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Melanie Seifert

PSA nur in einem Gelenk, RSO-Therapie

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Melanie Seifert

Hallo Leute

Ich bin 23 und habe schon seit ca 10 Jahren leichte Schuppenflechte am Kopf.Mehr aber auch nicht. Seit letzten Oktober bin ich wegen meinem geschwollenen Knie in Behandlung u hatte auch schon eine OP. Weg ist es aber noch nicht und mir wurde eine RSO vorgeschlagen. Da werden einem radioaktive Teilchen ins Gelenk gespritzt und so die entzündeten Zellen zerstört. Hat das jemand von euch schon hinter sich?

Meine 2. Frage ist, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das es sich auf andere Gelenke ausbreitet...habe es wie gesagt nur am linken Knie. Mein Kiefer tut mir manchmal weg, aber das habe ich bisher noch nicht damit in Verbindung gebracht....

Hatte auch schon eine Knochenszinti-da wurde aber nichts auffälliges bezüglich anderer Gelenke festgestellt.

Liebe Grüße

Melli

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HeikeF

Hallo Melanie,

ich habe vor ca. 1,5 jahren eine RSO ins Sprunggelenk bekommen.

Der Schmerz war wirklich auszuhalten. Ich mußte nach der Spritze sofort

an Gehhilfen gehen und das für drei Tage. Die Wirkung tritt aber nicht sofort

ein, sondern es kann bis zu einem halben Jahr dauern bis die Wirkung da ist.

Evtl. muß noch 1 x nachgespritzt werden.

Wenn Du noch fragen hast kannst Du Dich gern melden.

Viele liebe Grüße

Heike

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Melanie Seifert

Ich habe mich jetzt entschlossen die RSO zu machen. Hoffentlich hilfts. Ich weiß diese Frage kann mir jetzt bestimmt keiner genau beantworten, aber wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit das es sich weiter ausbreitet,wenn man es nur an einem Gelenk hat. Und was könnte ich jetzt schon tun, um eventuell zu verhindern das es sich auf andere Gelenke legt. Oder kann man erst handeln wenn es zu spät ist?

Habe in letzter Zeit bissl nen Druck im Kiefer-ich dachte halt das kommt vom Stress, oder knirschen....könnte es auch was mit der PSA zu tun haben?

LG Melli:smile-alt:

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ANABOLIKA
Hallo Leute

Ich bin 23 und habe schon seit ca 10 Jahren leichte Schuppenflechte am Kopf.Mehr aber auch nicht. Seit letzten Oktober bin ich wegen meinem geschwollenen Knie in Behandlung u hatte auch schon eine OP. Weg ist es aber noch nicht und mir wurde eine RSO vorgeschlagen. Da werden einem radioaktive Teilchen ins Gelenk gespritzt und so die entzündeten Zellen zerstört. Hat das jemand von euch schon hinter sich?

Meine 2. Frage ist, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das es sich auf andere Gelenke ausbreitet...habe es wie gesagt nur am linken Knie. Mein Kiefer tut mir manchmal weg, aber das habe ich bisher noch nicht damit in Verbindung gebracht....

Hatte auch schon eine Knochenszinti-da wurde aber nichts auffälliges bezüglich anderer Gelenke festgestellt.

Liebe Grüße

Melli

Hallo...

...wenn sich es erst einmal stabilisiert hat, wird es sich nicht auch auf andere Gelenke ausdehnen / erweitern.

Das was Sie mit radiaktiven Teilchen beschreiben, nennt man Radiosynoviorthese. Nichts schlimmes! Bedeutet: Wiederherstellung / Erneuerung (Orthese) der Schleimhaut (Synovialis) mit Hilfe von radioaktiven Substanzen (Isotopen). So wurde Ihnen im Knie Yttrium-90 gespritzt. Am besten innerhalb 1. Jahres 2x durchführen lassen. Sie werden bis auf sogen. Wetterumschwung-Schmerzen ein normales Leben führen können.

Alles Gute

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Melanie Seifert

Hey Danke für deine Antwort! Leider habe ich die RSO erst am 17. september....dauert also noch bissl(der Reaktor wird gerade gewartet^^)

ich bin ja eigentlich auch ganz zuversichtlich, das ich es nicht auch noch an anderen Gelenken bekomme,...aber hab halt auch schon über 4 Wochen bissl Schmerz im Ellenbogen und im Kiefer....(bei Bewegung). Meine Angst is halt das es auch davon kommt. Hab hier im Forum gelesen das eine Frau auch PSA am Kiefer hat...

Ich wollt in der Zeit wo ich eh auf die RSO warte nochmal zum Heilpraktiker gehn- aber da gehn ja die Meinungen auseinander. Ich versuchs mal.Mal sehn was rauskommt...

Liebe Grüße aus München

Melli:)

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Luxus68

Und?!?! Wie war's?

Bin, nachdem ich die PSA auch nur im linken Knie habe (Zufall?!?! :D), sehr neugierig auf Deine Erfahrung!

Ich habe neulich mal die Vertretung meines Rheuma-Docs drauf angesprochen und sie meinte, dass sie es ganz sinnvoll findet, wenn man erst die Schleimhaut operativ entfernt und dann nochmal ne RSO "nachschiebt" - erziehlt ihres Wissens nach wohl die besten Ergebnisse, gerade auch im Hinblick auf die Vernarbungen der Schleimhaut...

Mein Knie ist teilweise aber auch enorm angeschwollen (inkl. riesen Bakerzyste), dieser Vorschlag kann also auch daher kommen.

Naja, ich werde erstmal noch etwas abwarten wie's mit Humira läuft und dann mal nochmal meinen Doc selber drauf ansprechen.

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joy09

Hallo zusammen

Stehe auch kurz vor dem RSO Eingriff am linken Knie und bin ziemlich verunsichert.

Ortopäde möchte zuerst Schleimhaut und entzündliche Stelle durch Artroskopie entfernen und erst nach ca 1 Monat RSO durch Radiologe vornehmen.

Wer kennt sich aus mit RSO Behandlung und deren Ablauf. Bin zurzeit nur beim Hausarzt und einem Heilpraktiker in Behandlung.

Danke übrigens bin zum ersten Mal am schreiben, hab schon paar Mal

bei euch reingeschaut.

Liebe Grüsse aus der Schweiz am anderen Ufer.......

Joy09

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Luxus68
Hallo zusammen

Stehe auch kurz vor dem RSO Eingriff am linken Knie und bin ziemlich verunsichert.

Ortopäde möchte zuerst Schleimhaut und entzündliche Stelle durch Artroskopie entfernen und erst nach ca 1 Monat RSO durch Radiologe vornehmen.

Irgendwas scheint das linke Knie ja zu haben, dass es die "Schwierigkeiten" anzieht, oder?! :D

Den Vorgang bzw. die Reihenfolge bei der RSO hat mir auch meine Rheumatologin (bzw. ja die Vertretung meines Rheuma-Docs) erklärt. Erst operative Entfernung und dann die RSO hinterher.

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Melanie Seifert

Hey Leute.

Ich muss euch mitteilen das ich die RSO doch vorerst verschoben habe....manchmal frage ich mich selber warum, man hört ja eigentlich nur gutes. Auf der anderen Seite bekommt man Radioaktivität gespritzt,...is au net wirklich toll. Eigentlich war der Grund, das ich das als letzte Möglichkeit sehe,...wollte es vorher noch mit anderen Sachen probieren wie zb Heilpraktiker(Regenaplexe,Blutegeltherapie)-aber bisher ohne Erfolg. Ich gehe am 7. Oktober nochma zu nem anderen Arzt,...aber langsam glaube ich komm ich um die RSO nicht drumrum...

Ne Möglichkeit wäre noch ne Ultraschall Therapie,...aber ansonsten kommt man wohl an Medikamenten nicht mehr vorbei,...ich hab echt keine Ahnung-schlepp dieses geschwollene Knie nun schon seit 1 Jahr mit mir rum....nicht mal nach der OP hats Ruhe gegeben ;)

Kennt irgendjemand von euch noch was ,was man mal ausprobieren könnte?

LG Melli

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    • Schmiddi
      By Schmiddi
      Liebes Forum,
      während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll.
       
      Symptome/Befunde:
      29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich.
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      Ärztemarathon:
      Hausarzt: "Gehen Sie zum Orthopäden und zum Radiologen (MRT)."
      Radiologe: "Knorpelschaden. Ursachenklärung/Behandlung beim Orthopäden."
      Orthopäde: "Knorpelschaden. Wohl vom Sport. Kann man nicht viel machen. Gehen Sie zum Chirurgen und lassen es punktieren."
      Chirurg: "Ist punktiert. Ich sehe, sie haben Schuppenflechte. Gehen Sie zum Nuklearmediziner und lassen eine RSO (Radiosynoviorthese) am Knie machen, Verdacht PSA".
      Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA."
      Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA"
      Rheumatologe:
      Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten.
      Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen.
      MTX:
      Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden).
      Die Unsicherheit:
      Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt.
      Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen.
      Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps
      Gute Besserung euch allen!
       
       
       
    • Viana
      By Viana
      Hallo Zusammen,
      ich suche dringend Gleichgesinnten zum Informationsaustausch.
      Ich habe seit dem Geburt eine chronische Hepatitis B. Die Virenzahl ist etwas erhöht mit (fast) normale Leberwerte. Seit der Pubertät habe ich PSA und PSO- seit 3 Jahren eine Verschlechterung. Nach 1 Jahr Biologica (6 unterschiedliche Stoffe) stehen wir vor einem Rätsel. Die Medikamente greifen nicht ausreichend zu. Ich habe täglich Schmerzen in mehrere Gelenken, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Verdacht auf Polyarthritis.
      Zusätzlich habe ich leider noch + verschiedene Funktionsstörungen der Wirbelsäule, + Varizen - Stammveneninsuffizienz der Vena saphena magna, + chronische Zystitis, + Hashimoto Autoimmunthyreoiditis und + Sicca Syndrom.
      Frage: Hat einer von euch ein ähnliches Krankheitsbild und möchte mit mir Informationen austauschen?
      Bleibt glücklich und gesund!
      Alexandra
    • Yellowbird
      By Yellowbird
      Hallo Zusammen,
      ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt...
      Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt!
      In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt.
      Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist.
      Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist.
      Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich  Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt...
      Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte.
      Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-))
      Viele Grüße, eure Claudia
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