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Gast Ivonne

Neotigason

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Gast Ivonne

Hi Leute,

ich bitte Euch um Eure Erfahrungen mit Neotigason. Nehme jetzt seit drei Tagen 50mg/tgl. Mein Hautarzt sagte zu mir, ich werde wohl 1 Monat lang Nebenwirkungen haben, bis überhaupt etwas passiert, aber dann soll es super helfen.

Meine Frage: Kann es sein, das es jetzt schon nach drei Tagen irgendwie anschlägt? Ich pelle von oben bis unten und es hört nich auf. Ich bin sozusagen ständig mit den Knipser zugange, weil es in dicken Placken runterkommt.

Kann doch ganich sein oder?

Meinen Arzt konnt ich heut nich mehr erreichen, werde ihn wohl Montag mal eben anrufen, aber wenn mir jetzt schon jemand was sagen könnte, wär ich echt dankbar!

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Alex

Hi Ivonne,

meine Erfahrungen mit Neotigason waren eigentlich recht gut, allerdings nachm ich auch "nur" 10mg bzw. dann 20 mg/tgl.. Allerdings bekam ich parallel dazu auch noch 2 - 3 mal die Woche ne Bade-PUVA, also kann ich den (Ab)Heilungserfolg nicht alleine dem Neotigason zuschreiben.

Allerdings hatte ich selbst bei dieser geringen Menge schon mit den Nebenwirkungen zu kämpfen (bei mir Haarausfall), und habe dann die Einnahme auf eigenes Verlangen nach rund 5 Monaten beendet. Mir sind innerliche Medikamente bei einer (zumindest bei mir) nur äußerlichen Erkrankung nicht geheuer. Auch Neotigason ist ein Hammer, der den Körper belastet. Allerdings habe ich auch "nur" Psoriasis Plaque. Bei anderen FOrmen kommt man wohl um die Anwendung von innerlichen Medikamenten nicht herum...

Gruss

Alex

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Gast

Hi Ivonne,

ich habe vor einigen Jahren ca. 6 Monate Neotigason eingenommen. Nach ca. 2 Monaten zeigte sich eine deutliche Besserung der Haut. Nach ca. 4 Monaten war ich beschwerdefrei. Nach ca.6 Monaten habe ich auf Anraten meines Hautarztes das Medikament abgesetzt, da ich in den Süden in Urlaub fahren wollte. Die monatlichen Blutuntersuchungen waren saemtlich im "gruenen" Bereich.

Leider zeigten sich 3 Monate nachdem ich die Einnahme von Neotigason abgesetzt habe erhebliche "Schuebe", so dass ich nach ungefaehr 4 Monaten wie ein "Steuselkuchen" aussah.

An Nebenwirkungen machte sich folgendes bemerkbar:

- Nasenbluten

- starke Lockenbildung der Haare, wie nach einer Dauerwelle

- brüchige Fingernägel

- sehr weiche, samtartige Haut

Weitere Nebenwirkungen, u.a. wie von Dir beschrieben, traten nicht auf.

Da ich bis April 2002 nichts weiter unternommen hatte, bis auf Bestrahlung und Salben, nehme ich seitdem Fumadern in der höchsten Dosierung (3x2 Tabletten) ein. Wenn man die Ergebnisse vergleicht, muss ich sagen, dass die Wirksamkeit von Neotigason besser war; es war einfach vom Ergebnis wirkungsvoller, die Beschwerden waren absolut weg. Nicht so bei Fumaderm. Hier gehen die Beschwerden zwar zurück, aber so ganz bilden sich die Schuppen nicht zurück. Es treten nach wie vor "Schübe" auf, jedoch ohne die starke Schuppenbildung.

Gruss

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maya

hallo yvonne,

nehme seit 5 wochen neotigason, meine leberwerte sind schon deutlich verschlechtert, an nebenwirkungen habe ich extrem trockenen haut, meine lippen pellen sich ständig, meine nägel sind bisher nicht besser geworden sondern heben sich weiterhin vom nagelbett ab, sodass ich sie entfernen muss, um nicht überall hängen zu bleiben. wie lange sollst du das medikament denn nehmen? ich selbst habe vor, es demnächst abzusetzen, da mir die nebenwirkungen auf den leberstoffwechsel zu gefährlich sind. ich habe erst zwei massive schübe gebabt (august 2002 nach einem virusinfekt und weihnachten) mit pusteln an den handinnenflächen und dem befall der nägel an händen und füßen.

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Gast Ivonne

Hallo zusammen,

kurzer Zwischenbericht:

Mir gehts richtig dreckig. Meine Blutwerte sind ok, nehme mittlerweile die Höchstdosis, aber irgendwie haut das alles nicht hin.

Vorher waren die Hände komplett, Ellenbogen, Ohren und Füße befallen.

Jetzt ist es an den Händen gut runtergeheilt, dafür bin ich komplett auf Kopf, Arme, Beine, Rücken und Bauch, irgendwie überall befallen.

Ich komm nicht gegenan. Schmerzen und Jucken wechseln sich ab.

Von den Nebenwirkungen (Lippen kaputt, Mundhöhle kaputt, Schleimhäute kaputt und Nasenbluten) mal ganz abgesehen.

Hab das Gefühl, das ist ne Strafe oder sowas. Hab immer mal gesagt: Überall isses mir lieber, nur nicht an den Händen. Oder das es mir auf dem Kopf relativ egal sei.

Und jetzt? Die Hände sind akzeptabel, dafür der Rest...

Der Arzt kann es sich nicht so wirklich erklären, fragte nach Entzündungen im Körper. Wunder, bei den kaputten Schleimhauten... Ich dachte, er sei gut, endlich mal einer, der weiß, was er tut.

Ich kann nicht mehr. Ich fühl mich nur noch schlecht und unsauber.

Bin sonst kein Mensch, der sich selbst leid tut, aber das hier ist zuviel für mich.

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Apache

Hallo Ivonne,

habe das Sch....zeug vor etwa 5 Jahren ebenfalls bekommen. Damaliger (langjähriger) Befall: Schienbeine, Wadenbeine, Bauchnabel und Ellenbogen. Lästig, aber "vertretbar". Zunächst heilten die Bereiche leicht ab und ich war zuversichtlich, was den Heilungserfolg anging. Blutwerte etc. ebenfalls im grünen Bereich.

Nach etwa 4-5 Wochen kam dann die grosse Keule. Es begann mit starkem Juckreiz. Kurz darauf pellte die Hornhaut an Händen und Füssen in Kartoffelchipgrösse ab. Konnte fast zwei Wochen nicht richtig laufen. Ende vom Lied war eine starke Vergrösserung der bekannten Bereiche und die Ausdehnung auf Oberschenkel, Gesässbereich und Fussrücken.

"Behandlungserfolg": massive Verschlechterung des bisherigen Zustandes. Kann deshalb nur jedem abraten dieses Teufelszeug zu nehmen. Leider ist mir auch zu spät aufgefallen, dass im Beipackzettel darauf hingewiesen wird, Schwangerschaften sogar noch ZWEI Jahre nach Absetzen des Medikaments zu vermeiden. Ich dachte zunächst, als Mann kann/wollte ich eh nicht schwanger werden. Also was soll's. Hauptsache, die Bratze verschwindet. Andererseits sollte man sich fragen, was ist den Pillen drin, dass ein solcher Warnhinweis erforderlich wird????

An Medikamenten haben ich mittlerweile noch so einiges durchprobiert, was mir nach der Neotigason-Erfahrung vertretbar schien. Ergebnis eher frustrierend. Das Einzige, was bei mir bislang wirklich - wenn auch immer nur vorübergehend für max. 4 Monate - echten Heilungserfolg gebracht hat, war "Selbstbehandlung" durch Urlaub im Süden (Griechenland) mit Sonne und Salzwasser.

Zur Zeit könnte ich mal wieder für das Bild auf der Startseite dieser tollen Seite Modell stehen. Da hilft nur Hoffnung auf den nächsten Urlaub, WIRKLICH wirksame und zumindest nebenwirkungsarme neue Medikamente und das Schlusswort der Sendung POLYLUX:

"Bleiben Sie stark!"

In diesem Sinne wünsche ich Dir gute Besserung ...

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Gast greeky

Hallo Ivonne,

habe im Rahmen einer Balneo-Photo-Therapie vor ca. 3 Jahren ebenfalls Neotigason verschrieben bekommen.

Der Heilungserfolg war anfangs recht vielversprechend, was aber auch an der Balneo-Photo gelegen haben kann, die bei mir stets sehr gut angeschlagen hat. Nach ca. 6 Wochen gingen allerdings meine Leber- und Nierenwerte abrupt in den Keller, von den anderen Nebenwirkungen mal abgesehen (Mundtrockenheit, angegriffene Schleimhäute). Nebenbei erfuhr ich dann auch mal von der behandelnden Ärztin, daß im Zusammenhang mit Neotigason keinerlei Alkohol konsumiert werden darf (also auch nicht das gelegentliche "Feierabendbierchen" oder ein Glas Wein zum Essen. (Verdutzter Kommentar: "Ach, hat man Ihnen das nicht gesagt?") Soviel also zu der Verantwortung der Ärzte, ihre Patienten umfangreich aufzuklären... :-(

Doch auch nach dem Verzicht darauf blieben die Werte grottenschlecht, so daß ich entgegen dem Anraten der Ärztin das Medikament wieder abgesetzt habe. Innerhalb von drei Wochen waren die Blutwerte wieder deutlich besser, nach sechs Wochen wieder einwandfrei.

Fazit für mich: Lieber mit den roten Flecken auf der Haut leben, als nochmal so ein Teufelszeug zu nehmen und mir dadurch auch noch den Rest meiner Gesundheit zu ruinieren...

Zu Apache: Deine Heilungserfolge in Griechenland kann ich als totaler Griechenlandfan absolut nachvollziehen.

Drei Wochen dort unten, jeden Tag mindestens einmal ins Meer und in die Sonne und ich bin nahezu erscheinungsfrei.

In diesem Sinne

"Gia sou!"

Greeky aka Stephan

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Gast Ivonne

Hi Ihr Beiden,

danke für Euren Zuspruch.

War beim Artz und wir haben abgesetzt. Mir gehts auch schon ein bißchen besser. Nächste Woche will er schauen, ob er mich einweisen kann, ich weiß zwar auch noch nicht, was ich davon halten soll, aber ich machs mal mit, was bleibt mir übrig?

Über die Nebenwirkungen und Risiken hat er mich übrigens ausführlich aufgeklärt.

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JeSch

Hallo Ivonne,

ich nehme Neotigason seit ich ungefähr sechs Monate alt bin (jetzt18). Was soll ich sagen. Schwierig. Wenn ich heute selbst darüber hätte entscheiden können würde ich es mit sicherheit nicht nehmen!! Ich habe zwar NOCH keine Nebenwirkunkungen erfahren müssen aber ich weiß ja auch nicht wie es ohne Neotigason gewesen wäre. Bis jetzt kann ich aber nur sagen, dass es wirklich gut wirkt(Je höher die Dosis-je besser der Erfolg-aber auch mehr Risiko).Leider kann ich jetzt nicht mehr ohne leben. Habe versucht N. abzusetzten aber die Zeit war unerträglich. Ich hab also keine andere Wahl. Was soll ich machen. Die Gefahr der Nebenwirkungen bleibt. Bis jetzt waren die Blut- und Knochenwerte immer im grünen Bereich. Am Wochenenden tinke ich jedoch auch mal Alkohol,trotz der Gefahr einer Verschlechterung. Bin zwar eigentlich nicht der Typ für Alkohol und trinke auch nicht in Maßen aber deshalb zu verzichten...bin doch schließlich in den Jahren, wo man seinen Spaß haben will:-)

Jeden, der das ließt kann ich nur raten nie damit anzufangen, da es nur zu unnötigen Problemen führt!!!!!

Gruß Jenny

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Gast

Hallo Jenny

Ich habe vor einigen jahren auch Neotigason genommen, und nach einiger Zeit wieder aufgehört damit. Die Nebenwirkungen waren mir zu krass. Du schreibst, dass Du nicht mehr ohne Neotigason leben kannst. Ist das Dein Ernst ? Ich weiss Du bist noch sehr jung, und irgendwann willst Du doch bestimmt auch mal Kinder haben ?. Hat man Dich auch darüber aufgeklärt ?. Neotigason und Schwangerschaft ist nämlich eine gefährliche Sache. Aber ich hoffe Du weisst Bescheid darüber, wie Du dich dann zu verhalten hast, solltest Du ein Kind einplanen. Denn wenn Du ein Kind willst, musst Du Neotigason mindestens 2 Jahre vorher absetzen. Aber das weisst Du ja bestimmt alles....hoffe ich jedenfalls....ich wollte es nur mal erwähnt haben.

In diesem Sinne

Liebe Grüsse

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Hubba

Hallo,

Ich persönlich kann vor Neotigason nur warnen. Ich habe das Mittel einige Monate benutzt und es wirkte gegen die Psoriasis hervorragend. Die Nebenwirkungen wie trockene, dünne Haut und Haarausfall habe ich gern in Kauf genommen.

Aber das Zeug hat mir regelrecht den Darm zerfressen. Ich habe die Beschwerden (insbesondere im Mastdarm) erst für Hämorrhoiden etc. gehalten. Die Ärzte haben beschwichtigt. Aber dann stellte sich heraus, daß mein Darm von Geschwüren geradezu übersäht war. Mein Proktologe meinte, so etwas hätte er in 20 Jahren Praxis noch nie gesehen. Die Hautärzte wollten immer noch nicht glauben, daß es an Neotigason liegt, aber nach Absetzen des Medikaments hat sich die Erkrankung zurückgebildet (eine interne Vernarbung als Erinnerung blieb) und die Psoriasis war nach ein paar Monaten schlimmer als je zuvor.

Mein Rat daher: Finger weg - oder jedenfalls größte Aufmerksamkeit.

Gruß, Tk

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Gast Bengelchen

Hallo, Hubba !

Wollte dich nur fragen welche mmgr. Menge du genommen hast?ich nehme zur Zeit 50 mmgr täglich.Habe auch Nebenwirkungen,

Die Haut löst sich an Fusssohlen,Handinnenflächen die Lippen sind ganz aufgerissen und die Haut wird nicht besser ,oder nur ganz,ganz langsam. Diese Menge nehme ich schon ca.5 wochen.Wie lange hats gedauert bis du Besserung gemerkt hast ?

Gruß Bengelchen

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Hubba

@ Bengelchen

Ich habe 25 mg über etwa 5 Monate genommen. Nach ca. 2 Monaten trat eine deutliche Besserung ein (obwohl die Haut sehr dünn und empfindlich wurde). Nach ca. 4 Monaten war die Psoriasis praktisch weg und die Haut wieder stabilisiert, obwohl immer noch empfindlich. Ich hatte das Gefühl, es sei sinnvoll, nach weitgehender Besserung auf 10 mg zu gehen (wie im Beipackzettel empfohlen) - lieber länger warten und dafür weniger Nebenwirkungen - aber die Hautklinik wollte weiter 25 mg geben. Manchmal sollte man seiner Intuition folgen....

Die von mir beschriebene Nebenwirkung ist wohl sehr selten. In der Hautklinik Hannover, wo ich in Behandlung war, hatte ich die zweifelhafte Ehre der erste derartige Fall zu sein. Aber man kann ja nie wissen. Auf jeden Fall würde ich bei Darmbeschwerden, wie ich sie hatte, oder geschwürartigen Erkrankungen im Mund sehr vorsichtig sein und vorsichthalber einen Spezialisten fragen.

Erstaunlicherweise haben die sog. "Experten" in der Proktologie der Hautklinik kläglich versagt und die Geschwüre nicht als solche erkannt, sondern - nach monatelanger Wartezeit auf einen Termin - als Hämorrhoiden fehldiagnostiziert. Die selbst für einen Laien erkennbar falsche Behandlung - die "Verödung" der vermeintlichen Hämorrhoiden (und realen Geschwüre) tat höllisch weh, obwohl man das eigentlich kaum merken sollte - brachte mich dazu einen fachkundigen Proktologen aufzusuchen, der mich sofort ins Krankenhaus einwies. Nach Operation und 2 Wochen Krankenhaus war ich dann einigermaßen wieder hergestellt. Insgesamt hatte ich noch fast ein Jahr lang Beschwerden.

Wie gesagt, die beschriebene Nebenwirkung ist selten und tritt zudem überwiegend im Mund auf. Also laß Dich nicht abschrecken, wenn Neotigason hilft. Auch mein jetztiger Hautarzt meint, Neotigason sei eher ein "mildes" inneres Mittel im Vergleich zu anderen Präparaten. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

Gute Besserung, tk

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