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Enbrel

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Moin,moin

Ich war heute in HH-Eppendorf und mir wurde enbrel verschrieben.

Ich habe 2jahre MTX genommen was ich sehr gut vertragen habe aber die Wirkung leider nach gelassen hat. Darauf hin wurde es abgesetzt. Da die Bestrahlungen nicht anschlagen hat man sich dafür entschieden. Ich arbeite in einer Bäckerei was ich jetzt wohl ersteinmal knicken kann da ich es auch an den Händen habe. Achja,ich bin seit 20 jahren ein Schuppi. Mein problem ist das ich die Wirkungen von dem neuen Medikament nicht kenne. Die Ärzte meinen das es eine super Wirkung hat und ich mir keine sorgen machen solle.MTX wäre viel gefährlicher da es auf die Inneren Organe geht, was das enbrel nicht macht. Man hätte nur ein höheres Risiko Infekte zu bekommen.

Ich freue mich jetzt schon auf eure antworten und sage schon mal Danke.

Noch was, vor MTX war ich jedes Jahr in Bad Bentheim was ich super fand aber mit meiner heutigen Arbeit nicht mehr vertretbar ist.

Lg die traumfrau (christine)

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VanNelle

Hallo Traumfrau,

Ich seh das genau so wie deine Ärzte.

Großartig ne andere Möglichkeit hast du eh nicht.

Einfach versuchen. Über Enbrel kann ich wenig sagen da ich selber

Humira nehme. Letztendlich sind die Biologicals sich so ziemlich ähnlich.

Wenn Enbrel bei dir anschlägt wird wohl der einzigste Nachteil sein, das du nicht mehr

so oft nach Bad Bentheim kommst.

Genau wie bei mir - was ich aber gerne verschmerzen kann. :D

Viel Erfolg

Wolle

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dicke56

Hallo Traumfrau

Ich bin seid 10 Jahren ein Schuppi und habe schon eine Menge ausprobiert...

Spritze mir seid Okt 2010 Enbrel.Hatte den ganzen Körper voll und habe nur

noch mit den Füßen und Händen ein Problem.Habe immer ein mal die Woche

50mg gespritzt und jetzt 2 mal die Woche 50mg und hoffe das es was bringt.

Bin mit Enbrel zufrieden und bin alle 2 Wochen beim Hautarzt und alle 3 Monate

in der Uni Düsseldorf.Bin also gut betreut denn das ist sehr wichtig.

Also viel Erfolg mit Enbrel Lg Dicke56

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harryBonn

Hallo,

also wenn du keine Pso Athritis hast,würde ich keine Biologicals nehmen.Das Problem ist,das man nur 10 Jahre Erfahrungswerte mit dem Medikament hat.

Ob bei einer Langzeitbehandlung Krebs oder Tumore entstehen können,kann dir heute kein Arzt sagen.

Was sehr effektiv ist,ist eine Bestrahlung mit einem 311 Bestrahlungsgerät (gibts bei uns allerdings nur in der Uniklinik) und du musstest monatelang, jeden tag zur Bestrahlung.

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Hans1000

Hallo,

Hallo,

also wenn du keine Pso Athritis hast,würde ich keine Biologicals nehmen.Das Problem ist,das man nur 10 Jahre Erfahrungswerte mit dem Medikament hat.

Ob bei einer Langzeitbehandlung Krebs oder Tumore entstehen können,kann dir heute kein Arzt sagen.

Was sehr effektiv ist,ist eine Bestrahlung mit einem 311 Bestrahlungsgerät (gibts bei uns allerdings nur in der Uniklinik) und du musstest monatelang, jeden tag zur Bestrahlung.

Leider ist es aber auch so, daß die UV-Bestrahlung bei vielen nicht zufriedenstellend anschlägt, insbesonders, wenn es es um mittel- und schwere Fälle geht. Besser ist da natürlich UV-Bestrahlung in Verbindung mit Salz oder Dithranol, was beides aber zeitaufwendig ist und auch nicht dauerhaft wirkt. Von Nebenwirkungsfreiheit darf man aber bei bei der UV-Therapie nicht sprechen. Hierbei ist natürlich die schnellere Hautalerung und die Steigerung des Hautkrebsrisikos zu erwähnen.

Was die Biologika angeht, so fehlen ganz klar die Langzeiterfahrungen. Allerdings ist ein Patient nun mal immer in der Situation, das er sein Leid wenigstens mindern möchte und wenn der Leidensdruck so hoch ist, auch Risiken in Kauf zu nimmt. Was wäre eigentlich, wenn niemand ein neues Medikament anwenden wollte, weil die Langzeiterfahrungen nicht vorhanden sind ? Richtig, es gäbe dann keine Medikamente mehr. Was den Punkt des Krebs angeht, so wird Dir auch kein Arzt versprechen, daß Du vom Krebs verschont bleibst, wenn Du keine Biologika anwendest. Die Garantien, die Du verlangst, bekommst Du von niemanden. Auch sollte man auch einmal sagen, daß die Biologika nicht komplett das Immunsystem herunterfahren, sondern versuchen einzelne Botenstoffe gezielt auszuschalten. Von daher erscheint diese Medikamentengruppe von der Logik her nicht so "Schlimm" zu sein, wie z.b MTX oder Ciclosporin.

Letztlich ist es wie immer. Das ganze Leben ist ein Risiko und jeder Betroffene muß abwägen, ob er ein Medikament anwendet oder nicht. Das Mittel, das keine Nebenwirkungen hat, gibt es nicht.

Gruß Hans

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Kuno

Hallo,

leider gibt es keine Medikamente, die nicht auch ein Risiko beinhalten. Es liegt auf der Hand, dass ein Medikament, das stark wirkt, auch unerwünschte Wirkungen hat. Etwas simpel gesprochen: Ein Fahrrad beinhaltet insgesamt weniger Risiken und Gefahren als die mit einem schweren LKW oder Panzer. Das Fahrrad macht keine Straßen kaputt, kann aber auch wenig transportieren. Bei einem LKW oder Panzer sieht das ganz anders aus. Dafür gehen durch diese Fahrzeuge nach mehreren Fahrten auch Straßen kaputt.

Übrigens weiß ich von einer Kollegin, dass bei ihr Biologika nicht angeschlagen haben, dafür ging es bei ihr mit UV-Bestrahlung. Sie hatte einen schweren Verlauf einer Pustulosa. (Daraus kann man jetzt nicht den Schluss ziehen, dass es immer so ist. Hier war es aber wirklich so.)

Grüße von Kuno

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Hans1000

Hallo,

Übrigens weiß ich von einer Kollegin, dass bei ihr Biologika nicht angeschlagen haben, dafür ging es bei ihr mit UV-Bestrahlung. Sie hatte einen schweren Verlauf einer Pustulosa. (Daraus kann man jetzt nicht den Schluss ziehen, dass es immer so ist. Hier war es aber wirklich so.)

Ja, letztlich gibt es natürlich keine Wirkungsgarantie. Was die Biologika angeht, so haben wir ja auch hier im Forum Berichte, daß diese nicht anschlagen. Letztlich muß gemeinsam mit dem Arzt die "richtige" Therapie gefunden werden. Ganz wichtig dabei ist dabei natürlich auch der Arzt, der seinen Patienten entsprechend aufklärt und mögliche Ängste nimmt, denn die Informationen insbesondere im Internet können da sehr verwirrend sein.

Gruß Hans

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