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pumperdi

Verunsichert/verdacht Psoriasis arthritis

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pumperdi

Hallo,

Ich bin neu hier und habe schon viel gelesen hier und im www.

Nur zur meiner verunsicherung/Fragen, bin zurzeit bei einem Orthopäden in Behandlung, angefangen hat es vor Jahren mit Rückenschmerzen, dachte sei von meinem alten Beruf, also eher normal.

Diese wurden mit der Zeit aber immer schlimmer, so das ich kaum noch längere Strecken gehen kann, ohne das mir der Rücken weh tut, ich jede Nacht wach wurde wegen Schmerzen, um es abzukürzen, der Orthopäde nahm mir 2 mal Blut ab in 2 Wochen wo nur ein Wert erhöht war ( CRP quantit.8,30mg/l ( normal sind wohl 5 ? ) , dann wurde ich Ganzkörper geröntgt, wo nix auffälliges war, ausser am dicken Zeh wohl Arthrose.

Dann gings weiter es wurde ein MRT gemacht wo ich zitiere"kein hinweis auf eine Beteiligung der ISG im Rahmen einer Arthritis psoriatca zum gegenwärtigen Zeitpunkt.Auch die miterfassten Facettengelenke L5/S1 diesbezüglich unauffällig.

Kaliberschwankungen der Gelenkspaltsbreite beidseits, die Kapselgrenzkonturen ( Den Begriff Kapselgrenzkonturen kennt Google gar nicht ) weisen eine Signalbetonung auf.Zitat ende"

Was bedeutet dies, also der letzte Satz?hab über Google nix gefunden.

Schuppenflechte hab ich im Gesicht, hinter und im Ohr, Rücken und Bauch, Kopf, wo insbesondere hinter dem Ohr ab und an mal zur offenen Wunde wird.

Dieses war vor 3 Monaten, nun hab ich eine Steifigkeit hinzubekommen besonders wenn ich werde, ganz schlimm in beiden Händen-da muss ich erstmal mehrmals schmerzhaft eine Faust machen, dieses muss ich am Tag ca alle 30 Min erneut machen, da sonst wieder Steif, beim wach werden natürlich Rückenschmerzen und Steifigkeit wo ich mich erstmal 5 Min Bewegen muss, das geht dann über den Tag, dann nur noch Schmerzen ohne Steifigkeit.

Gestern hatte ich erneut einen Termin beim Orthopäden, der schaute sich meine Finger an und sagte ich hätte eine Nagelbeteiligung, für mich sehn die ganz normal aus, dann sagte er ich hätte ein Uveitis ohne das Auge näher angesehen zuhaben, sieht man das so?

Ich bekam auch keine Salbe dafür oder ähnliches, sondern eine Überweisung zum Rheumatologen wo er direkt einen Termin machte, damit es schneller geht, Diagnosen: psoriasis l40.9 g, uveitis, VD psoriasisarthritis o.a, Erkrankung des rheumatischen Formenkreises.

Dann so einen Caspar Score wo auf Überweisung steht mindestens 3 weit.

Am Anfang bekam ich das Medikament Diclac, was aber nicht wirklich half, mittlerweile bin ich auf Tramadol eingestellt, weitere hab ich ( noch ) nicht wegen dem Rücken.

Auf meine Frage gestern wie hoch die Chance ist das ich es habe, meinte er 40:60%.

Nun meine 2 Fragen:

1.Hier sind ja welche mit viel Erfahrung, auch wenn wenig Text ( Bei Fragen bitte Fragen ) denkt ihr das es darauf hinaus läuft das es eine ist?

2.Was macht ein Rheumatologe anders als der Orthopäde, ich meine mehr als Röntgen, Blut nehmen und MRT wird er doch auch nicht machen können?

Vielen Dank fürs lesen.

Grüsse,

Pumperdi

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Supermom

Hallo Pumperdi,

herzlich willkommen. fein, dass du zu uns gefunden hast.

Bin leider keine Expertin, um sämtliche Fragen zu beantworten...aber Mitleidend.

Ein Rheumatologe hat eine andere Sicht auf die Dinge, als ein Orthopäde und sollte, wenn möglich auch aus Erfahrungen schöpfend dir helfen können oder zu mindest die Diagnose bestätigen und diagnostizieren.

Die Pso und auch die Nagelveränderungen können durchaus ein Indiz für eine PSA sein. Meist beginnt sie eher in den kleinen Gelenken, aber was heißt schon "meist"...

Wann hast du denn deinen Termin beim Rheumatologen?

Liebe Grüße Supermom

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Kuno

@ Pumperdi

Hallo, die Feinheiten der Auswertung eines MRTs beherrsche ich nicht. Daher kann ich Dir nich alle Feinheiten dieses Satzes erklären:

"kein hinweis auf eine Beteiligung der ISG im Rahmen einer Arthritis psoriatca zum gegenwärtigen Zeitpunkt.Auch die miterfassten Facettengelenke L5/S1 diesbezüglich unauffällig."

ISG = Ileosakralgelnk: Gelenk zwischen Darm- und Kreuzbein. L5 = 5.ter Lendenwirbel, S1 = 1.ter Kreuzbeinwirbel. Facettengelenke = die Gelnke zwischen den Wirbeln des Rückens.

"Kaliberschwankungen der Gelenkspaltsbreite beidseits, die Kapselgrenzkonturen ( Den Begriff Kapselgrenzkonturen kennt Google gar nicht ) weisen eine Signalbetonung auf." Die Breite der Gelenkspalte ist unterschiedlich. Konturen sind Ränder z. B. einer Struktur. Hier geht es um die Grenzen der Gelenkkapseln.

Wenn Du mehr wissen willst, musst Du Deinen Doc fragen. Sowohl der Orthopäde als auch der Rheumatologe sollte sich dazu äußern können.

Der Orthopäde hat das Skelett mit seinen Strukturen, die Muskeln und die Bänder sowie die Bewegungsabläufe im Blickfeld. Der Rheumatologe befasst sich stärker mit den Prozessen die bei Rheuma im Körper verlaufen. Es handelt sich ja um Veränderungen von Immunprozessen, die sich gegen die Organe des Beewegungsapparates richten.

Es gibt Rheumatologen aus der Inneren Medizin und aus der Orthopädie. Hier trifft man sich natürlich schon im Bereich der Rheumatologie, hat aber jeweils seinen speziellen Blickwinkel.

Vielleicht llärt das noch einige Deiner Fragen. Aber es ist immer auch wichtig, die behandelnden Ärzte zu fragen. Sie sind verpflichtet Dir Deine Krankheiten in einer für Dich verständlichen Form zu erklären.

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pumperdi

Hallo,

Danke für die Antworten und Erklärungen:)

@ Supermum Habe relativ schnell einen Termin bekommen, dank meines Orthopäden der dort anrief und ihm ein Fax sendete, am 6.1.

Was mich aber noch Interessieren würd, ist die Sache mit der Uveitis also Augenentzündung, kann ein Arzt die so sehen, ohne Hilfsmittel?

Und haben das mehrere hier, bei der PSA?

Weil ich hab da eigentlich keine Schmerzen, ich seh ab und an mal was verschwommen, aber nicht oft-was ich auf das Alter schob:)

Edited by pumperdi

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Kuno

@ pumperdi

Hallo! Eine "vordere Uveitis" kann man ohne Hilfsmittel sehen. Ich füge einen Link bei. Hier steht einiges aus der "Apothekenumschau" zu diesem Thema. Die Uveitis ist eine Begleiterscheinung bei vielen Krankheiten - teils Infektionen und teils rheumatischen Erkrankungen. Die Uveitis würde zumindest zur Psoriasisarthritis passen. Sehbeschwerden musst Du dabei nicht haben. (Vgl.: http://www.apotheken...e/augen/uveitis )

Auch sollte es bei Dir noch keine deutlich spürbaren Veränderungen des Sehens aufgrund des Alters geben. (Vgl.: http://de.wikipedia....wiki/Presbyopie)

Grüße, Kuno

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pumperdi

Hallo Kuno,

Danke für die Information:)

Dann werd ich mal den 6.1 abwarten, anderes bleibt mir ja sowieso nicht übrig, bin froh das der Termin so schnell ging, normal wären bei ihm Monate an Wartezeit, da bleibt mir zumindest die lange ungewissheit erspart.

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poldi1

hallo pumperdi! psoriasisarth.- um die Entzündung besser feststellen zu können, gibt es eine untersuchungsform, die skelettszintigrafie genannt wird. mein intern. rheumat. hat gemeint da sieht man mehr, ein versuch ist es wert! mit deinen Arzt besprechen! alles liebe poldi

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mni

hi du glückspilz,

so schnell eine rheumatologentermin- wahnsinn!!

damit du möglichst viel rausholst aus dem termin ein kleiner tipp:

alles, aber auch wirklih alles aufschreiben und alle diesbezüglichen fragen!!

und alle bisherigen befunde mitbringen !!

und dann die liste stur runterbeten !!

sonst könnte es passieren, dass du wieder draußenstehst, bevor du alle antworten hast....

viel glück und bitte berichte!!!

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pumperdi

Hallo,

Tut mir Leid das erst jetzt eine Antwort, ich musste meinen ersten Termin verschieben da ich eine akute andere Krankheit hatte.

Danke nochmals für die Antworten, war beim Rheumatologen er hat sich viel Zeit genommen war fast eine Stunde drin.

Um es abzukürzen, es hat sich bestätigt und das schwerwiegend, er sagte war höchste Eisenbahn das ich vorbei komme, mein zustand hat sich auch verschlechtert, kann mir nicht mehr allein Schuhe zubinden, Socken anziehen, versteife immer mehr, kann kaum noch gehen nach200-300 Meter ist Ende, meine Fussnägel sind stark in Mitleidenschaft gezogen, Finger leicht geschwollen, Fussknöchel schwillt immer mal an und verschwindet wieder, wurde zwischenzeitlich von Tramadol auf Tilidin hochgestuft vom Orthopäden bis zum Termin beim Rheumatologen. was aber auch nicht wirklich half.

Es gab mal 2-3 Tage wo ich keinen Schmerz hatte, wo ich dachte schön, der aber mit doppelter Wirkung zurück kam, hatte ungelogen Tränen in den Augen beim Treppen steigen, war wohl ein richtiger Schub?

Ich bekam nun Prednisolon und Celebrex, im August möchte er mit stärkeren Medikamente fortsetzen, wenn ich richtig verstanden habe Humira und noch irgendwas.

Was ich nicht verstehe und ich auch zu spät erfahren habe, wo ich dann nicht mehr fragen konnte weil ich aus dem Arztzimmer war, es hiess ich sollte zur Schwester zur Blutabnahme, dort musste ich aufeinmal was unterschreiben das ich einem GEN-Test zustimme, ich fragte die Schwester für was das, wo sie mir nicht wirklich drauf Antworte konnte und nur meinte der Doktor möchte das um was zu sehen, wie gesagt konnte nicht mehr zum Arzt rein, da in der Zeit jemand anderes drin war und er mir vorher nichts davon sagte.

Was möchte er mit einem GEN Test, hatte das von euch auch schon jemand?

 

Zusätzlich hatte ich nochmals ein MRT, das Ergebniss steht noch aus da mein Orthopäde zusätzlich noch einen Bandscheibenvorfall vermutet.

 

Weiteres was den Rheumatologen betrifft also genaue Werte ect.werd ich wohl spätestens in 2 Wochen erfahren, beim nächsten Termin bei meinem Orthopäden, ebenso der neue MRT Bericht.

 

Grüsse

Edited by pumperdi

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pumperdi

Hallo,

Mal was kurzes neues.

Ich sollte von den Ärtzten aus einen Veränderungsantrag bezgl.der Schwerbehinderung stellen zwecks erhöhung des GDB und Merkzeichen beantragen, das hab ich erledigt nun hab ich erstmal eine Parkerleichterung bewilligt bekommen ( gelber Ausweis ), ist fast wie der Blaue Ausweis einziger unterschied mit dem gelben darf man nicht auf Parkplätze Parken, wo ein Rollstuhl abgebildet ist, dieser ist vorläufig bis das Amt über das MZ aG entschieden hat.

Schmerzen und Steifigkeit haben sich nicht verbessert, im Gegenteil hatte zuletzt 2 dicke Füsse wo ich ins Bad krabbeln musste, weil Auftreten damit unmöglich war, ich hab nun zusätzlich noch ein BTM Rezept bekommen ( Palexia ), bisher hilft aber auch das nicht wirklich, ok ich nehm es auch erst seit letzten Freitag mal abwarten...

Zurzeit bin ich mehr ein Pflegefall, ich kann mich wirklich glücklich schätzen so eine tolle Frau an meiner Seite zuhaben, immerhin muss sie mich täglich anziehen und beim Duschen helfen, Nägel schneiden usw usw., den ganzen Rest fast allein machen.

Bei den Blutwerten kam halt raus das schwerer Vitam D Mangel, Entzündungswerte zu hoch, Gen Test hat sich erledigt weiß ich mittlerweile.

Dann wurden div.Tsest gemacht wie zb:

BASDAI=7,6 und BASFI=7,9
Sekundärveränderungen/Arthrosen: Diverse
Objektivierbare Artritisphänomene Rechts MTP II bis IV+ Links MTP IV eindeutig
Finger Fussboden Abstand 42 cm
Zeichen nach Schober: nur 3,5cm
LWS Seitneige bds 9cm
Atembreite: nur 0,5cm
Hinterhaupt Wandabstand 4 cm
Traugus Wandabstand 13 cm
Intermalleolärer Abstand 85 cm
HWS Rotation ca 60 Grad
Funktionsfragebogen Hannover Index 18 Punkte 50 %

 

Grüsse

 

EdiT. Bandscheibenvorfall, hat sich nicht bestätigt.

Edited by pumperdi

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Non

Hi,

Vitamin D war bei mir auch im Keller,..aber janz unten wa. Wennze n bissel Glück hast kannste dich ein wenig (bis viel) besser bewegen wenn das Vitamin D wieder ausreichend im Körper vorhanden ist.

 

So wars jedenfalls bei mir.

 

(PSO und PSA, aber noch ein leichter Verlauf - naja - was heisst leicht- mir reichts auf jeden Fall)

 

MFG

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Olaf M

Hallo,

 

habe PSO und PSA (beides im Moment quasi beschwerdefrei).

2005 habe ich MTX genommen, das Jahr werde ich wohl nicht wieder vergessen. Die Beschreibung steht hier noch irgendwo nehme ich an.

Damals hat der Rheumatologe auch bei mir einen Gen-Test gemacht. Er hat mir erklärt, dass PSAler normalerweise auf 2 oder 3 Marker ansprechen. Hat man den 3. ist eine Beteiligung der Wirbelsäule wahrscheinlicher. Ich schätze mal, das ist der hier: 

http://de.wikipedia.org/wiki/HLA-B27

 

Derzeit nehme ich nur noch Vitamin D, verstärkt Vitamin K über die Nahrung und ein wenig UV-Strahlung. Dabei ging es mir aber vor allem um die PSO. Die PSA ist schon länger beschwerdefrei. 

 

Beste Grüße,

Olaf

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karthago

Hallo, Humira ist ein Biologica. So viel ich weiß gibt es aber schon neuere und bessere Biologica auf dem Markt (Simponi; Enbrel). Viele Informationen findest du im Internet auf Fachseiten darüber, Hier ein kleiner Bericht von mir. Vielleicht hilft er Dir ein bischen.

Meine Tips:   so schnell wie möglich zu einem guten Rheumatologen;  regelmäßige manuelle Therapie oder Krankengymnastik; eine Reha in einer Rheumaklinik dringend notwendig; einer Rheumaselbsthilfegruppe anschließen.

Meine sehr gute Rheumatologin hat bei mir sehr schnell PSA fest gestellt. Ich wurde sofort mit MTX 15mg in Tablettenform behandelt. Die Folge war das die Psoriasis und die Morgensteifigkeit weg ging und die  Rheumatischen Beschwerden erstmal weniger wurden.(ca 1Jahr lang). Im Laufe der Zeit erhöhten sich meine Probleme  aber wieder. Muskel, Sehnenbeschwerden, Fußgelenke; Fußballen,Fersen, Achillessehne, Kniegelenke,Ellenbogen,Kreuzdarmbeingelenk,Wirbelsäule je nach Belastung ziemlich stark. Deswegen bekomme ich jetzt zusätzlich seit einem Jahr  zusätzlich Biologica verschrieben, wodurch der tägliche Arbeitsablauf einigermaßen erträglich ist. Gegen meine Muskelbeschwerden nehme ich noch Basica Instant was bei mir sehr gut wirkt. Bei Überlastung meiner Gelenke lindert Wechselduschen ( heiß kalt) sehr schnell die Schmerzen. Länger als 3-4Stunden kann ich auch keine einseitigen Tätigkeiten ausüben.( stehen, sitzen, gehen). Deswegen empfehle ich gestalte Deinen Tagesablauf möglichst abwechslungsreich und lege regelmäßig kurze Erholungspausen ein. Das Kortison beseitigt erst eimal die Entzündung(Die Schmerzen werden weniger), ist aber keine Dauerlösung und auch nicht gesund. Sehr wichtig ist viel Gelenk- schonende Bewegung und Gymnastik und höre auf deinen Körper er sagt Dir schon wenn es ihm zu viel wird, sonst kommen erneute schmerzhafte Entzündungen-Kortison,Schmerzmittel- usw.

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Bibi

hallo, ihr lieben -

 

ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass ein 'internistischer'  Rheumatologe sehr wichtig ist -

 

den Unterschied könnt ihr hier nachlesen - oder im Internet schauen -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Bibi

hallo, karthago -

 

vielen lieben Dank für deinen Hinweis - hast du Erfahrung mit Simpoli und Enbrel -

 

du weisst doch sicherlich, dass jeder Mensch anders auf Medikamente reagiert - es gibt hier Erfahrungsaustausch und mehr nicht -

 

welche Medikamente nimmst du - und helfen sie dir -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

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VanNelle

. So viel ich weiß gibt es aber schon neuere und bessere Biologica auf dem Markt (Simponi; Enbrel).

 

Soviel scheinst du doch nicht zu wissen.

Simponi is neuer - Embrel ist älter als Humira.

Nur wie kommst du auf  den hanebüchenen Gedanken das irgend eins besser ist als das andere.

Hier geht es letztendlich um individuelle Befindlichkeiten.

Auch sind die Einsatzzwecke etwas unterschiedlich.

Lies dich eventuell noch mal ein wenig ein und vergiss auch Stelara nicht dabei.

Gruß   Wolle yes.gif

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Bibi

hallo, VanNelle -

 

du sprichst mir aus der Seele - gucke meine Antwort oben an karthago -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

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pumperdi

Hallo,

Danke für die Antworten, also mein Vitamin D war/ist bei: 25-OH Vitamin D 6- ug/l  aber gut dagegen nehm ich ja was und im Juli ist Bluttest obs hilft.

Ich bin bei einem internistischem Rheumatologe, der Kompetent und Nett rüber kommt, mein nächster Termin ist im August.

Palexia hilft auch nicht wirklich, bis August ist ja nicht mehr lange.

Was mir im Moment mehr Sorge bereitet das meine Niere wohl angeschwollen ist vom Cortison, aber ist nicht Schmerzhaft, merke es wenn ich mich auf die Seite lege das angeschwollen ist, war beim Arzt, leider Vetretungsarzt, der mir nicht unbedingt Kompetent rüber kam, war nach 2 Min.draussen, dieser meinte wäre nicht schlimm, nuja meine Ärztin kommt am Montag aus dem Urlaub wieder dann geh ich dorthin.

Kann mir denn jemand zu diesen Werten was sagen?

 

 

BASDAI=7,6 und BASFI=7,9
Sekundärveränderungen/Arthrosen: Diverse
Objektivierbare Artritisphänomene Rechts MTP II bis IV+ Links MTP IV eindeutig
Finger Fussboden Abstand 42 cm
Zeichen nach Schober: nur 3,5cm
LWS Seitneige bds 9cm
Atembreite: nur 0,5cm
Hinterhaupt Wandabstand 4 cm
Traugus Wandabstand 13 cm
Intermalleolärer Abstand 85 cm
HWS Rotation ca 60 Grad
Funktionsfragebogen Hannover Index 18 Punkte 50 %

 

Grüsse

Edited by pumperdi

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pumperdi

Guten Morgen,
Bin seit gestern etwas irritiert, war gestern beim Rheumatologen ich nehm ja Cortison war bei 5 mg angekommen und merkte bei 5 mg keine Wirkung mehr, nun sagte er mir gestern das Cortison, Celebrex und Palexia weg, ich sagte ihm wieso nicht Cortison wieder erhöhen andere nehmen es auch länger, da meinte er das sei nicht gut sowas würde er nicht machen.
Dann kam er zum Thema MTX und Humira oder Enbrel, beides schloss er bei mir aus MTX wegen Lunge und Enbrel/Humira wegen meiner Herzgeschichte, beim letzten Termin zog er dieses noch in Betracht, am Ende gab er mir ein starkes Schmerz Medikament was für Herzinfarkte und Schlaganfälle ( selbst bei gesunden Menschen ) sorgen kann, was deswegen nichtmal in den USA eine zulassung bekam, das wird wohl schon was heißen, das heißt: Arcoxia
Das widerspricht sich doch, Humira oder Enbrel wegen Herz nicht zu geben und dafür ein Medikament zu geben was Herzpatienten nicht nehmen sollten laut Beschreibung.
Nun steh ich nur noch was die Psoriasis Arthritis betrifft, mit einem Schmerzmedikament da, was vielleicht helfen wird, aber gegen die ( weitere ) Versteifung un die Schübe wird nichts getan.
Ich fragte ihn das auch, da kam: Wir setzen erstmal alles auf 0 um einen Grund rein zu bekommen und sehen dann im November weiter, das gleiche sagte und machte er auch im April alte Medikamente weg und neue hinzu.
Cortison ohne ausschleichen direkt weg?
Mach ich nicht, werde langsam ausschleichen, liesst man überall das wenn man das länger nahm es langsam auszuschleichen, werd also die Tabletten teilen.
Ich glaub er wird mit seinem Latein am Ende sein, wo nun MTX und Humira oder Enbrel laut ihm nicht in Frage kommen.
Dieses neue Medikament werd ich wohl meiden und weiter Palexia nehmen bzw.dieses notfalls hochschrauben, hab noch 100 mg Spielraum, muss ich mit meiner HÄ klären, wobei ich denke sie wird sich bestimmt an den Rheumatologen halten, hm.

Grüsse

Edited by pumperdi

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Supermom

Hoi Pumperdi,

 

oh weh...

Also Arcoxia 90mg nehme ich auch nach Bedarf und sie helfen ganz gut mit dem Schmerz umzugehen.

Da ich MTX nicht mehr vertragen habe, werde ich derzeit auf Leflunomid umgstellt... auch keine Zuckerle, aber vielleicht eine Option für dich. Die Verformungen und Schmerzen sind keine schönen Aussichten...

 

Drück dir die Daumen und gute Besserung

 

Herzlich Supermom

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pumperdi

Guten Morgen,

Danke Supermom.

Also ich war noch nicht erneut da, aber mir wurde geraten den Rheumatologen zu wechseln, was ich nun überlege, es gibt auch nichts wirklich neues ausser das ich per Notarzt aufgrund meiner lunge ins KH eingeliefert werden musste und dort eine Woche lag, dazu hab ich nun eine Schwerbehinderung von einem GDB in Höhe 80 und Merkzeichen G erhalten.

 

Grüsse

Edited by pumperdi

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Tenorsaxofon

hallo pumperdi

du fragst ob man eine Uveitis sehen kann.

Aber sicher! Das weiße vom Auge ist je nach Stärke rot. Bei mir wurde nach langem hin und her, die Erkrankung als Autoimunerkrankung eingestuft und das ganze soll die Gelenke angreifen.

Bei mir wird ausserdem ohne Rücksicht auf meine Lunge /habe COPD 3/4 bzw. C/D)  MTX verodnet. Mit Lantarel 15µg ging es mir sehr schlecht und meine Blutwerte haben sich stark verschlechtert. Mit Metex Pen 7,5µg ist es etwas besser.

Wenn du  Kortison nicht lebenslänglich nehmen willst, musst du vorsichtig sein, denn irgendwann stellt dein Körper die Eigenproduktion sonst ein

Gruß

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    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat.
      Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016.
      Probleme mit meinen Knien und auch mal den Füssen hatte ich aber schon seit der Pubertät und wurde bisher von Orthopäden immer ausgelacht, weil nichts zu sehen oder anderweitig messbar war. Mein Knie wurde immer mal punktiert oder bestrahlt oder es gab Sälbchen, aber im Grunde wurden immer meine Beschwerden aufs Gewicht oder gar ins Psychosomatische geschoben.
      Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen.
      Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz.
      Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... 
      Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt.
      Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen.
       
      Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70.
      Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/
      Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar. 
       
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