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  1. Hallo zusammen, Ich möchte kurz Hallo sagen und mein Beschwerdebild erläutern. Derzeit ziehe ich einen Antrag auf "Behindertenstatus" in Betracht - meine Pustulosa ist mittlerweile Dauergast. Aber Betroffene wissen, wie es ist. Start: Ca. vor 6 Jahren, starke Dauerschübe an Ferse, Sohlen, Fussseiten inkl. blutender großer Tiefer Risse, roter Punkte und gelber Pusteln. Zeitgleich Start an beiden Händen, in den Handinnenflächen, Lenkrad kaum greifbar, Laufen in Schuhen eine Qual (selbst Sandalen wegen Sohle nicht möglich). Seither vergeht kaum ein Monat, an dem ich keinen Ausbruch habe, mal weniger schlimm, mal stark, besonders stark wenn ich a) psychischen Stress habe (absoluter Durchbruch bei Depressionen!) oder b) starke Erkältung inkl. Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlen dicht wie aktuell. Ohne Cetirizin kann ich nicht mehr schlafen, das stillt jede Nacht den Juckreiz ein wenig, dennoch muss ich in eiskaltem Bad nachts ein bis zweimal eintauchen, um das "Feuer" an den Füssen zu löschen. Mal mit Tannosynt, mal mit Meersalz. Ich wache regelmäßig vom Juckreiz auf, habe alles versucht, aktuell nehme ich Eigenurin und Probier es halt mal so.... Aber Wunder erwarte ich nicht mehr. Highlight war die Behandlung mit Fumaderm, der reinste Horror. Nach 6 Monaten ging gar nicht mehr und ich musste es absetzen. Ich habe alle Cremes und Salben durch und bin mittlerweile echt verzweifelt. Vielleicht hilft das Urin, mal sehen. Ich arbeite Vollzeit am Computer, aber selbst das Laufen zum Bahnhof grad im Winter in dicken Schuhen ist für mich eine Qual. Im Sommer hab ich die Schuhe ausziehen müssen in der Bahn, weil nix mehr ging. Ich muss täglich Pendel und auch Fahrrad fahren, mir sind kalte Füße lieber weil ich es dann aushalte, aber das kann man ja nicht machen :-) Ich bin 36 Jahre jung und hätte gern noch einen Tipp gegen den Juckreiz.... Kann mir Jemand helfen? Habe den nun auch am Tag sehr stark. Grüße Sommerlibelle
  2. Hallo zusammen, wir sind die Eltern vom Toni und möchte über seine Psoriasis berichten. Vor zwei Jahren hatte er seinen ersten Schub. Toni kam im Sommer 2013 zur Welt. Am dritten Lebenstag kam er aufgrund einer Neugeborenen Sepsis auf die Intensivstation. Einige Tage später bemerkten wir bereits eine rauhe Hautstelle auf der linken Oberschenkelinnenseite sowie leichten Schorf hinter den Ohren. Die Schwestern meinten es wäre normal. Und so machten wir uns keine weiteren Gedanken. Er hatte immer wieder mal ein Pünktchen auf dem Bauch oder im Windelbereich. Eigentlich nichts wildes. Januar 2014 ging es dann los. Er bekam immer wieder Pünktchen. Hatte ständig „Windeldermatitis“. Unsere damalige Kinderärztin meinte es wäre eine Allergie und so vergeudeten wir wertvolle Zeit. Es wurde immer schlimmer und Fieber kam dazu. So landeten wir eines Abends in der Notfallpraxis des Kinderkrankenhauses. Dort waren die Ärzte ratlos und begannen mit allen möglichen Untersuchungen. Aufgrund des ausgeprägten Hautbefundes bat man eine Kollegin der Hautklinik um Rat. Diese äußerte sofort den Verdacht einer Psoriasis Pustulosa. Es folgte eine Biopsie und einige Tage später die Bestätigung: Psoriasis Pustulosa Circinata. Wegen der Gefahr einer Psoriasisarthritis wurde mit MTX (bis Januar 2015) begonnen. Zusätzlich Steroide (Prednisolon bis Mai 2014) und Lokaltherapie mit Mandelölsalbe, Kühlsalbe, Cetaphil, NaCl Umschlägen und Mandelölbäder. Außerdem wurde bei Bedarf Ecural bzw. Prednitop verwendet (letztmalig im November 2015). Momentan cremen wir ihn täglich nur mit Mandeölsalbe bzw. Cetaphil und haben zur Zeit keine Beschwerden. In der Familie hat die Flechte nur Tonis Oma und Onkel leicht an den Ellbogen. Tonis Papa hat „nur“ rauhe Stellen an der Unterarmen, die Mama an den Füßen.
  3. Liebe Alle, ich bräuchte mal eure Unterstützung. Seit Dienstag letzter Woche nehme ich Fluoxetin (SSRI) und seit Mittwoch Ibuprofen. Am Freitag fingen die ersten Pusteln an zu sprießen, am Samstag waren beide Hände damit übersät. Die Medikamente habe ich direkt wieder von meinem Speiseplan gestrichen und warte nun auf Besserung. Gelesen habe ich inzwischen, dass Ibu sowie Diclofenac als Trigger bekannt sind, habe es nur vorher nie in Verbindung gebracht. Bei Fluoxetin sind die Angaben eher dünn. Wie sind eure Erfahrungen und welche Schmerzmittel vertragt ihr gut? Lieben Dank :-). Wendike
  4. Ich bin neu hier und die letzten Themen würden vor so länger Zeit bearbeitet, dass ich dachte ich frag mal nach Bin gerade etwas am verzweifeln. Ich bin 38 Jahre alt, habe seit Anfang 20 eine diagnostizierte Psoriasis Plaque mit der es sich aber Leben ließ. Irgendwann kamen Blasen an Handflächen und Fußsohlen dazu, was ich aber immer irgendwie in den Griff bekommen habe. Seit 2015 lebe ich durch eine Diagnose Glutenfrei und meine Haut wurde super ? jetzt würde ich im November zum ersten Mal Mama. Ich bekam im Januar eine eitrige Angina und was soll ich sagen, Ich hätte noch nie solche Probleme? meine Hände und Füsse sind rissig, eitrig und entzündet. Am ganzen Körper bilden sich Plaque Stellen. Ich bin im Behandlung, bekomme eine Phototherapie, jedoch schlägt es nicht wirklich an. Ein paar Tage sieht es aus als würde es sich bessern, aber dann kommt ein Rückfall. Mein Arzt (war froh das ich einen bekommen hab) hat nur geschätzte 5 Minuten Zeit. In der Praxis geht es zu wie im Taubenschlag. jetzt hoffe ich, dass vielleichz hier jemand einen Tipp/Hilfe für mich hat. Und wenn es nur ein Austausch ist, es ist schon zu wissen das man nicht alleine damit ist. ich danke euch
  5. Hallo zusammen ... :-) Da ich keinen doppelten Thread erstellen möchte, sprich hier nochmal das selbe schreiben und fragen wie in der Vorstellung, verweise ich hier auf meinen ursrünglichen Beitrag, ich hoffe dass ist so ok und im Sinne des Forums. http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/20584-hallo-erstmal-psoriasis-pustulosa-palmoplantaris-raum-frankfurt-main/
  6. wendike

    Blutwäsche/-reinigung

    Hallo Alle, da ist mir doch noch was eingefallen. Während eines Klinikaufenthalts wurde mir eine Blutwäsche/-reinigung ans Herz gelegt, die bei der Pustulosa wahre Wunder bewirken soll. Leider nicht ganz günstig und selbst zu bezahlen, versteht sich . Mein behandelnder Arzt meinte, das würde keinen Sinn machen, solange ich nicht mit der Raucherei aufhöre. Ich hab dann schnell mal nachgerechnet, wie viele Schachteln Zigaretten ich mir für das Geld kaufen könnte ... und mich fürs Rauchen entschieden . Allerdings habe ich mir von Mitpatienten sagen lassen, dass in verschiedenen Kliniken Studien durchgeführt werden. Hat jemand da schon Erfahrung mit und weiß jemand, ob und wo sowas auch in Berlin stattfindet? Viele Grüße Wendike
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