf die hier in Rede stehenden Arzneimittel - Fumaderm Tabletten und Daivonex Creme – und die Ihrerseits vorgebrachte Vermutung, die Verordnungsmenge sei aus budgetären Gründen von Ihrer behandelnden Hautarztpraxis eingeschränkt worden, erlauben wir uns an dieser Stelle zudem folgende Anmerkung: Beide Präparate sind hochwirksame Arzneimittel, die nur nach strenger ärztlicher Anweisung angewendet werden sollen (sh. Fachinformation – Dosierung / Anwendung) und regelmäßige ärztliche Kontrollen erfordern. Insbesondere vor dem Hintergrund der möglichen starken Nebenwirkungen, die auch in der jeweiligen Fachinformation beschrieben sind, halten wir das „Zurückfahren“ der Dosierung auf eine Erhaltungsdosis bzw. den Einsatz auf lediglich begrenzte Hautareale für eine sorgfältige ärztliche Vorgehensweise, die in Ihrem Interesse zu werten ist; Ihre Vermutung sehen wir vor diesem Hintergrund keinesfalls bestätigt. Im Weiteren müssen wir an dieser Stelle jedoch um Ihr Verständnis dafür bitten, dass uns eine Beurteilung hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Verordnung im Einzelfall nicht möglich ist. Die Kassenärztliche Vereinigung ist grundsätzlich nicht berechtigt, in die ärztliche Therapiefreiheit einzugreifen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen Antwort: Patient Sehr geehrte Frau Mustermann, ich möchte mich bedanken für Ihre Zeit und für Ihre schnelle, sachliche und präzise Antwort. Ich beziehe mich auf Ihre Stellung: Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich. Und möchte wie folgt argumentieren: Die Notwendigkeit eines Medikaments für eine innerliche mit zusätzlicher äußerlichen Behandlung wurde mehrere Male bestätigt, da sich ohne Immunsupressiva keine Verbesserung zeigt und mehr Herde bei einer Psoriasis Vulgaris bei einem Schub durch Krankheit usw. ausbrechen können und eine Remission der Krankheit sich sehr schwierig und langwierig gestaltet. Ich nehme seit unzähligen Jahren Daivonex und Daivobet, wo bei keine Blutkontrollen diesbezüglich gemacht wurden. Nebenwirkungen kann ich bei mir auch noch nicht feststellen. Bei Fumaderm habe ich heute meine Blutergebnisse erhalten, wobei die Blutwerte allesamt im grünen Bereich sind und dies nicht einer weiteren Fumadermbehandlung in Zunkunft im Wege stehen. Die Nebenwirkungen von Fumaderm im Vergleich mit meinem vorherigen Medikament Metothrexat sind vergleichsweise überhaupt nicht erwähnenswert. Mir geht es mit diesem Medikament noch sehr gut und hat meine Lebensqualität in den vergangenen Wochen immens erhöht. Eine aggressivere Therapie mit Fumaderm, sprich bis zu 6 Tabletten am Tag wäre wirtschaftlich und gesundheitlich sinnvoller. Weil die Psoriasis Vulgaris dadurch viel schneller abheilen könnte und ein Verbrauch von Fumaderm und der notwendigen Salben viel schneller auf ein Minimum gesetzt werden könnte - mit verbesserter seelischer und körperlichen Gesundheit und Hautbild des Patienten. Dies entspricht keiner Wunschbehandlung sondern einer Notwendigkeit, wirtschaftlicher und medizinischer Effizienz. Unwirtschaftlich ist die Verordnung von kleinen Mengen, die auf längere Zeit und am Ende eines Geschäftsjahres zu einem höheren Aufwand der Krankenkassen, des Arztes und des Patienten führt. Sprich eine kleinere Packung die mehrmals im Jahr verschrieben wird kostet viel mehr wie eine größere Packung die weniger verschrieben werden muss. Die Arztpraxis verbraucht zwar weniger Budget für bedürftige Patienten insgesamt am Jahresende, hat aber mehr Arbeitsaufwand und hat aber dadurch mehr Erträge durch häufigere Patientenbesuche zudem es meist nur um eine Weiterverordnung der Medikamente und Salben geht. Für den Patienten im Fall von mir bedeutet dies, mehr Besuche beim Hautarzt um meist nur ein Rezept abzuholen. Das Warten auf einen Termin ist meist nur in einer Akutsprechstunde möglich da es auf einen freien Termin bis zu drei bis acht Wochen dauern kann. Die Wartezeit beträgt meist von morgens 8 Uhr bis 10:30 oder 11 Uhr, dabei bleibe ich dem Unterricht meiner Umschulung notgedrungen fern. Die Aufnahme und Behandlung von anderen Patienten verzögert sich, eine längere Wartezeit für andere Patienten häuft sich. Rechnen wir mal hoch in meinem Fall. Fumaderm für ein Jahr verschrieben Packung N1 70 STK 229,82 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 15,4 Packungen x 229,82 € = 3539,23 N2 100 STK 319,47 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 10,8 Packungen x 319,47 € = 3450,28€ Ersparnis 88,95€ Daivonex N1 18,97€ 4 Wochen/ 12 Salben x 18,97€ = 227,64€ Daivonex N3 48,42€ 16 Wochen/ 3 Salben x 48,42 = 145,26€ Ersparnis 82,38€ Gesamtersparnis 171,33€ im Jahr bei gleichbleibendem Krankheitsbild ohne Verbesserung Wenn Sie nun auf die ganzen Patienten hochrechnen ergibt sich eine hohe Entlastung der Krankenkassen im Jahr. Dazu kämen noch sinkende Arztbesuche im Jahr und mehr Zeit und eine angemessene komfortablere Behandlung für mich und andere Patienten und weniger völlig überzogene Wartezeiten für eine Behandlung. Fazit nach über einer Woche der Dosisminderung auf 2-3 Tabletten Fumaderm am Tag: Eine Rückgang der Krankheit ist nicht zu sehen, eine leichte Verschlechterung kann ich aber auch nicht feststellen, sprich mein Hautbild verbessert sich nicht mehr. Und das auf einen Stand der einer Entstellung gleicht. Das hat zufolge das ich über sehr lange Zeit Fumaderm mit einer höheren Erhaltungsdosis von einer Tablette am Tag bräuchte. Somit auch eine höhere Belastung für mein körperliches und seelisches Wohl. Vielen Dank für Ihre Zeit. Viele Grüße
  2. fineb

    Daivonex

    Hallo liebe Leidensgenossen, ich habe vom Hautarzt zwei Salben bekommen. Daivobet und Daivonex. Die Daivobet schlägt sehr gut an, die betroffenen Hautstellen verschwinden komplett. Nun kann man ja nicht immer Kortison nehmen, also habe ich mich entschieden nur die Daivonex zu schmieren. Das mache ich nun seit fünf Tagen und seitdem sind die Stellen wieder gewachsen und ganz rot. Ist das am Anfang normal? Muss ich einfach länger durchhalten? Ich bin kurz davor wieder zum Kortison zu greifen. Weiterhin würde ich gerne wissen ob auch kleine Flecken einer Behandlung mit verschreibungspflichtigen Salben brauchen. Meine PSO ist nicht so schlimm. Insgesamtnur 10 kleine Flecken am Körper verteilt nicht größer als eine kleine Münze. Habt ihr Erfahrungen damit, ob durch schmieren mit normalen Pflegecremes die ein oder andere Stelle auch so wieder verschwindet? Herzlichen Dank für Eure Hilfe und liebe Grüße
  3. Grinsebacke79

    Hallöchen aus Zürich

    Hallo Zusammen, ich heisse Ute, bin Deutsche und lebe in der Schweiz. Ich bin 32 Jahre jung und habe seit meiner Kindheit Psoriasis oder auch mal Neurodermits. Mal schlimmer mal besser... Vor 1.5 Jahren hab ich als nach einem schlimmen schub von meinem Arzt Daivonex und Daivobet verschrieben bekommen. Es hilft eigentlich auch. Aber klar wenn ich die Behandlung aufhöre kommt es wieder an ein paar stellen. Kopfhaut, Ohren innen, Nägel, Arme ab und zu was kleines am rücken sind betroffen im moment. Aber nur kleinere Herde.. ausser am Kopf, da sind sie etwas grösser... leider.. Nun habe ich meine Ernährung umgestellt vor ca 1 Jahr und auch versucht dadurch abzunehmen. 8 KG möchte ich weg haben. Dann bin ich mit 65kg wieder zufrieden. Nun trotz Ernährungsumstellung und 2-3 mal die Woche sport hab ich nicht mal 1 kg abgenommen. Kann es ander Salbe Daivobet liegen? Es ist ja kortison drin. Sonst bin ich mit meiner Haut zufrieden, es läuft soweit recht gut. Freu mich auf austausch. Liebe Grüsse Ute
  4. Stefan22869

    Greif ich zur Tablette?

    Greif ich zur Tablette? Hallo zusammen, ich bin 38 Jahre alt und habe seit rund 15 Jahren Schuppenflechte. Natürlich habe ich so ziemlich alles durch. Manches hat eine zeitlang geholfen, manches auch nicht. Wirklich schlimm ist es bei mir nicht. Und ich bin froh, dass es NUR so ist, wie es ist. Stellen an Unterschenkel, Knie, Ellenbogen, die habe ich mit Daivobet im Griff und damit kann ich leben. Aber leider auch an den Fingern. Das nervt, weil es jeder sieht. Und wenn ich bastel und schraube, reiss ich mir immer irgendeine Stelle auf. Da hilft nicht mal eine super starke Kortisonsalbe. Mein Doc sagte mir, ich soll mir überlegen, ob ich nicht auf Tabletten umsteigen möchte. Ausführliche Beratung kommt natürlich noch. Bisher waren die Tablettentherapie ein NoGo für mich, bei den ganzen Untersuchungen und Nebenwirkungen. Der Doc meinte, von der Fläche her, bin ich kein Mensch, den man unbedingt die Tabletten empfiehlt, aber da ich Stellen habe, die überhaupt nicht besser werden, sollte man drüber nachdenken. Mittlerweile hat man wohl auch festgestellt, dass dauerhafte Schuppenflechte weitere Krankheiten / Entzündungen hervorrufen kann. Bei den Fingern habe ich schon heftiges Kortison für eine Woche verschrieben bekommen, hat gar nichts geholfen. D.h. der nächste Schritt wären jetzt die TAbletten, aber mich nervt das ständige zum Doc gehen und was ist mit den Nebenwirkungen? Ich habe eine Bekannte, die nimmt sie seit 5 Jahren und ist sehr zufrieden. Alle zwei Wochen Blutabnahme. Alle 2 Tage eine halbe Tablette und keine Nebenwirkungen. Ein anderer Bekannter hat einmal die Woche Hitzeschübe und Durchfall..... Wie sind eure Erfahrungen? Sind die Tabletten echt so harmlos oder kann ich dadurch auf Dauer Schäden bekommen? Gibt es Wirkstoffe, die ich auf keinen Fall nehmen sollte? vielen Dank schon mal für eure Hilfe! Liebe Grüsse Stefan
  5. Dynamosun

    Hautveränderung

    Hallo ich benutze Daivobet für meine stellen. Mir ist aufgefallen das an meinem Handrücken die stellen also die haut an den stellen leicht braun wird ist das normal. Das ist nur am Handrücken desweiteren benutze ich für den Handrücken Schrundensalbe mit Urea oder sorgt die Schrundensalbe für die verfärbung nehme sie schon seit einiger Zeit
  6. Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin. Der Unterschied: Daivobet Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol) Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden. Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein Daivonex Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm) Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden. Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie) war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.- Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen. Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut) Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden. Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf) Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis: Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht. Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut. Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen. Morgens Daivobet, abends Daivonex. Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt. Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben. Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis · Kleiner und bräunlich pigmentiert wird · nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist · weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist · nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein · abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt. Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw. Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind. Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich. Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen. Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen) Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar. Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich. Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind. Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen. Und da liegt auch oft der Hund begraben. · Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt. · Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild). · Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis · Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird. · Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“. Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner. Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben. Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt? Produktiv bei der Abheilung sind: · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen · Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc · Leinsamen, Omega3-reichhaltig · Aminosäure: L-Glutamin · Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina · Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser · Basische Lebensmittel · Basische Heilwasser · Meeresalz · Sonne, UV Bestrahlung · Sport, Schwimmen, Thermalbäder · Seelische Gesundheit · Gluten und Pektinfreie Lebensmittel · Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden. · Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke · Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan. wird fortgesetzt
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