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Becky Bloomwood

Angst - Aussage vom Arzt!

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Becky Bloomwood

Hallo,

seit ich gestern vom Arzt gekommen bin habe ich totale Angst...aber erst mal kurz zu meiner Geschichte.

Ich habe seit ca. 6 Jahren ein ca. 5 Markstück großes Areal auf der Kopfhaut das schuppt, juckt und auch vor allem brennt.

Vor 6 Jahren war ich damit schon mal beim Hautarzt, da hieß es es sieht nicht aus wie ne Schuppenflechte sondern eher wie ein Pilz bzw. seborrhoisches Ekzem.

Pilztest war allerdings negativ. Vor nem Jahr war ich damit noch mal da und da hieß es wieder es sei keine Psoriasis sondern eher ein Pilz oder/und seborroisches Ekzem.

Wieder Pilztest, diesmal positiv.

Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich das Ekzem aber ärztlich nicht behandeln habe lassen.

Dann war ich die Woche noch mal bei 2 Ärzten. 1 Arzt sagte es sei entweder ein Pilz und/oder seborrhoisches Ekzem. Auf die Frage ob es auch Psoriasis sein könnte sagte er es kann theoretisch schon aber meistens sei es "nur" ein Ekzem. Das Ergebnis der Pilzprobe steht da auch noch aus.

2 Arzt sagte es sei definitv Psoriasis und könne gar kein Pilz sein, da nur Kinder Pilze auf der Kopfhaut bekommen würden. Sie hat auch keine Probe der Schuppen genommen.

Sie sagte auch noch es sei keine Autoimmunerkrankung aber das Immunsystem sei ja trotzdem gestört. Sie hat mir Salycylsäure mitgegeben damit sich die Schuppen mal lösen können. Jedoch habe ich gar nicht das Gefühl dass die Schuppen so fest sitzen. Wenn ich beispielsweise Haare gewaschen ist die Stelle eigentlich nur gerötet und nicht mit Schuppen bedeckt.

Jetzt habe ich "leider" in mehreren Zeitschriften und Internet vom dem erhöhten Kresbrisiko bei Psoriasispatienten gelesen und habe die Ärzte auch beide danach gefragt.

Arzt 1 sagte das würde nicht stimmen und beziehe sich eher auf Herz-Kreislauferkrankungen.

Arzt 2 sagte das wäre richtig, aber das hieße nicht dass ich an der Stelle wo die Psoriasis ist Hautkrebs bekommen würde sondern das Krebsrisiko für den ganzen Körper sei bei Psoriasis-Patienten erhöht. Das hat mir richtig Angst gemacht da ich sowieso an einer Angststörung diesbezüglich leide.

Es wäre ganz toll und lieb wenn ihr mir dazu (falls ihr könnt) ein paar Fragen beantworten könnten. Lieben Dank schon mal.

1. Ist es richtig dass das Krebsrisiko bei Psoriasis generell erhöht ist - auch unabängig davon ob man Medikamente nimmt oder nicht?

(in der Studie stand dass man vermutet dass es an den innerlich eingenommen Medikamenten liegt und dass das Risiko für verschiedene Krebsarten im verdauungstrakt steigt)

2. Oder ist das Krebsrisiko generell erhöht wegen Störung des Immunsystems?

3. Hängt das Krebsrisiko auch von der Stärke und vom Ausmaß der Psoriasis ab? Oder ist es egal ob man nur eine kleine Stelle hat oder großflächig?

4. Eine Psoriasis kann ja auch mal für längere Zeit verschwinden (lt. Aussage Arzt). Falls das so sein sollte ist das Immunsystem dann trotzdem noch gestört (weil es ja eigentlich genetisch ist) oder ist es dann für die Zeit nicht gestört weil es ja keine Entzündung zu bekämpfen hat? Oder ist es permament in Bereitschaft zu "kämpfen"?

Ich bin ehrlich gesagt richtig fertig, aber möchte natürlich auch ehrliche Antworten.

Liebe Grüße... Becky

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Suzane

Es wäre ganz toll und lieb wenn ihr mir dazu (falls ihr könnt) ein paar Fragen beantworten könnten. Lieben Dank schon mal.

Moin Moin ;)

zu 1+2 kann ich nicht viel sagen ausser das du dir mal darüber keinen Kopf machen solltest.

Wenn dem so wäre,würden wir wahrscheinlich hier nicht so locker damit umgehen.

Ich kenne bereits eine Menge Menschen die an Krebs erkrankt und auch verstorben sind ,aber ich kann dir sagen ,nur ein geringer Teil hatte auch Pso

3. Hängt das Krebsrisiko auch von der Stärke und vom Ausmaß der Psoriasis ab? Oder ist es egal ob man nur eine kleine Stelle hat oder großflächig?

Das kann ich mir nicht vorstellen !! Und das habe ich auch noch nie vorher gehört.

Ich habe (wenn ich einen Schub habe ) es quasi am ganzen Körper und ich habe noch nie einen Arzt sagen hören ,sie sind vermehrt Krebs Risiko gefährdet.

Wenn dem so ist ,liegt es eher daran,das mein Vater ,mein Opa ,meine Tante und mein Onkel alle an Krebs gestorben sind. Sprich ich hab auch da genetisch HIER geschrien.

Oder mein Arzt würde sagen " haben sie ihrer Raucherei zu verdanken "

Aber im Leben nicht,wegen der Pso.

4. Eine Psoriasis kann ja auch mal für längere Zeit verschwinden (lt. Aussage Arzt).

Hmm...jo ist möglich.Aber eher selten

Falls das so sein sollte ist das Immunsystem dann trotzdem noch gestört (weil es ja eigentlich genetisch ist) oder ist es dann für die Zeit nicht gestört weil es ja keine Entzündung zu bekämpfen hat? Oder ist es permament in Bereitschaft zu "kämpfen"?

Wenn du eine Diese Erkrankung hast ....hast du sie immer. Sie kann mal mehr mal weniger stark auftreten.

Recht gut Vergleichbar mit MS und Morbus Crohn

Auch da gibt es Schübe. Ich kenn Personen die haben einen MS Schub gehabt. Konnten schlechter schauen...und haben Probleme mit den Händen gehabt.

MS ist diagnostiziert worden, man ist aufgeklärt worden....

und danach hat man keinen größen Schub mehr gehabt,über Jaaahre ! Die Beschwerden sind sogar verschwunden. (was aber nicht heißt ,das sie kein MS mehr haben !!)

Mein Opa hatte MS solange ich ihn kannte. Anfangs konnte er noch laufen,dann saß er im Rollstuhl ,konnte aber noch Schach spielen,malen ,alleine essen, ...

irgendwann lag er nur noch im Bett.

Ich habe ihn 19 Jahre so kennen gelernt und Er hatte MS bereits vor meiner Geburt.

Ich kann mich daran erinnern ,das er mal in einer Reha war und sich ein Zimmer mit Jemanden teilte ,der nur am Stock ging.

Mein Opa war total gefrustet...warum es Ihn sooo getroffen hat und der Andere seit Jahren soo leben kann.

Ein 1/2 Jahr später bekamen wir die Nachricht...das sein Zimmernachbar verstorben ist.

Was ich dir damit sagen will....Es ist absoluter Blödsinn dich verrückt zu machen,was du mal bekommen kannst,wie schlimm es mal bei dir wird.

Ich hab Nachbarn,die haben seit ewigen Zeiten Pso und du siehst es quasi nicht.

Ich bin ehrlich gesagt richtig fertig, aber möchte natürlich auch ehrliche Antworten.

Liebe Grüße... Becky

Da gibt es keine Veranlassung zu !!! Pso ist nicht toll :( aber man kann damit leben !!

Ich würde mir erst einmal einen fähigen Arzt suchen ,der eine ordentliche Diagnose stellt und dich nicht total verunsichert.

Wenn du dann sicher weißt das du Pso hast,dann informier dich hier. Ausführlichere Antworten wirst du in keiner Arztpraxis bekommen.

Mach dich nicht verrückt !!!

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Guest

3. Hängt das Krebsrisiko auch von der Stärke und vom Ausmaß der Psoriasis ab? Oder ist es egal ob man nur eine kleine Stelle hat oder großflächig?

Keine Panik, aber ........

Schau mal nur z.B.hier klick und hier.

Es gibt noch etliche andere Quellen und auch Wehwechen bei starker Psoausprägung.

Nicht zu vergessen die erhöhten Risiken durch Bestrahlung u.o. Medis.

Gruß

siegfried

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Becky Bloomwood

Danke euch erst mal. Vom dem Hautkrebsrisiko und Herz-Kreislaufrisiko habe ich auch gehört.

Jedoch stand in der Studie dass der Magen- und Darmebreich krebsgefährdet sei und auch die Ärztin sagte es bezieht sich auf den ganzen Körper.

Man weiß auch einfach nicht was man glauben kann und soll...:(

Habe halt Angst dass aufgrund des gestörten Immunsystems böse Zellen generell mehr Chancen haben sich zu bilden :mellow:

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sonnenblume80

Keine Panik, aber ........

Schau mal nur z.B.hier klick und hier.

Gruß

siegfried

@ Sigfried, hast du dir die Kommis dazu durchgelesen??

Die sind weniger beängstigen wie der Bericht, bitte beim nächsten mal auch darauf hinweisen. denn ich glaube das Becky schon Panik und Verunsicherung genug hat.

Edited by sonnenblume80

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Guest

Habe halt Angst dass aufgrund des gestörten Immunsystems böse Zellen generell mehr Chancen haben sich zu bilden :mellow:

Diese "bösen Zellen" können dir auch ohne Pso das Leben zur Hölle machen.

beim nächsten mal auch darauf hinweisen

Wieso beim nächsten Mal?

Prioritätenliste abgearbeitet? Denn siegfried schrieb zu Beginn:

Keine Panik,

Egal was für Wehwechen man hat; ist der Leidensdruck stark genug, fragt man erst in zweiter Instanz nach bösen Zellen u.o. Nebenwirkungen durch Therapie.

Ich für mich, ich möchte lieber ein paar Jahre weniger auf'n Buckel haben, dafür aber lebenswert. Dies muss jeder für sich entscheiden.

Im Grundsatz stelle ich zwar auch folgende Maxilforderung:

"lieber gesund und reich, als arm und krank", in der Realität müssen wohl aber immer Abstriche gemacht werden? ;)

Gruß

siegfried

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psyed

Der beitrag ist zwar schon älter aber ich schreibe td mal :-D

ich hab haar genau das selbe problem habe auch eine angsstörung und vor kurzem erst erfahren fas ich gefährdeter bin an schlimmen.sachen zu erkranken oder gar zu versterben .... Nimmt mich ganz schon mit der mist :'(

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Waldfee

Hallo psyed,

wer hat Dir denn so einen Floh ins Ohr gesetzt mit der Gefährdung zum Erkranken und gar Versterben. Gibt es dazu einen reellen Hintergrund? Ich finde es nicht gut, Deine Angstprobleme damit zu erhöhen. Laß Dich bitte nicht verrückt machen!

Ich weiß als Krebspatient, daß ich nicht an dieser Krankheit sterben muß, nur weil es Statistiken es so meinen. In meiner Selbsthilfegruppe sind in 20 Jahren gerade mal 3 Leute verstorben, die eine an Demenz, die Zweite an einer Operation und die Dritte am Alter, also k e i n e am Krebs. Durch Aufklärung und Durchführung moderner Behandlungsmethoden wurde dies erreicht. Natürlich begleiten einem die Nebenwirkungen der ehemaligen Behandlungen ein Leben lang, aber solls? Ändern kann man es eh nicht. Und durch erlernte Enstspannungstechniken, durch viel Gespräche, viele Unternehmungen in der Gruppe und viel Spaß/Lachen sind wir der Angst und der Depression begegnet. Mit Aufklärung, Vorsorge und Fürsorge kann manche Angst genommen werden. Du brauchst jemand, der Dich mit Deinen Ängsten ernst nimmt , Dir beisteht und Dich mal in die Arme nimmt. Für Dich wäre vielleicht eine Selbsthilfegruppe hilfreich? Nochmal: PSO und PSA sind keine lebensbedrohlichen Krankheiten! Also Kopf hoch. Ich wünsche Dir alles Gute. LG Waldfee

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Donna

Hallo psyed

Das man an PSA PSO sterben kann ist mir neu.Ich kenne Leute mit PSO die 30 Jahre und länger

damit Leben.Ich hab die PSO die 15 Jahren und die PSA fast 9 Jahre.

Die Krankheit ist sicherlich für keinen von uns schön aber sie ist nicht Lebensbedrohlich.

Wie Waldfee schon schreibt ist es vielleicht gut wenn du dir eine Selbsthilfegruppe suchen würdest.

Vielleicht würde dir ein Psychologe gut tun der mit dir darüber spricht.

Das ist aber deine Entscheidung.Auch ich wünsch dir alles gute

Gruss Donna

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Claudia

Hallo psyed,

Du meinst, wegen der Angststörung hast Du ein höheres Risiko, früher zu sterben – oder? Gut ist, dass Du Dir dessen schon mal bewusst bist. Dann kannst Du so viel wie möglich und wie nötig dagegen tun. Irgendein Arzt muss die Angststörung ja bei Dir diagnostiziert haben. Kannst Du mit ihm auch über die Angst, früher zu sterben, sprechen?

 

Und zur Psoriasis: Nun stirbt man in aller Regel nicht an der Schuppenflechte, sondern mit der Schuppenflechte. Aber für eine schwere (Betonung: schwere!!!) Psoriasis gibt es schon Zahlen, dass dann die Lebenszeit verkürzt sein kann – wegen der ständigen Entzündungen, wegen des ständigen Kampfes des Körpers dagegen, wegen "Begleiterkrankungen". Da nutzt es nichts, das kleinzureden. Aber man kann der Gefahr frech ins Gesicht gucken :) und alles tun, um das alles im Zaum zu halten. Klar, wenn sich die Psoriasis grad mal wieder richtig austobt, ist das sehr, sehr schwer, das weiß ich auch.

 

psyed, wie geht es denn bei Dir weiter?

  • Upvote 4

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Bibi

hallo, psyed -

 

ich möchte aus meiner Erfahrung einfügen, dass Angsttörungen sicherlich eine grosse Rolle spielen -

 

ein guter Dermatologe ist angesagt, bitte suche dir einen, mit dem du sprechen kannst und der nicht immer nur auf die Uhr schaut -

 

nun zu mir, ich habe seit ca. 35 Jahren PSO und nun auch noch PSA - meine Familie ist vorbelastet mit den Krankheiten, auch mit Herzinfarkt und Schlaganfall -

 

ich lebe noch und es geht mir einigermassen gut -

 

ich möchtge dir MUT machen - suche dir gute Ärzte, die dir wirklich helfen können - sowie hautmässig als auch mit der Psyche -

 

alles Gute und viel Durchhaltevermögen sendet - Bibi -

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psyed

Vielen dank fuer die vielen antworten :3 und vielen dabk fuer die lieben.und tröstenden worte!... Ich bin in behandlung aber habe leider einen hautarzt der nur auf die uhr schaut! Ich werde mich aber nach einem neuen umsuchen hab auch bald einen termin beim rheumatologen wegen verdacht auf psa *elle gelenk schmerzt und ringfinger zittert* es hat mich sehr erschrockrn das pso wohl doch mehr als eine ungefaehrliche hautkrankheit ist aber so schlimm wie krebs osses ja noch laaaange nicht und auch mit dieser krankheit leben andere gut ... Es faehlt mir halt durch die angsstoerungskacka schwer damit zu recht zu kommen aber ich habe eine liebe kleine frau die mir kraft gibt und eure worte taten au h sehr gut <3 ....ich werd mir mein leben schon fein machen egal wie lange es am ende dauert :-D schoenen abend euch noch!

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Matthias123

Ich hab beim zählen. Der Ärzte aufgehört zeit 2 Jahren bin ich jetzt bei einen Arzt angekommen der sich zeit nimmt ...Jetzt geht's auch mir besser . Also hoffe ich das du auch so Glück hast

Chakaa.......LG Matthias

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Supermom

....ich werd mir mein leben schon fein machen egal wie lange es am ende dauert :-D schoenen abend euch noch!

 

...halte Prognosen wie lange das Leben wohl dauern könnte eh für recht schwierig. Ob ich nun wegen der PSA/PSO nun drei Jahre eher die Radieschen von unten bewundere oder nicht... :blink:

 

Woher soll ich denn wissen, dass es drei Jahre mehr gewesen wären... am Ende fällt mir das berühmte Klavier auf den Kopf :angry: ... so lange das alles nach meinem 90. Geburtstag passiert ist gut :D ...eher wäre schlecht, das Jahr hat leider nur 365 Tage und ich würde gern noch so viel erleben...

 

Ach psyed, wünsche dir von Herezn ... dass du jeden Tag genießen kannst...

Wunderbar das deine kleine Frau :)  (sie ist bestimmt innerlich die Größte!) so zu dir steht... DAS ist es wert jeden Tag 24h zu genießen! :daumenhoch:

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Donna

Hallo Psyed

Das du einen Arzt hast mit dem du zurecht kommst.

Sicherlich wirst du den richtigen finden.Das ist zwar nicht immer so einfach und nervig

aber nicht aussichtslos.Ich freue mich für dich das du von deiner Frau so unterstützt wirst.

Das mit den Radieschen ist so ne Sache Supermom für die wir wohl noch Zeit haben.

Hoffe ich doch.Nun wünsche ich dir alles gute psyed und aufgeben gibts nicht.

Gruss Donna

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psyed

Danke ihr lieben :3 ... Ja meine fraui ist innerlich die größte und der beste mensch den ich kenne :) .... Langsam finde ich mich auch damit ab das man fuer manches ein erhoehtes risiko hat so ist es jetzt halt und ich werde versuchen so lange wie es geht ein schönes und "gesundes" leben zu haben! Wuensch euch einen wunderschönen sonntag <3

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Donna

Ich denke das du so auf den richtigen Weg bist . Man muss für sich selber versuchen das beste raus zurholen.

Es ist super das du so eine tolle Frau hast die dich Unterstützt.

Gruss Donna

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    • Dortmunder Jung
      By Dortmunder Jung
      Moin aus aus der Schwarzgelben Stadt Dortmund.

      Auch ich möchte schreiben wie es bei mir mit der Psoriasis anfing und was bis jetzt alles gemacht wurde.

      Angefangen hat es als Kind in der Grundschule wurde sowohl im Kindergarten wie auch in der Grundschule massiv gemobbt auch von Lehrern, da fing es auch an mit der Psoriasis. Weiß alles aus meiner Kindheit nur von meine Eltern da ich mich selber nicht mehr daran erinnern kann.
      Meine Mutter entdeckte irgendwann an meine Körper die typischen schuppigen Stellen der Psoriasis ging erst mal mit mir zum Kinderarzt dieser schickte uns zum Hautarzt dieser stellte dann Psoriasis fest. Wie  es dann weiter ging weiß ich leider nicht mehr gab jedenfalls immer verschiedene Salben Crems usw Daivopet, Salben die in der Apotheke angefertigt wurden usw. Aber eigenmdlich immer nur aufem Kopf.
      Bis zum letzten Jahr als ich immer wieder am Boden war und mich sogar umbringen wollte Angst vor so ziemlich allem hatte (bis heute kommen ab und an Angstschübe). Da fing es dann mit der Psoriasis richtig an so schlimm wie nie zuvor alles hat gejuckt weswegen ich nur noch nervös gereizt usw war alles hat genervt, der Hautarzt hat immer nur Salben verschrieben womit es zwar kurzzeitig besser wurde aber keine wirklich geholfen hat. Kurzum das wahre war es nicht, zumal ich es dann am gesamten Körper hatte der ganze Bauch, Rücken Beine  voll, auf den Armen und im Gesicht, hatte langsam keine Lust mehr auf die Cremes zumal man sich vorstellen kann wie schnell diese immer leer waren.
      Dann ende Letzen Jahres Anfang diesen Jahres kam ich auf die Idee mal nach andern Mittel gegen die Psoriasis mich schlau zu machen, ich wusste auch das es Tabletten gibt, habe mich dan damit beschäftigt, mit meinen Eltern darüber gesprochen, auch diese haben sich über MTX und Co schlau gemacht. Dann als ich mal wieder beim Hautarzt war einfach mal das Thema Tabletten angesprochen, das wollte er wohl auch da ich voll von dem Mist von Psoriasis war. Alles besprochen und Blutest gemacht, Werte nicht Ok, hatte aber auch eine Schwere Erkältung grade hinter mir. Ne Woche oder so später erneut zum Bluttest, dieses mal alles ok seitdem nehme ich Skilarence die nach nun ca Neun Wochen bei nun der vollen Dosis allmählich Wirkung zeigen. Als ich bei unserem Orthopäden war weil ich nach dem Einkaufen mit dem vollen Einkaufskorb umgeknickt und dann aufs Knie geflogen bin, und er sah wie voll ich mit Psoriasis war war er geschockt. Er wusste zwar das ich Psoriasis habe aber das es inzwischen so schlimm ist hätte er nicht gedacht, er gab mir dann noch Tipps mit Salzwasser nd Rotlicht, was auch hilft, Zumindest das Salzwasser. nun muss ich diese Woche wieder zum Bluttest und mir ne neuen Packung von den Skilarence verschreiben lassen.
      So lebe ich bis jetzt mit Psoriasis, nun juckt es noch wenn ich mich nicht eingecremt habe weil ich es z,b vergessen habe und die Stellen sind auch noch da aber schon viel blasser und  einige wenige sind auch schon wech, doch einige sind auch noch sehr rau, diese sind es dann auch die wie sau jucken. Besonders am Rücken habe ich zwei Stellen die mich in den Wahnsinn treiben mit der Juckrei. An diesen beiden Stellen hilft auch die Bodylotion nicht viel ansonsten aber ist das Jucken dann nach dem eincremen erst mal für paar Stunden wech, außer aufm Kopf und im Genitalbereich. Da weis ich aber nicht was ich gegen das Jucken machen kann.

      So jetzt geh ich aber erst mal ins Bett, dat schreiben hat dann wohl doch ein wenich länger gedauert als gedacht.
    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Hallo zusammen,
      mein Dermatologe hat mir außer Kortison leider nur diese Lichttherapie anbieten können. Ich würde gern alles tun, um gesund zu werden und ich liebe es, zu baden und ziehe das der Einschmiererei auf jeden Fall vor, aber ich bin aus zweierlei Gründen sehr skeptisch.
      1. Mein Bruder hatte bereits Hautkrebs und mein Vater ist an Krebs gestorben. Dazu sagte der Dermatologe, das spiele keine Rolle, nur wenn ich selbst schon Krebs gehabt habe, sei das relevant. Weiß mans? 
      2. Das Badewasser soll die Haut nachhaltig (?) verändern, so dass sie lichtempfindlicher wird. Daraus müsste doch ein höherer Vitamin D3-Spiegel folgen und damit verbunden wäre ich latent einen Schritt weiter in der Manie oder nicht? Also ich mein, mein Spiegel ist oft zu niedrig, ich habe schon oft Dekristol-Kapseln bekommen und die Vorstellung ist natürlich traumhaft, dauerhaft überm Strich zu sein statt drunter zu krauchen ... aber ich habe eben Sorge, dass es dann zu viel ist und ich mich dann nicht mehr unter Kontrolle habe. Wenn es nicht reversibel ist, bleibt es ja nicht bei einem Ausprobieren. Das würde dann wieder bedeuten, mehr Tabletten zu nehmen.
      Ich habe jetzt erst wenig gelesen, aber es scheint jene zu geben, bei denen die Lichttherapie super anschlägt und die hellauf begeistert sind und andere, die gegenteilige Erfahrungen machen mussten. Die Entscheidung wird mir letztendlich niemand abnehmen, das ist mir auch klar. Sobald es sich richtig anfühlt, werde ich es tun, aber vorher nicht.
      Eine Frage noch zum Verständnis: Ist die Therapie denn darauf angelegt, (jährlich?) wiederholt zu werden oder soll man einmal seine 35 Sitzungen machen und dann ist fertig?
      Woran merkt man, dass man die Therapie abbrechen sollte? Sonnenbrand hab ich schon gelesen.
    • LütteDeern
      By LütteDeern
      Mein Name ist Christin und ich habe vererbte Psoriasis.  
      Ich bin schon lange inkognito in diesem Forum unterwegs gewesen und habe mir etliche Beiträge angeschaut, durchgelesen und mich sehr oft in einer schweren Stunde wieder ermutigt gefühlt. Ich dachte also es ist an der Zeit vielleicht auch mal meine Geschichte zu teilen. Womöglich gibt es Menschen da draußen die es auch wie mir geht? Wenn ich etwas hier gelernt habe - niemand ist mit Psoriasis alleine!
      Zu mir und meiner Schuppenflechte:
      Mit Anfang 20 hat es auf der Kopfhaut schleichend angefangen, da war immer so eine Stelle die gejuckt hat und nervig war. Ein wenig am Kopf kratzen und es war gut. Nicht gut war, dass diese Stelle irgendwie immer größer wurde und sich langsam immer mehr in mein Leben einschlich und es sich gemütlich machte! Von dem "hin und wieder kratzen" kam ich schnell zu einem "verdammte Axt, wie das juckt!". Natürlich blieb es dann auch nicht bei dieser einen Stelle, es gesellten sich munter immer mehr dazu, die alle nur das Ziel hatten mich in den Wahnsinn zu treiben. Ich weiß nicht ob andere hier das auch kennen? Juckreiz zu ignorieren ist verdammt schwer und erfordert Disziplin, denn das Kratzen an den Stellen macht es absolut nicht besser. Doch wenn man denkt die eine Stelle gibt endlich ruhe - fängt eine andere Stelle an zu jucken. Ich hab irgendwann die Disziplin, Disziplin sein lassen und nach Herzenslust gekratzt - mit der Folge dass ich nicht nur Schuppen unter den Fingernägeln hatte sondern irgendwann auch Blut. Spätestens beim nächsten Mal Haare waschen hat sich diese Aktion 10fach gerächt! Es tat wahnsinnig weh, das Shampoo an den offenen Stellen zu haben. Denn schließlich dachte ich, ich hab nur Schuppen und ein entsprechendes Schuppenshampoo besorgt. Meiner Familie blieb das auch nicht verborgen, wie sehr ich mich am Kopf kratzte, sobald ich zu besonderen Anlässen da war. Meine Schwester kam dann auf mich zu und erzählte mir sie hat auch das Problem und der Arzt hat Psoriasis diagnostiziert bei ihr. Oma hätte das auch in dem Alter bekommen... Vererbungslehre hab ich schon in der Schule verstanden! Wie es scheint hat meine Oma uns alle etwas geschenkt und wer weiß ob Uroma das auch schon hatte? In meiner Familie ist bekannt:
      Oma: Psoriasis Kopf  und mit dem Alter auch Körper immer mehr (seit dem sie 20 Jahre alt ist), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) = beides bekannt als Autoimmun. 
      Tante: Psoriasis arthritis (seit Anfang 50)
      Tante: noch nichts bekannt
      Vater: Vitiligo
      Schwester: Psoriasis Kopf (1 Stelle)
      Ich: Psoriasis Kopf (unzählige Stellen), Vitiligo am Körper verbreitet
      Der Weg zum Hautarzt blieb mir nicht erspart und ich hoffte man könnte mir helfen. Ich schätze nur, da hatte ich zu viele Ambitionen? Als ich beim Hautarzt war, befand ich mich grade in einer Phase wo keine offensichtliche und charakteristische Schuppung der Haut zu erkennen war. Die Krönung war, als ich meine Symptome geschildert hatte und er mich grade heraus fragte: "Haben sie Läuse?" Ich kenne Läuse aus meiner Kindheit, die sind das bestimmt nicht! Aber wirklich gesucht hatte er auch nicht, der Blick unter die dichten Haare war eine Angelegenheit von wenigen Sekunden. Mein ehemaliger Hautarzt riet mir es doch mal mit Totenmeer Shampoo zu probieren, mein Haut sieht sehr gereizt aus.
      Unnötig zu erwähnen dass ich mich nicht ernst genommen gefühlt hab von dem Arzt? Leider würde es nicht der letzte Arzt bleiben der mich nicht ernst nehmen wird... (und das ist eigentlich das traurige daran) Ich wurde nach 10 Minuten wieder nach Hause geschickt, aber ich sollte mich melden wenn es schlimmer wird. Ich war nach drei Monaten wieder da. Ich beweise bei Anwendungen einen langen Atem, immerhin wollte ich der Behandlung eine Chance geben. Ich hab in der Zeit eine neue prominente Stelle über dem linken Ohr bekommen, die doppelt so groß wie eine 2 Euromünze war. Die Schuppen rieselten munter und ich verzweifelte mehr. Endlich sah er das Problem, aber so richtig eine Lösung wusste er nicht. Trotzdem bekam ich zum ersten Mal eine Cortisonlösung für die Kopfhaut. (ich glaub es war Dexa Loszog mono Lösung, aber das ist schon 5 Jahre her...) Der Erfolg damit war beschaulich, der Juckreiz wurde für einen Moment gestillt, aber die Plaques blieben leider erhalten.
      Zeit den Hautarzt zu wechseln. Zeit für eine zweite Meinung! Zeit endlich etwas zu Bewirken - ich hoffte es zumindest. Bei der nächsten Hautärztin traf ich auf menschlicher Seite endlich mal auf Verständnis. Sie verschrieb mir aber Loyon, Dermatop und Selsun zur Anwendung. Wie immer gab ich den Mitteln Zeit zu wirken, etwas zu bewirken! Irgendwas... aber es stellte sich keine Verbesserung ein und ich begann zu resignieren. Vielleicht muss ich damit leben? Vielleicht kann man mir nicht helfen? Vielleicht gibt es kein gutes Mittel für mich? Meine Schwester sagte mir, sie bekommt eine Creme in der Apotheke zusammen gemixt für ihre Psoriasis. Was hatte ich zu verlieren? Ich probierte auch ihren Mix und es war dasselbe Ergebnis. Meine Schuppenflechte schien es nicht die Bohne zu interessieren womit ich ihr zu Leibe rückte, sie dankte es mir indem sie einfach noch mehr Plaques ausbildete. 
      Im Sommer 2015 bekam ich eine rezidivierende Mandelentzündung, mit anderen Worten: egal wie viel, wie lange und oft ich Antibiotika schluckte und die Symptome verschwanden - sie kehrte doch zurück. Es resultierte in der Entfernung der Mandeln. Warum ich das erzähle? Spannender Weise war in der Zeit meine Schuppenflechte total nebensächlich geworden! Der Hals tut so weh, dass Essen und Trinken keine Option mehr ist, das Immunsystem muss sich massiv um einen anderen Problemherd bemühen. Ich glaube schlicht: es hatte gar keine große Wahl meine eigene Haut weiter zu attackieren! Sicherlich hin und wieder war da noch was.. ein Jucken und ein Kratzen, aber es dominierte nicht mehr meinen Tag... zum Herbst hin kam die Schuppenflechte mit Anlauf dann wieder zurück und gipfelte Weihnachten in einem Ausfall von meiner Seite.
      Da hatte ich zum ersten Mal einen Zusammenbruch wegen meiner Schuppenflechte. Meine Mutter nörgelte an mir herum ich soll das kratzen lassen und überhaupt die Schuppen sind überall. Meine andere Oma Schlug in dieselbe Kerbe... das Sahnehäubchen war dann der Vergleich mit meiner Schwester, bei der es doch auch nicht so schlimm ist. Der Moment der das berühmte Fass zum Überlaufen brachte. Ich hab sie irgendwann angeschnauzt, dass sie mir nicht sagen müssen was ich tun oder lassen soll, ich weiß es selbst doch auch. Es juckt nur fürchterlich und ich kann das nicht ignorieren. Ich kann nicht mehr, nichts hilft! Meine Schwester hat eine miese kleine Stelle auf dem Hinterkopf. Ich kann meine Stellen gar nicht zählen weil ich sie zum großen Teil nicht sehe und nur ungefähr fühle wo sie sind! Sie sollen aufhören mir sagen was ich besser machen soll oder sein lass und endlich mal Verständnis zeigen und Toleranz und mich so nehmen wie ich im Moment bin! 
      Weihnachten war gelaufen... Ich bin zurückgefahren und hab zum ersten Mal in meiner Wohnung geweint. Stundenlang. Meine Oma rief ein paar Tage später an und entschuldigte sich. Sie hat sich erkundigt und mit anderen gesprochen. Homöopathische Mittel gibt es doch auch, oder Olivenöl. Eine hat gesagt ihr hätte es geholfen.
      Ich war ihnen nie wirklich böse deswegen, dieses Stigma begleitet mich überall hin. Wer kennt Sie nicht? Die Blicke in der Öffentlichkeit, wenn man mal wieder automatisch genüsslich am Kopf kratzt, weil es in einem schon drin ist. Übergegangen in Fleisch und Blut und nicht mal mehr bewusst merkt, was man macht. Leute die sich wegsetzen, weil sie denken es wäre etwas Schlimmeres oder ansteckendes wie Läuse. Irritierte Blicke. Wenn man sich auszieht und kurz der erste "Schnee" fällt, weil so viele Schuppen aus dem Jackenkragen fallen. Wenn man sich auf der Arbeit kaum konzentrieren kann auf das was gesagt wird, weil der Kopf so juckt. Man schämt sich dafür. Man schämt sich schwach zu sein und es nicht in den Griff zu kriegen. Man ertappt sich immer wieder selbst dabei wie die Finger in das Haar gleiten. Man schneidet sich die Fingernägel kurz um so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Wer kennt das nicht? 

      Die Zeit der Homöopathie, der Öle und Salben... Ernährung ändern und auf Zucker verzichten. Ich habe das alles durchgemacht. Stress reduzieren - mehr Spaß am Leben. Ich habe alles probiert doch etwas blieb nach wie vor Konstant in meinem Leben. Diese verdammte Schuppenflechte... Ich arbeite an der Uni und ich habe den Betriebsarzt am Ende konsultiert. Ob er irgendjemanden kennt hier in München, einen Hautarzt der sich auf Schuppenflechte spezialisiert hat, irgendwer der mich ernst nimmt und mir endlich helfen kann.
      Er hat mich an die Hautklinik der Uni verwiesen und gesagt, dass es dort eine ganze Abteilung gibt nur für Schuppenflechte. Ärzte die sich mit nichts anderes beschäftigen. Hoffentlich alles schon mal gehört und gesehen haben und Ideen und Arzneimittel kennen die wirklich wirken. 
      Die Odyssee durch die Bürokratie der Klinik entfällt an dieser Stelle mal, trotzdem bevor man in die Abteilung kommt muss man in die normale Ambulanz. Dort traf ich auf eine junge Ärztin die mir all das nochmal verschreiben wollte, was ich schon mal bekommen hab. Am Ende gab es ein Rezept für eine Cortison Lösung und den Vermerk in die Psoriasis Abteilung zu gehen. 
      Ich war endlich dort. Nach der Schilderung all meiner Probleme empfahl mir das Rezept zu zerreißen, es würde sowieso nicht helfen. Es war wie ein Boxkampf jetzt, ich und meine Hoffnung gegen die bittere Erkenntnis. Eine Mandelentzündung kann auch im Zusammenhang mit der Schuppenflechte stehen. (1:0 für die Krankheit) Das ich auch noch zwei Autoimmunerkrankungen hab macht es nicht besser. Die können sich gegenseitig potenzieren (2:0 für die Krankheit und meine miesen Gene) Ab und zu Probleme mit den Händen? Könnte schon auf die Arthritis Form hindeuten (3:0 und damit KO für mich) In meinem Stadium und mit meiner Geschichte war ich ein Kandidat für die innere Behandlung bereits. Trotzdem wollte die Ärztin noch einen letzten Versuch wagen die Psoriasis mit äußerlichen Mitteln in den Griff zu bekommen. Sie verschrieb mit Enstilar. Wir rückten meiner Schuppenflechte also mit der großen Keule und einer kurzen Intensivbehandlung zu Leibe. Eine Woche täglich! Aber nur diese eine Woche und danach abwarten und schauen, und bitte zum Rheumatologen gehen und abklären ob ich die Arthritis Form haben könnte. Hätte, könnte, sollte... bedeutet ein anderer Arzneiplan.
      Wenn jemand mit Enstilar nicht vertraut ist? Ich glaub hier im Forum gibt es schon einige Berichte. Was mich wunderte, eigentlich ist es wohl für die Anwendung auf der Haut geeignet, nicht grade für die Kopfhaut! In diesem Produkt befindet sich Paraffine - also Wachse...  Zum Kotzen das irgendwann, irgendwie aus den Haare zu bekommen! Meine Haare litten unter der Behandlung, ich unter der Tatsache, dass ich das Zeug nicht aus dem Haar bekommen würde. Und trotzdem nach einer Woche war der Juckreiz verschwunden. Keine Flecken mehr zu sehen. Weggezaubert! 
      Sie war weg! Weg! Weg! Weg! Einen ganzen Monat lang. Warten und innehalten. Durchatmen und sich nicht mehr kratzen. Keine Schuppen mehr, sich wundern warum man sich nicht mehr kratzen muss. Schwimmen gehen, das Leben genießen und sich freuen. Die Zeit war toll, aus solchen Momenten muss man seine Energie ziehen - unbedingt! 
      Der Rückfall kam... nach einem Monat ging es schleichend wieder los. Nur ein wenig am Hinterkopf... Also das tolle Mittel wieder nutzen, wieder irgendwie das Wachs aus den Haare bekommen. (Stärke ins Haar schütteln hilft da tatsächlich wunder) Beim Rheumatologen anmelden und abklären lassen ob man Arthritis hat oder bekommen könnte. Röntgen gehen, Blut abnehmen und auf Ergebnisse warten. Schuppenflechte wieder bekämpfen. 
      Ergebnisse:
      positiver Befund der Genanalyse - eine Arthritis könnte sich entwickeln, momentan keine Anzeichen - bitte beobachten und ggf. erneut zum Rheumatologen
      neben Befund des Röntgen: Melorheostose (Wachsknochen; danke ich hab nicht genug Probleme) - beobachten, sollte keine weiteren Probleme machen
       
      Entzückend oder? Ich meine, meine Reise war lang und beschwerlich, auf einmal macht vieles Sinn was meine Familie betrifft und was mich betrifft. Doch ich bin nicht am Ende - oder am Gipfel angekommen, wie man so schön sagt. Momentan wirkt es so als sei meine Schuppenflechte resistent geworden gegen die Behandlung mit Enstilar. Es verliert seine Wirkung, die Intervalle der freien Zeit - gibt es nicht mehr. Der Juckreiz ist unmittelbar am nächsten Tag nach der Behandlung wieder da. Die Schuppenflechte hat jetzt in den letzten vier Wochen meinen Gehörgang und meine Ohrmuschel befallen. Ich muss habe mir fest vorgenommen wieder zur Hautklinik zu gehen, auch mit der Nervosität und dem unguten Gefühl jetzt wohl eine innere Behandlung beginnen zu müssen.
       
      Ich weiß, es gibt unterschiedliche Formen und Ausprägungen von der Psoriasis, jeder empfindet etwas anderes, nimmt sie anders war. Doch irgendwie leiden wir alle darunter und haben manchmal schwere, schwarze Stunden an dem nichts mehr geht. Doch ich glaube uns alle eint auch etwas! Wir alle kämpfen dagegen. Wir alle finden den Mut wieder aufzustehen und weiter zu machen, uns eben nicht die Lebensfreude und Qualität nehmen zu lassen!  Wir sind noch lange nicht am Ende angekommen, haben noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft! Es gibt neue Mittel und Produkte und ich glaube fest daran irgendwann werde auch ich mit der Ärztin etwas finden was mir hilft und mich endlich beschwerdefrei werden lässt.
       
      Ich weiß das war ein mega langer Text und wer immer sich die Zeit dafür nimmt ihn durchzulesen - danke! Danke das du an meiner Geschichte teil nimmst und vielleicht auch dich darin wiederfinden kannst. Dank das du mir zeigst, dass ich nicht alleine damit bin. Danke für das Verständnis! Danke für all die Worte hier die einen aufbauen und weiter machen lassen. Danke, dass ihr alle eure Erfahrungen hier teilt. Ihr seid toll und wundervolle Menschen 
       
      Christin aka LütteDeern
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