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cathrin

enbrel bei kindern

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cathrin

hallo an alle,

ich bin mutter einer 6 j. tochter die seit ca.10 monaten unter ihrer schuppenflechte leidet.

da bei ihr 85% des körpers betroffen waren und wir schon einiges ausprobiert haben wurde uns eine behandlung mit enbrel vorgeschlagen.

meine tochter bekommt seit 8 wochen die spritzen und sie verträgt es sehr gut. sie hat keinerlei beschwerden, die blutwerte waren auch immer inordnung.

vor dem spritzen ansich hat sie etwas angst aber es klappt recht gut .

die haut hat sich schon nach den ersten beiden spritzen deutlich gebessert. jetzt nach 8 wochen sind ca. noch 20% der pso da,aber es sind alles sehr schwache stellen.

ich hoffe das ich mit diesen kurzen bericht anderen eltern etwas weiter helfen konnte.

werde bei gelegenheit weiter berichten.

cathrin

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Claudia

6 Jahre ist verdammt jung. (Und Enbrel ist bei Psoriasis erst ab 8 Jahren zugelassen, aber das muss natürlich auch ein Arzt verantworten, wenn er es verschreibt.)

Ihr spritzt das also alle 4 Wochen?

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Arismende

Hi,

oh - da wäre ich vorsichtig. Wie Claudia schon sagt: sechs ist wirklich verdammt jung. Deine Tochter wird ja noch ihr Leben lang immer wieder mal Behandlungen bekommen, wenn man vom Normalfall ausgeht, dass immer wieder mal Schübe auftreten (wobei ich auch Leute kenne, deren Schübe nach der Pubertät verschwunden sind).

Wie stark ist ihre Pso denn? - Habt Ihr vorher andere Methoden ausprobiert? Gut, ich bin ohnehin vielmehr eine Vertreterin des natürlichen Wegs. Ich war Ende letzten Jahres für fünf Wochen in der Fachklinik Schloss Leutenberg, wo nur mit Nahrungsergänzung, Salben, Ernährung und Entspannungsprogrammen gearbeitet wird. Ich hatte schon viel ausprobiert vorher. Aber die Klinik hat mir ganz erheblich geholfen (siehe Erfahrungsbericht - es wimmelt dort übrigens vor Kindern, sodass sie nicht allein da stehen).

Dort habe ich auch gelernt, dass Pso im Gegensatz zu Neurodermitis ganz ganz viel mit dem seelischen Zustand eines Menschen zu tun hat, nicht, weil die Ärzte das so sagen - sondern aus wochenlangem Austausch mit anderen.

Ich glaube Dir sofort, dass Enbrel gut anschlägt - für mich ist das eher eine Frage von Dauer und möglichen Nachwirkungen, denn sie wird es ganz sicher nicht ihr Leben lang bekommen können, würde ich annehmen. Das sagt mir zumindest die liebe Vernunft. Übrigens, was hat den Schub Deiner Tochter ausgelöst? Hatte sie z. B. Antibiotika bekommen, was Schlechtes erlebt etc.?

Ich hänge hier mal einen Link zu einem Artikel über Biologics an, zu denen auch Enbrel gehört, damit Du Dir ein Bild von dieser Medikamentengruppe machen kannst:

http://www.psoaktuell.com/archiv/heft05-2/innerliche-behandlung-biologics.htm

Viele Grüße,

Arismende

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