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Fischi

Grauer Star und das liebe Kortison

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Fischi

Hallo,

gestern wurde ich am grauen Star operiert.In der Voruntersuchung kam ich auf das Thema Kortison zu sprechen um

nach den Ursachen des grauen Stars zu fragen.

Der Augenarzt meinte es könnte am Kortison liegen,das ich über Jahre geschmiert habe.

Gibs hier auch jemand der am grauen Star operiert wurde ?

Klaus...

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Kuno

Lieber Klaus!

Bei großflächiger Behandlung der Haut mit Kortison über einen längeren Zeitraum könnte der graue Star etwas damit zu tun haben. Er kann aber auch rein altersbedingt und im Zusammenhang mit Zuckerkrankheit auftreten, die wiederum durch Kortison begünstigt wird.

Ich wünsche Dir, dass die Behandlung des grauen Stars Dir wieder dauerhaft zu einem guten Sehvermögen hilft.

Grüße von Kuno

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Fischi

Hallo Kuno,

die Behandlung ist gut gelaufen.Als heut morgen Der Verband entfernt wurde konnte ich alle Farben

viel deutlicher erkennen.

Der Sehtest ergab das ich schon 15 Prozent mehr Sehkraft habe, mit der Aussicht auf noch bessere

Werte.

Bin hochzufrieden mit der Operation.

Klaus...

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Guest Bluemchen28

Hallo Klaus,

weiterhin noch gute Besserung.

Ich dachte immer, dass Kortison etwas mit einem Glaukom, ist doch der grüne Star, zu tun hat.

Dir liebe Grüße

Bluemchen28

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Guest bruno1234

den Grauen bekommt man im Schnitt ab dem 40. ten Lebensjahr, beginnend und schleichend. Zunächst unabhängig vom Cortison. Wie Kuno beschreibt, sind jedoch Abhängigkeiten mit Cortison und Diabetes möglich. Ich weiß nicht, wie und wo diese Zusammenhänge existieren, aber die Netzhaut ist bei Diabetes Patienten zu überwachen. Da Du nun eine künstliche Linse hast, dürfte sich meiner Meinung nach diese nicht mehr verändern oder beeinflussen lassen. Außer dem Nachstar.

Ich habe mir sagen lassen, daß eine Star Operation bei Diabetes Patienten im fortgeschrittenen Stadium eher kompliziert ist.

Deshalb habe ich mir auch beide Augen mit 65 Jahren operieren lassen, trotz alle mir bekanten Leute mit Star alle weitaus älter waren.

Sportler bei denen klares und scharfes sehen von Vorteil ist lassen sich die Dinger auch ohne Notwendigkeit in jungen Jahren einsetzen, damit sie schärfer sehen.

da habe ich für Interessierte noch einen Link gefunden Mein Link 1 und Mein Link 2

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Guest Tom50bs

Hallo Klaus, hallo Bruno1234,

schreibe mal ein paar Worte als " Fachmann " Augenoptiker und Spezialist für vergrößernde Sehhilfen dazu.

Klaus, wichtig wäre zu wissen, WELCHE OP-Methode angewandt wurde. Bei den heutigen Methoden entwickelt sich KEIN Nachstar mehr ! Dies war vor einigen Jahren noch anders. Allerdings gibt es immer noch Operatöre, die die " alte " Methode anwenden.

Wichtig wäre auch zu wissen, WELCHE Art von Linse du eingesetzt bekommen hast. Hat sie einen UV-Schutz ? Machen nicht alle Kliniken. Der Hintergrund dabei: Unsere eigene Augenlinse hat einen UV-Schutz ! Wurde sie entfernt, gelangt das UV-Licht ungefiltert auf die Netzhaut und sorgt zusätzlich für Schädigungen, die durchaus durch Kortison und besonders durch Diabetes verursacht werden. Ein Diabetiker SOLLTE !!!! alle 3 Monate zum Augenarzt gehen, damit dieser die Veränderungen an der Netzhaut erkennen kann. Diabetes kommt schleichend, wenn man dies im Auge bemerkt, ist es bereits zu spät !!!!!! Keiner muss zu einem speziellen Diabetesaugenarzt gehen. Wichtig ist nur die regelmäßige Kontrolle. Und bitte nicht erst in einem halben Jahr, wie viele Augenärzte sagen. Alle 3 Monate. Bin seit 37 Jahren im Beruf und habe schon einiges gesehen.

Wie man sich vor UV-Strahlen schützt. Es gibt sogenannte " Kantenfilterbrillen ". Sie blocken das UV-Licht. Das bekannteste Glas ist das " gelbe " Glas bei Sportschützen oder Skifahrern. Wobei diese nicht perfekt sind. NUR eine " dunkle " Sonnenbrille auf zu setzen REICHT nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hier wird nur etwas gegen die Blendung gemacht, aber nicht viel für den UV-Schutz." Einwenig " schützt aber nicht !!! Außerdem hat sich in den letzten 15 Jahren die Sonneneinstrahlung verändert. Sie ist wesentlich intensiver geworden.

Wenn ihr weitere Infos haben möchtet, schreibt mich an oder schaut mal unter www.low-vision-kreis.de nach. Dort findet ihr bundesweit Kollegen - denen ich mal angehörte - die euch super Auskünfte geben können.

@ Bruno

Du solltest wirklich mal nachfragen, welche neuen Linsen du damals eingesetzt bekommen hast. In der Regel waren dies noch keine Linsen mit UV-Schutz. Schau mal auf die Liste von lvk, ob nicht jemand in deiner Nähe ist, der dich beraten kann.

Warum ich darauf hinweise. Ich habe täglich Kunden die Netzhautschädigungen auch durch " normale " Sonneneinstrahlung erlitten haben. U.A. ist UV-Licht mit verantwortlich für die Maculadegeneration.

LG Tom

Edited by Tom50bs

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Fischi

Hallo Tom,

ersmal vielen Dank für Deine Antwort.Mir wurde eine Monofokallinse eingesetzt.Nach dem UV Schutz werde

ich beim nächsten Augenarzttermin mal nachfragen.

Demnächst bekomme ich neue Brillen und dort werde ich dann auch dem Optiker nach dem UV Schutz fragen.

Klaus...

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Guest bruno1234

danke Tom,

ich habe mit wachem Interesse Deine Information gelesen. Vor meiner OP war ich alle 3 Monate, (auch wegen der Augentropfen) beim Augenarzt. Nun dachte ich, nach der OP, -mein Augendruck hat sich danach normalisiert, sodaß ich nicht mehr tropfen muß- genügt

eine jährliche Visite, wie ich mal gelesen hatte. Da ich Diabetiker bin, werde ich mir nach dem nächsten Besuch wieder einen 3 Monats Turnus geben lassen.

Betreffend der eingesetzten Linse, habe ich mich gründlich vorher informiert. Ich habe beidseitig eine Multifokallinse, die den Blaufilter integriert hat. Trotzdem trage ich bei jedem Sonnenstrahl eine Sonnenbrille. Da habe ich mir mal ein Aldi-oder Lidl Billigmodell gekauft und die bevor ich sie nach der OP getragen hatte beim Optiker untersuchen lassen. Der sagte, daß 96% der UV Strahlung abgefiltert werden. Nun weiß ich nicht,

ob da noch andere Strahlungsspektren existieren, die schädlich sind und nicht gefiltert werden. Der Optiker allerdings sagte nichts.

Die Makula deg. hat meine Schwiegermutter. Mein Bruder hat Ansätze, weil er selten eine Sonnenbrille trug. Ich hatte dem mit einer beschichteten Gleitsichtbrille vorgebeugt.

Wie Du geschrieben hattest, habe ich auch die Herstellerfirma meiner Linsen angeschrieben und mir die Qualität nochmals schriftlich geben lassen. (wg.Blaufilter sowie zusätzlichem UV Filter)

Grüße bruno

Edited by bruno1234

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Fischi

Hallo,

komme gerade vom Augenarzt,die ganze OP die ich vor 3 Wochen hatte ist gut gelaufen sehe fast wieder 100% rechts.

Keine Auffälligkeiten im Auge .

Bin hochzufrieden nach 3 Wochen hoffen.

Klaus...

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Guest Tom50bs

@ Bruno1234

Hallo Bruno

Sorry, hab erst heute deinen Beitrag gelesen. War keine Absicht, dir nicht zurück zu schreiben.

Du bist wenigstens Einer, der sich um seine Augen Gedanken macht. Was glaubst du, was ich in meinem Umfeld für Aufklärung mache? Wie viele Infoveranstaltungen ich in Seniorenhäusern, Nachbarschaftshilfen und Kirchengemeinden ich schon veranstaltet habe? Unzählige !!! Zwei Radiolifesendungen. Die eine war bei NDR1 - mit dem Michael Thyrnau von Bingolotto. Das war die zweit stärkste Lifesendung die jemals beim NDR gelaufen ist. Alles Aufklärungsarbeit über die Augen und über Hilfsmittel. Dies ist sehr sehr zeitaufwendig und manchmal stoße ich an Grenzen. Aber die Menschen bekommen kaum Infos über die Augen.

Alles, was du bisher über deine Augen und Ops zusammen getragen hast, ist sehr sehr gut. Allerdings - nicht jeder Augenoptiker ist immer super kompetend. Brillen vom Discounter KÖNNEN nicht geeignet sein. Häufig ist es so, das dort in den Brillengläsern Acrylscheiben eingearbeitet sind. Dies Acrylscheiben werden gepresst und können Spannungen und Schlieren in sich haben. Du erkennst dies, wenn du mal deine Dicounterbrille ca. 20 cm vom Augen weg hälst und dann z.B. eine Laterne anvisierst. Wenn du dann die Brille bewegst - laaaaaangsam - nach oben / unten / rechts / links - und sich dann die Laterne verbiegt oder verzehrt dargestellt wird, dann ist dies nicht gut. Spannungen erkennt ein Augenoptiker unter seinem Spannungsmesser. Ergebnis: Die Regenbogenfarben. Sind die zu erkennen, so ist dies auch nicht gut. Warum ? Spannungen und Schlieren KÖNNEN zu Kopfschmerzen, Unwohlsein und Lustlosigkeit die Brille zu tragen - führen.

Die Gläser beim Augenoptiker, sind aus CR39, ein Kunststoff der gegossen wird und anschließen veredelt wird. Diese Gläser weisen keine Spannungen usw. auf. Bei den Augenoptikern gibt es auch Brillen, die nicht teuer sein müssen, aber dennoch ok sind. Unsere Augen und unser Gehirn ist so sensibel, das merkt eigentlich alles.

Dein UV-Schutz ist gut. Perfekter wären die Kantenfiltergläser. Wir ALLE unterschätze die UV-Einstrahlung. Wir machen uns Gedanken über Hautkrebs, aber kaum über unsere Augen.

Ich bin kein Moralapostel, aber ich sehe tagtäglich die Ergebnisse. Geschäftlich gut für mich, traurig für die Betroffenen.

Die Firma " Eschenbach " hat seit geraumer Zeit " wellnessPROTECT " Gläser auf dem Markt. Die Firma Eschenbach ist einer der Firmen, die weltweit seit Jahrzehnten auf dem Markt ist und sehr solide und seriös.

Sehr viele Augenoptiker arbeiten mit dieser Firma zusammen. Ich selber seit Jahren.

Wenn ich solche Firmen erwähne, bekomme ich nichts dafür!!!! Ich stehe mit KEINER Firma in Abhängigkeit. Ich kann hier nur schreiben, welche Produkte und Firmen - meiner Erfahrung nach - " gut und seriös sind.

Schau mal Bruno, ob du einen Kollegen findest, der diese Gläser hat und probier sie mal aus. Vielleicht kannst du sie auch mal kostenlos eine Woche lang in deinem Umfeld testen.

Hoffe, mal wieder einige Infos an ALLE weiter gegeben zu haben.

Herzliche Grüße - Tom

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Guest bruno1234

@ Bruno1234

Hallo Bruno

. Allerdings - nicht jeder Augenoptiker ist immer super kompetend. Brillen vom Discounter KÖNNEN nicht geeignet sein. Häufig ist es so, das dort in den Brillengläsern Acrylscheiben eingearbeitet sind. Dies Acrylscheiben werden gepresst und können Spannungen und Schlieren in sich haben. Du erkennst dies, wenn du mal deine Dicounterbrille ca. 20 cm vom Augen weg hälst und dann z.B. eine Laterne anvisierst. Wenn du dann die Brille bewegst - laaaaaangsam - nach oben / unten / rechts / links - und sich dann die Laterne verbiegt oder verzehrt dargestellt wird, dann ist dies nicht gut.

Hi Tom,

das war bei meinem Nachbar so.

Die Gläser beim Augenoptiker, sind aus CR39, ein Kunststoff der gegossen wird und anschließen veredelt wird. Diese Gläser weisen keine Spannungen usw. auf. Bei den Augenoptikern gibt es auch Brillen, die nicht teuer sein müssen, aber dennoch ok sind. Unsere Augen und unser Gehirn ist so sensibel, das merkt eigentlich alles.

Dein UV-Schutz ist gut. Perfekter wären die Kantenfiltergläser. Wir ALLE unterschätze die UV-Einstrahlung. Wir machen uns Gedanken über Hautkrebs, aber kaum über unsere Augen.

Ich bin kein Moralapostel, aber ich sehe tagtäglich die Ergebnisse. Geschäftlich gut für mich, traurig für die Betroffenen.

Die Firma " Eschenbach " hat seit geraumer Zeit " wellnessPROTECT " Gläser auf dem Markt. Die Firma Eschenbach ist einer der Firmen, die weltweit seit Jahrzehnten auf dem Markt ist und sehr solide und seriös.

Sehr viele Augenoptiker arbeiten mit dieser Firma zusammen. Ich selber seit Jahren.

Wenn ich solche Firmen erwähne, bekomme ich nichts dafür!!!! Ich stehe mit KEINER Firma in Abhängigkeit. Ich kann hier nur schreiben, welche Produkte und Firmen - meiner Erfahrung nach - " gut und seriös sind.

Schau mal Bruno, ob du einen Kollegen findest, der diese Gläser hat und probier sie mal aus. Vielleicht kannst du sie auch mal kostenlos eine Woche lang in deinem Umfeld testen.

Hoffe, mal wieder einige Infos an ALLE weiter gegeben zu haben.

Herzliche Grüße - Tom

Zu meinem Fall,

ich brauche nach meiner OP keine Gläser mehr. Habe künstliche Linsen, beidseitig. Muß auch nicht mehr tropfen. Lediglich bei Sonne trage ich noch einen Sonnenschutz.

Ich finde es gut, daß Du hier Dein Wissen weiter gibst, denn in der Tat sind die Augen sensible Sinnesorgane die es zu pflegen gilt. Und man hat sie und vernachlässigt sie, bis man auf Grund von Defekten erkennt, was man falsch gemacht hat.

Nach besagten Kantenfiltergläsern werde ich mich erkundigen.

Grüße bruno

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Guest Tom50bs

Noch mal zurück zum Thema.

Werde in den kommenden Tagen mal Auskunft bei der Pharmaindustrie versuchen zu bekommen, ob es bei ihren Kortisonprodukten irgendeinen Zusammenhang mit der Bildung des Grauen Stars gibt.

Vielleicht sogar Studien darüber.

Graue Star Op's werden ja heute wie Sand am Meer gemacht und Kortison nun auch nicht sooooo selten verschrieben - für einige Krankheiten.

Werde dann berichten.

HG Tom

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Guest Tom50bs

Auf Nachfassen eines Einzelnen, bin ich jetzt mal aktiv geworden. Sorry, manchmal geht es halt nicht schneller.

Habe jetzt eine Anfrage an eine Augenarztpraxis hier vor Ort gestartet, ob es einen Zusammenhang zwischen Kortison und dem Grauen Star gibt.

Dies ist eine sehr spezielle Augenarztpraxis, wo EIN Augenarzt pro Jahr 2500 !!! Graue Star OP's durchführt.

Werde dann die Antwort hier einpflegen.

HG Tom

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Guest Tom50bs

Habe heute einen Rückruf von einer Mitarbeiterin der Firma " Novartis " bekommen.

Die Firma Novartis stellt selber KEINE Kortisonprodukte her. Aber ich habe sehr gute Auskünfte erhalten.

Grundsätzlich hat Kortison Einfluß auf die Bildung eines Grauen Stars.

Dies ist aber abhängig von der Dosierung, des Anwendungszeitraumes und der Anwendungsart.

Die schnellste Auswirkung hat dabei das Einspritzen von Kortison direkt ins Auge. Dazu erhoffe ich mir noch nähere Auskünfte vom Augenarzt hier vor Ort.

Ihr könnt in euren Beipackzettel einige Informationen zur Einflußnahme des Kortisons auf die Augen nachlesen und dann direkt den Hersteller anrufen, ob es dazu eine Studie gibt.

Alle Hersteller wollen ein Produktnahmen haben! Es gibt keine allgemeinen Informationen zu diesem Thema.

Morgen werde ich noch einen Augenarzt der Firma Bayer AG anrufen und dann euch die Info wieder schreiben.

HG Tom

Edited by Tom50bs

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Guest bruno1234

Grundsätzlich hat Kortison Einfluß auf die Bildung eines Grauen Stars.

Das, allerdings hatte ich nicht erwartet.

Dies ist aber abhängig von der Dosierung, des Anwendungszeitraumes und der Anwendungsart.

Die schnellste Auswirkung hat dabei das Einspritzen von Kortison direkt ins Auge. Dazu erhoffe ich mir noch nähere Auskünfte vom Augenarzt hier vor Ort.

HG Tom

Wenn man Entzündungen am Auge hat, bekommt man bisweilen außer Penicillinhaltigen, - auch Kortisonhaltige Augentropfen.

Generell vor und nach der Operation am Grauen Star. Weiß nicht mehr genau, 1 oder 2 Wochen, jedenfalls begrenzt.

gruß bruno :) ;-)

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Guest Tom50bs

@bruno

in solchen Situationen fragst du dann gleich den Augenarzt. Aber ich denke, das kurzzeitige Anwendungen - äußerlich - wie Augentropfen mit Kortison nicht bedenklich sind.

Interessant sind halt Langzeittherapien oder Therapien die - mit Unterbrechung - über die Jahre gehen.

Und wie man ja hier lesen kann, kommt das ja nicht soooooo selten vor.

Ich denke, das das Feld noch gar nicht so erforscht ist und deswegen Aussagen recht zögerlich kommen.

Aber, ich bleibe dran. Kann ja jeden von uns treffen.

HG Tom

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Mainzelfrau

Guten Abend Tom,

laut Aussage unseres Augenarztes wirkt sich Cortison über langen Zeitraum sehr wohl auf die Augen aus.

Unser Doc hat bei der Untersuchung bei meinem Mann direkt gefragt ob er länger Cortison nimmt. Auf Frage warum der Doch das fragt sagt dieser - man sieht es an Hand ihres grauen Stars, sowie er bei mir sagt kein Wunder- so wie ihre Haut äusserlich aussieht sieht ihr Auge innerlich aus da das innere genauso aufgebaut wäre wie die Haut äusserlich, unser Doc ist gespannt wer von uns beiden als erstes ne OP kriegt- das sie kommt ist keine Frage mehr,

hilft das ein bisschen?

lg

Mainzelfrau

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Guest Tom50bs

Hallo Mainzelfrau,

nun, ich bin kein Doktor, aber soweit ich dies nach 36 Jahren Berufserfahrung sagen kann: Dies ist ein guter Doc !

Grundsätzlich mal dazu gesagt. Eine Graue Star Op ist heute eine Standard-OP, aber es ist immer noch eine OP !

Die Operationsmethode ist sehr gut geworden und in der Regel gibt es auch keinen sogenannten " Nachstar " mehr. Viele Operateure verwenden heute schon Filterkunstlinsen, die die Netzhaut vor UV-Strahlen relativ gut schützen, natürlich nicht so gut wie die " eigene "Linse.

Deswegen dann immer noch eine UV-Schutzbrille. Da die aber nicht grundsätzlich von der GKV bezahlt wird, fällt das Thema UV-Schutz ganz hinten runter.

Zurück zum Kortison und Grauer Star.

Ich werde an dem Thema dran bleiben und euch berichten.

HG tom

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Guest Tom50bs

Hallo an alle Interessierte.

Heute hatte ich ein Gespräch mit einer Ärztin der Firma " Allergan ". Diese Firma stellt Kortisonprodukte für Augen her.

Ich sprach diese Ärztin konkret darauf an, inwie weit Augentropfen oder Augenspritzen mit Kortisoninhalt Auswirkungen auf die Bildung eines Grauen Stars haben kann.

Die telefonische Auskunft von dieser Ärztin war in meinen Augen SEHR verantwortungsvoll !!!!

Es werden keine allgemeinen Informationen an Endverbraucher weiter gegeben. DIE Informationen, die wichtig sind, erhalten die Augenärzte.

Unser Weg um an diese Informationen heran zu kommen, ist folgender - egal ob Kortisonprodukte für die Augen, als Creme/Salbe oder zum einnehmen.

Den Beipackzettel zu lesen, dann zu euren Fragen den Augenarzt / Hautarzt zu fragen, der euch dann die dementsprechenden Infos gibt.

Das bedeutet für uns:

WIR müssen die Ärzte bitten / zwingen sich Zeit für unsere Fragen zu nehmen !!!!

Soweit so gut erst mal.

Es steht noch eine Antwort von einem Augenarzt aus.

Wenn ich die erhalten habe, teile ich sie euch mit.

HG Tom

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Guest Tom50bs

Hallo an alle Interessierten,

es stand ja noch die Aussage eines Augenarztes zum Thema aus. Die Augenarzt hier in Braunschweig nimmt im Jahr ca. 2500 Graue Star OP's vor. Also ein Augenarzt, der sich speziell mit Grauem Star beschäftigt.

Die Aussage deckt sich mit allen anderen Aussagen, die ich in Erfahrung gebracht habe. Kortison hat Auswirkungen auf unsere Augenlinse und die Netzhaut. Wie dies bei jedem Einzelnen aussieht, ist immer abhängig von der Darreichungsform, der Dauer der Therapie und dem Körper jedes Einzelnen. Jemand der eine Dauertherapie mit Kortison macht, sollte alle 1/4 Jahr zum Augenarzt gehen, damit dieser Veränderungen an der Augenlinse und der Netzhaut erkennen kann.

Weiter zur Therapie des Einspritzens von Kortison direkt ins Auge. Auch hier die gleiche Aussage, das sich die Bildung eines Grauen Stars sehr viel schneller ergeben kann, als bei anderen Therapien. Wie schnell, hängt wieder vom einzelnen Patienten ab.

Allgemeine Informationen dazu gibt es nicht. Aber wie bereits geschrieben, verfügen die Augenärzte über Zusatzinformationen zu einzelnen Kortisonpräparaten, die nicht im Beipackzettel stehen.

Hier müsste ihr dann den Augenazt direkt darauf ansprechen.

Herzliche Grüße Tom

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Fischi

Hallo Thomas,

dann stimmt die Aussage Des Augenarztes in der Augenklinik das Kortison zum Grauen Star führen

kann.

Da ich über Jahre immer wieder Kortison geschmiert habe kann ich davon ausgehen,das dies der

Grund ist warum ich diesen schon in jungen jahren bekommen habe.

Einziges Positives was ich daraus ziehen kann,ist das ich jetzt wieder die 100 % Sehkraft erreicht habe

und das alle Farben prächtig sind.

Eine Eintrübung ist auf Diesem Auge nicht mehr möglich, ein kleiner Trost.

Adlerauge Klaus....

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