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Hase184

Hallo,

ich bin neu hier und durch Zufall auf dieses Forum gestoßen. Heute hab ich eine Frage zum Enbrel, leider habe ich bisher über die Nebenwirkungen nicht viel gefunden. Nun kurz zu mir:

Ich leide seit knapp 38 Jahren an Psoriasis. In der Pubertät war es ganz schlimm und ich habe geblüht wie eine Sommerwiese. Mit diversen Cremes (cortisonhaltig) und Bestrahlung hat man versucht das ganze einzudämmen. Mehr oder weniger erfolglos. Im Laufe der Jahre nahm ich das Hautbild so hin und nach meinen Schwangerschaften war es nie wieder so schlimm wie in meiner Jugend.
1992 ist mir die Psoriasis auf die Gelenke geschlagen und ich bekam Schmerzen wie verrückt. Ich wurde vom Rheumatologen ganz schnell mit MTX und Corti behandelt. Nach ein paar Monaten war ich die Schmerzen los und bis 2009 lebte ich in Remission. Von einem Tag auf den anderen schwollen meine Finger und Hände an und ich hatte Schmerzen wie noch nie. Dann wieder MTX, was meine Leberwerte verschlechterte, musste dann abgesetzt werden. Danach bekam ich Sulfasalazin (allergische reaktion mit meinen Blutdruckmedis), musste auch abgesetzt werden und danach Arava. Damit schoß mein Blutdruck ins unermessliche und musste ausgewaschen werden.

Am vergangenen Montag bekam ich nun nach Voruntersuchungen Enbrel. Nun zu meiner Frage: Ab wann können Nebenwirkungen auftreten? Ich habe nämlich festgestellt, das ich seit gestern morgen etwas höheren Blutdruck als sonst habe. Es war ja eh schon schwierig diesen einzustellen aber nun hab ich Angst, das es schon vom Enbrel sein könnte. Meine Folgenspritzen hole ich erst morgen in der Apotheke ab, da ich Angst habe das ich es nicht vertrage und dann kostet es die Krankenkasse nen Haufen Geld. Vielleicht hat ja hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich gerade? Ich möchte ja nicht, das sich der Blutdruck wieder zu Krisen entwickelt, das wäre mehr als dumm!

Vielen Dank schonmal im Voraus für eventuelle Erfahrungsberichte....


Ich nehme folgende Medis zur Zeit:

L-Thyroxin 88
Pantoprazol 40mg
Bisoprolol 5mg
Ramipril 10mg 1/2 - 0 - 1/2
Corifeo 20mg 0 - 0 - 1
Prednisolon 7,5mg
Novalgin Tropfen bei Bedarf
Zopiclon 7,5mg bei Bedarf
Enbrel 50 einmal die Woche

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Kuno

Hallo Hase 184!

Habe eben mal die wissenschaftlichen Informationen des Herstellers zu Enbrel durchgeblättert. Dort habe ich zumindest nichts über negative Wirkungen im Zusammenhang mit Bluthochdruck gefunden. Über eigene Erfahrungen kann ich nicht berichten, da ich bisher keine "häerteren" Medikamente bekommen habe, weil meine Psoriasis bisher nicht so schwer war.

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maisi

hallo hase,

also ich spritze auch Enbrel usw. und habe messe nie meinen Blutdruck, daher kann ich nicht sagen wie dieser ist ;-) Aber starke Schmerzen machen den Blutdruck hoch und auch NSAR (wie z.B. Voltaren etc.), den Rest erledigt dann noch das Cortison. Das müsste aber dein Hausarzt wissen, bzw. solltest du Ihn darauf ansprechen.

Viele Grüße M.

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Hase184

@maisi,

vielen Dank für Deine Antwort. Den Bluthochdruck habe ich schon seit letztes Jahr. Bekomme dafür auch nen Betablocker und zwei weitere Blutdrucksenker. Der Kardiologe sagte mir damals auch, das starke Schmerzen Stress machen und der Stress dann den B-Druck stark nach oben treiben kann. Ich war ja bis vor ein paar Tagen ganz gut eingestellt. Nur am Montag habe ich meine erste Enbrel 50er Spritze bekommen und nun steigt stetig der Blutdruck an. Das Cortison habe ich schon letzten Samstag von 10mg auf 7,5mg reduziert. Ich weiss auch dass das den Druck steigen lassen kann, deswegen will ich unbedingt von dem zeugs wieder weg.Nehme das nun seit 2 Jahren. Ich hab nur die Befürchtung, das die langsam steigende Erhöhung eventuell am Enbrel liegen könnte. Aber so schnell un dann schon nach der ersten Spritze? Komisch.....Außer dem Corti nehme ich für die Schmerzen einmal täglich 40Tropfen Metamizol. Das reicht zwar nicht und ab Mittag spür ich jedes Gelenk 10mal aber ich will so wenig wie möglich nehmen, Diclo und Konsorten nehm ich übrigens seit letzten Sommer nicht mehr, das ich eine Typ C Gastritis habe mit Speiseröhrenentzündung.Das wird und wird auch nicht besser und das sind auch fiese Schmerzen.....hätte nicht Rheuma allein gereicht?

Manche Menschen haben einfach tief in die Schei.....e gegriffen......ich gehör dazu :(

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Rosenfreak

Also ich spritze Enbrel schon seit Oktober 2011. Eine Erhöhung des Blutdrucks konnte ich nicht feststellen. Der war schon vorher erhöht als meine Krankheit massiv angefangen hat. PSA, Diabetes Mel.II und eben Bluthochdruck. Kam alles auf einen Schlag.

Daher glaube ich nicht, dass es bei dir von Enbrel kommt.

Was ich hab ist einmal in der Nacht bin ich nassgeschwitzt. Das vermute ich kommt bei mir von Enbrel.

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Harzpower

Hi ich soll auch mit Enbrel anfangen und hatte vorher Humira bekommen das super gut anschlug über 1 Jahr beschwerdefrei nun blühe ich wieder innerhalb von drei Monaten und mein Arzt will jetzt Enbrel ausprobieren ich hoffe es hilft genau so gut.

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andreas42

also bei mir hat enbrel50mg gut für die psa geholfen aber ür die haut war es ne null runde es zeigte keine wirkung

ich wurde dann umgestellt auf stelara

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shania

Hallo,

bei mir wirkt Enbrel gut für Haut und Gelenke. Allerdings hab ich aktuell Probleme mit dem Immunsystem . Ich fang alles auf was man kriegen kann... Leider.

Ich hab auch Bluthochdruck, der mit Medikamenten behandelt wird. Enbrel wirkt sich bei mir nicht darauf aus... der ist genau so hoch wie vorher..

Ich wünsch dir, das du dir Enbrel ohne Nebenwirkungen gut hilft

Liebe Grüsse

Angie

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Claudia

Das sind schon eine Menge Medikamente. Wissen alle Ärzte von allen diesen Arzneimitteln - damit sie auch mögliche Wechselwirkungen berücksichtigen können?

Ich habe mal beim Wechselwirkungscheck der Apotheken-Umschau die eingegegeben, die Du routinemäßig und nicht nur bei Bedarf nimmst. Zumindest Ramipril und Prednisolon scheinen mir da nicht die besten Freunde zu sein.

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Hase184

@shania,

es freut mich, das Enbrel Dir offensichtlich hilft. Ich wünsche mir das für mich auch.Am Anfang hatte ich auch das Gefühl, das es schon etwas besser wurde. Momentan spüre ich keine Verbesserung mehr. Aber da ich ja auch von MTX weiß, das alles seine Zeit braucht, muss ich dem Enbrel auch seine Zeit lassen. Also mein Blutdruck ist seit ich es spritze morgens immer hoch(ca. 150/160 zu 90/95) auch tagsüber krieg ich ihn mit den Medis nicht mehr so schön runter wie vor dem Enbrel.

@Claudia,

alle Ärzte wissen genau Bescheid, was ich von wem verschrieben bekommen habe. Das dass Ramipril nicht so gut mit Prednisolon kann, ist mir bekannt. Deswegen schleich ich das Prdeni jetzt auch aus.Nur das geht leider nicht von heute auf morgen. Nehme es aber zeitversetzt ein, mehr ist da ihm Moment leider nicht möglich.Wünschte mir auch, ich müsste den ganzen Mist nicht einnehmen. Wenn ich morgens meine Tagesration sehe, vergeht mir schon der Hunger aufs Frühstück :(

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EvamariaO

Also ich bin seit Mai 2011 auf Enbrel eingestellt, anfangs 2x50mg in der Woche dann nach 3 Monaten 1x50mg. Im Moment nehme ich 2x25mg in der Woche, das funktioniert besser weil der Medikamentenspiegel in etwa gleich hochbleibt, Enbrel hat ja eine sehr kurze Halbwertzeit und ich fahre da ganz gut mit.

Ich habe bisher bei mir keinerlei Nebenwirkungen beobachten können. Außer dass ich trotzdem seit Mitte Januar ein schlechtes Hautbild habe, meiner PSA tut es aber gut. Zusätzlich gehe ich alle 4 Wochen noch zur Ägyptos Wickel Behandlung, das ist zwar nicht ganz so günstig aber die Haut heilt schön ab.

Zopiclon in 7,5mg und Novalgin ist ja schon stark, aber das nimmst Du ja nur gelegentlich. Da könnte ich mir auch vorstellen, dass das den Blutdruck verändern kann.

Manchmal hat man ja schon so Tiefphasen, weil Du meintest Du hättest tief in den Topf mit Sch..... Gegriffen. Das haben wir hier alle auch zwischendurch mal mehr mal weniger, denke ich.

Aber es kommen auch mal wieder beschwerdefreie Zeiten und weniger Schmerzen. Kopf hoch!!

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Hase184

@EvamariaO,

lieben Dank für Deinen Beitrag zu meinem Thema. Ich habe festgestellt, dass das Enbrel (bis jetzt 5 Spritzen) keinerlei Wirkung auf meine PSO hat. Im Gegenteil, würde sagen, das sie sich noch etwas verschlechtert hat. Aber das ist für mich weniger schlimm, da ich sie eh nur an den Knieen und linken Ellbogen hab, wobei am linken Ellbogen ist die Stelle nur etwa 1Euro groß und die Beine stecken eh immer in Hosen. Da ist es für mich nicht schlimm, wenn sie nicht besser wird. Was meine PSA betrifft, hatte ich nach den ersten beiden Spritzen das Gefühl es würde schon besser mit den Schmerzen. Jetzt, nach der fünften kann ich das so nicht mehr sagen. Aber ich gedulde mich noch, denn alles braucht seine Zeit. Mein Blutdruck hat sich ein bischen eingependelt, ist nicht mehr ganz so hoch.Vielleicht lags auch einfach nur daran, das ich zeitgleich zu Beginn des Enbrels auf einen neuen Betablocker eingestellt wurde. Das war etwas ungünstig. Bei mir haben sich bis jetzt nur noch ca. ein bis zwei Tage nach dem spritzen starke Kopfschmerzen eingestellt und an der Einstichstelle gibts dann auch eine größere juckende Stelle, die behandel ich mit Soventolgel. Das klappt ganz gut.

Bin gespannt wie es weiter geht. Muss heute noch zum Rheumadoc eine neue Packung Enbrel holen.

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EvamariaO

Also das Enbrel dauert schon ein wenig, bis die ersten Erfolge eintreten. Bei mir war es so nach gut 2 Monaten der Fall, dass die Haut sich erholt hat; zusätzlich habe ich anfangs auch noch Cortisonsalbe gehabt und mir meine schlimmen Stellen mit Frischhaltefolie umwickelt, durch die Feuchtigkeit die sich darunter bildet, hat man ja einen größeren Effekt bei Salben.

Die PSA hat auch so nach 3 Monaten deutlich nachgelassen und jetzt merke ich auch inzwischen wann der Pegel des Medikamentes absinkt und ich spritzen sollte.

An den Einstichstellen hatte ich noch nie einen Juckreiz, das haben aber wohl einige.

Vielleicht kannst Du ja auch besser 2x25 mg spritzen, allerdings gibt es das nicht als Fertigpen sondern man muss den Kolben selber runterdrücken. Das hat mich anfangs schon Überwindung gekostet, aber jetzt klappt das inzwischen wie ein Butterbrot schmieren ;-)

Freu Dich auf den Sommer, da gibt's dann auch kurze Hose und oder Rock ( kann nicht erkennen ob Du weiblich oder männlich bist, wobei Hase ja männlich wäre :-P )

Ich wünsch Dir jedenfalls weiterhin viel Erfolg!

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tangita

Hallo EvamariaO,

das deine PSA erst nach ca. 3 Monaten nachgelassen hat gibt mir doch ein wenig Hoffnung.

Seit sechs Wochen spritze ich nun Enbrel (keine Veränderungen)... habe nun noch einmal für zwei Wochen etwas verschrieben bekommen.

Wenn bis dahin keine Besserung eintritt, soll ich laut Rheumathologin das Medikament einstellen.

Wäre dann ja evtl. zu Voreilig?

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

LG

Tangita

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Knabberfisch

Hallo,

 

Ich würde gerne wissen wie es euch ein Jahr später unter Enbrel geht.

Ich hab nun die 6te Spritze weg und merke keine Veränderung.

 

Gruß Thomas

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    • BernddasBrot
      By BernddasBrot
      Moin moin,
      ich habe vor Enbrel abzusetzen und habe Psoriasis Arthritis und diese hat mich auch ziemlich hart erwischt, nach Aussage meiner damaligen Rheumatologin.
      Mein Arzt weiß bisher noch nichts von meinem Plan. Ich denke falls es zu schlimm wird, kann ich wieder mit den Spritzen anfangen.
      Meine Ernährung ist viel gesünder, als vor meiner Krankheit und zudem nehme ich noch andere nicht Schulmedizinische Präparate, diese helfen mir bisher schon soweit das ich nur Enbrel nehme und nichts weiter zusätzlich. Zudem denke ich das Enbrel deren Wirkung noch Hemd.
      Was denkt ihr über meine Idee, was sollte ich beachten??
      Habt ihr schonmal eine Weile komplett auf Schulmedizinische Medikamente verzichtet oder verzichtet ihr immer noch darauf?
       
    • Ron
      By Ron
      Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.
       
      Der Unterschied:
       
      Daivobet
      Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)
       
      Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
      Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein
       
      Daivonex
      Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm)
       
      Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.

      Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie )
      war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-
      Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.  

      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
      Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
      Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
      Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)
       
       
      Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:
       
      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
      Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.
       
      Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
      Morgens Daivobet, abends Daivonex.
       
      Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
      Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.
       
      Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
      · Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
      · nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
      · weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
      · nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
      · abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht
       
       
      Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen
       
      Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
      Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.
       
      Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
      Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
      Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
      Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
      Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar.
       
       
      Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.
       
      Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.
       
      Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.
       
      Und da liegt auch oft der Hund begraben.
      · Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
      · Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
      · Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
      · Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
      · Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
      Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
      Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.
       
      Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
      Produktiv bei der Abheilung sind:
       
      · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
      · Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
      · Leinsamen, Omega3-reichhaltig
      · Aminosäure: L-Glutamin
      · Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
      · Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
      · Basische Lebensmittel
      · Basische Heilwasser
      · Meeresalz
      · Sonne, UV Bestrahlung
      · Sport, Schwimmen, Thermalbäder
      · Seelische Gesundheit
      · Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
      · Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
      · Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
      · Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.
       
      wird fortgesetzt
    • Dornröschen
      By Dornröschen
      hallo,
      ich habe da mal ne frage undzwar fange ich im Januar mit Enbrel an und nun muss ich mich entscheiden ob ich einen pen oder die gewöhlichen Spritze nehme!?
      Was is besser?

      lg dornröschen
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