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Claudia

Vitamin D und Psoriasis

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Claudia

Hallo Ihr,

morgen höre ich in unserer Berliner Selbsthilfegruppe einen Vortrag über Vitamin D und seine Bedeutung für den Psoriatiker. Dabei geht es nicht so sehr um die Vitamin-D-Salben etc., sondern um Vitamin D im Allgemeinen.

Hat jemand eine Frage, die ich mitnehmen kann? Die Antwort schreibe ich dann hier hinein.

Viele Grüße

Claudia

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vinbergssnäcka

Hallo Claudia,

mich würde interessieren ob es, in Bezug auf die Wirkung, einen Unterschied gibt zwischen dem Vitamin D, das man selber generiert (durch Sonne)und dem, welches man mit der Nahrung oder mit Nahrungsergänzung aufnimmt.

Weiterhin, ob es da in Bezug auf Nahrung und Nahrungsergänzung wiederum eine Rolle spielt woher das Vitamin D stammt.

Und natürlich wieviel Vitamin D man aufnehmen sollte(PsA und PSOler), vor allem im Winter.

lieben Gruss

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Kuno

Hallo Claudia,

es würde mich ja doch sehr interessieren, was das Resümee des Vortrags ist. Zum einen spielt ja die Auswirkung auf den Kalziumstoffwechsel eine Rolle, zum anderen wäre es spannend zu erfahren, ob das Vitamin D sich auf die Autoimmunvorgänge auswirkt. Des weiteren geht es auch darum, ob "normale" Dosierungen eine Wirkung haben oder ob eine Wirkung erst im Rahmen von Überdosierung sich auf die Psoriasis auswirkt. Es wäre schön, wenn Du dazu eine paar kurze Thesen in diesen Thread stellen könntest oder an anderer Stelle. (Ich weiß natürlich auch, dass Du noch viel Anderes zu tun hast. Es könnte aber ein Beitrag zur Nahrungsergänzung werden.)

Viele Grüße von Kuno

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Antje

Hallo liebe Claudia, hast du etwas Interessantes über Vitamin D erfahren können?

Liebe Grüße

Antje

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Claudia

Hallo liebe Antje, hallo alle,

heute komme ich endlich mal dazu, die Antworten hier nachzutragen. Sorry für den Verzug.

mich würde interessieren ob es, in Bezug auf die Wirkung, einen Unterschied gibt zwischen dem Vitamin D, das man selber generiert (durch Sonne) und dem, welches man mit der Nahrung oder mit Nahrungsergänzung aufnimmt.

"Nein - es ist chemisch dasselbe", sagt Professor Meffert.

Weiterhin, ob es da in Bezug auf Nahrung und Nahrungsergänzung wiederum eine Rolle spielt woher das Vitamin D stammt.

"Mittel mit pflanzlicher Herkunft sind meist weniger wirksam", sagt Professor Meffert.

Und natürlich wieviel Vitamin D man aufnehmen sollte(PsA und PSOler), vor allem im Winter.

Er hält sich in seiner Empfehlung des Richtwertes an die Konzentration des 25-Hydroxyvitamin D (25(OH)D) von 50 Nanomol pro Liter im Blut. Wie die erreicht werden, sollte ein Arzt nach einer Messung des Spiegels sagen können.

Professor Meffert sieht die Gefahr einer Überdosierung geringer als angenommen.

zum anderen wäre es spannend zu erfahren, ob das Vitamin D sich auf die Autoimmunvorgänge auswirkt.

Seiner Meinung nach ja, aber sonst hätte er den Vortrag vermutlich auch nicht gehalten ;)

Des weiteren geht es auch darum, ob "normale" Dosierungen eine Wirkung haben oder ob eine Wirkung erst im Rahmen von Überdosierung sich auf die Psoriasis auswirkt.

Für Professor Meffert ist eine hohe Dosierung wirksam, nicht aber eine Überdosierung.

Zum Thema Überdosierung sagte Professor Meffert, dass bei Bildung von Vitamin D durch UV-Strahlung keine Überdosierung drohe, bei Vitamin-D-Tabletten aber durchaus möglich ist.

Professor Meffert wies noch auf diesen Artikel hin, in dem der Wirbel um Vitamin D vom "Gesundheitsexperten" Karl Lauterbach als "der letzte Vitaminhype" bezeichnet wird.

Professor Mefferts Regel zum Sonnenschutz übrigens ist: Wenn mein Schatten deutlich länger ist als ich groß bin, ist kein Sonnenschutzmittel nötig.

Und er hat noch einen Spruch: "Zwischen 11 und 15 Uhr vergnüge Dich im Schatten nur." Die Sommerzeit ist da schon berücksichtigt ;)

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vinbergssnäcka

Hallo Claudia,

ich verstehe den Hinweis auf den Spiegel-Artikel (link) nicht so ganz. Erstens ist der Artikel nicht sonderlich aussagekräftig. Aber wenn Prof. Meffert der Meinung ist, Vitamin D hätte eine Wirkung auf Autoimmunkrankheiten und das er die Gefahr der Überdosierung als nicht zu gross einschätzt, warum dann der Hinweis auf den Artikel?

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Saltkrokan

Hallo,

ich habe mir den Artikel von Prof.Lauterbach durchgelesen. Ich stimme da Vinbergssnäcka zu.

Meiner Meinung nach bezieht sich der Artikel auf den Gebrauch von Vitamin"pillen" auf "gesunde" Menschen.

Ich habe u.a.PSO und PSA und kann kein Vitamin D über den "normalen" Weg aufnehmen und speichern.

Wie mir mein Rheumatologe mal sagte ist Vitamin D auch zuständig dafür, dass die Wirkstoffe von Medikamenten an den Bestimmungsort ankommen und dort wirken können.

Als ich vor einigen Jahren bemerkte dass mein Immunsystem total im Keller war (ständige Infekte) hat mein Hausarzt u.a. Selen und Vit.D bestimmt, das Vit.D war bei mir nicht nachweisbar. Seitdem nehme ich Vigantöl einmal die Woche. Die Infekte haben sich gebessert, trotz dass ich mittlerweile auch MTX nehme.

Meiner Meinung nach kann es ein Vorteil sein wenn man -gerade bei erhöhtem Verbrauch durch Erkrankung oder Infekt- Vitaminprodukte zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung einnimmt.

Aber, das ist nur meine persönliche Meinung.

Viele Grüsse

Saltkrokan.

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    • ErikDerRote
      By ErikDerRote
      Eine kleine Auswahl an interessanten Zitaten:
       
      "Enhancing both innate and adaptive immunity is a significant advantage of high-dose vitamin D3 therapy for autoimmune disorders over the current treatment with immunosuppressive drugs."
       
      "Doses ranging up to 40,000 IU/day of vitamin D3 are probably safe for healthy individuals and enzyme polymorphisms affecting vitamin D metabolism may conceivably increase tolerability in patients with autoimmune disorders."
       
      "High-dose vitamin D3 supplementation to patients with autoimmune disorders is conceivably advantageous over 1,25(OH)2D3 treatment concerning lower calcemic effects and more efficient control of autoimmunity. Administration of 1,25(OH)2D3 or 1,25(OH)2D3 analogs overpasses critical regulatory mechanisms related to the calciotropic effects of vitamin D by directly stimulating intestinal VDR and calcium absorption. In contrast, administration of vitamin D3 increases circulating concentrations of 25(OH)D3, which then faces different renal and extra-renal control mechanisms for expression and activity of the enzyme 1 α-hydroxylase. Renal 1 α-hydroxylase undergoes feedback downregulation (associated with 24-hydroxylase upregulation) by 1,25(OH)2D3 and 1,25(OH)2D3 production is also under strict control of other calcium- and phosphate-regulating hormones (PTH and FGF23)."
       
      Kurzum: diese Therapie ist sicher, wirkungsvoll und effektiv und hilft nicht nur bei der Behandlung der Hauterscheinungen der Psoriasis, sondern vorallem auch bei der Vorbeugung von Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, Arteriosklerose, usw.). Wer Bedenken gegen die Aufnahme von künstlichen Vitamin D hat, kann auch seinen Wohnsitz verlegen und mit entsprechender Sonneneinstrahlung seinen Vitamin-D-Spiegel auf natürliche Weise erhöhen. Ob das bei Psoriatikern, die aufgrund der Erkrankung generell niedrigere Vitamin-D-Spiegel als die Normalbevölkerung aufweisen, - welche ohnehin schon traurig tief sind - funktioniert, kann ich nicht genau sagen. Schade nur dass diese Erkenntnisse wohl erst in vielen Jahren bei unseren Hautärzten ankommen. Ich für meinen Teil werde nicht so lange warten und nehme meine Gesundheit selbst in die Hand.
       
      Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3897595/pdf/de-5-222.pdf
    • Guest
      By Guest
      Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht besser ist, ein separates Thema aufzumachen in welchem das Thema Speicher-Vitamin-D (25-OH-D) und Aktives Vitamin-D (1.25-Dihydroxy-Vitamin D) behandelt wird bzw. Neuigkeiten dazu gespeichert werden können.
      Im Sommer wollte ich meinen Vitamin-D-Spiegel wissen und bin zum Arzt marschiert. Ich habe nur gesagt, dass ich gerne meinen Vitamin-D-Spiegel wissen möchte und ich bekam dann nur zur Antwort, dass ich das selbst zahlen muss. Wollte ich und am nächsten Tag lag dann nur ein Fax vor, auf welchem stand, dass mein 25-OH-D zu niedrig sei und als Folge ein Vitamin-D-Mangel bestehe. Aber dass noch der 1.25-Dihydroxy-Vitamin D ausstehe (mein HA konnte mit dem 1.25-Dihydroxy-Vitamin D überhaupt nichts anfangen) und nachgereicht wird. Ein paar Tage später war dieser fertig und auf einmal besteht kein 25-OH-D-Mangel mehr bei mir, da mein aktives Vitamin-D (1.25-Dihydroxy-Vitamin D) ideal sei und "keine Maßnahmen ergriffen werden müssen".
      Ihr seht das große Fragezeichen auf meinem Gesicht ?
      Kein Arzt konnte mir nun den Unterschied zwischen Speicher-Vitamin-D und Aktivem Vitamin-D erklären oder mir sagen, welcher Wert denn nun entscheidend ist. Denn hätte ich den Aktiven Wert nicht mitbestimmen lassen, hätte mir der Arzt zusätzlich Vitamin-D verordnet und nun tut er es aufgrund meines aktiven Vitamin-D nicht. Ein Wirrwarr wie ihr seht und so habe ich mich selbst auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Eine Pressemitteilung vom Dr. Jacobs Institut (April 2016) würde ich an dieser Stelle gerne zum Lesen empfehlen:
      http://www.pressetext.com/news/20160415015
      und weil ich diesen Teil aus dem Text besonders interessant finde für alle, die einen Speicher-Vitamin-D-Mangel haben, möchte ich ihn gerne zitieren:
      Zitat:
      "... Vitamin-D-Serumwerte
      Zur Ermittlung des Vitamin-D-Status eignet sich der 25-OH-Vitamin-D-Serumwert (Gröber et al., 2013). Der optimale Wert liegt bei 75-125 nmol/l (30-50 ng/ml). Bei einem vorliegenden Vitamin-D-Mangel kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, neben dem 25-OH-Vitamin-D-Spiegel auch den 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen. Bei chronischen Entzündungen ist letzterer häufig erhöht. Bakterielle Entzündungsprozesse (wie z. B. bei Borrelien und Chlamydien) können den Vitamin-D-Rezeptor blockieren und auf diese Weise neben erniedrigten 25-OH-Vitamin-D-Spiegeln zu erhöhten 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegeln führen. In diesem Fall sollte mit einer entsprechenden Therapie die Entzündungsursache bekämpft werden. Häufig normalisieren sich anschließend auch die Vitamin-D-Serumwerte (Mangin et al., 2014).
      ..."
       
      Vielleicht können wir hier in diesem Thema unsere Erfahrungen bzgl. Bestimmung von Vitamin-D sammeln?
      Ist noch jemand hier, der den Aktiven Vitamin-D-Wert hat bestimmen lassen und wenn ja, wie war das Verhältnis zu dem Speicher-Vitamin-D-Wert ?
      Liebe Grüße
    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Hallo zusammen,
      mein Dermatologe hat mir außer Kortison leider nur diese Lichttherapie anbieten können. Ich würde gern alles tun, um gesund zu werden und ich liebe es, zu baden und ziehe das der Einschmiererei auf jeden Fall vor, aber ich bin aus zweierlei Gründen sehr skeptisch.
      1. Mein Bruder hatte bereits Hautkrebs und mein Vater ist an Krebs gestorben. Dazu sagte der Dermatologe, das spiele keine Rolle, nur wenn ich selbst schon Krebs gehabt habe, sei das relevant. Weiß mans? 
      2. Das Badewasser soll die Haut nachhaltig (?) verändern, so dass sie lichtempfindlicher wird. Daraus müsste doch ein höherer Vitamin D3-Spiegel folgen und damit verbunden wäre ich latent einen Schritt weiter in der Manie oder nicht? Also ich mein, mein Spiegel ist oft zu niedrig, ich habe schon oft Dekristol-Kapseln bekommen und die Vorstellung ist natürlich traumhaft, dauerhaft überm Strich zu sein statt drunter zu krauchen ... aber ich habe eben Sorge, dass es dann zu viel ist und ich mich dann nicht mehr unter Kontrolle habe. Wenn es nicht reversibel ist, bleibt es ja nicht bei einem Ausprobieren. Das würde dann wieder bedeuten, mehr Tabletten zu nehmen.
      Ich habe jetzt erst wenig gelesen, aber es scheint jene zu geben, bei denen die Lichttherapie super anschlägt und die hellauf begeistert sind und andere, die gegenteilige Erfahrungen machen mussten. Die Entscheidung wird mir letztendlich niemand abnehmen, das ist mir auch klar. Sobald es sich richtig anfühlt, werde ich es tun, aber vorher nicht.
      Eine Frage noch zum Verständnis: Ist die Therapie denn darauf angelegt, (jährlich?) wiederholt zu werden oder soll man einmal seine 35 Sitzungen machen und dann ist fertig?
      Woran merkt man, dass man die Therapie abbrechen sollte? Sonnenbrand hab ich schon gelesen.

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