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catwoman42

Hallo zusammen,

bis vor ca. 3 Wochen nahm ich noch das Neotigason. 2 Tabletten am Tag und das ganze auch nur ca. einen Monat. Ich hatte extrem starken Juckreiz überall an der Haut und ein Brennen auf der Haut, als hätte ich einen Sonnenbrand. Der Juckreiz war echt übel. Bin nachts wach geworden, weil ich im Schlaf aktiv den Juckreiz bekämpfen wollte. :-) Auch waren meine Lippen total rissig, konnte kaum noch reden ohne das die Lippenhaut aufsprang. Augen waren auch extrem trocken, so dass ich mit Augentropfen helfen mußte. Also habe ich Neotigason abgesetzt. Eine Woche später habe ich auch die -eine Tablette- Fumaderm abgesetzt, die ich immer noch genommen habe. Nun, nachdem ich tablettenfrei bin, blüht die Schuppenflechte wieder am ganzem Körper. Bestrahlung hilft im übrigen nicht. Die Schuppi lacht mich echt aus.

Meine große Sorge nun:

Ich habe Haarausfall!!! Sogar meine Augenwimpern lassen mich im Stich. Die Haare sind extrem wenig geworden, obwohl ich erst ca. zwei Wochen Haarausfall habe. Noch nicht zu sehen, aber von mir sehr zu fühlen. Hat jemand damit Erfahrung? Wie lange kann das anhalten? Kommen die Wimpern wieder?

Nun steh ich da, habe diesen Müll an Fumaderm und Neotigason geschluckt und nix gewonnen. Allerdings hat Neotigason während der Zeit als ich es einnahm meiner Haut geholfen.

Kann mir jemand nun Erfahrungen mitteilen, wie lange so ein Haarausfall andauern kann oder was vielleicht auch hilft?

Ich wäre allen sehr dankbar.

L.G.

catwoman

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Guest Funny08

Hallo zusammen,

bis vor ca. 3 Wochen nahm ich noch das Neotigason. 2 Tabletten am Tag und das ganze auch nur ca. einen Monat.

Auch waren meine Lippen total rissig, konnte kaum noch reden ohne das die Lippenhaut aufsprang. Augen waren auch extrem trocken, so dass ich mit Augentropfen helfen mußte. Also habe ich Neotigason abgesetzt. Eine Woche später habe ich auch die -eine Tablette- Fumaderm abgesetzt, die ich immer noch genommen habe. Nun, nachdem ich tablettenfrei bin, blüht die Schuppenflechte wieder am ganzem Körper. Bestrahlung hilft im übrigen nicht. Die Schuppi lacht mich echt aus.

Meine große Sorge nun:

Ich habe Haarausfall!!! Sogar meine Augenwimpern lassen mich im Stich. Die Haare sind extrem wenig geworden, obwohl ich erst ca. zwei Wochen Haarausfall habe. Noch nicht zu sehen, aber von mir sehr zu fühlen. Hat jemand damit Erfahrung? Wie lange kann das anhalten? Kommen die Wimpern wieder?

Kann mir jemand nun Erfahrungen mitteilen, wie lange so ein Haarausfall andauern kann oder was vielleicht auch hilft?

Ich wäre allen sehr dankbar.

L.G.

catwoman

Hallo catwoman,

ich kann dich beruhigen ... die Haare und Wimpern kommen wieder ... in voller Stärke und manchmal als Krause ... so als hättest du Dauerwelle machen lassen :) und es dauert gar nicht mehr so lange.

Neotigason einfach abzusetzen war ein Fehler ... auch wenn du es nur 1 Monat genommen hast.

Ich habe das Zeug schon 2x nehmen müssen, weil sich die Ärzte keinen Rat mehr wußten ... das 1.Mal war es der Klinikdoc, der es mir verordnete und ich habe es 2,5 Jahre genommen (2000-2002) und dann beim 2.Mal hat der Doc in der Reha entschieden, dass ich Neotigason wieder nehmen soll.

Nachdem ich 2001 zur Reha auf Norderney war, ging es mir mit Neotigason ganz gut ... aber dann kamen die Nebenwirkungen (Haarausfall, kaputte Lippen, blutende Nasenschleimhäute und gerötete, trockene Augen waren nur der sichtliche Teil davon, schlechte Blutwerte kamen dazu).

Die NW wurden so schlimm, dass ich die Dosis von 25mg - 0 - 25mg auf 25mg - 0 - 10mg herabsetzte und nach 3 Wochen auf 10 -0 -10mg ging.

Nach weiteren 2 Wochen dann auf 10mg - 0 - 0 und anschließend für 3 Wochen jeden 2.Tag 10 mg nahm und dann nochmals jeden 3.Tag 10 mg.

Danach hab ich den Rest der Kapseln meiner Hautärztin auf den Tisch gelegt und ihr gesagt, dass ich die Nase voll hab von den Dingern ... die Nebenwirkungen seien ja schlimmer als die Pso selbst.

Um eine Krankheit zu bekämpfen, schlage ich mich mit 7-8 Nebenwirkungen herum.

3 Monate später war ich für fast 4 Jahre erscheinungsfrei ... keine einzige Schuppe oder Pustel an Händen oder Füßen :)

2006 kam sie allerdings zurück und das Spiel ging von vorn los.

2007 Reha ... wieder auf Norderney, von der ich mir so viel versprach.

Leider waren sich die behandelnden Ärzte (ich hatte in 3 Wochen 3 verschiedene davon :( ) nicht einig und so fuhr ich schlimmer nach Hause als ich dort ankam.

Auch 2008 die Reha in St. Peter-Ording brachte nichts ... außer, dass der Doc mir Neotigason verordnete (25 - 0- 10mg), wovon ich aber nur 10mg am Tag nahm.

Die ersten Nebenwirkungen kamen schnell ... die Lippen; Nase und Augen wurden schon nach 3 Wochen trocken und rissig.

Da ich Blutverdünner nehme, war das doppelt schlecht, denn Lippen und Nase bluteten lange und stark.

Anfang Januar 2009 musste ich dann in die Hautklinik, wo man am 2.Tag das Neotigason absetzte.

Es dauerte nicht lange und die Pso schlug zurück ... heftiger als sie jemals war.

Ich war so wütend auf die Ärzte, dass sie Neotigason von heute auf morgen absetzten ... obwohl sie wissen, dass es dadurch zum heftigen Rückfall kommt.

Damit nicht genug, kam noch eine Wundrose mit hohem Fieber dazu, die einen Pso-Schub vom "Feinsten" auslöste.

Ich war so verzweifelt, dass ich nach 14 Tagen darum bat, mich zu entlassen, was man mir nur zögerlich bewilligte.

Auf dem Weg von der Klinik nach Hause hielt ich bei meiner Hautärztin an und zeigte ihr den "Erfolg", den der Klinikaufenthalt gebracht hatte.

Sie hatte so darauf bestanden, eine stationäre Behandlung durchzuführen, dass ich mich habe "breitschlagen" lassen.

Seit dem ging es weiter bergab und erst seit Herbst letztes Jahres kam es zu einer Beruhigung und Besserung der Haut.

Meine Blutwerte sind seit 3 Monaten wieder im grünen Bereich. :)

Z.Zt. verwende ich nur Daivobet-Salbe ... weiter nichts ... und es ist wie immer bei der Pso ... mal besser ... mal schlechter.

So, nun habe ich fast meinen Lebenslauf aufgeschrieben ... aber er enthält das Wichtigste zu den Erfahrungen mit Neotigason, seinen Nebenwirkungen und was danach kam (auch die Haare).

Allerdings kenne ich auch einige Menschen, die kaum Nebenwirkungen haben und denen es geholfen hat.

LG Funny08

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Rebecca-00

Ich hab auch Neotigason bekommen und teilweise eine Besserung gehabt....

Und leider auch viele Nebenwirkungen.

Leider ist das bei vielen Pso Medikamenten so, das die zu schnelle Zeillteilung unterbunden wird...

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mokelchen

An dieser Stelle hab ich gleich auch mal ne Frage (dann muss ich keinen neuen Thread aufmachen)

Ich habe nun auch starken Haarausfall... ich kann mir quasi die Haare aus der Kopfhaut ziehen ohne kraftaufwand und das Büschelweise...

Nachdem ich ja vor ner weile diesen sehr heftigen Schub hatte und die Psoriasis Capitis sich über Nacht über die gesamte Kopfhaut ausbreite, auch ins Gesicht und sogar septisch war und nässte, ich mir nichtmal an den Kopf fassen durfte (funny hatte es gelesen) bekam ich von meiner Dermatologin Psorimed, Deflatop Schaum und Daivonex.

Schlug auch alles wunderbar an, die entzündungen gingen rasant zurück, man sieht nun eigentlich nix mehr von der PSO aber ich verliere in massen meine Haare. In den Packungsbeilagen steht nix von Haarausfall als Nebenwirkung... das Psorimet hab ich bisher nur 2 mal verwendet zum abschuppen. Das Deflatop benutz ich alle 2 Tage, und das Daivonex zwischendurch auf den beginnend schuppenden Stellen.

Meine Haare, von denen ich eigentlich zu viele habe und meine Frisörin immer stöhnt wenns ums ausdünnen geht, sind nun echt dünne geworden und man kann mir auf die Kopfhaut sehen. Vorallem an Hinterkopf hab ich das gefühl das nimmer viel is *seufz*

Is das bei meinen Mitteln auch normal? Und kommen sie auch wieder :(?

@ catwoman... ich fühle gerade mit dir

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Rebecca-00

Naja spätestens wenn du die Tabl. wieder absetzt....

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Erstbieter

Hallo zusammen,

bis vor ca. 3 Wochen nahm ich noch das Neotigason. 2 Tabletten am Tag und das ganze auch nur ca. einen Monat. Ich hatte extrem starken Juckreiz überall an der Haut und ein Brennen auf der Haut, als hätte ich einen Sonnenbrand. Der Juckreiz war echt übel. Bin nachts wach geworden, weil ich im Schlaf aktiv den Juckreiz bekämpfen wollte. :-) Auch waren meine Lippen total rissig, konnte kaum noch reden ohne das die Lippenhaut aufsprang. Augen waren auch extrem trocken, so dass ich mit Augentropfen helfen mußte. Also habe ich Neotigason abgesetzt. Eine Woche später habe ich auch die -eine Tablette- Fumaderm abgesetzt, die ich immer noch genommen habe. Nun, nachdem ich tablettenfrei bin, blüht die Schuppenflechte wieder am ganzem Körper. Bestrahlung hilft im übrigen nicht. Die Schuppi lacht mich echt aus.

Meine große Sorge nun:

Ich habe Haarausfall!!! Sogar meine Augenwimpern lassen mich im Stich. Die Haare sind extrem wenig geworden, obwohl ich erst ca. zwei Wochen Haarausfall habe. Noch nicht zu sehen, aber von mir sehr zu fühlen. Hat jemand damit Erfahrung? Wie lange kann das anhalten? Kommen die Wimpern wieder?

Nun steh ich da, habe diesen Müll an Fumaderm und Neotigason geschluckt und nix gewonnen. Allerdings hat Neotigason während der Zeit als ich es einnahm meiner Haut geholfen.

Kann mir jemand nun Erfahrungen mitteilen, wie lange so ein Haarausfall andauern kann oder was vielleicht auch hilft?

Ich wäre allen sehr dankbar.

L.G.

catwoman

Hi catwoman,

das Problem hatte ich auch. Habe bei einem 4 wöchigen Aufenthalt in einer Hautklinik im Schächtelchen immer nur 1 Tablette Neotigason neben Salben, Lichttherapie etc. bekommen. Haut wie bei dir auch besser. Zu Hause vom Hautarzt Rezept bekommen. Beipackzettel nicht gelesen, hatte die Tabletten ja schon in der Klinik. 4 Wochen später -Haarausfall,trockene Schleimhäute etc. Ich hatte noch Zahnfleischbluten und ab und an Nasenbluten. Habe dann den Beipackzettel gelesen, steht als Nebenwirkungen auch drin. Sofort zum Hautarzt und sofort abgesetzt. Der sagte mir Folgendes: 4-6 Wochen bei Einnahme setzt Besserung ein, 4-6 Wochen später, manchmal auch früher, setzen die Nebenwirkungen ein und ebenfalls nach 4-6 Wochen oder etwas länger verschwinden die Nebenwirkungen nach dem Absetzen von Neotigason. Für mich ist das Teufel mit Belzebub austreiben. Ich würde sofort absetzen. Momentan nehme ich nur Vaseline u. Bepanthen Wund- und Heilsalbe und eine leichte Kortisonsalbe (Prednitop).Gehe jetzt allerdings für 14 Tage oder etwas länger in eine Akutklinik mit Naturheilkundeabteilung.

Gruß

Erstbieter

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      Für die, die es nicht wissen: Sandimmun ist ursprünglich ein Medikament, das in der Transplantationsmedizin eingesetzt wird. Es dient hier dazu, das neue fremde Organ vor der Abstoßung des eigenen Körpers zu schützen. Die Wirkung wird dadurch erzielt, dass die Funktion des Immunsystems herabgesetzt wird und dadurch die Abstoßung des Organs verhindert wird. Nun ist oft davon zu hören, dass man dadurch dann anfälliger für Erkältungen und Infektionen sein soll. Das mag ja rein rechnerisch auch vielleicht so sein, aber ich kann für mich sagen, dass ich seit 3 1/2 Jahren - solange nehme ich Sandimmun - nicht im vermehrten Maße krank gewesen bin. Darauf gekommen, dass Sandimmun auch bei der Psoriasiserkrankung hilft, ist man, weil ein nierentransplantierter Patient zufällig auch an Psoriasis erkrankt war und dem dann dieses Medikament gegeben wurde. Die Psoriasis verschwand.
      Nun will ich aber meine Erfahrung mit Sandimmun schildern: Ich bin damals in völliger Verzweifelung zu diesem Medikament gekommen. Ich hatte damals keinerlei andere Perspektiven mehr gesehen und war ziemlich am Boden. Der permanente Juckreiz brachte mich fast um. Mit der Zeit ist man es einfach leid, neue Dinge auszuprobieren. Dennoch habe ich mich auf Drängen von meiner Familie, Freunden und Bekannten über dieses Thema informiert und dann auch begonnen, das Medikament einzunehmen. Der Erfolg war verblüffend und kam ziemlich schnell. Ich glaube, nach nur 2 Wochen begann es zu rieseln und die Flechte flachte ab. Nicht dass das Rieseln ungewöhnlich sei: das ist ja bei uns Schuppis der Alltag, nur war es so, dass auch die Entzündungen und die Wunden schnell abheilten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mich das geradezu in eine Euphorie versetzte. Und das passierte mir, dem, der damals 22 Jahre lang Erfahrung mit PSO hatte. Die PSO heilte damals gegen Null ab und das war ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wie sich sicher jeder vorstellen kann?
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      Daten:
      Name: Sandimmun Optoral
      Wirkstoff: Ciclosporin
      Da bis jetzt noch niemand einen Beitrag zu diesem Thema abgegeben hat, bin ich an Eurer Meinung, Euren Erfahrungen und Euren Dosis- oder etwaigen Behandlungsunterschieden mit Sandimmun Optoral interessiert. Ich bin auch an einem Austausch zum Thema via Email interessiert und sehr gerne bereit, weitere Auskünfte zu geben.
      Ferris.Mail@gmx.net
      Ich würde mich freuen, Eure Ansichten zu erfahren.
      Viele Grüße
      Ferris
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