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Hallo,

Meine Kopfhaut ist schon seit ca. 7 Jahren betroffen und seit ca. 5 Jahren sind auch meine Ellbögen betroffen. Ich habe bis jetzt verschiedene cremes ausprobiert, auch mit Kortison, die leider nicht geholfen haben. Da es eine sehr komplexe Krankheit ist, glaube ich nicht mehr an die Wirksamkeit von Kortisonpreparate oder andere chemische Arzneimittel.

Seitdem ich über sehr gute Ergebnisse einer Therapie mit Indigopflanze gelesen habe, interessiere ich mich vielmehr für Naturheilmittel und auch Psychotherapie. Leider konnte ich diese beiden Mittel noch nicht ausprobieren, da ich keine Salben oder cremes mir dieser Pflanze gefunden habe. Was ich aber finden konnte ist natürliches Indigopulver, das aber für Haarfärben genutzt wird. Daher wäre meine Frage, ob es schon irgendwelche Salben, Cremes oder vielleicht auch Öle mit der Indigopflanze gibt? Falls ja, wäre ich sehr an den Namen dieser Produkten interessiert. Wenn nein, wollte ich gerne wissen, ob man solche Salben auch selbst, bzw. in einer Apotheke mischen könnte mit diesem Indigopulver, das auf dem Markt als Haarfarbe verkauft wird (100 % natürlich, ohne Zusatzstoffe). Was sollte man dabei beachten und wie hoch sollte die Konzentration des Pulvers in einer Salbe sein?

P.S. Das die Haut stark blau gefärbt wird ist kein problem, es ist Winter und man sieht nur ganz wenig unverdeckte Haut..

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Hallo Laske, vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Einsatz von Indigo ist kritisch zu betrachten, da es keine Studien darüber gibt, die den Einsatz bei der Schuppenflechte belegen. Es ist zu bedenken, dass der Einsatz von pflanzlichen Stoffen auch kritisch zu betrachten ist, da hier ebenfalls Nebenwirkungen und Wechelwirkungen auftreten können.

Gerne faxén wir Ihnen eine Rezeptur für eine Ölmischung als Haarpackung zu, die aus ätherischen Ölen besteht. Versuchen Sie für die Ellenbogen: Psoriasum Vital Moorcreme, Pharmazentralnummer: 97 59 525. Bitte ganz dünn auftragen und mehrmals täglich.

So wie Sie berichten könnte eine naturheilkundliche Komplexbehandlung sinnvoll, sein, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf (02324-396-487, Frau Schenke).

Eine frohe Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Dr. Stefan Fey

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    • PistolPete
      By PistolPete
      Hallo mtieinander,
      ich bin seit fünf Jahren von einer Schuppenflechte auf dem Kopf betroffen. Es soll ja typisch sein, dass sowas mit Ende 20 ausbricht, insbesondere beim Mann.
      Was ich schon alles hinter mir hatte:
      etliche normale Anti-Schuppen-Shampoos Birkenhaarwasser Klettenwurzelöl Urea-Shampoo Totes-Meersalzshampoo Linola-Shampoo Ich probierte auch harte Sachen wie Selsun. Ducray Kertyol P.S.O. brachte kurzzeitig etwas. Ich war auch schon beim Hautarzt, der mir nach einem flüchtigen Blick Kortison verschrieb. Brachte kurzzeitig tatsächlich was.
      Ich war nun aus beruflichen Gründen für fünf Wochen in den USA. Dort macht ich mich schlau und schaute dann auch gezielt nach Shampoos. Es kann ja sein, dass es in den USA wirksame Präparate gibt, die bei uns verboten sind.
      Und tatsächlich habe ich was gefunden:
      Head & Shoulders in einer blauen Flasche (was es bei uns nicht gibt). Mit Selendisulfid, aber geringer konzentriert als bei Selsun. Das kann man täglich anwenden und ich wende es täglich an. Ich kombiniere es dann auch mit einem Urea-Shampoo. Schon in den USA spürte ich eine Verbesserung. Es rieselte weniger runter, es juckte auch weniger. Es hat aber drei Wochen gedauert, dass die Kopfhaut nicht mehr gerötet ist. Seitdem stehe ich gerne häufig vor Spiegel und betrachte meine Haaransätze. Das macht mich glücklich.
      Es rieselt auch nicht mehr so stark. Nur mal zum Vergleich: Bevor ich  nun diese Lösung fand, habe ich mir bestimmt zwei Esslöffel Schuppen täglich von der Kopfhaut gekratzt und zwei weitere Esslöffel fielen so herunter. Der Bereich um meinem Schreibtisch war ein Trümmerfeld. Mein Kopfkissen war jeden Tag voller Schuppen. Besonders peinlich: Schuppen die auf der Brille hängen blieben und einen immer an das Problem wenige Zentimeter höher erinnerten. Und das habe ich nicht mehr.
      Ich habe aber auch Fragen:
      1. Hat jemand das H&S in der blauen Flasche schon mal in Deutschland gesehen? Ist es vielleicht bei uns apothekenpflichtig?
      2. Es gibt eine Spirale des Juckens und Kratzens, sodass sich der Zustand der Kopfhaut immer weiter verschlimmert. Gibt es auch eine Erholungsspirale, d.h. bin ich guter Hoffnung, dass sich die Kopfhaut nun so gut erhohlt, dass ich auch einige Tage ohne diese Shampoos auskommen kann und dass es mir auch leichter fällt, dem Juckreiz nicht nachzugeben?
      Wer noch nichts gefunden hat, kann ja mal meine Prozedur ausprobieren. Vielleicht ist das Ducray kertyol P.S.O genausogut, nur was ich daran nicht leiden kann, ist die Waschprozedur. Ich möchte ein Shampoo haben, das ich täglich anwenden kann und das in einfacher Prozedur ohne ohne 2 x 5 Minuten einwirken zu lassen. Das halte über längere Zeit ohnehin nicht durch.
    • Gmork
      By Gmork
      Hallo zusammen,
       
      ich freue mich sehr dieses Forum gefunden zu haben. Es gibt hier ja echt viele mit dieser Krankheit, was mir Hoffnung gibt bald besser damit zurecht zu kommen.
       
      Erstmal kurz zu mir. Ich bin 28 Jahre, weiblich und habe bisher die Schuppenflechte nur auf der Kopfhaut mit Juckreiz. Die Diagnose Psoriasis habe ich seit ca. 4 Wochen. Musste dazu zu 3 verschiedenen Hautärzten um heraus zu finden, was es ist.
       
      Der erste Arzt meinte es wären einfach nur hartnäckige Schuppen, beim zweiten war es ein seborrhoisches Ekzem und beim dritten Arzt wurde dann endlich die richtige Diagnose gestellt. Der Arzt hatte sich als erster mehr als 5 Minuten Zeit genommen. Er meinte ich solle die ersten 10 Tage Ecural-Lösung verwenden, damit es überhaupt erstmal abklingt.
       
      Bisher ist nur der Hinterkopf betroffen, aber ich habe das Gefühl es breitet sich immer weiter aus. Erst war es nur in der Mitte im Genick, aber auch noch etwas vom Haaransatz entfernt, sodass man es auch bei einem Pferdeschwanz nicht gesehen hat. Mittlerweile kommt es schon in die Nähe des rechten Ohres, sodass es auch über den Haaransatz hinaus sichtbar ist. Ich habe lange Haare, was eine Behandlung echt anstrengend macht, da man mehr in die Haare als auf die Kopfhaut schmiert und auf dem Hinterkopf sieht man selbst so gut wie nix.
      Auch mit einer Spiegelkonstruktion sehe ich nicht richtig wo die befallenen Stellen genau sind. Das Ecural macht mir momentan mein Freund drauf, aber ich muss das ja auch irgendwie alleine können, wenn er mal nicht da ist. Habt ihr da einen Tipp wie man mit Spiegel oder sonst wie das besser sieht?
       
      Ich versuch es auch gerade mit Jojoba-Öl jeden zweiten Tag, quasi immer im Wechsel das Ecural und dann das Jojoba-Öl. Das in Kombination hilft auch super gegen den lästigen Juckreiz. Laut dem Arzt soll ich das Ecural aber nur ca. 10 Tage nehmen und in der Packungsbeilage steht, nicht länger als 3 Wochen anwenden.
      Sobald ich aber damit aufhöre, kommen die roten Stellen sofort wieder und auch die Schuppen. Die Haut schwillt dann etwas an und zieht, juckt und schuppt. Ich arbeite aber auf einer Bank, sodass es wirklich ganz fürchterlich wäre, wenn ich auf der Arbeit zu "Frau Holle" mutiere und alles vollschneie... Aber in wenigen Tagen muss ich das Cortinsonzeugs ja absetzen und davor hab ich Angst, weil es dann wieder los geht...
       
      Ich habe mich schon ein paar Stunden im Forum eingelesen, aber so wirklich weiter komme ich irgendwie nicht. Bin gerade etwas überfordert damit.
       
      Wie geht man am besten als Neuling an die Krankheit heran? Testet man alles auf einmal oder alles nacheinander? Wie lange muss man eine Sache testen um sagen zu können, dass es hilft oder nicht? Quasi so eine ungefähre Richtung wie eine Woche oder 4 Wochen.
      Der Arzt hat mir so ein Merkblatt mitgegeben, auf dem ein paar Sachen drauf stehen, wie Kaiser-Natron-Bäder, Fischöltabletten (wusste nicht mal das es sowas gibt), Vitamin D Preparate und ich solle doch mal meine Ernährung umstellen, also weniger Fleisch, Weizen und Zucker.
       
      Entschuldigt wenn ich hier vielleicht etwas blöde Fragen stelle und hier einen mega langen Text schreibe, aber ich komme damit gerade nicht so gut zurecht und mit all den Informationen die ich hier im Forum gelesen habe. Mit PSA und Haarausfall und weiß der Geier nicht alles und vor allem das es eine nicht heilbare chronische Krankheit des Immunsystems ist!  
       
      Bei mir in der Familie hat das bis auf meine Schwester keiner. Die hat es auch erst seit kurzem und sie hatte es auch im Gesicht. Habe total Angst es dort jetzt auch noch zu bekommen. Mit ihr habe ich aber keinen Kontakt, weswegen ich auch nicht nachfragen kann, ob sie was für sich gefunden hat was hilft.
       
      Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht genervt und danke euch schon mal im Voraus für eure Hilfe.
       
      Ganz liebe Grüße
       
      Gmork
    • lix
      By lix
      Hallo,
      das ist jetzt alles andere als ein Geheimtipp oder so, aber ich wollte trotzdem mal kurz von meinem (vorläufigen) Erfolg mit XAMIOL Gel (enthält Vitamin D und Kortison) berichten. Ich befinde mich grad in einem ziemlichen Schub und war deswegen zuletzt mal wieder beim Hautarzt und hab das dann eben verschrieben bekommen. Nach gerade mal vier Anwendungen ist die Psoriasis auf dem Kopf um gut 60-90% zurückgegangen (lässt sich halt nicht so gut einschätzen auf dem Kopf). Meine Haut fühlt sich wieder relativ glatt an und ich bin ziemlich beeindruckt von dieser enormen Wirkung (schon nach der zweiten Anwendung konnte man enorme Veränderungen beobachten). Auch die bei mir permanent angeschwollen Lympthknoten am Hinterkopf scheinen ein wenig geschrumpft zu sein... Ich benutze außerdem (endlich wieder) das Rosmarin-Shampoo von Guhl, was sicherlich auch einen positiven Effekt beisteuert.
      Ich bin halt eigentlich alles andere als ein Freund von Kortison (bei der ersten Anwendung wurde mir sogar richtig schwindelig - psychologisch bedingt wohl), aber das hat mich jetzt schon relativ beeindruckt so. Bleibt nur zu hoffen, dass die Schuppenflechte nicht direkt wieder kommt (Rebound und blabla). Ich beginne am Dienstag auch mit einer Balneo-Phototherapie, mal schauen, ob ich die Schuppenflechte am übrigen Körper auch mal wieder mehr oder weniger in den Griff bekomme. Wär relativ wünschenswert vorm Sommer...
      Na ja, ich denke, XAMIOL ist ja relativ bekannt so, wollte trotzdem meine Erfahrungen damit teilen. Ich probier daran zu denken, hier nochmal zu berichten, wenn ich die Behandlung damit langsam ausklingen lasse - also ob dann die Schuppenflechte rasch zurückkehrt oder der Zustand am Kopf weiterhin relativ gut bleibt, und so.
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