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trauerweide

Vorübergehende Beschwerden für GdB-Antrag auch aufführen?

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trauerweide

Vorübergehende Beschwerden für GdB-Antrag auch aufführen?

Soweit ich das verstanden habe, muß man ja beim GdB-Antrag angeben, inwieweit man im alltäglich und beruflichen Leben durch eine Krankheit tangiert wird.

Bei mir ist es so, daß ich zwar schon seit ca. 10 Jahren von Arzt zu Arzt gesprungen bin, schon zuvor Probleme hatte, aber erst dieses Jahr bei Zweitmeinung-Konsultierung Spondyloarthritis psoriatica diagnostiziert wurde. Muß eine angemessene Zeit vergangen sein, damit man einen GdB-Antrag stellen kann?

Ich habe durch teils überbrückende knöcherne Brücken (Parasyndesmophyten) bereits an Beweglichkeit eingebüßt, Fingerbodenabstand 20. Mit meinen wenigen Nagelveränderungen komme ich einigermaßen zurecht. Aber es gibt Beschwerden, die in einem Zeitraum von ca. 3 bis 6 Monaten auftreten und dann wieder verschwinden - so z.B. beim Anziehen, beim Schlafen. Andere Beschwerden sind mal stärker mal weniger stark ausgeprägt.

Beispielsweise ist derzeit mein Daumen berührungsemfpindlich und schmerzt stark wenn ich diesen einsetze und war auch für wenige Tage leicht dick. Meine Fingerkuppe ist auch berührungsemfpindlich und schmerzt und pocht. Derzeit kann ich mich beim Schlafen schlecht auf die rechte Seite legen, da diese an der Hüfte schmerzt.

So betrachtet sind das ja keine dauerhaften Beschwerden, kann bzw. soll man aber diese bei der Beantragung mit angeben?

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B.Somberg

Bei der Beantragung eines GdB beim Versorgungsamt geht es nicht darum kurzweilige Erkrankungen aufzuführen, sondern langfristige Folgen, die das Leben beeinträchtigen. Der behandelnde Arzt muss beschreiben, wie sich die Beschwerden im alltäglichen Leben auswirken, hierbei muss die Beeinträchtigung länger als 6 Monate vorliegen (laut Auskunft Versorgungsamt Osnabrück).

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    • Orion_99
      By Orion_99
      Hallo,
      hier etwas zu meinem Befund:
      Ich habe seit Anfang 2019 eine diagnostizierte Psoriasis Arthritis hauptsächlich in den Händen, aber das Laufen ist anfänglich auch beschwehrlich, dies gibt sich aber dann nach einigen Metern.
      Anfänglich wurde ich mit Cortison und MTX 15 mg/ml behandelt. Schnell wurde die MTX dosis auf das Maximum von 25 mg/ml wöchentlich erhöht.
      Da dieses Medikament noch nicht ausreichte, wurde zusätzlich noch eine Therapie mit Cosentyx (300 mg alle 4 Wochen) angefangen.
      Mitte letzten Jahres habe ich dann eine Schwerbehinderung beantragt. 
      Ende 2019 bekam ich dann den Bescheid über einen GdB von 20.
       
      Da mir dies für die Beeinträchtigung zu wenig erschien, habe ich wiederspruch eingelegt (vorerst ohne Anwalt) der abgelehnt wurde.
      Daraufhin habe ich einen Anwalt kontaktiert und Klage beim Sozialgericht eingereicht, heute erhalte ich ein Teilanerkenntnis vom Niedersächsischen Landesamt, wo mir ein GdB von 30 zugesprochen wurde, mit dem Hinweis ich könne ja eine Gleichstellung beantragen.
      Soviel zu meinem Fall.
       
      Was meint Ihr?
      Ich bin der Meinung, dass mir aufgrund der starken Beschwerden, sowie einer doppelten immunsuppressions Therapie ein GdB von 50 zustehen würde.
       
      Vielen Dank für eure Antworten.
       
    • Guest KESSYM48
      By Guest KESSYM48
      Ein Guten Morgen in die Runde,   
      wer leidet unter Psoriasis arthritis und hat dadurch einen Behinderungsgrad?
      Ich habe 30 % auf beides zusammen, obwohl die Gelenkbeteiligung viel später auftrat, als die Psoriasis!
      Würde mich über Antworten sehr freuen.
      LG
    • kittycat57
      By kittycat57
      hallo... ich weiss mal wieder nicht wo ich das hinschreiben soll
      ich hatte 2005 einen antrag auf behinderung mit dem resultat 20% gestellt.da ich damals relativ geringe hauterscheinung und noch keine gelenkbeteiligung hatte, hab ich es so hingenommen.
      nun hab ich dieses jahr im märz mal einen verschlimmerungsantrag gestellt... als krankheiten hab ich angegeben:
      bluthochdruck
      tinnitus
      schilddrüsenunterfunktion
      morbus basedow
      psoriasis arthropatica (diese eben als stark verschlimmert angegeben)
      nun hab ich das ergebnis... 30%.. das erscheint mir doch sehr wenig bei einer pso mit gelenkbeteiligung.
      ich hatte fotos meiner schlimmsten phase mitgeschickt (da war ich ca. 80% zu mit schuppen.. und hab eine kurzfassung meiner verfassung beigefügt).
      da ich im märz noch humira bekam (dieses aber nun nicht mehr wirkt und ich es absetzen musste) war meine hauterscheinung etwas besser geworden. die uniklinik hatte zu dem zeitpunkt einen pasi von 16 ausgerechnet.. ist das hoch oder niedrig?
      zur zeit bin ich aber durch null hilfe nun fast wieder auf dem stand von vorher.. würde sagen 60% der haut ist zu und ausserdem hab ich so starke schmerzen im rechten fuss, dass ich keine längeren wege gehen kann (deshalb wurde mir schon der urlaub ein wenig vermiest), abgesehen davon, dass ich seit ca. 30 jahren nicht mehr in einem öffentlichen schwimmbad war :-( auch am strand hab ich mich geschämt und schön abseits gehalten.
      also werde ich wohl einen widerspruch einlegen.. aber wie? am kommenden montag hab ich neuen termin in der uniklinik.. dort soll eine neue therapie beginnen.
      ich denke diese 30% behindertengrad sind nicht gerecht.

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