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Supermom

Biological bei PSA

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Supermom

Sehr geehrte Frau Dr. Allmacher,

seit über 30 Jahren habe ich eine PSA, eindeutig diagnostiziert, da auch PSO-Herde vorhanden.

Da ich schmerzfreie Intervalle hatte, habe ich mit 18 Jahren sämtlich Medikamente abgesetzt, vier Kinder bekommen, Schmerzen ignoriert.... der letzte Schub (es waren alle Gelenke vom Kiefer über die BWS, Becken... bis zu den Zehen betroffen) brachte mir allerdings die sehr schmerzliche Erkenntnis, dass es ohne Medikamente wohl nicht mehr geht.

Ich wurde und werde mit 15mg MTX behandelt, dazu anfänglich Prednisolon, jetzt je nach Bedarf, Arcoxia 90mg oder Iboprofen 800mg... bin wieder recht beweglich, die Haut ist allerdings nicht erscheinungsfrei.

Mit dem Mtx habe ich nun zunehmend Probleme, so dass ich mindestens einen kompletten Tag in der Woche ausfalle. Nehme es derzeit in Kauf, da ich so gesehen jede Woche wenigstens 6 gute Tage habe...aber es wird wirklich von Woche zu Woche schwieriger.

Nun meine Frage: Welche Voraussetzungen muss ich für die Verschreibung eines Biological mitbringen?

Meine Rheumatologin weigert sich, mir Humira o.ä. zu verschreiben, da meine Entzündungswerte momentan im Normalbereich liegen und sie es nicht begründet bekäme...so ihre Worte.

Vielen Dank für Ihre Mühen.

Mit freundliche Grüßen Supermom

Edited by Supermom

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Dr.Allmacher

Liebe Supermom,

was sind das für Probleme mit dem MTX? Nehmen Sie Tabletten oder Spritzen (die sind besser verträglich?) und Folsan?

Was machen Ihre Leberwerte?

Vorraussetzung für Biological: alles andere muss ausprobiert worden sein (Ciclosporin, MTX: soweit keine Kontraindikationen bestehen)

An sich spricht bei Ihnen nichts gegen z.B. Humira

Aber: da Sie unter MTX mit den Gelenken "gut hinkommen" würde ich es nicht dringend umsetzen (wer weiss ob Humira auch so gut hilft...) sondern es nochmal probieren:

z.B. die Gabe auf zweimal in der Woche aufteilen: ich empfehle 7,5 mg subkutan Mo und Do!

alles Gute!!

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Supermom

Sehr geehrte Frau Dr. Allmacher,

die Idee mit dem Splitten der Dosis erscheint mir versuchenswert.

Die Leberwerte sind noch i.O.

Die NW des MTX sind wie folgt: Übelkeit bis zum Übergeben, extreme Müdigkeit, Leben wie im Nebel...kann mir förmlich beim Denken zusehen, Benommenheit, Zahnfleischbluten, juckende Augen und das "Gefühl von einer Ameisenstraße in der Wirbelsäule"

Spritze den MTX Pen, 24h später folgt Folsäure.

Ich habe noch immer das Gefühl, als ob meine Gelenke nicht zur Ruhe kommen, trotz guter Blutsenkung.

Die letzte nennenswerte Tat der PSA war eine Aktion am Sehnenansatz am Daumen der recheten Hand, die Sehnen sind mit verlorengegangener Knochensubstanz weggeschnappt, der Daumen war unbrauchbar und ist nun gedübelt.

Würde halt sehr gern den Istzusand meiner Knochen und Gelenke erhalten.

Mit liebe Grüßen Supermom

Edited by Supermom

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Dr.Allmacher

Liebe Supermom,

na dann würde ich nochmal das Splitten versuchen, ansonsten Biologicum!!

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    • Smirgol
      By Smirgol
      Hallo alle miteinand'
       
      ich bin auch neu hier weil ich mich auf der Suche nach Gleichgesinnten in dem Kampf gegen PsA gemacht habe
       
      bitte erlaubt mir, meine Situation kurz darzustellen: seit ungefähr 7 Jahren leide ich an einer leichten Psoriasis Vulgaris - Form (kleine Herde an den Schienbeinen, neuerdings seit 1 Jahr ein kleiner Herd am Ellbogen und auch 1-2 Herde auf die Kopfhaut  ). Da mich bis dato mit diesem dermatologischen Krankheitsbild kein Arzt ernst genommen hat, haben mir alle Dermatologen nur Kortison-Salbe zur lokalen ab-und-zu Behandlung verschrieben.
       
      Leider aber kamen seit ca. 1 Jahr Gelenkschmerzen hinzu..einige Zehen am rechten Fuß sind entzündlich befallen, dann noch der Daumen der linken Hand und der rechte Ellbogen. Ab und zu habe ich auch leichte Schmerzen im Brustkorb.
       
      War bei 3 internistischen Rheumatologen, habe unzählige Tests, MRTs, Xrays, Blutabnahmen etc...gemacht und die Diagnose steht nun fest: Psoriasis Arthrits.
       
      Man hat mir ... welch ne Überraschung...Methotrexat verschrieben und ich weigere mich momentan komplett, dies einzunehmen. Alle 3 Ärzte meinten, es sei die einzige Möglichkeit, da ich noch einigermaßen jung sei (35) etc...
       
      Das Problem ist, dass ich noch mit ner anderen krassen Sache vorbelastet bin und nehme deswegen seit meinem 12.Lebensjahr Valproinsäure. Und aus diesem Grund möchte ich nicht zusätzliche Chemie meinem Körper zufügen, vor allem da bekannt ist, dass MTX die Leber zerstören (kann)...Mein Neurologe sagt, ich kann die 2 Medikamente nehmen, no prob...
       
      Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand in der Sache weiterhelfen könnte. Hat jemand diese kombinierte Medikation? Was für Erfahrungen habt ihr mit MTX? Hat jemand Alternativen gefunden?
       
      Jede Antwort ist mir willkommen, bin momentan verzweifelt, verängstigt und weiss nicht mehr weiter
       
      Danke fürs zuhören
       
      LG
    • arabrab1919
      By arabrab1919
      Hallo,
       
      ich möchte mich als Neuling hier erst einmal vorstellen.
      Ich bin w, 50 Jahre, wohne in Norddeutschland.
      Meine Suppenflechte begann vor ca. 3 Jahren zunächst am Kopf. Ich denke, meine Geschichte ist nicht aussergewöhnlich und in dieser Art bestimmt vielfach hier im Forum zu lesen, daher möchte ich die geneigte Leserschaft nicht weiter damit langweilen.
       
      Ich erhoffe mir doch ein paar Antworten auf mein momentan dringendstes Problem, welches mich mit Angst und Schrecken erfüllt.
      Meine Finger verändern sich, werden irgendwie krumm und aufgedunsten, hinzu kommt, dass sich die Nägel nach und nach ablösen.
      Das tut jetzt schon recht weh und ist furchtbar unangenehm und die Aussicht, dass ich damit über Jahre leben werde, erfüllt mich mit blanker Panik.
      Ich denke, dass ich mich noch im Anfangsstadium einer Nagelpsoriasis und vermutlich auch einer Arthritis befinde. Wie kann ich den weiteren Verfall meiner Fingernägel und meiner Gelenke so früh wie möglich eindämmen? Gibt es irgendwelche Hausmittelchen wie Kamillenbäder oder sowas in der Art? Von Weihrauch habe ich gelesen, gleich besorgt. Hilft evtl. Kieselerde oder Schüssler-Salze oder was auch immer? Heilpraktiker oder Traditionelle Chinesische Medizin oder Hypnose? Ich möchte nichts unversucht lassen!
      Aber auch über Erfahrungen mit herkömmlichen Medikamenten würde ich mich sehr freuen.
      Alles Gute Euch!
    • Arno Nühm
      By Arno Nühm
      Die Diagnose Psoriasisarthritis habe ich vorgestern von einer Orthopädin mit Rheuma-Zertifikat erhalten, nachdem ein junger Dermatologe die Schuppenflechte diagnostiziert hat.
      Angefangen hatte aber eigentlich im Oktober der Zahnarzt, der mir sagte, dass das an den Augen aussieht wie Schuppenflechte. Dadurch konnte ich anfangen, zu recherchieren und landete hier. Probleme mit übel juckender und schuppender Kopfhaut habe ich im Grunde seit August letzten Jahres und im November war es soweit, dass ich mich entschieden habe, damit zum Arzt zu gehen. Einen aus heutiger Sicht deutlich erkennbaren Schub hatte ich aber bereits 2016.
      Probleme mit meinen Knien und auch mal den Füssen hatte ich aber schon seit der Pubertät und wurde bisher von Orthopäden immer ausgelacht, weil nichts zu sehen oder anderweitig messbar war. Mein Knie wurde immer mal punktiert oder bestrahlt oder es gab Sälbchen, aber im Grunde wurden immer meine Beschwerden aufs Gewicht oder gar ins Psychosomatische geschoben.
      Neu ist jetzt, dass ich seit Anfang Januar Schmerzen an den Handgelenken habe (Sehnenscheidenentzündung wie ich meinte und nun tun auch die Handballen weh, die Knochen eben.) und wirklich erschrocken hat mich, als mein linker Zeigefinger anfing, steif zu werden. Der normalerweise weiche Bereich zwischen den Gelenken, wo Muskeln und Sehnen sitzen, ist total verhärtet. Daran sieht aber nichts rot oder dick aus, es tut nur weh und lässt sich nicht mehr richtig beugen und es schwindet dadurch die Kraft, Alltägliches zu tun: Flasche aufdrehen, Müslipackung aufreissen, Hose hochziehen. Ich muss teilweise nur andere Finger nehmen, die Hand anders halten oder ganz die andere Hand nehmen (Flasche aufdrehen). Es ist auch der kleine Finger links betroffen und übrigens beide mittlere Zehen.
      Und weil mein Onkel auch schon Rheuma hatte (chronische Polyarthritis), wusste ich, dass man besonders am Anfang Gas geben muss und habe entsprechend Druck gemacht, dass schnell diagnostiziert wird, damit schnell eine Behandlung eingeleitet wird. Hier in Hamburg ist eine Wartezeit von zwei Monaten auf einen Arzttermin noch kurz.
      Gestern habe ich damit angefangen, Lithium auszuschleichen und dafür Valproinsäure einzuschleichen. (Keine Sorge, der Medikationsplan ist mit meiner Psychiaterin abgesprochen und ich hab auch schon vorbeugend Gespräche mit meinen Leuten bei der Integrierten Versorgung vereinbart.) Lithium verschlimmert die Schuppenflechte und Kortison (bei mir auch -salben) verringert die Wirkung des Lithiums. Deshalb soll es bei bekannter Psoriasis nicht angewendet werden. Ehrlich gesagt habe ich große Hoffnung, dass sich nach Absetzen des Lithiums dieser Schub von selbst in Wohlgefallen auflöst und ich danach allenfalls noch leichte Beschwerden haben werde. Auch das Valproat wäre nicht das richtige Medikament, dauerhaft Kortison zu nehmen, weil dann die Knochendichte sinken kann bis hin zu Knochenbrüchen ... 
      Die Schuppenflechte habe ich im Augenblick auf dem Kopf, im Gesicht oben an der Nase und unten neben den Nasenflügeln so Flecken, die Ellbogen, an der Hüfte ein paar Pünktchen, im Genitalbereich und im Augenblick ist es am Bauch und an den Händen wieder im Kommen. Am Fuß ein Pünktchen, am Oberschenkel eins ... "überall" fänd ich jetzt übertrieben, aber es dauert halt mit dem Eincremen. Es scheint immer mal zu wandern, von innen nach außen und auch außen auf der Haut die Stellen wechseln. Was mir im Augenblick sehr gut hilft, ist das Baden in Eichenrindenextrakt.
      Auch scheint mir zu helfen, wenn ich die Ernährung anpasse wie von den Ernährungsdocs empfohlen: Kein Fleisch, viel Fisch, wenig Kohlenhydrate, Milchprodukte nur auf Magerstufe, keine Zwischenmahlzeiten. Brennesseltee soll entzündungshemmend wirken. Wenn ich alles richtig mache, ist das kein Garant für einen schmerzfreien Folgetag, aber wenn ich auf die Kacke haue, rächt sich das umgehend mit verstärkten Schmerzen.
       
      Nun habe ich einiges aus meiner Anamnese geplaudert. Ich habe also Pso, PSA und eine bipolare Störung. Ich mache nicht mehr viel, außer Arztpraxen aufzusuchen, einerseits geht es zeitweise zeitlich nicht anders und andererseits bin ich eben berufsunfähig und auch wegen voller Erwerbsunfähigkeit berentet mit einem derzeitigen Grad der Behinderung von 70.
      Wenn es mir gut genug geht, gehe ich zum Chanten und wenn mich die Muse knutscht, arbeite ich vielleicht irgendwann an meinem Roman weiter. 48 Seiten sind in einem guten halben Jahr entstanden, aber seitdem habe ich schon eine Pause von einem Dreivierteljahr. Ab und zu raffe ich mich zu Schreibübungen auf, dabei entstehen manchmal brauchbare Kurzgeschichten. Wer etwas von mir lesen will, gerne hier: http://www.schreibkommune.de/ueber-mich/ingo-s-anders/
      Tja, wenn die Knochen mitmachen, dann stelle ich bald den letzten Billy auf und baue endlich die Spülmaschine ein, dann gehen wir ins Tierheim und suchen uns zwei nette Katzen aus. Katzenfell soll ja gut sein bei Rheuma, harhar. 
       

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