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kucksdu

alternativen zur MTX Therapie ?

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kucksdu

Bin recht neu hier und habe deshalb gleich mal eine Frage, da mein Rheumadoc nicht wirklich der Redsamste ist.

Bei mir wurde Anfang Nov. 09 die Diagnose PSA gestellt. Seine Diagnose beruht auf einer Kniepunktion und einem gr. Blutbild sowie anderen Untersuchungen anderen Ärzten im 09 wie div. Blutuntersuchungen.

Die typischen Syntome habe ich nicht d.h :

- Morgensteifigkeit

- Schuppenflechte

- schwellungen an Finger oder Zehen

- Schmerzen

was habe ich :

- ende 08 leichte Schmerzen an den Fersen ( sind jetzt aber weg )

- von 04/09 - 11/09 Schwellung & Erguß am re. Knie

- seit ca 1J. alle 2 Mon. Brustbeinschmerzen ( dachte es wäre Sodbrennen )

- ab und zu ein Zwicken an der Hüfte, Ellenbogen

alles in allem brauchte ich zu keinem Zeitpunkt Schmerztabletten, wenn überhaupt habe ich mini Schmerzen die ich nicht als solches für redenswert halte. Auc habe ich Körperlich keine Einschränkung.

Nun hat mein Rheumadoc mir MTX 15mg verschrieben mit dennen ich mich schwer tue sie zu nemen, weil ich nahezu Schmerzfrei bin und es mir so auch sehr gut geht und ich einfach Angst vor den ganzen Nebenwirkung habe. Zudem habe ich seit 2003 eine COPD ( Lungenerkrankung ) .

Deshalb meine Frage an euch, gibt es nichts alternativ zur MTX Therapie ?

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borchertmatthias

Hallo Kucksdu

Erst mal suche ein langes Gespäch mit deinen Rhemadoc . Am besten schreibst Du Dir Fragen auf einen Zettel , den Du ihn abfragen kannst . Da muss er Dir die Fragen beantworten , auch wenn Du noch nicht über zeugt bist , hinterfrage dann seine Meinung bis Du Klarheit hast .

Altzernativen zu MTX sind zb . die Biolicas wie Humira, Enbrel und wie sie alle heissen .

Hier paar Links dazu :

http://www.psoriasis-netz.de/medikamente/adalimumab/studiendaten-zu-adalimumab-humira.html

http://www.psoriasis-netz.de/medikamente/etanercept/

http://www.psoriasis-netz.de/medikamente/alefacept/amevive-now.html

http://www.psoriasis-netz.de/medikamente/allgemein/

Aber jeder Rheumatolge oder Dermatologe muss , laut der Krankenkassen , erst mal MTX verordnen , um diese Medikamente zu verschreiben . Du kannst den Doc auch fagen , ob eine Physiotherapie für Dich sinnvoll ist . MTX ist ja dazu da , um die Entzündungswerte imm Körper zu hemmen .

Du kannst ja auch versuchen , un ab hängig der Physotherapie , Schwimmen gehen , Fahrrad fahren oder ähnliches an Sport zu betreiben .

Auf jeden Fall wüsch ich Dir erst mal Erfolg mit MTX .

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kucksdu

Hallo borchartmatthias,

du schreibst MTX ist dafür da meine Entzündung im Körger zu hemmen,

hier meine aktl. Werte :

Bei Blutbild kam dan raus :

BSG 13

LEUK 9.9

Gamma - Gt 85

Gamma - Globulin 10.6 %

Chlamydia negativ

findest Du die Werte zu hoch ?

Ich finde das Sie eine MTX Therapie NICHT rechtfertigen.

Ich habe mir jetzt auch am 22.12 ein Termin geholt.

Weißt du, ich bin wie gesagt nahezu Schmerzfrei und auch so geht es mir gut, deshalb habe ich einfach ein Problem mit der einnahme von MTX !

Vielleicht reicht ja wenn überhaupt 2 x tgl IBU ???????

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Hans1000

Hallo,

Hallo borchartmatthias,

hier meine aktl. Werte :

Bei Blutbild kam dan raus :

BSG 13

LEUK 9.9

Gamma - Gt 85

Gamma - Globulin 10.6 %

Chlamydia negativ

also zu den Werten kann ich als Laie nicht viel sagen. Der BSG ist meines Wissens ein Entzuendungsfaktor und der ist bei Dir erhoeht. Ob nun

PSA die Ursache ist oder ob sonst eine Entzuendung im Koerper ist, kann man damit nicht beurteilen.

Ich habe auch PSA und musste nach langer Verdraengung auch zum Rheumatologen (einige Zehen waren geschwollen und beide Knie, ebenfalls Probleme mit den Weichteilen). Ich habe mit 15mg angefangen und bin inzwischen bei 2,5mg angelangt, wobei die wohl auch nicht mehr notwendig sind.

In Deinem Fall, hast Du aber durchaus recht, die Therapie zu hinterfragen, denn Du hast momentan ja praktisch keine Beschwerden. Der einzigste Vorteil von MTX ist, dass die Schuppenflechte deutlich besser werden wird. Mir hat meine Rheumatologin auch angeboten, die Dosis wieder zu erhoehen, damit die PSO besser wird, was ich aber abgelehnt habe. Fuer mich ist es eher das Ziel gar kein MTX mehr zu nehmen.

Jedenfalls hast Du es richtig gemacht, indem Du Dir nochmals einen Termin hast geben lassen. Lass Dir alles nochmals genau erklaeren. Vielleicht hat Dein Arzt auch nicht nur an die kaum vorhandene PSA, sondern auch an die PSO gedacht.

Gruss

Hans

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kucksdu

Hallo Hans,

danke für deine Antwort, habe da noch was vergessen eine Schuppenflechte habe ich nicht.

Um so unverständlicher ist mir ja insgesammt seine Diagnose, zumal er auch weiß , das ich seit 2003 an COPD 3 Grades erkrankt ( Lungenerkrankung ) bin.

D.h bei der Einnahme von MTX würde ich ja mein Immunsystem schwächen und das ist genau das was man bei einer COPD möglichst vermeiden sollte.

Ich bin völlig ratlos, ich hoffe der Termin am 22.12 bringt mich einwenig weiter.

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frechegoere
Hallo Hans,

danke für deine Antwort, habe da noch was vergessen eine Schuppenflechte habe ich nicht.

Um so unverständlicher ist mir ja insgesammt seine Diagnose, zumal er auch weiß , das ich seit 2003 an COPD 3 Grades erkrankt ( Lungenerkrankung ) bin.

D.h bei der Einnahme von MTX würde ich ja mein Immunsystem schwächen und das ist genau das was man bei einer COPD möglichst vermeiden sollte.

Ich bin völlig ratlos, ich hoffe der Termin am 22.12 bringt mich einwenig weiter.

Naja, dann solltest du auf deinen Körper hören... und wenn der sagt, dass du das nicht brauchst, weil du auch so damit zurechtkommst, dann würde ich sowas starkes nicht nehmen...

Alternativ hilft Fumderm zwar nur minimal gegen die PSA, aber das schwächt wenigstens das Immunsystem... Offiziell ist es nicht gegen PSA und wenn du keine PSO hast, wird es wohl auch schwer sein, da ranzukommen, aber während ich FUmaderm genommen habe, hatte ich keinen Schub was die PSA betrifft! Und dass es hilft ist ja auch nicht soooo abwegig :D

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Bibi

hallo, kucksdu -

ich verstehe nicht, warum du gegen alle gutgemeinten Antworten - ja wie soll ich sagen - anstinkst.

Selbstverständlich gibt es Alternativen zur MTX-Therapie. Lies dich hier doch mal durch, oben in der grauen Leiste unter 'Suchen' - ich kann ja verstehen, dass du aufgeregt bist, aber bitte entschuldige, wenn ich es so schreibe - mach dich mal locker.

Abklären musst du das mit deinem Dermatologen oder Rheumatologen - das ist ganz klar. Und dann sich hier durchlesen - und konkrete Fragen stellen - dann ist immer jemand da, der dir antwortet.

nette Grüsse sendet - Bibi -

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kucksdu

ups, wieso stinke ich gegen an ????????

Also sorry, ich denke nicht das es was mit gegen an stinken zutun hat. Ich stelle hier Fragen die mir bislang super beantwortet worden sind.

Und natürlich bin ich aufgeregt, den ich habe eine vorerkrankung ( COPD ) die genau was anderes verlangt als das die MTX bewirken. Ich da ich nahezu Schmerzfrei bin habe ich berechtigte Zweifel an die MTX Therapie.

Sorry, wenn die Fragen für dich nicht konkret genug waren !

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Bibi

hallo, kucksdu -

ich wollte dir keinesfalls zu Nahe treten, falls du es falsch verstanden haben solltest, entschuldige ich mich -

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kucksdu

Hi Bibi,

ist schon ok !

weißt du es ist nur schwer nachvollziehbar, wenn hier im Forum viele davon reden, das sie durch MTX wieder schmerzfrei geworden sind, was ja sicherlich für das Medikament spricht. Nur ich habe solche Schmerzen b.z.w körperliche Einschränkung garnicht, deshalb versuche ich viele Meinungen zu hören um mit meinem Rheumadoc besser und gezielter fragen zu können. Warum er mir trotzdem MTX verschrieben hat obwohl bei mir keine Schmerzen und nur ein minimale erhöhung meines BSG Wertes ( 23 ) vorliegt und was entscheidend hinzukommt, ist das ich durch MTX meine Vorerkrankung ( COPD Lungenerkrankung ) ganz schön risiko eingehen.

LG

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Bibi

hallo, kucksdu -

um ganz sicher zu gehen würde ich den Rheumatologen und deinen Lungenfacharzt - falls du es nicht schon gemacht hast - Hand in Hand arbeiten lassen.

Ich war auch etwas 'fusselig', weil ich auf Humira umgestellt werde. Habe meinen Diabetologen und Hausarzt angerufen, weil ich ein Medikament gegen Bluthochdruck nehme. Humira hat darauf keine Auswirkungen. Nun habe ich keine Sorge mehr und freue mich auf Humira. Allerdings bin ich mit der Pso und Pso-Arthritis im Moment ziemlich am A....

gute Besserung und klärende Aussagen deiner Ärzte wünsche ich dir -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Hans1000

Hallo,

Hallo Hans,

danke für deine Antwort, habe da noch was vergessen eine Schuppenflechte habe ich nicht.

Um so unverständlicher ist mir ja insgesammt seine Diagnose, zumal er auch weiß , das ich seit 2003 an COPD 3 Grades erkrankt ( Lungenerkrankung ) bin.

D.h bei der Einnahme von MTX würde ich ja mein Immunsystem schwächen und das ist genau das was man bei einer COPD möglichst vermeiden sollte.

Ich bin völlig ratlos, ich hoffe der Termin am 22.12 bringt mich einwenig weiter.

Die PSA ohne die PSO soll eher selten sein, wobei ich mich da immer wieder frage, wie man eine solche Diagnose verifizieren kann, denn bei den vielen Formen der Arthritis ist fuer mich erst einmal einzigst die Pso ein signifikanter Hinweis auf die PSA.

Deine Bedenken kann ich aber voll teilen, insbesondere wenn ich nahezu schmerzfrei waere und sonst keine Probleme haette, wuerde ich nichts einnehmen. Lass Dir das genau begruenden, was fuer ein Sinn die Einnahme in Deinem Fall machen soll.

Vielleicht noch ein Tip zum Thema PSA. Ich hatte vor zwei Jahren grosse Probleme insbesondere den Weichteilen im Brustbereich (trotz MTX, was nach Aussage meines Hausarztes nicht bei den Weichteilen nicht wirken soll). Ich hatte da sehr beklemmende Gefuehle beim Atmen und den Bewegungen.

Ich habe dann angefangen wieder regelmaessig Sport zu treiben (ich fahre taeglich mit Fahrrad mindestens 10km, im Winter auf dem Ergometer). Ich habe dabei innerhalb eines Jahres ca. 12kg abgenommen und bin nun bei meinem Idealgewicht bei 87kg. Seitdem habe ich praktisch kaum Probleme mehr mit den Weichteilen, bzw. Gelenken. Ich habe auch im Hinblick auf die PSO meine Ernaerhung etwas angepasst. Ich meide nun scharfe Gewuerze, Paprika, Wein, Zitrusfruechte. Ich habe keine strikte Diaet, aber ich konnte beobachten, dass die PSO dadurch schwaecher geworden ist. Die Stellen sind zwar nicht geheilt, aber die Schuppung ist gering.

Gruss

Hans

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psoriasis

Hallo

Ich persönlich würde dir aufgrund deiner Lungenerkrankung aufjedenfall von einer MTX Therpapie abraten, ich denke es wäre einfach zu riskant deine schon geschädigte Lunge den Nebenwirkungen des MtX auszusetzen. Ich denke solange du keine "stärkeren" Schmerzen in den Gelenken hast solltest du auf Medikamte welche die Lunge schädigen können verzichten. Ich hatte kurz nach dem absetzen des MTX einem Pneumothorax.

Ich wünsche dir alles gute und hoffe das du ne gute Alternative finden wirst

liebe grüsse

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kucksdu

Danke für die Antwort,

ich habe zwischenzeitig noch einen Termin bei meinem Rheumadoc gehabt und ihn meine Bedenken hinsichtlich MTX zu meiner Lungenerkrankung ( COPD ).

Ich soll jetzt erstmal keine MTX nehmen ! komisch vor 2 Wochen sollte ich sie noch nehmen.

Das fördert das Vertrauen zu den Ärzten ungemein !

Wie dem auch sei, Syntome der PSA habe ich ja, wenn auch noch keine Schwellung und keine STARKE ( leichte ja ) Schmerzen.

Was nur tun wenn die Schmerzen schlimmer werden ? Meine Lungenerkrankung bleibt ja.

Gibt es den keine Medi's die diese beiden chronischen Erkrankungen unter einem Hut bringen ?

Mein Doc scheint nicht unbedingt nach alternativen zu suchen , auch fande ich es schon komisch, das er auf meine Frage hin " ob ich den selber was tun könne ( Nahrungsumstellung , Sport etc ) , sagte er nein !

Schon komisch , oder !

Weiß einer wie lange / wie kurz kann ein Rheumaschub sein ?

gibt es das, das der Schub nur 2 - 3 Std b.z.w ein Tag dauert ?

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    • Schmiddi
      By Schmiddi
      Liebes Forum,
      während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll.
       
      Symptome/Befunde:
      29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich.
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      Ärztemarathon:
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      Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA."
      Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA"
      Rheumatologe:
      Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten.
      Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen.
      MTX:
      Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden).
      Die Unsicherheit:
      Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt.
      Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen.
      Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps
      Gute Besserung euch allen!
       
       
       
    • turtle
      By turtle
      Hallo zusammen,
      ich möchte nach langer langer Zeit mal einen Zwischenstand geben. Das fällt mir nicht leicht, da ich eigentlich nicht jammern mag und nun - nachdem ich es zulasse, Euch zu schreiben - hier sitze und heule. Und klare Gedanken kann ich auch nicht mehr fassen.
      Ich versuche mal, das Posting zu strukturieren:
      1. Ich habe nun 6 Mal MTX gespritzt; beim ersten Mal 15 mg mit starker Übelkeit für 2,5 Tage, dann bin nach Rücksprache mit der Rheumatologin auf 10mg runtergegangen und 3x die Woche Folsäure. Meiner Haut geht es super, jedoch habe ich im Moment, habe mir in der letzten Woche kein MTX gespritzt, da ich einen Protonenpumpenhemmer und Diclophenac nehmen wollte, da ich es solche Probleme mit LWS und / oder Ischias habe, dass ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Nun kommt aber seit ein Paar Tagen der Juckreiz in der Leistengegeng und an den Handinnenflächen, wo ich noch als letztes Symptome hatte, wieder. Außerdem sind diese Stellen auch rot (Hand) bzw. weiß schuppig (Leiste).
      Habe wegen der Schmerzen auch vom 30.5. bis 22.6. Prednisolon genommen (3 Tage 20mg, 5 Tage 15mg, 6 Tage 10mg, 5 Tage 5mg, 5 Tage 2,5mg). Mit 20 und 15mg ging es mir schmerzmäßig ziemlich gut, jedoch kam unter Kortison dann ein Taubheitsgefühl im li Bein hinzu (s.u.)
      2. Ich habe beim letzten Termin in der Hautklinik einen Arztbericht angefordert. Dort steht nun, dass nur ein Verdacht auf Pso inversa und PSA vorliegt, da bei einer Biopsie eine oberflächliche Dermatits mit indirekten Hinweisen auf ein subakutes Ekzem herauskam. Aber da war die Stelle schon lange mit Silkis behandelt. Nun habe ich im Moment eher nichts mehr, was ja gut ist, allerdings hatte ich mir überlegt, dass ich wegen meiner Rückenproblematik einen Antrag auf GdB stellen möchte. Und auch vorher waren sich die Ärzte nie so einig, ob ich wohl eine Pso inversa oder ein Ekzem habe, da die Schuppung fehlt. Hier dann auch noch das Gefühl - gehöre ich hier in das Forum, wenn das noch nicht mal klar ist.
      Als Jugendlicher hatte ich immer mal wieder einen oder 2 Flecken, die sich geschuppt haben, das ist aber als Röschenflechte diagnostiziert worden (mehrfach). Vor einer Diplomprüfung hatte ich den ganzen Rücken voll mit juckenden, erhabenen, trockenen, leicht schuppenden Herden, aber auch das ist vom Hautarzt als Ekzem diagnostiziert worden und mit einer Creme (keine Ahnung was) behandelt worden und ist auch nach der Prüfung wieder weggegangen.
      3. PSA oder nicht PSA: auch das ist nicht klar. Hatte vor 5 1/2 Jahren ein entzündetes Sprunggelenk und habe am anderen Fuß einen dicken und deformierten 2. Zeh, aber auf einem herkömmlichen Röntgenbild ist keine Gelenkveränderung erkennbar. Zusätzlich habe ich überall an der Wirbelsäule Verschleißerscheinungen, die aber nicht (?) mit einer PSA zusammenhängen, sondern mit meiner Hyperlordose, einer leichten Skoliose, meinem Alter (bin 55), meiner Veranlagung zusammenhängen (aus Orthopädensicht). Die Rheumatologin meinte anfangs, dass so viele Faktoren für PSA sprechen, dass sie auf PSA tippen würde. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr sicher und möchte das ISG im MRT sehen. HLAB 27 ist negativ und auch sonst keine Rheumafaktoren.
      Die Rheumatologin sehe ich am 16.7. wieder.
      4. Mein Vater hatte einige Jahre massiv mit Schuppenflechte zu kämpfen. Er kämpft jetzt aber nur noch ab und zu mit einem kleinen Herd.
      5. Wirbelsäule: Ich habe in L4/L5 ein Wirbelgleiten Grad 1 durch die Hyperlordose, habe in diversen Segmenten eine fortgeschrittene Facettengelenksarthrose, habe Bandscheibendehydrierungen, an verschiedenen Stellen Bandscheibenprotrusionen, aber keine Verengung des Spinalkanals, habe permanent Ischiasschmerzen, die die letzten Wochen immer in den Po ausstrahlen, teilweise weiter runter und seit 2. Juni habe ich ein taubes linkes Bein. Dieses Taubheitsgefühl weitet sich immer weiter aus. Und die Ärzte wissen auch nicht so recht, was es ist. Der Neurologe tippt, nachdem BWS, HWS und LWS per MRT untersucht wurde, auf ein Piriformis-Syndrom. Die Neurochirurgin, zu der ich aus lauter Verzweiflung gegangen bin, meint, dass es eher an den Facettengelenken liegt, es könnte aber auch der Gleitwirbel sein, aber sie würde vermuten eher Facettengelenke. Sie möchte mich jetzt dort spritzen und parallel dazu Akupunktur geben. Mein Problem ist nur, dass sie in 2 Wochen in Urlaub geht und nun die Behandlung anfangen, aber dann erst einmal unterbrechen würde. Dienstag haben wir noch mal eine Besprechung diesbezüglich.
      Physiotherapie habe ich schon, aber bisher merke ich keinen Unterschied, außer dass ich das Gefühl habe, dass es über Tage hinweggesehen schlimmer wird.
      6. Ein Taubheitsgefühl in den Füßen habe ich seit März 2017, von dem Tag an, als meine Eltern gesagt haben, sie ziehen ins betreute Wohnen. Mittlerweile haben wir ihnen geholfen, die Wohnung aufzulösen und der Stress ist vorbei, außer, dass wir einen Teil der Bücher und Dinge zu uns genommen haben und sie größtenteils bei uns im Haus in Kisten verteilt auf Keller und Dach stehen.
      7. Ich weiß, dass ich mit Psyche generell schnell reagiere und habe auch schon diverse Therapien gemacht. Bei meiner alten Therapeutin würde ich momentan keine Therapie mehr bewilligt bekommen, außerdem ist sie für das nächste halbe Jahr dicht. Und was anderes bekommen ist auch nicht gerade einfach.
      Ich bin einfach am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter und finde das Leben im Moment dermaßen anstrengend. Ich kann mich aber auch nicht die nächsten 3 Wochen aus meinem momentanen Leben herausziehen, da unsere Tochter Mitte Juli für ein Jahr nach Südafrika (Auslandsschuljahr) geht und im Moment seit Donnerstag ihre Gastschwester noch bei uns ist. Die Mädchen fliegen gemeinsam. So ist auch hier noch eine Mehrbelastung da. Außerdem habe ich in der Arbeit 3 stressige Projekte am Hut zusätzlich zum Tagesgeschäft und wenn ich schlapp mache, bricht zumindest für eine Zeitlang ein ziemliches Chaos aus, weil nur unzureichend Ersatz da ist, die Situation manpowermäßig eh schon angespannt ist und meine Dinge, wenn sie nicht getan werden, im Desaster enden, wegen Softwareabkündigungen und Notwendigkeit für andere Umstellungen.
      Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird, dass es irgendwann in Bälde in einer Lähmung des Beines endet, ich ja noch nicht mal weiß, wo das Problem liegt und ich andererseits wegen des Gleitwirbels auch eine Versteifung nicht prickelnd finde von dem was man hinterher hört und dass es am nächsten Wirbel weitergeht. Außerdem scheint es doch relativ häufig zu sein, dass die Schmerzen nicht aufhören, da die Schrauben nicht optimal sitzen und Muskulatur und Nerv geschädigt werden. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass es am anderen Bein mit den Sensibilitätsstörungen anfängt, teils habe ich ein Kribbeln im Gesicht.
      Ich glaube, ich bin einfach nervlich am Ende, aber ich möchte die 3 Wochen durchhalten. Und jetzt krank schreiben lassen mag ich auch nicht, da ich unserem Gastkind ein bisschen bieten möchte, mein Mann aber nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren wird und somit ich die einzige bin, die fährt. Unser Sohnemann ist absoluter Führerscheinneuling, so dass ich auch hier die Verantwortung zu groß sehe. Und wenn ich krank geschrieben wäre, würde ich mich das nicht trauen.
      Nein und Reduzierung meiner Arbeitszeiten ist für mich im Moment auch keine Option, da das Auslandsjahr von unserer Tochter eine Stange Geld kostet und unser Sohn jetzt das Studium anfängt, außerdem wir gerade erst seit ein paar Jahren im eigenen Haus wohnen.
      Falls ich mich hinterher entschließen sollte, in eine Akutschmerzklinik zu gehen, hätte da jemand eine Empfehlung? Wirbelsäule, Psychosomatik, Haut, evtl. rheumatisch?
      LG
       
       
    • Supila
      By Supila
      Hallo ihr lieben !
      ich habe mich grade eben frisch registriert und möchte mich einmal kurz vorstellen. Ich bin 21 Jahre alt und leide seit frühster Kindheit an schuppenflechte. Zunächst an der Kopfhaut, seit Beginn der Pubertät auch an den ganzen Körper. Seit ca 2-3 Jahren hat sich die Psoriasis aber an Schienbeine, Arme, Kopfhaut und hinter den Ohren "gefestigt". Ich habe schon sehr viele Therapien für mein Alter hinter mir. Nach meiner Diagnose vor ca 15 Jahren fing es mit jahrelanger Kortisontherapie in Form von Cremes an. Als ich ca 13/14 war und Psoriasis anfing sich am restlichen Körper auszubreiten, bekam ich teersalben dazu. Mit ca 16/17 waren die Plaques so schlimm das ich eine bädertherapie mit anschießender Bestrahlung verschrieben bekam. 3x wöchentlich. Zu der Zeit war ich noch Schülerin und es war zeitlich noch machbar. Als ich dann meine Ausbildung anfing, konnte ich das aus zeitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Für die Kopfhaut bekam ich bei einem anderen Dermatologen salicylsäure verschrieben und für den Körper wurden viele verschiedene Cremes ausprobiert die alle nicht geholfen haben. Die Säure half zwar, jedoch war es nicht einfach die Säure allein richtig aufzutragen. Mein Arzt verschrieb mir dann fumaderm, eine Wirkung sah ich nicht wirklich aber dafür hatte ich sehr starke Nebenwirkungen wie brennen und Rötung der Haut, starke Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen etc. Über eine Kur würde mit meinem Arzt auch gesprochen, allerdings ist dies Wegen meiner Ausbildung nicht möglich. Meine Mutter erfuhr eine Zeit lang später von fitline, mir würde ein sogenannter "zellreset" gut tun. Das half zwar, allerdings nur solange ich streng danach gelebt habe und das war erstens preislich nicht erschwinglich und zweitens.. ja wie soll ich sagen.. menschenunwürdig. Das einzige was ich essen könnte, worauf meine Haut nicht reagiert ist hänchenfleisch. Davon ernährte ich mich 6 Wochen lang ausschließlich weil es meiner Haut guttat und ich ja auch mal wissen wollte wie es ist ohne Psoriasis. Aber nach den besagten 6 Wochen könnte ich kein Hänchen mehr sehen. Ich aß wieder normal und versuchte mich endlich damit abzufinden das ich niemals frei von schuppenflechte sein werde. Dann probierte ich eine Creme die mir für den Körper sehr gut half, Sodas ich am Körper nahezu frei von schuppenflechte war. Sie heißt sorion. Mit richtiger Anwendung kam ich mit einer Tube für eine Woche aus. Das negative war, dass eine Tube ca 20€ kostet und man sie selbst zahlen muss. Zudem ist die Konsistenz nicht grade praktisch, sie stinkt und ruiniert die Klamotten, Sodas man sie höchstens nachts auftragen konnte -> sie half dann nicht wirklich. Nach einem weiteren Hautarzttermin verschrieb mir eine andere Dermatologin das medikament otetzla. Eig war ich gekommen um die Spritze "talz" zu bekommen. Die Ärztin meinte aber ich hätte dafür noch zu wenig und man müsste erst andere Therapien ausprobieren um die Spritze von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen. 
      Jetzt nach ca 6 Wochen bin ich nahezu Psoriasisfrei, die einzig blöde sind nur die Nebenwirkungen, die die Einnahme nicht mehr möglich machen (stake Glieder und muskelschmerzen, weswegen auch Krankenhausbesuche nötig waren und ständig bin ich krank). Bin jetzt seit 10 Wochen erkältet und mein Arbeitgeber freut das gar nicht. Ich liege zur Zeit wieder flach mit Grippe. Seit Samstag nehme ich kein otetzla mehr und spüre wie die schuppenflechte wieder zurückkommt und mich wieder "verhässlicht" (ihr wisst was ich meine). Das fühlt sich nicht gut an.
      So und jetzt komme ich zum eigentlichen. Am letzten Freitag war ich erneut beim Hautarzt und er verschrieb mir MTX, 12,5mg per fertigspritze mit folsäure am nächsten Tag. Das habe ich noch nie genommen, noch nie davon gehört etc. Ich fragte mir alles mögliche nach, vor allem die Nebenwirkungen waren für mich wichtig.Er meinte nur:,,Außer ein wenig trockene Haut macht es eig keine Probleme!" Und damit ging ich glücklich aus die Praxis. Ich erzählte meiner Mutter davon und die meinte nur das es eine Art Chemotherapie ist und mir Das mir Haare und Zähne ausfallen können. Ich bin seitdem so geschockt, auch von meinem Arzt, ich soll morgen meine erste Spritze nehmen. Habe alles übers Wochenende gegooglet. Ich habe schreckliche Angst vor dem Haarausfall. Stimmt das ? Ich meine jz habe ich mir auch den Beipackzettel angeguckt und es steht drauf, aber wie wahrscheinlich ist das wirklich ? Und wenn ja, sind das vereinzelt kahle Stellen wie bei ner Chemotherapie? Oder werden die Haare nur dünner ? Ich habe ziemlich dickes Haar, die mittlerweile sehr lang sind (fast bis zum Bauchnabel) und würde sie ungern wegen dem MTX opfern. Wie sind eure Erfahrungen mit MTX? Gegen Übelkeit habe ich schon gar keine Angst mehr, davon habe ich viel gelesen.
      Ich bedanke mich recht herzlich an alle die sich die Mühe gemacht haben diesen langen Text zu lesen. ich hoffe er war nicht zu lang. Ich bedanke mich auch schonmal an alle Antworten  
      LG Supila
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