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  1. Hallo Guten Tag, ich bin 48 Jahre, leide seit etlichen Jahren an vielen Symptomen. Bekannte Diagnosen: Hashimoto, undifferenzierte Kollagenose, Diabetes, multiple Unverträglichkeiten- Allergien, Malignes Melanom ( Frühstadium ) Seit 2 Jahren werde ich auf Polymyalgia Rheumatica behandelt ( war aber nie sicher wegen meines Alters ) Hohe ANA AK 1.2560 Vor 2 Jahren heftige Schleimhautentzündungen in beiden Schultern, trotz hoch Cortison waren die Entzündungen 8 Monate später noch im PET Scan zu sehen, auch in den Hüften. Immer und immer wieder schlimm entzündete Füße, manchmal war ein Pilz dabei, oft auch nicht, Krümelnägel Nun meine Frage, Psoriasis habe ich schon so oft vermutet, aber ich habe nirgends Untersuchungen darauf bekommen... .das ist ein Pilz und gut, auch wenn ich das schon zig mal versucht habe, es half nie. Symptome die mich arg beeinträchtigen : Füße juckend, entzündet, dann schuppend.. Gelenkschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen, Morgensteifigkeit, Knie und Fußgelenkschmerzen, Fingergelenke, Handgelenke.. Ellbogen typisch Psoriasisähnlich ( Arzt sagt aber ich lege meine Arme immer auf den Schreibtisch davon würde das kommen, das stimmt aber nicht, ich stütze die Ellbogen nirgends auf) Handinnenflächen verändert, brennend, bräunlich, schuppend... aber das Allerschlimmste : meine Mundschleimhaut, Wangeninnenseite, aller paar Tage dick geschwollen, mit enormen Krankheitsgefühl, im Befund steht ( Sichtbefund ) ödematöse Schwellungen und Ulzerazonen, aber keiner ist drauf eingegangen... :-( Ich fühle mich extrem hilflos, Rheumakliniken waren nur immer auf Lupus aus, der sich aber nicht bestätigt hat... Nirgends bekomme ich Hilfe und das schon so lange kann mir hier bitte irgendjemand einen Tipp geben ? An wen könnte man sich wenden, der wirklich die Psorias Arthritis ? versteht. Ich finde Niemanden. Entzündungswerte sind nur selten erhöht ( ich bin aber auch immer noch auf Cortison, nur noch 3mg , wegen angeblicher Polymyalgia ) Mein größter Wunsch wäre endlich eine Diagnose und Behandlung zu bekommen, die Mundschleimhaut macht mich wahnsinnig, an den Tagen kann ich mich kaum rühren, Kreislauf... Kopfschwellungen.. ( Pilzabstrich negativ ) Vielen Lieben Dank im Voraus, entschuldigung für den Roman :-( LG Katrin
  2. Hallo laut Aussage von diversen Hautärzten habe ich ein seborrhoisches Ekzem und/oder Schuppenflechte. Jeder hat da anscheinend seine eigene Meinung... Meine Stelle befindet sich auf dem Kopf und ist ca. 5-Markstück groß. Sie ist manchmal etwas schuppig, jedoch eher leicht gerötet und sie fühlt sich entzündlich an. Nach dem Haare waschen sind überhaupt keine Schuppen mehr zu sehen... Jetzt habe ich schon einige Sachen ausprobiert...Urea Shampoo, Salzsalbe, Bedan, Kelual DS Shampoo, Kelual DS Creme und auch Kortison (Clobegalen) sowie einen Kortisonschaum und von allem wurde es nur noch schlimmer und hat mehr gejuckt und gebrannt. Natürlich hab ich nicht alles zusammen auf einmal getestet sondern nach und nach. Hauptproblem ist für mich das starke Jucken und vor allem das starke Brennen. Was kann ich denn da jetzt noch machen? Wieso wird es denn durch die Sachen nur noch schlimmer?
  3. Auri

    Enbrel und Muskelaufbau

    Hallo Zusammen Kennt sich denn hier jemand mit Enbrel aus ?Ich habe nämlich vor dieses Medikament demnächst zu nehmen, da meine Psoriasis sich deutlich verschlimmert hat.Da ich aber auch durch Krafttraining und gute Ernährung Muskeln aufbauen möchte, möchte ich gerne wissen ob dies unter Enbrel schwieriger oder schlechter möglich ist?Enbrel schwächt ja auch das Immunsystem und so...Ich würde mich wirklich sehr freuen wenn mir die Frage jemand beantworten kann oder vielleicht jemand schon selbst Erfahrungen damit gemacht hat.Vielen Dank!!
  4. Eleyne

    Plaque-Psoriasis/PSA und Taltz

    Ich kann Euch ein wenig von den Erfahrungen bei Plaque-Psoriasis und PSA und Taltz berichten. Ein Freund hat Anfang des Jahres (April 2017) von seinem Dermatologen Taltz verordnet bekommen bei einem Psoriasis Befall von 90% und Schmerzen in der Hüfte. PSA war zu der Zeit noch nicht diagnostiziert. Er startete also Taltz und nahm es nach Vorschrift. Anfangs 2 Pens, dann nur noch 1 alle 4 Wochen. Es wirkte Wunder! Anfangs. Nach 6 Wochen war er das erstemal seit seiner Jugend fast komplett erscheinungsfrei. Ich hänge euch unten ein Dokument an, wo man es an den Händen gut sehen kann. Taltz wirkte genauso gut auf dem gesamten Körper. Die Haut erholte sich zusehends. Nebenwirkungen waren außer einer geröteten Einstichstelle für ca 3-4 Tage keine vorhanden. Wir haben nach Absprache mit dem Patientenservice der Firma Lilly den Pen 2 Std. vor dem Verabreichen aus dem Kühlschrank geholt - dann brannte die Injektion auch nicht mehr. Alles in allem also eine absolute Verbesserung der Lebensqualität. Ab September begannen dann die Probleme. Die Psoriasis kam wieder trotz der Injektionen. Wir hatten den Eindruck, dass die Dosis zu gering war. Der Dermatologe wollte noch ein wenig warten und schauen, wie es sich weiter entwickelt. Nebenwirkungen kamen auch langsam aber stetig. Immer mal wieder eine Infektion der oberen Atemwege - vorher jahrelang keine Probleme damit. Allgemein wurde er immer anfälliger für Erkältungskrankheiten. Was ihn aber nicht so störte wie die wieder auftretende Psoriasis. Achja - die Schmerzen durch die PSA (inzwischen diagnostiziert) haben sich während der Behandlung mit Taltz nicht verändert. Im Oktober wurde dann die Psoriasis wieder so schlimm, dass er mit dem Dermatologen einen Medikamentenwechsel besprochen hat. (Unter anderem ist die Haut hinter dem rechten Ohr so stark am schuppen, dass sie tief eingerissen ist und blutet und nässt und stark schmerzt, die Hände, Ellbogen und Knie sind wieder befallen und am Rücken sieht man die Psoriasisflecken auch wieder durchkommen). Ab November 2017 bekommt er Humira und wir hoffen, dass sich die Psoriasis davon länger beeindrucken lässt. Hände.pdf
  5. as-cer02942

    Hallo

    Hallo Zusammen! Ich bin 16 Jahre alt und leide seit c.a 5 Jahren an Psoriasis. Kurze Zeit nach der Diagnose meiner Erkrankung, musste ich feststellen, dass bei mir fast ausschliesslich der Kopf betroffen ist, was mich besonders nervt da es dort extrem juckt. Ich benutze Xamiol Gel, dies sorgt zwar für eine kurze Entspannung, allerdings lösen sich dann die Schuppen, was bei mir zu mehr Juckreiz führt und meine Haare sind enorm fettig! In meinem Fall, lässt sich die Haut enorm "provozieren", werde ich Krank oder habe ich Stress, habe ich einige Tage dannach einen sehr lang anhaltenden Schub, weshalb mir meine Hautärztin MTX verschrieben hat. Bis auf Müdigkeit spürte ich keine der Nebenwirkungen von MTX und meine Blutwerte sind optimal. Vor c.a 2 Wochen, hatte ich eine Entzündung am Zehen, weshalb man mir dort kleine Teile des Gewebes entfernen musste. Und prompt hatte ich einen extremen Schub, ich konnte c.a 1 Woche kaum schlafen und suchte deshalb meine Hautärztin auf, die mir nun eine höhere Dosis (20 Milligramm) verschrieben hat! Ich habe mir die Spritze gestern gespritzt und spüre nun kleine Nebenwirkungen (Mir ist schlecht und ich bin sehr müde). Da ich meinen Körper nicht zu lange einem Medikament aussetzen will, werde ich MTX c.a in 2 Monaten aussetzen und eine Pause machen. Ich freue mich auf interressante Diskussionen und hoffe, dass ich euch in Zukunft weiterhelfen kann. Schönes Wochenende! Euer as-cer02942
  6. Hallo Es steht dort zwar nichts neues, aber vielleicht doch Interressant, für den einen oder anderen. Dort ist auch eine Verlinkung, zu einer Studie. http://www.t-online....penflechte.html
  7. Humbolt

    Neue stellen sich vor

    Hallo ich bin Humbolt und möchte mich nur kurtz vorstellen. Ich habe seit 20 Jahren Psoriasis.
  8. Hallo Liebe Mitleidende, habe mich heute hier angemeldetmit der Hoffnung ein paar Tipps zu erhalten. Habe seit 6 jahren Psoriasis (anfangs hieß es Pustulosis dann Plaqueform) an den Beinen. Habe 4 Hautärzte besucht da jeder einen anderen Arzt besser fand. Probiert habe ich: Psorcutan betta Creme Cortisonsalbe Bestrahlung Totes Meer Produkte Ernährungsumstellung Urea-Pflegeprodukte Vielleicht kann mir jemand einen weiteren Tipp geben da ich langsam am verzweifeln bin und nicht weiß was mir helfen kann. Es wird immer schlimmer und nun habe ich die Schuppen auch am Oberschenkel. Liebe Psoriisten, ich danke im Voraus für jeden Ratschlag. Euch wünsche ich viel Erfolg im Kampf gegen Psori und sende viele liebe Grüße Knoffel
  9. Emilie

    Bin ratlos?

    Hallo ich hab nach der Geburt meines Sohnes(Januar 2012) etwas komisches am Zeh es ist besser geworden aber es hat sich ausgebreitet...Fußpfleger meinen das ist ein Trocken Ekzem meint ihr das auch? Hier ein Bild!
  10. Julia1702

    Nägel

    Hallo ich bin ein 17 Jähriges mädchen. Ich haben an den finger und fußnägeln psoriasis. Die schuppenflächte fing mit ungefähr 9-10 jahren stark an bei mir. Die ärzte meinten vorerst es wäre ein nagelpilz, gaben mir tinkturen, Tabletten, stifte... half aber alles nichts 2013 bekam ich dann die diagnose schuppenflechte. Es schaut wirklich schlimm aus und ich schäme mich sehr dafür.. dadurch habe ich auch sehr wenig Selbstbewusstsein. Ich würde so gern schwimmen gehn oder einfach mal meine socken ausziehn aber ich kann einfach nicht da mein scham so groß ist. Ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiter helfen ich wäre sehr dankbar
  11. Hallo Ihr Lieben, gestern flatterte mir eine Email von change.org ins Postfach mit einer Petition, die sich dafür einsetzt, dass chronisch Hautkranke Hautpflegeprodukte als Kassenleistung erhalten. Die Petition wurde vom Deutschen Neurodermitis Bund e.V. gestartet, hat natürlich in erster Linie Neurodermitiker im Blick, aber der Titel bezieht sich eben auf "chronisch Hautkranke", was uns ja mit einschließt. Oder weiß jemand von einer ähnlichen Petition von/für Psoriatikern? Eine kurze Stichwortsuche hat nichts zu Psoriasis auf change.org ergeben. Ich habe die Petition unterschrieben. Vielleicht möchte jemand anderes es auch tun, dann hier entlang: https://www.change.org/p/hautpflegeprodukte-für-chronisch-hautkranke-als-kassenleistung Schöne Grüße vom Kringelblümchen
  12. Aus Dänemark (26.04.2016) zum Thema der Vererbbarkeit vom Typ-2-Diabetes, Body-Mass-Index und Adipositas bei Psoriasis. Dazu gibt es eine Zwillingsstudie: http://www.eurekaler...j-paw042516.php (Zwillingsstudien werden gerne von den Forschern zur Ursachenforschung herangezogen). http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-doppelt-krank-1.2969352 http://www.medscape.com/viewarticle/862761 Aus Spanien (CNIO 16.03.2016) zum Thema Psoriasis und Knochen: Zitat: "Wir haben festgestellt, dass die Psoriasis einen umfassenden und fortschreitenden Verlust von Knochengewebe verursacht", erklärt der Forscher Özge Uluçkan, erster Autor der Studie. "Es gibt keine aktive Zerstörung des Knochens, im Gegenteil, während des Knochenregenerationszyklus wird der Knochen nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit gebildet um zu ersetzen, was verloren ist und daher wird die Knochenmasse der Patienten im Laufe der Zeit verringert." http://medicalxpress.com/news/2016-03-scientists-link-psoriasis-bone-loss.html Psoriasis mit Zell-Implantat therapiert (Zürich, Dezember 2015): https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/12/implantat-gibt-gegensteuer.html Hier im Netz gab es auch einen Bericht, aber ich weiß nicht, ob und wer das mitbekommen hat... http://www.psoriasis-netz.de/forschung/implantat-unterdrueckt-schuppenflechte.html Harvard-Studie von August 2015 zum Thema Zitrusfrüchte bzw. Psoralene und Furocoumarine (auch in Sellerie enthalten): http://www.deutschlandradiokultur.de/harvard-studie-erhoehen-zitrusfruechte-das-krebsrisiko.993.de.html?dram:article_id=328297 Zitat: "Was folgt nun aus der Grapefruitstudie? Fachleute warnen vor übereilten Reaktionen. Zunächst müssten die Ergebnisse durch weitere Forschungen bestätigt werden, heißt es, bevor man konkrete Empfehlungen geben könne. Irrtum – das ist geklärt, weil es hierzu genügend Experimente am Menschen gibt: Seit vielen Jahren wird eine Kombination aus Psoralen – das ist eins der fraglichen Furocoumarine aus der Grapefruit bzw. Sellerie - und UV A- Strahlung zur Therapie von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte angewandt. Diese Therapie fördert aber unstrittig Hautkrebs. Dazu gibt es bereits genügend harte Daten, sowohl aus Europa wie aus den USA." Nur zur Info - Liebe Grüße PS. Ich werde hier einfach immer wieder Neues posten - wenn jemand von euch etwas Aktuelles findet (gerne auch im englischsprachigen Bereich), nur her damit
  13. Starbuxx

    Hilfe.

    Hallo Liebe Community, ich bin der Steffen und habe mich heute erst hier angemeldet weil ich Hilfe suche. Ich bin 22 und leide nun seit einem Jahr unter der Schuppenflechte. Anfangs waren es nur kleine Flecken auf meiner Kopfhaut die durch meine dicken Haare nie aufgefallen sind. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer bis ich letzendlich einen Arzt aufsuchte der mir die Diagnose „Psoriasis Vulgaris“ gab. Nach etlichen Kortison Salben und Tinkturen, die alle nicht halfen und wenn dann nur geringe Linderung erbrachten wollte ich euch hier mal alles genau schilder, um vielleicht Hilfe zu erhalten. Angefangen hat alles im Herbst letzten Jahres. Ich war ausgelernt, dadurch wurden meine Arbeitszeiten länger. Ich Arbeite täglich 10 Stunden und komme erst um 19 Uhr abends nachhause. Durch diese Umstellung ging ich Abends aus erschöpfungsgründen nichtmehr wirklich aus dem Haus. Der Kontakt zu Freunden wurde weniger, auch wenn man sich alle 2 Wochen einmal sah. Ich bin leidenschaftlicher Zocker. Seit ich einen Computer bedienen kann spiele ich Videospiele, allerdings immer in Maßen sodass ich meine sozialen Kontakte nie vernachlässigt hab. Als ich mich dann aber aus Zeittechnischen Gründen immer mehr zurück gezogen habe, hat es langsam angefangen. Ich stand auf, Arbeitete, kam heim, Zockte am Computer. Das über 2 Monate lang. Auch am Wochenende war rausgehen keine Option weil ich einfach keine Lust darauf hatte. Ich bemerkte leichte „pickelchen“ auf meiner Kopfhaut, machte mir allerdings keine Sorgen darum, da ich schon immer eine Schuppige Kopfhaut hatte und dies aber immer mit dem richtigen Schampoo in den Griff bekam. Aber es wurde mehr, langsam war meine komplette Kopfhaut rot und ich lies meine Haare wachsen, um dies zu verstecken. Ist natürlich im Umgang mit Kunden an meinem Arbeitsplatz unschön. Als ich es mit verschiedensten Anti-Schuppen und Meersalz-Schampoos versuchte, viel mir auf, das es eher schlimmer wurde als besser. Ich fasste also den Entschluss, zum Arzt zu gehen. Mein Hausarzt schickte mich zu einem Hautarzt, mit einer Wartezeit von 2!!! Monaten.. Als der Termin endlich da war, bekam ich eine Tinktur die allerdings erst „eingeschmolzen“ werden musste. Diese erbrachte keinerlei Besserung. Ich wurde danach an die Uniklinik nach Tübingen geschickt wo man sich mein Problem anschaute. Er verschrieb mir die Unterschiedlichsten Kortison-Mittelchen. Nichts half. Ich habe mich dann entschieden alle Haare abzurasieren um eine Eventuelle Besserung zu fördern. Selbst ohne Haare schien eine Besserung kaum vorhanden trotz starker Kortison-Cremes. Ich will nichtmehr raus, gehe ungern zur Arbeit und ziehe mich immer nur noch weiter zurück. Ich schäme mich dafür und ertrage die Blickle langsam nichtmehr. Ich trage schon eine Mütze, trotzdem ist es immernoch leicht sichtbar. Mit meinen 22 Jahren stehe ich mitten im Leben. Dies macht mir sehr zu schaffen. Ich habe mich aus Verzweiflung im Internet „schlau“ gelesen. Oftmals liest man von Behandlungen mit UV-Licht und einer zumindest teilweisen Besserung. Dies schließt natürlich auf einen Mangel an Vitamin-D3. Nun habe ich mir die Symptome so eines Vitaminmangels angeschaut und herausgefunden, das sehr viel davon auf mich zutrifft. Ich hatte mittlerweile 3 mal in meinem Leben Nierensteine und war deswegen jedes mal einen Woche lang im Krankenhaus. Auch ernähre ich mich nicht gerade Vitaminreich. Einfach aus Zeitmangel und Bequemlichkeit. Als ich dies meinem Arzt berichtete, belächelte er das nur und meinte, dass dies keine Besserung bringen wird. Was kann ich tun? Ich will endlich wieder ein normales Leben leben können und mich nichtmehr verstecken müssen. Ich habe sehr viel Freunde durch meine Zurückgezogenheit verloren. Habt ihr Tipps? Empfehlungen? Sollte ich auf eigene Faust Dinge ausprobieren die möglicherweise zu einer Besserung führen? Oder soll ich weiterhin meine Haut jeden Tag mit Kortison cremen einschmieren die sichtlich nichts bewirken? Vielen Dank an jeden der sich die Zeit genommen hat diesen Block zu lesen. Ich bin euch für eure Hilfe jetzt schon sehr dankbar.
  14. Hallo, ich habe die Schuppenflechte (inkl. PSA) seit ca. 35 Jahren. Anfangs nur die kleinen Stellen an Knien und Ellenbogen. Jetzt sind min. 80 % der Haut betroffen. Seit einem knappen Jahr spritze ich mir Stelara. Seit 2003 habe ich ca. alle 3 Jahre einen Hörsturz - mal weniger und mal mehr ausgeprägt. Ich vermute ja mit als Auslöser auch die Schuppenflechte. Deshalb meine Frage: Ist hier ein Zusammen zwischen Schuppenflechte und Hörsturz bekannt ? Gibt es zu diesem Thema Forschungen? Im Forum gibt es zu dem Thema eine von mir und einer Leidensgenossin angeregten Umfrage: http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/21038-gibt-es-zusammenh%C3%A4nge-zwischen-psoriasis-und-st%C3%B6rungen-der-h%C3%B6rorgane/ Viele Grüße Thomas G.
  15. anoli1

    Lippen Psoriasis

    Hallo Ihr Alle, nun steht bei mir nach langer, langer Ärzte-Odyssee fest: höchst seltene Psoriasis an den Lippen (in Verbindung mit Psoriasis-Arthritis). Habe mich in der Uni-Klinik vorgestellt und ein Photo aus einem medizinischem Lehrbuch mitgenommen, wo Psorisis an den Lippen dokumentiert wurde. Glücklicherweise hat sich mein sehr sympathischer Arzt auf meinen Beitrag zur Diagnosefindung eingelassen...er kannte das Buch bzw. Phänomen auch. Habe so oft gelesen, daß Leute Probleme mit schuppenden, platzenden. blutenden Lippen haben und niemand je auf Psoriasis gekommen ist...Hatte meine Mutter übrigens am ganzen Körper. Vielleicht kann ich ja jemanden helfen, bei Lippen Problemen mal auch in Richtung Psoriasis zu forschen. Das Buch mit Photos heißt: Mundschleimhaut- und Lippenerkrankungen: Klinik, Diagnostik und Therapie, Autoren: Bork, Burgdorf, Hoede, vgl. Seite 72 Vielleicht sieht es ja bei jemand Anderem auch so aus...
  16. Hallo Ihr Lieben, ich weiß, die Grünteediskussion gab es schon vor Jahren hier im Forum, damals wurde über das tägliche Einnehmen von 2 Liter Tee am Tag gesprochen um genug EGCG dem Körper zuzuführen. Ich selbst bin auf einen Grünteextrakt gestoßen , der einen sehr hohen Gehalt an EGCG hat ( 98%). und die Besonderheit hat, dass dieser magensaftresistent ist. Was Sinn macht, da dadurch weniger EGCG im Magen verloren geht. Zudem müsste mann auf eine Kapsel mind. 15 Tassen Tee trinken. Mein Arzt gab mir den Tipp, die Kapsel auf zu machen, in eine neutrale Creme zu mischen und diese auf die betroffene Haut aufzutragen. Ich kann euch sagen, der Tipp war goldwert. Eine Rückbildung der Psoriasis war nach wenigen Tagen deutlich erkennbar. Während des aufschmierens auf die Haut habe ich die Kapseln auch oral eingenommen. Liebe Grüße Lavida
  17. JasonJ

    Psoriasis oder Hautpilz ?

    Hallo, Ich habe mich hier registriert da ich mir unsicher bin was das für rote Flecken sind, die mittlerweile am Ganzen Körper auftauchen. Seit ich 18 war hatte ich ein roten rießen Fleck am Unterschenkel dies ging dann bis zur Hüfte. Ohne Schuppen oder sonst was sah aus wie ein leichter Sonnenbrand. Nach ner Zeit gings weg, doch jetzt (23) habe ich überall kleinere Flecken vom Bein angefangen bis zum Bauch jetzt auch noch auf der Nase. (Nasenspitze ist komplett Rot). Letztes/dieses Jahr nach dem Sommer hat es sich richtig ausgebreitet (davor hatten nur die Beine die Flecken). Dachte es wäre Hautpilz, hab mir also Antifugol Extra (1% Bifonazol) von einer Online Apotheke bestellt und benutzte es jetzt seit 3-4 Wochen ohne Veränderung. Deswegen habe ich den Verdacht das es sich um Psoriasis handelt. Wäre nett wenn ihr euch die Bilder anschauen könntet und das mal beurteilen könnt ob es ist Hautpilz oder Psoriasis ist (leider davor eingecremt, sonst sind auf den Flecken weiße "Hautschuppen") Zum Arzt kann ich erst in paar Wochen da ich seit einem Jahr nicht Krankenversichert bin und mir jetzt eine neue beantragt habe. http://i.epvpimg.com/2cRkh.jpg http://i.epvpimg.com/RstXb.jpg http://i.epvpimg.com/VG0uf.jpg http://i.epvpimg.com/mfESd.jpg Gruß JasonJ
  18. Claudia

    Wo hast Du die Schuppenflechte?

    Die typischen Stellen für eine Psoriasis sind die Ellbogen und die Knie. Daneben gibt es aber am Körper noch eine Menge Stellen, wo sie auch sitzen kann. Wie ist das bei Dir?
  19. Alena

    Stillen und Psoriasis

    Hallo! Ich hoffe ich bin hier mit meinem Anliegen richtig - bin für jeden noch so kleinen Tipp und Erfahrungen dankbar... Zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre alt und leide seit meinem 6. Lj. an Psoriasis auf dem gesamten Körper. Habe seither Erfahrungen mit den verschiedensten Therapien gemacht. Angefangen mit Cremes und Salben, Kortison, Harnstoff, Salzwasserkur, UV-Strahlentherapie, Schwefeltherapie, Fumarsäurekapseln... Alles mit wenig bis gar keinem Erfolg... Mit Humira habe ich das erste Mal eine richtige Besserung erfahren nach 2 Jahren zeigte es jedoch keine Wirkung mehr. Schließlich wurde mir Stelara bewilligt und ich war innerhalb eines Monats erscheinungsfrei! Meine Schwangerschaft verlief haut-mäßig wunderbar! Doch nach der Geburt begann alles wieder von neuem. Besonders schlimm befallen sind nun Brust, Dekolletee und Kopfhaut... Doch auch Hals, Stirn, Beine, Arme und Nägel machen mir zu schaffen. Ich weiß nicht mehr wie ich gegen das ganze vorgehen soll! Ich habe Cremes und ein Shampoo gekauft welche ich seit der Geburt verwende (La Roche-Posay Iso-Urea MD Baume Psoriasis, DADO SENS DERMACOSMETICS - ExtroDerm Hautbalsam und DUCRAY KERTYOL P.S.O. Shampoo). Leider kann ich aber keine Linderung feststellen. Nicht das ich mir erwartet hätte das ich damit eine großartige Besserung erreichen kann, viel eher das es nicht noch schlimmer wird. Aber das wird es von Tag zu Tag... Meine Tochter ist nun 3 Monate alt - ich stille sie voll und möchte dies auch unbedingt so beibehalten! Alles Medizinische ist daher wohl keine Option. Ich möchte sie auf keinen Fall mit so was in Berührung bringen. Nach dem abstillen plane ich (sofern es wieder bewilligt wird) wieder mit Stelara zu beginnen. Eigentlich habe ich aber auch nicht vor mein ganzes Leben lang zu spritzen... Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben ohne diese ganzen Medikamente leben zu können... Es geht mir jetzt vorrangig darum was ich während der Stillzeit versuchen könnte - aber ich wüsste auch sehr gern wie andere so mit Psoriasis leben. Ich danke für jede Antwort. LG​
  20. Lucifus

    Wirkung von Simponi

    Hallo zusammen, bin neu hier im Forum und würde gern von euch Wissen, wie Simponi bei euch gewirkt hat? Ich habe psoriasis arthritis und habe nun vor ca. 4 Wochen die erste Simponi spritze (50mg) bekommen. Das gute: Die Gelenke sind besser geworden. Das Schlechte: Meine Hände sehen wieder ganz schlimm aus Hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Soll man nun auf die Wirkung warten und die zweite Spritze bekommen? Oder doch lieber umsteigen auf ein anderes Mittel? Viele Grüße
  21. psoriblog

    Totes Meer

    Hallo, In den letzten zehn Jahren war ich 5 x am Toten Meer in Israel. Ich habe jeweils bei einer Familie in Newe Zohar gewohnt und jeweils morgens und nachmittags per Fussmarsch zum Hotel Lot gewandert. Dort konnte ich jeweils den Strand und die Gartenanlage benutzen, weil die Frau meines Gastgebers dort gearbeitet hat. Meine Unterkunft bestand aus einem Zimmer mit Dusche/WC und einer gemeinsamen Küche. Meine Einkäufe habe ich jeweils mit dem Bus nach Beer-Schewa gemacht, dort befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten. Meine Psoriasis ging jeweils während meines Aufenthaltes am Toten Meer fast gänzlich weg, kam aber nach meiner Rückkehr in die Schweiz wieder zurück, aber immer weniger. So habe ich mit den Jahren ein sehr gutes Resultat erreicht, gegenüber vor 20 Jahren kein Vergleich, dazu habe ich mit Homöopathischen Globuli und Salbe nachgeholfen. Für mich war es nur positiv, diese Kuren konnte ich mir nur leisten weil ich bei einer Familie gewohnt habe und nicht in den Hotels, die ich z.t. sehr teuer finde. An alle betroffenen wünsche ich viel Erfolg und gute Gesundheit. Garten meiner Privatunterkunft in Newe Zohar, Israel Strand beim Hotel Lot, Totes Meer, Israel
  22. Hey Leute, Ich bin der Tim, 17 Jahre alt und leider seit meinem 14 Lebensjahr an Pso. Ich habe meine Pso fast nur auf meiner Kopfhaut, doch habe die Haare außen 9mm lang und man sieht die Pso sehr. Habt ihr Tipps wie man die Schuppen und sehr wichtig die Rötungen möglichst wegbekommt, dass man es nicht mehr auf den ersten Blick zu sehen bekommt? Haushaltsmittel wären am Besten, doch Sonstige Kräuter oder was auch immer auch akzeptabel. Ich Danke euch schon mal im Voraus. (Hab ein Bild angehängt, damit ihr mich nachvollziehen könnt)
  23. Leseratte

    UVB Bestrahlungsgerät

    Hallo Zusammen, ich bin auf der Suche nach einem UVB-Bestrahlungsgerät (gegen Bezahlung natürlich). Ich brauche es wirklich dringend, da meine Haut leider wieder schlimmer wird. Kann mir jemand von euch weiterhelfen? Ich wäre euch sehr dankbar. Bitte schreibt mir eine E-Mail unter drechslerchristine@web.de Liebe Grüße Christine
  24. Hallo zusammen, bei mir ist die Schuppenflechte mit 14 in 1995 zwischen Juni- September ausgebrochen. Ein Triggereignis, psychisch oder physisch ließ sich damals und jetzt nicht festmachen. Ich hab den ersten Jahren mit Salicylmolle 3% und 5% gearbeitet, dann später mit Psorcutan und Lichttherapie zweimal die Woche. Die Plaque war sehr stark am Kopf, Oberkörper sowie Armen und Beinen. Ernährungstechnisch habe ich nie etwas geändert. Im November 1996 war ich einmal auf der Insel Norderney während der Schulzeit für vier Wochen auf Kur, dort wurde mit Salicylmolle,Balneo-und Lichttherapie gearbeitet. Danach auch mit Psorcutan und Daivobet nicht ganz so erfolgreich. Während meiner Bundeswehrzeit in 2000 habe ich mit Dithranol, PsoralonMT behandelt. Auch aufgrund der Schuppenflechte habe mich erst spät auf eine Partnerin eingelassen. Ich war nicht zu weiteren Kuraufenthalten oder Urlauben im Süden. Wweitere Behandlung mit Lichttherapie wechselnd mit Daivobet und Psorcutan. In 2006 habe ich Fumaderm genutzt, 6 Tabletten am Tag.Die Nebenwirkungen waren mir zu stark, so dass ich wieder zu Lichttherapie und Daivobet gewechselt bin. Die Schuppenflechte war immer unterschiedlich stark ausgeprägt, aber nie ganz weg. Im Juli 2016 habe ich für ein Jahr an einer Novartisstudie mit dem Biological Cosentyx teilgenommen. Die Schuppenflechte ging innerhalb von 4 Wochen zurück, allerdings bekam ich eine leichte Palmoplantose an den Füßen. Ausschläge und. Juckreiz im Anal- und Genitalbereich gingen nie ganz weg. Zusätzlich war ich anfälliger für Infekte und Pilzinfektionen. Das nur vierwöchige mit Spritzen empfand ich als sehr angenehm,aufgrund beruflicher Reisetätigkeit mit Flügen,war es jedoch nie ganz einfach. Nach dem Ende der Studie im Juli 2017 ist die Schuppenflechte im Oktober 2017 wieder aufgeblüht. Ich habe nicht behandelt, sie war heftiger denn je, dazu kamen auch viele Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld. Manchmal habe ich die Symptome mit Daivobet behandelt. Im Juli 2018 habe ich mich auf die Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll eingelassen, dazu habe ich kurz unter einem anderen Thread geschrieben. Neben dem Protokoll habe ich auf Milchprodukte (Calcium siehe Coimbra), Kaffee, Alkohol, Softgetränke, Süßigkeiten weitestgehend verzichtet. Nach einer ungewollten beruflichen Auszeit seit 09/2018 ist Schuppenflechte wohl auch im Zusammenhang mit Sonnenbaden/Urlaub auf Mallorca weiter zurückgegangen. Reduzierung Juckreiz, Schuppung, Flecken. Ich habe immer wieder mal Fusspilz und Lippenherpes zu kämpfen, auch zeigt sich die Schuppenflechte an den großen Zehennägeln. Mal schauen wie es mir mit dem Coimbra-Protokoll weitergeht, es liegen wenige Studienergebnisse vor, zu Biologicals oder anderem kann ich immer noch wieder wechseln.
  25. Mein Name ist Christin und ich habe vererbte Psoriasis. Ich bin schon lange inkognito in diesem Forum unterwegs gewesen und habe mir etliche Beiträge angeschaut, durchgelesen und mich sehr oft in einer schweren Stunde wieder ermutigt gefühlt. Ich dachte also es ist an der Zeit vielleicht auch mal meine Geschichte zu teilen. Womöglich gibt es Menschen da draußen die es auch wie mir geht? Wenn ich etwas hier gelernt habe - niemand ist mit Psoriasis alleine! Zu mir und meiner Schuppenflechte: Mit Anfang 20 hat es auf der Kopfhaut schleichend angefangen, da war immer so eine Stelle die gejuckt hat und nervig war. Ein wenig am Kopf kratzen und es war gut. Nicht gut war, dass diese Stelle irgendwie immer größer wurde und sich langsam immer mehr in mein Leben einschlich und es sich gemütlich machte! Von dem "hin und wieder kratzen" kam ich schnell zu einem "verdammte Axt, wie das juckt!". Natürlich blieb es dann auch nicht bei dieser einen Stelle, es gesellten sich munter immer mehr dazu, die alle nur das Ziel hatten mich in den Wahnsinn zu treiben. Ich weiß nicht ob andere hier das auch kennen? Juckreiz zu ignorieren ist verdammt schwer und erfordert Disziplin, denn das Kratzen an den Stellen macht es absolut nicht besser. Doch wenn man denkt die eine Stelle gibt endlich ruhe - fängt eine andere Stelle an zu jucken. Ich hab irgendwann die Disziplin, Disziplin sein lassen und nach Herzenslust gekratzt - mit der Folge dass ich nicht nur Schuppen unter den Fingernägeln hatte sondern irgendwann auch Blut. Spätestens beim nächsten Mal Haare waschen hat sich diese Aktion 10fach gerächt! Es tat wahnsinnig weh, das Shampoo an den offenen Stellen zu haben. Denn schließlich dachte ich, ich hab nur Schuppen und ein entsprechendes Schuppenshampoo besorgt. Meiner Familie blieb das auch nicht verborgen, wie sehr ich mich am Kopf kratzte, sobald ich zu besonderen Anlässen da war. Meine Schwester kam dann auf mich zu und erzählte mir sie hat auch das Problem und der Arzt hat Psoriasis diagnostiziert bei ihr. Oma hätte das auch in dem Alter bekommen... Vererbungslehre hab ich schon in der Schule verstanden! Wie es scheint hat meine Oma uns alle etwas geschenkt und wer weiß ob Uroma das auch schon hatte? In meiner Familie ist bekannt: Oma: Psoriasis Kopf und mit dem Alter auch Körper immer mehr (seit dem sie 20 Jahre alt ist), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) = beides bekannt als Autoimmun. Tante: Psoriasis arthritis (seit Anfang 50) Tante: noch nichts bekannt Vater: Vitiligo Schwester: Psoriasis Kopf (1 Stelle) Ich: Psoriasis Kopf (unzählige Stellen), Vitiligo am Körper verbreitet Der Weg zum Hautarzt blieb mir nicht erspart und ich hoffte man könnte mir helfen. Ich schätze nur, da hatte ich zu viele Ambitionen? Als ich beim Hautarzt war, befand ich mich grade in einer Phase wo keine offensichtliche und charakteristische Schuppung der Haut zu erkennen war. Die Krönung war, als ich meine Symptome geschildert hatte und er mich grade heraus fragte: "Haben sie Läuse?" Ich kenne Läuse aus meiner Kindheit, die sind das bestimmt nicht! Aber wirklich gesucht hatte er auch nicht, der Blick unter die dichten Haare war eine Angelegenheit von wenigen Sekunden. Mein ehemaliger Hautarzt riet mir es doch mal mit Totenmeer Shampoo zu probieren, mein Haut sieht sehr gereizt aus. Unnötig zu erwähnen dass ich mich nicht ernst genommen gefühlt hab von dem Arzt? Leider würde es nicht der letzte Arzt bleiben der mich nicht ernst nehmen wird... (und das ist eigentlich das traurige daran) Ich wurde nach 10 Minuten wieder nach Hause geschickt, aber ich sollte mich melden wenn es schlimmer wird. Ich war nach drei Monaten wieder da. Ich beweise bei Anwendungen einen langen Atem, immerhin wollte ich der Behandlung eine Chance geben. Ich hab in der Zeit eine neue prominente Stelle über dem linken Ohr bekommen, die doppelt so groß wie eine 2 Euromünze war. Die Schuppen rieselten munter und ich verzweifelte mehr. Endlich sah er das Problem, aber so richtig eine Lösung wusste er nicht. Trotzdem bekam ich zum ersten Mal eine Cortisonlösung für die Kopfhaut. (ich glaub es war Dexa Loszog mono Lösung, aber das ist schon 5 Jahre her...) Der Erfolg damit war beschaulich, der Juckreiz wurde für einen Moment gestillt, aber die Plaques blieben leider erhalten. Zeit den Hautarzt zu wechseln. Zeit für eine zweite Meinung! Zeit endlich etwas zu Bewirken - ich hoffte es zumindest. Bei der nächsten Hautärztin traf ich auf menschlicher Seite endlich mal auf Verständnis. Sie verschrieb mir aber Loyon, Dermatop und Selsun zur Anwendung. Wie immer gab ich den Mitteln Zeit zu wirken, etwas zu bewirken! Irgendwas... aber es stellte sich keine Verbesserung ein und ich begann zu resignieren. Vielleicht muss ich damit leben? Vielleicht kann man mir nicht helfen? Vielleicht gibt es kein gutes Mittel für mich? Meine Schwester sagte mir, sie bekommt eine Creme in der Apotheke zusammen gemixt für ihre Psoriasis. Was hatte ich zu verlieren? Ich probierte auch ihren Mix und es war dasselbe Ergebnis. Meine Schuppenflechte schien es nicht die Bohne zu interessieren womit ich ihr zu Leibe rückte, sie dankte es mir indem sie einfach noch mehr Plaques ausbildete. Im Sommer 2015 bekam ich eine rezidivierende Mandelentzündung, mit anderen Worten: egal wie viel, wie lange und oft ich Antibiotika schluckte und die Symptome verschwanden - sie kehrte doch zurück. Es resultierte in der Entfernung der Mandeln. Warum ich das erzähle? Spannender Weise war in der Zeit meine Schuppenflechte total nebensächlich geworden! Der Hals tut so weh, dass Essen und Trinken keine Option mehr ist, das Immunsystem muss sich massiv um einen anderen Problemherd bemühen. Ich glaube schlicht: es hatte gar keine große Wahl meine eigene Haut weiter zu attackieren! Sicherlich hin und wieder war da noch was.. ein Jucken und ein Kratzen, aber es dominierte nicht mehr meinen Tag... zum Herbst hin kam die Schuppenflechte mit Anlauf dann wieder zurück und gipfelte Weihnachten in einem Ausfall von meiner Seite. Da hatte ich zum ersten Mal einen Zusammenbruch wegen meiner Schuppenflechte. Meine Mutter nörgelte an mir herum ich soll das kratzen lassen und überhaupt die Schuppen sind überall. Meine andere Oma Schlug in dieselbe Kerbe... das Sahnehäubchen war dann der Vergleich mit meiner Schwester, bei der es doch auch nicht so schlimm ist. Der Moment der das berühmte Fass zum Überlaufen brachte. Ich hab sie irgendwann angeschnauzt, dass sie mir nicht sagen müssen was ich tun oder lassen soll, ich weiß es selbst doch auch. Es juckt nur fürchterlich und ich kann das nicht ignorieren. Ich kann nicht mehr, nichts hilft! Meine Schwester hat eine miese kleine Stelle auf dem Hinterkopf. Ich kann meine Stellen gar nicht zählen weil ich sie zum großen Teil nicht sehe und nur ungefähr fühle wo sie sind! Sie sollen aufhören mir sagen was ich besser machen soll oder sein lass und endlich mal Verständnis zeigen und Toleranz und mich so nehmen wie ich im Moment bin! Weihnachten war gelaufen... Ich bin zurückgefahren und hab zum ersten Mal in meiner Wohnung geweint. Stundenlang. Meine Oma rief ein paar Tage später an und entschuldigte sich. Sie hat sich erkundigt und mit anderen gesprochen. Homöopathische Mittel gibt es doch auch, oder Olivenöl. Eine hat gesagt ihr hätte es geholfen. Ich war ihnen nie wirklich böse deswegen, dieses Stigma begleitet mich überall hin. Wer kennt Sie nicht? Die Blicke in der Öffentlichkeit, wenn man mal wieder automatisch genüsslich am Kopf kratzt, weil es in einem schon drin ist. Übergegangen in Fleisch und Blut und nicht mal mehr bewusst merkt, was man macht. Leute die sich wegsetzen, weil sie denken es wäre etwas Schlimmeres oder ansteckendes wie Läuse. Irritierte Blicke. Wenn man sich auszieht und kurz der erste "Schnee" fällt, weil so viele Schuppen aus dem Jackenkragen fallen. Wenn man sich auf der Arbeit kaum konzentrieren kann auf das was gesagt wird, weil der Kopf so juckt. Man schämt sich dafür. Man schämt sich schwach zu sein und es nicht in den Griff zu kriegen. Man ertappt sich immer wieder selbst dabei wie die Finger in das Haar gleiten. Man schneidet sich die Fingernägel kurz um so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Wer kennt das nicht? Die Zeit der Homöopathie, der Öle und Salben... Ernährung ändern und auf Zucker verzichten. Ich habe das alles durchgemacht. Stress reduzieren - mehr Spaß am Leben. Ich habe alles probiert doch etwas blieb nach wie vor Konstant in meinem Leben. Diese verdammte Schuppenflechte... Ich arbeite an der Uni und ich habe den Betriebsarzt am Ende konsultiert. Ob er irgendjemanden kennt hier in München, einen Hautarzt der sich auf Schuppenflechte spezialisiert hat, irgendwer der mich ernst nimmt und mir endlich helfen kann. Er hat mich an die Hautklinik der Uni verwiesen und gesagt, dass es dort eine ganze Abteilung gibt nur für Schuppenflechte. Ärzte die sich mit nichts anderes beschäftigen. Hoffentlich alles schon mal gehört und gesehen haben und Ideen und Arzneimittel kennen die wirklich wirken. Die Odyssee durch die Bürokratie der Klinik entfällt an dieser Stelle mal, trotzdem bevor man in die Abteilung kommt muss man in die normale Ambulanz. Dort traf ich auf eine junge Ärztin die mir all das nochmal verschreiben wollte, was ich schon mal bekommen hab. Am Ende gab es ein Rezept für eine Cortison Lösung und den Vermerk in die Psoriasis Abteilung zu gehen. Ich war endlich dort. Nach der Schilderung all meiner Probleme empfahl mir das Rezept zu zerreißen, es würde sowieso nicht helfen. Es war wie ein Boxkampf jetzt, ich und meine Hoffnung gegen die bittere Erkenntnis. Eine Mandelentzündung kann auch im Zusammenhang mit der Schuppenflechte stehen. (1:0 für die Krankheit) Das ich auch noch zwei Autoimmunerkrankungen hab macht es nicht besser. Die können sich gegenseitig potenzieren (2:0 für die Krankheit und meine miesen Gene) Ab und zu Probleme mit den Händen? Könnte schon auf die Arthritis Form hindeuten (3:0 und damit KO für mich) In meinem Stadium und mit meiner Geschichte war ich ein Kandidat für die innere Behandlung bereits. Trotzdem wollte die Ärztin noch einen letzten Versuch wagen die Psoriasis mit äußerlichen Mitteln in den Griff zu bekommen. Sie verschrieb mit Enstilar. Wir rückten meiner Schuppenflechte also mit der großen Keule und einer kurzen Intensivbehandlung zu Leibe. Eine Woche täglich! Aber nur diese eine Woche und danach abwarten und schauen, und bitte zum Rheumatologen gehen und abklären ob ich die Arthritis Form haben könnte. Hätte, könnte, sollte... bedeutet ein anderer Arzneiplan. Wenn jemand mit Enstilar nicht vertraut ist? Ich glaub hier im Forum gibt es schon einige Berichte. Was mich wunderte, eigentlich ist es wohl für die Anwendung auf der Haut geeignet, nicht grade für die Kopfhaut! In diesem Produkt befindet sich Paraffine - also Wachse... Zum Kotzen das irgendwann, irgendwie aus den Haare zu bekommen! Meine Haare litten unter der Behandlung, ich unter der Tatsache, dass ich das Zeug nicht aus dem Haar bekommen würde. Und trotzdem nach einer Woche war der Juckreiz verschwunden. Keine Flecken mehr zu sehen. Weggezaubert! Sie war weg! Weg! Weg! Weg! Einen ganzen Monat lang. Warten und innehalten. Durchatmen und sich nicht mehr kratzen. Keine Schuppen mehr, sich wundern warum man sich nicht mehr kratzen muss. Schwimmen gehen, das Leben genießen und sich freuen. Die Zeit war toll, aus solchen Momenten muss man seine Energie ziehen - unbedingt! Der Rückfall kam... nach einem Monat ging es schleichend wieder los. Nur ein wenig am Hinterkopf... Also das tolle Mittel wieder nutzen, wieder irgendwie das Wachs aus den Haare bekommen. (Stärke ins Haar schütteln hilft da tatsächlich wunder) Beim Rheumatologen anmelden und abklären lassen ob man Arthritis hat oder bekommen könnte. Röntgen gehen, Blut abnehmen und auf Ergebnisse warten. Schuppenflechte wieder bekämpfen. Ergebnisse: positiver Befund der Genanalyse - eine Arthritis könnte sich entwickeln, momentan keine Anzeichen - bitte beobachten und ggf. erneut zum Rheumatologen neben Befund des Röntgen: Melorheostose (Wachsknochen; danke ich hab nicht genug Probleme) - beobachten, sollte keine weiteren Probleme machen Entzückend oder? Ich meine, meine Reise war lang und beschwerlich, auf einmal macht vieles Sinn was meine Familie betrifft und was mich betrifft. Doch ich bin nicht am Ende - oder am Gipfel angekommen, wie man so schön sagt. Momentan wirkt es so als sei meine Schuppenflechte resistent geworden gegen die Behandlung mit Enstilar. Es verliert seine Wirkung, die Intervalle der freien Zeit - gibt es nicht mehr. Der Juckreiz ist unmittelbar am nächsten Tag nach der Behandlung wieder da. Die Schuppenflechte hat jetzt in den letzten vier Wochen meinen Gehörgang und meine Ohrmuschel befallen. Ich muss habe mir fest vorgenommen wieder zur Hautklinik zu gehen, auch mit der Nervosität und dem unguten Gefühl jetzt wohl eine innere Behandlung beginnen zu müssen. Ich weiß, es gibt unterschiedliche Formen und Ausprägungen von der Psoriasis, jeder empfindet etwas anderes, nimmt sie anders war. Doch irgendwie leiden wir alle darunter und haben manchmal schwere, schwarze Stunden an dem nichts mehr geht. Doch ich glaube uns alle eint auch etwas! Wir alle kämpfen dagegen. Wir alle finden den Mut wieder aufzustehen und weiter zu machen, uns eben nicht die Lebensfreude und Qualität nehmen zu lassen! Wir sind noch lange nicht am Ende angekommen, haben noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft! Es gibt neue Mittel und Produkte und ich glaube fest daran irgendwann werde auch ich mit der Ärztin etwas finden was mir hilft und mich endlich beschwerdefrei werden lässt. Ich weiß das war ein mega langer Text und wer immer sich die Zeit dafür nimmt ihn durchzulesen - danke! Danke das du an meiner Geschichte teil nimmst und vielleicht auch dich darin wiederfinden kannst. Dank das du mir zeigst, dass ich nicht alleine damit bin. Danke für das Verständnis! Danke für all die Worte hier die einen aufbauen und weiter machen lassen. Danke, dass ihr alle eure Erfahrungen hier teilt. Ihr seid toll und wundervolle Menschen Christin aka LütteDeern
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