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ELynn

PSA im Rücken, jetzt auch im Finger? Ist Kasse Schuld?

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ELynn

Ich war hier schon länger nicht mehr aktiv.

Vor zwei Jahren dachte ich, ich sterbe an Schmerzen. Erst lag der Verdacht bei einem Hexenschuss, aber die Schmerzen wurden schlimmer bis sie unerträglich waren. Nichts ahnend bin ich auch schön zum Orthopäden gegangen, aber der hat nicht richtig untersucht. Hinzu kam auch, dass die Schmerzen später im Bein und in der linken Hüfte saßen. Na ja, ich bin dann zum Rheumatologen und dann wurde im Lendenwirbelbereich eine Athritis festgestellt und behandelt. Heute tut mir der Rücken nicht mehr weh. Habe irgendwelche Spritzen bekommen, die 2 bis 5 Jahre wirken sollen. Mal sehen, 2 Jahre sind jetzt um.

Seit drei Wochen mache ich ein Praktikum an der Kasse und jetzt tut mir mein rechter Ringfinger weh. Er ist so dick angeschwollen, dass er sich mit dem Mittelfinger messen kann. Am Donnerstag ging es noch, aber seit gestern ...

Kann ich damit überhaupt längerfristig an der Kasse arbeiten? Weiß das einer von Euch?

Werde mich wohl wieder zum Rheumatologen bequemen müssen. Hoffentlich ist es keine SPA. Meiner Haut geht es eigentlich sehr gut. Hier und da ein Paar stellen an den Füßen, aber das war es dann auch schon.

Lieben Gruß

Evelyn

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Non

Hi Evelyn,

Also zu deiner Frage kann ich dir eigentlich nur das sagen was mein Knochendoc mir immer sagt wenn ich dort bin:

Bewegen - Bewegen - Bewegen - sagt der mir immer. Damit würde ich die Beweglichkeit meiner Fingergelenke sicherstellen.

Jetzt zu sagen ich wüsste nicht was an einer Kasse bei einer Kassierein für Belastungen auftreten wäre ja ein wenig unsinnig.

Aber niemand kann nun sagen: Diese Arbeit darfste nicht mehr machen.

Es wird wohl an dir selbst liegen- also ich mein damit, dass kannst nur du für dich entscheiden kannst ob du mit den Belastungen die an deinem Arbeitsplatz auftreten zurechtkommst.

Das die Arbeit an der Kasse nun Schuld wäre kann ich mir nicht vorstellen sonst müssten ja viele Kassiererinnen diese Erkrankung bekommen.

Gruß

Non

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AntonPeter

Welche Spritzen wirken denn 2 - 5 Jahre ? Vielen Dank für deine Antwortt.

Gruß

AntonPeter

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ELynn

Hallo Anton,

leider weiß ich nicht mehr, was für Spritzen ich bekam. Auf jeden Fall musste ich dafür in die Radiologie. Die haben mich in die Röhre gesteckt, einen Punkt auf meinen Rücken gemalt und dann gespritzt. Es hilft wohl auch nur im Anfangsstadium. Auch alleine durfte ich nicht auftauchen. Ich brauchte einen Begleiter, der mich nach Hause brachte. Autofahren war mir auch verboten worden. Harmlos sind die Spritzen sicher nicht gewesen, aber sie halfen bis heute. Ich kann ja mal meinen Arzt fragen, aber das wird erst im Juli sein, und dann gebe ich dir bescheid.

Hallo Non,

nun ich saß nicht einmal vier Wochen an der Kasse und habe die Beschwerden bekommen. Natürlich darf ich kassieren. Vielleicht waren meine Worte etwas heftig.

Es steht auch noch nicht fest, ob er entzündet ist, oder ob ich eine Athrose habe. Das erfahre ich erst mitte Juli. Aber mit 30? Ich weiß ja nicht.

Lieben Gruß

Elynn

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Medicalmike

PTR also um es mal deutlich zu machen!nun ich kenn es nur aus der neurochir. bei Rücken bzw. Bandscheibengeschichten.

Aber 2-5 Jahre???nun ja

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Kuno

Um es klar zu sagen, es gibt keine Depotinjektion, die 2 bis 5 Jahre wirkt. Aber der Arzt hat sich von seiner Behandlung versprochen, dass sie so stark wirkt, dass erst einmal für lange Zeit Ruhe ist. Damit hat er vermutlich ja auch Recht behalten. Der Arzt hat das Wenige an Magie, das es noch in der Medizin gibt, heraufbeschworen. Das kann auch gut sein, wenn man vom Arzt gut eingestimmt wird und es funktioniert auch, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen. Der Placeboeffekt heftet sich auch an die pharmakologische Wirkung an. Ebenso kann umgekehrt bei einem belasteten Verhältnis zwischen Arzt und Patient die Nocebo-Wirkung (=Umkehrung der Placebowirkung) einsetzen.

Zur Tätigkeit an der Kasse: Ich kann keine Ferndiagnosen stellen. Es kann natürlich auch eine PsA sein, aber auch jede andere Form von Erkrankung durch die ständige Belastung der Finger. Bewegung bei Arthrose ist immer gut, möglicherweise aber nur in einem verträglichen Maß. Wenn die Kasse nach einem Behandlungsversuch nicht mehr geht, kann eine Umschulung angezeigt sein. (Das gilt für PsA aber auch jede andere Form einer chronischen Gelenkserkrankung, bei der die bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann.) Aber der Punkt ist m. E. noch nicht erreicht.

Bevor dazu etwas Vernünftiges gesagt werden kann, müsste geklärt sein, was mit den Gelenken los ist.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir eine erfolgreiche Diagnostik und Behandlung!

Grüße von Kuno

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