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Kryotherapie - hat jemand Erfahrung?


jon2012

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Hat jemand im Netzwerk Erfahrung mit Kryotherapie bei Psoriasis? Und kennt jemand Ärzte, Praxen oder Kiiniken in Deutschland, die so etwas als Therapie anbieten?

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Meinst Du die Kältekammer mit ihren -110 °C? Die ist ja eher, wenn, dann bei der Psoriasis arthritis bekannt.

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  • 3 months later...

Danke für die Antworten. Ja ich meinte die Behandlung in der Kältekammer bis -160°. Soweit ich weiß, ist das nicht nur bei Psoriasis arthritis sinnvoll, sondern grundsätzlich bei dem weiten Feld der Autoimmunerkrankungen, wozu die Psoriasis ja auch weitgehend gehört. Ich kenne es nur aus Tschechien und Slowakien, dort ist das Standard bei Rehakliniken und Akutbehandlung.

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Hallo jon,

die Erfolgsberichte, die ich kenne, stammen mehr von der Psoriasis arthritis als von der Schuppenflechte. Die Ärzte, die ich dazu mal gehört habe, sagen immer, bei der Schuppenflechte würde es *auch* helfen, aber eben mehr bei der Gelenk-Psoriasis. Wenn Du die Gelegenheit hast, es auszuprobieren, tu es. Ich habe es mal bei einem Tag der offenen Tür getestet und hatte mir schon eingebildet, dass der Juckreiz hinterher geringer war.

Willst Du es denn machen?

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  • 1 year later...

Habe schon was bei "Physikalische Therapie" geschrieben. Bin sehr positiv überrascht über den Effekt. Die schuppenden Stellen sind nahezu ganz weg nach 20-30 Anwendungen alle 1-2 Tage. (War bei mir aber auch nur an den Ellenbogen und an der KOpfhaut hinten.)

War in einer Eissauna in Hannover auch bei -160°C. Jetzt gehe ich nur n och 1-2x die Woche rein. Hier ist die Seite der Kryosauna  http://www.youthconnection.de/eissauna-kryotherapie/was-ist-eine-eissauna/

 

Herzliche Grüße

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    • huuma29
      By huuma29
      Hallo in die Runde,
      seit nun ca. 25 Jahren ist mir bekannt, dass ich Schuppenflechte hab. Zu Beginn hab ich es auch mit Salben, Shampoos udgl. versucht - alles nicht geholfen.
      Einige Jahre später hab ich dann das erste Mal um eine Kur angesucht und war dann 2012 und dann auch nochmal 2014 in Bad Gleichenberg in der schönen Steiermark. Bin dort beide Male wieder "sauber" nach Hause gekommen und das blieb dann auch jeweils ca. ein Jahr so. Dann kamen die Plaques aber wieder.
      2016 hab ich dann in Graz die priv. Hautärztin Dr. Ambros-Rudolph kennen gelernt und sie hat mich dann an Hr. Dr. Lunzer weiter empfohlen und auch sofort den Kontakt hergestellt. Er hat mich am nächsten Tag empfangen und gleich gemeint, ich sei einer jener vielen Fälle (nichts besonderes aber leicht zu therapieren) wo er genau weiß was zu tun ist. Aus persönlichen Gründen bin ich aber dann nach Wien übersiedelt und hab dann von Dr. Lunzer einen anderen Arzt, der auf seiner Wellenlänge ist, empfohlen bekommen und Hr. Dr. Gonda dann auch gleich aufgesucht. Er hat in diesem Bereich bereits auch eine große Erfahrung und hat nahezu das gleiche gesagt - wow, ich fühlte mich gleich in guten Händen. Einige Blutuntersuchungen später hab ich dann mit Cosentyx beginnen können und seit mehr als einem Jahr bin ich frei von überflüssigen Schuppen und das ganz ohne Nebenwirkungen. Auch die Nägel haben sich sehr stark normalisiert.
      Sofern sich bei mir nichts ändert/verschlechtert, werd ich nach Möglichkeit dabei bleiben!
       
    • Rolf
      By Rolf
      Nützt es bei PsA, in eine Kältekammer zu gehen?
    • kuzg1
      By kuzg1
      Es hat ein bisschen was von "sich selbst in die Fr**** hauen!" ,aber das macht der Psoler, welcher
      ans Tote Meer fährt, um sich die Schuppen und Schmerzen in Gelenken von der Sonne verbrennen
      zu lassen, ja auch. 
       
      Kleine Vorgeschichte: 
       
      In meinem Blog habe ich beschrieben, dass ich seit einiger Zeit unter Gelenkschmerzen 
      in rechter Schulter und meinen Fingergelenken leide. Diese kommen sporadisch, sind mal 
      da, mal nicht. Meinem Hautarzt und meinem Rheumadoc fiel bisher nichts sinnvolleres ein, 
      als mich von einer MTX Behandlung zu überzeugen, obwohl meine Entzündungswerte bisher
      noch nicht darauf schließen lassen, dass eine rheumatische oder arthritische Erkrankung 
      diagnostiziert werden könnte. Für MTX bin ich noch nicht soweit, auch wenn meine Schmerzen
      mich schon nerven. Nach und mit Bewegung verschwinden sie meist, im Ruhezustand, also 
      Nachts kommen sie meist in den frühen Morgenstunden wieder. Zwischendurch habe ich auch
      mal ein paar Tage vollkommen Ruhe. Jedenfalls tue ich meinem ohnehin zarten und empfindlichen
      Leberchen keine Medi-Hämmer an, bevor keine eindeutige Diagnose vorliegt und die liegt eben 
      nicht vor. Meinen Vorschlag mal eine Szintigraphie durchzuführen, wurde von beiden Herren Docs
      abgelehnt, weil wegen - so soll es inzwischen durch Studien belegt sein - hier auch kein eindeutiges
      Ergebnis erzielt werden kann; außerdem sei die Strahlenbelastung doch sehr hoch. 
      Ich vermute mal - es ist einfach zu teuer und ich bin kein Privatpatient, also gibt das Budget das nicht
      her!
       
      So, also wieder selbst aktiv gucken, was zu tun und vor allem wann, damit ich für mich wenigstens
      zu einer halbwegs objektiven Analyse komme. Schmerzmittel bei Schmerzen scheiden für mich 
      bisher prinzipiell aus, da sie wohl den Schmerz nehmen, aber wie jeder weiß nichts an den Symptomen
      verändern. Nutzlos also - für mich; zumal die Schmerzen ja bisher auch nicht unerträglich waren. 
       
      Bei einem Besuch in Bad Soden /Saalmünster in den Spessart-Thermen entdeckte ich, dass es dort 
      ein Icelab gibt. Eine Kältekammer mit Minus 110° (in Worten Minus Einhundertzehn)!
       
      Anwendungsgebiete: 
       
      Chronische Schmerzen Entzündlich rheumatische Gelenkerkrankungen (Rheuma, Morbus Bechterew) Degenerativ rheumatische Erkrankungen (Arthrose) Wirbelsäulensyndrome und Rückenschmerzen Sehnenentzündungen Fibromyalgie und multiple Sklerose Stumpfe Gelenkverletzungen Psoriasis und Neurodermitis Muskelerkrankungen und Dysbalancen etc. Versprochen wird *eine in der Regel sofortige und oft über Stunden anhaltende Schmerzbefreiung*. 
      Der Effekt soll sich nach mehreren Durchgängen steigern, so dass eine Schmerzlinderung, bzw. Befreiung
      über einen längeren Zeitraum anhalten kann. 
       
      Das klang gut und erschien mir einen Versuch wert. Natürlich musste ich etwas warten, bis mein sporadisch 
      auftretender Schmerz sich mal wieder einstellte, ansonsten könnte ich ja ja auch nichts über den Effekt sagen. 
      Heute war es dann soweit. Glücklicherweise braucht es keine tage- und wochenlangen Wartezeiten. 
       
      Das ICELAB teilt sich in drei Kammern auf. Erste Kammer: Minus 10 Grad. Dort hält man sich ca. 10 Sekunden 
      auf, bevor es in die zweite Kammer mit Minus 60 Grad geht. Auch dort Aufenthaltsdauer von ca 10 Sekunden, 
      was ungefähr drei mal im Kreis laufen entspricht. Nun geht´s in die Hauptkammer mit Minus 110 Grad. 
      Aufenthaltsdauer hier beträgt maximal drei Minuten, dann geht es durch die vorgenannten Kammern wieder
      zurück nach draußen. Wer die drei Minuten nicht durchhält, kann jederzeit die Kammer vorzeitig verlassen. 
      Die ganze Zeit über besteht Sicht- und Sprechkontakt zu den Therapeuten, welche den Tiefkühlgang von 
      außen überwachen. 
       
      Ich hätte nicht gedacht, dass ich gleich beim erstem Mal die drei Minuten durchhalte, selbst nicht während des
      Besuches in der Kammer, aber es klappte doch!
      Die Haut brennt fürchterlich - wie von tausenden von Nadeln durchstochen. Es ist spürbar, wie der Körper jegliche 
      Wärme ins Innere zieht, um die lebenswichtigen Organe zu schützen und ich glaubte es kaum, es setzte nach ca
      eineinhalb Minuten Müdigkeit ein. Gefroren habe ich kein Stück!
      Schmerzen - WEG!  Auch jetzt, ein paar Stunden später, immer noch weg. 
       
      Nach dem Kammergang - also wieder draußen, ist es angenehm zu spüren, wie die Durchblutung der Haut
      unmittelbar wieder einsetzt. Herumlaufen fördert das natürlich. Im Nachgang kann man es sich auf eine Liege 
      bequem machen, oder zunächst mit einem Hometrainer ein paar Kilometer strampeln. Stets unter Aufsicht von 
      Therapeuten. 
       
      Ergo und Schlußendlich: Natürlich reicht eine Behandlung nicht aus, auch wenn mein Schmerz jetzt erst mal 
      Verschwindibus gemacht hat. Meine Pso zeigte außer einer vorübergehenden Blässe erstmal keine Regung. 
      Dazu braucht es ganz sicher mehr als einmal Schockfrosten. 
      Ich habe mir nun eine Sechser-Karte geleistet und werde in den kommenden 2 Wochen die Behandlung fortsetzen. 
      Achso - leider, leider: Pflichtversicherte müssen leider selber zahlen; Privatpatienten können die Rechnung bei Ihrer 
      Versicherung einreichen - vorausgesetzt, ein Doc hat eine Verordnung ausgestellt. 
       
      Wie es weitergeht? - Darüber berichte ich dann.
       
      Nen lieben Gruß - Uli  

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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