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Stefan22869

Greif ich zur Tablette?

Hallo zusammen, ich bin 38 Jahre alt und habe seit rund 15 Jahren Schuppenflechte. Natürlich habe ich so ziemlich alles durch. Manches hat eine zeitlang geholfen, manches auch nicht. Wirklich schlimm ist es bei mir nicht. Und ich bin froh, dass es NUR so ist, wie es ist. Stellen an Unterschenkel, Knie, Ellenbogen, die habe ich mit Daivobet im Griff und damit kann ich leben. Aber leider auch an den Fingern. Das nervt, weil es jeder sieht. Und wenn ich bastel und schraube, reiss ich mir immer irgendeine Stelle auf. Da hilft nicht mal eine super starke Kortisonsalbe.

Mein Doc sagte mir, ich soll mir überlegen, ob ich nicht auf Tabletten umsteigen möchte. Ausführliche Beratung kommt natürlich noch. Bisher waren die Tablettentherapie ein NoGo für mich, bei den ganzen Untersuchungen und Nebenwirkungen. Der Doc meinte, von der Fläche her, bin ich kein Mensch, den man unbedingt die Tabletten empfiehlt, aber da ich Stellen habe, die überhaupt nicht besser werden, sollte man drüber nachdenken. Mittlerweile hat man wohl auch festgestellt, dass dauerhafte Schuppenflechte weitere Krankheiten / Entzündungen hervorrufen kann.

Bei den Fingern habe ich schon heftiges Kortison für eine Woche verschrieben bekommen, hat gar nichts geholfen.

D.h. der nächste Schritt wären jetzt die TAbletten, aber mich nervt das ständige zum Doc gehen und was ist mit den Nebenwirkungen? Ich habe eine Bekannte, die nimmt sie seit 5 Jahren und ist sehr zufrieden. Alle zwei Wochen Blutabnahme. Alle 2 Tage eine halbe Tablette und keine Nebenwirkungen. Ein anderer Bekannter hat einmal die Woche Hitzeschübe und Durchfall.....

Wie sind eure Erfahrungen? Sind die Tabletten echt so harmlos oder kann ich dadurch auf Dauer Schäden bekommen? Gibt es Wirkstoffe, die ich auf keinen Fall nehmen sollte?

vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Liebe Grüsse

Stefan

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anne 44

Hallo

habe auch die Hände betroffen

Bin kein Freund von Kortison habe ich gerade hinter mir für nichts und wieder nichts erst hilft sie sehr gut nach absetzen wird es wieder schlimm.Die Haut wird immer dünner und somit empfindlicher Es gibt die Lichttherapie mein Hautarzt hatte ein kleines Gerät größe Gesichtsbräuner für zb.Hände und Füße Tabletten würde ich nur im Notfall nehmen in deinem Fall eher nicht .Bei mir ist es so schlimm geworden dass ich wahrscheinlich nicht daran vorbei komme denn Kortison kann ich nicht ewig nehmen mein Arzt empfiehlt Fumarderm ich sträube mich noch

Ich bin lange Zeit ohne Therapie ausgekommen viel Sonne Olivenöl auf die nasse Haut (kranke Haut)Pflegecremes Solesalbe (Aldi) Ölbäder Salzbäder und ein bis zwei mal im Jahr Urlaub am Meer ganz weg war die Pso nie aber blasse unauffällige Stellen damit konnte ich leben im moment geht nichts

mir fehlt die Sonne könnte mich ärgern daß ich im Mai nicht ans Mittelmeer gefahren bin

Achso habe die Pso seit 35 Jahren

Tschüss Gruß Ann

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VanNelle

Hallo Stefan

Wäre hilfreich wenn du mal den Namen der Tabletten nennen könntest.

So wie sich das für mich anhört beschreibst du damit Fumaderm.

Darüber gibt es in diesem Forum reichlich Threads.

Gute Besserung

Wolle

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Claudia
Aber leider auch an den Fingern. Das nervt, weil es jeder sieht. Und wenn ich bastel und schraube, reiss ich mir immer irgendeine Stelle auf. ... Der Doc meinte, von der Fläche her, bin ich kein Mensch, den man unbedingt die Tabletten empfiehlt, aber da ich Stellen habe, die überhaupt nicht besser werden, sollte man drüber nachdenken. Mittlerweile hat man wohl auch festgestellt, dass dauerhafte Schuppenflechte weitere Krankheiten / Entzündungen hervorrufen kann.

Dein Arzt scheint doch ganz gut die aktuellen Weiterbildungen zu besuchen :) (was ja gut ist), denn das ist genau die aktuelle Diskussion oder "state of the art": Die Hautärzte sagen immer mehr, dass die reine Berechnung "x Prozent der Körperoberfläche" nicht mehr das Maß alles Dinge ist. Es kommt auch darauf an, wo jemand eine Psoriasis hat und wie sehr er z.B. die Hände wie in Deinem Fall auch im Alltag / im Beruf braucht. Du schreibst ja selbst, dass es Dich nervt, weil jeder es sieht. Ist "Basteln und Schrauben" Dein Beruf? Dann schränkt Dich die Schuppenflechte auch da ein.

Die weiteren Krankheiten ("Begleiterkrankungen") können bei mittelschweren bis schweren Fällen ein Thema sein. Die sollte man dann im Hinterkopf haben und die üblichen Checks beim Arzt nicht verpassen. Aber Panik sollte deshalb niemand haben.

Bei den Fingern habe ich schon heftiges Kortison für eine Woche verschrieben bekommen, hat gar nichts geholfen.

Hast Du schon mal von Okklusivverbänden gehört? Ich kaufe mir in der Apotheke Plastikhandschuhe, die nachts über die Hände kommen (und die Kortisonsalbe drunter). Damit's nicht gar so knistert und auch hält, tu ich noch Baumwollhandschuh drüber. Das mache ich vier oder fünf Nächte, das genügt bei mir meist, um das Gröbste zurückzudrängen. 100% geht es auch damit nicht weg, aber es bessert deutlich.

Sind die Tabletten echt so harmlos oder kann ich dadurch auf Dauer Schäden bekommen?

;) Keine der Tabletten in unserem Bereich würde ich als harmlos bezeichnen. Aber manchmal geht es eben wirklich nicht anders.

Gibt es Wirkstoffe, die ich auf keinen Fall nehmen sollte?

Das kommt auch darauf an, wie alt Du bist und ob Du noch Kinder bekommen bzw. zeugen möchtest.

Wie sieht es denn mit einer Bestrahlungstherapie aus? Wenn Dich schon "das Ständige zum Doc gehen" ;) nervt, wird eine Bestrahlungstherapie beim Arzt nicht richtig geeignet sein für Dich, aber vielleicht verschreibt er Dir ein Gerät für daheim bzw. Du mietest eins, um auszuprobieren, ob es wirkt?

Soviel fürs Erste. Ich will Dich ja auch nicht zutexten :) Frag ruhig weiter.

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Bibi

hallo und guten Abend, Stefan22869 -

ich habe seit ca. 30 Jahren Schuppenflechte und Kortisoncreme habe ich nur bei akuten Schüben verschrieben bekommen. Ich meine, dass sich die Therapiemöglichkeiten im Laufe der Jahrzehnte verbessert haben -

Claudia hat dir schon einige Möglichkeiten aufgezählt - lies dich hier im Forum durch und sprich mit deinem Arzt - je besser du über Therapiemöglichkeiten informiert bist, desto mehr wird sicherlich dein Arzt auf dich eingehen - die Erfahrung jedenfalls habe ich gemacht. Die standen schon in der Tür und ich habe immer weiter gefragt - klingt zwar gemein und es war ein langer Lernprozess für mich - aber es hat gewirkt - die Ärzte haben sich Zeit für meine Probleme genommen.

Alles Gute und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Stefan22869

Sorry... Durch Urlaub und Beruf habe ich diesen Thread erst einmal vergessen. Aber habe mich dann doch hier durchs Forum gelesen.

Vielen Dan für eure Tipps. Wie es in Foren nun mal so ist, bin ich durchs Lesen viel schlauer geworden, aber leichter ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Wir sind halt alle verschieden und bei einem wirkt etwas gut und dem anderen macht das Mittel die Sache noch schlimmer. Aber ich kann jetzt das Risiko besser einschätzen und bin vor zwei Wochen mit Fumaderm initial angefangen. Bis jetzt läuft alles nach plan. So weit ich erlesen habe, muss man einfach abwarten. Wie stark sind die Nebenwirkungen und wie die Heilwirkung.... Das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Und das Risiko sehe ich gering, wenn man regelmäßig zu den Kontrollen geht und auf lange Zeit gesehen, die Dosis gering halten kann.

Schauen wir mal....

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Stefan22869

Hallo Claudia, ich hatte dir noch gar nicht geantwortet. ich bin 38 und Kinder habe ich schon zwei. Also Pflicht erfüllt :-)

Strahlentherapie hatte ich mal. UVA hat nicht geholfen, gegen UVB bin ich allergisch geworden. Möchte ich auch wegen dem Hautkrebsrisiko vermeiden.

Die Handschuhe werde ich im Hinterkopf behalten...

Vielen Dank und viele Grüße

Stefan

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      Hallo Allerseits,
      Wollte euch gerne nach euren Erfahrungen mit Daivonex, Enstilar, Daivobet fragen. Habe alles ausprobiert. Leider scheint meine Haut darauf zu reagieren. Sieht irritiert aus, also rötlicher als ohnehin schon. Brennt und juckt - und zwar nicht wenig! Nun habe ich gelesen, dass das initial vorkommen kann und sich wohl bessert. Frage an euch ob, dass tatsächlich so ist, dass man da initial "durch" muss. War schon SEHR unangenehm. Fühlte sich schlimmer an als vor Therapiebeginn. Bei Daivonex war es sogar fast wie eine Verbrennung. Bei Daivobet etwas milder. Hautarzt hat sich dazu nicht im Detail geäußert. Danach hatte ich Clobetason. Damit wurde die Pso kurz besser, aber eben leider nur kurz.
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      habt ihr eine Idee wieso die Schübe immer so schnell wiederkommen?
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    • Ron
      By Ron
      Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.
       
      Der Unterschied:
       
      Daivobet
      Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)
       
      Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
      Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein
       
      Daivonex
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      Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.

      Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden
      Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie )
      war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-
      Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.  

      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
      Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
      Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
      Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)
       
       
      Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:
       
      Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
      Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.
       
      Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
      Morgens Daivobet, abends Daivonex.
       
      Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
      Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.
       
      Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
      · Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
      · nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
      · weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
      · nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
      · abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht
       
       
      Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen
       
      Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
      Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.
       
      Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
      Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
      Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
      Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
      Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar.
       
       
      Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.
       
      Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.
       
      Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.
       
      Und da liegt auch oft der Hund begraben.
      · Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
      · Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
      · Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
      · Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
      · Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
      Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
      Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.
       
      Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
      Produktiv bei der Abheilung sind:
       
      · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
      · Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
      · Leinsamen, Omega3-reichhaltig
      · Aminosäure: L-Glutamin
      · Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
      · Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
      · Basische Lebensmittel
      · Basische Heilwasser
      · Meeresalz
      · Sonne, UV Bestrahlung
      · Sport, Schwimmen, Thermalbäder
      · Seelische Gesundheit
      · Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
      · Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
      · Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
      · Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.
       
      wird fortgesetzt

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