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Tosca

Hi,

ich bin seit heute dabei, da ich vor einer Woche starke Gelenkschmerzen bekam und der Verdacht auf Psor. arthr.

besteht. Bisher hatte ich es nur an zwei Finger- und einem Zehgelenk. Nun hat es offenbar meinen Lendenwirbelbereich angefallen. Ich konnte jedenfalls vor Schmerzen nicht mehr gehen. Mit 43 Jahren ist mir das viel zu früh und ich habe seitdem fast täglich im Internet gehangen und alles gelesen, was mir interessant erschien. Auf diesem Wege habe ich Theraflax gefunden und nehme es bereits seit einer Woche ein. Ich habe den Eindruck, ich reagiere bereits darauf. Jedenfalls kann ich wieder laufen. Habe noch Schmerzen, sind aber erträglich. Nun meine Anfrage:

Welche Schmerzmittel helfen in so einem akuten Fall? Ich bin berufstätig, habe zwei Kinder und bin überhaupt sehr aktiv. Mich vor Schmerzen nicht bewegen zu können, war das Schlimmste für mich. Ich möchte mich auch nicht ständig krankschreiben lassen. Ansonsten habe ich mich mit meiner Pso arrangiert und lebe ganz gut damit.

Ich bin für Tipps dankbar, habe ich doch festgestellt, dass man besser gut informiert zu den Ärzten geht.

Wünsche allen einen schönen Feiertag,

Tosca

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Guest Barb

Hallo, Tosca!

Erst einmal ein herzlichen Willkkommen hier.

Auch ich bin im Juli hier gelandet, weil ich schlimme Probleme mit den Gelenken an beiden Füßen hatte. Vier Wochen war ich auf Gehhilfen angewiesen. Im "alten" Forum habe ich dann viele gute Beiträge gelesen, die mir auch bei einem späteren Termin beim Rheumatologen geholfen haben, gezielter Fragen zu stellen.

Vom Hausarzt habe ich zuerst Celebrexx verschrieben bekommen. Da das Mittel nicht geholfen hat, bekam ich später Diclo-Divido. Die Schmerzen gingen zwar zurück, aber mein Magen war damit nicht so ganz einverstanden.

Morgen habe ich den zweiten Termin mit Röntgen und Besprechung beim Rheumatologen. Mal sehen, was sich dann ergibt. Ich werde dann hier noch einmal posten.

Bis bald und lieben Gruß

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Laura

Hallo Tosca :-)

Von mir gibt es auch den einen oder anderen Beitrag zur

psoriatischen Arthritis im alten Forum, aber die hast Du ja bestimmt schon gelesen. Als reines Schmerzmittel hilft mir nur "Ibuprofen" Alle anderen Rheumamittel wie Diclofenac oder

Voltaren helfen bei mir überhaupt nicht. Mit dem Ibuprofen

kommt auch mein Magen ganz gut zurecht.

Viele Grüße Laura

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baerbel

Hallo Tosca,

zunächst kann ich dir als Schmerzmittel VIOXX empfehlen, oder wie Laura schon geschrieben hat Ibuprofen. Beide haben mir sehr gut geholfen. Aber du solltest auf jeden Fall zu einem Rheumatologen gehen. Ich bin 47 und bei mir hat die Pso-Arth. vor ca.4 Jahren so richtig angefangen bzw. wurde es diagnostiziert. Angefangen hat es vermutlich schon vor etwa 25 Jahren. Seit Nov. 2001 nehme ich Azulfidine als Basismedikament.

Wichtig ist einfach einen wirklich guten internistischen Rheumatologen zu finden.

Viel Glück :)

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Debbie

Hallo Tosca,hallo Barb,

da ir zwei "Fußgeschädigte" seid, würde mich mal interessieren, ob bei euch auf dem Röntgenbild auch Knochenveränderungen sichtbar sind oder einfach nur Entzündungen? Ich bin nun beim Arzt gewesen (wegen Schmerzen in beiden großen Zehen und in der LWS) und habe ihn gebeten, mal zu schauen, ob ich viell. Pso. arthr. habe, aber seine Diagnose hat mich nun total umgehauen... Angeblich eine Arthrose in beiden Großzehen-Endgelenken! Da hab ich natürlich auch erstmal geschluckt, zumal ich, liebe Tosca, erst 28 Jahre alt bin. ;o) In der LWS hat er "nur" einen Bandscheibenschaden diagnostiziert. Schlauer bin ich nun leider auch noch nicht. Ich bin noch nicht so ganz überzeugt davon, ob er mit seiner Diagnose richtig liegt...

@ Tosca, mit Schmerzmitteln oder dgl. kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht

Debbie

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Tosca

Hallo Barb, Laura, Bärbel und Debbie,

danke für Eure Beiträge. Habe mir die Medikamente gleich notiert. Den Besuch beim Rheumatologen habe ich noch vor mir. Z.Zt. haben unheimlich viele Ärzte geschlossen wegen Urlaub.

Auf meinen Röntgenbildern sieht man bisher gar nichts.

Die Blutwerte sind auch o.k.

Na, mal sehen, was das noch wird.

Also, nochmals Danke.

Tosca

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Bobbelsche

Hallo Tosca,

mir gehts ähnlich wie Dir, seit Anfang diesen Jahres. Habe allerdings keine Auffälligkeiten an der Haut, sondern nur an den Gelenken. Blutwerte sind völlig normal. Auf den Röntgenbildern konnten sie bei meinen Knien bereits degenerative Veränderungen erkennen. Ich habe allerdings nicht die Wirbelsäule betroffen. Nachdem ich jetzt fast 10 Monate bei 2 versch. Rheumatologen u. meiner Internistin erfolglos behandelt wurde, habe ich mich jetzt selbst darum gekümmert und werde nun ambulant in der Rheumatologie in einem Krankenhaus behandelt. Von denen warte ich jetzt noch auf die neuesten Ergebnisse. Von meinen Medikamenten-Erfahrungen kann ich Dir nur berichten, daß mir weder Ibuprofen, Diclo, Voltaren, Mobec noch Cortison geholfen hat. Das einzige was die Schmerzen etwas lindert sind bei mir die Celebrex (Cox 2 Hemmer). Ich habe noch keine genaue Diagnose, deshalb habe ich noch kein Basismedikament. Aber mein jetziger behandelnder Rheumatologe hat mir schon angekündigt, daß wenn, er MTX vorschlagen würde. Ich bin gespannt wie´s weitergeht. Vor allem machen mich die ständigen Schmerzen langsam mürbe. Ich bin ebenfalls erst 28 Jahre alt und keinesfalls bereit, den Rest meines Lebens total eingeengt zu sein, von dieser Krankheit. Halte uns mal auf dem Laufenden, was Dir die Ärzte so alles "antun".

Liebe Grüße

Sonja

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Guest Barb

Hallo, zusammen!

Ich habe nun das Ergebnis der Untersuchung. Auf den Bildern, die mit einer Gamma-Kamera gemacht wurden, sind folgende Schäden zu sehen: Am rechten Fuß sind die Knochen des Sprunggelenkes geschädigt und die Knorpelmasse. Außerdem ist eine Deformation des ersten Zehengelenkes des großen Zehs zu erkennen. Das Sprunggelenk des linken Fußes ist auch betroffen, aber nicht so stark wie rechts.

Bei der Blutuntersuchung wurde ein erhöhter Wert der Leukozyten festgestellt. Bevor ich den Termin beim Rheumatologen hatte, wurde mir vom Hausarzt Celebrexx verschrieben. Vertragen habe ich das Medikament ganz gut - nur geholfen hat es nicht.

Montag beginnt meine Langzeittherapie mit Pleon RA mit dem Wirkstoff Sulfasalazin. Der Rheumatologe meinte, das Mittel sei das leichteste von allen Möglichkeiten. Die Einnahme wird "schleichend" begonnen.

1. Woche abends 1 Tablette; 2. Woche morgens und abends eine; 3. Woche morgens eine und abends zwei; 4. Woche je morgens und abends zwei. Die Wirkung soll allerdings erst nach ca. drei Monaten einsetzen.

Außerdem muss ich die ersten drei Monate alle 14 Tage zur Kontrolle von Blutbild, Urin, Leber- und Nierenfunktion. Danach für die nächsten drei Monate alle vier Wochen.

Ich hoffe, ich habe das einigermaßen richtig geschildert. Bis jetzt hatte ich mit solchen Dingen (zum Glück) keine Erfahrungen.

Liebe Grüße

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dick

Hallo Mitbetroffene,

ich bin 58 Jahre alt und habe seit ca. 30Jahre

Psor.arthr..Betroffen sind Finger- Zeh- und Sprunggelenke.

Ich habe viele Mittel verschrieben bekommen,Diclo, Cortison,

Ridaura etc.. Seit 5 Jahren nehme ich 1 mal pro Woche MTX und 1-3 mal täglich,je nach Hautbefall Fumaderm.

Ich kann meine Gelenke wieder schmerzfrei bewegen auch morgens.

Von der gleichzeitige Anwendung beider Mittel wird

abgeraten, es hilft mir aber. Mein Blutbild ist ok.

Viele Grüße Dick

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Debbie

Hallo in die Runde,

wie sehen denn diese Deformationen der Gelenke aus? Bei mir haben sich an beiden Zehen-Gelenken seitlich solche Zacken gebildet u. die Zehen sind auch etwas krumm, so dass die großen Zehen die zweiten schon zur Seite gedrückt haben (sie dadurch also etwas über dem mittleren Zeh stehen). Gern hätte ich auch mal genauer gewusst, was mit meinen Knien ist, die knacken und knirschen schon ganz gewaltig und schmerzen schnell mal bei Belastung. Leider hat das den Doc nicht weiter interessiert, nur gemeint, dass da wahrscheinlich auch Arthrose wäre - somit hätte ich diese in wohlmöglich schon 4 Gelenken, was mir sehr unwahrscheinlich erscheint, da i.d.R. nur 1 größeres Gelenk betroffen ist. Knacken u. knirschen denn eure Gelenke auch?

Medi´s habe ich gar keine bekommen, mein Blut wurde nicht untersucht...nur Einlagen für die Schuhe hat mir der Doc verschrieben. Finde ich schon reichlich komisch... Ich glaube langsam, ich war beim falschen Arzt... :)(

Viele Grüße an euch

Debbie

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Matthias

Hallo Debbie

Du warst beim falschen Arzt.

Egal wie er sich nennt, hat er Dich eher orthopädisch als rheumatologisch behandelt. Du benötigst einen Internisten mit Spezialisierung auf Rheumatologie.

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Daydreamer74

Hallo Leute,

ich weiss seit knapp 2 Monaten von meiner Arthritis psoriatica. Hab Beschwerden an der kleinen Finger der linken Hand, am linken Grosszeh, am Ballen des linken Fusses, am rechten Fuss und im Bereich der Lendenwirbel.

Drei Jahre geht das nun schon so. Jetzt erst mit 28 wurde ich von meiner Hautärztin in eine Rheumaklinik eingewiesen. Ich kann das nur jedem empfehlen bei dem der Verdacht auf Pso arthritis besteht. Die Fachärzte haben schon beim ersten Blick den Verdacht bestätigt. Auch auf den Röntgenbildern sing typische veränderungen für pso athr. zu sehen. Wobei man sagen muss, das diese typischen veränderungen von Orthopäden fast nie erkannt werden.

Behandelt werde ich nun mit 15 mg Methotrexat (MTX) einmal wöchentlich. Die Wirkung stellte sich noch nicht, was aber auch bis zu einem viertel Jahr dauern kann, noch hoffe ich also.

Was Schmerzmittel angeht, wurden Diclofenac-tabletten ausprobiert. Mit der zusätzlichen Magenschonenden Tablette habe ich selbst die Tageshöchstdosis gut vertragen!

Aber ich verzichte im Moment auf Schmerzmittel um zu sehen wann das MTX seine Wirkung zeigt.

Allen viele Grüss

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golgol

Oh man, wie ich das kenne ... Eine Zeit lang konnte ich meine Füße kaum aus dem Bett bewegen, jeder Schritt tat weh,

da bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen es könnte was mit der PSO zu tun haben. Über eine Tante hörte ich dann von einer die wegen Gelenkproblemen einige Zeit auf Weißmehl und Zucker verzichtet hat. Weil ich kaum noch laufen konnte und der Arzt weder nach Röntgen noch nach Szinthigraphie und Blutuntersuchung erkennen konnte was los ist, obwohl die Gelenke sichtlich geschwollen und heiß waren( und ich mir total verarscht vorkam) habe ich ne Woche keinen Zucker, kein Brot und stattdessen fast nur Obst und diesen fiesen Dörrpflaumensaft getrunken (der aber echt lecker ist). Ich hab höllischen Dünnschiß gehabt und nach einer Woche merkte ich, daß ich gar keine Schmerzen mehr in den Füßen hatte. Dann hatte ich ziemlich lange Ruhe. Später hatte - und ich kämpfe teilweise immer noch damit - ich oft diese Schmerzen in der Lendenwirbelsäule - hexenschußmäßig

und auch teilweise im Brustbeinbereich mit Atembeschwerden. Zu der Zeit probierte ich die Obstrohkosternährung ein dreivierteljahr aus-ohne zu wissen, daß ich auf einige Obstsorten bereits allergisch reagierte. Geholfen hat schnell: Rhus toxicodendron und, immer wenn ich diese Schmerzen im Lendenwirbelbereich habe, eine ausgedachte Turnübung zur Stärkung des Bereichs. Arme an die Wand und mit etwas Abstand von der Wand abwechselnd die Beine einige Sekunden nach hinten anheben, so daß man merkt, das es die richtige Muskelgruppe trifft. Hört sich doof an, aber damit rettete ich mich bisher vor allen Rheumatologen. Die Ärzte haben schon genug Bockmist bei mir fabriziert. Hoffe das hilft jemandem. Gruß von golgol

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Guest

also ich hätte auch mal eine frage

ich habe die pso seit 6 jahren, anfangs verteilt auf ein paar wenige stellen am körper, und jetzt nur noch auf dem kopf.

seit ungefähr zwei wochen habe ich geringe schmerzen in der linken hand...besonders ring u. kleiner finger.

ihr kennt doch sicherlich das gefühl, wenn einem die finger einschlafen ? genauso ist das die letzte zeit bei mir....aber ständig, das dauert manchmal stunden bis sie wieder normal sind.

hat das auch was mit pso arthritis zu tun ?

sind das anzeichen dafür ?

fängt es so an ?

für eine antwort von betroffenen wäre ich sehr dankbar.

liebe grüsse

smilie.php?smile_ID=294

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Norbert

Hallo Toscana,

was die Haut betrifft, so scheint die PSO bei mir ähnlich geartet zu sein. Ich habe die Hauterscheinungen fast ausschließlich am behaarten Kopf.

Seit ca. 10 Jahren habe ich aber leider auch die verflixten Gelenkentzündungen. Hauptsächlich Finger und Zehen. Die Gelenke waren von Anfang an und sehr plötzlich (quasi über Nacht)geschwollen und in der Bewegung eingeschränkt.

Ein Gefühl wie beim "einschlafen" der Finger hatte ich dabei nie. Wenn die Entzündung nur schwach ausgeprägt ist, so fühlt es sich mehr an wie ein Muskelkater. Manchmal am ganzen Körper.

Ich hoff mal für dich, dass du mit den Gelenken keine Probleme bekommst.

Viele Grüße, Norbert

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Laura

Hallo Ihr Lieben :-)

Bei mir ist es so, bei starken Entzündungen habe ich richtig geschwollene, gerötete und schmerzende

Gelenke, die ich kaum bewegen kann.Da sind dann hauptsächlich die Finger und Großzehengrundgelenke

betroffen.

Ansonsten geht es mir wie Norbert, das mir der ganze Körper weh tut (der Vergleich mit dem Ganzkörpermuskelkater ist richtig gut!!!)

Dann tun mir noch sämtliche Bänder an den Handgelenken, Ober/Unterschenkelaussenseite und Fußsohle weh.Ich habe jetzt nach Jahren endlich(eigenmächtig) das Cortison abgesetzt und MTX

nehme ich seid 2 Jahren nicht mehr.

Ich habe aber Gott sei Dank im Moment keine richtig akuten Entzündungen sondern "nur" diesen "Ganzkörpermuskelkater".

Ein "Einschlafgefühl" hatte ich aber in Verbindung der PSA nie !Bin zwar kein Arzt , aber das klingt eher nach einer Nervensache.

Viele Grüße Laura

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baerbel

Hallo Norbert, hallo Laura,

ich habe dieses "Muskelkatergefühl" auch. Aber jetzt habe ich eine Frage an Euch: Nehmt ihr irgendwelche Basismedikamente? Ich nehme nämlich Azulfidine und habe diese Ganzkörperschmerzen trotzdem.

Hallo toscana,

sind deine Gelenke auch geschwollen? Dann könnte ich mir dieses "Einschlafgefühl" schon vorstellen. Denn dann spannt ja die Haut und das ist ja so ein ähnliches Gefühl. Aber um eine sichere Diagnose zu bekommen solltest du unbedingt zu einem Rheumatologen gehen.

Liebe Grüße

smilie.php?smile_ID=293

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Geika

Hallo Bärbel,

ich kenne das auch die Schmerzen bei mir geht es jetzt seid Oktober 2001 so. Ich nehme das Basismedikament Pleon RA er hat erst geholfen aber jetzt bekomme ich die schmerzen wieder bin auch schon wieder mit dem Corti auf 16 mg hoch und die wollen mich jetzt auf MTX setzen. So große Schwellungen habe ich garnicht nur ebend die Schmerzen die sind unerträglich. Hauterscheinungen habe ich keine aber das mit den Sehnen und Muskeln kenne ich auch und ich bekomme andauernt krämfe in den Gelenken.

MfG

Kathrin

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Laura

Hallo Bärbel :-)

Wie schon gesagt nehme ich im Moment keine Medikamente.

Cortison habe ich jetzt abgesetzt und MTX nehme ich schon

ne Weile nicht mehr.Solange mir die Gelenke nicht mehr so akut anschwellen und schmerzen werde ich jetzt auch nichts mehr nehmen.Ab und zu mal Ibuprofen! Mit dem Muskelkatergefühl kann ich leben, es ist zwar nicht angenehm aber ich hatte schon viel,viel schlimmere Zeiten,da waren die Finger so schlimm geschwollen und schmerzhaft, das das Wickeln meiner Tochter fast unerträglich war.Jetzt nehme ich ab und zu mal Ibuprofen, wenn ich merke das im Rücken mal wieder "was im Anzug" ist, den wenn es mich in der LWS erwischt bin ich ewig nicht zu gebrauchen!Und das mit 32 :-(

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Norbert

Hallo Bärbel & Co.

Ich nehme seit ja 8 Jahren Fumaderm in wechselnden Dosierungen. Meist 2-3 an Tag. Damit komm ich ganz gut über die Runden. Jetzt im Herbst ist es wieder ein wenig schlimmer. Also Dosis etwas rauf. Man merkt mit der Zeit, wann man mehr braucht.

Azulfidine habe ich am Anfang meiner PSO auch verordnet bekommmen. Hat bei mir aber rein gar nix bewirkt. Nur die doppelte Tageshöchtdosis an Diclofenac-Natrium hat mich damals noch kriechen lassen.(***schauder****)

Ich bin ja so froh, dass es Fumaderm gibt. Mir hilfts.

Liebe Grüße, Norbert

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baerbel

Hallo,

ich nehm seit 1 Jahr Azulfidine. Nach ca. 1 Monat war ich schmerzfrei- für ca. 8 Monaten. War einfach toll. Aber dann haben die Schmerzen wieder angefangen. Allerdings habe ich keine Schwellungen an einzelnen Gelenken sondern eher Schmerzen überall -wie schon gesagt wie Muskelkater. Und da nehm ich dann auch Ibuprofen wenns besonders schlimm ist. So wie heute z.B.:-((

Viele Grüße

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Paul

Hallo.

Bei mir wurde Psoriasis-Arthritis vor ca. 4 Wochen diagnostiziert. Ich habe aber schon seit ca 3 Monaten Gelnkschmerzen und seit längerem eine PSO auf der Kopfhaut.

Ich habe höllische Schmerzen in den Hüftegelenken und Füssen, so dass mir das Gehen sehr schwerfällt. Das rechte Handgelenk schmerzt auch.

Während den ersten 3 Wochen nach der Diagnose nahm ich Morgens 6mg und Abends 3mg Cortison. (Calcort von Hoechst) Leider liessen die Schmerzen nicht nach. Eine Besserung war nicht festzustellen. Daraufhin bekam ich ein anderes Cortison verschrieben: Deltacortril (7,5mg Morgens und 2.5 mg Abends). Jetzt muss ich abwarten ob der Schmerz nachlässt...

Da meine Frau und ich Nachwuchs planen, will mein Arzt mir noch keine Anti-Rheumatika verschreiben, und zwar solange nicht, bis sich Nachwuchs angekündigt hat.

Nun sitze ich zwischen zwei Stühlen, da ich kein Risiko eingehen will, aber andererseits höllische Schmerzen verspüre :-(

Hat jemand von Euch während eurer Krankheit Kinder bekommen? Könnem Anti-Rheumatika wirklich das Erbgut verändern? Kann mir bitte jemand einen Tipp geben? Kennt jemand ein Schmertzmittel welches mir den Schmerz nimmt und kein Risiko für das Erbgut bereitet?

Tschuess, Paul

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Geika

Hallo,

ich habe von Susan den Tip bekommen mal Celebrex zu nehmen gegen die Schmerzen und ich muß sagen ich bin sehr gut zufrieden, habe kaum noch Schmerzen wobei ich letzte Woche noch Schwierigkeiten beim laufen hatte. Also ich kann das Schmerzmittel nur empfehlen.

MfG

Kathrin

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Laura

Hallo Geika :-)

kannst Du mir bitte sagen, welcher Wirkstoff in diesem Medikament ist (Voltaren??? Ibuprofen???...) und ist dieses Medikament verschreibungspflichtig?

Vielen Dank schonmal und viele Grüße Laura

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Geika

Hallo Laura,

ja da ist verschreibungspflichtig und der wirkstoff ist celecoxib. Gehe einfach hin zum doc und lass es dir verschreiben.

MfG

Kathrin

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    • Yellowbird
      By Yellowbird
      Hallo Zusammen,
      ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt...
      Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt!
      In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt.
      Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist.
      Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist.
      Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich  Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt...
      Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte.
      Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-))
      Viele Grüße, eure Claudia
    • Junglebrotha
      By Junglebrotha
      Hallo zusammen,
      ich hätte eine Frage bezüglich der Psoriasis Arthritis: kann hier auch wie bei einer rheumatoiden bzw. infektreaktiven Arthritis erhöhte Temperatur (zwischen 37.5 und 38) vorkommen?
      Hintergrund: Ich habe Psoriasis seit ca. 2006, Salben und Tinkturen - Bestrahlung etc. half alles nix. 2008 bekam ich Fumaderm und die PSO war komplett weg. Leider gingen meine Blutwerte extrem in den Keller, so dass ich 2009 wieder absetzen musste. Hatte aber bis Herbst 2010 Ruhe und dann kam alles wieder. Zuerst nur am Schienbein und dann breitete es sich zusehends aus.
      Vergangenen Dezember fingen plötzlich Rückenschmerzen auf der linken Seite bei den unteren Rippen und am linken Sitzknochen an. Beim Aufstehen und bei Bewegung wurde es besser, konnte aber keine Nacht mehr durchschlafen, da ich bei jeder Drehung Schmerzen hatte. Dachte zunächst an die Matratze, schlief dann aufgrund einer Kurzreise 3 Tage in einem Hotel, da wurde es aber auch nicht besser - eher im Gegenteil. Also ging erstmal zu einem Orthopäden, der nix finden konnte und meinte das könne alles sein, vielleicht sogar der Anfang vom Ende... Bin dann zur Hausärztin, die mich zum Röntgen schickte und mir Schmerzmittel verschrieb. Röntgenbilder der Brustwirbelsäule zeigten keine Veränderung, Halswirbelsäule liegt eine Streckung vor... ich solle mal zum MRT. Bin dann zwischenzeitlich zur Massage, der Masseur vermutete eine Verpannung und es wurde tatsächlich ein wenig besser. Zwischenzeitlich gab meine Schuppi vollgas (z.B. hatte ich im Januar noch keine Stelle am Kopf - Ende Februar war die Kopfhaut fast komplett zu so dass ich mir mittlerweile die Haare wieder auf 5mm abrasiert habe in der Hoffnung, dass Luft und Sonne die Situation verbessern). Also fing ich an selber zu recherchieren und kam auf den entzündlichen Rückenschmerz. Und dann, aus heiterem Himmel bekam ich Ende Februar eine Gürtelrose!!! Brustbereich UND Hüfte UND Armansatz/Achsel... das waren die übelsten Schmerzen, ich wurde zu einem Neurologen geschickt, der mir Virustatika und Ibuprofen aufschrieb. Den ganzen März war ich krank geschrieben. Meine Rückenschmerzen waren zwar weg (aber ich denke sie wurden nur durch den Schmerz der Gürtelrose überlagert) aber kaum wurde die Gürtelrose besser, war der Rückenschmerz wieder da - aber nicht mehr so heftig. Allerdings tat mir auf einmal der 2. Zeh am linken Fuß und der Ballen darunter extrem weh dass das Laufen schwer fiel. Der Neurologe meinte vermutlich PSA und überwies mich zum Dermathologen bzw. Rheumatologen. Nun ist es hier nicht so leicht einen Termin beim Rheumatologen zu ergattern (fühester Termin bei einem Rheumatologen, der einen Kassenvertrag hat: 31 Juli - der empfohlene Rheumatologe: Anfang Dezember). Hab mir daher jetzt für den 2.Mai einen Termin bei einem Wahlarzt geholt, den ich dann selber zahlen muss aber ich kann morgens kaum die Treppe runterlaufen wenn ich keine Schmerzmittel einwerfe und das ist ja auch keine Dauerlösung.
      Vor ein paar Tagen war ich beim Dermathologen, der meinte auch wahrscheinlich PSA und hat mir MTX verschrieben, allerdings soll ich noch vorher die Meinung des Rheumatologen abwarten. Blut wurde mir abgenommen, Ergebnisse kann ich demnächst abholen und soll diese dann mitnehmen.
      Nehme momentan Magenschutz und 2-3 Ibuprofen 400 am Tag gegen sie Schmerzen. Seit ein par Tagen kam die erhöhte Temperatur hinzu, die mich verunsichert, weil ich hierzu nichts im Netz finde bei PSA, nur bei andern Arthritisformen.
      Daher meine Frage: kennt das jemand von euch? Nicht dass ich irgendwas ausbrüte, was durch das Ibuprofen unterdrückt wird und dann plötzlich unter MTX noch schlimmer wird. Danke schon einmal vorab für die Hilfe!
    • MG1974
      By MG1974
      Hallo an alle, 
      bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. 
      Mein Name ist Mario G. komme ursprünglich aus Kroatien bin seit 1995 in der BRD und lebe (gerne) in Frankurt am Main. Bin 1974 geboren.
      Zu meiner Krankheit : mit 27 habe ich das erste mal Psoriasis bekommen bzw. ist das erste mal die Psoriasis ausgebrochen. Zuerst an Ellenbogen, danach die Knie und mein Kopf wurden befallen. Behandelt habe ich dies mit Kortison an Knie und Ellenbogen u. am Kopf hatt sich eine Glatze bei mir als die Lösung behauptet. Sobald ich die Haare ein wenig wachsen lasse kehrt auch das Plaque zurück. Wenn ich mir dan wieder eine Glatze  schneide, verschwindet es wieder am nächsten Tag? Würde gerne wissen ob jemand die selbe Erfahrung gemacht hat? Da ich meinen behandelnden Arzt darauf angesprochen habe und mir gesagt wurde da wäre keine Verbindung. Nun ja aber bei mir verhält es sich so. 
      Bis zum Jahr 2012 konnte ich mehr oder weniger damit gut leben. Im Jahr 2012 ist dann einiges privat passiert und dies hat sich wohl auf meinen allgemein Zustand ausgewirkt. Innerhalb 3-4 Monate hatte ich einen ganz Körper Befall von min 30% Körper Fläche. Und als ob dies nicht genug wäre könnte ich mich innerhalb weniger Tage kaum noch bewegen. Mein Hals und Nacken sowie die Gliedmaße wurden steif und ich kam aus eigener Kraft nicht mehr aus meinem Bett. Meine Frau fuhr mich zu meinem Haut Arzt der mich sofort in die Dermatologie in der Frankfurter UNI einweisen lies. Dort wurde festgestellt das ich zu den 30% der glücklichen zähle die zu der  Psoriasis auch die Arthrose bekommen. In meinem kleinen Zeh hat sich der Knochen Komplet aufgelöst. Nach 1 Monat Aufenthalt in der Dermatologie wurde das Problem mit der Haut sehr gut in den Griff bekommen. Da aber die Arthrose so schlimm ausgefallen ist bekam ich die Möglichkeit an einer Studien Medizin Teil zu nehmen. Diese Chance ergriff ich auch dankend. 
      Mit MTX und Golimumab von Simponie wurde meine Psoriasisarthritis sehr gut in Griff bekommen und ich hatte bis vor 1 Woche so gut wie keine Beschwerden. Ich ging meiner Arbeit, Sport etc nach und wollte mich nicht so ganz mit der Krankheit auseinander setzen bzw. ich war noch nicht bereit dazu. Jetzt bin ich es aber und würde gerne von euch wissen ob es Leidens Genossen im Raum Frankfurt gibt und auch eventuell eine Selbsthilfe Gruppe.  Gerne würde ich von euch erfahren ob ihr Verbesserungen durch die Umstellung von Essen erfahren durftet. Wie ihr da verfahren seit?
      Was mich am meisten interessiert ist wie lange bei euch die morgen Steifheit anhält und ob ihr euch auch am Ende des Tages Kraftlos und Energielos fühlt und was ihr dagegen unternimmt.  
      Und noch vieles mehr. Ich schätze mal für Anfang will ich mehr als genug wissen. Würde mich über jede Antwort freuen. 
      Grüße Mario
      PS sry für die Rechtschreibe Fehler habe in BRD keine Schule besucht.      
       
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