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  1. Hallo, ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Menschen die mir etwas beantworten können. Erfahrungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Experimente. Zu mir: Ich selbst habe seit meiner Kindheit Psoriasis am Kopf. Inzwischen auch in den Ohren und ein Fleck an der Lippe. Dass ich Psoriasis habe, weiß ich erst seit letztem Jahr. Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. Seitdem beschäftige ich mich mit Autoimmunerkrankungen, Ernährung, Entspannung, Sport, Schlaf, Meditation, EBV, nehme an Studien teil etc. Fumarsäure ist inzwischen auch als MS Medikament zugelassen. Es gibt diverse Autoimmunerkrankungen in meiner Familie. Alle haben was anderes. Erschreckenderweise hat jeder in meiner Familie was. Sehr schnell befasste ich mich mit ungeklärten Ursachen. Ich hörte auf zu rauchen, hörte auf zu trinken, fing an diverse Diäten auszuprobieren. Die logischste Diät war das Wahls Protocol. Sie war mir aber zu kompliziert und kein Arzt hat mich dabei unterstützt. Dann fing ich mit anderen Diäten an während dessen nahm ich einer Studie für ein Weihrauch Experiment teil und mir wurde bereits Monate vor Medikamenteneinnahme monatlich das Gerhirn gescant. Zur Zeit mache ich eine zyklische Ketogene Diät, antiinflammatorisch, Paleo Prinzipien und Low in Micotoxins. Dazu kommt alle 3-7 Tage ein Refeed Day mit Proteinfasten. Klingt mega kompliziert, ist es auch. Lohnt sich aber: http://www.bulletproofexec.com/ Ergebnisse: Wesentlich mehr geistige Leistung Bessere Stimmung Mehr Muskeln bei weniger Sport Adrenal Fatigue Syndrom (burnout) überwunden. MS seit einem halben Jahr stabil Und noch viel mehr.... Worauf ich hinaus will, wenn ich diese Diät befolge, wird meine Psoriasis fast schlagartig WESENTLICH besser. Wenn ich dann aus der Ketose rauskomme und Proteinfasten mache kommt Sie wieder. Aber nicht so doll wie in der Woche davor. Wenn ich diese Diät über mehrere Wochen bis Monate sehr diszipliniert befolge ist die Pso irgendwann ganz weg. Auch beim Proteinfasten Tag.... Als ich dann für 3 Tage im Urlaub war und gegessen habe was ich wollte, kam NACH 3 TAGEN alles wieder und zwar so schlimm wie eh und jeh... Jetzt geht sie erst langsam wieder zurück... Ich habe inzwischen super tolle Ärzte gefunden und die meinten es könnte mit einer Typ 3 Allergie zu tun haben. Sich darauf testen zu lassen ist in Deutschland nicht offiziell anerkannt und deshalb Selbstzahler Leistung. Ergebnisse stehen noch aus. Wir haben noch diverse andere Sachen getestet und herausgefunden dass ich mit einem Darmparasiten befallen bin, der in DE nur ganz selten vorkommt.... und ich war seit Jahren nicht im Ausland. Ich habe 2 Threads zum Thema ketogene Ernährung gefunden in der Suche, beide sehr alt.... Meine Frage: gibt es irgend jemanden in diesem Forum, der annähernd ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
  2. Kleine Leidensgeschichte plus kleine persönliche Lösung Hallo Forum, wie wohl die meisten hier habe ich mich mit dem Problem Schuppenflechte schon seit Jahren auseinander zu setzten. Mittlerweile habe ich gelernt, wo bei mir die Schuppenflechte herkommt und wie ich das Problem in den Griff bekomme. Es ist natürlich nur eine persönliche Lösung und hat sicher keinen großen allgemeinen Wert, dennoch möchte ich meine kleine Story plus meine kleine persönliche Lösung hier kurz schildern; vielleicht trifft diese Geschichte auch auf den ein oder anderen Leser dieses Forums zu und vielleicht hilft meine kleine persönliche Lösung ja auch dem ein oder anderen Leser hier. Kurze Geschichte Schuppenflechte kenne ich schon seit meiner Jugendzeit, damals eher harmlos. Über die Jahre verschlechterte sich das Krankheitsbild. Irgendwann erkannte ich einen klaren Zusammenhang: die Menge meines Alkoholkonsums korreliert mit der Ausprägung meiner Hautkrankheit, je mehr Alkohol ich zu mir nehme, umso stärker tritt die Schuppenflechte in Erscheinung. Verzichtete ich ganz auf Alkohol, bildet sich die Flechte zunächst Tag für Tag etwas zurück und verschwindet schließlich vollständig, ohne irgendwelche Spuren oder Narben zu hinterlassen. Persönliche Situation: als langjähriger Single wurde es für mich zur Gewohnheit abendlich zwei bis drei Biere zu trinken, oder eine dreiviertel Flasche Wein zu konsumieren, die Schuppenflechte entwickelte sich über die Jahre, bis sich schließlich etwa Handteller große und juckende Flecken an den Ellbogen zeigten und einige etwas kleinere Flecken an den Unterschenkeln auftraten. Vor Kurzem lernte ich eine Frau kennen und überlegte, wie ich jetzt mit meiner Flechte umgehen soll. (Für mich persönlich ist es eigentlich gar nicht so schlimm in meinen eigenen Schuppen aufzuwachen und mir die Blutspuren im Bett vom nächtlichen Kratzen anzusehen, aber was soll meine neue Frau davon halten, wie soll sie sich damit fühlen?) Ich hab nachgedacht und fand eine einfache Lösung: Du hast Wunden, verbinde sie! Ich wollte nicht, dass jemand meine verkratzten Flecken sehen muss und in meinen Schuppen aufwacht. Ich lies den regelmäßigen abendlichen Schoppen weg, um die Krankheit zu lindern und überklebte die Flecken mit elastischem Pflaster (Flexomull, irgendwie sowas…) – und war verwundert: 1. das Pflaster war weich und anschmiegsam 2. ich seh die Wunden nicht mehr, sie sind überdeckt 3. ich kratz nicht mehr so viel (vielleicht auch, weil die Wunden nicht mehr so stark gereizt werden). 4. ich wache auf und mein Bett weist weder Schuppen noch irgendwelche Blutspuren auf (und wenn ich mich doch kratzte, ist immer noch ein Flies darüber, ich kratze nicht mehr direkt auf der Haut). Was ich sagen will: Keine Medikation, keine Salbe, keine Tinktur hat bei mir je geholfen, bei mir wirkt nur der vollständige Verzicht auf Alkohol. Da ich jetzt nichts mehr trinke, erleichtere ich mir die Zeitspanne bis zum gänzlichen Abklingen der Symptome durch einfaches Überkleben mit geeignetem Pflaster (die Freundin hat sich gefreut). Und: Für mich ist klar, selbst wenn das mit der neuen Beziehung nichts dauerhaftes werden sollte, die Sache mit dem Pflaster behalte ich bei, es kostet nicht viel und wirkt für mich sehr lindernd. Viele Grüße Euer Neverkien
  3. Hallo liebes Expertenteam Ich leide seit 25 Jahren an Psoriasis. Hatte immer wieder Schübe, rsp. auch wieder Pausen. Seit meiner zweiten Schwangerschaft allerdings beruhigt sich meine Kopfhaut einfach nicht mehr und der Juckreiz ist unerträglich. Medikamente (Elocom, Dermovate) helfen gar nicht mehr. Aloe Vera, Produkte vom Toten Meer, Produkte mit Urea helfen auch gar nicht. Mein Hautarzt hat resigniert und kann nicht weiterhelfen. Haben Sie noch eine Idee, was ich ausprobieren könnte? Ich trinke übrigens häufiger ein Bier (ca. 2 Mal pro Woche), sonst keinen Alkohol. Könnte das die Lage verschlimmern? Allerdings hatte ich in der Schwangerschaft starke Pso und trank keinen Tropfen Alkohol. Vielen Dank für die Hilfe und freundliche Grüsse Wybren
  4. Hallo zusammen, ich möchte Euch hier mal meine Erfahrungen über viele Jahre mitteilen. Viele von Euch werden sich sicherlich zumindest zum Teil wiedererkennen. Vielleicht hilft Euch der eine oder andere Tip ja auch. Bei mir ging es in der Pubertät los, dass ich mit einem Mal Bläschen an den Fußsohlen bekam. Dazu permanenter Juckreiz. Unbeschreiblich. Die Folge: jeden Morgen blutige Fingernägel und blutiges Bettzeug. Kein Besuch bei diversen Hautärzten mit allen ihren Therapien brachte Linderung. Irgendwann habe ich zufällig herausgefunden, dass heißes Wasser guttat. Also nach dem Duschen oder langem Tragen von Schuhen immer wieder heiß im Waschbecken gewaschen. So ließ sich zumindest der Juckreiz und damit das Kratzen stundenlang unterbinden. Nach der Geburt unseres ersten Sohnes und einer Umstellung im Job ging es dann auch an den Händen los. Wahrscheinlich ausgelöst durch Stress. Damals war ich Konstrukteur und habe viel am Zeichenbrett gearbeitet. Es ging dann so weit, dass ich blutige Spuren auf den Zeichnungen hinterlassen habe, weil die Haut an den Fingern durch Cortison relativ dünn geworden war. Dann habe ich angefangen, meine Essgewohnheiten zu untersuchen und meine Ernährung auf viel Salate usw. umgestellt. Da wurde es nur noch schlimmer! Teilweise hätte ich im Stehen einschlafen können. Ohne Ende Bläschen an den Händen und Füßen. Dazu dann immer wieder "gesunde Ernährung" und noch mehr Leid. Alle Versuche mit Meersalzbädern und Salben brachten allenfalls kurzfristige Besserung. Ich habe zu der Zeit auch ganz deutlich gespürt, dass das Problem von innen kommt. Also kann eine äußerliche Behandlung ja allenfalls die Symptome lindern aber nicht das Problem beseitigen. Meine Erfahrung ist also, dass man mit Mittelchen, egal welcher Art, keinen Erfolg erzielen kann. Durch Zufall habe ich dann herausgefunden, wie es mir besser gehen kann: Ich habe einige Tage hintereinander keinen Salat gegessen, der mit frischen Tomaten, Essig, Öl und teils auch mit Zwiebeln angemacht war. Und siehe da: die Beschwerden gingen ziemlich schnell zurück. In der Folge habe ich mit Lebensmitteln noch weiter probiert. Hier mal meine Liste der Dinge, die ich am Besten gar nicht und höchstens mal ausnahmsweise in kleinen Mengen roh essen darf, gekocht kein Problem: Essig (besonders schlimm: Balsamessig!) Senf (süßer Senf geht einigermaßen) Rohe Tomaten Rohe Zwiebeln Radieschen Sellerie Lauch- oder Frühlingszwiebeln Bestimmte Rot- und Weißwein Milch (auch haltbare muss dringend nochmal aufgekocht werden) Zitrone Orange Kiwi (besonders agressiv!) Erdbeeren (superagressiv!) Limetten u.ä. Dazu zählen natürlich auch alle Lebensmittel, die Bestandteile der Liste enthalten! somit muss ich auch bei Grillsoßen, Dressings usw. aufpassen. Man kann also erkennen, dass das Problem bei mir weitestgehend Säuren sind! Wenn ich wochenlang brav war, macht mir auch eine Bratwurst mit Senf oder ein Glas Wein nichts aus. Danach ist dann aber wieder Disziplin angesagt. 2, 3 Mal hintereinander in einer Woche sündigen bedeutet einen Rückfall. Aber ich kann das so gut kontrollieren, dass ich heute ohne Beschwerden leben kann. Immerhin hat das dann auch 20 Jahre gedauert. Übrigens: Rauchen und Alkoholgenuss macht mich für Rückfälle empfänglicher!! Also passe ich auch da auf. ich esse supergerne asiatisch scharf. Das macht mir gar nichts aus und hat überhaupt keinen Einfluß auf die Flechte. Mein Tip an Euch: experimentiert doch mal mit den o.g. Lebensmitteln bzw. lässt sie einfach mal für ein, zwei Wochen weg oder kocht sie vorher, sodass die Säure rauskocht. Und schaut Euch die Inhaltsangaben von Fertigsoßen, Fertiggerichten, die ihr nicht kocht, genau an. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr macht. Ich musste mir selber helfen, weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass die meisten Hautärzte nicht weit über die Begriffe "Neurodermitis und Cortison" hinauskommen. Leider. Viel Erfolg! Cycle
  5. dst1983

    Cyclosporin und Rauschmittel

    hi leute, da der schub einfach nicht enden will, un dich mitlerweile wieder aussehe wie... ihr kennt es selbst. ich nehme jetzt cyclosporin 50mg dreimal täglich ein. ich weiss, dass diese frage womöglich anstoß erregen wird, bitte jedoch trotzdem um antwort, sofern jemand was dazu sagen kann. da jetzt der sommer kommt, und mindestens ein festival ansteht, stellt sich mir die frage wie es mit wechselwirkungen ausschaut. alkohol, speed, kokain, ecstasy bzw mdma. ich möchte nicht ales auf einmal nehmen;), nur für den fall das ich schwach werde möchte ich über mögliche wechselwirkungen bescheid wissen. im bpz steht natürlich nichts darüber. im netz finde ich auch nichts. ich bin mir klar darüber, dass drogen illegal sind und man sehr verantwortungsvoll damit umzugehen hat. deswegen frage ich hier ob jemand was aufschlussreiches dazu zu sagen hat. ich finde zB auch dass das es sehr merkwürdig ist, dass in deutschland drugchecking vor discotheken verboten ist, obwohl die leute es doch trotzdem nehmen. also ist aufklärende prävention doch immer besser als repression und mögliche opfer durch unwissenheit in kauf zu nehmen. verbote und scheuklappen haben diesbezüglich einfach nie irgendwas gebracht. das mal zum grundsatz. des weiteren stellt sich mir die frage, wie lange cyclosporin abgesetzt sein muss, damit es aus dem körper raus ist. ich danke für eure antworten. lg dirk
  6. Hallo Ihr, in diesem Thread wurde das Thema Alkohol ja schon vorwärts und rückwärts diskutiert. Ich will es mal mit einer Umfrage auf den Punkt bringen: Welche Form des Alkohol bringt verschlechtert Deine Schuppenflechte am meisten?
  7. snakylein

    ein Gläschen Wein...??

    Wie sind eure Erfahrungen in punkto Alkohol und Fumaderm? Ich habe seit Einnahmebeginn keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen, was auch kein Problem für mich ist, da ich kein besonderer Fan bin. Allerdings steht Weihnachten vor der Tür, da wäre ein Gläschen Wein zum Essen sicher nett... Wirkt es sich evtl. auf die Wirkung oder Nebenwirkungen von Fumaderm aus? VG
  8. Bei mir reagiert die Psoriasis fest auf meinen Alkoholkonsum. Meistens trinke ich auch nicht nur ein bisschen. Ich bekomme aber immer 7 bis 10 Tage spaeter die Rechnung fuer meine Excesse Was mich sehr wunder nimmt, wie sind eure Erfahrungen mit Alkohol? Und speziell auch mit den verschiedenen Alkoholarten. Rein rechnerisch enthaelt ein kleines Glaesschen Whisky nicht mehr Alkohol als ein Glas Bier, aber ich habe das Gefuehl, der Whisky macht meiner Psoriasis viel mehr zu schaffen. Ich bitte um Feedback zum Thema Alkohol.
  9. Hallo zusammen, anders als der Titel vermuten lässt habe ich eine recht simple Frage. Ich habe mich zwar schon weitgehend durch das Forum und verschiedene Themen geklickt, möchte aber gerne aktuelle Infos haben. Also: Ich nehme aktuell Lantarel(7,5mg) als Pen. Da in nächster Zeit mehrere Geburtstage und kleinere Urlaube anstehen habe ich nun die Frage zum Alkoholkonsum. Laut meiner Ärztin sind kleinere Mengen ab und zu ok. Es geht nicht darum jede Woche einen Vollrausch zu erreichen, sondern eher um 1 - 2 Bier und vor allem nicht um Schnaps. Ich weiß, dass die Leber- und Nierenwerte unter Lantarel leiden können, möchte aber natürlich auch mal mit Freunden anstoßen. Was habt ihr für Erfahrungen in Bezug auf die Blutwerte gemacht und wie geht ihr damit um. Wünsche allen ein schönes Wochenende! Gruß Carsten
  10. Pontos

    spätes Hallo!

    Hallo! Ich bin schon ein paar Jahre angemeldet, habe mich aber nie richtig vorgestellt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass mich das Lesen hier eher deprimiert und ich mich nicht weiter runterziehen lassen wollte. Warum ich mich nun dennoch hier melde, liegt wohl auch daran, dass sich meine Pso aufgrund des ewigen letzen Winters stark verschlechtert hat. Ärzte fertigten mich bisher eher nur ab, ich brauche neue Ideen und ich hoffe, hier welche zu finden. Zur Person: männlich, Dresden, 30 Jahre alt, Pso seit etwa 13 Jahren, davon bis vor kurzem nur auf dem Kopf. Nun auch einzelne Stellen an Ellenbogen, Bauch, Rücken und Beinen sowie in und hinter den Ohren. Seit letzten Herbst habe ich diverse Rötungen im Gesicht, von denen ich keine Ahnung habe, woher die kommen oder was das ist. Ärztin verschrieb dagegen Fucicort, aber ich sehe keine Besserung. Die Pso belastet mich sehr, so psychisch. Dies äußert sich etwa darin, dass ich mich sehr zurückziehe und mir langsam schizoid vorkomme. Mein Selbstbewusstsein tendiert gegen Null und ich glaube ich werde depressiv. Arbeitslos und Jungfrau bin ich außerdem, was mich zusätzlich runterzieht. Um die Pso zu behandeln nutze ich seit Jahren Psorcutan Beta, etwa zweimal die Woche. Außerdem habe ich das Rauchen aufgegeben, trinke keinen Alkohol mehr und werde nun auch probieren auf Kaffee zu verzichten. Wahrscheinlich wird das auch nicht helfen, aber ich will es wenigstens versuchen. Übergewicht habe ich keines, Sport mache ich nicht. Ich wünschte, ich könnte mit einem Präparat oder einer bestimmten Ernährung gesund werden, habe aber die Befürchtung, dass die Psyche der eigentliche Krankheitsherd ist. So, ich hoffe ich habe jetzt nicht die Leserschaft deprimiert. Beste Grüße!
  11. Hallo liebe Mitleidenden, ich (19 Jahre) war gestern beim Rheumatologen, da mein Hautarzt vermutet hat, dass meine Gelenke schon von meiner Psoriasis angegriffen werden. Jedoch bestehen noch Fragen wie es denn bei euch war. Immoment habe ich keine Probleme mit meinen Gelenken, ich hatte es bis jetzt erst einmal und das war als ich einen Schub mit neuen Flecken bekommen habe. Als mein Rheumatologe mich untersucht hat meinte er das es wirklich PSA sei, das könne er so schon sagen ohne das ich immoment Problme habe. Er meinte er würde mir gerne nochmal Blut abnehmen auch wenn er denkt das dort nichts angezeigt wird. Aber auch wenn er im Blut nichts feststellen könnte wär er sich sicher das ich PSA habe, kann das sein? Außerdem musste ich noch ein Formular unterschreiben, dass sie im Blut meine Gene nachgucken können, war das bei euch auch so? Ich habe nicht verstanden warum... Wir haben über die Behandlung gesprochen und er hat mir ein Infoblatt über "MTX" mitgegeben. Dort steht man sollte in der Zeit in der man die Spritzen bekommt keinen Alkohol trinken und auch die Sonne meiden. Habt ihr da Erfahrungen mit? Schließlich bin ich 19 Jahre und feier auch noch gerne. Und keine Sonne? Soll ich im Sommer zuhause bleiben? Ich bin verzweifelt und hab keine Ahnung was ich machen soll. Nächste Woche werden meine Blutergebnisse dann ankommen...
  12. Psychodude

    komplettumstellung meines Lebensstils

    Hallo miteinander, Ich wollte mal nachfragen ob es bei einigen von euch geholfen hat euren Lebensstil zu ändern sprich: ich hab bis vor kurzem täglich 3-6 Bier getrunken fast nur Fleisch gegessen rauche eine Schachtel am Tag und auch so ziemlich war alles ziemlich ungesund! Hat jemand von euch ähnlich gelebt und nach einer Umstellung etwas festgestellt?
  13. Katze0815

    Meine Lösung war die Ernährung

    Hallo, ich habe seit ich denken kann schon Psoriasis. Als kleines Kind immer einen blutigen Unterrarm und Ellenbogen. Als ich mein 1. Kind bekam habe ich aufgehört zu rauchen! Nach dem 3. habe ich wegen des längeren stillen komplett auf Alkohol verzichtet und bin dabei geblieben! Außerdem! Meine Ernährung habe ich auch umgestellt. Mehr frisches Gemüse gedünstet (Tiefkühler geht auch aber ungewürzt), geht genauso schnell wie ein Fertiggericht. Helles Fleisch, Pute, Hähnchen, kein Schwein! Meeresfisch ab und zu, aber frisch. Und gutes Öl. Olivenöl, Rapsöl, Leinöl. Kuhmilch Vertrage ich auch nur in kleinen Mengen. Ebenso wie Zucker oder Süßstoffe, dann bekomm ich das gleich am ganzen Körper zu spüren, na ja am Rumpf. Mein Arm ist "sauber" seit ein paar Jahren, keine Jucken keine Hautveränderung. Nur meine Rückenschmerzen, ebenfalls nach der Geburt meines 3. Kindes bekommen, sind noch da. Aber ich kann mich bewegen und jetzt weiß ich daß es eventuell mit der Psoriasis was zu tun hat. Migräne habe ich übrigens auch noch seit ich 17 bin . Die richtige Ernährung hilft aber auch hier ein bisschen! Rezepte für eine Antiendzündliche Ernährung gibt's beim NDR. Die Ernährungs Docs. Liebe Grüße und probierte mal aus.
  14. Hey, lange schon habe ich dieses Forum verfolgt und habe mich nun dazu entschlossen euch meine Erfahrungen bzw. meinen langen Weg zu erzählen. Ich weiß, da ich diese fiese Geschichte seit meiner Kindheit mit mir rumgeschleppt habe und mich intensiv mit der Erkrankung beschäftigt habe, dass es keine allgemeinen Weisheiten bzw. Ratschläge, Wunderheilung etc. gibt. Jeder Körper reagiert anders auf bestimmte Cremes, Ernährungsumstellungen, Therapien etc. Ich hoffe einfach, dass ich dem ein oder anderen vielleicht Inspirationen oder Ideen liefern kann- vielleicht habe ich aber auch einfach nur mehr Glück gehabt als andere. So kurz Vorweg zur Backgroundstory: Seit ich mich erinnern kann hatte ich Schuppenflechte an den Ellenbogen- dem wurde aber seitens meiner Familie keine Beachtung geschenkt. Mit der Aussage, dass das mein Großvater ja auch gehabt hatte, war das Thema erledigt. Ich dachte immer das ist normal und habe dem keine Beachtung geschenkt. Ich wusste auch nicht, dass es sich dabei um Schuppenflechte handelte. Dann kamen meine wilden Jahre- Partys, Alkohol, Rauchen, wenig Bewegung und Fast Food... Typische Studentenzeit. Kochen, ausgewogener Schlaf-Wach-Rhythmus, frische Luft und Bewegung etc. hatte ich mir für mein Rentendasein aufgehoben. Dann kam eine extrem stressige Zeit, die insbesondere psychisch belastend war. Es spitzte sich immer weiter zu und eines morgens bin ich aufgewacht- das ganze Bett war voll mit Blut. Ich habe mich die ganze Nacht gekratzt, weil ich über Nacht Flechten am gesamten Körper bekommen hatte- Kopfhaut, Beine, Bauch und unter meiner Brust, Genitalbereich, rücken...Es war wie in einem Horrortrip. Zu dem Zeitpunkt war ich Anfang 20. Mein erster Gedanke war nicht Schuppenflechte, sondern dass ich mir irgendwas Fieses eingefangen habe. Es dauerte auch leider, bis ich mich zum Arzt traute- ich habe mich irgendwie total geschämt (wie dämlich im Nachhinein). 10 Jahre lang schleppte ich mich dann mit den Stellen durch die Gegend, mal waren sie mehr da, mal weniger, aber da und schuppig waren sie immer. An schlechten Tagen waren sie auch entzündlich etc. etc....Ihr kennt das Spiel. Natürlich habe ich in der Zeit alles mögliche ausprobiert, insbesondere was das Cremesortiment angeht, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Was ich allerdings nicht geändert hatte war mein Lebensstil. Ich rauchte immer noch, war immer noch leicht übergewichtig, konnte dem Alkohol weiterhin nicht nein sagen genauso wie einem Abstecher bei Mecces oder ein gutes Steak beim Besuch der Eltern. Vor einem Jahr, nach 10 Jahren Einschränkungen und Leid, hatte ich dann genug. Ich fing an, mein komplettes Leben radikal auf den Kopf zu stellen. Nachdem ich mich ausgiebig durch den Dschungel an Ratschlägen, Ernährungstrends, Superfoodtrends, Empfehlung und Co. gekämpft hatte und ausgewertet hatte, was quatsch und Geldmacherei ist und was mir sinnvoll erscheint, fing ich an mein komplettes Leben neu zu strukturieren. Ich habe -das Rauchen aufgegeben -keinen Alkohol mehr getrunken - meine Ernährung auf frische, unbehandelte Lebensmittel beschränkt (bis auf einige Ausnahmen (gelegentlich Hühnchen) tierische Erzeugnisse ausradiert) - Mit einen festen Rhythmus geschaffen, um Stressoren zu reduzieren - Angefangen Sport zu machen (Radfahren, Schwimmen, Hanteln) - Tägliche Spaziergänge mit dem Hund - Ergänzend Omega3, Vitamin D und B12 zu mir genommen. - Mir täglich frischen Ingwer aufgebrüht und getrunken. Gecremt habe ich nicht mehr. Auch kein Duschgel mehr benutzt. Für die Kopfhaut habe ich angefangen Tote Meersalz Produkte zu verwenden. Ich habe einfach gemacht und abgewartet was passiert. Und nun kommen wir zu dem Punkt- ich kann nicht sagen was von all dem meine Flechten haben verschwinden lassen, vielleicht war es alles davon in Kombination oder vielleicht auch nichts davon und Zufall? Fakt ist, dass alle Flechten weg sind. Dort, wo mal die Flechten waren, ist nun Haut zu sehen, die heller ist (wie Narbengewebe), aber die Flechten sind verschwunden. Dies ist nun seit letzten Sommer der Fall, und sie sind nicht wieder aufgetaucht (bis jetzt nicht) Was ist noch passiert? Ich habe mich optisch in eine Person verwandelt, die aussieht als wenn sie ihr ganzes Leben schon nichts anderes getan hat als Sport zu machen. Vor der Umstellung wog ich bei einer Größe von 170 zwischen 76 und 78 kg- nun sind es 59 kg. mein Bauchfett ist weggegangen, ich kann mittlerweile sogar Bauchmuskeln sehen (ich bin übrigens eine Frau ;)) und kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so gut und gesund gefühlt zu haben. Ich hoffe, ich klinge gerade nicht wie irgendeine Lifestyle Expertin, aber ich dachte mir ich teile euch mit, was ich getan habe damit die entzündlichen Stellen verschwinden. Ich möchte auch nicht irgendetwas von dem, was ich gemacht habe besonders anpreisen und die Wirkung in den Himmel loben- aber im Nachgang kann ich schon resümieren, dass die Ernährung und das Übergewicht eine wichtige Rolle gespielt haben. Ich weiß, dass so eine Radikalumstellung hart ist- und ich habe zum Teil auch echt gelitten. So viele Routinen und Gewohnheiten auf einmal über Bord zu schmeißen hat mich manchmal echt an den Rande des Wahnsinns getrieben. Oft genug war ich an dem Punkt alles hinzuschmeißen- und habe solche Momente zwischendurch immer noch. Aber die Lebensqualität, die ich nun erfahren kann, kann mir keine Käsepizza, Zigarette, Glas Wein oder sonst was geben. Und mir ist auch bewusst, dass das bei mir geholfen hat, bei wem anders vielleicht auch null Veränderung hervorruft. Aber meinem Körper hat es gutgetan, und den Geldbeutel hat es auch enorm geschont - Irgendwelche angeblichen überteuerten "Wundermittelchen" waren bei mir nicht notwendig. So das wars von mir- Vielleicht konnte ich anderen Betroffenen Ideen geben- oder vielleicht auch einfach ein bisschen Hoffnung. Im Nachgang muss ich feststellen, dass so schlimm das Jahrzehnt mit der Psoriasis war (sie ist ja noch da, aber oberflächlich gerade nicht), ich vielleicht sonst nie meinen Lebensstil geändert hätte- so habe ich mich früh mit dem Gedanken "Krankheit" auseinandersetzen müssen und habe zu einem gesunden Leben gefunden. Und dafür bin ich irgendwie auch dankbar. Bei Fragen oder Anmerkungen freue ich mich auf einen Austausch :) Pätz
  15. SoniC_

    Von den Ärzten im Stich gelassen

    Hallo! Da ich von den Ärtzen sehr enttäuscht bin, hoffe ich hier Hilfe zu finden. Meine Vorgeschichte: Vor 2 Jahren bekam ich auf beiden Ellenbogen Schuppenflechte. War bei 3 verschiedenen Ärzten und jeder verschrieb mir immer nur eine Kortisonsalbe. Es ging nicht weg und ich dachte mir halt, ist halt so - kann man nicht ändern. Ich war ja schließlich bei 3 Ärzten das wird schon passen... -.- Soooo vor 2 Monaten bekam ich dann plötzlich Stellen am Kopf, unter der Achsel und 5 kleine Punkte auf den Beinen. Hat mich sehr erschrocken somit ab zu einem neuen Arzt. Der sagte mir dann das es eine Erbkrankheit ist und das es normal ist das es sich ausbreitet wenn es nicht genügen behandelt wird... (die letzten 3Ärzte = Idioten) Habe dann nun wieder eine Kortisonsalbe, eine Nachbehandlungscreme, Shampoo und eine Creme zur Vorbeugung bekommen. War somit ganz glücklich, weil ich dachte endlich mal ein guter Arzt... DACHTE ICH!! Kortison,Shampoo + Nachbehandlung hat alles nichts geholfen. UND DAS ALLERSCHLIMMSTE: Die Vorbeugungscreme habe ich erst eine Woche später bekommen, ich geh am Abend brav duschen und creme mich dann damit ein (lasse die befallenen Stellen aus) am nächsten Tag in der Früh stehe ich auf und habe es am GANZEN Körper!!! Es gibt keine einzige Stelle die noch frei ist, im Gesicht und Hals sind es daweil nur rote Flecken somit kann ich sie überschminken. Jetzt bin ich komplett verzweifelt und verzichte auf Ärzte. Habe mich jetzt im Internet schlau gemacht und viele Dinge gefunden die angeblich Helfen sollen bzw gut sind, von denen mir kein Arzt etwas erzählt hat, genausowenig über Auslöser usw. Mein Auslöser ist offenbar Stress und wenn ich mich Ärgern muss. Verwende zur Zeit Shampoo,Lotion,Salbe und Duschgel vom Toten Meer. Juckreiz wird etwas gelindert. Und gehe 2-3 in der Woche ins Solarium. Die Stellen sind nicht mehr so Feuerrot. Habe jetzt vor mir im AKH einen Termin auszumachen da ich hoffe, dass Ärzte im Krankenhaus vielleicht etwas mehr an meiner Gesundheit als an Geld interessiert sind. Auf Alkohol verzichte ich komplett, Ernährung umstellen also verzicht auf tierisches Eiweiß und Fett fällt mir extrem schwer. Durch das Internet habe ich noch folgende Dinge herausgefunden und möchte gerne wissen was ihr davon hält, Erfahrungen, wie ihr es Anwendet usw. Omega3 Kapseln, Fumaderm (Medikament), Heilerde, Urea, Salicylsäure, Sojaprodukte, Glutenfreie Produkte. Werde den Arzt im AKH auf Kangalfische ansprechen habe im 23. Bezirk eine Praxis gefunden die da Behandlungen anbieten. Da ich bei sehr vielen gelesen habe das sie vollständig geheilt sind, ist dies zurzeit mein einziger Lichtblick nicht den Rest meines Lebens wie eine Aussetzige aussehen zu müssen. Hat das jemand von euch schon probiert? Meine größte Angst ist einfach das ich für immer so aussehe. Zurzeit bei 30Grad einen Rollkragenpullover zu tragen ist kein Hit und größtenteils im Dunkeln zu duschen und die Spiegel alle im Keller liegen zu haben auch nicht Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Oder vielleicht kennt ihr einen Arzt in Wien oder NÖ der mir auch Dinge sagt an denen er nicht verdienen würde wie eben z.b. Totes Meer Produkte Danke
  16. vor einigen wochen kam ein professor von der hautklinik tübingen in tv,mit der aussage:" alkohol und ernährung hätten mit der pso soviel zu tun, wie sand essen bei magenkrebs." also meine meinung darüber, es sollte jeder für sich selbst rausfinden was ihm gut tut. bei den betroffenen ist das leben auch so schon beschwerlich genug, daß man nicht auch noch auf die paar schönen dinge im leben verzichten sollte. franz33
  17. Camillanda

    Psoriasis und Alkohol

    Hallo, habe gerade diese Seite entdeckt. Mein Mann hat Psoriasis. Anfangs waren es nur ein paar Flecken am Körper. Seit ca. einem Jahr hat er totale Probleme mit den Finger- und Fußnägeln. Manche lösen sich regelrecht auf. Es sieht nicht toll aus und stört ihn sehr. Zum Glück hat er jetzt eine denke ich gute Ärztin gefunden, bekommt irgendwelche UV-Bestrahlungen. Gebessert hat sich noch nichts. Meiner Meinung nach, trinkt mein Mann mehr Alkohol, als er sollte. Ich habe mal irgendwo in so einer Broschüre über Psoriasis gelesen, das sich der Genuß von Alkohol nicht gerade gut auf diese Krankheit auswirkt. Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesem Thema ? Ich habe meinen Mann zwar schon darauf angesprochen, aber er will davon nicht viel hören. Die Ärztin hat gesagt, das werde er sowieso nicht wieder los, also warum dann auf Alkohol verzichten. Freue mich über jeden Ratschlag von Euch. Tina
  18. Guest

    Alkohol, was ist erlaubt?

    Hallo <br> <br> ich möchte nochmal das spezielle Thema Alkohol aufgreifen und provoziered folgende Thesen zur Diskusion stellen: <br> <br> 1.) 1-2 Glas guter (im Eichenfass ausgebauter) Rotwein sind eher nützlich als schädlich, da die guten Wirkungen, besonders auf Herz und Kreislauf wesentlich wichtiger sind als die Nebenwirkungen auf die Schuppenflechte. <br> <br> 2.) Wer auf Alkohol nicht verzichten will ist mit Apfelwein gut beraten. Am bessten selbst mächen, dann ist er ohne Schwefel, Zucker und so weiter und dürfte in diesem Fall wesentlich besser sein alsCola ,andere Limonaden, Kunstgetränke usw. die ja als schädlich gelten. <br> <br> Um rege Antwort wird gebeten <br> <br> <img src="../icons/oh] <br> <br> fingo
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