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  1. Hallo zusammen, passiv bin ich schon etwas länger in diesem Forum unterwegs, aktiv ist quasi heute das erste Mal. Ich bin 33, und bei mir wurde vor fast 2 Jahren Psoriasis Arhritis diagnostiziert (mit Sehnenbeteiligung). Seit gut 11 Monaten nehme ich Humira (+ 5mg Prednisolon). Die vorherigen Imunsupressiva habe ich aufgrund starker Nebenwirkungen absetzen müssen. Mit Humira bin ich gut zufrieden, da es mich echt gut mit der Krankheit leben lässt. Sicher gibt es auch schlechtere Tage aber die guten überwiegen. Jetzt zu meiner Frage: Ich bin bis vor 4 Wochen ohne Infekt durch den Winter gekommen. Der Grippe Welle konnte aber auch ich mich nicht entziehen und vor 3 Wochen war es dann auch bei mir so weit. Ich habe Antbiotika bekommen. Mir hat leider keiner gesagt, dass ich nicht spritzen sollte während der Einnahme. Ende von Lied ist jetzt, dass seit Montag erneut Antibiotika bekomme. Am letzten Montag wäre meine neue Spritze dran gewesen, die ich dann natürlich dieses mal ausgesetzt habe. Ich würde einschätzen, dass mein Infekt zu 80-90 % überstanden ist. Wann kann ich wieder anfangen zu spritzen? Meine Psoriasis macht sich schon bemerkbar( partiell schmerzen in den Sehnen) und es wäre dringlich an der Zeit gegen zu steuern. Wie sind da Eure Erfahrungen? Ich möchte nächsten Freitag in den Sport Urlaub Fahren und möchte natürlich verhindern, dass ich entweder wegen einem Infekt oder Schub flach liege. Vielen Dank für Eurer Feedback! Gruß Pedda
  2. Caireann

    Kühlung Humira

    Hallo zusammen, Ich habe vor ein paar Tagen die erste Humira Spritze bekommen, bisher nichts negatives, aber meine PSA und Pso sind deutlich besser geworden. Die Pso hab ich seit 5 Jahren wobei sie vor einem Jahr vom Kopf auch den Rest des Körpers in Beschlag genommen hat. PSA hat im Dezember angefangen und nach einem Sturz vom Pferd sehr "gewütet" und mich nicht mehr zu Ruhe kommen lassen. Ein Schub nach dem anderen. Sulfasalazin und Ibu800 retard ohne Wirkung. Zur Humira Spritze nehme ich Decortin und Celebrex. Vorgestern hab ich in der Apo das erste Rezept eingelöst, Humira mit Kühltasche abgeholt und daheim direkt in den Kühlschrank gepackt. Später kam mir die Idee ein Thermometer dazu zu legen. Oh schreck: 10 grad :-( Kühlschrank direkt etwas kälter gestellt, jetzt sind's 6-7 Grad. Ich hab doch wohl hoffentlich mit einer Nacht bei 10 Grad das Zeug nicht ruiniert??
  3. Camenbert

    Humira und Leflunomid

    Ich habe eben dieses Forum entdeckt und mich sofort angemeldet! Also ich bekomme wegen heftiger Psoriasis Arthritis seit Januar diesen Jahres Humira. Schon 2 Stunden nach der ersten Spritze merkte ich eine erhebliche Verbesserung meiner Beschwerden. Natürlich werden zerstörte Gelenke durch das Mittel nicht wieder heile, aber ich fühle mich seither wie ein neuer Mensch. Alle Schwellungen und Schmerzen von vorher sind wie weg geblasen. Bei meinem letzten Kontrolltermin in der Klinik erklärte mir der Arzt, ich solle jetzt Leflunomid 10mg täglich dazu nehmen, um den Erfolg auch dauerhaft abzusichern, da Humira die Tendenz habe, dass der Körper Antikörper dagegen bildet und so die Wirkung nachlassen würde. Durch Leflunomid habe ich jetzt einen höheren Blutdruck bekommen. Dagegen gab mir mein Hausarzt letzte Woche einen Blutdrucksenker. Einen Tag später fühlte ich mich, als habe ich einen Megakater. Kopfschmerzen, Hautempfindlichkeit, Schwindel, Husten und Übelkeit. Außerdem merke ich seit Leflunomid wieder meine Gelenke, nicht schlimm, aber nicht solche Beschwerdefreiheit wie ohne. Hat jemand Erfahrung mit der Kombination beider Präparate? Ist es wirklich ratsam beide zu nehmen? Viele Grüße und danke für Antworten
  4. spice

    Nach langem Kampf - endlich Humira

    Hallo zusammen! Es gibt hier ja schon einige Tagebücher, hoffe ihr habt Lust noch eins zu lesen... Bin inzwischen in der 6. Woche mit Humira und ich kann nur sagen dass es mir spitzenmäßig geht! Was habe ich gekämpft um endlich Humira zu bekommen...aber lasst mich am Anfang beginnen: Begonnen habe ich meine "Spritzen-Karriere" mit MTX - welches ich nach Horror-Nebenwirkungen wieder absetzen musste! Daraufhin hat mich mein Hausarzt zu einem Rheumatologen überwiesen der mir Enbrel verordnet hat. Nach 3 Monaten erfolgloser Behandlung und zusätzlicher Gabe von Prednisolon wurde ich zu einer Internistischen Rheumatologin in München überwiesen - was aus der heutigen Sicht das Beste ist was mir passieren konnte! Habe endlich eine Ärztin gefunden die sich kümmert, die sich sorgt, die sich Zeit für einen nimmt und nicht nur nach Schema F verfährt... Nach zahlreichen Untersuchungen (unter anderem Röntgen der Lunge und einem TBC-Test - was alles bei dem ersten Rheuma-Doc nicht gemacht wurde, was nach Aussage meiner Ärztin einfach nur leichtsinnig und stümperhaft ist) habe ich Humira verschrieben bekommen - ENDLICH! Auch wenn es sich blöd anhört, aber ich hab gewusst: DAS ist MEIN Medikament! Ich habe zu Anfang nicht wie viele hier mit zwei Spritzen á 40mg angefangen, sondern nur mit einer, zwei Wochen später wieder eine Spritze. Und nach der zweiten Spritze hat mein Körper auf einmal zu reagieren angefangen: man konnte dabei zuschauen wie die Flecken am ganzen Körper abheilen, meine Hände nicht mehr feuerrot und angeschwollen sind (von der PSA) und ich fühlte mich morgens wenn ich aufstand wie ein neuer Mensch! Davor wusste ich kaum wie ich mich fortbewegen sollte, jetzt kann ich in der früh aus dem Bett springen... Nach der ersten Spritze hatte ich ein paar kleine Nebenwirkungen, die, wenn man die phänomenale Wirkung betrachtet, nicht weiter schlimm sind! Hatte ziemliche Magenschmerzen, mir wurde aber dann Omeprazol gegeben, damit war alles wieder OK! Allerdings bin ich mit meinem Mann zum 01.05. in eine größere Wohnung gezogen, der Umzug incl. aller Vorbereitungen und der ganze Stress haben mir doch zu schaffen gemacht - und natürlich zeigt mir das mein Körper auch postwendend Naja, ist vielleicht wohl besser als wenn sich alles irgendwo innerlich manifestieren würde - immer positiv denken! Diese Woche Freitag kommt die 4. Spritze, hoffe die Wirkung hält weiter an und es geht immer weiter begrauf...Ich kann nur sagen: Humira hat mein Leben verändert, ich bin so froh dass ich so eine tolle Ärztin habe die mir das ermöglicht hat! Was habe ich unter den ganzen Flecken überall am Körper gelitten...ach, wem erzähle ich das! Ihr könnt davon bestimmt auch ein Liedchen singen! Und jetzt: ich kann T-Shirts tragen und - hoffentlich bald, wenn das Wetter es zulässt - kurze Röcke.... Und allen die der Horror vor den Waschzetteln packt möchte ich sagen: nicht jeder hat so heftige Nebenwirkungen, bei den meisten sind die NW relativ erträglich - ich hatte auch panische Angst davor! Aber wenn die Wirkung so bombastisch ist denkt man über die Nebenwirkungen nicht mehr nach...bei mir war´s zumindest so! Falls es euch interessiert werde ich weiter berichten...bis dahin Alles Liebe und durchhalten es lohnt sich! Spice
  5. Steffken

    Mein Humira-Tagebuch 2010

    So nachdem ich schon ein Start-Thema erstellt habe und fleissig Massen an Artikeln hier gelesen habe, möchte ich nun auch ein Humira-Tagebuch versuchen. Grund ist, dass ich die bisher angelegten Tagebücher hier immer sehr interessant und aufschlussreich fand. Nunja nochmal kurz zu meiner Person: Ich habe seit ca. 15 Jahre PSO und zwar in einer schweren Form am ganzen Körper. Seit ca. 1-2 Jahre hat sich eine leichte PSA eingeschlichen. Allerdings ohne Gelenkbeteiligung, "nur" die Wirbelsäule ist bisher betroffen. Ich habe bisher Erfahrungen gesammelt mit: Kortison, Balneo-Photo, Fumaderm, MTX, Vit.-D3-Deriv. Zuletzt habe ich Vit. D3-Kortison Salbe erhalten in Ergänzung mit viel UV-Bestrahlung. Dies war allerdings wie auch schon die Therapien zuvor immernur mässig erfolgreich bzw. auch in höchstem Masse aufwendig, wenn man noch einem fordernden Beruf nachgeht. So befand ich mich vor knapp über 2 Wochen zum großen Checkup in stationärer Behandlung in der dermatologischen Abteilung des Katharinen-Hospitals in Unna.(Vllt. war ja schonmal jmd. von euch da) Schon am ersten Tag wurden meine "Hoffnungen" erfüllt und man sagte mir die Therapie mit einem teuren Biological zu. In diesem Fall handelt es sich um Humira. Nachdem alle Untersuchungen und Test (Röntgen-Thorax, Hepatitis, HIV, Blutbild, Herzinsuffizienz, Tuberkulose,...,ich hoffe das waren alle) positiv im Sinne des Humira-Starts waren ging es vor 1,5 Wochen los. Am 06.10. habe ich die beiden 40 mg Initialspritzen bekommen. Direkt noch in der darauffolgenden Nacht habe ich keine Schmerzen mehr beim Schlafen bzw. Aufwachen mehr im Oberkörber / Wirbelsäule verspürt. Ich bin nicht sicher ob das die Kraft der Selbstsuggestion ist... Nur seit dem Tag hatte ich nie wieder Schmerzen in dem Bereich. 1 Woche später habe ihc mir die 3.Spritze selbst gegeben. (Ab der 4ten Injektion gibts dann den Pen). Bisher habe ich das Gefühl als sei meine Haut schon schnell besser geworden in manchen Teilbereichen wie zb.: den Füssen, Händen, Fingernägeln und den Beinen. Im Bereich des Bauches und Rückens, hat sich allerdungs noch nichts getan. Insbesondere am Rücken gab es nach ca. 1 Woche nach der Initialspritze wieder einen massiven Schub. Nichtsdesto trotz bin ich weiterhin sehr optimistisch, dass mich dieses Medikamten endlich einmal nach 15 Jahren wieder erscheinungsfrei machen kann. Ich würde mcih nach so langer Zeit shcon mal wieder wünschen einen Sommer problemlos mit schöner Haut zu haben. Bisher habe ich keinerlei Nebenwirkungen gespürt. Ich hoffe der/die ein oder andere kann sich für das Tagebuch hier interessieren. Bis bald, ich melde mich Gruss Steffken
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