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  1. martin86

    Ist das Psoriasis?

    Hallo! Habe seit drei Jahren isolierte Nagelpsoriasis, mittlerweile weniger stark ausgeprägt, man kann damit leben. Seit einer Woche habe ich aber eine komische Entzündung an der Wange, erst war es nur trocken, dann ist es aufgegangen. Es nässt auch. Ich befürchte ich habe im Schlaf auch gekratzt, denn es juckt ziemlich penetrant. Hier ein Bild: http://img1.abload.de/img/wasfdr.png Hab übermorgen eh einen Hausarzttermin, mal schauen was das gibt. Grüße
  2. stern618

    Sinnvolle Abklärungen? Neuling

    Hallo Community, kürzlich hat der Hautarzt u.a. eine Schuppenflechte diagnostiziert (plus Rosazea, meine ich - entzündlich). Es wurde auch eine Blutuntersuchung veranlasst. Was diese abdeckt, weiß ich nicht. In jedem Fall hat diese auf eine Unterfunktion der Schilddrüse ergeben (anhand des TSH-Wertes außerhalb der Norm). Eine Überweisung speziell zur weiteren Abklärung der Schilddrüse werde ich erhalten (Termin ist vereinbart). Ich bin gerade etwas ratlos, ob weitere Untersuchungen sinnvoll wären, insbes. um die Verursachung etwas eingrenzen zu können und ob unspezifischere Beschwerden evtl. auch mit der Schuppenflechte in Zusammenhang stehen können. Die letzten Jahre war ich kaum beim Arzt... unspezifischere Beschwerden (wie Müdigkeit) brachte ich auch nicht mit einer Erkrankung in verbindung. Soweit ich das überblicke sind ja zahlreiche Begleiterscheinungen möglich (aber natürlich nicht zwingend. Ein Auschluss wäre mir natürlich am liebsten). Da ich meinen Hausarzt wechseln möchte, habe ich derzeit auch keinen. Vielen Dank schon vorab!
  3. Emma2014

    Hallo.

    Hallo. Mein Name ist Emma und ich habe die "Diagnose" Schuppenflechte erst seit Kurzem. Nachdem monatelang von einem Ekzem oder nicht definierbarem Ausschlag ausgegangen wurde. Ich bin 35 und schwanger. Die Schuppenflechte habe ich erst seit ich schwanger bin - im Analbereich. Die reagiert aber nur auf Lebensmittel. Auch funktioniert meine Verdauung überhaupt nicht mehr, was das Ganze mM nach triggert.. - esse ich Lebensmittel und habe danach einen Blähbauch, kommt auch der Juckreiz. Esse ich ein Lebensmittel auf das ich allergisch bin (zb Roggen, Dinkel) hab ich einen Schub. Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich Schuppenflechte ist, da von 10 Ärzten nur eine das als Diagnose stellte und meinte man müsse das von "innen" heilen, da hilft äusserlich nichts. ..damit hat sie recht, Salbe hilft keine (ausser 2 Cortisone - eines Anal und ein anderes wenn ich vaginal Entzündungen kriege). Ich bin hier weil ich fragen wollte ob jemand von euch etwas ähnlich schon irgendwann gehört / erlebt hat. Danke, lg Emma.
  4. Hallo, ich bin neu hier. Seit fünf Monaten habe ich die Diagnose Psoriasis Arthritis, die erste Schuppenflechte war mein Geschenk zum 13. Geburtstag. Von den Hautärzten bekam ich über Jahre erzählt, dass es ein Hautpilz oder stressbedingter Ausschlag sei. Seit fünf Jahren habe ich Haut jucken und Bauchschmerzen, besonders das Hautjucken belastet mich sehr. Es ist nicht die ganze Zeit da sondern verschwindet für eine Weile und kommt dann immer wieder. Außer der Psoriasis Arthritis habe ich noch eine durch Helicobacter Pylori ausgelöste Gastritis und Speiseröhrenentzündung. Den Helicobacter habe ich bereits mit 4 Antibiotikumtherapien versucht los zu bekommen ohne Erfolg :-( Blutwerte sind ok. Seit einer Woche nehme ich Leflunomid 20 mg tgl und 40 mg Omeprazol. Nebenwirkung Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und das Gefühl wenig Luft zu bekommen das hatte ich aber auch schon bei einigen Schüben mit Schmerzen im Brustkorb. Was kann ich gegen das Hautjucken machen? Was kann ich neben der Einnahme von Leflonumid gegen die Gastritis und die Speiseröhrenentzündung noch machen? Ist es bedenklich, wenn man schwerer Luft bekommt bei einem Schub und Schmerzen im Brustkorb hat?
  5. ELynn

    Ist das PsA?

    Huhu, Ich war lange nicht mehr hier, da ich so viel Stress hatte, dass es für zwei Leben reicht. Seit gut drei Jahren leide ich unter Schmerzen im unteren Rücken. Es pocht, es zieht und es sticht. Meistens habe ich das, wenn ich sitze. Vor einem Jahr tat mir plötzlich mein linker Rippenbogen weh. Das kam aus heiterem Himmel, während ich auf dem Sofa saß. Der Schmerz zog sich bis zum Zwerchfell und ins Brustbein und das Atmen fiel mir schwer. Sitzen konnte ich gar nicht, stehen und liegen auch nicht. Nur gehen war erträglich. Ich also zum Arzt, der hat mir was gespritzt und meinte, ich hätte eine Nervenreizung. Seitdem habe ich es immer Mal wieder und nehme dann Ibuprofen und tue ein Heizkissen auf die Stelle. Seit mehr als einem halben Jahr tut mir die Schulter weh. Ich habe vielleicht so zwei Wochen keine Schmerzen, dann sind sie wieder da. Der Schmerz zieht sich bis zum Ellenbogen und beim linken Brustbein habe ich einen Druckschmerz. In der Schulter zieht es, pocht und sticht. Das Pochen weckt mich seit kurzem auch auf und ich kann dann nur noch auf dem Rücken liegen. Hier hilft die Ibu nicht so gut, aber mit Wärme zusammen ist es erträglich. In meiner Jugend hatte ich sehr oft ein geschwollenes Knie, aber keiner wusste warum. Das habe ich heute auch noch, aber eher selten. Da hilft Ibuprofen oder einfach eine Rheumasalbe. Meinen Arzt meide ich, da er mir versucht einzureden, ich sei selber Schuld. Ich solle Sport treiben, dann würden die Schmerzen auch weg bleiben. Vor gut 8 Jahren war mein Kreuz-Darmbeingelenk entzündet. Das sagte ich ihm, auch dass ich Pso habe, aber es interessierte ihn nicht. Er will unbedingt eine Neuralgie behandeln, ohne Befund versteht sich. Wegen meiner Schulter hat er auch etwas gespritzt, das hat alles nur schlimmer gemacht. In Bremerhaven gibt es keinen freien Rheumatologen. Nur eine Klinik, mit einer Rheumaabteilung. Kann ich da denn einfach hin ohne Überweisung? Von meinem Hausarzt werde ich keine bekommen. Liege ich mit meinem Verdacht, eventuell eine PsA zu haben, denn eigentlich so daneben? Liebe Grüße Evelyn
  6. Hallo, ich bin neu hier und weiss im Moment nicht, wie ich mit meiner momentanen Situation umgehen soll.. ich glaube ich habe pso, alle Ärzte bei denen ich war, haben immer nur gesagt, dass es ein Ausschlag sei.. aber alle Symptome die auf pso zutreffen, treffen auch auf mich zu.. ich brauche wirklich hilfe.. den Stress im Moment (denkbarer Auslöser) kann ich leider nicht verhindern & ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll.. Angefangen hat alles, seitdem ich aus meinem Elternhaus ausgezogen bin und icj feuchte Wände und Schimmel in meiner Wohnung hatte, was aber behoben wurde und dadurch hatte ich den (vermutlich) ersten Schub an den Händen und mein Hausarzt hat mir damals einfach Creme und Kortisontabletten verschrieben, klar wurde dadurch alles besser... aber auf einmal war eine Zeit später mein kompletter Körper befallen sogar Intimbereich und alles hat sooo gejuckt und naja ich habe natürlich gekratzt.. dann habe ich angefangen zu googlen und gelesen was cortison anrichten kann. ich habe sofort angefangen zu weinen weil ich es einfach nicht fassen konnte, wie hässlich mein Körper aussah und bin natürlich wieder zum Arzt und er hat mir wieder eine salbe verschrieben die ich auf die schlimmen stellen gegeben habe und komisch ist aber, dass ich an den Beinen komplett blaue Flecken bekommen habe, warum? Kann mir das einer erklären? Ich habe mich nie sooo gestoßen.. Naja jetzt ist zum Glück alles abgeblasst durch Fettcremes, Öl, Sonne teilweise Solarium und teilweise unvermeidbares Cortsin..Aber jetzt ist es in die Kopfhaut gewandert, wie wirkt bei euch Sorion Shampoo? Ich benötige wirklich dringend Hilfe, mein Hautarzttermin ist erst Ende Mai und musste wirklich darum kämpfen wegen ärztemangen einfacg traurig.. Ich mache euch mal Bilder zur Hilfe der Diagnosefindung rein. Danke im Vorraus! 9A203976-F330-4A14-99F8-275EB916DEE2.mp4 8D396C20-5207-45F0-9316-29CCB31032F6.mp4
  7. Hallo liebe Forumsmitglieder, mein letzter Termin beim ergab, dass ich keine PSA habe. Als Begründung wurde angegeben, dass sich weder Rheumafaktoren im Blut, noch Entzündungszeichen im Blut, noch Entzündungen in der Hand beim Ultraschall gezeigt haben. Was mich aber stutzig macht ist, dass nachweislich eine chronische Enthesitis, verschiedenste Arthrosen, ISG, HWS, LWS, Daumen, Finger, Handgelenk, Schulter, Fuss, Hüfte, sowie eine Osteonekrose mit Zystenbildung festgestellt wurde. Die Psoriasis Herde (Hand und Fuss) sind zur Zeit allerdings kaum vorhanden. Letztens hatte ich wieder eine ausgeprägte, mehrere Wochen andauernde Nesselsucht, was theoretisch auch für Entzündungen im Körper spricht. Jetzt kann es natürlich vorkommen, dass man Läuse und Flöhe und die Krätze hat. Der Rheumatologe, bei welchem ich war, hat einen guten Ruf. Was würdet Ihr machen, Zeit und Energie auf der Suche nach einem weiteren Rheumatologen verschwenden, oder lieber die Diagnose so hinnehmen? Liebe Grüße, Carola
  8. so, ich habe heute die Bestädigung bekommen, ich soll mich am 21.05.14 da auf der Station anmelden und dann am nächsten Tag geht es los. Was ich mir davon erhoffe ist endlich ein ende der vergangenen 7 Jahre, wo es mir in Phasen immer wieder körperlich schlecht ging und wir trotz diverser Fachärzte, endlich einen feste Diagnose und damit hoffentlich auch eine funktionierende Therapie. Ich sitze jetzt seit 3 Monaten zuhause und es wird einfach nicht besser, eher im Gegenteil, jeder Wetterumschwung macht sich sofort in beinahe allen gelenken sofort bemerkbar, und immer nur die Symptome klein halten hilft auch nicht wirklich. so weit erstmal von mir, ich melde mich spätestens dann am 21.05.14 wieder Bene
  9. poldi1

    STACHELFLECHTE

    Liebe Leidensgenossen! August 2013 Ich hatte seit Oktober 2012 die ersten Anzeichen einer STACHELFLECHTE. (PITYRIASIS RUBRA PILARIS) Schuppung am ganzen Körper –Augen sehr betroffen – Hände und Füße dunkelrot –konnte nicht mehr gehen – offene aufgesprungene Fersen u. Füßsohlen, mit stechenden Schmerzen. Ich bin die Hölle durchgegangen. Wurde anfänglich, mit Diagnose PSORIASIS VULGARIS (unter anderem Lichttherapie) behandelt – es gab keine Erfolge – es hat sich verschlimmert. Das ist ein typisches Zeichen dafür, dass es keine PSORIASIS ist. Im Februar 2013 landete ich für 10 Tage im Krankenhaus HIETZING Dermatologische Abteilung wo ich durchgecheckt wurde – ohne jeglichen Erfolg – wurde nur schlechter. Es ist nicht zu empfehlen sich in die Hände dieses Krankenhauses zu begeben, außer man wendet sich direkt an den Leiter der Psoriasis - Ambulanz DR. Paul SATOR Privatpraxis: Paradisgasse 28 1190 Wien Tel. 0676 729 200 2 e-mail: paul.sator@wienkav.at Dr.Paul Sator ist spezialisiert auf die Behandlung der STACHELFLECHTE. Danach folgte ein Kuraufenthalt in Bad Gleichenberg. Dort wurde die Erkrankung als Stachelflechte identifiziert. Behandlung: KÄLTEKAMMER -110° C Tgl. mind. 4 Minuten über 25 Tage lang Die Entzündungen an Händen u. Füßen gingen langsam zurück. Alle anderen Behandlungen in Bad Gleichenberg ( wie SOLEbad ) brachten keine Erfolge. MEINE ERFOLGE: Nehme seit 4 1/2 Monaten EBETREXAT 10 ml 1x wöchentlich 1,5 Tabletten, & 1 FOLSAN 5mg 1x wöchentlich SPRITZE: HUMIRA / 40mg alle 14 Tage seit 3 1/2 Monaten Tägliches waschen mit FANGOCUR – medizinische Mineralseife SALBE: 2x tgl. SEBEXOL BASIC ad 500.0 + UREA PUR. 25,0 NEBENWIRKUNG: Fieberblasen und Mundecken Seit 1 1/2 Monaten bin ich fast wie neu. Es ist nicht ganz in Ordnung, aber ich kann wieder meine Haut zeigen.Füße und Hände sind ganz geheilt - kein Schuppen mehr. Wenn es so bleibt, bin ich zufrieden. Ich hoffe ich hab Euch etwas geholfen. Alles Liebe
  10. Hallo Leute! ich wurde laut meinen Eltern mit 6-7 Jahren von einem Taxler „angesteckt“ der den süßen jungen auf den Kopf tätscheln wollte. Ich glaube mit einem Pilz oder so. Es gibt Zeiten wo ich komplett Beschwerde-frei bin. Und dann gibt es Zeiten wo Schuppen gar nicht mehr aufhören herabzuregnen. In schlimmen Zeiten habe ich verzweifelt Betaisodonna über die Kopfhaut geschüttet und das jucken war wie erloschen. Das bestärkt mich im verdacht eines Pilzbefalls, weil Betaisodonna Pilz und Bakterien abtötet. Es wuchs auch schon über die Haargrenze hinaus ins Gesicht! Ich war bei einem privaten Hautarzt und der hat mich mit Fungoral (creme und Shampoo) versorgt. Das hat sofort angeschlagen und nach 2 Wochen war ich wieder Beschwerde frei und hatte wieder schöne Haut. Jetzt habe ich mit einer ketogenen Diät begonnen (esse also fast keine Kohlenhydrate). Nun fängt es an wieder schlimmer zu werden. Es hört gar nicht mehr auf Schuppen zu regnen. Ich hab bereits mit Fungoral Shampoo wieder seit letzter Woche begonnen, aber das wird nicht besser. Was sagt ihr dazu? Liebe Grüße, Frank.
  11. LilaWolke

    Ist es Psoriasis? Verzweifle langsam.

    Hallo ihr Lieben bin die Jenny 26 aus Hamburg. Wende mich an euch weil ich langsam nicht mehr weiter weiß. Hatte über Jahre hinweg immer mal nen Ausschlag der aber schnell wieder weg ging mit Tabletten und Salbe. Seit November letzten Jahres verschwindet er nicht mehr bzw.nur für etwa ne Woche. War deswegen schon beim Hautarzt. Die 1.wollte mich gleich ins KH einliefern.. Die 2. schnitt was raus guckte ob es Hautkrebs ist wars dann wohl nicht sie wuesste nun nicht mehr wie sie mir helfen kann. Muss aber erwähnen das der Ausschlag sich immer um Muttermale und blauen Flecken zu erst bildet. War dann wegen anderer Sachen noch beim Neurologen der darauf hin sagte man sieht doch das es Schuppenflechte ist.. Hmmm nun weiß ich nicht mehr was ich noch tun soll. Hier ein paar Bilder. Die 1.zeigen wie es aussieht wenns ganz schlimm ist. Die 2.wie es grade wieder ausbricht. Danke schonmal.
  12. Hallo, seit über vier Jahren laufe ich mit ständigen Schmerzen im linken Schulterbereich rum. Im April letzten Jahres ging dann gar nichts mehr (Schwindel, Übelkeit, tränende brennende Augen, Ohrgeräusche)....bei kleinsten spontanen Bewegungen Blokaden im Wirbelsäulenbereich. Im Mai stellte sich raus das drei Wirbel im HWS linksseitig Schädigungen aufweisen und Nerven wenig Platz haben. Die Cortisonbehandlung hat nur kurzfristig geholfen (der Großzeh raubte mir trotzdem den nächtlichen Schlaf). Durch meine Tante bin ich auf die PSO/PSA aufmerksam gemacht worden und Ende letzten Jahres fügte sich nun ein Bild zusammen....Schuppungen am Haaransatz,Ohren und Augenbereich (die eine frühere Hautärztin als Allergie abgetan hatte) dann HWS undLWS-probleme mit ziehen ins linke Bein und Schulter, das geschwollene Großzehgelenk und ein kleiner Zeh der einen bröckligen Nagel mit schwarzen Flecken hat und manchmal wie eine dicke Wurst aussieht. Nun ja nun habe ich die Diagnose von der Rheumathologin bestätigt bekommen und werde seit sechs Wochen mit Embrel und Rantudil behandelt. Gelegentlich nehme ich in der Nacht noch eine Tramal um schlafen zu können. Leider kann ich noch keine Besserung erkennen...die Muskeln sind eingefroren und druckempfindlich, die Sehnen öfters heiß und schmerzhaft und die Schulter und Großzeh ...noch das gleiche :-( Wie ist es bei Euch mit dem Wetter? Ist es vielleicht zu kalt? Ich sehne mich so nach Wärme und habe erst in der Sauna oder Badewanne das Gefühl, dass sich die Muskeln entspannen. Bin noch ein wenig Ratlos mit der Erkrankung...stellt mein bisher sehr aktives Leben auf den Kopf :-/ Freue mich auf Eure Rückmeldung! Bb und LG
  13. Flatlander95

    Fehldiagnose Psoriasis/Pityriasis?

    Hallo, ich leide seit ca. 1982 (ich war damals 17) unter einer Schuppenflechte. Sie begann damals am Rücken auf Höhe der Lendenwirbel. Ich bin seit 1987 in ärztlicher Behandlung und habe in den ersten Jahren die unterschiedlichsten Salben und Cremes ausprobieren dürfen - die ganze Palette - allerdings immer mit UV-Bestrahlung kombiniert - und nach meiner heutigen Erinnerung fast immer recht erfolglos. Etwa 1995 wurde erstmals eine Gewebprobe entnommen. Die Diagnose: Pityriasis rubra pilaris. Seit dem wurde ich mit UVB-Bestrahlung und Roaccutan (heute heißt das Aknenormin) behandelt. Erfolg: bei konsequenter Anwendung ohne nennenswerte Bestrahlungspausen deutlicher Rückgang. Zwei mal in diesem Zeitraum war die Schuppenflechte bis auf wenige hartnäckige Stellen verschwunden. Ich musste nun vor ein paar Monaten aufgrund Umzugs den Arzt wechseln und bekomme seit dem Neotigason - allerdings ohne UVB-Bestrahlung. Argument: meine bisherige Therapie wäre für die Diagnose überhaupt nicht indiziert. Richtig besser geworden ist es allerdings nicht. Eher schlechter. Nun habe ich aber langsam den Verdacht, dass die damalige Diagnose falsch war und ich eher unter eine Psoriasis leide. Zumindest passen die Bilder, die ich bisher hiervon gesehen habe und die benannten Symptome viel besser. Und der tatsächliche Erfolg mit Roaccutan + UVB lässt sich erklären. (Auch wenn das den seltsamen Fall einer falschen Behandlung Bei einer falschen Diagnose bedeuten würde, die trotzdem wirkt.) Gibt es denn Erfahrungen mit Fehldiagnosen in desem Bereich? Nach dem, was ich über Neotigason gelesen habe, möchte ich das Zeug eigentlich nicht über längere Zeit einnehmen - und schon gar nicht, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre. Viele Grüße Flatlander95
  14. Grüessech mitenang Schön, dass ich dieses Forum gefunden habe und mir vielleicht jemand mit gutem Rat beistehen kann, evt. sogar ein Experte! Ich bin das erste mal hier. Ich bin 73 Jahre alt (männlich) und komme aus der Schweiz. Hier eine Kurzform meiner Geschichte: Vor ca. 2 Jahren erstes Auftreten dieser eitrigen Pusteln an den Handflächen, immer wieder schubweise. Anfangs 2017 Besuch beim Hausarzt, hat mir Salbe gegen Fusspilz verschrieben (nur Vermutung, kein Abstrich). Juli 2017 auf mein Drängen erster Besuch beim Dermatologen (Befall immer noch nur Handflächen). Er verschrieb mir Dermovate crème und Widmer carbamid cème gegen trockene Haut. Kaum Besserung, immer wieder Schübe. Ca. Sept. 2017 erstes Auftreten an den Fusssohlen. Die eitrigen Pusteln gehen nicht auf, sie trocknen aus (siehe Fotos), bis nur noch braune Flecken übrigbleiben, die danach auch wieder verschwinden. Daneben ist die Haut trocken, schuppig und teilweise ledrig. 6. Februar 2018 wieder beim Dermatologen (Hände momentan frei). Hat Fusspilz-Abstrich gemacht, warte noch auf Bericht. Zudem habe ich nun 3 Termine für Allergietests (Seife, Dusch- und Waschmittel, Shampoo etc. etc.) Nun zu meinen Fragen: Ich habe so meine Zweifel, dass es sich bei diesen schubweisen Ausschlägen und der Art der Pusteln um eine herkömmliche Allergie handelt und habe deshalb im Internet recherchiert, wobei ich auf diesen Link gestossen bin. Als Laie bin ich natürlich dem Fachmann unterlegen und weiss nun nicht, wie weiter. Soll ich all diese Tests über mich ergehen lassen, soll ich einen weiteren Dermatologen aufsuchen oder beim «jetzigen» Druck machen, dass er meinen Verdacht auf Psoriasis pustolosa palmoplantaris Typ Barber abklärt? Diese Form der Schuppenflechte scheint nicht so häufig zu sein, was den Entscheid noch schwieriger macht.
  15. Liebes Forum, während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll. Symptome/Befunde: 29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich. Ich habe keine Schmerzen in anderen Gelenken. Keine Morgensteifigkeit. Keine Wurstfinger/Zehen. Keine Schmerzen in Ruhe. Keine für mich sichtbaren Schwellungen an anderen Gelenken außer dem Knie. Keine für mich sichtbare NagelPSO. Allerdings bin ich immer müde. Blutwerte in Ordnung. Rheumafaktoren negativ. Kniegelenkflüssigkeit unauffällig. MRT-Knie: Knorpelschaden. Ärztemarathon: Hausarzt: "Gehen Sie zum Orthopäden und zum Radiologen (MRT)." Radiologe: "Knorpelschaden. Ursachenklärung/Behandlung beim Orthopäden." Orthopäde: "Knorpelschaden. Wohl vom Sport. Kann man nicht viel machen. Gehen Sie zum Chirurgen und lassen es punktieren." Chirurg: "Ist punktiert. Ich sehe, sie haben Schuppenflechte. Gehen Sie zum Nuklearmediziner und lassen eine RSO (Radiosynoviorthese) am Knie machen, Verdacht PSA". Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA." Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA" Rheumatologe: Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten. Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen. MTX: Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden). Die Unsicherheit: Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt. Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen. Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps Gute Besserung euch allen!
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