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Mellimaus2012

Psoriasis- Arthritis? Endlich die Lösung?

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Mellimaus2012

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin weiblich, 38 Jahre alt und momentan auf der Suche nach der Lösung meines Problems. Aber vielleicht sollte ich vorher weiter ausholen. Vor einem Jahr habe ich 25 Kilo abgenommen und dachte, dass jetzt alles besser wird. Nach kurzer Zeit bekam ich aber starke Rückenschmerzen, die in Schüben kamen und unglaublich stark waren. Ich ging zum Orthopäden, der auch Röntgen- Aufnahmen machte, aber keinen Befund geben konnte. Er überwies mich zu einer Rheumatologin und einer Neurologin. Gleichzeitig wurden Blutwerte gemacht.

Die Blutwerte waren super, der Entzündungswert ganz leicht erhöht. Rheumawerte waren unauffällig. Die Rheumatologin meinte, ich hätte eine Überbeweglichkeit und dass meine Rückenschmerzen daher rühren, dass ich jetzt weniger Gewicht auf den Rippen mit mir rumtrage, der Körper müsste sich erstmal dran gewöhnen. Gleichzeitig wurde vom Orthopäden ein Abnahme- Verbot ausgesprochen. Weiter sollte ich jetzt erstmal nicht mein Gewicht reduzieren, erstmal eine Pause machen. Aufs Schwimmen verzichten.

Nach einem halben Jahr ging es wieder und ich fing an, Sport zu treiben wie zum Beispiel Zumba. Vor zwei Wochen erwischte es mich dann aber total. Ich hatte schon gemerkt, dass ich morgens immer total verspannt irgendwie war, mein Rücken schmerzte trotz neuer Matratzen und irgendwie fühlte ich mich nicht gut. Plötzlich schwoll mein vorletzter Zeh auf doppelte Größe an, schmerzte wie verrückt, ich konnte fast nicht mehr laufen. Er war dunkelrot gefärbt, aber nicht überwärmt. Der Hausarzt meinte, es könnte eine aktivierte Arthritis sein, machte wieder Blutwerte (alles ok, nicht mal der Entzündungswert erhöht) und schickte mich zum Unfall- Chirurgen zum Röntgen. Der sagte, es wäre eine leichte Abnutzung erkennbar, aber sonst alles unauffällig. Ich bekam wegen der schlimmen Schmerzen, die auch weiterhin in Schüben kamen, eine Cortison- Spritze. Danach ging es mir 3 Tage gut, ich konnte laufen, sollte es aber nicht, sondern meinen Zeh schonen und hochlegen, mich nicht groß bewegen. Der Zeh schwoll ab und ich dachte, alles wäre überstanden. Aber nach diesen 3 Tagen ging es schlimmer los als zuvor. Ich hatte solche starken Schmerzen, dass ich das Gefühl hatte, ich möchte den Zeh abhaken. Ich kann es nicht anders beschreiben. Auch in der Nacht fand ich kaum noch Schlaf, wurde von den schweren Schmerzanfällen immer wieder aus dem Schlaf geweckt.

Ich bekam eine weitere Cortison - Spritze und der Arzt meinte, dass er mir nicht groß helfen kann derzeit. Ich muss heute nochmal zum Orthopäden, der sich den Zeh anschauen soll.

Am Wochenende habe ich dann das Netz durchstöbert und gesehen, dass es unheimlich viele Formen von Arthritis gibt. Immer wieder verwarf ich die Seiten, weil die Symptome nicht mit meinen übereinstimmten. Bis ich auf Proriasis- Arthritis stieß. Irgendwie war es, als wenn es klick machen würde.

Ich habe seid längerer Zeit einen schuppigen Knöchel am Fußgelenk. Ich hab mir dabei nicht viel gedacht, immer mal wieder vorgenommen, das mit dem Hautarzt abzuklären. Aber wie das so ist als Mutter von zwei kleinen Jungs und neben dem Beruf, Sachen die nicht wirklich belasten, schiebt man gerne beiseite. Als ich diese Stelle mit Bildern verglich, die ich im Netz fand, war da doch eine gravierende Ähnlichkeit zu sehen. Auch weitere Punkte kamen hin:

- PSA tritt zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf

- Schmerzen in den Finger- und Zehengelenken

- Schmerzen im unteren Rücken

- normale Blutwerte

....

Ich möchte dieses meinem Orthopäden heute mitteilen, ohne als Laiendoktor abgestempelt zu werden. Ich möchte ernstgenommen werden, denn bislang haben die Ärzte immer eher das Gegenteil getan und meine Schmerzen abgetan. Ich komme mir ja selber blöd vor, wenn ich sage, mir schmerzt mein Zeh. Viele sagen dann, eingewachsener Fussnagel oder ob ich mich gestoßen habe, was aber nicht der Fall ist. Diese Schmerzen kann ich schlecht mit etwas anderem vergleichen. Sie sind so intensiv, dass meine ganze Lebensqualität verloren geht.

Ich mache mir viele Gedanken, wie es weitergehen soll. Dass dieses nur der Anfang ist, es noch schlimmer wird.

Vielen Dank, wenn Ihr bis jetzt durchgehalten habt und bis zum Ende gelesen habt. Ich musste das irgendwie mal loswerden, denn ich habe das Gefühl, es kann keiner nachvollziehen, wie es mir geht und welche Schmerzen das sind.

Liebe Grüße

Mel

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Richard-Paul

HalloMellimaus,

das mit dem vorletzten Zeh (bei mir am rechten Fuß) ist mir auch am 02.02.1997 passiert. Auf der Heimfahrt von einer Messe in Köln wurde der Zeh so dick („aufgeblasen“ wie ein Ballon) unter „Höllen“-Schmerzen, dass mein Begleiter das Auto weiterfahren musste. Ich musste den Schuh ausziehen. – Über eine Woche bin ich mit Sandalen zur Arbeit gegangen. Der Zeh „glühte“ und nach ca. 2 Wochen konnte ich die gesamte Haut wie einen Fingerhut abziehen. Danach hatte ich beim Gehen viele Jahre das Gefühl, als wenn mir dieser Zeh fehlen würde. Heute merke ich nichts mehr; beim Auftreten bemerke ich gerade, dass dieser Zeh sich seitwärts bewegt. – Einen Arzt habe ich deshalb nie besucht (obwohl mir mehrere Ärzte als Kunden immer zur Verfügung standen). Alle Blutwerte sind bei mehreren „Generaluntersuchungen“ stets 100 %ig in Ordnung. – Da ich seit meiner Jugend eine Skoliose (s-förmige Seitenverschiebung der Wirbelsäule) habe, bin ich gewohnt mit Schmerzen umzugehen, wenn wieder mal ein „Hexenschuss“ mich „schief“ gehen lässt. Die Skoliose ist durch Röntgenaufnahmen belegt. Ansonsten habe ich PSO (z.Z. fast "erscheinungsfrei") + leichte Arthrose in den Fingern. Schmerztabletten nehme ich sehr, sehr selten (in 70 Jahren vielleicht 5 Stück). >> Mein Hausarzt meinte mal, dass ich keine rheumatischen Veranlagungen habe.

(P.S.: der Name „Mellimaus“ gefällt mir).

LG

Richard-Paul

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      Einen schönen Abend wünscht
      Aprilblume
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