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Eleyne

Arava und Beruf - Infektionsgefahr?

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Eleyne

Hiho,

ich habe heute ja Arava verordnet bekommen und mache mir jetzt grad einen Kopf drum, welche Probleme damit auftauchen können.

Ich arbeite in einem Seniorenheim als Ergotherapeutin (ich bin also direkt am Patienten, teils auch am Bett, wenn es den Patienten schlecht geht) und wir haben natürlich auch MRSA-Patienten u.a. unter unseren Senioren.

Muss ich mir da einen Kopf machen, dass mein Infektionsrisiko evtl höher ist durch das Arava? Hat jmd von Euch vllt Erfahrung damit oder Aussagen von Ärzten?

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MathiasM

Die Infektionsgefahr ist bei jedem Immunsuppressivum mit dem Medikament höher als ohne. Einen Teil davon kannst Du ausgleichen mit konsequenter Handdesinfektion a la Klinik, Abdecken eventueller Wunden oder in harten Fällen Handschuhen. Ansonsten gehe ich davon aus, daß das Altersheim einen Hygienebeauftragten/-spezialisten hat, mit dem man reden kann. SOllten sie zumindest...

Viele Grüße,

Mathias

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Eleyne

Händedesinfektion udn Handschuhe sind bei Bedarf sowieso gegeben (ich war da schon immer penibel) ... ich werde nochmal mit meinem Hausarzt erstmal drüber sprechen und dann wenn ich Infos habe mit meinem neuen Arbeitgeber (der sollte das ja auch wissen) - Mist - hoffentlich verlier ich den Job nicht gleich wieder ... *sfz*

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Guest Barb

Ich sehe auch kein Problem, wenn du zu Zeiten, wo grippale Infekte oder gar Grippe sich häufen, einen Mundschutz trägst. Er dient nicht nur deiner Sicherheit, sondern schützt auch die Patienten, die du behandelst. Gerade Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind anfälliger für Lungenentzündungen. Und wer den Nutzen der Ergotherapie erkannt hat, wird auf dich nicht gerne verzichten, nur weil dich Husten und Schnupfen für etliche Tage an der Ausübung deines Berufes gehindert haben.

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Eleyne

Barb ich arbeite im neuen job leider erst seit 5 Tagen ... aber ich hoffe, dass ich mit der Heimleitung vernünftig reden kann ;) . Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Supermom

Drück dir die Daumen. :daumenhoch:

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Saltkrokan

Hallo Eleyne,

ich möchte mich meinen Vorgängern anschliessen.....

Gesunder Menschenverstand im Umgang mit Menschen/Patienten ist gut.

Ich arbeite selber seit etlichen Jahren im pflegerischen Bereich und habe davon einige Jahre in der Notfallmedizin gearbeitet. MRSA, Hepatitis, HIV-Patienten.

Trotz meiner Erkrankung und der Immunsuppression ist alles bestens.

Ich muss aber auch zugeben dass ich mir nicht so sehr Gedanken darüber gemacht habe wie Du es tust.

Viele Grüsse

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Eleyne

Hiho Saltkrokan,

danke für Deine Erfahrungen und dass Dir offenbar die Immunsuppression nichts ausmacht bzgl der Ansteckung mit Keimen.

Ich denke darüber nach, weil es mir auch darum geht nicht die Senioren anzustecken, wenn ich mir eine Infektion eingefangen habe. Bzw. eben auch keinen MRSA mit nach Hause zu nehmen bsp.

Und wenn man das vorher soweit wie möglich abgeklärt hat, muss ich nachher nicht dumm schauen, wenn was passiert. ;)

Ich werde mit meinem Hausarzt auch nochmal drüber sprechen - mal sehen, wie er dazu steht.

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Eleyne

Also der letzte Stand der Dinge:

Internistische Rheumatologin und Hausarzt sehen kein Problem mit Arava am Patienten zu arbeiten.

Aber beide haben gesagt, wenns an die Biologica geht (falls ich Arava nicht vertrage o.ä.) dann dürfe ich nicht mehr direkt am Patienten arbeiten.

Ok ... mal sehen, wie Arava wirkt :)

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steirerherz

Hallo Eleyne,

ich drück dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen dass das Arava bei dir gut wirkt und wünsche dir so eine "Rossnatur" wie ich sie habe. Ich bekomm ja seit 3 Jahren Biologicals und hab mir bis jetzt nicht den geringsten Schnupfen (Erkältung) eingefangen. Bin ja auch sehr froh darüber.

Alles Liebe und Gute

Christina

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Eleyne

Danke Christina, leider fange ich mir sehr häufig Infekte ein ... grad eben hab ich auch wieder eine Erkältung (deshalb verschiebt sich Arava noch ein wenig) ... mal sehen, wie das dann mit Arava wird ;) .

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knobi1000

Hallo Eleyne,

ich nehme Arava, 20mg, täglich seit 3 Jahren ein und arbeite in einem Wohnhaus der Behindertenhilfe. Ich habe eine PSA.

Bisher konnte ich die Erfahrung machen, dass ich unter Arava nicht mehr anfällig für Erkältungen, oder Ansteckungen aller Art bin, als in der Zeit ohne Arava. Mittlerweile wechselte Arava hin zu dem günstigeren Medikament Leflunomid.

Damals wechselte ich von MTX zu Arava. Unter MTX war ich "dauererkältet".

Meine Schübe werden geringer. Eine Reduzierung auf 10mg alle zwei Tage brachte keinen Erfolg. Mit der jetzigen Medikation klappt es gut. Ich kombiniere Arava mit Prednisolon 20mg, täglich.

Meine Leber- und Nierenwerte, werden alle 4-6 Wochen kontrolliert.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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Saltkrokan

Also der letzte Stand der Dinge:

Internistische Rheumatologin und Hausarzt sehen kein Problem mit Arava am Patienten zu arbeiten.

Aber beide haben gesagt, wenns an die Biologica geht (falls ich Arava nicht vertrage o.ä.) dann dürfe ich nicht mehr direkt am Patienten arbeiten.

Ok ... mal sehen, wie Arava wirkt :)

warum????

Dann dürfte ja niemand der ein Biologica nimmt, und das gibt es ja häufiger, im Pflegebereich arbeiten. Gleiches gilt dann ja auch wohl für MTX.

Ich kenne einige Leute die eines oder beides nehmen und schon lange im Pflegebereich tätig sind.

Wenn man sich gegenüber MRSA-Patienten laut der geltenden Hygienevorschriften schützt (Schutzkittel, Mundschutz, Handschuhe, Desinfektion etc) dürfte man auch nicht so einfach MRSA bekommen. Da sind die Schutzmassnahmen ja zum Eigenschutz gedacht.

Edited by Saltkrokan

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      was dann folgte werden wahrscheinlich schon mehrere hier durch haben: "ist alles halb so wild, mach dir keinen Kopf das geht von alleine weg" - mit der Aussage stand ich nun da und der Arzt konnte oder wollte mir nicht helfen, zu dem Zeitpunkt war ich am Niederrhein und da ticken die Uhren irgendwie anders, dann folgte der Umzug, neuer Job etc pp alles turbulent und irgendwie nebenbei, mit leichter Sorge immer auf die Fingernägel und sorge gehabt es könne ein Nagelpilz sein...dann in Schwerte angekommen und einen neuen Hausarzt gesucht, der schickte mich zum Dermathologen...das übliche Prozedere begann...Probe nehmen - einschicken und dann eine gefühlte ewigkeit (ca 6Wochen) auf Ergebnisse warten....kein Nagelpilz...gut dachte ich, alles easy alles kein Problem....die Ärztin sagte dann das sie eben den Chef zu Rate ziehen möchte und er solle sich persönlich ein Bild machen...."Kassenpatient?! Chef?! FUCK!!!!!!" so in etwa mein Gedankengang in dem Augenblick und es folgte die Diagnose "Psoriasis mit Nagelbefall - Autoimmunkrankheit und somit nicht heilbar" und genau in dem Augenblick endete das Gespräch, ich bekam ein Rezept in die Hand gedrückt für "Xamiol" und man wünschte mir alles gute...das wars...niemand den ich Fragen konnte, niemand der mir gesagt hat wie es weiter geht geschweige denn was ich tun kann..."geil! läuft beid dir!" dachte ich mir....das ganze ist nun gut 7 Monate her und in der Zwischenzeit habe ich ne menge Rumexperimentiert was hilft, was es schlimmer macht oder was einfach nichts verändert und bin im Zuge meiner suche immer mal wieder auf das Forum und die Einträge gestoßen...habe mich aber nie angemeldet...aus Scham? aus Stolz? ich weiß es ehrlich gesagt nicht....Köche sind ohnehin sehr spezielle Zeitgenossen was Krankheiten, Verletzungen oder andere Formen von "Schwäche" betrifft...wir werden darauf getrimmt Probleme selbst zu lösen und so lange der Finger nicht komisch absteht kann ma weiter arbeiten....aber immer wieder stelle ich fest das diese Erkrankung kein beschissener gebrochener Knochen ist, keine Schnittwunde oder Verbrennung nichts was einfach verheilt....so langsam kommt die Erkentniss das ich damit wohl oder übel irgendwie Leben und klar kommen muss was mir zugegebener maßen echt schwer fällt, besonders in meinem Job ist das übel wenn Bart, Gesicht und Haare teilweise übelst am Schuppen sind, alles knall rot oder es so stark juckt das man sich die Haut runterkratzen will...

      ich habe vielleicht einfach die Hoffnung das ich hier merke a) ich bin halt nicht der einzige dem der scheiß an die Nieren geht und b) vll. noch Ideen zu finden was hilft odes es zumindest ein wenig lindert.

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