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Guest Paul

Psoriasis bei Hautkontakt übertragbar?

Recommended Posts

Guest Paul

Hallo!

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Beim letzten Arztbesuch kam heraus, daß ich einen Hefepilz (=> Psoriasis) auf der Haut habe!

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Inwiefern ist Psoriasis bei Hautkontakt übertragbar?

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Muß ich jetzt einen "Sicherheitsabstand" zur Freundin einhalten?!

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Vielen Dank für eure Hilfe und Antworten im voraus! :-)

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MfG

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Paul<br>

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Guest Fly away

Ein Hefepilz auf der Haut ist keinesfalls gleich Psoriasis. Vielmehr ist Psoriasis grob gesagt eine Störung/Beschleunigung der Erneuerung von Hautzellen, die zur allg. bekannten Symptomatik führt. Die Ursachen dafür sind noch umstritten, aber: Psoriasis ist eindeutig nicht übertragbar!!!!!!! Also:kein Abstand zur Freundin! Entweder Du hast keine Pso, sondern tatsächlich einen Pilz - der wäre evtl. übertragbar. Oder Du hast Pso, und die kannst Du nie und nimmer weitergeben. Du solltest Dich nochmal genau rückversichern, worunter Du nun leidest. <br>

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Guest Paul Lindner

Hallo neuer Paul,

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seborroisches Ekzem soll laut Hautärzten in Zusammenhang mit Pilzen stehen. Da ich dieses Ekzem 26 Jahre gehabt haben soll und letztes Jahr hat es sich als Schuppenflechte entpuppt, glaube ich an einen Zusammenhang zwischen z.B. durch Waschen strapazierte Haut und Pilzerkrankungen, bzw. auch Schuppenflechte, Neurodermitis u. seborroisches Ekzem(s.Kopfhautpsoriasis)

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Viele Grüße

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Paul Lindner<br>

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Guest kaha

Hallo Paul,

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lass Dich nicht verunsichern!!! Psoriasis hat ABSOLUT NICHTS mit Hautpilz zu tun, es kann nur sein, daß sich auf die Pso ein Pilz drauf gesetzt hat.

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Aber PSORIASIS ist NICHT GLEICH HAUTPILZ!!!

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Lass die Diagnose bitte noch von einem anderen Hautarzt genauer feststellen.

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Ich wünsche Dir alles Gute.

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Viele Grüße

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kaha

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Guest Raiber

Hallo Paul,

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es kann durchaus sein, dass Du Psoriasis und zusätzlich einen Hautpilz hast. Die eine Krankheit steht allerdings mit der anderen nicht im Zusammenhang.

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Tatsache ist, dass an bestimmten Körperstellen wie z.B. im Genitalbereich die Abgrenzung zwischen Psoriasis und einer Pilzerkrankung sehr schwierig ist.

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Daher müsste der Hautarzt dieses genauer untersuchen und wenn ein Hautpilz vorhanden ist, ist dieser in aller Regel gut zu behandeln und relativ rasch wegzubekommen. Die Psoriasis wird Dir (leider) im Anschluss an diese Behandlung erhalten bleiben, aber übertragbar ist die Psoriasis auf keinen Fall.

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Gruß

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Guest Claudia

Ja, Raiber,

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das will ich nur nochmal bestätigen: Psoriasis ist auf keinen Fall, auf gar keinen Fall, übertragbar.

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Ciao

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Claudia

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P.S. Schön, dass Du noch da bist, Raiber!<br>

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Guest claus

Hallo Paul,

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wie hat der Arzt den Pilz denn festgestellt? Wo tritt der Pilz auf? Nimmst du jetzt Tabletten gegen den Pilz ein?

<br>

Grüße

<br>

claus<br>

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Guest Sascha Lührs

> Oder Du hast Pso, und die kannst Du nie und

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> nimmer weitergeben.

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Kann er wohl. Aber nur wenn er Kinder zeugt und auf diese Weise -wenn er wirklich Psoriasis hat- das kranke Erbgut an seine Nachkommen weitergibt.

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Guest Paul

Hallo Sascha,

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Psoriasis ist doch keine Erbkrankheit.

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Die meisten Menschen würden sich doch meist darüber freuen, wenn sie mit Infektions-Krankheiten so gut fertig werden würden und wenn ihre Wunden so schnell heilen würden.

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Viele Menschen machen einen großen Aufwand, um ihr Immunsystem zu stärken. Sie nehmen viele Vitamine zu sich und essen viel Gemüse.

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Der Krankheitsbegriff ist hier ein Problem, wenn unnatürliche Umstände zu belästigenden Symptomen führen.

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Viele Grüße

<br>

Paul Lindner<br>

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Guest kaha

Hallo Paul,

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SEIT WANN BITTSCHÖN IST DIE PSO KEINE ERBKRANKHEIT???? ... Die Veranlagung dazu ist erblich bedingt..., da geht kein Weg dran vorbei!!!!

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kaha<br>

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Guest Kati

Hallo Paul,

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wie kommst Du zu der Erkenntnis, dass Pso. nicht erblich bedingt ist? Die Veranlagung dazu ist es auf jeden Fall, sie muß allerdings nicht bei jedem davon Betroffenen ausbrechen!

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Du mußt nicht immer davon ausgehen, dass Pso. nur durch Vergiftung des Körpers durch Nahrungsmittel erworben wird.

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Herzliche Grüße

<br>

Kati<br>

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Guest Daniel

Jetzt wirds langsam wunderlich <img src="http://img.homepagemodules.de/rolling_eyes.gif"> !!!!*gg*<br>

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Guest Jörg

Hallo zusammen!

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Auch ich wundere mich manchmal, mit welchem Nachdruck hier unbewiesene persönliche Meinungen als "Wahrheiten" verkauft werden.

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In "A sytematic review of treatments for severe psoriasis", die PDF-Datei findet man hier: http://www.ncchta.org/fullmono/mon440.pdf , kann man nachlesen, daß 80% der Typ-I-Psoriatiker (Beginn der Krankheit bis zum 40. Lebensjahr) und 100% der Patienten mit einer Gutata-Psoriasis (das ist die Psoriasis im Verlauf einer akuten Infektion = der Schub) ein bestimmtes Gen besitzen (HLA-Cw6), welches etwas mit der Empfänglichkeit für Psoriasis zu tun hat.

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Gruß

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Jörg<br>

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Guest KarMa

Hallo

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ich glaube, Paul bestreitet nicht die Vererbbarkeit von Pso, sondern die Ansicht, dass Pso eine Krankheit ist.

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Ciao KarMa<br>

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Guest Paul

Hallo Disskussionsteilnehmer,

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endlich wieder ein bischen lebendiger. In meinen bisherigen Stellungnahmen ist eindeutig zu lesen, das ich eine Vererbbarkeit bestimmter Anlagen, die den Ausbruch der Schuppenflechte bei einem bestimmten Verhalten wahrscheinlicher machen immer zugrunde lege.

<br>

Der Mensch ist aber doch immer das Resultat aus Anlage und Umwelt! Es gibt tausende Krankheiten, die er aufgrund seiner Veranlagung bekommen kann und mit einem bestimmten Verhalten fördern kann. Eigendlich spricht man nur von einer Erbkrankheit, wenn das Schicksal der Krankheit unausweichlich ist, z.B. bei Chromosomenanomalien.

<br>

Bei der Schuppenflechte ist der Starke Umwelteinfluß statistisch nachgewiesen, das sind auch Fakten, die von manchen Teilnehmern in ihrer Argumentation verdrängt werden.

<br>

Schuppenflechte wäre als echte Erbkrankheit selten.

<br>

Sie ist aber relativ häufig, weil ein empfindliches Immunsystem das Resultat der Evolution ist(Das Ziel der Auslese). Entsprechend gibt es keine festgelegte Zahl von möglichen Betroffenen. Abhängig von der "Umwelt" die wir überwiegend selbst gestalten ist das Potential der möglichen Betroffenen Variabel.

<br>

Viele Grüße

<br>

Paul Lindner<br>

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Guest Paul

Hallo Jörg,

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hier wäre es natürlich interessant zu wissen, wieviel % der Gesamtbevölkerung diese Gene besitzen und wieviele davon z.B. in Deutschland und wieviele in den USA u.a. Ländern erkranken.

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Normalerweise müßten diese Gene in den USA etwas seltener sein als in Deutschland, weil Indianer und Schwarzafrikaner diese Erbanlagen ja seltener aufweisen sollen, als Europäer. Dennoch haben die USA doppelt so viele von Psoriasis Betroffene, wie in Nordwesteuropa. Dies ist der wissenschaftliche Beweis für den starken Einfluß der "Umwelt".(Auch bei der Zuckerkrankheit spricht man eigendlich nicht von einer Erbkrankheit)

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Viel Grüße

<br>

Paul Lindner<br>

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Guest Paul

Hallo Daniel und Kati,

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wenn wir verbreiten Schuppenflechte wäre eine echte Erbkrankheit, dann ergeben sich viele Leute in ihr Schicksal und versuchen nur ihr Leben lang die Symptome zu mildern und schließen bestimmte Methoden aus.

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Wenn ich hier den Umwelteinfluß hervorhebe, bedeutet es, das viele Menschen es selbst in der Hand haben Ihr Leben, mit bestimmten Erbanlagen stärker zu gestalten.

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Ich würde keine Hoffnung verbreiten, wenn es aussichtslos wäre.

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Viel Grüße

<br>

Paul Lindner<br>

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Guest KarMa

Hallo Paul

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Weißt du etwas über eine geografisch unterschiedliche Verteilung von Pso in Deutschland?

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KarMa<br>

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Guest Sascha Lührs

> endlich wieder ein bischen lebendiger. In meinen

<br>

> bisherigen Stellungnahmen ist eindeutig zu lesen, das ich

<br>

> eine Vererbbarkeit bestimmter Anlagen, die den Ausbruch

<br>

> der Schuppenflechte bei einem bestimmten Verhalten

<br>

> wahrscheinlicher machen immer zugrunde lege.

<br>

Ich bin sicher, daß man einem Nicht-Psoriatiker, in dessen bekanntem Stammbaum Hauterscheinungen noch nicht aufgetreten sind, 5 Tüten Kartoffelchips, 2 Liter Kaffee, 10 Chili-Schoten und 30 Zigaretten täglich verabreichen könnte, und dieser selbst nach Wochen dieser "Behandlung" trotzdem keine Pso entwickeln würde. Allein schon deshalb nicht, weil ihm das Cw6-Gen fehlt.

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> Der Mensch ist aber doch immer das Resultat aus Anlage

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> und Umwelt!

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Jede Gesellschaft leidet unter den Krankheiten, Gebrechen und Leiden, für deren Ausbreitung sie selbst die Voraussetzungen geschaffen hat. Das hat man bei BSE wohl am deutlichsten gesehen und sieht man auch bei Allergien, die zu einem großen Teil das Produkt des Hygienefimmels erziehender Mütter in der frühesten Kindheit eines Allergikers sind (Th2-Helferzellen). Einige führende Kinderärzte behaupten deshalb, das Desinfektionsmittel und übertriebene Sauberkeit in Haushalten mit kleinen Kindern eigentlich nichts zu suchen haben, und sie haben meiner Meinung nach damit Recht (siehe Der Spiegel 19/2001, Seite 222. Diesen äußerst interessanten Artikel gibt es auch online auf http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,133459,00.html ).

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Der Grund aber, warum in der Natur lebende Tiere seltener unter irgendwelchen Gebrechen leiden, besteht aber eben nicht nur in deren "natürlicher" Ernährung, sondern darin, daß im Tierreich das Evolutionsprinzip, das "survival of the fittest" noch voll wirkt. In der Natur überleben seit Millionen von Jahren primär eher die Fähigeren der Exemplare einer Spezies. Kranke oder mit irgendwelchen Anomalien behaftete Tiere werden von Raubtieren gefangen und verzehrt, was ihren Ausschluß aus der Vererbungskette bedeutet. Daher haben sich solche Siegermodelle der Evolution wie Löwe, Hai, Ratte und Mensch überhaupt entwickeln können, eben weil die Natur nicht gerade zimperlich mit ihnen umging. Beim Menschen läuft die Evolution aus dem Ruder, weil er keine natürlichen Feinde mehr hat und deshalb auch die mit nicht so tollen oder defekten Erbanlagen behafteten "Exemplare" unserer Spezies überleben und sich fortpflanzen können.

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Ich verurteile das auch gar nicht, da mir dieses übermäßig brutale "Prinzip des Stärkeren" der Natur selber nicht schmeckt. Aber wir müssen Wege finden, in nicht allzuferner Zukunft wenigstens etwas Kontrolle über unsere eigene Evolution zu gewinnen, wenn sich die Menschheit in den kommenden Jahrtausenden nicht zu einer hochintelligenten, aber dafür mit allerlei möglichen Gebrechen und Allergien behafteten Spezies degenerieren soll. Als Wege sehe ich da primär nur die Präimplantationsdiagnostik und die Gentechnologie.

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> Es gibt tausende Krankheiten, die er aufgrund seiner

<br>

> Veranlagung bekommen kann und mit einem bestimmten

<br>

> Verhalten fördern kann. Eigendlich spricht man nur von

<br>

> einer Erbkrankheit, wenn das Schicksal der Krankheit

<br>

> unausweichlich ist, z.B. bei Chromosomenanomalien.

<br>

> Bei der Schuppenflechte ist der Starke Umwelteinfluß

<br>

> statistisch nachgewiesen, das sind auch Fakten, die von

<br>

> manchen Teilnehmern in ihrer Argumentation verdrängt

<br>

> werden.

<br>

Das halte ich zumindest insofern für nachgewiesen, daß bestimmte Lebensmittel prädestiniert dafür scheinen, Schübe der Schuppenflechte auszulösen. Ich stimme Dir weiterhin zu, daß das generell -nicht nur bei der Schuppenflechte- tatsächlich zu wenig Beachtung findet.

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> Schuppenflechte wäre als echte Erbkrankheit selten.

<br>

Nein, daß sehe ich überhaupt nicht so. Das hängt von der Vererbungswahrscheinlichkeit der jeweiligen Krankheit ab, sprich, wie dominant sie sich bei der Vererbung verhält. Die Schuppenflechte hat sich deshalb so extrem ausgebreitet, weil ihre Gene bei der Vererbung, bei der Entstehung des Offsprings, extrem dominant sind.

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> Sie ist aber relativ häufig, weil ein empfindliches

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Besonders selten ist die Bluter-Krankheit, die Hämophilie, auch nicht, und Du willst ja sicherlich nicht auch noch behaupten, daß die Hämophilie nur ein ausgesprochen positiv zu bewertendes, natürliches Aderlass-System sei.

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> Immunsystem das Resultat der Evolution ist(Das Ziel der

<br>

> Auslese).

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Die Ratte hat ein hervorragendes Immunsystem und leidet trotzdem nicht an Stoffwechsel- oder Autoimmunkrankheiten, und das, obwohl sie sich in den Städten zu einem guten Teil von Müll ernährt.

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<br>

> Entsprechend gibt es keine festgelegte Zahl von möglichen

<br>

> Betroffenen.

<br>

Die gibt es bei keiner Erbkrankheit.

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<br>

> Abhängig von der "Umwelt" die wir überwiegend selbst

<br>

> gestalten ist das Potential der möglichen Betroffenen

<br>

> Variabel.

<br>

Darin stimme ich Dir ja auch wenigstens in Teilen zu. Davon mal abgesehen finde ich die "Vermeidungsdiät", die Du auf Deiner Homepage www.eignehilfe.de vorstellst, auch interessant und sehr bemerkenswert, und finde, daß man die als Psoriatiker ruhig mal ausprobieren sollte. Ich kann mir durchaus gut vorstellen, daß die Linderung bringen könnte. Ergebnisse kann ich freilich noch nicht vermelden, da ich erst heute damit angefangen habe. Ich halte es aber für empfehlenswert, die einfach mal auszuprobieren. Es ist gesichert, daß bestimmte Nahrungsmittel die Psoriasis fördern, wenn auch vielleicht nicht so viele, wie Du annimmst, daß sie es täten. Weiterhin kann man dabei nur gewinnen, zu verlieren hat man dabei nichts. Aber Du irrst, wenn Du glaubst, daß die Psoriasis-Gene nicht negativ zu bewerten und keine Krankheit seien. Der Mensch ist der Evolutionstheorie nach in seinen frühesten Anfängen wahrscheinlich ein Aasfresser gewesen, und müsste daher vielleicht nicht mit allen Giften, auf jeden Fall aber mit denen, die von Bakterien produziert werden, demnach wunderbar klar kommen. Die Ratte tut es.

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Übrigens hast Du -das füge ich mal eben noch hinzu; ich habe diesen Beitrag nämlich vor einigen Stunden geschrieben- total damit recht, daß die drastisch höhere Psoriasis-Rate in den USA, gerade unter dem Gesichtspunkt, daß dort auch Indianer und Farbige leben, von denem man weiß, daß Psoriasis bei ihnen weit weniger häufig auftritt als bei Weißen, tatsächlich ziemlich merkwürdig ist und dies im Hinblick auf diese Theorie gut mit dem Ernährungsverhalten der Amerikaner zusammenpassen würde. Das ist tatsächlich ein Anhaltspunkt. Interessant wäre dann aber auch noch, mal nachzurecherchieren, wie verbreitet die Psoriasis in Frankreich, Italien oder auch in Südostasien oder Australien ist, damit man das nicht allein auf das Verhältnis Deutschland<=>USA reduziert sieht. An dieser These ist was dran, denn eine fast doppelt so hohe Psoriasis-Rate in den USA im Verhältnis Deutschland ist tatsächlich eigentlich nur noch durch die Ernährungs-/Lebensgewohnheiten-Komponente zu erklären. Von daher finde ich das tatsächlich sehr logisch.

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Guest Jörg

Hallo zusammen,

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erst mal ein Nachtrag zu HLA-Cw6. Es ist in der Gesamtbevölkerung zu ca. 20 % vorhanden, bei den infektgetriggerten Psoriasis-Ausbrüchen zu 100%. Es ist aber natürlich nicht allein entscheidend, sonst wäre der Anteil der Psoriatiker an der Gesamtbevölkerung natürlich auch 20%.

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Woher habt Ihr Eure Angaben zum Anteil der Psoriatiker in den USA und in Europa? Und wie hoch sind die Anteile? Man liest immer etwas von 2-4 % bei den "Kaukasiern".

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<br>

Gruß

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Jörg<br>

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Guest KarMa

Hallo Jörg

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... hab' auch schon ein paar Webseiten quer-gelesen. Geografische Verteilung der PSO scheint noch nicht so genau untersucht worden zu sein.

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Auch die Daten für die USA zu finden ist ziemlich schwierig. Auf den offiziellen .gov-Seiten ist es leichter über die Zahl der Hundebisse je County informiert zu werden als über Pso. Auf anderen Seiten wurde die Rate bei 2-4% der Bevölkerung genannt, also auch nicht höher als bei uns. Bei einer Befragung der cdc ("Gesundheitsbehörde" der USA) haben nur etwa 1 % einer Befragung Psoriasis als Erkrankung genannt. Hier die Quelle: http://www.cdc.gov/nchs/fastats/ce94t61.htm

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Inwieweit diese Zahlen belastbar sind (Befragungstechnik, Abgrenzung etc) weiß ich nicht. Vielleicht hilft 'mal eine Anfrage am dortigen PSO-Forum?

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<br>

Ciao KarMa<br>

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Guest Karin

Hallo zusammen,

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kann mir mal einer von euch erklären warum es so wichtig ist herauszufinden, wo es wieviele Psoriatiker gibt in % ausgedrückt?? Mir ist das nämlich eigentlich total egal wenn ich ehrlich bin, ob es in der USA schlimmer oder besser ist etc..

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Sehe das evtl. zu egoistisch aber in erster Linie gehts hier um mich und meine krankheit und klar finde ich es bemerkenswert das bei den Eskimos so gut wie keine Pso vorkommt. Wohl aufgrund der Ernährung. Aber ich habe über sehr lange Zeit die Lebertrankapseln geschluckt und mir hats gar nichts gebracht, zumindest nicht für meine Pso. Aber soll ja auch sonst gesund sein also was solls. Was bringen mir den die Ergebnisse wirklich über die geographische Verbreitung?? Die Zeit wo Forscher in sowas stecken sollten sie lieber dafür nützen nach neuen Wegen und Behandlungen zu suchen egal ob 2% oder 20% der Bevölkerung darunter leiden. Den jeder Psoriatiker ist einer zuviel.

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<br>

Grüsse Karin

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Guest KarMa

Hii Karin

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... klar gibt es wichtigeres als ausgerechnet Statistik.

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Aber wenn man irgendwelche Theorien auf Zahlen mit ominöser Quelle stützt und Symptom-Heilung oder Linderung verspricht, ist es schon sinnvoll das zu überprüfen und nachzuhaken. Ist ja nicht jeder so abgeklärt und sich selbst und seiner Pso so sicher. S'gibt schon Leute, die wollen's wissen - andere glauben eben Dinge anders und genau zu wissen, oder wollen dir Rezeptbücher oder Schlimmeres verkaufen, die auf irgendwelchen pseudo-wissenschaftlichen Spekulationen aufgebaut sind. Dem ein bißchen auf den Grund zu gehen ist die Ursache dieser Diskussion - mehr nicht. Im Grunde geht es um die alte Frage ob Natur (Vererbung) oder Umwelt und der Anteil des Einflusses auf die Pso.

<br>

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Also bitte weghören, wenn's dich langweilt <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">

<br>

<br>

Ciao KarMa

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Guest Paul

Hallo KarMa,

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leider habe ich bis jetzt noch keine genauen Studien über die Verbreitung der Schuppenflechte gefunden, in der auch das Vorkommen in Deutschland noch genau aufgeschlüsselt wäre. Interessant wären so genaue Statistiken schon, aber vor allem der Weltweite Vergleich läßt mehr Schlußfolgerungen zu. Ich habe mich bei meinen Aussagen auf die Bücher von Meffert u. Borelli verlassen(Sekundärquellen). Daran ist doch nichts "ominöses"?

<br>

Viel Grüße

<br>

Paul Lindner

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Guest Sascha Lührs

> Hallo zusammen,

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<br>

> erst mal ein Nachtrag zu HLA-Cw6. Es ist in der Gesamtbevölkerung

<br>

> zu ca. 20 % vorhanden, bei den infektgetriggerten Psoriasis-

<br>

> Ausbrüchen zu 100%. Es ist aber natürlich nicht allein

<br>

> entscheidend, sonst wäre der Anteil der Psoriatiker an der

<br>

> Gesamtbevölkerung natürlich auch 20%.

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Hatte ich nicht erwähnt, wußte ich aber schon. Gerade das macht die Suche nach den Genen ja so schwierig; daß zwischen dem Genom der Psoriatiker und dem Genom der Nicht-Psoriatiker (wobei dann auch noch die Frage ist, ob es wirklich "echte" Nicht-Psoriatiker sind, da es ja sein könnte, daß sie die Gene ebenfalls in sich tragen, aber die Krankheit nicht oder noch nicht bei ihnen ausgebrochen ist) kein wirklich klar zu erkennender Unterschied zu bestehen scheint, und offenbar gleich mehrere, auf verschiedene Chromosomen verteilte, Gene verantwortlich sind, die zur der Entstehung der Pso <font color="#0000FF">gleichzeitig</font> vorhanden sein müssen. D.h. ein einzelnes dieser Gene scheint nicht auszureichen, um die Pso zu verursachen.

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> Woher habt Ihr Eure Angaben zum Anteil der

<br>

> Psoriatiker in den USA und in Europa?

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Ja, das frage ich mich allerdings auch. 1,5% , 2% und 2,5% in der Bundesrepublik habe ich schon öfter gelesen, 4% in den USA aber auch. Kann aber nicht sagen, wo. Da müsste man sich wirklich mal im Internet intensiv umsehen; kann sein daß www.popinfo.org ne Anlaufstelle wäre; da habe ich aber noch nicht geguckt.

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> Und wie hoch sind die Anteile? Man liest immer

<br>

> etwas von 2-4 % bei den "Kaukasiern".

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Ich dachte bei den Kaukasiern wäre es mehr(?)

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