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  1. Die Eisheiligen. Servatius. Bonifatius. Sophie (und zwar kalt!). Wahlweise kommen je nach Destination die Herren Mamertus und Pankratius (weiß Gott warum, da einer mit bauchspeicheldrüsenähnlichem Namen daher kommt!) hinzu. Na gut, die Eisheiligen eben. Aber was hat diese kalte Crew mit meiner Pso zu tun? Und sich gar in diesem Blog verlaufen? Deutschland, kein Wintermärchen, mitten im Mai: Im imaginären PSOnKalender waren seinerzeit jene Tage immer einher gegangen mit beachtlichen Wetterschwankungen. So wie eben heuer auch. Waren es stets auch Tage, an denen man mich - vor lauter Schmerzen und Steifigkeiten - "in die Tonne kloppen konnte" (O-ton Ruhri), so ist der Enbrel-Eisheilige in einem völlig neuen Gewand dahoim. Die Eisheiligen verbrachte ich früher nur all zu gern fern der Heimat. Andalusien, Kanaren, so was eben. Kam meist mit reichlich Gabe aus dem Hause Novartis über die Runden. Schmerzcheck à la Voltaren, aber eben voll daneben, meinte irgendwann mein Magen. Und die kalten Heiligen, zwanzich zwölf? Schmerzen in den Gelenken, Fehlanzeige. Wetter schlägt draußen Kapriolen, drinnen pocht leise eine zehnminütige Morgensteifigkeit, allenfalls noch. Pah! Freitags klettert das Allgäuer Thermometer bis auf satte 30°C, ein nächtliches Morgengewitter läutet mit heftigen Regenfällen die heiligen Eistage ein. Oh!Hab ich auch noch gut in Erinnerung, wie es seinerzeit war, in hiesigen Gefilden. Vor Schmerzen krümmte ich mich meist, gab mir noch eine Extra-Ration Diclo´s und schlief dann meist völligst fertig in irgendeiner Ecke gen Morgen mit reichlich Trübsal im Gepäck auch "irgendwie" ein. Diesmal ein Neuanfang. Um 5 in der Früh sitz ich auf dem Balkon und höre den wilden Rauschen der Argen zu. Die ersten Frühaufsteher unter den Vögeln melden sich. Dann läutet sich mit prasselndem Regen ein neuer Tag ein, schmerzfrei allemal. "Yippiejaja Yippie Yippie Yeah" (wohl zu viel Baumärktewerbung gesehen, wertes Couchpotatoe, wie?) statt "Knirsch Knarsch", das übliche Halswirbelgeknirsche der vielen Jahre zuvor. Gut. Inzwischen ist der 16. im Kalender. Das Wetter nervt, ja, ja, etwas. Tomaten aller Sorten, die Piroschkas, all die kleinen guten Kräuter, die wollen so langsam ins Freie. Servatius. Bonifatius. Mamertus und Pankratius. Meine Gelenke spüren die eh nicht! Enbrelius hat die Anderen draussen lassen. Ziiiieeeemlich cooool. Insofern: Lass Dir ruhig noch ausgefallene Namen für mögliche weitere Eisheilige einfallen...!
  2. Thimmy24

    Heilfasten - Berichterstattung

    Hallo liebe Community ♥ Ich habe PSA --- ein Freundin studiert Ernährungswissenschaften --- im Zuge ihres Studiums werden wir zu dritt ab Freitag fasten. Heute ist der erste Entlastungstag. Den Darm werden wir mit Glaubersalz entleeren. Für die Fastentage haben wir schon alles nötige an Säften eingekauft. Orientierung haben wir von einem Fastenplan der Professorin und dem Buch "Wie neugeboren durch FASTEN" vom G|U Verlag, Dr. Med. Hellmut Lützner. Ich werde jeden Tag berichten, was ich zu mir genommen habe und wie es mir damit geht, denn ich denke, dass es noch andere von euch gibt, die es interessiert, ob und wie das Fasten auf PSE/PSA und den Körper per se wirkt. Ich erhoffe mir durch das Fasten, dass ich während dieser Zeit keine Gelenkschmerzen habe - oder zumindest mal nicht so stark... Für die Zeit danach habe ich mir Folgendes überlegt: - in den Aufbautagen leichte und probiotische Kost zu mir nehmen, damit der Darm mit guten Bakterien besiedelt wird und in Schwung kommt. - danach werde ich mich durch unterschiedliche Produktgruppen vorantasten. Je eine Produktgruppe soll für eine Woche im Vordergrund stehen, es werden ein ausführliches Ernährungs- und Schmerzprotokoll geführt und ich hoffe (!!!!), dass ich daraus ein Muster erkennen kann, ob sich die PSA von einem bestimmten Lebensmittel beeinflussen lässt - oder auch nicht... Wenn ihr Fragen an mich habt, dann immer her damit!! Abschließend eine Frage an Erfahrene: Hat das Fasten mit euren Medikamenten mitgespielt? Meint ihr, dass ein Glas Saft und ein Glas Wasser am Morgen ausreichend sind, um das Medikament aufzunehmen (Duloxaltin-Tablette)? Mein Rheumatologe hatte da keinen Plan... Ich danke euch und freue mich auf eure Antworten und Kommentare!!! Thimmy24
  3. Arno Nühm

    Moin zusammen

    Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat. Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016. Probleme mit meinen Knien und auch mal den Füssen hatte ich aber schon seit der Pubertät und wurde bisher von Orthopäden immer ausgelacht, weil nichts zu sehen oder anderweitig messbar war. Mein Knie wurde immer mal punktiert oder bestrahlt oder es gab Sälbchen, aber im Grunde wurden immer meine Beschwerden aufs Gewicht oder gar ins Psychosomatische geschoben. Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen. Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz. Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt. Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen. Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70. Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/ Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar.
  4. Hallo liebe Leute, am 5. Juni darf ich endlich nach Oberammergau - mit (derzeit leichter) PSO & PSA (derzeitig mal wieder Thema an der HWS, nach einem Autounfall) .... Kennt jemand von Euch etwas zur aktuellen Lage in der Rheuma- udn Shcmerzklinik Oberammergau?!... Und, frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir unerträglich", ist denn noch jemand von Euch da, im Alpenvorland, in der Klinik? Danke schon mal im Voraus & beste Grüße vom PSOnkel.
  5. kiwi1

    auch neu hier

    Hallo zusammen, bei mir wurde PSA nach einer langen Krankenhaus Geschichte und trotzdem Schmerzen letzte Woche bestätigt. Ihr schreibt alle hier, ihr bekommt MTX? Bei mir wurde gleich Enbrel 50mg verordnet und gestern hatte ich schon meine erste Spritze. Würde mich über eure Berichte freuen lg Monika
  6. Hallo, Ich bin neu hier und habe schon viel gelesen hier und im www. Nur zur meiner verunsicherung/Fragen, bin zurzeit bei einem Orthopäden in Behandlung, angefangen hat es vor Jahren mit Rückenschmerzen, dachte sei von meinem alten Beruf, also eher normal. Diese wurden mit der Zeit aber immer schlimmer, so das ich kaum noch längere Strecken gehen kann, ohne das mir der Rücken weh tut, ich jede Nacht wach wurde wegen Schmerzen, um es abzukürzen, der Orthopäde nahm mir 2 mal Blut ab in 2 Wochen wo nur ein Wert erhöht war ( CRP quantit.8,30mg/l ( normal sind wohl 5 ? ) , dann wurde ich Ganzkörper geröntgt, wo nix auffälliges war, ausser am dicken Zeh wohl Arthrose. Dann gings weiter es wurde ein MRT gemacht wo ich zitiere"kein hinweis auf eine Beteiligung der ISG im Rahmen einer Arthritis psoriatca zum gegenwärtigen Zeitpunkt.Auch die miterfassten Facettengelenke L5/S1 diesbezüglich unauffällig. Kaliberschwankungen der Gelenkspaltsbreite beidseits, die Kapselgrenzkonturen ( Den Begriff Kapselgrenzkonturen kennt Google gar nicht ) weisen eine Signalbetonung auf.Zitat ende" Was bedeutet dies, also der letzte Satz?hab über Google nix gefunden. Schuppenflechte hab ich im Gesicht, hinter und im Ohr, Rücken und Bauch, Kopf, wo insbesondere hinter dem Ohr ab und an mal zur offenen Wunde wird. Dieses war vor 3 Monaten, nun hab ich eine Steifigkeit hinzubekommen besonders wenn ich werde, ganz schlimm in beiden Händen-da muss ich erstmal mehrmals schmerzhaft eine Faust machen, dieses muss ich am Tag ca alle 30 Min erneut machen, da sonst wieder Steif, beim wach werden natürlich Rückenschmerzen und Steifigkeit wo ich mich erstmal 5 Min Bewegen muss, das geht dann über den Tag, dann nur noch Schmerzen ohne Steifigkeit. Gestern hatte ich erneut einen Termin beim Orthopäden, der schaute sich meine Finger an und sagte ich hätte eine Nagelbeteiligung, für mich sehn die ganz normal aus, dann sagte er ich hätte ein Uveitis ohne das Auge näher angesehen zuhaben, sieht man das so? Ich bekam auch keine Salbe dafür oder ähnliches, sondern eine Überweisung zum Rheumatologen wo er direkt einen Termin machte, damit es schneller geht, Diagnosen: psoriasis l40.9 g, uveitis, VD psoriasisarthritis o.a, Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Dann so einen Caspar Score wo auf Überweisung steht mindestens 3 weit. Am Anfang bekam ich das Medikament Diclac, was aber nicht wirklich half, mittlerweile bin ich auf Tramadol eingestellt, weitere hab ich ( noch ) nicht wegen dem Rücken. Auf meine Frage gestern wie hoch die Chance ist das ich es habe, meinte er 40:60%. Nun meine 2 Fragen: 1.Hier sind ja welche mit viel Erfahrung, auch wenn wenig Text ( Bei Fragen bitte Fragen ) denkt ihr das es darauf hinaus läuft das es eine ist? 2.Was macht ein Rheumatologe anders als der Orthopäde, ich meine mehr als Röntgen, Blut nehmen und MRT wird er doch auch nicht machen können? Vielen Dank fürs lesen. Grüsse, Pumperdi
  7. Sehr geehrte Frau Dr. Allmacher, seit über 30 Jahren habe ich eine PSA, eindeutig diagnostiziert, da auch PSO-Herde vorhanden. Da ich schmerzfreie Intervalle hatte, habe ich mit 18 Jahren sämtlich Medikamente abgesetzt, vier Kinder bekommen, Schmerzen ignoriert.... der letzte Schub (es waren alle Gelenke vom Kiefer über die BWS, Becken... bis zu den Zehen betroffen) brachte mir allerdings die sehr schmerzliche Erkenntnis, dass es ohne Medikamente wohl nicht mehr geht. Ich wurde und werde mit 15mg MTX behandelt, dazu anfänglich Prednisolon, jetzt je nach Bedarf, Arcoxia 90mg oder Iboprofen 800mg... bin wieder recht beweglich, die Haut ist allerdings nicht erscheinungsfrei. Mit dem Mtx habe ich nun zunehmend Probleme, so dass ich mindestens einen kompletten Tag in der Woche ausfalle. Nehme es derzeit in Kauf, da ich so gesehen jede Woche wenigstens 6 gute Tage habe...aber es wird wirklich von Woche zu Woche schwieriger. Nun meine Frage: Welche Voraussetzungen muss ich für die Verschreibung eines Biological mitbringen? Meine Rheumatologin weigert sich, mir Humira o.ä. zu verschreiben, da meine Entzündungswerte momentan im Normalbereich liegen und sie es nicht begründet bekäme...so ihre Worte. Vielen Dank für Ihre Mühen. Mit freundliche Grüßen Supermom
  8. Hallo Zusammen, ich suche dringend Gleichgesinnten zum Informationsaustausch. Ich habe seit dem Geburt eine chronische Hepatitis B. Die Virenzahl ist etwas erhöht mit (fast) normale Leberwerte. Seit der Pubertät habe ich PSA und PSO- seit 3 Jahren eine Verschlechterung. Nach 1 Jahr Biologica (6 unterschiedliche Stoffe) stehen wir vor einem Rätsel. Die Medikamente greifen nicht ausreichend zu. Ich habe täglich Schmerzen in mehrere Gelenken, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Verdacht auf Polyarthritis. Zusätzlich habe ich leider noch + verschiedene Funktionsstörungen der Wirbelsäule, + Varizen - Stammveneninsuffizienz der Vena saphena magna, + chronische Zystitis, + Hashimoto Autoimmunthyreoiditis und + Sicca Syndrom. Frage: Hat einer von euch ein ähnliches Krankheitsbild und möchte mit mir Informationen austauschen? Bleibt glücklich und gesund! Alexandra
  9. Mellimaus2012

    Alles so ungewiß

    Ich bin irgendwie durcheinander. Aber auch wütend. Vor zwei Jahren hat alles angefangen und ich wäre jetzt schon viel weiter, wenn meine Beschwerden damals erkannt worden wären. Aber kann ich irgendjemanden einen Vorwurf machen? So wie ich gelesen habe bislang, ist die PSA oft so unerkannt, weil die Symptome schwer in Einklang miteinander gebracht werden. Vor zwei Jahren bekam ich starke Schmerzen in den unteren Rippenbögen. Sie waren druckempfindlich, schmerzten aber auch in Schüben in der Ruhephase. Mein damaliger HA meinte, das wäre ein Symptom, was besonders junge Leute betreffen würde und hätte nichts wirklich zu sagen. Ein Jahr später kamen die starken Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich. Ich merkte, dass es nichts mit Verspannung oder ähnlichen zu tun haben könnte. Aber wieder kamen die Schmerzen in starken Schüben, die mich total verrückt machten. Ich ging zum Orthopäden, zur Rheumatologin und zur Neurologin. Alle meinten, dass zwar eine Überbeweglichkeit bestehen würde, eine Skoliose da wäre, aber dass die Schmerzen wohl durch eine starke Abnahme von mir ausgelöst worden sind, der Körper sich erst dran gewöhnen muss. Ich kam mir dumm vor. Ich hatte das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden. Solche starken Schmerzschübe und trotzdem sollte da nichts sein. Im Sommer wurden die Beschwerden dann immer leicht besser und ich hatte angefangen, damit zu leben und es zu akzeptieren. Irgendwann muss der Körper ja wieder funktionieren. Mit 38 Jahren und zwei Kindern, die ständig in Bewegung sind, brauchte ich Energie und Kraft für den Tag. Vor ca. 2 Wochen erwischte es mich dann eiskalt. Ich hatte plötzlich einen doppelt so dicken angeschwollenen Zeh. Er war knallrot und schmerzte total, sodaß ich kaum laufen konnte. Zudem kamen wieder Schmerzschübe in Ruhestellung, die so unglaublich stark waren, dass ich den Zeh am Liebsten entfernt hätte. Ich suchte mir einen neuen Hausarzt, weil ich der Meinung war, bei meinem letzten Arzt wurden auch die anderen Beschwerden nicht ernstgenommen. Dieser HA ist sehr gut. Er ließ Blutwerte machen, die natürlich alle wunderbar waren und keine Rheumawerte nachgewiesen werden konnten. Er meinte sofort, dass es sich um eine aktivierte Arthritis handeln könnte, jedoch konnte ich das gar nicht so recht glauben zuerst. Ich bekam eine Cortison- Spritze, die mir sofort die Schmerzen nahm, aber ich sollte mich schonen und den Fuß nicht belasten. Ich war einige Tage schmerzfrei und fühlte mich wie neugeboren. Aber dann schwillte der Zeh wieder an und die Schmerzen kamen zurück, heftiger als zuvor. In der Nacht konnte ich nicht schlafen, da mich die Schmerzen immer wieder einholten. Der HA überwies mich zu einem Orthopäden, bei dem ich gestern war. Dem schilderte ich auch die Stelle am Knöchel, die ich vorher nicht in Zusammenhang gebracht hatte. Es scheint Schuppenflechte zu sein und er ist sich ziemlich sicher, das ich PSA habe. Die Überweisung für den Rheumatologen habe ich gleich mitbekommen. Ich muss sagen, ich hab Angst. Ich hab mir die Seiten über PSA im Netz durchgelesen und die Symptome kommen alle hin. Es ist, als wenn es klick gemacht hat. Wie geht es jetzt weiter? Was kommt da noch auf mich zu? Werden noch andere Gelenke befallen? Wenn im Vorfeld klar gewesen wäre, das ich diese Erkrankung habe, wäre das Zehengelenk dann nicht mehr befallen worden? Ich hab erstmal ein Sportverbot bekommen. Mein Walken und mein Zumba soll ich nicht mehr machen, bis der Rheumatologe wirklich diagnostiziert hat, das es PSA ist. Darüber bin ich total traurig.
  10. Hallo liebe Leidensgenossen, vor ungefähr 1 1/2 Jahren entwickelte sich aus meiner normalen Psoriasis eine Psoriasis Arthritis und zwar in der rechten Hand. Zu Zeiten meiner "normalen" Psoriasis wurde ich erst ganz klassisch mit Cremes, später mit Fumaderm behandelt. Seit dem Fumaderm hab ich auch auf der Haut keine Schuppenflechte mehr. Nur die Nägel sind noch betroffen. Als dann die PSA anfing, bekam ich Otezla, welches aber nur halb so gut wirkte wie erhofft. Nun bekomme ich Stelara 90mg, welches auch nach der zweiten Spritze ihre Wirkung zeigt. Soweit ja alles gut... ABER Nun kommen mir und vor allem meiner Partnerin ziemliche Zweifel auf... Klar es hilft mir und die Schwellung sowie die Schmerzen in den Fingern sind echt besser geworden, doch wie sieht es bei den ganzen "harten" Medikamenten mit den Spätfolgen aus? Ich bin jetzt 26 und mache mir ziemliche Sorgen um meine Gesundheit. Außer Fumaderm hab ich bisher alles relativ gut vertragen. Hier und da mal ein wenig Kopfschmerzen und andere kleinere Nebenwirkungen, aber gesund kann das auf Dauer ja auch nicht sein oder? Die Nebenwirkungen von Stelara sind ja wirklich nicht ganz ohne! Ich würde ja gerne etwas softeres, natürliches verwenden, sowas wie Weihrauchkapseln. Doch habe ich ehrlich gesagt ziemlich Angst das es ohne Stelara alles wieder so schlecht wird wie davor. Wie steht ihr zu der Sache? Oder hat euch was "natürliches" auch geholfen? Liebe Grüße,
  11. Hi, in letzter Zeit kommen mir vermehrt die Gedanken, mal eine Zweitmeinung von einem anderen Rheumatologen einzuholen. Ich bin derzeit bei Dr. B. in Oldenburg in Behandlung, ein orthopädischer Rheumatologe. Er ist der Meinung, ich muss auf Jahre hinaus (Jahrzehnte, Rest meines Lebens) Cortison einnehmen. Ich bin jetzt 37 und kann mich damit nicht abfinden. Seit 2 Monaten bin ich am ausschleichen, jetzt bei 3 mg, und merke nur geringe Verschlechterung. Manchmal vergesse ich das Cortison morgens sogar und merke es nicht mal. Bei 5mg hab ich deutlich körperlich gemerkt, dass da was fehlte, wenn ich es mal vergessen habe. Außerdem dankt mir meine Waage die geringere Dosis. Also lange Schreiberei, kurzer Sinn, ich brauch mal eine zweite Meinung von jemandem, der Ahnung hat, inwieweit ich das Cortison ganz weglassen kann, ohne Folgeschäden zu riskieren. Laut Dr. B. kann man nur mit dem Cortison die Gelenkveränderungen aufhalten. Wen könnt ihr mir in Oldenburg empfehlen?
  12. williwillswissen

    PSA und rheumatoide Arthritis ?

    Hallo Leidensgenossen, ich bin neu hier im Forum und wollte mal nachfragen ob jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat? Ich habe seit ca.32 Jahren Psoriasis und vor 7 Jahren kam dann die PSA dazu. Bis vor einem Jahr mit Enbrel super glücklich. Keine Symptome oder Nebenwirkungen. Dann ging es los...dicker Finger, dicke Zehen, Schmerzen in den Knien, Handgelenken, Rücken, Schultern......Jetzt nach einem Jahr Odyssee hat der Rheumatologe durch "Zufall" herausgefunden, das auch noch eine rheumatoide Arthritis dazu gekommen ist. Jetzt meine Frage: Hat einer damit schon Erfahrungen gemacht?
  13. Hallo, nehme zur Zeit Stelara ( seit 1,5 Jahren ) und bin zur Zeit 100% erscheinungsfrei. Die PSA macht sich aber wieder bemerkbar im Rücken / Nacken. Unter Enbrel waren meine Gelenke 100% in Ordnung, aber die Haut sah sehr schlecht aus. Ich denke darüber nach wieder auf Enbrel zu wechseln, da mir die Gelenke wichtiger sind als die Haut. Ist ein Wechsel unter den Biologicals unbedenklich möglich? Evtl. wäre auch Cimzia eine Alternative für mich. Viele Grüße und vielen Dank für Ihre Stellungnahme Anton Peter
  14. Ich bin 36 und grüße euch ganz herzlich aus dem Lahn-Dill-Kreis...
  15. Hallo Zusammen, ich bin neu hier. Habe seit August letzten Jahres Symptome der PSA, die Diagnose wurde nun im März diesen Jahres gestellt. Derzeit bin ich seit 3 Wochen krankgeschrieben und kämpfe mit meinem Schub. Dieser nähert sich schon seit September und äussert sich in wechselnden Schmerzen im ISG, Knie, Schulter, HWS und BWS. Nun wie gsagt seit 3 Wochen ist nun alles gleichzeitig da, nehme Cortison und MTX 15mg, dazu Nproxen gegen Schmerzen und ab und an Tetrazepam um mal wieder erholt zu schlafen. Habe Einschlafprobleme, und kann morgends nicht mehr liegen, ausschlafen ist also auch nicht möglich. Dazu kommt noch das Augenbrennen und Unscharf sehen, habe deshalb anfang des Monats eine Brille bekommen, mit der Diagnose Hornhautkrümmung, werde aber im Jan eine 2. Meinung einholen. Im Jahr 2003 hatte ich einen Bandscheibenvorfall L5 S1 und seitdem mindestens 3-5 mal im Jahr Probleme mit dem ISG. Seit der PSA Diagnose frage ich mich nun, ob die ISG Probleme schon früher daher kamen. Nun zu meiner Frage: Wenn die ISG Probleme schon länger bestehen, wäre es doch Möglich, das dort schon Veränderungen /Schäden am Gelenk vorhanden sind. Kann ich beim Arzt auf ein Skelettzintigramm oder MRT bestehen. Wegen meiner HWS und Schluterbeschwerden habe ich die Frage: Sollten die Gelenke geschädigt sein, sind diese dann auch ausserhalb des Schubs schmerzhaft?? Die Schmerzen zehren an meinen Nerven, frustrieren. Gestern hab ich den Notarzt gerufen, da ich mich kaum noch bewegen konnte. Meine Mutter meint ich solle mich in eine Spezialklinik einweisen lassen. Je mehr ich mich durchs I-Net lese um so mehr macht mir diese Diagnose Angst. Puh, bin normal echt eine Starke Persönlickeit und jammere nur ungern. Aber jetzt wo ich mir das alles mal von der Seele schreibe, kullern doch die Tränen. Ich bin erst 34, was kommt da noch auf mich zu. Meine Rheumatologe meint, in 20.30 Jahren, kann es sein, das ich nicht mehr laufen kann, mein Freund weiß auch nicht so recht was er tun soll, dabei kann er nix tun, ausser mich im Haushalt unterstützen und mich lieben. Am Dienstag ist Weihnachten, ich wünsche allen die das lesen eine besinnliche Weihnachtszeit, Menschen die einen Lieben, viel Kraft und Glück für das nächste Jahr. Grüße Melanie
  16. Smok

    Kastanientinktur

    Habe von einem Freund ein Rezept für eine schmerzlindernde Kastanientinktur erhalten. Im Herbst wird eine Handvoll Kastanien zerdrückt (Hammer) und mit 0,5 Brennspiritus übergossen. Nach 3 Wochen abseihen und Sud dunkel aufbewahren. Im Frühjahr eine Handvoll junge Birkenblätter / Lärchennadeln mit 0,5 Brennspiritus übergossen. Nach 3 Wochen abseihen und Sud zum Kastaniensud dazugeben Eine Handvoll Kastanienblüten mit 0,5 Brennspiritus übergossen. Nach 3 Wochen abseihen und Sud ebenfalls zum verherigen Sud dazugeben. Für empfindliche Haut den Sud mit 100ml Baybyöl (rückfettend) versetzen. Wer mag kann noch ein paar Tropfen Lavendelduftöl dazugeben. Vor Gebrauch gut schütteln und die schmerzenden Gelenke einreiben.
  17. Hallo heute mal wieder was neues. Ich spritze jetzt seit 3 Monaten Humira. Die Schuppenflechte ist ganz gut zurück gegangen, aber die Schmerzen nicht so richtig, im Fuß am Hacken habe ich immer noch starke Schmerzen. Wenn ich körperlich viel arbeite kann ich mich abends kaum noch bewegen. Die Beweglichkeit der Finger ist ein wenig besser geworden. Der Rücken auch aber die Füße besonders ein Hacken tut so weh das ich kaum vernünftig laufen kann. Wenn ich Pause mache komme ich danach kaum noch hoch und habe immer noch starke Schmerzen. Unebenes Gelände kann ich gar nicht laufen, bei uns in der Kreisstadt ist nur Pflaster, das ist eine Qual dort zu laufen. Hat das noch jemand? Heute kam nach einem Dreiviertel Jahr GbB 30. Soll man da Einspruch einlegen? Hat das einen Sinn?
  18. bettinas

    Ein Hallo aus Linz

    Ein herzliches Hallo aus Linz, mein Name ist Bettina und ich komme aus Linz/ Österreich. Ich bin 31 Jahre alt und habe 2 Kinder( 4 und 12 Jahre). Schuppenflechte habe ich schon seit meiner Pubertät an der Kopfhaut und den Nägeln, wobei die Kopfhaut schon seit Jahren nicht mehr befallen ist. Meine Diagnose: Psoriasis- Arthritis, habe ich ganz überraschend im November bekommen. Angefangen hat alles im Winter 2011. Ich begann in diesem Jahr in einem Kindergarten zu arbeiten und hatte ständig Infekte. Zu Weihnachten hatte ich dann auch noch Scharlach, gefolgt von einem Infekt, bei dem ich mich kaum mehr bewegen konnte, weil der ganze Körper so schmerzte. Im Anschluss kam die Bakerzyste und leichte Schwellungen in den Sprunggelenken. Der Orthopäde überwies mich zum Rheumatologen, dieser warf einmal den Begriff " Reaktive Arthritis" in den Raum und gab mir Cortison. Damit war dieses Thema für mich eigentlich erledigt. Ich hatte das ganze Jahr über eigentlich keine Probleme, außer immer wieder mal geschwollene Unterschenkel und Füße.Im November ging ich dann wegen meiner Bakerzyste und der Vermutung, dass da wohl mit meinem Knie etwas nicht stimmt zum Orthopäden. Dieser teilte mir mit, dass das Knie gar nichts hat, ich aber leichte Schwellungen in den Sprunggelenken und im Handgelenk habe. Er vermutete schon so etwas wie PSA , verwies mich aber zu einer Rheumatologin. Die bestätigte den Verdacht und verschrieb mir Salazopyrin. Das Salazopyrin setzte ich nach nicht mal 2 Wochen ab, weil ich am ganzen Körper Ausschlag bekam. Vor einer Woche habe ich dann mit dem Ebetrexat angefangen und bin immer noch schwer skeptisch. Ich bin eigentlich schmerzfrei, hab ein paar Schwellungen und erhöhte Entzündungswerte, aber sonst ist alles in Ordnung und soll solche Bomber nehmen. Erscheint mir irgendwie noch merkwürdig. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, über eure Anfänge und Krankheitsverläufe zu lesen. Ach ja, hatte jemand von euch schon mal Schmerzen unter den Rippenbögen ( wie Dauerseitenstechen), im Zusammenhang mit der PSA? Liebe Grüße aus Linz, Bettina
  19. Ich leide seit meinem 14. Lebensjahr an PS. (Bin jetzt 21) Es fing an mit den Ellenbogen, ging weiter den Arm hinunter, irgendwann kamen dann Unterschenkel, Kopfhaut, Rücken, Bauch, Ohren,... dazu. Vor 1 1/2 Jahren hatte ich einen Unfall und hatte deswegen über mehrere Tage Schläuche in meinem Oberkörper (Drainagen). Ich habe trotz Reha, etc. immer noch starke Schmerzen an verschiedenen Stellen. Weder durch MRT, CT, Röntgenbilder (alles innerhalb der letzten 1 1/2 Jahre) konnte festgestellt werden woher genau die Schmerzen kommen oder durch was sie verursacht werden. Es scheint alles gut verheilt. Mein Vater bekam vor ein paar Tagen die Diagnose Rheuma. Woraufhin ich mich darüber im Internet etwas informierte. Jetzt frag ich mich kann es sein das meine Schmerzen von einer PSA kommen könnten? Und was genau ist eignentlich der Auslöser für eine PSA. Hab nichts richtiges gefunden darüber. Wenn ich äußerlich PS auf der Haut hab, kann die dann nach innen auf den Knochen wandern =D ? Oder wie entwickelt sich das überhaupt?
  20. Hallo erstmal, ich stelle mich kurz vor: Weiblich, 62 Jahre alt, selbständig und fast ständig unter Stress, Meine PSO fing vor ca. 6 Jahren an. Ich hatte diverse Stellen am ganzen Körper. Arme, Beine, Kopf, Ohren, Pofalte und Bauchnabel. Habe diverse Hautärzte und alle möglichen Cremes und Salben durch, was aber alle nicht half. Man hat damals immer versucht auf Pilz etc. zu behandeln, aber keiner der Ärzte hatte eine Kultur angelegt.... Dann bin ich auf Empfehlung in der Dermatologie der Uniklinik Bonn gelandet. Nach mehreren "Salben-Versuchen", die nur wenig brachten hat man Mitte 2013 eine Biopsie gemacht und dabei festgestellt, dass es eine Psoriasis per excellence sei. Seit Dezember 2013 spritze ich MTX, erst 7,5 mg, dann 10 mg, dann 12,5 mg, dann 15 mg. Die 15 mg habe ich nicht mehr vertragen. Habe Anfang Mai eine starke Sonnenallergie entwickelt, wo auch LSF 50 nicht mehr half. Meine Unterarme sind seitdem wie mit kleinen Körnern übersäht. 2013 hatte sich auch PSA dazugesellt. Die Szintigrafie von 2014 zu 2015 zeigte bereits Verschlechterungen im Bereich der Daumengelenke, Sternum (Brustbein), Sprunggelenke, Zehen, Knie (wobei das rechte auch arthrosegeplagt ist). Zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder Cortison in kleiner Dosierung bekommen. Teufelszeug! Hilft eigentlich bei meiner PSA ganz gut, hatte aber die Haut wieder verschlechtert. Dss MTX setzt mich jedes Wochenende außer Gefecht, weil ich freitags spritze. Anfangs war es so, als ob ich aus einer Narkose erwache. Mittlerweile bin ich nur noch müde und vergesslich. Bin halt nicht geistig fit.... eher leicht deppert :-) und mein Mann verzeiht mir an diesen Tagen vieles. Im Juni war in wieder in der Rheumatologie der Uniklinik Bonn. Man will mich nun auf Enbrel 50 mg umstellen und das MTX auf 7,5 mg runterfahren. Bin gerade dabei, die hierfür angeblich unerlässlichen Impfungen durchzuziehen. Hep B (die erste), Diphterie und Tetanus habe ich durch. Mitte August kommt dann noch Hep B (die zweite), Pneumo- und Meningokokken, dann wäre es soweit. Jetzt packt mich der Bammel ......... Soll ich wirklich auf ein Biologika umsteigen??? Oder soll ich damit besser warten, bis alles so schlimm ist, dass gar nicht anderes mehr geht. Ich fühle mich so, als sei ich dann "genmanipuliert". Meine Haut ist mit MTX quasi erscheinungsfrei. (Außer die kritischen Stellen Po + Bauchnabel). Meine Schmerzen in den Gelenken sind nachts und morgens arg, lassen aber tagsüber nach. Ich geh noch nicht am Stock und brauche keinen Rollstuhl. Soll ich mich dennoch auf das Experiment ENBREL einlassen? Ich wäre sehr dankbar, einen Rat von jemandem zu bekommen, der auch ähnlich betroffen ist (und der nicht von der Pharmaindustrie gesponsert wird). In diesem Sinne, danke fürs Lesen Caramia
  21. Hallo Zusammen, ich habe parallel zu den zunehmenden Problemen an der Wirbelsäule, die von der PSA herrühren immer stärker werdende Probleme mit der "Durchblutung": Hande sind kalt, kribbeln bis zum Taubheitsgefühl einzelnder Finger bis zum ganzen Arm. Bei Kälte zeigt sich die typische "Färbung" der Finger des Raynaud-Symptoms. Die Zehen und Beine sind ebenfalls betroffen. Durchblutungsprobleme spüre ich ebenfalls durch Kribbeln auf der Kopfhaut und möglicherweise hängen Benommenheit und Schwindel sowie Tinnitus und sich verändernde Ohrgeräusche damit zusammen. Nach Meinung meines Physiotherapeuthen stehen die o.g. Symptome möglicherweise im Zusammenhang mit den Wirbelsäulenveränderungen und einer damit einhergehenden Störung des vegetativen Nervensystems. Allerdings teilen viele Ärzte diese Meinung nicht. Ich habe auch schon von Gefäßveränderungen durch Psoriasis gehört (leider im Internet aber keine vernünftige Quelle gefunden). Seit dem 20. Lebensjahr leide ich wie viele Psoriatiker unter Bluthochdruck und habe häufig ziehende Schmerzen entlang der Arme und Beine (Adern? Nerven?). Ich bin schlank, treibe viel Sport, bin Nichtraucher und ernähre mich ausgewogen, weswegen für mich keine anderen naheliegenden Gründe wie z.B. Übergewicht etc. für die zuvor genannten Symptome in Betracht kommen. Hat jemand von Euch ebenfalls Erfahrungen mit o.g. Problemen machen dürfen oder sogar erlebt, dass diese sich mit der Behandlung der PSA verbessert haben? Ich bin gespannt auf Eure Erfahrung! Viele Grüße - Torsten
  22. Hab heute mit meiner Tante telefoniert, Sie war lange mit einem Heilpraktiker verheiratet und hat selbst die Ausbildung, aber soweit ich weiß ohne Abschluss. Sie hat erzählt, das sie in derPraxis gute Erfahrungen mit Eigenblut bei PSA gemacht haben. Kann jemand genaueres Berichten??
  23. Es sind manche Stellen bei mir, die dauerhaft betroffen scheinen, andere tauchen nur kurz auf und verschwinden. Insgesamt ist die Schuppenflechte ganz im Gegensatz zu mir sehr flexibel. Gestern noch waren meine Finger an einigen Stellen offen, heute ist es schon wieder gut geschlossen und die Schwellung hat auch nachgelassen. Schon öfter habe ich als Dahlke-Leser mich gefragt, was mein Körper mir mit diesen Stellen sagen will. Mehrmals hatte ich den Eindruck, ich habe die Botschaft verstanden, und schwupps, löste sich der Herd auf. 2016 waren damals die Augen betroffen und meine Krankheit zwang mich dazu, die Augen zu schließen, damit ich die Creme auftragen konnte. Auch letztes und dieses Jahr waren die Augen mit dabei. Die Stellen erholten sich, und dann kam es wieder. Ich interpretiere dieses Auftauchen an den Augenlidern als einen Appell, die Augen zu öffnen. Denn die Krankheit macht ehrlich und das zeigt, dass ich mit verschlossenen Augen durchs Leben laufe. Die Ellbogen waren das erste, was mir klar wurde: Ich muss mich besser durchsetzen und die Ellbogen häufiger einsetzen. Es juckt dort nicht mehr und schuppt kaum, aber so richtig abgeheilt sind diese Stellen noch nicht. Ich brauche noch viel Übung. Die Kopfhaut ist vielleicht deshalb so lange und hartnäckig betroffen, weil mir gründlich der Kopf gewaschen gehört. Ich habe viele veraltete Ansichten, die überprüft werden sollten. So zum Beispiel die Annahme, grundsätzlich zu stören, wenn ich meine Bedürfnisse mitteile. (So habe u.a. ich beim Arztbesuch das Gefühl, meine Ärztin zu belästigen mit meinem Gejammer, dabei ist es doch ihr Job, sich meine Beschwerden anzuhören.) Vieles habe ich in meiner Kindheit verinnerlicht, das mir heute gar nicht alles bewusst ist. Im Gesicht muss ich mir ständig an meine (eigene) Nase fassen. Meine Mutter schimpfte schon oft "Fass Dich doch mal an Deine eigene Nase!", wenn ich mich über andere beklagte. Tatsächlich ist es meist so, dass mich bestimmte Verhaltensweisen anderer an meine eigenen Defizite erinnern, die ich gerne beheben würde. Dann richte ich mal zur Abwechslung die Wut nach außen und schimpfe über die andere Person. Das ändert natürlich nichts an mir. Vielleicht sollte ich aber tatsächlich häufiger die Nase rümpfen - über mich selbst? Am Kinn kriecht die Flechte aus dem schützenden Dickicht des Bartes ans Licht auf der Wange. Sagt mir Bahnhof im Augenblick. Vielleicht die Wahrheit, die ans Licht kommt. Es hat aber auch einfach meinen Fokus mehr auf die Bartpflege gelenkt. Die Hüfte ist genauso ein Evergreen wie die Ellbogen, da tut sich nix, außer einem Zusammenwachsen der Punkte in Zeitlupe. Aus meiner Sicht ganz eindeutig das Thema Weiblichkeit. Ich muss mich meiner Weiblichkeit stellen, anerkennen, dass auch ich weibliche Züge habe. Der Bauch hat meine Aufmerksamkeit auf eine Lymphdrainage des tiefen Beckens gerichtet. An der Leiste habe ich einen Knubbel, der sich unter der Massage langsam aufzulösen scheint. Auch hier wollte ich erst nichts damit zu tun haben, aber das Ignorieren der Herde führt auch nicht zur Besserung. Ich weigere mich nur einfach, mich mit meinem Körper zu befassen, indem ich das Eincremen bestreike. Das werde ich nicht länger tun. Der Genitalbereich verlangt nach noch mehr Pflege; ich sollte eigentlich tägliche Sitzbäder machen. Das hält mir stets vor Augen, dass ich mir buchstäblich den Arsch aufreiße. Die Füße stehen fürs Vorankommen, so deuten die Punkte an den Füßen wohl an, dass ich mich im Kreis drehe, solange ich die Lösung im Außen suche (spezielles Shampoo etc.) und herumprobiere, was hilft. Meine Hände sind aufgrund der PSA wie schon durch die Pso nur noch eingeschränkt funktionstüchtig, auf lange Sicht wird es mir nicht mehr möglich sein, die Faust zu ballen. Denn genau das hat der orthopädische Rheumatologe geprüft, es scheint ein wichtiges Kriterium zu sein, Aus Sicht Dahlkes ist das Thema Aggression sehr wichtig, er bezeichnet Autoimmunerkrankungen als Autoaggressionserkrankungen, soweit ich das beurteilen kann. Ich richte meine Wut gewohnheitsmäßig gegen mich selbst und nicht gegen die, an die sie sich eigentlich richten sollte. Meine Erziehung verbietet mir, Gefühlsregungen wie Aggressionen zu zeigen. Aber so langsam sollte ich wirklich mal erwachsen werden. Mein Vater ist bereits unter der Erde, die Beerdigung meiner Mutter muss ich nicht auch noch abwarten. Sie kann jetzt schon keinen Putzlappen mehr halten, aber sie ist nicht richtig diagnostiziert, weil es bei ihr "ja nicht so schlimm wie bei dir" ist und sie nur Scheißärzte hat. Wenigstens sind sie schuld, die Ärzte. Nachtrag: Ich bin nicht mehr grün hinter den Ohren, sondern knallrot. Ob ich mir nun das hinter die Ohren schreiben soll? hihi
  24. Hallo liebe Leute aus NRW, ich bin 20 Jahre alt und bin seit drei Jahren von PSA betroffen und bin derzeit auf der Suche nach Menschen, die sich auf ein Zusammenkommen treffen wollen, sich austauschen und/oder was unternehmen wollen. Münster wäre als Standort super, ich bin aber auch offen für anderes Wenn ihr mehr Informationen zu meinem PSA-Bild haben möchtet, dann schaut doch bitte in meinem Profil vorbei. Ich freue mich, von euch zu hören. Thimmy24
  25. Hallo Frau Dr. Vogelsang, können Sie mir sagen welches Medikament am ehesten für mich in Frage kommen könnte. Neben PSO/PSA mit Uveitis anterior habe ich auch noch COPD Stufe 3 mit Emphysem, was die Sache erschwert. Zur Zeit spritze ich Metex 7,5ml, nachdem es mit Lantarel 15ml massive Probleme gab. Allerdings habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr richtig wirkt. Vielen Dank im Voraus Gruß Anne
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