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ninny

Hallo zusammen,

ich hatte Ende Januar 12 ne Scharlachinfektion, die bei mir nen Psoriasis pustolosa Schub ausgelöst hat!

Mein Hautarzt meinte, ich solle jetzt 4 wochen Neotigason nehmen, dann ginge die pustolosa wieder weg! Stimmt das?

Hat da jemand Erfahrung mit?

Liebe Grüsse,

Ninny

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Guest

Hallo Christa, schön mal wieder von dir zu lesen...

hm, 4 Wochen Neotigason..und es ist wieder weg?....hab ich noch nie gehört so was.

Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, daß die Tabletten so schnell wirken. Braucht doch alles immer erstmal seine Wirksamkeit.

Aber...probier es aus, vielleicht hat dein Arzt ja recht. Ich würds dir wünschen...

Sonst alles klar bei euch?...

Liebe Grüße in die Schweiz..auch an Lars....und den Sohnemann... ;)

Knuddel

Ilka

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gruenerjupiter

Hallo ninny,

Leider habe ich nur schlechte Berichte über dieses Medikament gehört und gelesen. Hier mal 2 Beispiele aus meinem Privaten Freundeskreisen.

1. Ein Kumpel von mir hatte angefangen das Medikament gegen seine Schuppenflechte zu nehmen. Nach einigen Wochen hatte er nicht nur Errektionsstöhrungen sondern auch noch starken Haarausfall. Er setze das Medikament vor einer Woche ab nun muss er abwarten ob die Haare nachwachsen.

2. Eine Freundin von mir hatte es auch mit Neotigason versucht. Sie setzte es aber schnell wieder ab da sie davon große neue Schübe bekommen hat und es sich mehr verschlechtert hat als gebessert.

Halte lieber noch mal Rücksprache zu deinem Arzt und frag ihn nach einer Alternative.

Lg

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Fuchs

gleich Neotigason?

Die Pustulosa ist zwar sehr hartnäckig und kommt wieder, sobald sie weg zu sein scheint, doch warum mit nem Hammer den Hut anziehen? Einen Sack voller Nebenwirkungen erscheint mir im Tausch für eventuelle Wirksamkeit als vorschnelle Entscheidung des Hautarztes. Sprich noch mal mit ihm.

Es nützt dir nicht viel, wenn ich dir erkläre, wie ich meine Pustulosa behandle, wenn diese auf Handflächen und Fußsohlen Unfug treibt, denn ich gehe jetzt alternativ und auch etwas gewöhnungsbedürfig vor. ist nix für Jeden.

Ich mache mir eine Lapachotinktur (die südmerikanische Baumrinde 6 Wochen in 40 % Alohol - Brauner oder Weißer einweichen und dann abseihen, in dunkler Flasche ein Jahr verwendbar) -Kompresse, belasse sie eine Std.Alle Bakterien und Viren sind erst mal gekillt. Es brennt höllisch. Reibe dann gelöste Schuppen mit auf der Hand angefeuchtetem Meersalz ab, spüle lauwarm nach. Das Meersalz wirkt trotzdem noch. Deswegen wird erst nach einer Std. Panthenol aufgetragen oder Harnstoffhaltige Crems.

Großflächige Pustulosa auf dem Körper würde ich aber nicht mehr alternativ behandeln. Aber bei Neotigason geht mir trotzdem der Hut hoch

Lies mal hier: http://www.diagnosia.com/de/medikament/neotigason-25

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ninny

Hallo nochmals,

Danke für euere die Antworten...

Mittlereweile war ich wieder beim Hautarzt, der nun meinte, es sei doch keine Pustolosa, sondern eine "kleinflächige" vulgaris und ich soll das Neotigason nicht mehr nehmen, da es seiner Meinung nach nicht den gewünschten Effekt erzielt hat! Ausserdem habe ich bisschen aufs Neotigason reagiert, mit Ekzem etc :wacko: jetzt soll ich wieder mit Diprolensalbe schmieren; weiss auch nicht, was ich davon halten soll!! Eigenartig...

Gruss aus der Schweiz,

ninny

PS @ toscana: Liebe Grüsse in die Heimat! ;)

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    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Zappi
      By Zappi
      Hallo ihr Lieben,
      ich habe seit etwa 9 Jahren Psoriasis Pustulosa an den Fußsohlen und habe glaub schon alle Salben, Cremes und Bäder durch, die so empfohlen oder nicht empfohlen werden :-( Nichts half auf Dauer. Gegen Tabletten oder Spritzen wehre ich mich noch, obwohl meine Toleranz- und Schmerzgrenze langsam erreicht ist. Gerade jetzt im Sommer blühen die Pusteln um die Wette mit den Blumen :-( Aktuell habe ich einen Schub, der mit kleinen tageweisen Unterbrechungen, nun schon seit Februar anhält. Nun meinte mein HA, wir sollten die Iontophrese (Interferenzstrom in Leitungswasser) ausprobieren. Hat irgendjemand von Euch das schon gemacht und kann mir seine/ihre Erfahrung schreiben? Ansonsten wünsche ich uns allen, das wir bald von diesem Albtraum aufwachen und eine Haut haben, die schön, glatt, schuppen- und pustelfrei ist :-)
    • AlCox111
      By AlCox111
      Hallo zusammen 🙂
      Ich leide seit 5 jahren an der Psoriasis an Füßen und Händen. Seit einem Jahr hatte ich die Geschichte mit regelmäßigem Eincremen, Salzbädern und gesunder Ernährung ganz gut im Griff. Nun ist es aber wieder schlimmer geworden, sodass meine rechte Hand schon seit mehreren Wochen stark juckt und schmerzt. Es bilden sich immer neue Bläschen und einige Stellen liegen durch die permanente Schuppung offen.
      Woran genau die Verschlimmerung liegt, kann ich nicht festmachen. Ich vermute allerdings, dass die Umstellung meines Alltags und die pschische Belastung durch den Verlust meiner Arbeitsstelle (bedingt durch Corona).
      Nun zu meiner Frage:
      habt ihr Erfahrungen mit dem hier freierhältlichen CBD Öl? In einigen Berichten habe ich davon gelesen und frage mich nun, ob es eine Linderung bedeuten könnte. Leider kenne ich mich nicht sonderlich gut damit aus, weder mit der Dosierung noch imt der Art der Verwendung (innerlich oder äußerlich?), vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrungen gemacht? Würde mich freuen von euch zu lesen! ☺️
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