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Kanalgeist

Ich habe mich hier angemeldet um über meinen phänomenalen Behandlungserfolg mit Vitamin E zu berichten und anderen mitzuteilen.

Im letzten Jahr hat mich ein extrem schweres hyperkeratotisches Hand- und Fussekzem befallen, das im Verlauf auch den ganzen Körper befiel. Meine Hände und Füsse bestanden fast nur noch aus monströser Hornhaut, verbunden mit unzähligen schmerzhaften Rhagaden, so das ich praktisch nicht mehr laufen konnte und auch jede Handbewegung stark schmerzte.

Cortisonbehandlung brachte keine Besserung, Lichtbehandlung nur wenig.

Auf die Idee mit dem Vitamin E bin ich gekommen, da ich dieses bereits vor ca. 25 Jahren schon einmal über ein langen Zeitraum in einer hohen Dosierung genommen habe, damals aber mehr aus Gründen der sportlichen bzw. allgemeinen Leistungssteigerung, wo ich dann aber keinen besonderen Effekt festgestellt habe.

Das einzige was ich damals bei der Einnahme wirklich bemerkt habe war, das die Haut sehr weich wurde, was mir aber relativ egal war, da ich zu der Zeit keine Hautprobleme hatte.

Also aus dieser Erfahrung heraus habe ich dann die Einnahme mit hochdosiertem Vitamin E begonnen.

Ich habe 1200 IE Vitamin E natürlichen Ursprungs täglich genommen, was wirklich viel ist und jetzt nichts mit Vitaminmangel oder Nahrungsergänzung zu tun hat, ich habe das für mich als Medikament verstanden und eingenommen.

Nach ca. 6 Wochen stellte sich schon eine leichte Besserung ein und es wurde besser und besser.

Heute, nach einem Jahr, ist der Zustand meiner Haut fantastisch, fast kann ich sagen so gut wie noch nie.

Nebenwirkungen bei der Einnahme habe ich keine feststellen können.

Für mich war der Erfolg mit dem Vitamin E unfassbar gut, so das ich es hier einfach mitteilen wollte.

Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja einen Versuch wert, das Risiko ist doch sehr überschaubar und die Kosten halten sich auch in Grenzen.

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Antje

Also aus dieser Erfahrung heraus habe ich dann die Einnahme mit hochdosiertem Vitamin E begonnen.

Ich habe 1200 IE Vitamin E natürlichen Ursprungs täglich genommen, was wirklich viel ist und jetzt nichts mit Vitaminmangel oder Nahrungsergänzung zu tun hat, ich habe das für mich als Medikament verstanden und eingenommen.

Nach ca. 6 Wochen stellte sich schon eine leichte Besserung ein und es wurde besser und besser.

Heute, nach einem Jahr, ist der Zustand meiner Haut fantastisch, fast kann ich sagen so gut wie noch nie.

Hallo Kanalgeist,

danke für den Bericht.

Nimmst du das Vitamin nur kurweise oder permanent? Vit. E soll ja nur in Verbindung mit anderen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen etc. funktionieren. Achtest du darauf? D.h. nimmst du ein Kombipräparat?

Dein Vitamin E ist natürlichen Ursprungs (das ist schon mal gut). Kannst du uns mehr dazu schreiben?

Danke und viele Grüße

Antje

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Kanalgeist

Hallo Antje,

ich nehme das Vitamin E jetzt seit einem Jahr, anfangs habe ich noch Selen dazugenommen, habe das aber bald verworfen, weil das meiner Meinung nach keinen Effekt hatte.

Ca. 9 Monate habe ich die hohe Dosis von 1200 IE genommen, jetzt nehme ich nur noch 600 IE. Das werde ich auch auf Dauer so beibehalten, da es wohl unproblematisch ist in dieser Form und ich nur positive Effekte bemerke.

Vitamin E ist ja nicht giftig und gefährlich wie Vitamin A in hohen Dosen, obwohl man nie zu arglos sein sollte, aber wie gesagt, ich habe keinerlei negative Nebenwirkungen festgestellt, im Gegenteil.

Ich habe das Vitamin E Supra von Doppelherz genommen, das wird aus Pflanzenölen gewonnen, mit 600 IE pro Kapsel, ist auch gar nicht so teuer, die 80er Packung bekommt man in der Internet Apotheke schon für ca. 12 Euro.

Am besten mit fettreicher Nahrung zusammen nehmen, damit es gut aufgenommen wird.

Eine Zeit lang dauert es schon, bis sich das Vitamin E ausreichend im Körper angereichert hat, das sich eine Veränderung ergibt.

Das die fettlöslichen Vitamine eine wichtige Rolle für die Haut spielen ist ja unbestritten, auch das Medikament Toctino wird ja aus einem Vitamin A Derivat gewonnen.

Bevor man aber zu diesem riskanten, superteurem Medikament mit vielen Nebenwirkungen greift, sollte man vielleicht die von mir beschriebene Möglichkeit mit dem Vitamin E versuchen, das Risiko ist sicher überschaubar.

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Antje

Im Beipackzettel steht, dass eine Dosierung über 400 mg zu einer Senkung von Schilddrüsenhormonen führen kann. Da ich diese Hormone extra einnehme, wäre das nicht so gut. Das hieße für mich, dass ich "nur" eine Kapsel nehmen dürfte, was sicherlich auch reicht.

Ich nehme auch seit einigen Jahren Schwarzkümmelölkapseln. Das hatte mal jemand hier vorgeschlagen und ich habe es ausprobiert. Der Effekt war/ist schon sehr verblüffend. Meine Pso ist immer sehr glatt und schuppt fast gar nicht. Allerdings breitet sie sich an den Armen trotzdem weiter aus. In den SK-Kapseln ist auch Vit. E enthalten. Aber die Dosis ist gering und ich schätze mal, das bisschen mehr macht auch nichts.

Ich werde die Vitamin-E-Kapseln mal ausprobieren. Dein Bericht klingt vielversprechend. Vielleicht kann ich der Pso an den Armen ja so Einhalt gebieten.

Übrigens ist sehr viel Selen in Paranüssen enthalten. Ich hab immer eine Tüte in der Tasche und esse sie als Snack (3 bis 5 Stück am Tag reichen). Mein Körper kann dann selbst entscheiden, ob er Selen haben will oder nicht. Die synthetischen Nahrungsergänzungsmittel sind mir mehr als suspekt.

Viele Grüße

Antje

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Fredy

Ich habe mich hier angemeldet um über meinen phänomenalen Behandlungserfolg mit Vitamin E zu berichten und anderen mitzuteilen.

Im letzten Jahr hat mich ein extrem schweres hyperkeratotisches Hand- und Fussekzem befallen, das im Verlauf auch den ganzen Körper befiel. Meine Hände und Füsse bestanden fast nur noch aus monströser Hornhaut, verbunden mit unzähligen schmerzhaften Rhagaden, so das ich praktisch nicht mehr laufen konnte und auch jede Handbewegung stark schmerzte.

Cortisonbehandlung brachte keine Besserung, Lichtbehandlung nur wenig.

Auf die Idee mit dem Vitamin E bin ich gekommen, da ich dieses bereits vor ca. 25 Jahren schon einmal über ein langen Zeitraum in einer hohen Dosierung genommen habe, damals aber mehr aus Gründen der sportlichen bzw. allgemeinen Leistungssteigerung, wo ich dann aber keinen besonderen Effekt festgestellt habe.

Das einzige was ich damals bei der Einnahme wirklich bemerkt habe war, das die Haut sehr weich wurde, was mir aber relativ egal war, da ich zu der Zeit keine Hautprobleme hatte.

Also aus dieser Erfahrung heraus habe ich dann die Einnahme mit hochdosiertem Vitamin E begonnen.

Ich habe 1200 IE Vitamin E natürlichen Ursprungs täglich genommen, was wirklich viel ist und jetzt nichts mit Vitaminmangel oder Nahrungsergänzung zu tun hat, ich habe das für mich als Medikament verstanden und eingenommen.

Nach ca. 6 Wochen stellte sich schon eine leichte Besserung ein und es wurde besser und besser.

Heute, nach einem Jahr, ist der Zustand meiner Haut fantastisch, fast kann ich sagen so gut wie noch nie.

Nebenwirkungen bei der Einnahme habe ich keine feststellen können.

Für mich war der Erfolg mit dem Vitamin E unfassbar gut, so das ich es hier einfach mitteilen wollte.

Vielleicht ist es für den einen oder anderen ja einen Versuch wert, das Risiko ist doch sehr überschaubar und die Kosten halten sich auch in Grenzen.

Hallo Kanalgeist. :)

Dein Bericht hört sich interessant an. Aber: Habe ich richtig verstanden, dass Du also keine vom Arzt diagnostizierte Schuppenflechte hast? :) Du schreibst von einem "Ekzem". Demnach hast Du eine Neurodermitis?

Viele nette Grüße an Dich aus Hamburg

Fredy

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Fredy

http://www.ihr-wellness-magazin.de/gesundheit/naturheilmittel/vitamin-e.html

Zu den jeweiligen Vitaminen steht immer einmal irgendetwas, das unter Einnahme des jeweiligen Vitamins helfen könnte...Meistens sind diese Wirkungen per Studien aber nicht bewiesen. An Kanalgeist: Ich hoffe,dass das Vitamin E Dir auch viele weitere Jahre lang helfen kann. Vielleicht hilft Dir dieses Vitamin ja tatsächlich! Ich drücke Dir die Daumen. :)

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Kuno

Da hätte ich aus der Süddeutschen Zeitung gleich einen Hinweis zur Vitamin-E-Hochdosis:

Männer haben ein um 17 Prozent erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn sie sich zu viel Vitamin E verabreichen.

Wer noch mehr wissen möchte, kann diesen Link ansehen: http://www.sueddeuts...amine-1.1336367

Viele Grüße von Kuno

PS: Wer sich mehr dafür interessiert: Die Pharma-Industrie ist sehr geschickt darin, solche Hoffnungen zu verbreiten, dass hochdosierte Vitamine unglaubliche Wirkungen erreichen. Das ist nicht verwunderlich, weil der Markt der Vitaminverkäufe doch sehr interessant ist und gute Gewinnchancen beinhaltet. Man erreicht so eine Klientel, die eigentlich Medikamente nur mit großer Skepsis nimmt.

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Kanalgeist

Hallo Fredy,

vielen Dank für deine guten Wünsche.

Ich hatte ein hyperkeratotisches Hand- und Fussekzem, das sich auch auf den ganzen Körper ausgebreitet hat, mit extremer Hornhautbildung, wobei sich starke Hautaufrisse bilden, Rhagaden, ich hatte mehr als 50 teilweise mehrere Zentimeter lange Wunden an den Händen und Füßen die sehr schmerzhaft waren, jeder Kontakt mit Wasser war fast unmöglich. Ich konnte mich ohne große Schmerzen kaum noch bewegen und auch nichts mehr anfassen oder laufen.

Ich habe das nicht auf ärztliche Verordnung gemacht, da meine Ärztin vermutlich keine großen Erfolgsaussichten darin gesehen hätte.

Das es mir so dermaßen helfen würde, hätte ich auch nicht gedacht, für mich war es wirklich wie ein Wunder, ich kann natürlich nur für mich sprechen und will daraus auch gar keine Verallgemeinerung ableiten.

@Kuno: Sicher sollte man nie bedenkenlos irgendwas einwerfen, aber ich denke das Risiko bei Vitamin E hält sich doch in Grenzen, vor allem im Vergleich zu anderen Therapien, die bei meinem Krankheitsbild angezeigt gewesen wären, aber das muss jeder selber für sich entscheiden.

Meine Meinung ist, das Vitamin E einen Einfluss auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut hat und auch einen antiallergischen Effekt hat.

Herzliche Grüße

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Antje

PS: Wer sich mehr dafür interessiert: Die Pharma-Industrie ist sehr geschickt darin, solche Hoffnungen zu verbreiten, dass hochdosierte Vitamine unglaubliche Wirkungen erreichen. Das ist nicht verwunderlich, weil der Markt der Vitaminverkäufe doch sehr interessant ist und gute Gewinnchancen beinhaltet. Man erreicht so eine Klientel, die eigentlich Medikamente nur mit großer Skepsis nimmt.

Hallo Kuno,

da stimme ich dir absolut zu. Das Problem ist nur, wenn man nicht gesund ist, reichen die Vitamine und Mineralstoffe aus der Nahrung leider nicht. Entweder weil der Stoffwechsel nicht so gut funktioniert oder man einen erhöhten Bedarf hat. Ich kann z.B. Eisen aus der Nahrung nicht gut verwerten und bin deshalb auf zusätzliche Eisenpräparate angewiesen. Allerdings bin ich relativ faul und vergesslich, so dass ich die Eisenkapseln eher kurförmig anwende. Das ist vermutlich auch gut so, weil Eisen ja die Aufnahme anderer Stoffe beeinträchtigt (Zink, Magnesium).

In dem Artikel der Süddeutschen ist nur von künstlichen Vitaminen die Rede. Da wäre ich auch sehr vorsichtig. Man muss schon genau über Wechselwirkungen etc. Bescheid wissen, um da keinen Schaden anzurichten.

Ich finde, dass sich die Leute generell viel zu wenig damit beschäftigen, was sie tagtäglich in sich hineinstopfen (aus gesundheitlicher, ökologischer und tierethischer Sicht). Aber das muss jeder selbst wissen.

Ich habe jetzt mit den Vitamin-E-Kapseln angefangen. Da ich sonst nichts nehme (außer den Schwarzkümmelölkapseln und sporadisch Zink und Eisen), sehe ich da jetzt keine große Gefahr. Meine Haut ist generell eher trocken und empfindlich. Es kann also nur besser werden.

Liebe Grüße

Antje

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Fredy

Hallo Kuno,

da stimme ich dir absolut zu. Das Problem ist nur, wenn man nicht gesund ist, reichen die Vitamine und Mineralstoffe aus der Nahrung leider nicht. Entweder weil der Stoffwechsel nicht so gut funktioniert oder man einen erhöhten Bedarf hat. Ich kann z.B. Eisen aus der Nahrung nicht gut verwerten und bin deshalb auf zusätzliche Eisenpräparate angewiesen. Allerdings bin ich relativ faul und vergesslich, so dass ich die Eisenkapseln eher kurförmig anwende. Das ist vermutlich auch gut so, weil Eisen ja die Aufnahme anderer Stoffe beeinträchtigt (Zink, Magnesium).

In dem Artikel der Süddeutschen ist nur von künstlichen Vitaminen die Rede. Da wäre ich auch sehr vorsichtig. Man muss schon genau über Wechselwirkungen etc. Bescheid wissen, um da keinen Schaden anzurichten.

Ich finde, dass sich die Leute generell viel zu wenig damit beschäftigen, was sie tagtäglich in sich hineinstopfen (aus gesundheitlicher, ökologischer und tierethischer Sicht). Aber das muss jeder selbst wissen.

Ich habe jetzt mit den Vitamin-E-Kapseln angefangen. Da ich sonst nichts nehme (außer den Schwarzkümmelölkapseln und sporadisch Zink und Eisen), sehe ich da jetzt keine große Gefahr. Meine Haut ist generell eher trocken und empfindlich. Es kann also nur besser werden.

Liebe Grüße

Antje

Liebe Antje. :)

Ich wünsche Dir dabei einen GAAANZ großen Erfolg. :) BITTE berichte uns etwas Positives, ja? :)

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larryn

Hmm, ist echt gut zu wissen, meine Therapie beinhaltet schon Vitamin E, und ich nehme es seit ein par Monaten ein bisschen mehr als gewöhnlich :)

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    • nika92
      By nika92
      Liebe Community, ich bin jahrelang stille Mitleserin gewesen und möchte hier meinen Weg mit euch teilen, in der Hoffnung, dass es vielleicht jemandem von euch hilft.
      Die Psoriasis Pustulosa ist bei mir nach einer mit Antibiotika behandelten Blasen- und dann Nierenentzündung ausgebrochen, kontinuierlich über Monate schlimmer geworden und über 2 Jahre ständig präsent gewesen. Familiär bin ich hier vorbelastet, meine Tante leidet auch unter der Pustulosa. Meine kompletten Hand- und Fußflächen waren befallen. Die Folgen kennt ihr-unerträglicher Juckreiz, Risse, kaum Auftreten und Greifen können. Es kam aus dem Nichts, blieb und war der Horror. Ich war am Ende und als Musikerin, die ihre Hände braucht, am Rande der Verzweiflung. In dieser Zeit habe ich hier viel gelesen und mir einige Tipps und mentale Unterstützung geholt. Ich war bei einigen Ärzten, habe dort zum Teil eher Überforderung erlebt und sollte als nächsten Schritt in die Klinik gehen. Was überhaupt nicht half: PUVA, Cortison, Fumaderm, sämtliche andere empfohlene Cremes, TCM.
      Der erste Schritt der Linderung erfolgte, als ich das hier im Forum beschriebene Programm mit Bädern mit Totem Meersalz und anschließendem Eincremen mit Schaebens Toter Meer Salbe an jedem Abend machte. Vielen Dank für den wertvollen Tipp! Der Juckreiz ging stark zurück-ich konnte wieder schlafen und normal am Leben teilnehmen! Die Bläschen aber blieben und die befallenen Stellen gingen nicht merklich zurück, beruhigten sich aber sehr.
      Der entscheidende Schritt der Verbesserung kam aber erst nach der regelmäßigen Einnahme von Probiotika. Ich persönlich nahm und nehme ein Produkt aus dem Reformhaus von Sanatura (Darmflora Plus, 1 EL), sicherlich sind andere Probiotika aus der Apotheke ebenso gut geeignet. Langsam aber merklich gingen die befallenen Stellen zurück, die Bläschen wurden weniger, bis sie nach etwa 4-5 Monaten ganz verschwanden und nicht wiederkamen. Meine Haut regenerierte sich langsam und ein halbes Jahr später war ich komplett beschwerdefrei und habe nun auch kein Probiotikum mehr genommen.
      Ein Indiz, dass das Probiotikum eine entscheidende Rolle spielte ist, dass nach einer mit Antibiotika behandelten Mittelohrentzündung langsam aber sicher neue Bläschen auftraten. Ich bekam etwas Panik, versuchte es erneut mit der Einnahme des Probiotikums und bin bis heute komplett beschwerdefrei. Neuere Forschung scheint diesen Zusammenhängen auch nachzugehen.
      Dass Psoriasis eine sehr komplexe Krankheit ist, ist mir bewusst. Ich habe keine strenge Ernährungsumstellung vorgenommen (diese blieben im Vorfeld wirkungslos), sondern Tabak und Alkohol eliminiert und Fleisch und Fertigprodukte weitestgehend weggelassen. Zusätzlich nahm ich Zink und Omega 3-Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel. Das war vielleicht mit unterstützend.
      Es wird sicherlich nicht allgemeingültig helfen können, aber ich finde dass der Versuch der regelmäßigen Einnahme von Probiotika einen Versuch wert sein könnte. Schaden kann es nicht.
      Liebe Grüße
      Nika
       
    • dh2000
      By dh2000
      Hallo !
       
      ich hatte hier ja schon mal was zum Theme Ernährung geschrieben und Euch meine Erfahrungen berichtet. Jetzt möchte ich einiges
      dazufügen : Ich habe Pso schon immer, aber es war wenig und hat mich kaum beeinflusst. Ausser krasse Probleme im Genital-und schleimhautbreich. Habe aber durch die Jahre einiges hinter mir und Erfahrungen gesammelt. Für alle, die es ausprobierenn wollen/sollten :Fakt ist : Histamin, ausgelöst durch verschieden Faktoren, pusht meine Pso. Aber Ihr könnt Euch nicht vorstellen, mit welcher Detektiv-Arbeit ich meine Ernährung gestalte. Konventionelle, Supermarkt Ware nehme ich fast gar nicht mehr zu mir. Koche, backe, mixe, fast alles selbst. 1( falsche) halbe Scheibe Salami (denn Salami ist nicht gleich Salami) beschert mir Probleme, und ich kriege einen Schub. Mittlerweile bin ich fast beschwerdefrei, jetzt  weiss ich , das mein leben vorher eigentlich ein einziger Schub war. Jetzt krieg ich nach ein paar Tagen nach dem besagten Stück Salami eine klitzekleine Stelle, es dauert ca 2 Wochenm !!!, bis diese wieder weg ist.
      Es hat 2 jahre gedauert, bis ich das so kontollieren kann, bis ich alle Lebensmittel in gut und böse einteilen konnte. Und obwohl meine Werte (mittlerweile) ganz gut sind, merke ich 3 Erdbeeren,ein paar Nüse oder ein Stück Weissbrot. . 
      Ich möchte nur allen Mut machen, es zu versuchen. Lasst Eure Darmflora untersuchen, Entzündungswerte und Histaminspiegel. Ausserdem Nahrungsmittelunverträglichkeiten, den Vitamin und Mineralstoffhaushalt. 
      Mit diesem Krankheitsbild ist in unserem Körper ALLES durcheinander und es dauert sicher Jahre, bis es sich regeniert hat, aber es geht. In den meisten Medikamenten ist Histamin drin, denn es soll eigentlich heile machen. Aber der Darm ist so geschwächt, das er das überschüssige nicht mehr abbauen kann. Das fiese daran ist, das meist die Beschwerden/ Auswirkund oft erst 2-3 tage später kommen und Zusammenhänge so schwer herzustellen sind.
      Vielleicht ist die Ernährung hier nicht bei jedem des Rätels Lösung, aber wenn Ihr z.b mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, laufender Nase. Verschleimung, Kophweh, Unterleibsschmerzen, Gelenk-oder Muskelschmerzen, Krämpfen oder sonst was probleme habt, probiert es aus!  ich habe nach 2 Tage ohne Gluten schon eine Besserung gemerkt.
    • loppy
      By loppy
      Hi Ihr,
      da ich so viele Beiträge über unterschiedliche Nahrungsergänzungsmittel, Pflanzen, Kräuter und Naturprodukte hier finde, dachte ich dass dieses Video, auch wenn der Sprecher aus der Schweiz kommt und Schulmediziner ist und vielleicht etwas wie in den Absinth gefallen klingt ;-)) bietet dieses Video auch wenn es sich neben Autoimmunerkrankungen auch "hauptsächlich" mit Krebs beschäftigt über alle dieser Naturprodukte eine ganz gute Übersicht.
      Ich fand als Video bisher keine umfangreichere bzw. bessere.
      "Dr. med. Manfred Doepp: Heilmittel, die klüger sind als Chemotherapie und Bestrahlung"
      https://www.youtube.com/watch?v=BTcst7XHDbI
      Gruss aus Erlangen,
      Andy
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