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Allgäu-Claudi

Pso und paar Kilo´s zuviel

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Allgäu-Claudi

Hallo liebe Leute,

ich hab mal eine blöde Frage: Hat schon mal jemand ernsthaft einen negativen Zusammenhang

zwischen der Pso und paar Kilo´s zuviel auf der Waage festgestellt???

Es fällt mir zur Zeit so schwer, konsequent auf meine Ernährung zu achten.

Ich esse zur Zeit viel was nicht grad förderlich ist.

Auch nicht grad immer die besten Dinge...

Auf Arbeit wurde ich schon angesprochen, dass meine Pso wieder schlimmer ist.

Auch im Gesicht hab ich o blöde Stellen. Gestern entdeckte ich drei kleine Stellen unterm Arm.

Ganz klasse.

Mein Doc stellte vor kurzem eine gewaltige Überfunktion der Schilddrüse fest.

Seitdem hab ich so blöde Tabletten zu nehmen. Davon hab ich (zumindest kommt mir das so vor)

ganz dicke Füße, so als ob Wasser drin ist. Ich werd nächste Woche nochmal zum Doc gehn.

Ich schwitze total, und bei dem Gedanken an die Waage noch mehr (bei 1,70m 80kg).

Jetzt mach ich mir natürlich voll den Kopf, möchte am liebesten garnichts mehr essen,nur um

einwenig abzunehmen. Schlafen tue ich total schlecht zur Zeit.

Hat mir jemand einen Rat??? Könnte heulen so dick fühl ich mich zur Zeit...

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kittycat57

hi claudi,,

also ich denke, dass dies nichts mit kilos zu tun hat..

ich habs schon von kindheit an.. und als jugendliche und als erwachsene *gg.. und die kilos wurden mehr aber die pso änderte sich nicht.

auch ich hatte ne überfunktion der schilddrüse.. die (leider) durch behandlung in eine unterfunktion umschlug.. an der pso machte das keinen unterschied.

und deine kilos.. bei 1.70 größe.. also so viel ist das doch wohl nicht. ein bmi von 27.. also noch nicht mal übergewichtig im sinne von adipös..

ich hab gerade in der kur gelernt.. größe - 100 + 10%= wohlfühlgewicht..

also die 2 kilo zuviel nimmste auch noch ab *gg

kurz.. du bist nicht dick

Edited by kittycat57

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Köln

Hallo Claudi,

ich habe schon öfters gehört, dass sich die Pso u.a. von den Fettzellen ernähren soll. Wieviel Wahres dran ist, weiß ich nicht wirklich. Vielleicht wäre meine Pso heftiger, wenn ich ein paar Gramm mehr hätte.

Ich weiß aber, dass jeder Arzt bei Pso auch mal die Schilddrüse untersucht. Meine ist in Ordnung.

Es ist auf jeden Fall nicht verkehrt, die Ernährung zu überdenken.

Ich wünsche Dir viel Erfolg,

Gina

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Sterny8383

Hallo Claudi,

Ich glaube auch nicht das es vom Gewicht her kommt, ich hatte auch viel über gewicht....

ich hab es geschaft abzunehmen, Ich glaube auch nicht das die PSO vom gewicht her betroffen ist...

Ich müsste meine ernährung umstellen und mehr gesundes essen, aber wenn ich dannach geh dürfte ich ja bald garnichts mehr essen

weil ich auch semtliche allergien habe....

dazu kommt asthma....

wünsche dir alles gute

liebe grüße Sterny

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Allgäu-Claudi

Hallo zusammen,

vielen Dank für all eure lieben Antworten.

Ich hab mich gestern mittag nach dem Frühstück gleich mal mit meinem Mann auf das RAd gesetzt, und dann haben wir seine Eltern besucht. Wir waren insgesamt 59,67km unterwegs, in ca.5h

reine Fahrzeit.

Bin schon einkleinwenig stolz auf mich :wub: weil normal reicht es mir nach spätestens 18km auf meinem Rad.

Ich werd die Tage meinen Doc besuchen, und ihn gleich mal auf das Gewichtsproblem ansprechen.

Bis zum nächsten Beitrag, muß los, liebe Grüße, claudi

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Guest

Hallo,

ich kann auch nur bestätigen, dass Übergewicht nichts mit der PSO zu tun hat! Ich habe sie nun auch schon einige Jahre - egal ob schlank oder nun "etwas" mehr, wirkt sich überhaupt nicht aus.

Die gesunde Ernährung ist jedoch immer wichtig. Hat in diesem Zusammenhang nichts mit deinem Gewicht zu tun, sondern mit der PSO. Sich gesund zu ernähren schadet ja nie und wirkt sich generell positiv aus.

Auf die Kilometer, die du mit dem Rad gefahren bist kannste echt stolz sein! :) Ich gebe zu, dass ich das nie geschafft hätte da ich mich zum Sport eher zwingen muss! :wacko:

Du scheinst ja auf einem guten Weg zu sein. Freue mich für dich, wenn du dadurch dein Wohlfühlgewicht erlangst!

Gruß Melanie

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Hardy

ich hab mal eine blöde Frage: Hat schon mal jemand ernsthaft einen negativen Zusammenhang

zwischen der Pso und paar Kilo´s zuviel auf der Waage festgestellt???

Es fällt mir zur Zeit so schwer, konsequent auf meine Ernährung zu achten.

Hallo,

über die Jahre hinweg... haben sich die Aussagen bezüglich der Auswirkungen von Übergewicht auf die PSO doch heftig unterschieden... Eigentlich muß man, wie bei so vielen Dingen, nur etwas warten, und die Empfehlungen schwenken in das genaue Gegenteil um... ;-)

Eine Verbindung zwischen meiner Pso und meiner Ernährung konnte ich nicht feststellen.

Wenn der eine oder andere Arzt nicht so richtig mit dem Krankheitsbild klar kommt, heißt es oft: Rauchen sie? Trinken Sie? Essen Sie gesund? Haben sie zuviel Stress?... Na, da haben wir es ja schon..... Die wissen genau, das alle genannten Laster kurzfristig nicht abgestellt werden können, oder das man es sowieso nicht macht. Aber der "Ball" ist dann wieder dem Patienten zugespielt ;-)

Aber (gottseidank()......erheben Ärzte manchmal die Frage, ob der verlorene Lustgewinn duch schmackhafte und gute Ernährung nicht dem jeweiligen Erscheinungsbild der Krankheit, nach Lust und auch Laune, untergeordnet werden sollte....

Wenn Speisen offensichtlich eine Verschlechterung der Schuppenflechte auslösen, würde ich sie meiden... Ob es aber sinvoll ist, das ohnehin oft zu kurze Leben durch eigene Kasteiung qualitativ zu verschlechtern, soll jeder selbst entscheiden. Gelegentlich holt der "Gevatter" auch junge, durchtrainierte Leute vorzeitig ab.... Steht ja oft genug in der Presse...

Es kommt auch darauf an, welchen Stellenwert man schmackhafter, leckerer, u.U. auch ungesunder Ernähung zuordnet...

Mein Arzt ist der Meinung, das, nicht übertrieben, ein paar Kilos mehr durchaus kein Fehler sein können. Das hat mich gut beruhigt ;-)

Wahrscheinlich ist eine Kombination aus: Akzeptanz der Krankheit, Lustgewinn durch (auch) gutes Essen, etwas Sport und Bewegung .... nicht so verkehrt. Letztlich ist eine Tafel Vollmilchschockolade auch gut für die Psyche ( und, wie manche meinen) somit auch für die Haut.

In diesem Sinn:

Laßt es Euch gut gehen.

Hardy

Edited by Hardy

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Bibi

hallo und guten Abend -

also, ich konnte nichts bei meiner Pso und Übergewicht bemerken - ich habe abgenommen und meine Ernährung umgestellt, als bei mir Diabetes diagnoastiziert wurde - keine Besserung der Pso.

Im Laufe der Jahre kam noch PSA dazu - die Qualen nehmen einfach kein Ende -

ich sollte sagen, die Pso und die Psa nahmen kein Ende - ich habe einen Arzt gefunden, der mir Humira verordnet hat und nun bin ich hautmässig erscheinungsfrei und auch die Schmerzen in den Fingern sind gering - aber noch einmal möchte ich

darauf hinweisen, dass es ein langer Weg war - etliche Voruntersuchungen waren notwendig - und vorher BLT.- war auch nicht einfach .- dann beim internistischen Rheumatologen, usw.

ich möchte auch wirklich Mut machen es ist viel Geduld und Durchhaltermögen notwendig - ich wünsche euch viel Kraft -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi

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tamma

Seit wann nimmst du die Schilddrüsenmedikamente?

Die sind nämlich nicht ganz ohne. Vermehrter Appetit bis hin zu Heißhungerattaken, Kopfschmerzen und Schlafstörungen gehören durchaus zur Palette der Nebenwirkungen. Die Schilddrüse reguliert, wenn sie gesund ist, nicht zuletzt auch unser Essverhalten und unseren Schlaf.

Menschen mit einer Überfunktion der Schilddrüse sind meistens recht schlank bis dünn, eher hyperaktiv veranlagt bis hin zu zappelig und nervös. Im Extremfall kann man als Aussenstehender schon an hervorquellenden Augen eine starke Überfunktion erkennen.

Menschen mit einer Unterfunktion der Schilddrüse neigen zur Dickleibigkeit, Trägheit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, im Extremfall kommt eine wässrig aufgedunsene Haut und Teilnahmslosigkeit hinzu.

Bei den Schilddrüsenmedikamenten (egal ob wegen Über- oder Unterfunktion eingesetzt) scheint die richtige Dosierung sehr schwierig zu ermitteln aber auch elementar wichtig zu sein. Überlege, ob es in Deinem Fall einen Zusammenhang mit der Einnahme der Medis und deinem jetzigen Befinden geben kann und dann sprich deinen Arzt noch mal darauf an. Vielleicht ist die Dosierung ja für dich zu hoch?

Gute Besserung und lG tamma

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Verzweifelt

Hi,

ich kann natürlich nur von mir sprechen:

Bei mir hat Ernährung einen extremen Einfluss auf meine PSO.

Der Vorteil ist natürlich ,dass ich durch eine sehr disziplinierte Ernährungsweise die PSO sehr im Schach halten kann (bis zur Beschwerdefreiheit).

Aktuell leider im Gesichtsbereich betroffen - ich hoffe UVB Bestrahlung hilft.

Aber ok zurück zur eigentliche Frage, was heißt das bei mir genau:

Also ich bin schlank/sportlich - mache Sport.

Ernährung / Sonstiges:

- Kein Tropfen Alkohol

- Kein Nikotin / sonst. Drogen natürlich

- Kein Schweinefleisch

- Selten mageres Rindfleisch (Filet)

- Hähnchen/Putenbrust

- Kartoffel / Reis / Nudeln

- Kein Citrusfrüchte

- Wenig Gewürze, insbesondere wenig bis kein Pfeffer, Chilli und sonst scharfen Gewürze

- Reis, Nudeln, Kartoffeln ok

- Kein Fertignahrungen

- Grundsätzlich alles ohne Konservierungs-, Farbstoffe und Geschmacksverstärker

- Kein zugesetzter Einfach-Zucker..

- Als Süßungsmittel Honig

Wie gesagt, das ist nur meine persönliche Erfahrung - damit habe ich schon über 10 Jahre Erfolg.

Es ist natürlich nicht einfach, sich so diszipliniert zu verhalten. Aber ich hasse Psoriasis - und ein Gedanke daran, und ich bin sehr diszipliniert.

Sicherlich, man grenzt sich natürlich ein stückweit aus .... Man denke an irgendwelche Kaffeekränzchen und sonst Buffets ....

Aber wie gesagt, es ist wie alles im Leben, eine Frage der Prioritäten. und für mich steht PSO-Frei an Nr . 1

Liebe Grüße

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Zeisig1520

...... sonst. Drogen natürlich...........

Wie jetzt ???

Kiffst Du dich gesund ??? ;):D

LG vom Zeisig

Edited by Zeisig1520

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Verzweifelt

Ich wollte es nur der vollständigkeitshalber ausschließen :)

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Beltane

Das ursprüngliche Thema Gewichtsprobleme/Psoriasis ist zwar schon älter, aber ich möchte trotzdem mal diese Buchempfehlung hierlassen:

Lizenz zum Essen von Dr. med. Gunter Frank, erschienen bei Piper, ISBN 978-3-492-25370-3

Hier ist die Website dazu: http://www.lizenz-zum-essen.de/texte.htm.

Und hier die Angebotsseite von buecher.de. Dort sind auch einige Kritiken zu lesen und die Buchbesprechung der FAZ ist verlinkt.

Ich hab's hier empfohlen, weil Psoriasis so ein stressempfindliches Pflänzchen ist, wie unser Gewicht.

Da Gewichtsprobleme und Psoriasis aber nicht nur vom Stress beeinflußt werden, sondern auch noch welchen verursachen - und das bei manchen ganz massiv - denke ich, dass Franks Buch dabei helfen kann etwas von diesem Stress abzubauen.

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    • Paloma
      By Paloma
      Hallo zusammen,
      ich lese hier schon länger immer mal wieder mit, nun möchte ich auch eine persönliche Erfahrung mit euch teilen.
      Ich bin 58 Jahre alt, die Schuppenflechte wurde vor ca. 10 Jahren diagnostiziert. Betroffen sind bei mir vor allem Hände und Füße, wo ich immer wieder Hautverdickungen mit darauf folgenden schmerzhaften Ragaden entwickelt habe.
      Auch der Nacken und der untere Hinterkopf, sowie die Ohren und Ellbogen  sind befallen, aber deutlich weniger stark.
      Bis vor 2 Jahren hatte ich starkes Übergewicht, dann nahm ich knapp 50 Kilo ab. Das Gewicht hat sich seither bei 58 Kilo auf 168 eingependelt.
      Im Zuge  der Abnahme habe ich meine Ernährung verändert, esse keinen Zucker in Form von Süßigkeiten/ Kuchen mehr, weniger Nudeln, Brot und Reis, dafür mehr Gemüse und Salat. Auch Fleisch esse ich in moderaten Mengen. Die Abnahme selbst erfolgte durch Kalorienzählen und Sport.
      Etwa nach einem halben Jahr und 25 Kilo Gewichtsverlust wurden meine bis dahin völlig zerrissenen Hände und Füße erkennbar besser. 
      Medikamente hatte ich in den letzten beiden Jahren vor der Abnahme nicht mehr genommen, zuvor hatte ich mit diversen Cremes von Hautarzt, Cortison und Fumaderm nur kurzzeitige leichte Besserung erreicht und sie deshalb abgesetzt.
      Im weiteren Verlauf der Abnahme heilten zunächst meine Füße erstmals seit Ausbruch der Krankheit völlig ab. Die Hände wurden besser, brauchten aber weitere 6 Monate, bis alle Risse verschwunden waren und die Pusteln und Verdickungen weg blieben. 
      Seit nunmehr 2 Jahren sind Hände und Füße symptomfrei. Der Nacken- und Kopfbereich ist noch leicht betroffen (Rötung und gelegentlicher Juckreiz), die Ellbogen sind wieder glatt.
      Meine Ernährung und den Sport habe ich beibehalten, den Zuckerverzicht ebenfalls. Mein Hautarzt sieht einen Zusammenhang zwischen der starken Abnahme und der Symptombesserung.
      Ich weiß natürlich, dass der Zustand nicht von Dauer sein muss und dass es durchaus längere schubfreie Phasen geben kann.
      Dennoch möchte ich diese Erfahrung gerne teilen. Für mich sind bereits diese beiden Jahre ein Geschenk. Vielleicht gibt es ähnliche Erfahrungen?
      Paloma
       
    • Donna
      By Donna
      Wer kennt das auch ? Habe seit 8Jahren PsA.Nehme seit der Zeit Medikamente und habe einiges zugenommen.
      Hat jemand Erfahrung damit gemacht?
      Gruss Donna
    • Guest
      By Guest
      Hallo zusammen,
       
      ich möchte euch hier gerne meine eigene persönliche Erfahrung erzählen.
      Ich würde mich freuen, wenn ich jemanden mit diesem Beitrag weiterhelfen oder ermutigen kann.
       
      Zu meiner Person: Ich bin 36 Jahre alt, Männlich, habe Süd-Europäische Wurzeln und bin hier in Deutschland aufgewachsen und geboren.
      Ich habe zum ersten mal mit ca 13 Jahren Psoriasis bekommen.
      Damals hatte ich es im Po-Bereich und ca 1-2 Jahre später hat sich es an den Arm- und Beinkehlen von dort verlagert.
      Ich habe damals nur Cortison Salben bekommen und damit war es ein ständiges auf und ab. Mal ging es weg, mal kam es wieder.
       
      Mit 15 Jahren bekam ich Psoriasis im Gesicht.
 Neben der Nase links und rechts und auf der Stirn. 
      Auch hier habe ich vergeblich mit Cortison auf verlorenem Posten gekämpft, da es eine reine Symptombekämpfung ist und eben keine Ursachenbekämpfung.
       
      Kein Arzt hat sich mit der wahren Ursache auseinandergesetzt und somit hatte ich die Folgejahre immer wieder damit zu kämpfen.
      Das Cortison hatte nur zur Folge, dass meine Haut immer dünner und empfindlicher wurde im Gesicht.
      Anfang 20 hörte ich immer öfters mit dem Cortison auf, aber da ich immer wieder Schübe bekam, griff ich in immer größeren Abständen dennoch darauf zurück...
      Dass das ganze eine enorme psychische Belastung war, brauche ich nicht zu erwähnen.
      Immer öfters trank ich Alkohol, was die Sache noch verschlimmerte, was ich damals aber nicht bereit war einzusehen.
      Leider wusste ich nichts über Ernährung. Ich finde es übrigens sehr schade, dass man in der Schule nichts über gesunde Ernährung lernt...
       
      Im Urlaub ging meine Psoriasis sehr stark zurück. Wir gingen damals immer jeden Sommer für mindestens 4 Wochen in den Süden und waren fast jeden Tag am Strand.
      Damals dachte ich, dass es am Meereswasser lag. Wobei gekauftes Meeressalz nie eine Wirkung bei mir hatte. Meiner Meinung nach nur Geldmacherei!
       
      Später sollte ich feststellen, dass der Grund ein ganz anderer war - dazu später mehr!
       
      Im Jahr 2009 war ich übergewichtig, da ich mich sehr schlecht ernährte und viel Alkohol trank. Zudem rauchte ich sehr viel!
      Ständig Fast-Food, praktisch Morgens, Mittags und Abends Kohlehydrate, viel weißer Zucker in Tee oder Kaffee, Süßigkeiten und fast nur Softdrinks.
       
      Als ich 2010 einen Burn-Out bekam, begann ich mein Leben radikal zu ändern.
      Ich fing an meine Ernährung umzustellen. Kein Fast Food mehr, keine Softdrinks, Zucker, Süßigkeiten, Kaffee (Säure) und stattdessen viel Obst und Gemüse! Ich habe auch Fleisch enorm reduziert. Nur noch 1x/ Woche oder oft Wochenlang überhaupt nicht mehr.
      Ich hörte auf zu rauchen, trank ca 2-3 Liter / Tag stilles Wasser und versuchte mich basisch zu ernähren.
      Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, der sich für gesunde Ernährung interessiert. Einfach nach basischer Ernährung im Internet suchen. Ich selbst habe dazu einige Bücher gekauft.
       
      Ich ging zu einem Homöopathen und bekam Etappenweise Globulis. Okoubaka D2 / D4 und D6.
      Ich habe beim Homöopathen einen Unverträglichkeitstest gemacht und es stellte sich heraus (im Gegensatz zum normalen Test beim Hautarzt), dass ich eine Unverträglichkeit gegen Milch, Senf und Paprika hatte. Der Homöopath sagte mir, ich solle ebenfalls auf Fleisch verzichten, vor allem auf Schweinefleisch, wegen dem Anteil an Antibiotika.
       
      Meine Schienbeine waren zu dem Zeitpunkt voller Psoriasis Herde und diese gingen innerhalb von 3-4 Wochen weg. Wir haben 2014 und es ist nie wieder erschienen seitdem.
      Das war mein erstes Erfolgserlebnis und ein großer Hoffnungsschimmer.
       
      Ich fing an jeden Tag zu meditieren (wegen meinen  Burn-Out) und probierte in dieser Zeit diverse Ernährungsmethoden aus.
       
      Letztendlich sieht meine Philosophie heute so aus:
       
      Morgens fange ich den Tag mit einem Frucht-Shake an. Da ich keine Milch trinken kann, nehme ich Reismilch (Sojamilch möchte ich nicht trinken wegen dem Gehalt an Pyroöstrogen), Eine Banane (gelegentlich stattdessen auch ein Apfel, Birne, Mango oder Avocado) 2 Esslöffel Gerstengrassaft-Pulver (Einfach danach im Internet suchen – Hat sehr viele Vitamine und Mineralstoffe), Sonnenblumenkerne, Cashewkerne und Haferflocken dazu und alles im Mixer mischen.
      So fängt mein Tag basisch an und ich habe alle nötigen Nährstoffe, die ich brauche.
       
      Mittags variiere ich zwischen Nudeln und Reis. Meistens bereite ich dies einen Tag vorher mit etwas Gemüse zu und nehme es mit zur Arbeit.
      Ich kaufe übrigens nie Fertigprodukte und achte stets auf frische Produkte. Wenn man mal den dreh raus hat, geht alles sehr schnell.
       
      Abends esse ich oft verschiedene Suppen, Salate in verschiedene Variationen oder ähnliches. Am besten keine Kohlehydrate und stattdessen nur Eiweiß (Käse, Fisch, mageres, möglichst weißes Fleisch).
      Vorsicht bei Wurstwaren. Wenn Ihr unter Psoriasis leidet auf keinen Fall Wurstwaren essen (wegen den Gewürzen u.a).
       
      Bei mir persönlich ist Wein enorm kontraproduktiv. Wenn ich mal Lust habe, dann kaufe ich einen Biowein. Das vertrage ich komischerweise gut!
      Auch hier empfehle ich Literatur zur Ernährung mit Psoriasis.
       
      Wenn ich Lust auf Zucker im Tee habe, dann kaufe ich nur Voll-Rohrzucker im Biomarkt. Auf keinen Fall weißen Zucker. Das ist pures Gift.
      Ich habe innerhalb von 1,5 Jahre 10 Kg dadurch abgenommen und meine Haut hat sich unglaublich verbessert.
      Ich lasse mittlerweile Hülsenfrüchte weg (Bohnen, Linsen...) und ebenfalls Nachtschattengewächse.
      Ich habe für mich rausgefunden, dass das alles kontraproduktiv für mich ist!
       
      Als ich meine Schilddrüse untersuchen lassen wollte, weil ich oftmals Müde und angeschlagen war, stellte sich heraus, dass ich einen Vitamin D Mangel aufwies. Man kann seinen Vitamin D im Blut bestimmen lassen, da es sich hier um ein Hormon, statt einem Vitamin handelt.
       
      Ich bekam Vitamin D Tabletten mit 20.000 I.E. Eine angeblich sehr hohe Dosis, die es so nicht zu kaufen gibt. Vorsicht, diese Einheiten täuschen. Sie suggerieren eine enorme Dosis, doch in Wahrheit ist der Wirkstoff sehr gering. (Auch dazu empfehle ich nach Literatur im Internet zu suchen).
       
      Jedenfalls stellte ich mit erstaunen fest, dass mein Stoffwechsel sich verbesserte. Ich war weniger Müde, nahm weiter ab, obwohl davor mein Gewicht eine längere Zeit konstant war und meine Haut wurde nochmals besser.
       
      Ich setzte die Tabletten irgendwann ab un begann stattdessen immer öfters Sonne zu tanken. Da ich mich an meine Strandurlaube zurückerinnerte.
       
      Ich gehe mitterweile mindestens alle 2 Wochen ins Solarium und versuche natürlich auch draußen Sonne abzubekommen so oft wie es mir möglich ist.
      Durch Sonneneinstrahlung kann der Körper übrigens das für uns notwendige Vitamin D auf der Haut bilden.
      Ich empfehle im Sommer soviel Sonne wie möglich zu tanken (Vorsicht vor Sonnenbrand bitte!) und bei kurzen Sonnenaufenthalten auf Sonnenschutzcreme zu verzichten, da diese die nötigen UV-B Strahlen abblocken.
       
      Die Kombination mit meiner Ernährungsumstellung ist momentan das beste Ergebnis seit ich die Psoriasis bekommen habe.
      Ich habe die meiste Zeit eine gesunde Haut.
      Ich habe ein gesundes Selbstbewusstsein, fühle mich ausgeglichen, habe seit langem eine Partnerin und bin sehr glücklich mit meinem Leben.
       
      Zusammengefasst hilft mir persönlich die UV-B Strahlen (Vitamin D) mit basischer Ernährung und zudem habe ich Normalgewicht, fühle mich fit und vitaler als zuvor. Ich bin sehr dankbar diesen Weg für mich entdeckt zu haben.
      Dies ist meine persönliche Erfahrung. Es soll keine Allgemeindiagnose sein und vielleicht kann jemand auch etwas für sich mitnehmen oder das ein oder andere für sich ausprobieren.
       
      Danke für das Lesen und viel Mut und Erfolg,
      Zerano
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