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  1. Bill-y

    Guter Rat?

    hallo zusammen, nach einer längeren Ruhephase hat mich jetzt der Schmerz wieder eingeholt. Vor ungefähr einem Dreiviertel Jahr hatte mich der erstmals aufgesuchte Rheumatologe nach eingehenden Untersuchungen ohne objektiven Befund im mit "kommen Sie wieder, wenn etwas anschwillt" und der Diagnose "Psoriasis arthritis möglich nach Hause geschickt. Irgendwann waren die Schmerzen im unteren Rücken und Fingern, Zehen und Achillessehnen dann weniger geworden und eine ganze Weile waren sie so verschwunden, dass ich mich schon selbst gefragt hatte, ob ich mir das Ganze nur eingebildet habe. Seit Ende März ist nun alles wieder wie angeknipst. Ich hab mir mit wenig Hoffnung einen neuen Termin beim Rheumatologen gemacht. Mein Ziel dabei ist eigentlich "nur" eine etwas klarere Diagnose. Weil ich gerade wegen noch weiterer Probleme (Arthrosen /Psoriasis an den Händen) eine Reha beginne und auch beruflich mittelfristig eine Veränderung suchen muss. Auf Verdachtsdiagnosen wird da allerdings seitens der Kostenträger keinerlei Rücksicht genommen und es wäre schon wichtig es schwarz auf weiss auf einem Papier stehen zu haben, dass ich ich kein arbeitsscheuer Simulant bin. Das einzige verifizierbare Pfund, was ich beim Rheumatologen nun in die Waagschale werfen kann ist ein MRT Befund auf dem eine Sehnenansatzentzündung in der Halswirbelsäule bestätigt wird. Ein erhöhter Rheumawert hat in der Vergangenheit eher zu verwirrung geführt und Schmerzen sind irgendwie ohne Schwellung nicht genug bei meinem Arzt. Das ist das eine, dass ich einfach mal so los werden wollte, das andere ist: Ich habe schon die letzten Nächte oft wegen Schmerzen tief unten im Rücken wachgelegen. Aber heute nacht tat mir quasi die Wirbelsäule von oben bis unten weh. dieselben blöden Schmerzen. Als wenn es links und rechts der Wirbelsäule auf allen Etagen weh tut. Es tut im Ruhezustand wirklich so weh, dass selbst das Sitzen kaum aushaltbar ist. und es strahlt in Arme und Hüfte/Bauch und Beine aus. Kennt das wer? das würde mich irgendwie sehr beruhigen. ....danke fürs Lesen :-)
  2. Hallo, ich wollte mal wissen ob jemand Erfahrungen mit PSA und Enthesopathie und deren Diagnostik hat. Vielen Dank erstmal. pro?
  3. turtle

    Statusupdate

    Hallo zusammen, ich möchte nach langer langer Zeit mal einen Zwischenstand geben. Das fällt mir nicht leicht, da ich eigentlich nicht jammern mag und nun - nachdem ich es zulasse, Euch zu schreiben - hier sitze und heule. Und klare Gedanken kann ich auch nicht mehr fassen. Ich versuche mal, das Posting zu strukturieren: 1. Ich habe nun 6 Mal MTX gespritzt; beim ersten Mal 15 mg mit starker Übelkeit für 2,5 Tage, dann bin nach Rücksprache mit der Rheumatologin auf 10mg runtergegangen und 3x die Woche Folsäure. Meiner Haut geht es super, jedoch habe ich im Moment, habe mir in der letzten Woche kein MTX gespritzt, da ich einen Protonenpumpenhemmer und Diclophenac nehmen wollte, da ich es solche Probleme mit LWS und / oder Ischias habe, dass ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Nun kommt aber seit ein Paar Tagen der Juckreiz in der Leistengegeng und an den Handinnenflächen, wo ich noch als letztes Symptome hatte, wieder. Außerdem sind diese Stellen auch rot (Hand) bzw. weiß schuppig (Leiste). Habe wegen der Schmerzen auch vom 30.5. bis 22.6. Prednisolon genommen (3 Tage 20mg, 5 Tage 15mg, 6 Tage 10mg, 5 Tage 5mg, 5 Tage 2,5mg). Mit 20 und 15mg ging es mir schmerzmäßig ziemlich gut, jedoch kam unter Kortison dann ein Taubheitsgefühl im li Bein hinzu (s.u.) 2. Ich habe beim letzten Termin in der Hautklinik einen Arztbericht angefordert. Dort steht nun, dass nur ein Verdacht auf Pso inversa und PSA vorliegt, da bei einer Biopsie eine oberflächliche Dermatits mit indirekten Hinweisen auf ein subakutes Ekzem herauskam. Aber da war die Stelle schon lange mit Silkis behandelt. Nun habe ich im Moment eher nichts mehr, was ja gut ist, allerdings hatte ich mir überlegt, dass ich wegen meiner Rückenproblematik einen Antrag auf GdB stellen möchte. Und auch vorher waren sich die Ärzte nie so einig, ob ich wohl eine Pso inversa oder ein Ekzem habe, da die Schuppung fehlt. Hier dann auch noch das Gefühl - gehöre ich hier in das Forum, wenn das noch nicht mal klar ist. Als Jugendlicher hatte ich immer mal wieder einen oder 2 Flecken, die sich geschuppt haben, das ist aber als Röschenflechte diagnostiziert worden (mehrfach). Vor einer Diplomprüfung hatte ich den ganzen Rücken voll mit juckenden, erhabenen, trockenen, leicht schuppenden Herden, aber auch das ist vom Hautarzt als Ekzem diagnostiziert worden und mit einer Creme (keine Ahnung was) behandelt worden und ist auch nach der Prüfung wieder weggegangen. 3. PSA oder nicht PSA: auch das ist nicht klar. Hatte vor 5 1/2 Jahren ein entzündetes Sprunggelenk und habe am anderen Fuß einen dicken und deformierten 2. Zeh, aber auf einem herkömmlichen Röntgenbild ist keine Gelenkveränderung erkennbar. Zusätzlich habe ich überall an der Wirbelsäule Verschleißerscheinungen, die aber nicht (?) mit einer PSA zusammenhängen, sondern mit meiner Hyperlordose, einer leichten Skoliose, meinem Alter (bin 55), meiner Veranlagung zusammenhängen (aus Orthopädensicht). Die Rheumatologin meinte anfangs, dass so viele Faktoren für PSA sprechen, dass sie auf PSA tippen würde. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr sicher und möchte das ISG im MRT sehen. HLAB 27 ist negativ und auch sonst keine Rheumafaktoren. Die Rheumatologin sehe ich am 16.7. wieder. 4. Mein Vater hatte einige Jahre massiv mit Schuppenflechte zu kämpfen. Er kämpft jetzt aber nur noch ab und zu mit einem kleinen Herd. 5. Wirbelsäule: Ich habe in L4/L5 ein Wirbelgleiten Grad 1 durch die Hyperlordose, habe in diversen Segmenten eine fortgeschrittene Facettengelenksarthrose, habe Bandscheibendehydrierungen, an verschiedenen Stellen Bandscheibenprotrusionen, aber keine Verengung des Spinalkanals, habe permanent Ischiasschmerzen, die die letzten Wochen immer in den Po ausstrahlen, teilweise weiter runter und seit 2. Juni habe ich ein taubes linkes Bein. Dieses Taubheitsgefühl weitet sich immer weiter aus. Und die Ärzte wissen auch nicht so recht, was es ist. Der Neurologe tippt, nachdem BWS, HWS und LWS per MRT untersucht wurde, auf ein Piriformis-Syndrom. Die Neurochirurgin, zu der ich aus lauter Verzweiflung gegangen bin, meint, dass es eher an den Facettengelenken liegt, es könnte aber auch der Gleitwirbel sein, aber sie würde vermuten eher Facettengelenke. Sie möchte mich jetzt dort spritzen und parallel dazu Akupunktur geben. Mein Problem ist nur, dass sie in 2 Wochen in Urlaub geht und nun die Behandlung anfangen, aber dann erst einmal unterbrechen würde. Dienstag haben wir noch mal eine Besprechung diesbezüglich. Physiotherapie habe ich schon, aber bisher merke ich keinen Unterschied, außer dass ich das Gefühl habe, dass es über Tage hinweggesehen schlimmer wird. 6. Ein Taubheitsgefühl in den Füßen habe ich seit März 2017, von dem Tag an, als meine Eltern gesagt haben, sie ziehen ins betreute Wohnen. Mittlerweile haben wir ihnen geholfen, die Wohnung aufzulösen und der Stress ist vorbei, außer, dass wir einen Teil der Bücher und Dinge zu uns genommen haben und sie größtenteils bei uns im Haus in Kisten verteilt auf Keller und Dach stehen. 7. Ich weiß, dass ich mit Psyche generell schnell reagiere und habe auch schon diverse Therapien gemacht. Bei meiner alten Therapeutin würde ich momentan keine Therapie mehr bewilligt bekommen, außerdem ist sie für das nächste halbe Jahr dicht. Und was anderes bekommen ist auch nicht gerade einfach. Ich bin einfach am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter und finde das Leben im Moment dermaßen anstrengend. Ich kann mich aber auch nicht die nächsten 3 Wochen aus meinem momentanen Leben herausziehen, da unsere Tochter Mitte Juli für ein Jahr nach Südafrika (Auslandsschuljahr) geht und im Moment seit Donnerstag ihre Gastschwester noch bei uns ist. Die Mädchen fliegen gemeinsam. So ist auch hier noch eine Mehrbelastung da. Außerdem habe ich in der Arbeit 3 stressige Projekte am Hut zusätzlich zum Tagesgeschäft und wenn ich schlapp mache, bricht zumindest für eine Zeitlang ein ziemliches Chaos aus, weil nur unzureichend Ersatz da ist, die Situation manpowermäßig eh schon angespannt ist und meine Dinge, wenn sie nicht getan werden, im Desaster enden, wegen Softwareabkündigungen und Notwendigkeit für andere Umstellungen. Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird, dass es irgendwann in Bälde in einer Lähmung des Beines endet, ich ja noch nicht mal weiß, wo das Problem liegt und ich andererseits wegen des Gleitwirbels auch eine Versteifung nicht prickelnd finde von dem was man hinterher hört und dass es am nächsten Wirbel weitergeht. Außerdem scheint es doch relativ häufig zu sein, dass die Schmerzen nicht aufhören, da die Schrauben nicht optimal sitzen und Muskulatur und Nerv geschädigt werden. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass es am anderen Bein mit den Sensibilitätsstörungen anfängt, teils habe ich ein Kribbeln im Gesicht. Ich glaube, ich bin einfach nervlich am Ende, aber ich möchte die 3 Wochen durchhalten. Und jetzt krank schreiben lassen mag ich auch nicht, da ich unserem Gastkind ein bisschen bieten möchte, mein Mann aber nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren wird und somit ich die einzige bin, die fährt. Unser Sohnemann ist absoluter Führerscheinneuling, so dass ich auch hier die Verantwortung zu groß sehe. Und wenn ich krank geschrieben wäre, würde ich mich das nicht trauen. Nein und Reduzierung meiner Arbeitszeiten ist für mich im Moment auch keine Option, da das Auslandsjahr von unserer Tochter eine Stange Geld kostet und unser Sohn jetzt das Studium anfängt, außerdem wir gerade erst seit ein paar Jahren im eigenen Haus wohnen. Falls ich mich hinterher entschließen sollte, in eine Akutschmerzklinik zu gehen, hätte da jemand eine Empfehlung? Wirbelsäule, Psychosomatik, Haut, evtl. rheumatisch? LG
  4. Guten Tag, habe bitte folgende Frage: kann "Psoriasis Arthritis" sicher ausgeschlossen werden, weil HLA-Merkmale der genetischen Blutuntersuchung HLA-B*27, HLA-B*57 und HLA-C*06 negativ sind? Bereits vorhanden seit über 10 Jahren leichtere Form von Psoriasis an der Haut (Kopfhaut, Pospalte, Peniswurzel, unter dem Hodensack, Achselhöhle) sowie an den Hand- und Fußnägel. Danke. Andre.F
  5. Hallo zusammen, seit einiger Zeit plagen mich Knieschmerzen. War beim Orthopäden, der schloss schon einmal Rheuma laut extra Blutuntersuchung aus. Er verschrieb mir eine Kniebandage und Rehasport. Phasenweise habe ich Schmerzen in den Handgelenken besonderns zu den Daumen hin. Ich habe PSo vulgaris seit 2006, seit zwei Jahren Pso an den Finger- und Fußnägeln vereinzelt. Denke nun nach, ob ich PSA habe oder nicht. Habe schon gehört, dass ich am besten zu einem rheumaerfahrenen Internisten gehen soll???? Welche Untersuchungen müssen gemacht werden und welche Medikamente gibt es? Zur Zeit nehme ich Fumaderm, seit einigen Wochen aber erst, dieses hilft wohl nicht dagegen. Wie kann ich die PSA, wenn es eine ist, in den Griff kriegen?? Welcher Sport ist gut? Viel Bewegung? Radfahren gut? Ich habe so viele Fragen :-)) Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus LG
  6. Hallo zusammen, mein Name ist Tina und ich komme aus Hamburg. Seit November letzten Jahres ging es mir von Tag zu Tag schlechter. Ich fühlte mich schlapp und müde, habe abgenommen ohne erklärlichen Grund und Schmerzen in den Handgelenken, Schwellungen und heiß. Nach einer langen Reise durch verschiedene Arztpraxen bin ich im Rheumazentrum der Schönklinik Eilbek gelandet und nun kommt so langsam Licht ins dunkel. Der Verdacht erhärtet sich dass ich an Psoriasisarthritis erkrankt bin. Einige Untersuchungen stehen noch aus, aber ich bin sehr froh endlich ernst genommen zu werden.Und hoffe sehr das ich bald ein Medikament bekomme das mein Leben wieder lebenswerter macht LG Tina
  7. Hallo zusammen, seit ein paar Jahren weiß ich, dass meine schuppige Stelle am Kopf Psoriasis ist. Was ich nicht wusste und mir auch meine Haut geschweige denn Hausärzte nicht gesagt hatten war, dass es P. Arthritis gibt. Vor ein paar Wochen nun spürte ich hin und wieder ein Stechen am äußeren Ende einer der unteren Rippe auf der linken Seite sowie ein Stechen hinten im Brustwirbelbereich. Der Schmerz war nicht wirklich stark oder einschränkend, vielmehr verstörend. Nach ein paar Tagen kam ein Stechen am Muskelansatz meines Unterarmes, an der Elle hinzu. Auch diese Schmerzen waren eigentlich nur leicht und stechend. Der Schmerz war auch nicht über den ganzen Tag wahrnehmbar und auch nicht durchgehend. Man könnte ihn vielleicht als flackernden Schmerz beschreiben, der teils auch nur ein paar Sekunden anhielt, wieder verging und dann wieder kam. Mitunter war auch längere Zeit nichts bemerkbar (teils über eine Stunde oder länger). Nach ca. einer bis eineinhalb Wochen war der Spuk vorbei. Nach etwa weiteren fünf bis sieben Tagen begann der stechender Schmerz wieder, diesmal jedoch in den Fingern, teils im Knie, in den Schultern und manchmal in den Handgelenken. Auch hier war der Schmerz sehr gering, stechend, "flackernd" und es langen teils längere Zeiträume der Beschwerdefreiheit vor. Ich konnte weder Schwellungen noch eine Steifheit der Gelenke ausmachen, auch kann ich nicht sagen, dass die Schmerzen immer zu bestimmten Tageszeiten auftreten. Insgesamt sehr befremdlich und beängstigend. Symptombeschreibungen der P. A. haben mir nicht wirklich weitergeholfen, deswegen würde es mich freuen, wenn Betroffene hier im Forum eine Einschätzung abgeben könnten. Dafür schon mal vielen Dank und alles Gute!
  8. Hallo Ihr, mich fragte gerade jemand, wie ein Rheumatologe denn die Psoriasis arthritis für gewöhnlich diagnostiziert, welche Untersuchungen er macht. Meine Antwort war (sinngemäß): Der eine so, der andere so. Bei mir war das ein Abtasten und eine Szintigraphie. Wie war das denn bei euch?
  9. PseudoTom

    Neu und verzweifelt

    Guten Morgen zusammen, ich leide seit seit 6 Monaten an den Symptomen der PSA und habe jetzt endlich erfahren woran ich erkrankt bin. Zum Wahnsinn treiben mich die Schmerzen an der Lendenwirbelsäule und am linken Fuss, hier sind es 3 Zehen und mittlerweile auch das Gelenk. Schuppenflechte habe ich am linken Knie und an der Kopfhaut. Ich denke, dass sich alles im "Anfangsstadium" befindet. Es sind etwa 4 Monate in denen ich nicht durchschlafen konnte, ich wache jede Nacht gegen 3 Uhr auf vor Schmerzen. Das geht mir auch an die Substanz und an die Psyche Ich nehme keinerlei Medikamente und bin seit 14 Tage arbeitsunfähig. Bitte gebt mir etwas Hoffnung, dass ich nicht ständig unter diesen wirklich heftigen Schmerzen leiden werde. Heute ist dann auch der große Tag, meine Laborergebnisse vom Rheumatologen werden da sein und es wird mir der Befund mitgeteilt. Dass ich PSA habe scheint zu 95 % sicher, das sagte auch der Arzt............... Gruß
  10. borchertmatthias

    Psoriasis Arthritis Ja oder Nein ?

    Seit längeren habe ich Schmerzen vom rechetn Ichiasnervansatz bis runter ins rechte Bein . Meine bisherigen Behandlungen haben ergeben , dass ich auf dieser Seite eine Blockade ein gestellt hatte . Für diese Erenntniss musste ich lange auf einen Termin bein Orthopäden warten .bei den einen hatte ich erst kkeinen Trermin erhalten und wurde immer wieder hin gehalten . Bis bei einen anderen anrief und sofort innerhalb von 2 Wochen einen bekamm . Dieser hat erst mal Rötgenbilder gemacht und da habe ich am 5.4. dieses Jahr die Auswertung .Durch Untersuchungen bei meinem Hautarzt besteht schon der Verdacht , dass einige Gelenke befallen sind . Biher mache ich Krankengymastik , die der Orthopede verordet hat und hab das Schwimmen wieder auf genommen , was ich seit 3 Jahren vernachlässigt hatte . Ich bin gespannt , was raus kommt . Vielleicht habe ich seit einigen Jahren dann den eindeutigen Beweis . Biherige Medikation ist seit einigen Simponi . bis Denne
  11. Liebes Forum, während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll. Symptome/Befunde: 29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich. Ich habe keine Schmerzen in anderen Gelenken. Keine Morgensteifigkeit. Keine Wurstfinger/Zehen. Keine Schmerzen in Ruhe. Keine für mich sichtbaren Schwellungen an anderen Gelenken außer dem Knie. Keine für mich sichtbare NagelPSO. Allerdings bin ich immer müde. Blutwerte in Ordnung. Rheumafaktoren negativ. Kniegelenkflüssigkeit unauffällig. MRT-Knie: Knorpelschaden. Ärztemarathon: Hausarzt: "Gehen Sie zum Orthopäden und zum Radiologen (MRT)." Radiologe: "Knorpelschaden. Ursachenklärung/Behandlung beim Orthopäden." Orthopäde: "Knorpelschaden. Wohl vom Sport. Kann man nicht viel machen. Gehen Sie zum Chirurgen und lassen es punktieren." Chirurg: "Ist punktiert. Ich sehe, sie haben Schuppenflechte. Gehen Sie zum Nuklearmediziner und lassen eine RSO (Radiosynoviorthese) am Knie machen, Verdacht PSA". Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA." Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA" Rheumatologe: Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten. Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen. MTX: Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden). Die Unsicherheit: Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt. Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen. Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps Gute Besserung euch allen!
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