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maisi

Hallo Hr. Dr. Weyergraf,

ich hätte eine Frage zu Remicade und/auch anderen TNF-Blockern.

Gerade zu Remicade lese ich immer von der möglichen Nebenwirkung Gelenkschmerzen bei der Anwendung für PSO. Wie kann das sein, wenn Remicade z.B. für PSO und PSA helfen soll?

Oder wie ist es möglich das man unter der Behandlung mit TNF-Blockern plötzlich eine Psoriasis entwickelt, welche man vorher nicht hatte? Meine Schwester bekommt Simponi + MTX wegen einer CP und hat nun eine PSO entwickelt. Sollte die nicht eher verschwinden unter einer Behandlung?

Ich bekomme ab nächste Woche Remicade + MTX, nachdem Humira + MTX nicht geholfen haben.

Vielen Dank

M.

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Dr.Weyergraf

Liebe® M.,

wir haben in unserer Klinik auch immer mal wieder Fälle, bei denen eine eigentlich schuppenflechtewirksame, medikamentöse Therapie die Psoriasis verschlechtert oder erst zum Vorschein bringt. Leider ist ja die Zurodnung der verantwortlichen Ursache nicht immer einfach, so ist es z.B. denkbar, das unter einer Systemtherapie ein Infekt schwerer ausgeprägt oder hartnäckiger verläuft, was wiederum zu einem Psoriasis-Schub führt, so dass entweder der Infekt oder das Medikament als Schubfaktor infrage kommt. Glücklicherweise sind solche Fälle sehr selten, man würde dann, wenn das Medikament "der Hauptverdächtige" ist wahrscheinlich eine alternative Therapie suchen. Wünschenswert ist in solchen Fällen eine enge Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen und Dermatologen, um die für die Patientin/den Patienten beste Therapie zu finden, wir behandeln diese Fälle immer gemeinsam mit den Rheumatologen im Hause. Die Kombination Remicade + MTX ist sicher eine sehr gute Wahl, das individuelle Ansprechen aber auch nach anderen Vortherapien nicht vorhersagbar.

mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. Ansgar J. Weyergraf

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    • leihei
      By leihei
      Hallo
      ich komme gerade von der quartals Kontrolle beim Doc.
      Kurz zu meiner Vorgeschichte. Ich habe schwere Pso mit Dauerschub. 2006 -2010 Remecade, dann Umstellung auf Humira. Humira wirkt bei mir sehr gut. Ich bin fast erscheinungsfrei (immernoch). Es ist das erste Mittel was langfristig bei mir wirkt und ich Hoffnung habe und nicht diese dauerangst. Habe vorher alles gängige durch. ich war echt am Ende. Auch mit meiner Psyche.
      Wie gesagt bekomme ich Humitra jetzt seit 10 Jahren. Ich habe hier und da mal ne kleine Stelle. Besonders zur warmen Jahreszeit kommen quasi über Nacht ein paar Stellen an Stirn und Kopfhaut dazu, die dann im Herbst wieder verschwinden. Also wirklich nichts nennenswertes dramatisches. Das jedes Jahr.
      Heute allerdings sagt der Artz, wir probieren es noch mal. Wir probieren es nochmal???
      Der Arzt kennt mich jetzt schon so lange und weiß das ich im Sommer immer ein paar Stellen hab. Aber das kann der doch nicht mit Wirkungsverlust gleichsetzen. Er argumentierte das bei den Medikamentenkosten (Nannte Summe 18000€) eine Erscheinungsfreiheit erwartet werden muss. Hallo??? Ich war noch nie ganz erscheinungsfrei. Er will jetzt beim nächsten Termin in 3 Monaten entscheiden zur Medi umstellung.
      Ich bin fix und fertig. Fühle mich total überrumpelt. Habe Panik und verstehe das nicht so ganz. Ich habe fast nichts auf meiner Haut. Hatte schon Sommer(In den 10 Jahren) da hatte ich mehr.
      Muss ich das wirklich so hinnehmen? Bin sowiso schon seit länger am überlegen ob ich mir einen anderen Arzt suche. letztes Jahr hatte er nämlich auch schon paar andeutungen gemacht. Aber nicht so wie heute. Er nimmt mich auch überhauptnicht Ernst bzg der Symptomatik im Sommer. Leider sieht er mich immer noch 2-3 mal im Jahr und das natürlich im Sommer. Die anderen Ärzte im Winter. Das ist Zufall und kann ich nicht beeinflussen. Aber er ist der Chefarzt und entscheidet dann natürlich auch.
       
      tut mir leid wenn mein Text bischen wirr ist. Bin total aufgeregt. Auch wenn ich mit Kortison jetzt die 3 Monate die Stellchen wegbekommen sollte wird er mich nächsten Sommer wieder auf dem Kicker haben mit der Umstellung. Ich bin echt fix und fertig.
      Ich habe wirklich kaum Stellen und die habe ich einfach immer. Und im Sommer bischen mehr. Man ich könnt heulen. Ich sehr wirklich gesund aus und er redet von Wirkungsverlust? Das kann doch nicht wahr sein.
       
      Habt ihr eine Idee wie ich mich verhalten kann? Kann ich mich gegen eine ungerechtfertigte Umstellung wehren oder prüfen lassen? Ich bin damit nämlich nicht einverstanden.  Arzt wechseln? Habe ich eig überhaupt irgendein Mitsprache Recht? Außer die Wirkung ist wirklich verloren. Aber meine Haut sieht nicht so aus. Ohman in den nächsten 3 Sommermonaten werde ich noch ein paar Stellen dazu bekommen. ich bekomm die Krise.
      ich habe auch absolut keine Nebenwirkungen. Nie. Blutergebnisse waren immer top. Immer. Alles tutti.
       
    • kamillentee
      By kamillentee
      Hallo,
      ich bin 25 und vor etwa 3 Jahre wurde bei mir PSA diagnostiziert. Seitdem nehme ich einmal in der Woche 15mg MTX (Spritze) und am Tag darauf Fol-Säure in Tablettenform. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken die Therapie abzubrechen, mein Rheumatologe rät mir aber eher davon ab - jedoch ohne wirkliche Argumente dafür anzuführen. Kurz zu meinem Krankheitsbild: Meine Gelenkprobleme (Zwei Finger, ein Zeh und das linke Sprunggelenk) sind wenige Woche nach Beginn der Therapie verschwunden und seitdem bin ich auch beschwerdefrei. Meine Psoriasis ist eher schwach ausgeprägt (Kopfhaut + Intimbereich). Zwar ist meine Haut rötlich gefärbt, abgesehen von gelegentlichem Jucken habe ich aber keine Beschwerden - sprich es handelt sich in erster Linie um ein ästhetisches Problem. Durch die Einnahme von MTX hat sich da überhaupt nichts verändert. Auch das MTX hat bei mir nie Probleme gemacht, ich konnte nicht einmal leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit feststellen. Gemessen daran wäre es also kein Problem, die Therapie wie gehabt fortzusetzen. Da MTX an sich jedoch natürlich nicht gut für den Körper ist, würde ich persönlich gerne den Versuch wagen, den Wirkstoff abzusetzen. Ich habe jedoch bedenken, dass meine Gelenkschmerzen wieder zurückkehren - bei der Psoriasis mache ich mir weniger Sorgen, da sie sich während der Therapie wie gesagt sowieso nicht verbessert hat. Wie schätzt ihr meinen Fall ein? Macht es Sinn den Versuch zu wagen (natürlich würde ich das nochmal mit meinem Rheumatologen absprechen und nach seiner Empfehlung durchführen - vll zunächst mit einer geringeren Dosis?) oder zeigen Erfahrungsberichte, dass ich wohl direkt mit einem Schub rechnen muss?
       
      Vielen Dank im Voraus!
       
       
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
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