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Gertrud1963

Warum ist bei euch die Diagnose PSA so schwierig??

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Gertrud1963

Hallo!

Ich habe mich jetzt hier etwas durchgelesen - und mir ist aufgefallen, dass offensichtlich viele von euch lange Zeit und viele Ärzte brauchten, bis die Diagnose gestellt und die Behandlung eingeleitet wurde. Dass manchen gar nicht geglaubt wird, dass sie Schmerzen haben - weil Entzündungswerte und Rheumafaktoren normal sind ... dass erst Röntgenbilder als Beweis dienen mit geschädigten Gelenken, bei denen es für eine Behandlung schon zu spät ist ... !?

Warum ist das so? Und warum ist das bei mir so anders?

Ich habe seit 6 Wochen in meinen Mittelfingern eine Entzündung in den Gelenken. Der Hautarzt - bei dem ich einen Termin wegen der Pso hatte und dem ich die Finger zeigte - meinte sofort: "Das ist eine PSA - sofort einen Termin beim Rheumatologen machen!

Da rief ich an - es gibt nur einen in unserer Stadt - Termin im Dezember! Also ging ich zum Internisten - wegen Blutbild usw. - der guckte nur auf meine Finger und rief beim Rheumatologen an wegen eines Akut-Termins. 6 Tage später konnte ich dorthin kommen.

Das war gestern. Der Rheuma-Doc nahm natürlich auch Blut ab und machte Röntgenbilder von Händen und Füßen - aber noch ohne die Ergebnisse zu wissen (können ja eh negativ sein) - gab er mir die MTX-Tabletten mit - mit dem Hinweis, dass man sofort mit der Therapie beginnen muss um eine Gelenkschädigung zu vermeiden. Aus diesem Grund spritzte er auch Cortison in die entzündeten Gelenke.

MTX ist mir zwar nicht ganz geheuer, aber ich bin schon ganz froh, dass man mich ernst nahm und die Behandlung schnell in die Wege gebracht wurde.

Habe ich da einfach nur Glück gehabt?

LG - Gertrud

Edited by Gertrud1963

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Gnom

Hallo Gertrud,

da hast Du eindeutig irre viel Glück gehabt und sehr gute Ärzte :). Na ja,obwohl PSA zu haben,nicht wirklich Glück ist .

Ich wünsche Dir,dass Dir das MTX hilft und Du damit eine Verschlimmerung aufhalten kannst .

Endlich mal Ärzte,die mit gedacht haben! Schön,so was auch mal zulesen. Danke Dir :)

Liebe Grüße,Sigrun

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petroscha

Es freut mich für dich, dass du so aufmerksame Ärzte hast Gertrud. Willkommen im Forum :)

Aus welcher Gegend in etwa kommst du? Man sollte auch die Ärzte mal loben, die den Anfängen wehren. Die anderen Ärzte sollen von mir aus an Patientenmangel leiden.

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Gertrud1963

Ach, das freut mich ... habe ich mal Glück gehabt .. :)

Ist ja eh schon doof, wenn man so eine Krankheit hat - wenn es dann aber noch am Vertrauen in die Ärzte mangelt und man sich nicht verstanden und gut behandelt fühlt, dann ist es ja um so blöder!

Ich komme übrigens aus Hildesheim.

Schönen Abend euch! LG _ Gertrud

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Bibi

hallo und guten Abend, Gertrud -

du hast ganz viel Glück mit deinen Ärzten - ich war eher ein Duckmäuser und habe alles so hingenommen, was die Ärzte mir verordnet haben. Es hiess immer, Sie müssen Geduld haben - usw.usw.

Gebessert hat sich kaum etwas an meinem Hautbild. Etliche Rehas habe ich durch - man wurde mit Kortison vollgestopft, nur um geheilt entlassen werden zu können - wieder ein Pluspunkt für die Klinik -

ich verstehe, dass du dieses Thema hier reinstelltst, denn dir wurde schnell geholfen - aber bitte verstehe auch die Menschen, die nicht so stark sind und sich an jeden Strohhalm heften und nicht so kompetente Ärzte finden.

Seit Dezember 2009 nehme ich Humira, nach Bade- und puva-Anwendungen. Fumaderm in früheren Jahren usw. Es hat nichts geholfen und mein Prof. hat das erkannt. Humira habe ich auch bekommen, weil der Rheumatologe aufgrund der verformten Finger PSA festgestellt hat nach etlichen Röntgenbildern.

Ja, ich glaube, das reicht nun - habe noch andere Krankheiten, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg mit deinen Ärzten - das war echt ein Glücksgriff -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi

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Gertrud1963

Ja, bei mir kam wohl einiges zusammen - vor allem, dass die Mittelfinger wohl so typisch für PSA sind - und dass ich selbst schon von der Krankheit gehört habe. Sonst kommt man vielleicht gar nicht auf den Zusammenhang. So habe ich die Finger gleich dem Hautarzt unter die Nase gehalten ... der schaute erst auf die HAUT und meinte "Hä? Da ist doch gar nix!?" ... :rolleyes: ... aber als ich ihm sagte, dass das weh tut, stellte er gleich die Diagnose.

Klar "verstehe" ich alle, die nicht so viel Glück hatten ... aber was heißt schon GLÜCK !? Für mich ja erst mal nur, dass die Diagnose gestellt wurde - denn noch bin ich ja ganz am Anfang und weiß ja noch gar nicht, ob die Behandlung anschlägt, ob ich sie vertrage, wie aggressiv die Krankheit fortschreitet .... :unsure: ... da kann noch viel Fieses auf mich zukommen! Aber es schadet ja nix, auch das Positive zu bemerken ... :)

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tinhelm

Hallo Gertrud,

es ist doch schon mal sehr positiv so schnell überhaupt eine Diagnose zu bekommen.

Ich renne seit 1 1/2 Jahren zu den Ärzten. Und ich habe immer noch keine Diagnose. Dadurch wird natürlich auch nicht behandelt. Bzw. nur mit Schmerzmitteln.

Diese Krankheit ist natürlich ziemlich fies. Aber wenn dann wenigstens eine Behandlung erfolgt hat man Chancen ohne grössere Schäden wegzukommen.

Martina

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Fuchs

Hallo Gertrud,

willkommen hier. ich gehöre zu denen, die einen Ärztemarathon hinter sich haben, blöde Antworten anhören mußten und trotz eindeutigem Befund durch die Reha von der Rheimatologin die Antwort bekam: "Für mich ist es trotzdem nur ne Schmerzverarbeitungsstörung, WS, Knie, Hände, ISG und so hätten mit der PSA nix zu tun, Medikamente hätten nix gebracht ...., die Reha-Ärzte hätten sich geirrt und sie kennt mich wesentlich länger." Will ich doch mal schnell nachrechnen: Seit 2008 geh ich in ihre Praxis, war bisher 9 mal da, für ca. 6 min., macht 54 min. Behandlung. In der Reha war ich 4 Wochen, die Ärzte diagnostizierten 2 bis 3 mal die Woche für eine Stunde. Preisfrage: Wer hat gewonnen? So nebenbei hat diese Ärztin völlig vergessen, daß die Reha-Ärzte meinen Bechterew bestätigt haben, der zusätzlich meine WS umbaut, und immer wieder zusammen mit der PSA die ISG-Entzündungen verursacht (ISG = Kreuz-Darmbein-Gelenke)

Wegen meiner geschwollenen schmerzenden Knie bin ich zum Orthopäden überwiesen worden, da Kniebeschwerden "nicht ihr Part seien", so die Aussage der Rheumatologin. Und die Pfotscheln tun weh, als wär ein Bus drüber gefahren, und ein kaputter ICE steht seit Wochen drauf und rührt sich nicht.

Ich freue mich riesig, daß du sehr schnell an kompetente Ärzte gekommen bist, die sich deiner Beschwerden annahmen, bevor die Gelenkzerstörung ihren Lauf nimmt. Wenn sich die PSA zum Krankheitsbeginn die Hände /Finger aussuchen und nicht gleich was gegen die Gelenktzerstörung unternommen wird, werden die Hände bald nicht mehr ihrer natürlichen Greiffunktion nachkommen können. Ich höre immer wieder gern, daß es auch kompente Fachärzte gibt, die Fachübergreifend schnell reagieren. 062.gif

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    • sebastianp
      By sebastianp
      Hallo zusammen,

      ich habe mich in diesem Forum angemeldet, um eventuell von euch etwas Unterstützung zu bekommen da ich diagnostisch seit Jahren bzw. einem Jahrzehnt im dunklen Bewege und ich das Gefühl habe das die Ärzte mich nicht mehr wahrnehmen bzw. nicht "ganz einheitlich".

      Seit Jahren habe ich Schmerzen im LWS, HWS Bereich. Primär machen sich die Schmerzen seit 2012 im tiefen Rücken, dem Gesäß (eher rechts) runter zur Wade (kribbeln) über die Ferse. Auch die Ferse schmerzt (kribbeln), wobei hier angeblich ein Senk- und Spreizfuß ist. Die Achillessehne schmerzt ebenfalls. Außerdem bin ich oft Müde und ebenfalls antriebslos bzw. bin schnell wieder erschöpft. Es sind natürlich viele Diagnosen gestellt wurden, wenn jemand die Zeit hat und mich unterstützen möchte befindet sich im Anhang eine "Diagnoseübersicht" die ich mir erstellt habe. Es gibt bestimmt eine "Diagnose" die (fast) alle Beschwerden erklärt aber das blieb mir bis dato verwehrt
      Außerdem habe ich das Gefühl das ich deutlich mehr schlaf benötigen könnte/würde, was am Wochenende quasi zwischen mind.8 -11 Stunden Schlaf bedeuten kann. Sobald ich morgens aufstehe habe ich versteifte Gelenke brauch immer paar Minuten, damit ich in den Gang komme. Wenn ich mich bewege wird es besser, allerdings bleibt der (gefühlte) dumpfe Schmerz in der Ferse auch wenn der abgeschwächt ist. Im Ruhezustand also wenn ich z.B. auch nur 45 Minuten liegen und dann aufstehe, Schmerzen die Gelenke auch. Manchmal hab ich das Gefühl das quasi der ganze Körper schmerzt, auch wenn nicht überall identisch. 
      Irgendwann resigniert man und denkt, der Schmerz ist wirklich psychisch damit habe ich mich zufrieden gegeben, da ich Novalgin, Ibu etc. aus dem Ausland bezogen hatte und damit etwas über die Runde kam. Allerdings wirkt meiner Meinung nach weder Ibu noch Diclofenac so, das ich sage es ist absolut schmerzfrei möglich sich zu bewegen
      Auf Grund der Übersichtlichkeit, wie gesagt, befindet sich im Anhang die Datei
      Kurzfassung:
      33 Jahre, männlich. 176cm, 85kg. Bürotätigkeit. Wohnort NRW, nähe Düsseldorf.
      Diagnose zusammengefasst:
      Psoriasis vulgaris 2010, Tüpfelnägel 2011/2012 Somatisierungsstörung, Depression, Anpassungsstörung HWS Syndrom (zervikales Schmerzssyndrom) Mygelosen (DD HWS) BWS Syndrom (BWS Blockade) Lumbalgie gesichert beginn. Spondylathrose LWS Bandscheibenprotusion L4/5  mit diskreter Einengung des linken Neuroforamen ohne auffällige Wurzelirritation Bandscheibenprotusion  L5/S1: Breitbasige rechts subpleural betonte Bandscheibenprotusion mit winzigem Riss im Anulus fibrosus und Kontaktierung der Nervenwurzel S1 rechts ohne Bedrängung Durchschlafstörung G47.0 Symptome zusammengefasst:
      tiefsitzende Rückenschmerzen, Ausstrahlung über das Gesäß in die Wade bis in den Fuß (seit 2012 orthopädisch bekannt) (symmetrisch!) Müdigkeit Erschöpfung, geringere Belastbarkeit auch schon quasi seit 2012... damals waren es angeblich Somatisierungsstörung, damit hatte ich mich abgefunden  Fersenschmerz (kribbeln unter Ferse) sowie Sprunggelenk  seit 2012... 2014 Senk und Spreizfuß Psoriasis z.Z moderate Hauterscheinungen am Kopf, Füße, Rücken, Ellbogen, (ein) Finger. Bei einem Schub i.d.R immer Pasi über 10 Handgelenkschmerzen (Steifigkeit) Gefühl das der ganze Körper verspannt bzw. angespannt ist... wenn Arzt mich mal gefragt hat wo haben Sie Schmerzen, musste ich manchmal echt sagen "überall" (außer Kopf und Hals ;-)) Es war aber nie etwas geschwollen oder rot. Gelenksteifigkeit meist nach Ruhezustand, Fersen also gefühlte kribbeln ist auch da bei Bewegung aber deutlich moderater. Bei Ruhezustand merkt man es allerdings mehr d.h. insbesondere auch Morgens.. Die Schmerzen sind allerdings dauerhaft, manchmal etwas mehr/weniger aber in der Regel immer da und gefühlt, nicht von eine Schub abhängig.
      Mein Orthopäde meint, es sei nichts gravierendes sollte Sport machen und Diclofenac bzw. Ibu nehmen und hat mich trotz Schmerz, nur ein Tag AU geschrieben. Am gleichen Tag war ich beim Allgemeinen der sich übelst aufgeregt hatte und mich erstmal eine Woche krank geschrieben hat, morgen gehe ich wieder zum Allgemeinen wg den Schmerzen und der Arbeitsfähigkeit. Jetzt bin ich nunmehr verwirrt, zudem mein Orthopäde auf mein pochen hin mir eine Überweisung zum Schmerztherapeut (Klinik) mitgegeben hat (kam aber gefühlt so rüber, das er nicht weiter wusste....). Beim Rheumatologen war ich auch irgendwann vor ca. sechs Monate, das war ein Termin der Kategorie "hättest auch lassen können". Nach 10 Minuten und paar Abtastungen und der Fragestellung ob mal was angeschwollen ist, sagte er wie der Orthopäde; kein Rheuma... Das war es für beide, ohne Diagnostik...(?)

      Orthopäde und MRT vom Aug 12
      Retrolisthese L5/S1 um 2mm.
      Chondrose mit flacher Protusion
      kleine intraspongiöse Herniationen im Bereich TH11" L5 ist gegenüber S1 uzm 2mm nach dorsal versetzt. kleine intraspongiöse Herniationen im Bereich der Bodenplatte TH11. Die Bandscheibe L5/S1 ist in der T2 Wichtung signalgemindert. Im Segment L5/S1 flache Protusion.
      Orthopäde Aug 12 "Lumboischalgie bds.
      CTG Blockerung bds.
      Trapeziusverspannung bds.
      Chondrose LWS L4-S1"
      ---------------------------------------------
      Orthopäde und MRT von Feb 20:
      Bandscheibenprotusion
      Spondylathrose LWS beginnend" "keine entzündlichen KM-Anreichungen an Knochen und Weichteilen der Lendenwirbelsäule.
      Keine primäre erosiven Defekte, Keine Spinalkanalstenose, Keine Gefügestörung.

      L4/5: Medio links formaminale Bandscheibenprotusion L4/5 mit diskreter Einengung des linken Neuroforamen ohne auffällige Wurzelirritation.
      L5/S1: Breitbasige rechts subpleural betonte Bandscheibenprotusion mit winzigem Riss im Anulus fibrosus und Kontaktierung der Nervenwurzel S1 rechts ohne Bedrängung. Nativ zeigen die Facettengelenke eine verstärkte Sklerosierung der artikuilierenden Gelenkflächen nach kaudal zunehmend ohne erosive Defekte oder auffällige Kapselverdickung. Beginnende Athrose der Facettengelenke

      Nachdem letzten MRT von letzter Woche, bin ich mit der Aussage vom Orthpäden ala "Ist alles okay, machen Sie Sport und bei Bedarf Ibu oder Diclofenac" etwas unzufrieden. Er hat mich trotz Schmerzen nur einen Tag AU geschrieben. Im Anschluss des Termines bin ich zum Hausarzt, welcher sich derbst aufgeregt hat und mich erst die Woche AU geschrieben hat. Aktuell nehme ich Diclofenac 100 zur Ibu 800mg allerdings war es nie immer wirklich weg.
      Können meine Beschwerden durch die Befunde gedeckt sein?
      Hat jemand eine Idee ob ggfl. sowas wie MB oder Psoarisis Athritis (keine Entzündung im ISG mit KM gefunden) sein kann? HLBA wurde letztmalig 2012 nachgeschaut, werde morgen meinen Arzt darauf anhauen.
      Hat jemand ein chronisches Schmerzssyndrom und/oder Depressionen als "Begleiterkrankung"?
      Ich weiß das dass Forum keinen ärztlichen Rat ersetzt, aber ein paar Impulse was ich noch machen kann sollte? 
      In erster Linie habe ich mir die Mühe gemacht die Diagnosen zusammenzufassen, damit ich die bei dem Schmerztherapeut oder Folgeärzten mitnehmen kann als Grundlage..... Schmerztagebuch habe ich, noch nicht geführt. Der Grund warum ich mich jetzt wieder damit beschäftige ist, da ich jahrelang dachte die Schmerzen gehen weg weil man halt sehr oft als psychische Schmerzen abgestempelt wurde. Beim Radiologen war ein Poster da stand drauf "Ich will nicht glauben das ich gesund bin, ich will wissen das ich gesund bin"
      20200214_Diagnosenblatt_Medikamente.pdf
    • Freddy__
      By Freddy__
      Liebes Forum,
      dies ist mein erster Beitrag, daher hallo erst mal an alle :)
      Ich wende mich an euch, weil ich gerne von euch erfahren würde wie Psoriasis-Arthritis bei euch festgestellt wurde. Ich frage mich derzeit nämlich, ob ich an dieser Krankheit leide und die Ärzte es nur nicht kennen oder entdecken. 
      Meine Geschichte dazu: (Ich 28)
      Seit einigen Jahren schmerzt vor allem mein linkes Knie. Ich dachte immer es kommt vom Handball Sport, den ich zu Schulzeiten gemacht habe und das wird wieder. Jedoch hat sich in den letzten 2 Jahren das ganze so entwickelt, dass ich bei langen Zugfahren oder generell langem sitzen stechenden Schmerz im Knie bekam, der erst besser wird, wenn ich das Bein strecke oder aufstehe und mich bewege. Das Knie ist auch leicht dick. Zudem habe ich oft Schmerzen in der Schulter, sodass es beim Autofahren schwer ist, den Arm zu heben.
      Dazu kommt, dass mein rechtes Auge immer wieder mal rot wird, da dachte ich es liegt an meinen Kontaktlinsen. Dann hatte ich letztens einen dicken Zeh am Fuß, der auf die Beschreibung Wurst-Zeh passt. Und obendrein habe ich auch seit Jahren am linken Ohr immer wieder mal eine kleine Schuppenflechte. Diese kommt und geht jedoch. 
      An manchen Tagen wache ich morgens auf und das Aufstehen aus dem Bett schmerzt ungemein in den Knien, die Schultern tun weh und ich will mich gar nicht groß bewegen.
      Die meisten Leute, sowie auch mein Hausarzt nehmen meine Beschwerden einfach nicht ernst. Ich bin also zum Rheumatologen. Hier wurde mir Blut abgenommen und alles sieht gut aus.
      Keine Entzündungen, Keine Rheumafaktoren oder irgendwas, das auf Rheuma hindeuten würde. Der Rheumatologe sage nun "Sie haben kein Rheuma" und ich habe in 2 Wochen einen Röntgen Termin. Ich habe meine Schuppenflechte und rotes Auge erwähnt. Der Arzt vermutet aber eher etwas mechanisches. 
      Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn es KEINE PsA ist, nur irgendwie passen alle Symptome. 
      Daher die Frage: Wie wurde die Krankheit bei euch final diagnostiziert? Damit ich es für mich vielleicht ausschließen kann oder auch den Arzt auf gewisse Dinge hinweisen kann zur Untersuchung.
       
      Liebe Grüße an euch!
      Freddy
    • Nordländerin71
      By Nordländerin71
      Hallo,
      ich bin Petra und habe endlich eine Diagnose😉
      warum endlich? 
       
      Weil ich schon anfing, mir selbst nicht mehr zu trauen...
      Mit meinen „Pünktchen“ Lebe ich schon fast 10 Jahre. Mal stärker im Winter, mal besser im Sommer . Besondere Aufmerksamkeit habe ich ihnen nicht geschenkt! Sie haben ihre Feuchtigkeitscreme erhalten und das war’s. 
       
      In den letzten drei Jahren kamen immer mehr Zipperlein dazu und ich dachte „ der Zahn der Zeit fängt an zu beißen“. Mal ne Sehnenscheidenentzündung, mal die Schulter, dann wieder das Knie.... Alt werden ist halt nichts für Feiglinge 😁 Im Mai diesen Jahres legte es mich dann nieder... ISG und Facettengelenksarthrose, multiple Bandscheibenprotusionen und noch einiger anderer Kleinkram. 
       
      Die Pünktchen wurden Flecken und ich AU.... Keiner sah den Zusammenhang..... Ich natürlich auch nicht..... 
      Ich ging dann in die Reha nach Bad Bentheim. Zum Glück orthopädisch und derma. Und nun hat das Kind einen Namen. PsA.
      Nun ist mein Hausarzt damit beschäftigt mich in der Rheumaambulanz in Bremen unter zu bringen. 
      Und ich Versuche, mir etwas wissen an zu lesen, da die PSA gekommen ist, um zu bleiben.
      Viele Grüße an Euch
×
×
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