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    Diese Broschüre, früher herausgegeben von der Firma Schering (dann Intendis), wird nicht mehr herausgegeben, da die Firma keine Präparate mehr gegen Schuppenflechte anbietet und ihre Produkte in Deutschland inzwischen von der Firma Jenapharm vertrieben werden. Grundlagen des Inhalts stimmen jedoch noch immer, und so bieten wir die Broschüre hier zum Herunterladen an.
  2. Emma2002

    Betroffene dringend gesucht!

    Hallo, Mein Name ist Emma und ich bin 16 Jahre alt. Seit ca. 1 Jahr habe ich Psoriasis und schreibe nun eine Facharbeit für die Schule darüber. Ich brauche dringend Freiwillige die bereit sind, ihre Geschichten in einem kleinen Interview zu teilen. Diese sind auch über E-mail möglich. In meiner Umgebung habe ich noch nie jemanden getroffen der auch Psoriasis hat und ich kann mich mit niemandem austauschen. Bei Interesse bitte dringend melden.
  3. Hallo! Ich habe seit etwa 1 Jahr Schuppenflechte und holte mir die Meinung verschiedener Ärzte und jeder verschrieb mir eine kortisonhältige Salbe / Shampoo. Da ich aber selber im medizinischen Bereich tätig bin und die irreversiblen Schäden von Kortison kenne, gab es für mich nur alternative Therapien zur Auswahl. Also probierte ich verschiedenes aus. Jetzt möchte ich euch meine sehr guten Erfahrungen mit einer einfachen, günstigen und äußerst wirkungsvollen Salbe mitteilen. Die Salbe trage ich abends dick ins Haar auf und lasse sie über Nacht einziehen (Handtuch auf Kopfpolster legen!) und für den Bereich hinter den Ohren nehme ich den abgesiebten Schwarzkümmel und "klebe" ihn hinter das Ohr (es sind Restbestände von der Salbe am Kümmel oben und somit hält er durch einfaches hindrücken, einfach für ein paar Stunden oben belassen und danach abduschen). Der pure Kümmel wirkt Wunder! Die Salbe benutzen wir mittlerweile für alles - auch bei Gelsenstichen und sonstigen Wehwechen. :) Beim Kauf für die Zutaten bitte nur hochwertige und biologische Produkte verwenden (jeder kann natürlich die Zutaten selber wählen, ich werde aber auch meine im Bioladen gekauften aufschreiben). Aloe Vera Öl (meines von Primavera 100ml, gibt es in Reformhäuser, Bioläden, in manchen Apotheken und natürlich Online) Schwarzkümmel ganz (meiner von Sonnentor, gibt es in Reformhäuser, Bioläden, beim Sonnentor und natürlich Online) etwas Bienenwachs (meines von einer unbehandelten, reinen Kerze ohne weitere Inhaltsstoffe! vom Bioladen, gibt es beim Imker oder Online) etwas Wollwachs / Lanolin anhydrid für die Geschmeidigkeit - kann aber auch weggelassen werden (meines Online gekauft) Glastiegel 30ml (meine von Etivera, es können aber natürlich auch leere kleine Gläser verwendet werden) Ich beschreibe hier die Zubereitung von etwa 30ml Salbe: 1/3 der Flasche in einen Behälter leeren und 1/3 der Packung Schwarzkümmel dazugeben, für eine Woche am Fensterbrett verschlossen stehen lassen. Danach das ganze über Wasserdampf (also unten einen Topf mit Wasser zum leichten köcheln bringen) stellen und für etwa 1/2 ziehen lassen. Etwas Bienenwachs (ca. 1-2 TL) mit dem Messer abschaben und etwas Wollwachs (ca. 1 TL) dazugeben und verrühren. Die Flüssigkeit über ein Sieb in den Tiegel leeren. Die Schwarzkümmelreste nicht wegwerfen sondern in einen weiteren Tiegel sammeln und verschließen, er kann auf Hautstellen aufgelegt (ev. mit Pflaster zukleben) werden. Die Salbe unbedingt 24h offen auskühlen lassen damit sich kein Kondenswasser bilden kann. Fertig! Die Kosten für die selbstgemachte Salbe betragen bei 100ml etwa 20€, es sind beste biologische Zutaten und man kommt lange damit aus. Sehr zu empfehlen! Auch beim Haarshampoo achte ich auf hochwertige Produkte und nehme hierfür Haarseifen von Steffis Hexenküche. Sind zwar etwas teurer aber ich bin sehr begeistert davon und die Häufigkeit vom Haarewaschen nimmt ab.
  4. Mario

    Cosentyx Beginn

    Hallo liebe Leute und Leidgenossen! Nach langer und erfolgloser Suche nach einem Hautarzt der mir endlich Cosentyx verschreibt, hatte ich endlich einen gefunden. Ich bin heute mit der ersten Packung (2 Pins) bei ihm gewesen und dieser meinte ich soll mir 5 Wochen lang wöchentlich nur 1 Spritze verabreichen. Ich wies ihn darauf hin, dass ihm Beipackzettel und überall im Internet steht, dass man sich immer beide geben soll und er meinte nein ich soll das so machen wie er sagt. Ich habe nun die Befürchtung, dass es nicht wirken wird, weil es nur die halbe Dosierung ist Hat jemand vielleicht die selbe Erfahrung gemacht? Danke und LG, Mario
  5. Hallo Zusammen, wie schon oben gelesen, ja ich bin neu hier und möchte mich mit Gleichgesinnten austauschen. Habe eine sehr empfindliche Haut und vertrage wirklich wenig an Pflegecremes. Welche benutz ihr und kennt ihr die Believa Natural Intensive Pflegeserie. Habe schon öfter eine Anzeige in Zeitschriften gesehen und stell mir die Frage ob das was sein könnte. Hat einer von euch Erfahrungen damit schon gemacht? Vielen Dank für jede Antwort. LG coerly-sue
  6. Hi Leute, Abgesehen von Wartezimmern beim Hautarzt hatte ich noch nie die Möglichkeit, mich mit anderen Menschen mit Psoriasis auszutauschen. Umsomehr freue ich mich, das Forum hier gefunden zu haben Da ich neu hier bin, möchte ich mich auch gerne kurz vorstellen: Ich werde in Kürze 24 und habe seit meinem 3. Lebensjahr Psoriasis. Meine Eltern hatten damals alles mögliche probiert und die Hoffnung gehabt, dass es mit der Pubertät besser wird. Leider war das Gegenteil der Fall: Während ich zuvor nur an den Ellenbogen und Knien Psoriasis hatte, hat es sich immer weiter verbreitet. Die Stellen wurden größer und je nach Schub kamen Hände, Gesicht, Bauch, etc. hinzu. Grade als Heranwachsender ist es schwer damit umzugehen, ständig auf seine Hautkrankheit angesprochen zu werden. Es hat lange gedauert damit klar zu kommen, aber heute bin ich dankbar, dass mir das Leben diese Herausforderung gestellt hat. Alles was mir bis jetzt geschehen ist, hat zu dem Moment geführt in dem ich jetzt bin...und ich muss sagen, dass ich mein Leben wie es grade ist liebe und glücklich bin! Ich bin nach dem Abi viel durch zum Teil sehr arme Länder gereist. Als ich gesehen habe, mit was für Problemen diese Menschen sich herumschlagen müssen, habe mich geschämt: Wir achten oft nur auf das, was uns stört und nicht auf das, was gut und schön in unserem leben ist. Es gibt nicht das perfekte Leben: Manche haben Hautkrankheiten wie wir, anderen drückt wo anders der Schuh. Es gibt sogar Menschen, die alles haben was man sich wünschen kann und trotzdem nicht glücklich sind. Fakt ist: Es gibt Sachen, die man ändern kann und Sachen auf die man keinen Einfluss hat. Für mich heißt das: Solange es kein Heilmittel gegen Psoriasis gibt, muss ich mit dieser Krankheit leben. Aber durch Therapien gibt es die Möglichkeit, die Ausprägung zu bekämpfen. Was in den letzten 20 Jahren immer einen guten Einfluss hatte sind Sonne, Salzwasser, Sport, Schwitzen & Sauna. Ganz schlecht sind Stress, Alkohol, Rauchen und zu viel Zeit vor dem Computer, Fernseher etc. Cremes helfen zwar beim Abschuppen, aber wirklich weniger ist es bei mir dadurch noch nie geworden. Das Einzige wodurch es bei mir weniger wird sind Strandurlaube oder Bade-Licht Therapien. Ich mache im Moment mein Masterstudium in Wirtschaft und möchte in meinem aktuellen Projekt Konzepte entwicklen, die Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Psoriasis angenehmer gestalten. Denn viele Behandlungsmöglichkeiten sind unnötig kompliziert und oft eine Abzocke von Pharmakonzernen, Therapiezentren und Ärzten. Hierzu suche ich noch Interviewpartner (max.15min): Wer interesse hat kann sich gerne bei mir melden.
  7. Hallo zusammen, wir sind die Eltern vom Toni und möchte über seine Psoriasis berichten. Vor zwei Jahren hatte er seinen ersten Schub. Toni kam im Sommer 2013 zur Welt. Am dritten Lebenstag kam er aufgrund einer Neugeborenen Sepsis auf die Intensivstation. Einige Tage später bemerkten wir bereits eine rauhe Hautstelle auf der linken Oberschenkelinnenseite sowie leichten Schorf hinter den Ohren. Die Schwestern meinten es wäre normal. Und so machten wir uns keine weiteren Gedanken. Er hatte immer wieder mal ein Pünktchen auf dem Bauch oder im Windelbereich. Eigentlich nichts wildes. Januar 2014 ging es dann los. Er bekam immer wieder Pünktchen. Hatte ständig „Windeldermatitis“. Unsere damalige Kinderärztin meinte es wäre eine Allergie und so vergeudeten wir wertvolle Zeit. Es wurde immer schlimmer und Fieber kam dazu. So landeten wir eines Abends in der Notfallpraxis des Kinderkrankenhauses. Dort waren die Ärzte ratlos und begannen mit allen möglichen Untersuchungen. Aufgrund des ausgeprägten Hautbefundes bat man eine Kollegin der Hautklinik um Rat. Diese äußerte sofort den Verdacht einer Psoriasis Pustulosa. Es folgte eine Biopsie und einige Tage später die Bestätigung: Psoriasis Pustulosa Circinata. Wegen der Gefahr einer Psoriasisarthritis wurde mit MTX (bis Januar 2015) begonnen. Zusätzlich Steroide (Prednisolon bis Mai 2014) und Lokaltherapie mit Mandelölsalbe, Kühlsalbe, Cetaphil, NaCl Umschlägen und Mandelölbäder. Außerdem wurde bei Bedarf Ecural bzw. Prednitop verwendet (letztmalig im November 2015). Momentan cremen wir ihn täglich nur mit Mandeölsalbe bzw. Cetaphil und haben zur Zeit keine Beschwerden. In der Familie hat die Flechte nur Tonis Oma und Onkel leicht an den Ellbogen. Tonis Papa hat „nur“ rauhe Stellen an der Unterarmen, die Mama an den Füßen.
  8. Hallo zusammen, Ich möchte kurz Hallo sagen und mein Beschwerdebild erläutern. Derzeit ziehe ich einen Antrag auf "Behindertenstatus" in Betracht - meine Pustulosa ist mittlerweile Dauergast. Aber Betroffene wissen, wie es ist. Start: Ca. vor 6 Jahren, starke Dauerschübe an Ferse, Sohlen, Fussseiten inkl. blutender großer Tiefer Risse, roter Punkte und gelber Pusteln. Zeitgleich Start an beiden Händen, in den Handinnenflächen, Lenkrad kaum greifbar, Laufen in Schuhen eine Qual (selbst Sandalen wegen Sohle nicht möglich). Seither vergeht kaum ein Monat, an dem ich keinen Ausbruch habe, mal weniger schlimm, mal stark, besonders stark wenn ich a) psychischen Stress habe (absoluter Durchbruch bei Depressionen!) oder b) starke Erkältung inkl. Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlen dicht wie aktuell. Ohne Cetirizin kann ich nicht mehr schlafen, das stillt jede Nacht den Juckreiz ein wenig, dennoch muss ich in eiskaltem Bad nachts ein bis zweimal eintauchen, um das "Feuer" an den Füssen zu löschen. Mal mit Tannosynt, mal mit Meersalz. Ich wache regelmäßig vom Juckreiz auf, habe alles versucht, aktuell nehme ich Eigenurin und Probier es halt mal so.... Aber Wunder erwarte ich nicht mehr. Highlight war die Behandlung mit Fumaderm, der reinste Horror. Nach 6 Monaten ging gar nicht mehr und ich musste es absetzen. Ich habe alle Cremes und Salben durch und bin mittlerweile echt verzweifelt. Vielleicht hilft das Urin, mal sehen. Ich arbeite Vollzeit am Computer, aber selbst das Laufen zum Bahnhof grad im Winter in dicken Schuhen ist für mich eine Qual. Im Sommer hab ich die Schuhe ausziehen müssen in der Bahn, weil nix mehr ging. Ich muss täglich Pendel und auch Fahrrad fahren, mir sind kalte Füße lieber weil ich es dann aushalte, aber das kann man ja nicht machen :-) Ich bin 36 Jahre jung und hätte gern noch einen Tipp gegen den Juckreiz.... Kann mir Jemand helfen? Habe den nun auch am Tag sehr stark. Grüße Sommerlibelle
  9. NeoSkin

    HELP ME - MTX wirkt nicht!

    Ich leide nun schon seit meinem neunten Lebensjahr unter Psoriasis. Ich habe die Krankheit aber nicht als "Platten", sondern als Pünktchen überall auf der Haut. Ich habe seit ungefähr über 20 Jahren nun schon alles mitgemacht was die 90er und die letzten zehn Jahre bei schlechten Hautärzten an Medis zu bieten hatten. Dann habe ich mich entschlossen in einer Testreihe mitzumachen, die Biologicals ausprobierten, die noch nicht auf dem Markt waren. Das ging schief und ich bekam eine Leberzirrhose,die mich erst auf die Intensivstation brachte, von der ich mich aber gut erholt habe. Das ist nun 2 Jahre her und seit einem 3/4 Jahr bekomme ich nun MTX. Erst 15mg, dann 20mg in Spritzen. Zusätzlich "Daivobet", das meine Haut abhängig gemacht hat und dünn. Davon bekomme ich regelmäßig beim Absetzen schreckliche Entzugserscheinungen. Zb. Gesicht angeschwollen, Körper glüht rot, Pso' kommt 3x mal so schlimm wieder. Das MTX hatte am Anfang die übelste Nebenwirkungen. Ich habe sehr gelitten, aber die Zähne zusammengebissen, immerhin war der Preis einfach normale Haut zu haben. Aber nun bin ich total frustriert. Trotz der Menge von 20mg verbessert sich nichts, GAR NICHTS. Im Gegenteil ich habe eine konstante hartnäckige Pso', die mich ohne Kortison oder Solarium in den Wahnsinn treibt und einen Schub nach dem Nächsten. ich spritze mir also jede verdammte Woche ein Chemotherapeutikum dessen Nebenwirkungen mir wirklich ernsthafte Sorgen bereiten und nichts passiert. Keine Besserung. Ich bin wirklich verzweifelt und hoffe hier durch Euch Antworten und Ideen zu finden. Vielleicht Erfahrungen die ihr damit gemacht habt, Möglichkeiten, Heilungsmethoden usw. ich vertraue mittlerweile keinen Ärzten mehr und fühle mich nicht ernstgenommen. ich freue mich wirklich, wenn hier jemand kommentiert und mir helfen kann. Liebe Grüße an alle Mitleidenden.
  10. Balance

    Hallo allerseits

    Hallo allerseits! Ich bin 27 Jahre alte und habe seit 16 Jahren eine milde Form der Psoriasis vulgaris. Im Sommer hatte ich ein paar Mal gar keine Symptome mehr, vor allem wenn ich am Meer war, dies hat sich dieses Jahr geändert. Das Forum kenne ich bereits seit langer Zeit. Im letzten halben Jahr hatte ich einen Schub, weshalb ich mich entschieden habe auch ein Profil zu machen und meine Geschichte mit euch zu teilen. Angefangen hat das ganze im Mai. Auf einer Backe hatte ich plötzlich eine relativ grosse eiternde Fläche, bei welcher ich annahm, dass es sich um einen Herpes simplex Ausbruch handelte. Auf der Backe hatte ich allerdings bisher noch nie einen Ausbruch (nur Lippen, Nasenregion). Ich behandelte diesen deshalb wie gehabt mit Desinfektionsmittel und Bepanthen. Da ich gerade am Meer war, hat dies sicher auch zur Abheilung geholfen. Nach einer Woche war die Stelle fast ganz verheilt. Danach hatte ich lange Ruhe. Mitte/Ende August tauchten ein paar grosse Pickel auf der anderen Gesichtshälfte in der Schläfengegend auf. Nach einer Woche eine plötzlich davon ausgehende eitrige Entzündung die bis in die Backe nach unten zog. Zusätzlich an der Stelle an der ich im Mai eine eiternde Wunde hatte ein Wiederauftreten der Symptomatik. Der Arzt hat schliesslich Verdacht auf Impetigo als bakterielle Superinfektion festgestellt und mit Fusidinsäuresalbe verschrieben. Relativ schnell wurde die Ausbreitung gedämmt, bis es ganz aufgehört hat zu eitern vergingen aber mindestens 3 Wochen. Nach Absetzten der Antibiotika hatte ich noch ein paar Mal ein kurzes Wiederauftreten, welches ich mit Desinfektionsmittel und Bepanthen unter Kontrolle halten konnte. Danach hatte ich kurze Ruhe. Immer wieder gerötete Stellen im Gesicht, aber kein Eiter. Parallel zum Gebrauch der Antibiotika haben sich rote Stellen im Halsbereich gebildet, die stark jucken. Könnten dieses durch die Antibiotika ausgelöst werden? Die Stellen verschwinden seither ein paar Tage bis Wochen, tauchen aber immer wieder auf. Sie ähneln einer Psoriasis inversa. Lupus erythematodes wäre eine andere Möglichkeit. Habt ihr hier Erfahrungen? Nach Wiederauftreten im Gesicht habe ich eine Homöopathin aufgesucht, welche mir spezielle Globuli und Calendula Urtinktur verschrieb. Im Gesicht ging es dadurch schnell weg und ist bisher nicht wiederaufgetaucht. Dafür habe ich inzwischen eine sehr grosse Stelle am einen Arm zwischen Ellbogen und Ellbogenkehle und ein paar kleine an den Handrücken. Dies obwohl mir der Arzt versichert hat, dass eine Infektion an den Händen aufgrund des häufigen Waschens mit dem Triclosanhaltigen Desinfektionsmittel nicht möglich sei. Nun denn ich bin studierter Biologe und habe im schon damals nicht geglaubt. Momentan bin ich die Impetigo Stellen mit Calendula Salben am Behandeln. Diese heilen langsam ab. Meine Psoriasis behandle ich klassischerweise mit Vitamin D Lotion und Salbe (Curatoderm). Bisher hatte ich Psoriasis vulgaris hauptsächlich auf dem Kopf. Die nicht schuppenden Stellen, die stark jucken und immer wieder kehren, geben mir zu denken. Ich habe am Hals und in den Ellbogenkehlen rote Flächen. Im Anhang sende ich euch ein Bild eines Impetigo-Herds und ein Bild von den Stellen am Hals. Ich war bereits mehrmals beim Hautarzt, wäre aber für eure Diagnose und Erfahrungsberichte sehr dankbar. Liebe Grüsse Balance
  11. Hallo zusammen und guten Abend, bin gerade dabei meinen Antrag für eine Rehamaßnahme bei der Rentenversicherung auszufüllen. Ich leide an Psoriasis der Haut auf dem Rücken, an beiden Unterschenkel, auf der Kopfhaut und im Ohr. Zudem an Nagel-PSO an 4 Fingern. Mehr plagt mich aber die Psoriasis-Arthritis an Fuß- und Fingergelenken, sowie die Nebenwirkungen von Leflunomid. Nun meine Frage: Gibt es eine Reha-Klinik die beide Krankheitsbilder behandelt? Hat Jemand Erfahrung? Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich schon im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Berni
  12. Trauriges-Kind

    Eine Leidensgenossin aus Berlin

    Hallo ihr lieben, Möchte mich erstmal vorstellen, ich 41 Jahre und leide seid meiner Kindheit an Psoriasis Vulgaris. Ich erhoffe mir von diesem Forum das Ihr mir Tipps geben könnt. Ganz liebe Grüsse aus Berlin
  13. Liebe Leser vom 21. bis 23. Oktober wird Dr. Ralph von Kiedrowski auf Fragen zur Schuppenflechte im Allgemeinen und zu Begleiterkrankungen im Besonderen antworten. Ab dem 16. Oktober können die Fragen im Experten-Forum gestellt werden, ab 21. Oktober antwortet Dr. von Kiedrowski dann. Bis dahin kann jeder in den Fragen in vergangenen Expertenforen stöbern. Aus Anlass des Welt-Psoriasis-Tage am 29. Oktober gibt es außerdem einige Veranstaltungen, bei denen man Experten ebenfalls so richtig zu seinen Problemen rund um die Psoriasis ausfragen kann. In den nächsten Tagen kommen da noch einige Termine dazu. Bis dahin! Claudia
  14. Guten Tag zusammen, mein Name ist moni, 58 Jahre alt und lebe seit ca. 40 J. mit der Pso. Sowohl die Haut als auch fast alle Gelenke und WS betroffen. Seit 2004 werde ich mit Enbrel behandelt, ein wundervolles Gefühl. Leider erkrankte ich 2012 an Brustkrebs und musste in der Akut-Behandlung das Medi. absetzen, was zu einem schrecklichen Neuausbruch führte. Im März habe ich die Strahlentherapie beendet und durfte wieder mit Enbrel beginnen, leider wollte mir mein Rheumatolige das Rp nicht ausstellen. Ich vermutete, er hätte meinen Außerbuget-Patientenplatz weiter gegeben, denn auch mein Okologe und Gyn waren der Meinung ich dürfte weiter mit Enbrel behandelt werden. Es begann ein langer Kampf, den ich im August gewonnen habe. Allerdings muss ich jetzt immer nach Kiel reisen, ich wohne in Hamburg, um mein Rp zu bekommen, aber das ist es mir wert. Ich freue mich auf einen netten Austausch
  15. Hallo, möchte mich kurz vorstellen, Ich habe zwar keine Schuppenflechte, aber mein Mann. Ist vielleicht ein wenig außergewöhnlich, mich trotzdem hier anzumelden. Aber ich wag es mal....... Mein Mann bekam die Schuppenflechte (pso vulgaris) erst im "hohen" Alter von 44 Jahren, das ist jetzt fast 3 Jahre her. Ausgebrochen wahrscheinlich durch zuviel Streß im Betrieb. Zuerst begann sie eher leicht, mit einigen Flecken und juckenden Stellen. Dann wurde es immer schlimmer.....Cremes und Kortisonsalben helfen da leider nicht auf Dauer....halt nur kurzfristig. Daivonex und Daivobet waren seine täglichen Begleiter. Nachdem es zwar dann im Sommer besser wurde, kam der nächste Schub und dann kam Fumaderm. Das half auch wirklich und nach anfänglichen schlimmen Nebenwirkungen (Durchfall und Magenkrämpfe) hat er sie gut vertragen. Dann...nach einem Tag auf den anderen, Fumaderm wieder absetzen. Leukozyten-Wert im Keller! Tja....dann wurde meinem Mann MTX gespritzt. Allerdings wollte er die Therapie nicht weiter durchführen, da die Nebenwirkungen nicht ohne sind. Und er die PSO auch wieder soweit im Griff hatte. Allerdings kam jetzt Ende Februar der nächste Schub....das Gesicht wurde feuerrot mit Hals und Brust. Dann kamen die Kortisontabletten, die auch halfen. Im Gesicht war alles wieder weg. Nach zwei Wochen noch ein schlimmerer Schub....geschwollene Augen und wieder feuerrotes Gesicht.....wieder Kortisontabletten. Man wartet jetzt direkt auf den nächsten Schub. Im Moment ist das Gesicht wieder gut, nur wie lange? Mein Mann hat (mittelgroße) Plaques an beiden Knien, Ellenbogen, Händen, Fußsohlen, in den Ohren, Kopfhaut (nur über den Ohren), und er ist natürlich grad sehr geknickt. Er kratzt den ganzen Tag (mehrmals am Tag) die Schuppen weg, weiß jetzt nicht, ob das bei allen Schuppengeplagten so ist. Eincremen tut er grad mind. 5x am Tag, wenn nicht öfter. (im Moment mit Bebe-Creme, die würde nicht brennen). Ich hab ihm jetzt auch diese NeuroPsori Creme, die normale (die brennt!) und die sensitive besorgt, aber die helfen leider auch nicht. Mein Mann wartet nun auf Sonne und unseren Urlaub in der Karibik, (Sonne und Meer haben bis jetzt immer geholfen). Aber was danach kommt, kann keiner sagen.....Das wisst ihr sicherlich auch, wie das ist. Nun wurde meinem Mann noch eine Vitamin B12 Creme empfohlen, hat da jemand von euch Erfahrungen damit gemacht? Oder habt ihr vielleicht noch andere Tipps, die man noch ausprobieren könnte. Wenigstens um eine Linderung (ohne Kortison) zu erzielen, weil Heilung ist ja bekanntlich nicht möglich. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt. Deshalb hab ich mich hier angemeldet, da ich da ja auch irgendwie mitbetroffen bin (nach über 25 Jahren Ehe) und ich dieses Forum toll finde. Vielleicht hat ja jemand von euch die PSO auch erst im Alter bekommen und kann mir (uns) was darüber berichten. Danke schon mal.........
  16. MEDICAL SKIN CENTER

    Klinische Studie in Düsseldorf

    Studienteilnehmer gesucht: Für eine klinische Vergleichsstudie mit einem noch nicht zugelassenen Wirkstoff werden Erwachsene mit Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte der Haut) gesucht. Die Erkrankung muss mittelschwer bis schwer ausgeprägt sein. Untersucht wird die Wirksamkeit eines Wirkstoffes, der in Tablettenform eingenommen wird. Die Studie umfasst eine 16 wöchige Behandlungsphase mit 8 ambulanten Besuchen und eine 12 monatige Nachverfolgungsphase mit 3 ambulanten Besuchen. In Frage kommt, wer 18 Jahre oder älter ist und seit mindestens 12 Monaten die Diagnose Plaque-Psoriasis hat und die Psoriasis mindestens 10% der Körperoberfläche betrifft Die Studie wurde von der zuständigen Bundesoberbehörde genehmigt und von der zuständigen Ethikkommission zustimmend bewertet. Für die Studienvisiten beim Prüfarzt wird eine Aufwandsentschädigung gewährt. Wir können Sie an dieser Stelle nicht ausführlicher über die Therapiestudie informieren, sondern würden dies gerne in einem persönlichen Gespräch tun, wenn Sie sich für eine Teilnahme interessieren:Wir suchen für eine klinische Studie Psoriasis-Betroffene. Das Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit einer systemischen Behandlung bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zu untersuchen. Wohnen Sie in Düsseldorf oder Umgebung und sind an einer Teilnahme interessiert, wenden Sie sich bitte an Frau Edith Kron, MEDICAL SKIN CENTER Dr. Hilton, Tel. 0211-86292811 oder per Mail an kron@dr-hilton.de MEDICAL SKIN CENTER Dr. Hilton Grünstr. 4-6 40212 Düsseldorf
  17. Hallo liebe Leute, am 5. Juni darf ich endlich nach Oberammergau - mit (derzeit leichter) PSO & PSA (derzeitig mal wieder Thema an der HWS, nach einem Autounfall) .... Kennt jemand von Euch etwas zur aktuellen Lage in der Rheuma- udn Shcmerzklinik Oberammergau?!... Und, frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir unerträglich", ist denn noch jemand von Euch da, im Alpenvorland, in der Klinik? Danke schon mal im Voraus & beste Grüße vom PSOnkel.
  18. StevenZ

    Alles schon durch :-(

    Hallo liebe Community, ich bin Steven, 31 Jahre alt und habe seit 17 Jahren schwere Psoriasis vulgaris und seit etwa 4 Jahren Psoriasis Athropatica. Kurz zu meiner Krankheitsgeschichte. Die Behandlung meine Pso wurde wie bei fast allen mit Salben begonnen. Diese halfen nur eingeschränkt. Nach Jahren schwerer Schübe bekam ich systemische Therapien. Ich wurde bereits mit Ciclosporin , Fumaderm, Humira, Enbrel, MTX systemisch behandelt. Ciclosporin abgesetzt / Grund: hoher Blutdruck, Herzrasen, ständig erkältet Fumaderm abgesetzt / Grund: starke Durchfälle und Magenkrämpfe Humira abgesetzt / Grund: starke Kopfschmerzen, Auschlag , allergische Reaktion der Haut Enbrel abgesetzt / Grund: allergische Reaktion der Haut, Atemnot MTX abgesetzt / Grund : Schmerzen Unterbauch, Kopfschmerzen, Krämpfe Seit Jahren der Behandlung mit allen möglichen Medikamenten weiß weder der Rheumatologe noch der Dermatologe weiter. Ich habe nach einiger Zeit noch einmal Fumaderm versucht , gleiche Reaktion. Jetzt haben mein Hautarzt noch einmal beschlossen MTX zu probieren. Ich habe begonnen 7,5 mg Lantarel zu spritzen. Diese Dosis soll jetzt langsam gesteigert werden. Ich hatte selbst nach der ersten Injektion nach einigen Stunden wieder Kopfweh, bin im stehen fast eingeschlafen und am Folgetag hatte ich Bauchschmerzen. Nun meine Fragen an euch. Kann jemand von euch über MTX / Lantarel berichten das die Nebenwirkungen abnehmen oder werden sie eher stärker ? Habt ihr auch mit einer geringeren Dosis begonnen ? Bekommt ihr vieleicht andere Medikamente die euch gut geholfen haben ? Wenn ja welche ? Ich weiss nicht mehr weiter und halte mich mit Clobetasolsalbe über Wasser. Die Gelenkschmerzen ertrage ich und nehme Schmerzmittel. Ich glaube ich halte das Ganze langsam nervlich nicht mehr durch. Vieleicht habt Ihr ja einen Rat ?!?! Viele Grüße Steven aus Schwerin in Mecklenburg Vorpommern
  19. Kann eine Schuppenflechte in irgendeiner Form mit Brustschmerzen zusammenhängen??? Ich habe seit längerem Brustschmerzen, nur leider hat mein Hausarzt gestern dafür keine sofortige Erklärung gefunden. Das EKG war ohne Befund. Da er aber parallel das Urteil der anderen Ärzte revidiert hat, und erkannt hat dass meine ND in Wirklichkeit eine Schuppenflechte ist, meinte er dass durchaus von einer Schuppenflechte auch innere Organe angegriffen werden können. Kann das sein?
  20. Becky Bloomwood

    Angst - Aussage vom Arzt!

    Hallo, seit ich gestern vom Arzt gekommen bin habe ich totale Angst...aber erst mal kurz zu meiner Geschichte. Ich habe seit ca. 6 Jahren ein ca. 5 Markstück großes Areal auf der Kopfhaut das schuppt, juckt und auch vor allem brennt. Vor 6 Jahren war ich damit schon mal beim Hautarzt, da hieß es es sieht nicht aus wie ne Schuppenflechte sondern eher wie ein Pilz bzw. seborrhoisches Ekzem. Pilztest war allerdings negativ. Vor nem Jahr war ich damit noch mal da und da hieß es wieder es sei keine Psoriasis sondern eher ein Pilz oder/und seborroisches Ekzem. Wieder Pilztest, diesmal positiv. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich das Ekzem aber ärztlich nicht behandeln habe lassen. Dann war ich die Woche noch mal bei 2 Ärzten. 1 Arzt sagte es sei entweder ein Pilz und/oder seborrhoisches Ekzem. Auf die Frage ob es auch Psoriasis sein könnte sagte er es kann theoretisch schon aber meistens sei es "nur" ein Ekzem. Das Ergebnis der Pilzprobe steht da auch noch aus. 2 Arzt sagte es sei definitv Psoriasis und könne gar kein Pilz sein, da nur Kinder Pilze auf der Kopfhaut bekommen würden. Sie hat auch keine Probe der Schuppen genommen. Sie sagte auch noch es sei keine Autoimmunerkrankung aber das Immunsystem sei ja trotzdem gestört. Sie hat mir Salycylsäure mitgegeben damit sich die Schuppen mal lösen können. Jedoch habe ich gar nicht das Gefühl dass die Schuppen so fest sitzen. Wenn ich beispielsweise Haare gewaschen ist die Stelle eigentlich nur gerötet und nicht mit Schuppen bedeckt. Jetzt habe ich "leider" in mehreren Zeitschriften und Internet vom dem erhöhten Kresbrisiko bei Psoriasispatienten gelesen und habe die Ärzte auch beide danach gefragt. Arzt 1 sagte das würde nicht stimmen und beziehe sich eher auf Herz-Kreislauferkrankungen. Arzt 2 sagte das wäre richtig, aber das hieße nicht dass ich an der Stelle wo die Psoriasis ist Hautkrebs bekommen würde sondern das Krebsrisiko für den ganzen Körper sei bei Psoriasis-Patienten erhöht. Das hat mir richtig Angst gemacht da ich sowieso an einer Angststörung diesbezüglich leide. Es wäre ganz toll und lieb wenn ihr mir dazu (falls ihr könnt) ein paar Fragen beantworten könnten. Lieben Dank schon mal. 1. Ist es richtig dass das Krebsrisiko bei Psoriasis generell erhöht ist - auch unabängig davon ob man Medikamente nimmt oder nicht? (in der Studie stand dass man vermutet dass es an den innerlich eingenommen Medikamenten liegt und dass das Risiko für verschiedene Krebsarten im verdauungstrakt steigt) 2. Oder ist das Krebsrisiko generell erhöht wegen Störung des Immunsystems? 3. Hängt das Krebsrisiko auch von der Stärke und vom Ausmaß der Psoriasis ab? Oder ist es egal ob man nur eine kleine Stelle hat oder großflächig? 4. Eine Psoriasis kann ja auch mal für längere Zeit verschwinden (lt. Aussage Arzt). Falls das so sein sollte ist das Immunsystem dann trotzdem noch gestört (weil es ja eigentlich genetisch ist) oder ist es dann für die Zeit nicht gestört weil es ja keine Entzündung zu bekämpfen hat? Oder ist es permament in Bereitschaft zu "kämpfen"? Ich bin ehrlich gesagt richtig fertig, aber möchte natürlich auch ehrliche Antworten. Liebe Grüße... Becky
  21. Nikita

    Psoriasis vulgaris (Arava 20 MG)

    Hallo ich bin die Nikita, ich bin 27 jahre alt und leide seit ca. 7 Jahren unter psoriasis vulgaris . Ich habe schon diverse Salben, lotionen und Crems ausprobiert nichts wirkt von dem wircklich, habe auch eine zeitlang MTX eingenommen das war das einzigste wo mir geholfen hat aber wegen den Nebenwirckungen habe ich es wieder abgesezt. Meine frage an euch ist ob jemand Erfahrung mit den Tabletten Arava 20 mg hat?
  22. Hallo Ihr Lieben, ich habe eine Therapie gemacht und ich kann Euch berichten - sie ist erfolgreich. Alles habe ich in meinem Leben schon ausprobiert, eine Weile hilfte es aber es kommt wieder, nun habe ich endlich die Polyarthritis los und die Psoriasis wird von Tag zu Tag weniger. D.h. ist habe schlussendlich nur noch eine klitzekleine Stelle am Knie die aber auch jeden Tag weniger wird und genauso verschwinden wird wie die Stellen an den Ellbogen und auf der Kopfhaut. Wer sich für die Therapie interessiert sollte sich das Buch von Dr. Eisenhardt besorgen mit dem Titel "Gemeinsam neue Wege gehen". In einem früheren Beitrag habe ich schonmal darüber geschreiben, wurde aber auch zum Teil heftigst kritisiert aber überlegt mal - wer heilt hat recht! - oder etwa nicht. Schönen Tag noch Schuppa
  23. Hallo, ich bin vor kurzem umgestiegen von MTX 15mg + 5mg Folsäure in der Woche aus immer unerträglicheren Übelkeiten auf das für mich neue Medikament Fumaderm. Blutwerte war alles ok bis auf die Entzündungswerte Leukozytenwerte die waren bei 11.500. Das MTX konnte meine Psoriasis nicht mehr in Schach halten und eine kurzfristige Prednisolon-Therapie lief anfangs gut aber zum Schluss verheerend aus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bei einem Hautarztbesuch, wobei ich eigentlich nur Daivobet und Daivonex verschrieben haben wollte, riet mir ein Hautarzt ich solle doch auf Fumaderm umsteigen ich sei noch zu jung für MTX. Ich erzählte im, dass ich die Übelkeit nicht mehr ertragen kann und ich das auch psychisch nicht mehr aushalte. Gut ich sollte wieder kommen, wenn ich MTX abgesetzt habe. Nach der MTX Absetzung wurde alles nur noch schlimmer, war ja klar aber das langsam. 2 Wochen nach der Absetzung ging ich dann zum Hautarzt. Diesmal bekam ich wieder einen anderen Hautarzt im Fachärztezentrum und ich musste ihm erklären warum ich Fumaderm möchte und wie ich auf sowas eigentlich komme. Dieser Arztbesuch war zwischenmenschlich sehr unangenehm und blieb mir längere Zeit im Gedächtnis. Schließlich wollte er doch mal auf meine Haut schauen. Danach wurde mir das Medikament verschrieben 40 Stück Fumaderm initial zum Einschleichen. Wenig Beratung usw, wie halt gewohnt, aber dafür gibts ja auch gottseidank gute Apotheker/innen bzw PTA. Nach 4 Wochen Fumaderm initial und 3 Wochen Fumaderm bis zu 6 Tabletten am Tag und Prednisolon-Therapie zuletzt 5mg immer morgens und Daivobet, Daivonex, Protopic 0,001% und Salicilsäurevaseline und Solarium waren meine Unterarme fast abgeheilt, nur noch braun pigmentierte Haut, was leider üblich ist. Der Rest also Unterkörper, teilweise leicht am Bauch und Rücken war gelindert aber doch noch entzündlich und ohne Hautcremes unmöglich eine schnelle Besserung zu erzielen. Gut meine Daivonex 30mg für den ganzen Körper war leer und mein Fumaderm ging zur neige und ich musste noch einen Bluttest über mich ergehen lassen, deshalb ging ich wieder zum Hautarzt. Diesmal hatte ich wieder einen anderen Hautarzt der meinte, er hätte für mich nur 20€ im Monat Patientenbudget für mich übrig und ich schon das volle Wohlfühlprogramm bekommen hätte und ich solle jetzt nur noch 2 bis 3 Tabletten Fumaderm nehmen, weil sich eine Rückbildung zeigt. Ausserdem war da noch das Problem, dass ich um meine Daivonex 30mg kämpfen musste, dass ich sie noch dazu verschrieben bekomme aus Budgetgründen, wobei ich eigentlich eine größere Tube wollte. Ich finde das unmöglich, weil so eine plötzliche Dosisminderung meine Psoriasis leicht verschlechtert hat bzw. die Abheilung stehen geblieben ist ohne Daivonex und die Salzbäder wahrscheinlich noch schlimmer geworden wäre. Ich finde das persönlich noch viel zu früh. Und wie ich es im Gespräch aufgefasst habe, finde ich es ein Unding mir aus Budgetgründen meine Medikamente zu reduzieren in einer Zeit wo die Psoriasis Vulgaris noch schön blüht. Ich finde nicht das eine Dosisminderung aus ärztlich ratsamer Sicht geschehen ist, sonder wahrscheinlich aus Budgetgründen. Nun hab ich nachgeforscht. Pro Quartal steht einem Arzt pro Patient ein Budget an Medikamenten zu was auch übertragbar ist. Wenn dieses überschritten wurde insgesamt, dann muss der Arzt am Jahresende was er zuviel verschrieben hat mit seinem Privatvermögen haften, was natürlich aus meiner Sicht völlig bescheiden ist. Erstes und zweites Quartal Verschreibungen 2x 10mg Protopic 0,001% 1-2x Daivobet 60g reicht lang 2-3x Daivonex 30g 2 bis 3 Wochen Fumaderm: Fumaderm Initial 40 1-3x täglich Fumaderm 70 1-6x täglich Fumaderm 70 3-2x täglich Nun habe ich Beschwerde eingereicht bei der Kassenärztlichen Vereinigung BW Antwort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Sehr geehrter Patient, wir kommen heute auf Ihr oben genanntes Schreiben zurück, mit dem Sie sich insbesondere darüber beklagen, dass die Tagesdosis des verordneten Medikaments Fumaderm „plötzlich von bisher 3 bis 6 auf 2 bis 3 pro Tag herabgesetzt worden sei“ und auch die Verordnung von Daivonex Salbe (30 g) in Ihrer behandelnden Hautarztpraxis „erkämpft“ werden musste. Sie gehen deshalb davon aus, „dass nicht aus ärztlich ratsamer Sicht die Tagesdosis niedriger gesetzt wurde, sondern vielleicht aus Budgetgründen“. Wir bedauern, dass Sie sich zu dieser Beschwerde veranlasst sehen, müssen zu dem dargelegten Sachverhalt aus vertragsärztlicher Sicht jedoch folgendermaßen Stellung nehmen: Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich einen Anspruch auf die Versorgung mit allen nach dem Arzneimittelgesetz verkehrsfähigen Arzneimitteln, sofern sie nicht aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind (§§ 31, 34 und 35 SGB V) oder auf Grund der so genannten Arzneimittel-Richtlinien nur eingeschränkt verordnet werden dürfen. Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen. Die Versorgung mit Arzneimitteln im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzt immer die Verordnung eines Vertragsarztes voraus. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich. Im Hinblick auf die hier in Rede stehenden Arzneimittel - Fumaderm Tabletten und Daivonex Creme – und die Ihrerseits vorgebrachte Vermutung, die Verordnungsmenge sei aus budgetären Gründen von Ihrer behandelnden Hautarztpraxis eingeschränkt worden, erlauben wir uns an dieser Stelle zudem folgende Anmerkung: Beide Präparate sind hochwirksame Arzneimittel, die nur nach strenger ärztlicher Anweisung angewendet werden sollen (sh. Fachinformation – Dosierung / Anwendung) und regelmäßige ärztliche Kontrollen erfordern. Insbesondere vor dem Hintergrund der möglichen starken Nebenwirkungen, die auch in der jeweiligen Fachinformation beschrieben sind, halten wir das „Zurückfahren“ der Dosierung auf eine Erhaltungsdosis bzw. den Einsatz auf lediglich begrenzte Hautareale für eine sorgfältige ärztliche Vorgehensweise, die in Ihrem Interesse zu werten ist; Ihre Vermutung sehen wir vor diesem Hintergrund keinesfalls bestätigt. Im Weiteren müssen wir an dieser Stelle jedoch um Ihr Verständnis dafür bitten, dass uns eine Beurteilung hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Verordnung im Einzelfall nicht möglich ist. Die Kassenärztliche Vereinigung ist grundsätzlich nicht berechtigt, in die ärztliche Therapiefreiheit einzugreifen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen Antwort: Patient Sehr geehrte Frau Mustermann, ich möchte mich bedanken für Ihre Zeit und für Ihre schnelle, sachliche und präzise Antwort. Ich beziehe mich auf Ihre Stellung: Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich. Und möchte wie folgt argumentieren: Die Notwendigkeit eines Medikaments für eine innerliche mit zusätzlicher äußerlichen Behandlung wurde mehrere Male bestätigt, da sich ohne Immunsupressiva keine Verbesserung zeigt und mehr Herde bei einer Psoriasis Vulgaris bei einem Schub durch Krankheit usw. ausbrechen können und eine Remission der Krankheit sich sehr schwierig und langwierig gestaltet. Ich nehme seit unzähligen Jahren Daivonex und Daivobet, wo bei keine Blutkontrollen diesbezüglich gemacht wurden. Nebenwirkungen kann ich bei mir auch noch nicht feststellen. Bei Fumaderm habe ich heute meine Blutergebnisse erhalten, wobei die Blutwerte allesamt im grünen Bereich sind und dies nicht einer weiteren Fumadermbehandlung in Zunkunft im Wege stehen. Die Nebenwirkungen von Fumaderm im Vergleich mit meinem vorherigen Medikament Metothrexat sind vergleichsweise überhaupt nicht erwähnenswert. Mir geht es mit diesem Medikament noch sehr gut und hat meine Lebensqualität in den vergangenen Wochen immens erhöht. Eine aggressivere Therapie mit Fumaderm, sprich bis zu 6 Tabletten am Tag wäre wirtschaftlich und gesundheitlich sinnvoller. Weil die Psoriasis Vulgaris dadurch viel schneller abheilen könnte und ein Verbrauch von Fumaderm und der notwendigen Salben viel schneller auf ein Minimum gesetzt werden könnte - mit verbesserter seelischer und körperlichen Gesundheit und Hautbild des Patienten. Dies entspricht keiner Wunschbehandlung sondern einer Notwendigkeit, wirtschaftlicher und medizinischer Effizienz. Unwirtschaftlich ist die Verordnung von kleinen Mengen, die auf längere Zeit und am Ende eines Geschäftsjahres zu einem höheren Aufwand der Krankenkassen, des Arztes und des Patienten führt. Sprich eine kleinere Packung die mehrmals im Jahr verschrieben wird kostet viel mehr wie eine größere Packung die weniger verschrieben werden muss. Die Arztpraxis verbraucht zwar weniger Budget für bedürftige Patienten insgesamt am Jahresende, hat aber mehr Arbeitsaufwand und hat aber dadurch mehr Erträge durch häufigere Patientenbesuche zudem es meist nur um eine Weiterverordnung der Medikamente und Salben geht. Für den Patienten im Fall von mir bedeutet dies, mehr Besuche beim Hautarzt um meist nur ein Rezept abzuholen. Das Warten auf einen Termin ist meist nur in einer Akutsprechstunde möglich da es auf einen freien Termin bis zu drei bis acht Wochen dauern kann. Die Wartezeit beträgt meist von morgens 8 Uhr bis 10:30 oder 11 Uhr, dabei bleibe ich dem Unterricht meiner Umschulung notgedrungen fern. Die Aufnahme und Behandlung von anderen Patienten verzögert sich, eine längere Wartezeit für andere Patienten häuft sich. Rechnen wir mal hoch in meinem Fall. Fumaderm für ein Jahr verschrieben Packung N1 70 STK 229,82 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 15,4 Packungen x 229,82 € = 3539,23 N2 100 STK 319,47 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 10,8 Packungen x 319,47 € = 3450,28€ Ersparnis 88,95€ Daivonex N1 18,97€ 4 Wochen/ 12 Salben x 18,97€ = 227,64€ Daivonex N3 48,42€ 16 Wochen/ 3 Salben x 48,42 = 145,26€ Ersparnis 82,38€ Gesamtersparnis 171,33€ im Jahr bei gleichbleibendem Krankheitsbild ohne Verbesserung Wenn Sie nun auf die ganzen Patienten hochrechnen ergibt sich eine hohe Entlastung der Krankenkassen im Jahr. Dazu kämen noch sinkende Arztbesuche im Jahr und mehr Zeit und eine angemessene komfortablere Behandlung für mich und andere Patienten und weniger völlig überzogene Wartezeiten für eine Behandlung. Fazit nach über einer Woche der Dosisminderung auf 2-3 Tabletten Fumaderm am Tag: Eine Rückgang der Krankheit ist nicht zu sehen, eine leichte Verschlechterung kann ich aber auch nicht feststellen, sprich mein Hautbild verbessert sich nicht mehr. Und das auf einen Stand der einer Entstellung gleicht. Das hat zufolge das ich über sehr lange Zeit Fumaderm mit einer höheren Erhaltungsdosis von einer Tablette am Tag bräuchte. Somit auch eine höhere Belastung für mein körperliches und seelisches Wohl. Vielen Dank für Ihre Zeit. Viele Grüße
  24. Vivi<3

    Ein Leben lang mit Pso

    Hey Ihr Lieben! Dieser Text geht an alle die sich mit der Krankheit Psoriasis auseinander setzten. Um es mal gleich am Anfang zu sagen, auch ich habe diese Krankheit. Ich schreibe extra nicht leiden, denn davon sollte man, meiner Meinung nach, weg kommen. Zu aller erst, vergisst was Ihr im Internet findet. Hier wird so viel Bullshit geschrieben, von so vielen „Experten“ die überhaupt nicht wissen, was es wirklich bedeutet Psoriasis zu haben. In meinen Augen sind es nur Möchtegerne, die einen „helfen“ wollen. Und das mit Chemie. Aber mal ganz ehrlich, haben Euch die Salben, Therapien etc. jemals geholfen? Mir nicht. Immer nur für eine kurze Zeit und dann wurde es umso schlimmer. Oder die ganzen Ernährungstipps. Ich frage Euch ganz ehrlich. Was soll das? Man macht sich doch nur Stress. Man beschäftigt sich nur noch mit Fragen, wie, was darf ich? Was darf ich nicht? Sollte ich dieses Stück Schokolade essen? Sollte ich Alkohol trinken? Und all solchen nervigen Sachen. Der größte Auslöser bei mir ist Stress und Unwohl sein. Und genau das entsteht, wenn ich mir über die Hautkrankheit und das, was ich beachten sollte, Gedanken mache. Wer keine Lust hat meine Geschichte zu lesen, sollte am besten gleich zum letzten Absatz springen, ich kann das durch aus verstehen Für alle anderen erzähle ich was über mich und meine Erfahrungen. Ich bin mittlerweile 19 Jahre alt und habe Schuppenflechte, solange ich denken kann. Von meinen Eltern habe ich erfahren, dass ich das wahrscheinlich auch schon als Baby hatte, aber man dieses nicht erkannt hat. An diese Zeit kann ich mich natürlich nicht mehr erinnern. Aber was mir vor allem in Erinnerung geblieben ist, sind die ganzen Hautarztbesuche und die Hänseleien. Ich werde das, so gut wie ich mich erinnern kann wiedergeben. Allerdings auch nur die, die mir sehr in Erinnerung geblieben sind. Dazwischen gab es noch weitaus mehr Behandlungen. Schließlich war ich Jahre lang bei diversen „Spezialisten“ in Behandlung. Dann fange ich mal mit einen meiner ersten Ärzte an, nämlich einen privaten Hautarzt. Damals hatte ich die Pso nur am Knie und im Genitalbereich. Meine Eltern haben eine Menge Geld für die Salben ausgegeben, aber diese haben nicht geholfen. Obwohl nicht geholfen ist das falsche Wort. Erst wurde es besser, dann hat die Wirkung der Salben nachgelassen und die Pso wurde schlimmer als zuvor. Daraufhin griff man natürlich auf stärkere Salben zurück und so begann der Teufelskreis. Ich habe immer stärkere Salben bekommen, immer mehr Kortison, jedoch hat es die Pso nicht im Geringsten beeindruckt. Ganz im Gegenteil, sie hat dagegen gekämpft und sich über den ganzen Körper verbreitet. Ich hatte auch zwei verschiedene Therapien in der Charité. An den ersten kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Den zweiten habe ich noch sehr gut in Erinnerung, denn ich habe fast meine ganze Freizeit dort verbracht. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch in der Grundschule. Mein Tag lief wie folgt ab. Gleich morgens musste ich meine Pso eincremen, aber nur die erkrankte Stellen. Natürlich je nach Stelle mit einer anderen Salbe. Ohne Witz, wir hatten zuhause zwei riesen Kisten mit Salben. Die Salben am Morgen bestanden aus einer fürs Gesicht, eine für den Körper und einen für den Genitalbereich. Zu dieser Zeit blieb keine Stelle meines Körpers von der Pso verschonen. Das eincremen hat natürlich eine halbe Ewigkeit gedauert. Danach ging es in die Schule und von dort bin ich dann immer früher abgehauen um in die Charité zufahren. Die Fahrt dahin hat immer ziemlich lange gedauert. Als wir da waren, gab es als erstes für mich ein ziemlich langes Bad. Anschließend musste ich eine Etage höher, zu einer Frau die mich dann überall eingecremt hat. Das tat Sie mit Stäbchen und musste ganz genau aufpassen, dass diese Salbe nur meine erkrankte Haut erreichte. Anschließend wartete ich in einem Zimmer, da die Salben einziehen mussten. Ich durfte auch meine Sachen nicht anziehen, da die Salben stark färbend waren. In dieser Zeit habe ich meistens angefangen, meine Hausaufgaben zu machen. Ich weiß gar nicht mehr ob ich danach duschen musste oder die Cremes komplett eingezogen sind. Aber ich könnte mir eher ersteres vorstellen. Auf jeden Fall ging es danach nach Hause. Viel Zeit blieb dann nicht mehr für was anderes. Schließlich habe ich den halben Tag in der Klinik verbracht. Am Abend ging es dann wieder mit den Salben los. Meine Mama hat mir dabei geholfen. Unser Abendritual sah wie folgt aus. Wir saßen immer abends vorm Fernseher, sie auf der Couch und ich davor auf dem Boden. Dann ging es Strähne für Strähne durch. Jede Stelle musste mir der Salbe bzw. dem Schaum behandelt werden und diese hat mega gebrannt und war so unangenehm, vor allem auf den aufgekratzten Stellen. Als wir nach ca. einer halben Std mit dem Kopf fertig waren, ging es weiter mit dem Körper, auch hier hieß es, genauso wie beim Kopf, nur die erkrankte Haut darf eingecremt werden. Natürlich auch alles mit andern Salben, zum Teil auch mit andern, als diesen, die am Morgen verwendet wurden. So wurde nach und nach mein kompletter Körper, von den Füßen bis hin zum Kopf eingecremt. Dann ging es schlafen und am nächsten Tag ging wieder alles von vorne los. Natürlich musste ich mir jeden Tag die Haare waschen und auch mein Bett wurde sehr oft neu bezogen. Es ging für mich jeden Tag in die Charité, außer am Wochenende. Da habe ich wieder eine andere Salbe für zuhause mitbekommen, da ich ja noch nicht genug hatte und mich auch immer schön mittags eincremen konnte. War ja wichtig Das Ende dieser Geschichte, es hat nur für kurze Zeit geholfen. Da die Behandlung natürlich sehr aggressiv war, konnte man das den Körper eines Kindes nicht lange zumuten. Nach der Absetzung und der Umstellung auf leichtere Salben, wobei das Cremen nicht weniger wurde, hat meine Pso natürlich wieder zurückgeschlagen. Und das, wie nicht anders zu erwarten war, noch schlimmer. Zwischenzeitlich, auf Wunsch meiner Eltern, habe ich auch eine Naturheilerin besucht. Die hat mir unter anderen Nachtkerzenöl, Baldrian und Sole empfohlen. Baldrian sollte ich immer abends zum Schlafen nehmen. Dann hatte ich Tabletten, wo ich aber nicht mehr weiß, wie die hießen, die ich drei Mal am Tag nehmen sollte. Das Nachtkerzenöl sollte ich trinken, und das hat echt widerlich geschmeckt. Irgendwann habe ich das nicht mehr runter bekommen und habe Tabletten bekommen. Dazu musste ich noch meine Nahrung umstellen. Ich durfte nichts Süßes mehr zu mir nehmen, keine Zitrusfrüchte und auch auf viele andere Dinge musste ich verzichten. Zwischendurch habe ich meinen Körper mit Sole eingesprüht. Natürlich hatte auch das nichts gebracht. Ich war in der siebten Klasse, da habe ich an der letzten Therapie teilgenommen und das auch nur für meine Mutter. Ich wollte eigentlich keine Behandlung mehr. Schließlich wurde ich deswegen schon meiner halben Kindheit beraubt und etwas gebracht haben die Behandlungen auch nicht. Jedoch haben meine Mutter und ich einen Deal gemacht. Ich lass mich ein für alle Mal das letzte Mal behandeln und danach lässt sie mich damit in Frieden. Jeden zweiten Tag, sprich Montag, Mittwoch und Freitag ging es für mich zum Hautarzt. Erst gab es ein Salzbad, wodurch meine Haut feuerrot und angegriffen wurde. Die Sole war hoch konzentriert und ich war mit der Sole in Folie eingewickelt. Anschließend wurde ich mit UVB-Strahlen bestrahlt. Die Dosis wurde mir der Zeit immer mehr erhöht. Die Sole hat auf der Haut geprickelt, gebrannt und war sehr unangenehm. Aber auch dieser Therapieversuch hat letztendlich nichts gebracht. In der Zeit, in der ich da war, wurde es besser, aber danach hat die Pso zurückgeschlagen. Und das war es letztendlich mit meinen Arztbesuchen. Seit dem bekommt mich keiner mehr zu einem Arzt. Selbst Ratschläge nehme ich sehr ungerne entgegen. Diese werden meist ignoriert, ganz nach dem Motto hier rein und da raus. Die Arztbesuche waren aber nicht das schlimmste an dieser Zeit. Noch nicht mal die Pso selber. Klar ich kann nicht behaupten, dass mich das jucken nicht gestört hat. Auch nicht, dass ich mich bis zum geht nicht mehr Wund gekratzt habe und dieses zum Teil auch immer noch tue, einfach weil man keine Kontrolle darüber hat. Viel schlimmer waren die anderen Menschen. Ich wurde regelmäßig gehänselt. Ich habe meine sogenannten Freunde verloren, da sich diese vor mir geekelt haben. Ein Satz, der mir heute noch in den Ohren liegt von meiner „besten Freundin“ in der Schule „Ihhh hör auf dich zu kratzen. Das ist voll eklig“. An sich nichts Schlimmes, aber als Kind nimmt man sich das doch sehr zu herzen. In der Schule suchte ich mir neue Freunde, die sogenannten „Außenseiter“, aber diese standen wenigstens zu mir und haben mir mein Leben sehr vereinfacht. Ich weiß nicht, was ich damals ohne sie gemacht hätte. Ich bin ihnen heute noch sehr dankbar, und mir sind solche Menschen weitaus mehr wert, als die Oberflächlichen. Aber noch schlimmer war meine eigene Oma, die zu mir eines Abends meinte, als sie auf mich aufgepasst hat und ich sie gefragt hatte, ob sie mir den Rücken krault: „Sei mir nicht böse, aber ich möchte dich nicht mehr anfassen.“ Diesen Satz werde ich nie vergessen! Den genauen Wortlaut für den nächsten Satz kriege ich nicht mehr zusammen. Aber diese waren ungefähr: „Sieh hier“, zeigte auf ihren Arm, an dem nichts war „Ich habe das Gefühl, dass ich das jetzt auch bekomme“. Was aber totaler Schwachsinn war, denn Schuppenflechte ist nicht ansteckend, ihr „jucken“ war nur in ihrer Psyche. Aber sie sagte es und auch wenn ich weiß, wie dumm das ist, tut es mir doch bis heute noch weh und das konnte ich ihr auch nie verzeihen. Sie hat mich damit so tief verletzt. Meine eigene Oma, die mich ablehnt. Ihr dürft nicht vergessen, ich war noch in der Grundschule. Jedoch war selbst das noch nicht das aller schlimmste. Das schlimmste für mich, was wahrscheinlich viele nicht nachvollziehen können, war es meine eigene Mutter verzweifelt zu sehen. Sie saß abends in unserer Bar im Haus, vorm Laptop. Hat in jeder freien Minute alles zum Thema Pso gegoogelt und sich selber verrückt gemacht. Sie hat jeden Schwachsinn gelesen, den sie finden konnte. Sie war total verzweifelt und hat auch öfters wegen dieser Scheiße geweint. Das tat mir am allermeisten weh! Meine Mutter, die meinetwegen weinte und total fertig war, die mehr unter der ganzen Sache gelitten hat, als ich. Ich hatte mich mit der Situation abgefunden, kannte es ja nicht anders. Ich habe probiert sie zu trösten. Habe ihr immer wieder gesagt, dass es doch nicht so schlimm sei, und dass ich doch so wenigstens wisse, wer meine wahren Freunde sind. Ich sagte das immer wieder um sie zu beruhigen und ihr zu verdeutlichen, dass es für mich nicht so schlimm ist, aber natürlich auch, um mir das selber einzureden. Ich glaube, in Wirklichkeit habe ich in dieser Zeit sehr gelitten. Und diese Zeit hat auch ihre Spuren bei mir hinterlassen. Aber es hat mich auch reifen lassen. Ich lernte mit der Situation umzugehen, mich gegen Personen zu behaupten, auch wenn es die Familie war. Ich habe mir Mauern errichtet um mich zu schützen, aber auch, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand mitbekommt, wie es mir wirklich ging. Und auch heute ist das zum Teil noch so. Ich gehe zwar viel offener mit dieser Situation um, aber trotzdem ist es natürlich noch eine Belastung. Mich nervt sie im Sommer, wenn sie durch die Wärme und den Schweiß feuerrot wird. Oder generell das Aussehen, dass ich ständig Schuppen verliere, auch wenn ich nichts mache. Das ist mit natürlich vor allem auf der Arbeit sehr unangenehm. Aber ich habe gelernt damit zu leben. Und ich muss sagen, die beste Entscheidung meines Lebens war es, zu keinem Hautarzt mehr zu gehen und die Pso einfach Pso sein zulassen. So blöd, wie es sich anhört, aber ich habe die Pso ignoriert und sie wurde besser. So gut wie noch nie. Klar sie ist nicht weggegangen, aber ich hatte keine mehr im Gesicht, was natürlich am meisten nervt. Mittlerweile ist das wieder ein bisschen anders. Durch den Stress im dualen Studium, dem Auszug im Alter von gerade mal 18 Jahren in eine weit entfernte Stadt und mit der dadurch entstehenden Umstellung, wurde ein neuer Pso-Schub ausgelöst. In der Prüfungszeit ist es am schlimmsten Seit dem habe ich wieder Pso im Gesicht und auch an den andern Stellen ist es schlimmer. Jedoch lasse ich diese auch heute nicht behandeln, sondern lebe einfach mein Leben. Auch wenn ich mir das Gesicht mit Makeup abdecke, was man eigentlich lieber sein lassen sollte, aber wer möchte schon Flecken im Gesicht haben. Ein bisschen Eitel bin ich ja auch Für diejenigen, die es interessiert ich habe Pso an der Kopfhaut, im Gesicht, an den Augen, an und hinter den Ohren, Hals, Achseln, Brüste, Bauch, Rücken, Arme, Genitalbereich und an den Beine. Im Endeffekt überall. Die einzigen nicht betroffenen Stellen sind die Füße und die Hände. Natürlich „beeinträchtigt“ mich die Pso auch im alltäglichen Leben, ich habe Angst vor Abneigung und auch vor einer Beziehung, allerdings nicht nur wegen der Pso, aber natürlich spielt diese auch eine Rolle. Schließlich ist diese auch nicht sehr attraktiv. Aber trotzdem gilt für mich immer noch das Motto „Wer mich eklig findet, verdient mich nicht“. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf eine Partnerschaft, sondern auch auf Freundschaft und auf Menschen, mit denen ich mich umgebe. Ich bin ein sehr loyaler Mensch, jedoch auch sehr ehrlich. Dieses Satz mag hart sein, jedoch hilft er mir sehr, denn diese Menschen, die über andere, egal warum, her ziehen sind in meinen Augen nur armselig. Sie reden nur über andere um sich selber besser zu fühlen. Diesen Satz rufe ich mir jedes Mal in Erinnerung, wenn ich mich wegen meiner Pso down fühle. Jedoch gab und gibt es auch viele Menschen, die mich so akzeptieren wie ich bin. Die sich nicht vor mir ekeln oder sich merkwürdig mir gegenüber verhalten. Diese Menschen, die zum Glück auch eine deutliche Mehrheit ausmachen, danke ich von ganzem Herzen! Was ich Euch aber eigentlich nur sagen möchte, lasst Euch durch das Internet, Ärzte, anderen Menschen und vor allem Eurer Pso nicht verrückt machen. Ihr wisst selber am besten, was für Euch das richtige ist. Mein Rat an Euch, vergisst Eure Pso, lebt Euer Leben und Ihr werdet sehen, die Pso wird besser. Ich weiß wie schwer das ist, auch ich versage ab und zu daran, vor allem wenn diese mal wieder einen neuen Schub hat, aber da hilft es nur, sich selber in den Arsch zu treten und nicht zu verzweifelt an die Sache heranzugehen Denkt dran. Es ist Dein Leben und nicht das Deiner Pso. Für diejenigen, die die Schuppenflechte noch nicht lange habe, fahrt ans Meer, bleibt da ein bisschen. Geht regelmäßig im Meer baden und wascht das Salz nicht sofort ab. Lasst es einziehen. Und legt Euch in die Sonne. Jedoch müsst Ihr schnell handeln, wenn Ihr es erst einmal länger habt, wird es immer schwerer diese loszuwerden. Wer alles gelesen hat und bis hierhin gekommen ist, da kann ich nur sagen Respekt. Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Beitrag helfen. Liebe Grüße und lasst Euch nicht unter kriegen!
  25. Die Fistel und um genau zu sein, die Analfistel Mir schaudert es schon alleine bei den Erinnerungen. …erst mal einen Schluck Wein nehmen, sonst kann ich nicht schreiben… Also, ich hatte mir eigentlich einen Termin beim Hautarzt geben lassen, wegen meines schrecklichen PSO Schubes. Wollte mal wissen, ob es Neuigkeiten gibt, was Heilungschancen der PSO angeht. Eine Hämorride hatte ich nebenbei (dache ich zumindest). Da ich jahrelang nicht beim Hautarzt war und auch zufrieden mit meiner Hammermethode, ich erwähnte es bereits, UVB Sonnenbrand und ab geht’s. Ich wollte mich einfach mal wieder schlau machen, ob die Forschung weitergekommen ist. So, Doktore schaute sich meine Haut an und was soll ich sagen, keine neuen Erkenntnisse. Und wenn ich schon mal hier war, berichtete ich von meinem, wie ich dachte, schmerzhaften Problemchen. Haha, was soll ich sagen Doktore wollte meinen Hintern sehen. Hm, fühlte mich extrem unwohl, Streuselkuchen und dann noch in/an/um den Allerwerstesten schauen. Ok, da musste ich durch und was soll ich sagen, Doktore war extrem erschrocken und sagte sofort, ab in die Notaufnahme des Krankenhauses, die müssen sich das ansehen. Ja aber, was ist mit meiner Haut? Der Doktor sagte nur, die Haut müssen wir zurück stellen. Bei Ihrem Hintern ist ein akutes Problem. Bei Ihrem Hintern ist ein akutes Problem, toller Satz. Den Hintern sieht zumindest nicht Jeder sofort, Schmerzen kann man aushalten. Die Flecken sollen weg. Keine Chance sofort Notfallambulance!! Jippi, was erzählt man dem Umfeld, wenn man so etwas hat? Gestürzt, ganz klar, Sturz auf das Steissbein und deshalb. Ja, dachte ich super Ausrede. Soweit so gut, Büro informiert… und jetzt haben die sich auch noch Sorgen, wegen des Sturzes, gemacht und von wegen Arbeitsunfall. Oh jeh, aber die Wahrheit ging im Moment nicht. Nach stundenlangen Warten in der Notaufnahme, sitzen konnte ich schon lange nicht mehr, wegen des Popos. Der erste Arzt, ich zeigte meinen Popo…, oh mein Gott, sagte der nur, sie müssen sofort zu Dr. Blablabla. In die nächste Abteilung und was soll ich sagen, wieder warten. Büro rief an, Mann rief an, ich konnte und wollte keine Auskunft geben. Untersuchung beim zweiten Arzt, oh mein Gott, wir müssen operieren. OK, wann soll ich vorbeikommen. Antwort: Sie dürfen Ihre Sachen packen und morgen früh zur OP vorbeikommen. In meinem Beisein rief er den OP Planer an und sagte nur, ich brauche dringen einen Termin, ich habe hier eine akute Hämorride. Akute Hämorride mit Flecken am ganzen Leib. Aber man teilte mir mit, die Sache wird sozusagen ambulant gemacht. OP, aufwachen, mein Mann kann mich mit nach Hause nehmen. Ok dachte ich, was macht der für nen Wind, ist doch nur ein kleiner Eingriff. Pünktlich zum OP Termin waren mein Mann und ich da. Der Gatte lieferte mich ab und ich wurde vorbereitet. Wir machten aus, wenn ich nach dem „Eingriff“ wach werde, rufe ich an und wir fahren nach Hause. Gesagt getan, wach geworden Mann angerufen. Ich war noch total balla balla von der Vollnarkose. Ein par Schmerztabletten, kurz die Diagnose. Ja das war keine Hämorride, sie hatten eine Analfistel, die haben wir so gut es ging entfernt und gut is. Die Schwester gibt ihnen Pillen mit. Ja gut, neben mir lag noch eine Dame, die schon mehrfach da war und die nur glücklich war, dass sie nach Ihrer OP keinen künstlichen Ausgang hatte. „Liebe Dame, falls Du diesen Bericht jemals lesen wirst, nimm mit mir Kontakt auf und ich empfehle Dir meine +++ Kapseln, denn die haben mir echt das Leben gerettet!“ Weiter geht’s: Mein Mann hat mich abgeholt und wir sitzen im Auto, ich bekam Hunger und wollte sofort was essen. Voll balla balla von meiner Vollnarkose, gab es Pommes Currywurs. ---- hätte ich da gewusst, was mir nachts passiert, ich hätte nichts gegessen. Zuhause angekommen, ich war top fit und dachte, Schmerztabletten nimmt man nur, wenn die Schmerzen beginnen. Die Vollnarkose wirkte noch. Alles super. Mir hat aber keiner gesagt, dass ich mich gedopt halten sollte, weil mein Hintern operiert wurde und ich mit einer offenen Wunde nach Hause geschickt wurde. Ich wurde nicht genäht, nein das muss so heilen. Wie konnten die mir so etwas antun? Es folgte eine Nacht des GRAUENS: Ich habe SCHMERZEN erlitten, die ich keinem Feind gönne, nein so schlimme Feinde habe ich gar nicht. …erstmal noch ein Schluck Wein… Es war 21 Uhr mein Mann fragte noch, ob er mir was Gutes tun kann. Nein danke Schatz, ich werde jetzt schlafen. HAHA, ja das tat ich für genau 2 Stunden und dann kam er der SCHMERZ. Davon wurde ich wach, dachte OK, schnell ein Pillchen und dann. Es passierte nichts. Brennende Havanna im Hinter, plus 20 Zigaretten. Schnell noch eine Schmerztablette, nichts passierte. OK Mann wecken, hilfe Schatz, der Popo tut so weh. Er im Halbschlaf, ja aber Du warst doch heute im Krankenhaus. Schnarcht weiter, einfach so. OK, eine Etage tiefer, laufen, laufen hilft, denn es ging kein liegen, kein sitzen, kein nichts. Wann wirkt diese verdammte Schmerztablette, noch EINE. Nichts. OK, wieder zum Mann. Schatzi der Popo. Ja, aber…schnarch. Also entweder direkte Onlinescheidung oder alleine den Notarzt bestellen. Notarzt, wissen Sie wo Ihre Notarztnummer ist? Ich nicht, voller schmerzen suchte ich und ach was soll ich sagen, der Gatte schlief und irgendwann hatte ich Jemanden am Telefon, der mir sagte, wir schicken Ihnen den Notarzt. Es war mittlerweile ein Uhr, Ich mit brennender Havanna und zwanzig brennender Zigaretten im Hintern. Zwei Uhr, erneuter Anruf, ja wann kommt denn der Notarzt? Ja da ist viel los. Hm, jammernd auf dem Boden liegend, drei Uhr, vier Uhr um halb fünf traf der Notarzt mit Helfer ein, ich konnte ihm noch die Türe öffnen und dann bin ich vor Schmerzen zusammen gesackt. Der Notarzt mein Held war super nett. Hat mir sofort mehrere Schmerzspritzen in den Po, intravenös gegeben und mit mir auch noch, so komische Griffe gemacht, komme jetzt nicht auf den Namen. Dem habe ich wohl wirklich leid getan und er hat sich mehrfach entschuldigt, aber er war alleine für eine Stadt zuständig. Es rufen tatsächlich Leute eine Notarzt, wenn ihnen nur Übel ist und da musste er vorher hin. So und mein Mann, der mir immer erzählt, das ich mir keine Sorgen machen müsste. In unser Haus kommt keiner rein, er hätte einen leichten Schlaf und würde dann zum Pittbull. Neh ist klar, ich habe so geschriene im Erdgeschoss und zwei Männer (Arzt und Helfer) waren da und ER hat geschlafen. Er hat es aber wieder gut gemacht.
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