Jump to content
Sign in to follow this  
alex_73

Klassische Naturheilverfahren, wie ?

Recommended Posts

alex_73

Lieber Hr. Dr. Fey!

Wie wird die PS/PSA im klassischen Naturheilverfahren im stationären Setting behandelt?

Mit freundlichen Grüßen

Alex

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dr.Fey

Hallo Alex, vielen Dank für die Anfrage.

Hier ist eine naturheilkundliche Komplexbehandlung im stationären Setting zu empfehlen, die aus den 5 Säulen der Naturheilkunde wie Kneipp-Th., Bewegungsth., Ernährungsth., Pflanzenheilkunde, Ordnungsth. besteht. Hier möchte ich auf die Homepages entsprechender Kliniken verweisen.

Die Psoriasis und die Psoriasis-Arthritis wird in unserer Abteilung für Naturheilkunde mit klassischen Naturheilverfahren im stationären Setting behandelt.

Zu den 5 Säulen der klassischen Naturheilverfahren gehören:

  • Hydro-Thermo-Therapie (Wärme-Kälte-Therapie), auch als Kneipp`sche Therapie bekannt wie Solebäder, ggf. Quarkwickel bei schmerzhaften Gelenken
  • Bewegungstherapie bei der Psoriasis-Arthritis wie Krankengymnastik, Bewegungsbad, Krankengymnastik in der Rheumagruppe
  • Ernährungstherapie wie eine Kartoffel-Reis-Entlastungskost, ggf. Heilfastentherapie, vollwertige Kost entsprechend einer mediterranen Kost. Der Magen-Darm-Trakt soll als erste Maßnahme entlastet werden.
  • Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) wie Einreibungen mit einer kortisonfreien Psoriasisöl-Mischung, einer Moorcreme, ggf. Teufelskrallenextrakt in der Schmerztherapie, Omega 3-Kapseln, Mariendistelextrakt, ggf. Johanniskrautextrakt bei Verstimmungszuständen
  • Ordnungstherapie wie Einzel- und Gruppengespräche, Entspannungstherapie. Hier sollen die ordnungstherapeutischen Aspekte der Psoriasis beleuchtet werden: Umgang mit der Erkrankung, Triggerung des Hautbefundes durch Faktoren wie Stress, berufliche oder familiäre Belastungen

Weiterhin erfolgt ggf.

  • eine UVA/UVB-Lichtbestrahlung
  • Ggf. Akupunktur zur Schmerztherapie
  • Störfeldsuche

Die Abteilung Naturheilkunde der Klinik Blankenstein gehört zum Klinikverbund kath. Klinikum Bochum. Somit besteht die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Dermatologie in Bochum.

Die Patienten werden mit einer normalen Einweisung zur Krankenhausbehandlung aufgenommen. Die Aufenthaltsdauer beträgt ca. 16. Tage. Die Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen.

Gerne bieten wir Ihnen ein kostenfreies telefonisches oder persönliches Vorgespräch an. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin unter 02324-396-487 (Frau Schenke).

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Fey

Share this post


Link to post
Share on other sites
Sign in to follow this  

  • Similar Content

    • Loury
      By Loury
      Hallo allerseits!
      Ich habe mich soeben angemeldet und schildere hier nun mein Problem.
      Ich habe seit Oktober 2013 Schuppenflechte, seit meinem 19. Lebensjahr. Davor hatte ich schon mehrere Jahre lang immer wieder kleine Bläschen an den Händen, die ich für ein dishydrotisches Ekzem hielt (was es nun ist, hat sich nie aufgeklärt). Ich war bei mehreren Ärzten, die die Schuppenflechte zunächst gar nicht erkannt haben oder mich nach 2 Minuten mit der schlichten Diagnose "Ekzem" aus dem Behandlungszimmer geschubst haben. Schließlich wurde mir dann Momegalen Salbe verschrieben, die nicht geholfen hat. Auch nach weiteren Nachfragen bei der Ärztin, die mir dies verschrieb, merkte ich, dass sie ein Ratespiel betrieb und mir wahllos irgendwelche Medikamente verschreiben wollte, die bei Irgendwelchen Hautproblemen eventuell helfen könnten, mich aber weder aufklären noch kompetent beraten konnte. Ich versuchte daraufhin, einen Termin in einer darauf spezialisierten Klinik zu erhalten. Unmöglich als Kassenpatient. Durch meine Hausärztin konnte ich aber eine stationäre Behandlung im März 2014 erwirken. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die Psoriasis bereits auf meine Hände, Füße, Beine und meine Intimzone sowie meine Kopfhaut ausgebreitet.
      Der Krankenhausaufenthalt war der Horror. Man wurde menschenunwürdig behandelt (wenn man überhaupt behandelt wurde, der Begriff ist noch sehr nett ausgdrückt). Die Assistenzärzte, die teilweise noch nichtmal richtig Deutsch konnten, sagten wörtlich es sei "lächerlich, dass ich mit so einem "geringen" Befall statinär dort" wäre und dass es "peinlich" wäre, dass die anderen Hautärzte mir nicht helfen konnten. Das war ein Eigentor, da mir im Krankenhaus auch keiner helfen konnte. Mir wurde Folgendes verordnet:
      Eine Cremé, die mit F beginnt (leider habe ich den Namen vergessen) morgens und Daivonex abends. Lustigerweise steht im Krankenhausbrief, dass eine Behandlung mit völlig anderen Medikamenten fortgeführt werden soll, die ich im Krankenhaus nie erhalten habe und von denen ich noch nie etwas gehört habe.
      Und zwar " Dermatop Fettsalbe" abends und "Silkis Salbe" morgens. Ich hoffe, es handelt sich um Austauschprodukte, aber da die Hälfte meines Briefes fehlerhaft ist, will ich mich lieber nicht darauf verlassen.
      Des Weiteren wurden meine Werte vertauscht und in meinem Brief steht irgendwas von Urinuntersuchungen - ich habe nie Urin abgegeben. Die Ärztin hat sogar nochmal gefragt nach dem Urin bei der Übergabe des fertigen briefs (sie wusste also, dass das im Brief stand) und als ich verneinte, hat sie ihn mir trotzdem schweigend übergeben, ohne den Fehler zu erwähnen. Ob meine anderen Werte echt sind, konnte nie geklärt werden. Das Statement des Krankenhauses dazu: "Tja, da kann man jetzt auch nichts mehr machen."
      Kleiner Rat am Rande: Bitte liebe Leute, besucht niemals das Josef Hospital in Bochum. Dieser Haufen von gebrochen sprechenden "Ärzten" ist an Inkompetenz ist nicht zu übertreffen. Sowas habe ich noch nie erlebt. Über den Aufenthalt könnte ich ein Buch schreiben... und es wäre eine Horror Story.
       
      Aber ich schweife ab... hier sind meine Fragen an euch. Es würde mir viel bedeuten, wenn mir endlich jemand helfen könnte nach den vielen Enttäuschungen.
       
      - Hat eine Ernährungsumstellung euch geholfen? Ich habe gelesen, dass es helfen könnte, die Ärzte meinten das Gegenteil (denen ich allerdings auch nicht mehr vertraue).
      - Konntet ihr Veränderungen der Nägel anders als mit Fumaderm behandeln? Oder ist das der letzte Ausweg?
      - Kann ich Fumaderm eventuell wieder absetzen nachdem alles abgeklungen ist und bei neu auftretenden Schüben dann wieder versuchen, mit Cremés ein komplettes Ausbrechen zu verhindern?
      - Was sind die stärksten Cremés, die ihr kennt?
      - Was sagt ihr zu "Dermatop" (eventuell Äquvalenzpräparat zu Daivonex?) und "Silkis"? Die (vermutlichen?) Austauschprodukte konnten mir ja nicht helfen..
      - Was hilft euch außerhalb der üblichen Medikamente beim Kampf gegen die Psoriasis? Sport, Bewegung, bestimmte Nahrungsmittel oder Beschäftigungen?
      - Wie färbt ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie wascht ihr eure Haare mit Psoriasis?
      - Wie pflegt ihr die betroffenen Stellen generell (außerhalb der direkten Behandlung)?
      - Wie enthaart ihr eure Beine mit Psoriasis?
      - Kennt ihr gute Hautärzte für Kassenpatienten in Bochum und Umgebung?
       
      Ich freue mich auf eure Antworten! Vielen Dank im Voraus!
      Eure Loury
    • r3dBuLL
      By r3dBuLL
      Hallo allerseits,
      ich leide mittlerweile seit ca. 14 Jahren an Psoriasis Vulgaris. Mit großem Kopfbefall habe ich seit langer Zeit zu kämpfen.
      Vor 3 Jahren entdeckte ich die Sorion Creme für mich mit einer sehr guten Wirkung an der Kopfhaut. D.h. über der Stirn hat ein eincremen alle 3 Tage gereicht und die Stellen waren nicht Sichtbar. Natürlich strebt man eine komplette Heilung an aber das hat mir schon gefallen da ich komplett auf Cortison verzichten konnte.
      Nun zu meinem Problem:
      Ich war nun vor 2 Wochen in Hersbruck in der Psorisol. Dort bekam ich das volle Cortison Programm. Auf dem Kopf die "Keratolytische Steroidsalbe" auch als Kopfhaube 2 Tage lang zuzüglich zum UV-Kamm. Die Stellen waren logischer Weise alle weg aber vorne an der Stirngrenze zur Kopfhaut habe ich noch 2, 3 Punkte. Die restlichen Stellen blühen mittlerweile wieder langsam auf. Jedoch kommt jetzt mein Problem:
      Seit dem Psorisol Aufenthalt ist die Sorion Creme ohne Wirkung. Ich trage mittlerweile alle 6 Stunden die Creme auf, aber die Punkte verblassen nicht bzw. ich kann keine Veränderung erkennen.
      Hat jemand vielleicht eine Idee was die Keratolytische Steroidsalbe damit zu tun haben könnte? Hat Sie die Hautzellen verändert? Kann es sein, das der Effekt der Sorion Creme erst wieder in ein paar Wochen eintritt?
       
       
       
      viele Grüße
       
       
       
       
       
       
    • Bofrank61
      By Bofrank61
      Ist hier jemand aktiv aus Bochum oder Umgebung? Meldet euch doch mal.
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.