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  1. SoniC_

    Von den Ärzten im Stich gelassen

    Hallo! Da ich von den Ärtzen sehr enttäuscht bin, hoffe ich hier Hilfe zu finden. Meine Vorgeschichte: Vor 2 Jahren bekam ich auf beiden Ellenbogen Schuppenflechte. War bei 3 verschiedenen Ärzten und jeder verschrieb mir immer nur eine Kortisonsalbe. Es ging nicht weg und ich dachte mir halt, ist halt so - kann man nicht ändern. Ich war ja schließlich bei 3 Ärzten das wird schon passen... -.- Soooo vor 2 Monaten bekam ich dann plötzlich Stellen am Kopf, unter der Achsel und 5 kleine Punkte auf den Beinen. Hat mich sehr erschrocken somit ab zu einem neuen Arzt. Der sagte mir dann das es eine Erbkrankheit ist und das es normal ist das es sich ausbreitet wenn es nicht genügen behandelt wird... (die letzten 3Ärzte = Idioten) Habe dann nun wieder eine Kortisonsalbe, eine Nachbehandlungscreme, Shampoo und eine Creme zur Vorbeugung bekommen. War somit ganz glücklich, weil ich dachte endlich mal ein guter Arzt... DACHTE ICH!! Kortison,Shampoo + Nachbehandlung hat alles nichts geholfen. UND DAS ALLERSCHLIMMSTE: Die Vorbeugungscreme habe ich erst eine Woche später bekommen, ich geh am Abend brav duschen und creme mich dann damit ein (lasse die befallenen Stellen aus) am nächsten Tag in der Früh stehe ich auf und habe es am GANZEN Körper!!! Es gibt keine einzige Stelle die noch frei ist, im Gesicht und Hals sind es daweil nur rote Flecken somit kann ich sie überschminken. Jetzt bin ich komplett verzweifelt und verzichte auf Ärzte. Habe mich jetzt im Internet schlau gemacht und viele Dinge gefunden die angeblich Helfen sollen bzw gut sind, von denen mir kein Arzt etwas erzählt hat, genausowenig über Auslöser usw. Mein Auslöser ist offenbar Stress und wenn ich mich Ärgern muss. Verwende zur Zeit Shampoo,Lotion,Salbe und Duschgel vom Toten Meer. Juckreiz wird etwas gelindert. Und gehe 2-3 in der Woche ins Solarium. Die Stellen sind nicht mehr so Feuerrot. Habe jetzt vor mir im AKH einen Termin auszumachen da ich hoffe, dass Ärzte im Krankenhaus vielleicht etwas mehr an meiner Gesundheit als an Geld interessiert sind. Auf Alkohol verzichte ich komplett, Ernährung umstellen also verzicht auf tierisches Eiweiß und Fett fällt mir extrem schwer. Durch das Internet habe ich noch folgende Dinge herausgefunden und möchte gerne wissen was ihr davon hält, Erfahrungen, wie ihr es Anwendet usw. Omega3 Kapseln, Fumaderm (Medikament), Heilerde, Urea, Salicylsäure, Sojaprodukte, Glutenfreie Produkte. Werde den Arzt im AKH auf Kangalfische ansprechen habe im 23. Bezirk eine Praxis gefunden die da Behandlungen anbieten. Da ich bei sehr vielen gelesen habe das sie vollständig geheilt sind, ist dies zurzeit mein einziger Lichtblick nicht den Rest meines Lebens wie eine Aussetzige aussehen zu müssen. Hat das jemand von euch schon probiert? Meine größte Angst ist einfach das ich für immer so aussehe. Zurzeit bei 30Grad einen Rollkragenpullover zu tragen ist kein Hit und größtenteils im Dunkeln zu duschen und die Spiegel alle im Keller liegen zu haben auch nicht Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Oder vielleicht kennt ihr einen Arzt in Wien oder NÖ der mir auch Dinge sagt an denen er nicht verdienen würde wie eben z.b. Totes Meer Produkte Danke
  2. Guest

    PSA/PSO bei Kindern

    Hallo, Bei meinem Sohn, 10 Jahre steht jetzt seit 3 Monaten die Diagnose Psa und Pso mit Vitiligo. Seitdem nimmt er wegen der Schmerzen zwischen 800 und 1200 mg Ibu/Tag, ist mit dem Rheumatologen abgesprochen. Für den Vitiligo Selen Zink und Multibionta. Wir haben auch die Ernährung versucht auf basisch umzustellen - Tip vom Hautarzt. Leider zur Zeit mit mäßigem Erfolg da er ein absoluter Fleischesser ist. Wir diskutieren oft, aber bei jeder Mahlzeit schaff ich das nicht. Hat mir hier noch jemand ein paar Tips? Danke Viele Grüsse Moni
  3. Hallo zusammen, zunächst zu meiner Person. Ich bin 28 Jahre alt und ca. vor 9-10 Monaten an Psoriasis Athritis erkrankt. Wie vielleicht die meisten, die mit einer derartig folgenschweren Diagnose zu Recht kommen müssen, habe ich viel wirklich sehr viel gelesen. Vor einiger Zeit, als ich schon einen dicken Finger hatte habe ich eine bestimmte Diät begonnen, die nach Dr. Simeon gestartet. In dieser Diät wird dem Körper HCG in Tropfenform zu geführt. Weiter werden lediglich 500 kcal in Form von jeweils 100g Hühnchen oder Steak, 3 Tomaten oder 1 Gurke und ein wenig Frucht in meinem Fall Orange zu geführt. Das entscheidende hierbei ist der totale Verzicht auf Fett in jeder Form, nicht einmal die Haut wird mit fettigen Cremes eingerieben, Vaseline da es auf Mineralölbasis besteht ist in Ordnung. Nach ca. 10 Tagen bemerkte ich, dass meine Schuppenflechte auf dem Kopf fast vollständig abgeheilt war. Nach gut 7 Monaten Recherche die ich mittlerweile betrieben habe, um den Ursachen etwas mehr auf die Spur zu kommen, hatte ich zunächst den Zucker in Verdacht. Schlußendlich bin ich nun jedoch dabei gelandet, dass die Wissenschaft nicht falsch liegen kann und die Arachidonsäure tatsächlich an der Psoriasis Schuld ist. Nun verzichte ich seit einiger Zeit vollständig auf Fleisch und aß zunächst nur Hülsenfrüchte und Soja, um den Eiweissbedarf zu decken, dies verschaffte mir auch eine Linderung, jedoch nicht den Effekt wie die HCG-Diät. Nach einer gewissen Zeit bin ich dann darauf gestoßen, dass der Gegenspieler der Arachidonsäure, die Linolsäure ebenfalls teilweise zu Arachidonsäure verstoffwechselt wird und damit auch bei Fleischverzicht es weiter zu Entzündungsreaktionen kommt. Das Problem ist nun, dass die sowohl Omega-6-, als auch Omega-3-Säuren essentiell sind. Man kann also nicht für immer auf diese verzichten. Die Frage ist nun, warum die Medizin anstatt hier einzugreifen, lieber schwerwiegende Medikamente wie MTX und Co., welche die Zellteilung verlangsamen verordnet? Hat jemand von euch vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht? Man kann ja auch von Berichten hören, dass ein Komplettfasten über wenige Tage auch ähnliche Resultate nach sich zieht. Ich bin fest davon überzeugt, dass hier drin die Lösung liegen könnte, da ich jede andere Zuführung während der Diät ausschließen konnte. Das HCG kann in Tropfenform keine Auswirkungen haben, da es lediglich einen psychologischen Effekt gibt, dieses allerdings im Gegensatz zur gespritzen Form überhaupt nicht ankommt, sondern schon im Darm zersetzt wird. Zucker könnte es theoretisch gewesen sein, aber dann würde ein Verzicht auf Zucker oder eine Atkinsdiät den selben Effekt haben, dass ist nicht der Fall, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Es bleibt lediglich der komplette Verzicht auf Fett, da die genannten Lebensmittel gebraten ohne Fette, nur geringste Mengen der beiden Säuren enthält. Ich wäre wirklich so froh, wenn ich hier einen Ansatz gefunden hätte, der uns allen helfen könnte. Es wäre wirklich interessant ob jemand anderes die HCG-Diät nach dem Simeonprotokoll auch schon mal durch geführt hat? Weiß jemand ob es vielleicht Blocker für die beiden Fettsäuren gibt, es wäre ja einen Versuch wert, allerdings vermute ich eher nicht, da sie als gesund gelten? Ich bin gespannt auf eure Antworten. Mav.
  4. Lukrezia123

    Aloe vera und Propolis

    Vorgeplänkel Ich vertreibe weder Aloe Vera, noch Propolis und werde hier auch keine Firmennamen nennen. Ich habe seit 15 Jahren Psoriasis und war vor Jahren mal in diesem Forum aktiv, um über mehr oder weniger gescheiterte Versuche zu berichten, das Ganze in den Griff zu bekommen. Ich bin der Meinung, dass es (derzeit noch) kein Mittel gibt, das Psoriasis heilen kann. Lediglich berichte ich über persönliche Erfahrungen, die aufgrund ihrer Subjektivität nicht verallgemeinert werden können. Aktuelle Situation Vor etwa zwei Monaten machte sich ein neuer Schub bemerkbar, den ich auf übermäßigen Alkoholkonsum während eines Urlaubs zurückführe. Danach explodierten Stellen, die seit zwei Jahren "ruhten" regelrecht. Betroffen sind derzeit alle Extremitäten meines Körpers, teilweise mit kleinen Plaques, teilweise großflächig mit starker Schuppung und dem Rot eines Pavian-Popos. Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen und habe einen Versuch mit Propolis und Aloe Vera gestartet. Sonstiges Ich lebe seit zwei Jahren streng vegetarisch, mit veganen Phasen und drei Wochen, in denen ich mich nur von Rohkost ernährt habe. Während meiner Rohkostphase war die Psoriasis zuletzt ganz weg, aber mir fehlt dazu leider das Durchhaltevermögen. Vegetarisch ist kein Problem und ich habe auch den Eindruck, dass der Verzicht auf Fleisch die Schübe weniger heftig gestaltet. Außerdem im Schnitt zwei mal die Woche Sport und - ich gestehe - hin und wieder Zigaretten. Aloe Vera und Propolis Ich hatte nichts zu verlieren, weshalb ich mir in meinem Biomarkt Aloe Vera Direktsaft 100 % mit 1200mg/l Aloverose besorgt habe. Außerdem bestellte ich bei einem Imker Propolis als Pulver, weil es in dieser Darreichungsform am günstigesten ist. Bezahlt habe ich für einen Liter Saft 34 Euro, für das Pulver 20 Euro. Außerdem verwende eine Salbe mit Propolis, die ich bereits daheim hatte. Sie hat um die 8 Euro gekostet, wenn ich mich recht erinnere. Die teurere Komponente ist eindeutig der Aloe Vera Saft und ich bin dabei, mich nach einer günstigeren Marke umzusehen. (Hat jemand einen Tipp? Bitte keine Mails von Direktvermarktern, ich werde weder Saft von LR, noch von Forever kaufen!) Das Propolispulver ist so ergiebig, dass ich damit wohl ein viertel bis halbes Jahr auskommen werde; also nicht wirklich der Rede wert. Dosierung Jeden Morgen nach dem Aufstehen trinke ich 30 ml Saft, dann vor dem Mittagessen und Abends noch mal vor dem Einschlafen. Ich achte also darauf, dass ich den Saft auf leeren Magen trinke. Propolispulver 'nasche' ich den ganzen Tag über, so dass ich nicht mit Sicherheit sagen kann, wie viel genau ich zu mir nehme. Ich streue es auf Honigbrote, auf Teelöffel mit Honig oder nehme auch mal eine Messerspitze pur zu mir. Insgesamt dürften es im Schnitt so 2 bis 3 Gramm täglich sein. Mit der Propolissalbe schmiere ich unregelmäßig, aber ein Mal am Tag etwa kommt jeder Psoriasisherd damit in Berührung. Ergebnis Ich habe es leider versäumt, Fotos zu machen, bevor ich mit der Einnahme begonnen habe. Ich nehme nunmehr seit eineinhalb Wochen Propolispulver und seit fünf Tagen Aloe Vera Saft. Das Ergebnis hat mich selbst so überrascht, dass ich es kaum glauben kann. Ausnahmslos alle Stellen haben aufgehört zu schuppen und ich finde nur hin und wieder welche an den Händen, wenn ich nach dem Waschen mit Seife nicht gleich eingecremt habe. Dir Rötung ist stark zurückgegangen und bei den großflächigen Stellen, die zuvor einen homogenen roten Fleck gebildet haben, ist nunmehr richtige Haut (jawohl, normale Haut!) zu sehen. Auf dem Bildern von meinem Knien und von den Ellbogen ist das gut zu erkennen. Es sieht zwar immer noch schlimm aus, aber Leute, die seit Jahren unter dieser Krankheit leiden, können denke ich gut erkennen, dass so eine Psoriasis aussieht, die am Abklingen ist. Ich werde weiter berichten und in etwa zwei bis drei Wochen noch einmal Fotos machen.
  5. vor einigen wochen kam ein professor von der hautklinik tübingen in tv,mit der aussage:" alkohol und ernährung hätten mit der pso soviel zu tun, wie sand essen bei magenkrebs." also meine meinung darüber, es sollte jeder für sich selbst rausfinden was ihm gut tut. bei den betroffenen ist das leben auch so schon beschwerlich genug, daß man nicht auch noch auf die paar schönen dinge im leben verzichten sollte. franz33
  6. hallo ihr über das thema kann man sich streiten.eine gute idee ist es jedenfalls ausgewogene gesunde ernährung mit bewegung (das rät auch jeder gute arzt). bei den leuten mit neurodermites kann man es schlech sagen was gut ist und was nicht. ich hab am montag einen bericht gesehen,dass die ernährungs- wissenschaftler wieder zu neuen erkenntnissen gekommen sind, indem sie wieder die ernährungspyramide wieder mal um gekrempelt haben. in diesem sinne lasst euch es schmecken. bye matze alias pharao
  7. Guest

    Diät nach Dr. Pagano

    Vor ein paar Wochen wurde im Ärzteblatt der Beitrag eines Kollegen verrissen, der die Ansichten von Dr.John Pagano zum Thema Psoriasis lobte. Grund genug mir das Buch "Healing Psoriasis, The Natural Alternative" zu besorgen. Die beschriebene Diät ist zumindest nicht ungesund und die Erfolgsbeispiele scheinen seriös. Wer hat Erfahrungen mit dieser Methode gemacht und kann sie mir kurz mitteilen?
  8. Dietrich_Ewald

    Psoriasis nach 15 Jahren weg

    Ich hatte 15 Jahre lang Psoriasis (Ellenbogen, Knie, Kopf, etc.) und sie ist weg. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen an andere weitergeben, vielleicht könnt Ihr was anfangen damit: Vor einem Jahr bekam ich bei einer Routineuntersuchung die Diagnose Gallensteine. Da ich nicht operieren wollte, stellte ich meine Ernährung komplett um: Kein Zucker (Schokolade, Kuchen, etc...), keine Milchprodukte (Joghurt, Milch, etc...), keine kohlensäurehaltigen Getränke (Cola, Mineral, etc...). Eigentlich habe ich diese Ernährungsumstellung für die Gallensteine gemacht, und plötzlich bemerkte ich, dass die Psoriasis Tag für Tag mehr verschwand, bis sie vollkommen weg war. Jetzt wollte ich es natürlich genau wissen: Also wieder alte Ernährung. Nach ein paar Tagen kamen auch schon wieder die ersten Flecken. Wieder Ernährung umgestellt, und die Flecken gingen wieder weg. Es ist für mich als Naschkatze natürlich die Hölle, keine 2 tafeln Schoko am Tag zu essen, kein Cola mehr zu trinken. Aber es lohnt sich. Bin ein anderer Mensch geworden. Rauchen tue ich übrigens noch immer - das hat keine Auswirkungen. Honig hat ebenfalls keine Auswirkungen. Deshalb süsse ich jetzt mit Honig und wenn ich Lust auf Süsses habe, helfen ein paar Löffel Honig oder Müslischnitten, in denen nur Honig ist. Fleisch essen habe ich zwar auch aufgehört, hatte aber keine Auswirkungen. Trotzdem fühlt man sich allgemein wohler, wenn man kein Fleisch mehr isst. Zusätzlich habe ich noch die Schuppen mit einem Bimsstein beim Duschen weggeschabt, nach dem Duschen Alkohol drauf und dann mit einer Fettcreme einschmieren. Das macht die Haut ein bisschen weicher. Ich denke mir halt, wenn das bei mir geholfen hat, hilft es bei anderen auch. Es ist sehr hart, hier konsequent zu sein, aber bei mir haben sich bereits nach 2 Wochen Verbesserungen gezeigt, und nach 4 Wochen war alles weg! Gegessen habe ich vor allem Gemüsesuppen, viel Leitungswasser getrunken (bis zu 3 Liter/Tag), Gemüseaufstrichbrote, Kartoffeln, Broccoli, etc. Würd mich freuen, wenn Euch das hilft, nur wie gesagt, das Durchhalten ist nicht leicht...
  9. Ali3n

    Zucker

    Hallo, ich habe mich nun doch überwunden mich zu registrieren, nachdem ich schon einige Zeit hier mitlese. Ich möchte mich hiermit auch gleich mal vorstellen: Genit, 33 Jahre männlich. Angefangen hat meine Schuppenflechte schon als ich ca. 6 Jahre alt war, und zwar auf den Kopf. Kann mich noch erinnern, als mir meine Mutter öfters den Kopf mit Cortison und Ölen einrieb, und wie es brannte wenn die Kopfhaut aufgekratzt war. Irgendwann kam dann die Schuppenflechte an den Ellbogen, und anschließend an den Knien dazu. Wann genau kann ich leider nicht mehr sagen, da ich mich an eine Zeit ohne eigentlich nicht erinnern kann . Später dann so ca. als ich 18 Jahre alt war, trat Sie punktförmig im Bereich des Beckens, auf den Beinen sowie auf den Rücken auf. Ich muss auch sagen, das ich mich so schlecht erinnern kann, liegt vor allem daran, das ich die Schuppenflechte ziemlich früh nicht mehr wahrgenommen bzw. ignoriert habe. Mit 10-12 Jahren hatte ich genug von den ständigen Geschmiere und den lästigen Salben und das machte ich meiner Mutter auch klar. Seit diesem Tag an benutze ich keinerlei Sachen mehr wie Cortison,....usw, ich machte einfach gar nichts mehr. Die Schuppenflechte blieb, ich zog ab diesen Zeitpunkt lange Hose an und die Sache war für mich erledigt. Wenn es mich juckte ließ ich es "schneien" bis es blutete. So vergingen die Jahre, und die Schuppenflechte wuchs langsam aber kontinuierlich weiter. Jetzt bin ich 32 Jahre und die Flechte ist immer noch da (ca. 7cm Durchmesser an den Ellbogen, 10cm an den Knien, leicht am Kopf und 10 Cent große punktförmige am Beckenbereich sowie kleinere "Stecknadelgroß" am ganzen Körper) So etwas wie einen "Schub" gab es bei mir, eigentlich immer nur in eine Richtung, und zwar die in die Ausbreitung Eine Besserung oder eine teilweise Abheilung, gab es bei mir nicht. Wo Sie aufgetreten ist, blieb Sie bis heute. Warum ich die Schuppenflechte eigentlich nicht so wahrgenommen habe, liegt wahrscheinlich daran, das ich von Grund auf ein ziemlicher überdrehter und dauernd unter Strom stehender Mensch bin. Ich hatte so viele grundlose Sorgen, Ideen, Blödsinn, Fantasien in meinen Kopf das ich eigentlich nie zur Ruhe kam und das auch bis heute nicht kann. Dauerstress im Kopf und akuter Schlafmangel sind bis heute die Folgen. Jedenfalls begann jetzt vor einem halben Jahr die Schuppenflechte sich nochmals auszubreiten, und zwar Richtung Hände(Finger) und Mundbereich (über Oberlippe). Das stellte mich jetzt vor ein Problem, da ich bis jetzt meine Flechte eigentlich gut "verstecken" konnte. Also sah ich mich gezwungen, nun doch etwas zu unternehmen. Cortison und sonstige Salben, kommen für mich nicht in Frage, da ich mir sicher bin das diese Dinge die Sache nach der "Rückkehr" noch verschlimmern. Ich dachte mir, ich nehme ein paar Pfund ab, um vielleicht die Sache etwas zu mildern, und habe mich dazu entschlossen weniger Süßes zu essen. Das bedeutet, keine Schokoladeriegel, Bonbons, Limos und sonstiges wo viel Zucker drin ist. Nach 3 Tagen als ich mir nach dem Baden die Schuppen "abgerubbelt" habe, musste ich am nächsten Tag feststellen, das die Stellen nicht mehr zu Schuppen beginnen. Jetzt 1 1/2 Wochen später traue ich mich sogar das Wort "Besserung" in den Mund nehmen, die Flechte macht das erste mal denn Anschein sich zurückzuziehen, und Sie tut es auch jetzt gerade noch. Dazu kommt, das ich weniger aufgedreht bin und Nachts sogar müde werde und meine Gedanken nicht stundenlang im Kopf herumschweben. Es hat fast den Anschein als hätte ich mein "Kryptonit" in Form des Zuckers gefunden. Und wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zucker ich die letzten 30 Jahren täglich in mich hineingeschüttet habe, ergibt das irgendwie auch Sinn. Ich esse übrigens weiterhin Zucker, durch andere Lebensmittel --> Weißbrot,... aber verzichte wenn möglich drauf. Ansonsten halt Schnitzel mit Pommes ohne Ketchup Kein Limonade, Marmelade, Müsli usw..... eben die typischen Zuckersachen Auch kein Obst zurzeit, da ich mir nicht sicher bin ob auch der Fruchtzucker eine Wirkung hat. Esse zurzeit eben mehr Gemüse jeglicher Art. Bis auf das, lebe ich weiterhin wie ein König --> Rauchen, Kaffe (ohne Zucker) deftiges Essen Ich wollte eigentlich nur einmal Aufzeigen das anscheinend auch der Verzicht auf "Zucker" bei einigen Menschen eine Besserung/Abheilung der Pso erzielen kann, und vielleicht hilft es ja den Einen oder Anderen unter euch. Ich werde alle paar Tage mal ein Update geben, wie sich die Sache weiterentwickelt, denn vielleicht interessiert es ja einen von euch. Jo, das wars eigentlich
  10. Kurkuma

    Heilmittel entdeckt (Curcumin)

    Hallo liebe Community, ich bin neu hier und schildere daher mal kurz meinen Leidensweg. Ich habe Pso seit ich geboren bin, allerdings brach es erstmals aus als ich ca. 18 Jahre alt war. Es hielt sich in Grenzen und während Beziehungen war es komischerweise meist komplett weg. Seit der Trennung von meiner damaligen Langzeitfreundin brach es dann sehr stark aus und hielt bis heute an. Ich hatte es auf dem Kopf, auf dem gesamten Rücken, gesamten Bauch, an Armen, Beinen, am Gesäß, im Intimbereich und teilweise auch im Gesicht. Komischerweise trat es bei mir nie an den typischen Stellen wie Ellbogen, Knie oder Hände auf. Das waren so ziemlich die einzigen freien Stellen. Ich habe viel probiert. Lichttherapie, Cortisol, Ernährung ohne Fleisch, ohne Getreide, ohne Zucker und sogar alles zusammen, sodass ich nur noch Kartoffeln und Zucchini gegessen habe und Wasser getrunken habe. Sonst nichts. Hatte zwar auch einen positiven Effekt aber nicht im gewünschten Ausmaß. Ich habe aufgehört zu rauchen und trinke keinen Alkohol mehr. Dadurch hat es sich ein klein wenig verbessert. Alkohol hat selbst in geringen Mengen bei mir innerhalb von Stunden starke Ausbrüche verursacht. Am Ende habe ich viel mit Nahrung experimentiert und viele Strohhalme ergriffen, die Hoffnung gaben. Zum Beispiel Koriander und Lavendel, weil ich die Vermutung hatte, dass Pilze im Spiel sein könnten oder Artischocken um die Leber zu entgiften (Stichwort Bitterstoffe). Das zusammen mit der Ernährungsumstellung mit vielen Verzichten half ein wenig, allerdings habe ich auch 7 kg in 2 Wochen abgenommen, vorallem weil ich keinen EInfachzucker (Obst, Zucker, etc) zu mir genommen habe, sondern nur Stärke (Kartoffeln, Gemüse) und nur mageres Rindfleisch. Die Magersucht war nah, daher habe ich vor kurzem wieder reingehauen und auch sehr ungesund gegessen. Und bin sogar rückfällig geworden was Alkohol angeht. Soll heißen, ich war 2 mal feiern und habe viel getrunken. Normal müsste ich jetzt rot wie ein Hummer sein, doch etwas ist anders. Ich habe vor ca 2 Wochen ein wenig recherchiert und nach Studien gesucht, die mit Psoriasis oder anderen entzündlichen Autoimmunerkrankungen zu tun haben. Deutsche Studien habe ich nicht gefunden, aber ein paar englische. Es viel desöfteren der Begriff Curcumin. Dieser Stoff soll vielerlei positive Dinge bewirken und laut einigen Studien auch Entzündungen hemmen. Ich fand sogar Hinweise, dass es die T-Zellen hemmt bzw. die Ausschüttung bremst/reguliert, welche für die Entzündungen bei der Psoriasis verantwortlich sind. Es hat einen umgekehrten Einfluss wie z.B. Alkohol auf diese. Die Studien waren allerdings nicht für Psoriasis, sondern für andere Krankheiten. Ich dachte mir dann aber: Wieso nicht einfach mal probieren und schauen ob es etwas bringt. Curcumin ist der Hauptbestandteil von Kurkuma, das jeder wohl als Gewürz oder Hauptbestandteil von Curry kennt. Es verleiht die gelbe Farbe. Ich habe also viel mit Kurkuma und Curry gewürzt, allerdings war das auf Dauer recht mühsam und hat auch nicht immer geschmeckt. Ich habe mir dann Kapseln mit konzentrierter Dosis gekauft (ich glaub 30 Euro für 60 Kapseln). 2 Kapseln pro Tag. also quasi 1 Euro pro Tag ausgegeben. Ich nehme sie jetzt seit 1-2 Wochen und aus der roten Kruste ist nun bereits sanfte Haut geworden. Man sieht noch leicht wo die Stellen waren, aber ich denke in 1 Woche ist die Haut wie neu. Ich wollte das hier nur mal kundtun. Ich weiß nicht ob es jedem hilft, aber einen Versuch ist es bestimmt wert und teuer ist es auch nicht. Wen interessiert welches Produkt ich genau nehme kann ja fragen. Ich wollte nicht dass es nach Werbung klingt, denn das liegt mir fern. Ich möchte anderen nur eine Chance geben. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Liebe Grüße Robert
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